Telegehirn

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Der Tag der Wahrheit: Deutschland – Argentinien

Haben Sie die letzten zwei Tage auch in Agonie verbracht? Starrten Sie verwundert in den eckigen Kasten und suchten verzweifelt das Runde? Machten sich zwischen 17 und 23 Uhr Entzugserscheinungen breit? Fragten Sie sich was erst passiert, wenn die WM 2006 am 9.Juli vorbei ist? Heute und am morgigen Samstag gibt es nochmal vier Schüsse Fussball. Die geballte Ladung. Besonders heute ab 17 Uhr dürfte der Rauschzustand ungeahnte Höhen erreichen, wenn Ballack, Lahm, Klose, Podolski und die anderen modernen Gladiatoren zum Spiel gegen die argentinische Über-Mannschaft im Berliner Kolosseum Olympiastadion antritt.

Was wurden nicht alles für Vegleiche bemüht. Ob Zahlenspiele oder die Symbolik des Bären Bruno: nichts war und ist zu banal, um nicht als Beweis herangezogen zu werden, daß die deutsche Mannschaft den World Cup 2006 erringen wird und muss. Als wäre das ein unumstössliches Naturgesetz! Doch warten wir ab. Natürlich möchte auch ich einen Vergleich bemühen. Die Argentinier spielen heute zwar nicht in ihren gewohnten blau-weißen Trikots, sondern in ihren dunkelblauen Auswärtstrikots (was für sich genommen schon ein gutes Zeichen ist, da im Finale 1990 die Argentinier in eben jenen dunkelblauen Trikots das Spiel 1:0 verloren), aber das Olympiastadion ist die Heimat von Hertha BSC. Dessen Vereinsfarben sind auch blau-weiß. Was jedoch kein Grund zur Sorge ist, denn in den letzen Jahren zeichnete sich die alte Dame Hertha nicht gerade durch Heimstärke aus. Das sollte ein weiteres gutes Vorzeichen sein. Doch bei allem Optimimus: holen Sie sicherheitshalber die deutschen Fahnen ein! Dann können Sie nachher behaupten, daß Sie gar nicht dabei waren und eigentlich schon immer davon überzeugt waren, daß dieser Klinsmann vollkommen falsch liegt und entlassen gehört. Sie hätten das ja schon immer gesagt und waren ein Widerstandskämpfer der ersten Stunde und haben nur mitgemacht, weil alle anderen auch mitgemacht haben. Schliesslich wollten Sie nicht unangenehm auffallen und keine Schwierigkeiten bekommen. Machen Sie es genau wie die BILD-Zeitung es machen wird, wenn wir heute ausscheiden. Seien Sie auf der sicheren Seite. Das hat Tradition in Deutschland.
Heute ist es nun soweit: Der Tag der Wahrheit ist da. Heute wird sich beweisen müssen, ob die deutsche Mannschaft die Reife, Stärke und Klasse hat, die benötigt wird, um die Weltmeisterschaft zu erringen.

Sicherlich ist es erst das Viertelfinale, aber es ist keine Übertreibung, wenn man dieses Spiel als vorgezogenes Endspiel bezeichnet. Ich bin überzeugt, daß der Gewinner der heutigen Partie auch Weltmeister wird. Alle anderen Mannschaften, die noch im Turnier sind, haben bisher nicht anähernd jene spielerische Klasse bewiesen wie Deutschland und Argentinien. Obwohl Argentinien nur im Spiel gegen Serbien/Montenegro (6:0) wirklich überzeugen konnte. Mit Abstrichen auch im Spiel gegen die Elfenbeinküste (2:1). Gegen die Niederlande (0:0), und noch mehr gegen Mexiko (2:1 n.V.) rumpelten die Gauchos gehörig. Die deutsche Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und die Abwehrleistung hat sich merklich verbessert, auch wenn Arne Friedrich weiterhin die Schwachstelle der Abwehr bleibt. Drei Spiele ohne Gegentor. Das lässt hoffen. Jedoch sind die Argentinier, wenn man die individuelle Klasse zu Grunde legt, die bessere Mannschaft.

Der Sturm kann sich ohne weiteres mit der deutschen Angriffsreihe messen. Aber wenn man die Gauchos früh und direkt attackiert, dann bricht deren Mannschaft leicht in ihre Einzelteile auseinander und, vorausgesetzt der deutschen Mannschaft gelingt es, die gewohnte mannschaftliche Geschlossenheit und fabelhafte taktische Disziplin zu generieren, die sie in den ersten vier Spielen gezeigt hat, dann wird es relativ leicht sein, die kleinwüchsige Abwehr der Gauchos mit hohen Bällen zu überwinden. Gabriel Heinze ist der grösste Schwachpunkt in der Abwehr der Argentinier und er ist immer gut für einen Platzverweis. Wenn die deutsche Mannschaft von der ersten bis zur letzten Sekunde Druck macht, dann kommt die Albiceleste nicht zur Entfaltung ihres gefürchteten flachen Kurzpassspiels.

Aber vieles hängt auch von der Tagesform, etwas Glück und dem Schiedsrichter ab. Wo wir bei dem Thema der WM 2006 wären: die Schiedsrichter. Leiten wird die Partie der Slowake Michel. Er pfiff u.a. das Achtelfinale Brasilien – Ghana (3:0). Und das war keine überragende Leistung, die er da bot. Vor allem die Linienrichter, neusprech: Schiedsrichterassistenten, waren alles andere als doppelplusgut. Das zweite Tor der Brasilianer wurde aus einer klaren Abseitsposition heraus erzielt.

Insgesamt bin ich etwas skeptisch was das Erreichen des Halbfinals angeht. Ich habe ein etwas mulmiges Gefühl. Aber dieses Gefühl hatte ich vor allen vier Spielen und alle vier Partien wurden gewonnen. Das mag auch ein gutes Zeichen sein. Ich sehe die Chancen bei 50:50. Ob nun für oder gegen Deutschland, daß mögen jene Hinterhof-Philosophen entscheiden, die sich darüber Gedanken machen, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.

17.00 h: Deutschland-Argentinien

Voraussichtliche Aufstellungen

Deutschland: Lehmann 1 – Friedrich 3, Mertesacker 17, Metzelder 21, Lahm 16 – Frings 8, Schneider 19, Ballack 13, Schweinsteiger 7- Klose 11, Podolski 20

Argentinien: Abbondanzieri 1 – Burdisso 21, Ayala 2, Heinze 6, Sorin 3 – Mascherano 8, Gonzalez 22 (Cambiasso 5) – Rodriguez 18, Riquelme 10 – Saviola 7 (Tevez 11), Crespo 9

Schiedsrichter: Michel (Slowakei)


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Phishing Mail an Telegehirn

Am 27.6.2006 erhielt ich eine Mail von missbrauch@postbank.de
Was mich natürlich sofort stutzig machte, da ich nicht Kunde bei der Postbank bin. Nach dem ich sicher war, daß sich keine schädlichen Programme in der Mail verstecken, öffnete ich sie und meine Vermutung wurde bestätigt: eine dieser Phishing-Mails von denen ich so oft gehört hatte, aber bisher immer verschont wurde. Ich muss dazu sagen, daß ich kein Online-Banking betreibe, weil die Sicherheit nicht wirklich gewährleistet ist. Diese Phishing-Mail ist allerdings besonders plump und die Site ist auch nicht mehr erreichbar. .do steht für die Dominikanische Republik. Man kann es nicht oft genug sagen: Gehen Sie auf solche Mails nicht ein und informieren, sofern sie Kunde sind, ihre Bank.
Zum vergrössern bitte anklicken.

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Ich benutze den Mozilla Thunderbird und blockiere stets alle Grafiken in einer Mail.

Besonders der letzte Satz soll Angst verbreiten und die Empfänger zu schnellem Handeln veranlassen. Ihre Bank wird sie NIEMALS in einer Mail nach TAN-Nummern fragen. Das ist ein Zeichen dafür, daß es sich um eine Phishing-Mail handelt.


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Callboy Torstens willige Helfer – Ausweitung der Kampfzone

Callboy Torsten lässt nicht locker. Wie angekündigt hat sich der Bellboy an das Fernsehen gewandt. Nicht an Panorama oder Monitor und auch Spiegel TV. Ich Blog Dich wollte ein Interview mit Torti machen. Was dieser jedoch brüsk abwies. A.J. und C.J. wollten Torti sogar entgegen kommen. Sie wollten die Kommentarfunktion für dieses Interview abschalten. Doch der Callboy Torsten schrieb stattdessen an den Provider von Ich Blog Dich:

Couler Kunde von Ihnen ! Erst verbreitet er , dass ich angeblich nicht
Verlinkt werden möchte , dass ich angeblich Pornovideos verschicken soll
und mich an unter 16 Jährigen zu schaffen mache und die mit ner
Handykarte bezahlen soll und dann möchte er nen Interview …
Sie können Ihn ausrichten das er (hier folgt eine Auflistung unserer Artikel über ihn) löschen kann…habe Lensen und Partner eingeschaltet und dann gibt es die große Einstweilige Verfügung das kein Blogger mehr über mich schreiben darf.

Jetzt ist es also raus: die berühmten Lenßen&Partner also. Es sollte mal jemand Torti verraten, daß dies eine fiktive Serie ist. Dazu kommt noch, daß die Methoden von Lenßen&Partner (die TV-Serie) alles andere als vom Gesetz gedeckt sind. Diese Serie ist so schlecht, daß mir dafür kein passendes Adjektiv einfällt.

Für den Betreiber der Krambox wird es jetzt eng und ihm ist wohl ein Platz im
_ //(_o_|_o_|_o_|_o_|_o|_o_|_o__\
| __ Domainenjustitzbus____ ]\
__{ O }________________{ O } ]~~~~

sicher. Zahlreiche andere Blogger scheinen es kaum noch abwarten zu können im Justizbus Platz zu nehmen. Ich möchte aber am Fenster sitzen. Falls der Justizbus überhaupt Fenster hat.

Torti hat auf seiner Website ja diese lustige Erklärung an das Volk geschrieben. Nun gibt es zwei Updates von Torti:

Update 26.6. 13 Uhr : Artikel bei http://www.krambox.de/item/1283 gesichsichert und zusammen mit meiner Aufklärung der Polizei geschickt als 2te Verleubnung von Herrn Knoblich . Auch übrigens habe ich die Nebenklage bei Ihren Strafverfahren beantragt . Mal sehen wann Sie mit Ihren Verleubnungen aufhöhren .

Update 28.6. 18:30 Uhr : Da mehre mich per E-Mail fragen nach Interview gefragt werde – ich möchte keins und wenn ich was zu sagen habe mache ich es auf http://www.elbelaw.de/blawg und bei mir

Torti hält Elbelaw ja für seinen einzig wahren Verbündeten und es scheint wirklich so zu sein, denn ich konnte mir einen Kommentar (Nr.35) dort nicht verkneifen. Dieser wurde dann brutal zensiert, obwohl ich dort nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit widergab.

Der zensierte Teil lautet in etwa:

Ich habe einigen mir bekannten Frauen Fotos von Dir gezeigt und alle, wirklich alle, selbst die wirklich hässlichen, haben entweder meinen Teppich vollgekotzt oder sind mit Lachkrämpfen zu Boden gesunken. Ich überlege mir jetzt, ob ich Dir nicht die Reinigungskosten für den Teppich in Rechnung stelle. Ich wurde gefragt, ob Du (Torti) wirklich Geld nimmst oder ob Du Geld zahlst, damit sich eine Frau mit Dir einlässt.

Ich kann das leider nicht im genauen Wortlaut widergeben, denn wenn ich gewusst hätte, daß Callboy Torstens willige Helfer, Elbelaw, meinen Tatsachenbericht zensieren, dann hätte ich meinen Kommentar “koppiert”.

Interessant ist auch der Kommtar von Callboy Torsten, den er danach bei Elbelaw gepostet hat:

mein Kampfhase ist gerade im Käfig – der kann nicht von Himmel fallen
aufhöhren tuhe ich erst wenn überall entfernt wurde das ich angeblich nicht gelinkt werden möchte , angeblich Pornovideos schicken soll und mich angeblich mich an unter 16 Jährigen vergreifen soll

alle 3 Anschuldigungen stimmen nicht

(Hervorhebung von mir)

Also möchte Callboy Torsten gelinkt werden! Ich würde dann Torti raten, doch seine Kontonummer zu veröffentlichen, dann kann er auch ordentlich gelinkt werden.

Einen offenen Brief an Torti hat Dobschat auf seinem Blog veröffentlicht, in dem er Torti u.a. die Bedeutung des passiven Analverkehrs näher bringt. Natürlich hat Torti ihm geantwortet.

Wie zu erwarten war, droht er wieder mit Anzeigen und dem Amtsgericht. Die ganze Affäre um den Callboy Torsten wird bald ein Ende nehmen. Entweder werden die betreffenden Blogger im Justizbus enden oder Torsten wird die Rechnung präsentiert, die er dann auch hoffentlich bezahlen kann.


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Der feige Mord an Elyahu Ascheri – Hamas-Minister verhaftet

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Der am Sonntag im Westjordanland verschleppte Elyahu Ascheri wurde in der Nähe von Ramallah erschossen aufgefunden. Zur Ermordung des 18jährigen bekannten sich die militanten palästinensischen “Volkswiderstandskomitees”. Elyahu Ascheri wurde mit einem Kopfschuss getötet. Der Jugendliche wurde wohl schon am Sonntag, kurz nach seiner Entführung ermordet. Ascheri war als Anhalter unterwegs als er verschleppt wurde. Die Entführer hatten verlangt, daß die israelische Armee die Aktion “Sommerregen” beendet, mit der der ebenfalls am Sonntag entführte Soldat Gilad Shalit befreit werden soll. Shalit wurde vom “militärischen Arm” der Hamas entführt. Der Befehl zur Entführung kam aus der syrischen Hauptstadt Damaskus. Dort sitzt Chaled Maschaal, der politische Führer der Hamas. Derweil überflogen israelische Kampfjets im Tiefflug den Palast des syrischen Präsidenten Assad. Mit der Aktion soll Druck auf Assad ausgeübt werden, seinen Einfluss auf den in Syrien lebenden Politbürochef der radikal-islamischen Hamas, Maschaal, geltend zu machen.

Am frühen Donnerstagmorgen nahmen israelische Truppen im Westjordanland zahlreiche Hamas-Mitglieder fest. Darunter auch Abgeordnete und Minister. Die bisher 64 festgenommenen Hamas-Mitglieder werden zur Zeit verhört und sollen als bald als möglich einem Haftrichter vorgeführt werden. Der israelische Regierungssprecher Mark Regev sagte:

Die Verhaftung dieser Hamas-Funktionäre ist Teil eines Feldzugs gegen eine terroristische Organisation, die ihren Terror-Krieg gegen die israelische Zivilbevölkerung verschärft hat.

Aus israelischer Sicht gibt es keine Trennung zwischen politischer und militärischer Führung der Hamas. Auch die Minister und Abgeordneten seien an einer Finanzierung von Terrorangriffen auf Israel beteiligt und über jede Tat informiert. Unter den verhafteten Hamas-Politikern befinden sich Parlamentspräsident Abdel Asis Duaik, Religionsminister Najef Radschub und Finanzminister Omar Abdel-Rasek. Das israelische Militär wies Spekulationen über einen Austausch der Hamas-Minister gegen den seit Sonntag verschleppten Soldaten zurück:

Sie werden nicht als Verhandlungsmasse benutzt. Das sind Leute mit einem terroristischen Strafregister, gegen die es Vorwürfe und Anklagen gibt.

Ein Terrorist ist ein Terrorist, da interessieren politische Titel nicht.

sagte eine Sprecherin des israelischen Militärs.


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Rückwärts in die Radarfalle – Piefke wollte Ösis narren

Bei Aktenvermerk.at bin ich auf eine lustige Geschichte gestossen. Ein deutscher Mercedesfahrer ist in Bludenz (Vorarlberg) rückwärts in eine Radarfalle der Polizei geraten. Er fuhr 56 km/h statt der vorgeschriebenden 40 km/h und darf sich jetzt auf ein Bußgeld von 29 € “freuen”.


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Erkennt die Hamas Israel an?

Man muss die Frage mit einem glatten Nein beantworten.

Seit gestern wabert die Nachricht von der Anerkennung Israels durch die Medienlandschaft. Die erste Einschränkung wird aber gleich gemacht. Denn die Hamas will Israel “indirekt” anerkennen. Wie indirekt? Entweder erkenne ich etwas an oder ich erkenne es nicht an.

Die Palästinenser reden gar von einem historischen Moment. Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri:

„Das ist ein historischer Moment und ein bedeutender Moment in unserer Geschichte.“

Die Hamas und die Fatah sollen sich über den 18-Punkte-Plan verständigt haben. Der 18-Punkte-Plan wurde vor allem von “Präsident” Abbas offensiv vertreten und er wollte notfalls darüber eine Volksabstimmung abhalten, wenn die Hamas den 18-Punkte-Plan nicht anerkennen sollte. Diese Anerkennung widerspricht jedoch der Charta der Hamas, in der weiterhin die Vernichtung Israels gefordert wird. Wenn man die 18 Punkte betrachtet, dann findet man da nirgendwo eine eindeutige und ausdrückliche Anerkennung Israels. Deshalb hat die israelische Regierung die 18 Punkte auch als irrelevant bezeichnet.

Der Punkt 1 sieht ein Recht auf Rückkehr für die palästinensischen Flüchtlinge und “Vertriebene” und deren Nachkommen aus der Zeit der israelischen Staatsgründung vor. Faktisch würde dies eine Arabisierung Israels bedeuten, denn die Rückkehrer würden die israelische Staatsangehörigkeit erhalten und relativ schnell die Mehrheit stellen.

Mit Punkt 2 versucht die PLO/Fatah durch die Hintertür die Wahlniederlage wettzumachen, die sie Anfang des Jahres erlitten hatte.

Punkt 3 ist es wirklich in sich. Was dort als Recht auf Widerstand bezeichnet wird, ist nicht anderes, als die Fortsetzung des Terrorismus und das nicht nur in Gaza und der Westbank, sondern auch in Israel selbst. Punkt 4, 5, 6 und 7 sollen die zerstrittenen und am Rande des Bürgerkrieges stehenden Fraktionen einigen und die Macht der PLO/Fatah festigen. Natürlich gegen Israel.

Punkt 8 wird aktiv umgesetzt. Wie man an der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit sehen kann.

Punkt 9 soll wieder die Arabisierung Israels vorantreiben.

Mit Punkt 10 beschwören die Verfasser, die allesamt wegen Terrorismus in israelischen Gefängnissen sitzen, die Fortführung der Terroranschläge gegen Israel.
Wie Punkt 11 umgesetzt wird, konnte man schon in den letzten Wochen bestaunen, als sich die Hamas, die die Wahlen gewonnen hatte, und die PLO/Fatah bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen lieferten.

Punkt 12 ist eine direkte Aufforderung an die arabische Welt die PA zu unterstützen. Wohl auch mit Waffen und sowieso mit finanziellen Mitteln.

Während Punkt 13 und 14 wieder ein verzweifelter Appell ist, es nicht zum offenen Bürgerkrieg zwischen der Hamas und der Fatah kommen zu lassen.

Der 15 Punkt hat es wieder in sich. Dort wird auffordert neue Mittel und Strategien im Terrorkampf gegen Israel zu entwickeln. Gaza soll das Rückrat dieses Kampfes werden und als Basis zur “Befreiung” der Westbank und (ganz) Jerusalems (!) dienen.

Mit Punkt 16 versuchen die Verfasser erneut den Konflikt zwischen den verschiedenen palästinensischen Gruppen zu beenden. Ausserdem sollen die offiziellen Streitkräfte der PA und die Terrorgruppen wie Hamas besser koordiniert werden.

Punkt 17 soll die Entpolitisierung der palästinensischen “Sicherheitsorgane” bewirken.

Punkt 18 ist besonders drollig: Internationale Solidaritätskommitees und “friedensliebende Gruppen” sollen die Palästinenser im Kampf gegen die “bösen Israelis” unterstützen. Norman Paech, Wolfgang Gehrcke und Gerd Schröder stehen schon bereit.
Auch soll gegen die “Mauer”, möglichst mit internationaler Unterstützung, vorgegangen werden. Ich als “alter West-Berliner” bin natürlich gegen Mauern, aber in diesem Fall hat der Sperrwall wirklich etwas bewirkt. Wo der Sperrwall schon fertig ist, sind die Selbstmordattentate vollständig ausgeblieben. Dieser Sperrwall ist nicht aus Bosheit errichtet worden, sondern war und ist das letzte Mittel gegen den Terrorismus der Palästinenser.

Das Fazit: Mit dem 18-Punkte-Plan wollen die Palästinenser Israel und vor allem dem Westen Sand in die Augen streuen und Zeit gewinnen. Da verwundert es auch nicht, daß sich Abdallah Frangi, der Statthalter der PLO in Deutschland, beklagt, daß das Geld (105 Mil. €), daß die EU, unter Umgehung der Hamas, den Palästinensern zukommen lassen wollte, noch nicht eingetroffen sei. Den Vogel schießt er aber ab, wenn er behauptet:

De facto ist das (der 18-Punkte-Plan) eine Anerkennung (Israels), auch wenn die Hamas dies nicht ausgesprochen hat.

Der 18-Punkte-Plan (11. Mai 2006)
Gekürzte Fassung in Deutsch

1. Das palästinensische Volk, in seiner Heimat wie im Exil, will sein Land befreien, indem es sein Recht auf Freiheit, Rückkehr und Unabhängigkeit sowie das Recht auf Selbstbestimmung ausübt, einschließlich des Rechts, einen unabhängigen Staat aufzubauen mit Al-Quds Al-Sharif [Jerusalem] als Hauptstadt und auf allen Gebieten, die 1967 besetzt wurden (…) Dies fußt auf den historischen Rechten unseres Volkes im Land seiner Väter (…) sowie auf der Charta der Vereinten Nationen und dem internationalen Recht.

2. Die PLO bildet den einzigen legitimen Vertreter des palästinensischen Volkes. (…) Bis Ende 2006 soll eine neue Nationalversammlung einberufen werden, in der alle Fraktionen, Parteien und islamischen Gruppen unseres Landes vertreten sein sollten.

3. Das palästinensische Volk hat ein Recht auf Widerstand und darauf, an dieser Option in verschiedener Weise festzuhalten. Der Schwerpunkt des Widerstands sollte in den 1967 besetzten Gebieten liegen – neben den politischen, diplomatischen Ansätzen und Verhandlungen [mit Israel] (…).

4. Wir wollen den palästinensischen politischen Diskurs vereinen auf der Grundlage eines nationalen Konsenses.

5. Die Autonomiebehörde soll als Kern eines künftigen Staates geschützt werden. (…) Wir brauchen eine grundlegende Reform ihrer Institutionen.

6. Wir wollen eine Regierung der nationalen Einheit, die auf Basis dieses Dokumentes die Teilhabe aller parlamentarischen Gruppen sicherstellt, insbesondere der Fatah und der Hamas (…) Sie soll ein Reformprogramm umsetzen, gegen Armut und Arbeitslosigkeit kämpfen und jenen Gruppen größtmögliche Versorgung bieten, welche die Bürden des Widerstands tragen und zu Opfern der kriminellen israelischen Aggression wurden (…).

7. Verhandlungen [mit Israel] sollen von der PLO und der Autonomiebehörde geführt werden.

8. Die Befreiung der Gefangenen ist eine heilige nationale Pflicht (…).

9. Eine öffentliche Konferenz mit Vertretern der Flüchtlinge soll das Recht auf Rückkehr unterstreichen und die internationale Gemeinschaft dazu aufrufen, die Resolution 194 (Recht auf Rückkehr und Wiedergutmachung für die Flüchtlinge) umzusetzen.

10. Wir sollten eine Einheitsfront des Widerstands unter dem Namen Palästinensische Widerstandsfront ins Leben rufen (…)

11. Wir halten an einem demokratischen Ansatz fest und respektieren das Prinzip des friedlichen Machtwechsels (…)

12. Wir lehnen die ungerechte Belagerung unseres Volkes durch die Vereinigten Staaten und Israel ab und verdammen diesen Zustand, ferner rufen wir die Araber offiziell und inoffiziell dazu auf, die Palästinenser zu unterstützen.

13. Wir rufen das palästinensische Volk zur Einheit auf. Es soll den Präsidenten der Autonomiebehörde und die Regierung sowie den Widerstand angesichts der Aggression unterstützen und alle Einmischungen in innere Angelegenheiten zurückweisen.

14. Wir lehnen jeden Ausdruck von Entzweiung ab und (…) verurteilen den Einsatz von Waffen in internen Disputen (…)

15. Das nationale Interesse verlangt eine Neubewertung der geeigneten Methoden zum Widerstand gegen die Besatzung.

16. Es ist notwendig, die palästinensischen Sicherheitsorgane in all ihren Zweigen auf einer modernen Basis zu reformieren (…)

17. Wir rufen den Gesetzgebenden Rat auf, Gesetze zu verabschieden, um die Operationen der Sicherheitsorgane zu regeln (…)

18. Wir wollen die Rolle und Präsenz der Solidaritätskomitees ausbauen (…) und mit ihrer Hilfe erreichen, dass der Beschluss des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag umgesetzt und die illegitime Mauer und die illegitimen Siedlungen entfernt werden.

Quelle.

Und hier die englische Fassung, die man hier und hier finden kann:

1. The Palestinian people at home and in exile seeks to liberate its land and realize its rights to freedom and independence, its right of return and its right to self-determination, including its right to establish an independent state with Jerusalem as its capital on all the land occupied in 1967, guaranteeing the right of return for the refugees, liberating all the prisoners and detainees on the basis of our people’s historic right in the land of its forefathers, the Charter of the United Nations, international law, and what has been guaranteed by international legitimacy.

2. To expedite the realization of what was agreed upon in Cairo in March 2005 regarding the development and activation of the role of the PLO, and the joining of Hamas and Islamic Jihad to this organization as the sole and legitimate representative of the Palestinian people wherever they exist; and in line with developments in the Palestinian arena in accordance with democratic principles and to emphasize the fact that the PLO is the sole and legitimate representative of our people, in a way that would enable it to carry out its responsibilities in leading our people at home and in exile, in mobilizing them, and in defending their national, political, and human rights in all fora, regional and international. The national interest requires that a new national council be formed before the end of 2006 to ensure the representation of all the forces, factions, national and Islamic parties, and groups everywhere, including all sectors, institutions, organizations and personalities on the basis of proportional representation, activity, and effectiveness in the struggle, in politics, in the social sphere, and in popular domains; and to protect the PLO as a broad umbrella organization, a comprehensive national coalition, and a national framework unifying all Palestinians at home and abroad as the highest political authority.

3. To uphold the Palestinian people’s right to resist and to uphold the option of resistance by all means, and concentrate the resistance in the territories occupied in 1967, alongside political action and negotiations and diplomatic work; our people’s right to continuing popular resistance against the occupation in all its forms, places and policies; and to stress importance on expanding the participation of all sectors, fronts, groups and the masses of our people in this popular resistance.

4. To devise a Palestinian plan for comprehensive political action, unifying the Palestinian political discourse based on the program of Palestinian national consensus, Arab legitimacy, and those international resolutions that are fair to our people, to be represented by the PLO, the PA, the President and government, the national and Islamic factions, civil society groups, public figures and organizations in order to reactivate, develop and mobilize Arab, Islamic, and international political, financial, economic and humanitarian support for our people and our national authority; to mobilize the support of our people’s right to self-determination, freedom, return and independence; and to confront the Israeli plan to impose the Israeli solution on our people, and stand up to the unjust siege on us.

5. To protect and strengthen the Palestinian National Authority as the core of the future state. This Authority was founded by our people’s struggle, sacrifices and blood and by the suffering of its children. The higher national interest requires respect for the temporary constitution of this Authority, and the laws in effect, respect for the responsibilities and authorities of the President elected by the will of the Palestinian people in free, democratic and fair elections, and respect for the responsibilities and authorities of the government which was granted confidence by the parliament. It is important and necessary to assure creative cooperation between the presidency and the government, to engage in joint action, to convene periodic meetings between them to settle any disputes through brotherly dialogue on the basis of the temporary constitution and the higher national interest. It is also necessary to carry out a comprehensive reform of all national institutions, particularly the judiciary at all levels, and to implement its decisions, and strengthen the rule of law.

6. To form a government of national coalition in such a way as to guarantee the participation of all parliamentary blocs, particularly Fatah and Hamas, and the political groups who want to participate on the basis of this document and a joint program designed to alleviate the Palestinian situation locally, at the inter-Arab level, regionally and internationally; and confront challenges with a strong national government that enjoys Palestinian popular and political support from all groups, as well as Arab and international support, and can carry out the program of reform, combat poverty and unemployment; and provide the best possible assistance to the sectors that endured the burdens of steadfastness, resistance and the Intifada, and were the victims of Israeli criminal aggression, particularly the families of martyrs, the injured, and the owners of houses and properties destroyed by the occupation, as well as the unemployed and the graduates.

7. The management of negotiations falls under the authority of the PLO and President of the PA on the basis of upholding and realizing Palestinian national objectives, provided that any final agreement be presented to the new Palestine National Council to ratify or be put up to public referendum wherever possible.

8. Liberating the prisoners and detainees is a sacred national duty that must be carried out by all national and Islamic groups and factions, the PLO, the PA, the PA President and government, the PLC and all resistance formations.

9. Efforts must be redoubled to support and attend to refugees’ needs, and defend their rights. A popular representative conference of the refugees must be convened, which would yield agencies to follow up on reaffirming the right of return, upholding it, and calling on the international community to implement Resolution 194 which calls for the right of refugees to return and their compensation.

10. To work to form a united resistance front called the “Palestinian resistance front” to lead and carry out the resistance against occupation, unify and coordinate resistance actions and form a unified political authority for it.

11. To adhere to the democratic path, by holding general and regular free, democratic and fair elections according to the law for the Presidency, legislature, and local and municipal councils; to respect the principle of the peaceful rotation of power; and to pledge to protect the democratic Palestinian experience and democratic choice and their results; to respect the rule of law, the necessary and public freedoms, freedom of the press, and equality between citizens in rights and duties without discrimination; and to protect the gains made by women, which must be further developed and strengthened.

12. To reject and condemn the unjust siege on our people led by the United States and Israel, and call upon Arabs, publicly and officially to support the Palestinian people and the PLO and its PA; and to call upon Arab governments to implement the Arab summit’s political, financial, economic, and public resolutions that are in support of our people, their steadfastness, and their national cause; to reaffirm that the PA is committed to the Arab consensus and to joint Arab action.

13. To call on the Palestinian people to unite and join forces in supporting the PLO, the PA, the President and the government, and to support steadfastness and resistance in the face of the aggression and siege, and rejecting the interference in internal Palestinian affairs.

14. To reject all forms of disunity, division and what leads to sedition, and to condemn the use of weapons, regardless of the justifications, to settle internal disputes; to ban the use of weapons between the children of one people and to reaffirm the sacredness of the Palestinian blood; the commitment to dialogue as the only means through which to resolve disputes, to express opinions by all means, including opposing the Authority and its decisions in accordance with the law; and the right of peaceful protest, organizing rallies and demonstrations and strikes provided they are peaceful, clear of weapons, and do not transgress on people and their property or public property.

15. The national interest requires searching for the most appropriate means to continue to engage our people and their political forces in Gaza in their new situation in the battle for freedom, return and independence, and the liberation of the West Bank and Jerusalem to ensure the steadfast Gaza Strip becomes a backbone and real force for the steadfastness and resistance of our people in the West Bank and Jerusalem. The national interest requires a reevaluation of the most successful ways and means of struggle against the occupation.

16. To reform and modernize the Palestinian security apparatus and its sectors to make it more able to carry out its role in defending the nation and citizens, confront occupation and aggression, maintain public order and security, implement laws, end lawlessness and the public display of guns, confiscate the weapons of lawlessness, which greatly harm the resistance and damage its image and threaten the unity of Palestinian society. It is also necessary to coordinate and organize the relations between the forces and resistance groups, and to organize and protect their weapons.

17. To call on the legislative council to continue to issue laws that regulate the work of the security institutions and their different branches, and to enact a law that would ban political party membership (action) for those who are members of the security bodies, and commitment to an elected political authority stipulated by law.

18. To work to expand the role and presence of international solidarity committees and peace-loving groups, to support the steadfastness of our people and its just struggle against occupation and settlements, the racist separation wall politically and regionally, in order to implement the ICJ ruling regarding the removal and illegality of the wall and the settlements.

Signed by:

Marwan Barghouti, Fatah, secretary general

Sheik Abdel Khaliq al-Natsche, Hamas, senior leadership

Sheik Bassam al-Saadi, Islamic Jihad

Abdel Rahim Malouh, PFLP, deputy secretary general


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Die Befreiung von Gilad Shalit hat begonnen

Heute Nacht hat die israelische Armee (IDF) damit begonnen in den Gaza-Streifen vorzurücken, um den vor drei Tagen entführten Soldaten Gilad Shalit zu befreien. Die israelische Luftwaffe bombardierte drei Brücken und ein Elektrizitätswerk. Dadurch sind die Verbindungen zwischen dem Norden und dem Süden des Gaza-Streifens unterbrochen. Damit soll verhindert werden, daß Gilad Shalit von seinen Entführern in ein anderes Versteck gebracht wird. Die IDF rückt aber nur sehr langsam in den Gaza-Streifen vor, um den Entführern noch eine letzte Chance zu geben den Soldaten freizulassen.

Von Seiten der Hamas kommen aber ganz andere Töne:

“Kämpft gegen Eure Feinde, die zum Sterben gekommen sind. Ergreift Eure Gewehre”,

sagte Nisar Rajan, Mitglied der regierenden Hamas.

Der entführte Soldat Shalit wird im palästinensischen Flüchtlingslager Chan Junis vermutet. Zu der Entführung bekannt sich sowohl der “militärische Arm” der Hamas, als auch das “palästinensische Volkswiderstandskomitee” (PRC). Ein PRC-Sprecher erklärte, der Soldat sei an einem sicheren Ort, den “die Zionisten nicht erreichen können”.

Die Volksverhetzer des Muslim-Markt haben natürlich auch eine “Meinung” zu der Entführung des israelischen Soldaten. Im Forum der islamistischen Volksverhetzer beginnt der Thread mit der üblichen Leier: die armen Palästinenser werden von den bösen Israelis umgebracht. Es wird auch auf das “Massaker von Gaza” angespielt, was sich jedoch als ein “innerpalästinensischer Zwischenfall” entpuppte. Der Muslim-Markt bezeichnet die Terroristen als “Widerstandskämpfer” und verharmlost die kaltblütigen Morde an zwei israelischen Soldaten:

Vor wenigen Tagen haben palästinensische Widerstandskämpfer unter hohen eigenen Verlusten einen israelischen Militärposten überfallen und dabei einige israelische Soldaten getötet und einen einzigen israelischen Soldaten gefangen genommen. Kein Zivilist wurde verletzt, kein Zivilist in irgendeiner Form in Mitleidenschaft gezogen!

Aber es kommt noch besser:

Der gefangen genommene Soldat stand auf einem Gebiet, dass 1967 noch zu Palästina gehörte. Das Internationale Recht verurteilt den Besatzungssoldaten und nicht den Freiheitskämpfer, der einen Besatzungssoldaten fest nimmt. Aber das „westliche Wertesystem“ interessiert sich offenbar weder für Gerechtigkeit noch für Recht und schon gar nicht für internationales Recht.

Dabei wurde Gilad Shalit auf israelischem Territorium entführt, daß seit 1948 eindeutig zu Israel gehört. Aber den Brüdern Özoguz, die Anhänger des iranischen Präsidenten und seines Terrorregimes sind, ist die Wahrheit nicht wichtig. Im Gegenteil: die Wahrheit ist den Hetzern ein Dorn im Auge und sie verdrehen sie solange, bis sie in ihr krankes Weltbild passt. Derweil drohen die Entführer mit der Ermordung von Gilad Shalit. Dazu fällt den Brüdern Özoguz nichts ein, ausser blankem Zynismus.


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Sperrt “ca” ein!

Auf Trolle, Stalker und Spammer sollte man ja eigentlich nicht eingehen. Insbesondere wenn sich diese drei Eigenschaften in einer einzigen Person manifestieren. Wenn sich dazu noch religiöser Wahn gesellt, dann ist eh Hopfen und Malz verloren.

Aber es gibt eine Grenze und diese ist eindeutig überschritten worden. Zwar wird der CallBoy “ca” niemals ein Einsehen haben, es sei denn er wird eingesperrt. Und genau das ist meine Forderung. Ich habe (leider) Anzeige erstatten müssen. Dies ist sonst nicht meine Art, aber es bleibt eben kein anderer Weg. Ich habe dem CallBoy “ca” die Möglichkeit gegeben, sich zu entschuldigen. Mehrmals sogar.
Das hat jedoch alles nicht gefruchtet. Seinen Copy&Paste “Blog” ist nicht wirklich ernstzunehmen. Dort betreibt er Traffic- und Contentklau. Aber lassen wir diesen “Soziopathen” doch selbst zu Wort kommen. Hier ein BestofBest seiner Kommentare, die bei mir im Spam-Filter hängengeblieben sind:

achja @Telespast dem Blasehase von Daniel W.(und das Ihr zwei Schuchteln seid steht mehr als fest)
Wenn jemand wie Du mir Begeisterung im Assozialisten Dönerverseuchtesten Terorstadtteil von Berlin lebt dann ist überhaupt keine Schraube mehr vorhanden.

Komisch ist immer nur eins wenn auf euren Bloggs nix loss ist dann pöpelt Ihr bei anderen rum typisches linkes assoziales Verhalten da kommt man schon mal auf die Idee vielleicht doch schwarze Dreiecke auszugeben aber auch nur die.

Wisst Ihr euer Drecksgewäsch intressiert mich nur am Rande ihr meint ich bin der Nazi gut dann bin ich das eben scheiss drauf. Ihr seit für mich Abfall alle beide.

So das wars Ihr Assis zerreist euch weiter eure Drecksmäuler dämliche Schuchteln.

Crusader America

als wenn das geseiere von euch zwei schwuchteln irgend jemand kratzt, ausserdem hat die Justiz schon längst meine Meinung gesagt bekommen, was glaubst Du eigentlich was mich die Satanischen Schweineprister noch interssieren, aber schön das Ihr schuchteln euch gegenseitig dei Eier krault und @Dönernigger Telespast Hey Arschloch den Eintrag gerade bei mir den hätteste Dir auch sparen können scheiss Türkenfreund ja ich hasse Türken na und ???? wer tut das nicht Dieses Schrottvolk hat innerhalb weniger Jahre aus einigen Teilen des Landen eine Müllhalde gemacht FICKT EUCH MIT ALLAH FICKT EUCH MIR EUERER JUSTIZ UND FICKT EUCH MIR EUREN GESETZEN DA SCHEISS ICH DRAUF

ALLES KLAR RETTENPACK ???

Ich scheiss auf euch Ihr seid Dreck

SCHEISS PACK

New comment on your post #105 “Hat Kewil den Verstand verloren? “
Author : CA (IP: 87.123.222.203 , i577BDECB.versanet.de)
E-mail : leckmichamarsch@fuckyou.com
URI : http://myblog.de/cablog
Comment:
Psychopathen wie “ca” durch die Gegend rennen und überall Gotteslästerei bestrafen wollen und beginnen Scheiterhaufen zu errichten. Das ist auch nicht im Sinne von Latten-Jupp und der jüdischen Sekte, für die er den Grundstein legte.

Dich werde ich persönlich anzünden wenn es soweit ist es wird mir eine Freude sein Arschloch

ca

Ich mach Dir dei Hölle heiss wenn ich das will Tag und nacht 24h am Tag

Zu dem Telehirnchen, der wohnt im SO 36 in Berlin und hat offenbar gute connection zur heimischen Dealerszene, zumindest habe ich den subjetiven Eindruck aus seinen Schilderungen, zu Herrn Weber muss ich nichts mehr weiter sagen, Christenhasser und verdeckter Satanist. Reicht ja.

Telspastie ist eine dumme satinisch durchsetze Lügensau und sonst nichts weiter.

ca

Letztenlich gehts nur um eines Futterneid bei denen Ich bin schneller ich habe die Storys schneller verfügbar und ich sage was ich denke.

Angemerkt sei, daß ich nicht in SO 36 wohne, sondern in Neukölln. Aber der CallBoy “ca” ist nicht fähig zu differenzieren. Warum auch? Er fühlt sich in seiner bunten Peter-Pan-Welt ganz wohl. Was ich richtig lustig finde: CallBoy “ca” will Futterneid ausgemacht haben und ich sei neidisch, weil er die “Storys schneller verfügbar” hätte. Der “cablog” besteht hauptsächlich aus Copy&Paste. Das nennt man Contentklau oder auch Überheberrechtsverletzung. Dazu kommen Fotos, die er von anderen Websites bei sich einbaut. Also Trafficdiebstahl. Weiter Kommentare des Soziopathen “ca” findet sich in meinem Kommentarbreich.

Natürlich habe ich keine “gute connection zur heimischen Dealerszene”, wie es CallBoy “ca” es mehrfach behauptet hat.

Damit ist das Thema CallBoy “ca” für mich erledigt. Bis sich die Justiz rührt. Im Kommentarbereich von PI finden sich zahlreiche Beleidigungen und Verleumdungen von “ca”. Ich habe Stefan Herre darüber per E-Mail informiert und er hat sie heute Abend um 21:26 gelesen. Bisher sind die Insulte des debilen CallBoy “ca” nicht entfernt worden. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, es sei denn Herre macht die Gesetzesverstösse zu Eigen. Dann allerdings werde ich nicht zögern, auch ihn rechtlich zu belangen.


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Lasst Gilad Shalit frei!

Der 19 jährige Gilad Shalit aus Mitzpe Hila im westlichen Galiläa wurde beim Angriff eines Hamas-Kommandos in Kerem Shalom Sonntag früh verletzt und nach Gaza verschleppt. Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte, daß wenn Shalit nicht bald und am Leben an Israel übergeben wird, die israelische Armee in den Gazastreifen einmarschiert und Jagd auf die Hamas-Führung machen wird:

“Wir erwischen sie alle. Wo immer sie sind. Und sie wissen das. Es gibt für niemanden Immunität.”

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Gilad Shalit
Ein Hamas-Kommando von acht Leuten griff am Sonntag eine israelische Militärstellung bei Kerem Shalom an der Grenze zum Gazastreifen an, wobei ein leeres Fahrzeug gesprengt wurde. Ein Attentäter wurde getötet, als sein Sprengstoffgürtel explodierte.

Die Angreifer kamen aus einem fast ein Kilometer langen Tunnel. Ein Panzer wurde angegriffen, zwei Besatzungsmitglieder wurden getötet und einer verletzt. Ein Verletzter, Gilad Shalit, wurde in den Gaza-Streifen verschleppt. Die Hamas, besser gesagt deren “militärischer Arm” übernahm die Verantwortung für den Angriff und sprach von einem “grossen Erfolg”. Die Hamas fordert die Freilassung von Palästinensern, die in Israel in Haft sitzen. Der Angriff am Sonntag in Kerem Shalom war wohl das “Vermächtnis” Jamal Abu Smadhnas.

Nach einem Bericht der Zeitung Al Hayat war Jamal Abu Smadhana der Planer des Anschlages vom Sonntag. Nach der Tötung Smadhanas durch die israelische Armee vor wenigen Wochen beschlossen die Terrorgruppen, die Planung zu vollenden.

Die Hamas hatte sich ab Sonntag Nachmittag von der anfänglichen Euphorie des “Erfolges” verabschiedet und die Sprecher der Entführer gingen auf Tauchstation. Razi Hamad als Sprecher der Hamas trat am Sonntag Abend mit Botschaften der Mäßigung an die Entführer im israelischen TV auf. Auf hebräisch…

Diplomaten haben anscheinend in der Nacht auf Montag Kontakt zu den Entführern des Soldaten Gilad Shalit aufgenommen. In wenigen Tagen jährt sich die Befreungsaktion von Entebbe zum 30. Mal…

Israel hat an der Grenze zum Gaza-Streifen Truppen und Panzer zusammengezogen. Auch wenn eine Befreiungsaktion wie in Entebbe im Gaza-Streifen schwierig werden könnte, so ist es doch offensichtlich, daß Israel gewillt ist, Gilad Shalit zu befreien. Mit allen Mitteln.

Unterdessen machen die palästinensischen Extremisten mobil und rufen alle Männer zu den Waffen und beginnen Panzersperren im Gaza-Streifen zu errichten. Ehud Olmert dagegen drohte der Hamas:

“Wir werden dafür sorgen, dass die Hamas-Regierung zu funktionieren aufhört, falls der entführte Soldat uns nicht lebend zurückgegeben wird.”

Dieser Zwischenfall beweisst erneut die Unfähigkeit der Hamas-Regierung die eigenen Terroristen unter Kontrolle zu halten. Überhaupt scheint der Hamas der Wille zum Frieden vollkommen abzugehen. Mit diesen Leuten ist kein Staat zu machen.

Unterzeichnen Sie auch für die Freilassung von Gilad Shalit!

Danke an German Media Watch für den Hinweis.


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WM 2006 – Australien betrogen – Die Schweiz bleibt torlos

Gestern lag ich sowas von falsch mit meinen Vorhersagen. Ich sah die Schweiz gewinnen und auch Australien hatte ich auf meinem Zettel. Es kam aber anders. Die Australier machten, für ihre Verhältnisse, ein ganz ordentliches Spiel. Bei Italien fehlte Totti in der Startformation. Die Italiener hatten zwar viele Chancen, aber konnten sie nicht nutzen. Die Australier spielten mutig auf, jedoch ohne wrklich gefährlich zu werden. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr hatte man das Gefühl, daß sich die Socceroos durchsetzen könnten. In der 51. Minute sah dann der Italiener Materazzi die rote Karte. Die Entscheidung war recht umstritten, doch wer mit zwei gestreckten Beine so in den Gegner rutscht, der hat die rote Karte verdient. Die Australier erhöhten Stück für Stück den Druck und kamen zu einigen Chancen. Die Italiener verlegten sich auf das Kontern. Als alle sich schon auf die Verlängerung einstellten, schlug die Stunde des Schiedsrichters. In der 93. Minute gab der spanische Schiedsrichter Cantalejo einen Elfmeter für Italien. Grosso drang über links in den Strafraum ein und fiel über den am Boden liegenden Australier Lucas Neill. Dieses Entscheidung, der Elfmeter war der späteste gegebende Elfmeter in der 76 jährigen Geschichte der WM, war und ist ein Skandal. Man kann ohne weiteres von Betrug reden. Vielleicht nicht organisiert, aber der spanische Schiedsrichter dachte wohl an die umstrittene rote Karte aus der 51. Minute und wollte diese Entscheidung wieder ausbügeln. Umgekehrt hätte es eine solche Entscheidung wohl nicht gegeben. Der in der 75. Minute eingewechselte Totti trat an und verwandelte den Strafstoss und Australien schied aus.

Am Abend wurde die Welt Zeuge davon, was Rumpel-Fussball in Reinkultur ist. Nein, die deutsche Nationalmannschaft hat noch nicht gespielt. Die Zeiten des Rumpel-Fussball sind ja in Deutschland vorbei. Es “spielte” die Schweiz gegen die Ukraine. Es war grausam und grenzte an Körperverletzung was sich auf dem Spielfeld tat. Torchancen waren Mangelware. Die Schweiz hatte in der zweiten Halbzeit keine einzige Torchance. Die Verlängerung lief genauso langweilig wie die reguläre Spielzeit ab. Das Elfmeterschiessen musste also die Entscheidung bringen. Und was für ein Elfmeterschiessen war das! Die Schweiz verschoß drei Elfmeter und durfte die Heimreise antreten. So ein schlechtes Elfmeterschiessen habe ich noch nie gesehen. Dabei sollen die Schweizer doch angeblich geübt haben. Dieses Spiel war erneut eine Gala des Rumpel-Fussballs. Anti-Fussball zum abgewöhnen. Bei den heutigen Spielen ist nur bei der Partie Brasilien – Ghana eine Besserung zu erhoffen. Frankreich – Spanien droht auch eine Rumpelveranstaltung zu werden.


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Seine Heiligkeit Callboy Torsten und das liebe Volk – Ein Nachtrag

Bei XSBlog2.0beta bin ich auf einen Bericht über die Erklärung des Rufjungen Torti an das Volk gestossen. Dort hat sich der “erfolgreiche” Callboy Torsten im Kommentarbereich geäussert. Dort kündigt Bellboy Torti einen Maulkorb und einen Mediencoup an:

Callboy Torsten
am 25. Juni 2006 um 11:59 Uhr.

es ist keine Version der Wahrheit , sondern es ist die Wahrheit und bald dürft Ihr Blogger garnichts mehr schreiben über mich

Aber Torti! Du bist doch jetzt auch ein Blogger. Jedenfalls innerhalb Deiner bescheidenen Fähigkeiten. Jetzt bist Du einer von uns und wirst Dich wohl bald selbst verklagen…

Callboy Torsten
am 25. Juni 2006 um 20:45 Uhr.

sorry das ich unterwegs war und ebend erst wiedergekommen bin @ Konrad wenn der jenige eine Einstweilige Verfügung hat dann ja und die werde ich bald haben

Unterwegs? Wohl Kundschaft? Wieviele Pizzen hast Du denn heute ausgetragen oder waren es Werbezettel, weil Du bist doch in der “Wehrbebrange”.

Konrad
am 26. Juni 2006 um 10:48 Uhr.

Eine Einstweilige Verfügung wofür?
Nicht über jemanden normal (=nicht beledigend) berichten zu dürfen?
Das wäre ja ein Eingriff in die Meinungsfreiheit und das wird dir kein Gericht in Deutschland ausstellen. Träum weiter …

Ich frag mich ja, wann es zu einem realen Gegenschlag gegen CBT kommt. Was man so liest, was er so alles auf dem Kerbholz haben soll – wann greift denn da jemand ein und geht in die Gegenoffensive? Oder sind auch solche Vorwürfe alle heiße Luft bzw. real vor einem Gericht / bei einem Staatsanwalt nicht durchsetzbar?

Sehr richtig Konrad. Doch was nützt es, wenn man es mit einem Typen wie Torti zu tun hat? Da kannst Du auch mit Deiner Maus reden. Das dürfte erfolgreicher sein.

Callboy Torsten
am 26. Juni 2006 um 13:45 Uhr.

@ Konrad – nicht bös gemeint – bloß wenn einige Verleubnungen , teilweise üble Nachreden , teilweise Beleidigungen schreiben , dann kann es dursch aus möglich sein das der eine oder andere eine Einstweilige Verfügung besitzt oder so wie ich bald mit ein bissel Glück habe
@ sweetisis – ich versuche es gerade – dauert nicht mehr lange – wenn alles klappt bin ich dann in TV – welchen Sender und welche sage ich noch nicht

Du brauchst wirklich eine Menge Glück Torti, wenn Du einen Richter findest der schon fast debil ist und Dir eine einstweilige Verfügung gibt. Höchstens eine die gegen Dich gerichtet ist. Callboy Torsten im TV? Welcher Sender hat es wohl so nötig einen wie Dich vor die Kamera zulassen? Ich tippe mal auf RTL 2. Ein Reality-Format: Torti & die bösen Blogger. Dort verfolgst Du die Blogger mit dem Justizbus, sammelst sie ein (oder überfährst sie a la GTA) und lieferst sie bei der nächsten JVA ab. Oder ist es vielmehr so, daß dort gezeigt wird, wie sich Deine Kundinnen als dem Haus Thüringen der nahen Seniorenresidenz über Dich beschweren? Verrate uns doch bitte den Sender…Bitte!

callboy Torsten
am 26. Juni 2006 um 20:26 Uhr.

aber nicht was nicht stimmt , Beleidigungen und Geschäftsschädigungen und es geht bald wieder zum AG Hohenschönhausen ….. habe gerade einen rausgepickt der Massive Beleidigungen schreibt

Oh, oh…Fuhr nicht gerade der Justizbus bei mir vorbei? Jetzt frage ich mich, ob es das alles wert ist. Der ganze Ärger und die Bekanntschaft mit dem Justizbus, dem AG Höhenschönhausen und einstweiligen Verfügungen. Aber hast Du nicht was vergessen Torti? Bei Deinem letzten Termin vor dem Amtsgericht hast Du doch gar nicht gewonnen. Ich habe mir mehrmals die Zeitlupe angesehen und muss sagen, daß es höchstens ein Unentschieden war, aber nur weil der Gegner nicht wollte oder konnte. Wollen wir mal Beide einen Justizwalzer wagen? Gib Dir einen Ruck Torti. Ich brauche dringend die PR.

Callboy Torsten
am 27. Juni 2006 um 00:09 Uhr.

den OKB meine ich garantiert nicht – mein Sender empfängt mann im Kabeltv , über Satelietenschüsseln und ” normale ” Antenne weiß ich zur Zeit nicht , weil das ja vor einiger Zeit geändert wurde

Über “normale” Antenne läuft das nicht. Nur über die “verrückte” Antenne? Über CBT-V? Spaß beiseite: warum nicht der OKB Berlin? Das wäre genau der richtige Sender für Dich. Da kannst Du Dich dann offen gegen die “Verleubnungen” wehren. Und wer weiß: vielleicht wird da dann auch der eine oder andere Blogger auf dem Scheiterhaufen bestraft. Dann ist Ruhe im Puff. Äh, im Callboy-Center, äh…äh im Rufjungenbereitstellungsraum….Ich weiß auch nicht Torti…Wir werden ja noch häufiger von Dir hören. Leider. Es bleibt mir nur noch eines zu wünschen, Torti: Drop Dead.


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Hat Kewil den Verstand verloren?

Dazu muss man erst einmal einen Verstand besitzen.

Erst hackte er auf der französischen Fussballnationalmannschaft rum und beklagte, daß es dort zuviele Neger gibt und heute attackiert er die anti-rassistische Website "Der braune Mob". Dazu verteidigt er auch noch den rechts-nationalistischen Kriegstreiber und Antisemiten Kardinal von Galen.

Was Kewil an der Website "Der braune Mob" stört? Lassen wir Kewil selbst zu Wort kommen:

Ob "Schwarze" Menschen mit Absicht groß geschrieben ist? Wie dem auch sei, der nächste logische Schritt in zwei Jahren wäre doch, wir bezeichnen die Schwarzen einfach als Weiße und die Weißen als Schwarze? Frei nach Shakespeare: "Fair is foul, and foul is fair!"

Frei nach Telegehirn: "Ein Idiot ist ein Idiot und ein Rassist ist ein Rassist."

Was Kewil wohl aufregt, ist der Fakt, daß "Der braune Mob" gegen die Bezeichnung "Neger" vorgeht. Er möchte Schwarze weiterhin "Neger" nennen dürfen. Aber am liebsten würde er wohl jedoch "Nigger" sagen. Aber das werden wir wohl erst in ein bis zwei Jahren bei Kewil lesen.
Kewil glaubt sich von Rassismusvorwürfen verfolgt. Aber wer nun mal rassistisch ist, der braucht sich nicht zu wundern, daß er als Rassist bezeichnet wird.

Zu Kardinal von Galen: Kewil sieht alle Kritiker des Kriegstreiber und Faschistenfreund dem

krakenartigen marxistisch-kommunistischen, linkslastigen Sumpf

entstiegen. Lassen wir Galen, der 1932 die Hetzschrift "Die „Pest des Laizismus“ und ihre Erscheinungsformen – Erwägungen und Besorgnisse eines Seelsorgers über die religiös-sittliche Lage der deutschen Katholiken" verfasste, selber zu Wort kommen:

"Der Krieg, der 1919 durch einen erzwungenen Gewaltfrieden äußerlich beendet wurde, ist aufs Neue ausgebrochen und hat unser Volk und Vaterland in seinen Bann gezogen. Wiederum sind unsere Männer und Jungmänner zum großen Teil zu den Waffen gerufen und stehen im blutigen Kampf oder in ernster Entschlossenheit an den Grenzen auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen."

— Rundschreiben an den Klerus vom 14. September 1939

Galen war auch der erste Bishof, der einen Eid auf die Nazi-Regierung leistete:

"Vor Gott und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, dem Deutschen Reich und dem Lande Preußen Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen."

Der spanische Putschist, Faschist und Führer der Falange Espanol, Diktator Francisco Franco wurde von ihm als der "spanische Befreier" bezeichnet, und er begrüßte ausdrücklich den Einmarsch deutscher Truppen in das seit dem Versailler Vertrag entmilitarisierte Rheinland 1936.

So einen Unterstützer von Verbrechern verteidigt der rechtsaussen Blogger Kewil. Aber Kewil sieht sich selbst nicht als Rassisten, sondern als Opfer einer linken Verschwörung. Das spricht Bände. Ein guter Therapeut könnte jetzt noch einiges retten. Aber sicher kann man sich dabei nie sein, ob so ein Idiot noch heilbar ist.


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Seine Heiligkeit Callboy Torsten wendet sich an das Volk

Endlich wendet sich seine Heiligkeit Callboy Torsten an das Volk und klärt es über die Gemeinheiten der Blogger gegen ihn auf. Auf seiner Website findet sich eine Erklärung. Letzte Woche kam es ja zu dem Zivil-Prozeß zwischen dem Rufjungen Torsten und dem Betreiber von My big mouth. Dieses Duell der Giganten endete überraschend mit einem Unentschieden. Jetzt knöpft sich der Rufjunge Torsten erneut Jens Knoblich von Krambox.de vor:

Da das Volk das Recht auf die ganze Wahrheit hat werde ich mal auch was schreiben was viele Blogger im Netz so ablassen und warum ich so schlecht im Netz so da stehe :

Ja, warum steht er denn so schlecht da?

Jens Knoblich ( http://www.krambox.de ) ist der Meinung das ich angeblich keine Werbung ( Verlinkung bei Webmastern genannt ) haben möchte . Er setzt es auf vielen Bloggs sowie auf seiner eignen Seite rein . Eine Aufforderung dies zu unterlassen und zu entfernen hat dieser Ignoriert .Daraufhin habe ich ihn angezeigt , weil dies Geschäftsschädigungen sind Er hat sich daraufhin einen Anwalt genommen – aber keinen in seiner Wohnumgebung – verscheinlich hat er keinen gefunden der einen Blogg hat wo er das auch fortführen könnte . Er hat sich einen genommen der ca 600 km von ihn entfernt wohnt ( http://www.lawblog.de )

Aber Torsten: das mit der Verlinkung ist doch vom BGH im Paperboy-Urteil geklärt worden.

Diesen Anwalt sollte mann das Handwerk legen , denn er wartet keine mögliche Akteneinsicht ab oder fragt was sein Mandant falsch macht .Er droht sogar mit einer Einstweiligen Verfügung für was ich nichts eh nichts dagegen habe , die Verlinkung , es sei denn mann verwendet die Quelltexte die ich vertig gemacht habe Geschäftsschädigend .

Torsten geht es darum, daß er entscheidet wer ihn wie verlinkt. Blogs die ihn kritisch darstellen, zeigt er am liebsten an. Was natürlich vollkommen schwachsinnig ist. Aber Callboy Torsten ist nicht von seinem Kreuzzug gegen die Blogosphäre abzubringen.

Auf meiner Unterseite http://www.xxxichsuchedichx.de/sponsoren.htm steht Eindeutig das ich nichts gegen eine Verlinkung habe , nur gegen Artikel , wo jeder einen Kommentar dazu schreiben kann , der meißt eh nur unkrontroliert gleich öffentlich ist .Auch ist Jens Knoblich der Meinung wenn mann sich gegen seine Behauptung wert , dass er dann eine Rechnung über 600 € den jenigen schicken muß .Die Rechnung dürfen sie Herr Knoblich über das Amtsgericht einklagen . Mal sehen was das Amtsgericht zu den Vorwürfen gegen sie sagt .

Soll ich jetzt die Kommentare hier erst in die Moderation verbannen und dann Torsten anrufen und fragen ob das so in Ordnung ist? Wo lebt dieser Typ eigentlich? In Berlin…Wo die Verrückten sind, wie es in einem alten Berliner Gassenhauer heisst.

Dann gibt es noch welche die noch nen Zahn schärfer als Jens Knoblich und sein Rechtsanwalt sind . Diese Behaupten das ich angeblich mich an unter 16 Jährigen ran mache , den angeblich eine Handykarte biete um Sex mit den zu haben und Pornoviedeos verschicken soll . Beides stimmt nicht .

Hmmm….Ich habe da was anderes gelesen…

Die nächste Gruppe paar Psychoparten die nichts besseres zu tun haben als nur Müll zu schreiben.

Zum Glück ist die Erklärung seiner Heiligkeit Torsten von solch hoher Qualität, daß ich den nur den Hut ziehen kann. Chapeau!

Die nächste Gruppe verkauft T-Shirts mit der Aufschrift " Verleubner " um die die ich entweder berechtigt anzeige oder berechtigt zum Amtsgericht ziehe um eine Unterlassung zu erwirken einen Teil aus den Verkaufsgewinn zu geben um die Gerichtskosten ihn zu bezahlen . Da ein ewentuelles Marken / Patentrecht besteht koppiere ich das T-Shirt nicht , sondern nenne Euch Leserinen und Lesern die entsprechende Seite http://tagg.selfip.com/blog/callboy-torsten-klagt .

Vielleicht sollte sich jemand die Wörter "Verleubner"/"Verleubnung" als Wortmarke schützen lassen und kann dann kräftig abkassieren, wenn der Rufjunge diese benutzt.

Ich kann nur jede(n) raten , dass ihr diese T-Shirts nicht kaufen solltet , da ihr sonnst die falschen unterstützt .

Heisst das etwa, daß Torsten bald selbst T-Shirts herausbringen wird? Vielleicht mit den Justizbus drauf und die Blogger sitzen bedröppelt drin?

Die letzte Gruppe geht dann begleitet den jenigen den ich zu Gericht laden lasse habe um einen neuen Artikel zu schreiben um das die Blogger genug Kommentare wieder über mich schreiben können und bittet mann den Webmaster nett per Brief einen bestimmten Kommentar zu entfernen . Bis jetzt ist nichts passiert , außer das meine Kommentare , die bestimmt auch einige Leserinen und Leser interesieren hätte können , warum ich den jenigen zu Gericht gebracht habe . Keine 20 Minuten nach der Gerichtsverhandlung war der Artikel auf der Webseite online : http://www.tour-blog.de/?p=352 .

Torsten passt es eben nicht, wenn über ihn kritisch und sachlich berichtet wird. Er wollte ja sogar das Mitschreiben im Gerichtssaal verbieten lassen. Leider konnte ich wegen meines spontanen Kurzurlaubs nicht an der Verhandlung teilnehmen, aber ich denke einmal, daß das nicht das letzte Kasperletheater von und mit Torsten war.

Somit ist ein Entkommen der Blogger , die teilweise regelrecht Stalking betreiben garnicht möglich .Ich selber frage mich ob Ihr Blogger es solange mit mir " treiben " wollt bis ich wie Dajana dursch die Paparatzis einen Unfall mit Todesfolge habt . Aber dies weiß ich zu Verhindern . Bald darf mit ein bissel Glück keiner der Blogger etwas über mich schreiben .Ich habe alles schon in die Wege geleitet .

Die Blogger können nicht entkommen, sind aber die Stalker? Lieber Torsten: Dein Geschreibsel ist ohnehin schon recht schwer zu ertragen, aber solch sinnlose Sätze wie dieser oben, schlagen dem Fass den Boden aus. "Treiben" wollen wir es mit Dir nicht. Wir sind doch nicht pervers. Du meinst mit Dajana die verstorbene Princess of Wales Diana, oder? Sag mal: du bist also von Bloggern mit dem Auto verfolgt worden? Verrate mir doch bitte, was du denn in die Wege geleitet hast, damit keiner der Blogger mehr über Dich schreiben darf? Dir ist schon bekannt, daß das Grundgesetz die Meinungs- und Pressefreiheit garantiert, oder?

Spenden nehme ich auch gerne entgegen und bei größeren Spenden gibt es dann Mauspads . Spendenadresse : Torsten Rahnert , 12679 Berlin , Marzahner Promenade 49 – sorry meine Bankverbindung gebe ich hier lieber nicht an , bevor einer der Blogger noch einen Betrug macht und mein Konto lehren tut .

Aber klar doch: die bösen Blogger werden Dein prallgefülltes Konto lehren. Diese Behauptung grenzt doch an "Verleubnung". Wobei ich bezweifele, daß Dein Konto überhaupt im Plus ist. Welche geistig gesunde Frau gibt denn für Dich Geld aus? Wo doch jede Frau schnell und ohne zu bezahlen einen Mann findet, der tausend Mal besser aussieht als Du. Also dürfte in der Hinsicht tote Hose bei Dir sein.

Und denkt dadran – ihr könnt alle ein Opfer der Blogger werden .

Genau: die bösen Blogger gehen um. Holt eure Kinder von der Strasse und schliesst die Fenster. Der neue Schreckensruf des Jahres 2006 lautet: "Die Blogger kommen!"

Es gibt nur einen Blogg der mit wenigen Ausnahmen an Kommentaren zivilisiert ist und auch allen Hintergründen auf den Grund geht bevor diese es Veröffentlichen http://www.elbelaw.de/blawg

Ach Torsten…Die verulken Dich da doch auch. Nur das Schöne daran ist, daß Du das nicht merkst. Es hat eben nicht jeder ein ausreichendes Interpretationspotenzial für Ironie, Sarkasmus und dergleichen.

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Italien – Australien und Schweiz – Ukraine

Italien – Australien 

Verwetten Sie Haus und Hof auf einen Sieg der Aussies. Ja, richtig: die Aussies werden den Azzurris ordentlich einheizen. Mit ihrem Bürokratenfussball werden die Italiener heute nicht viel reissen können. Gegen die hochmotivierten Australier, die zum ersten Mal im Achtelfinale stehen, werden sich die Minimalisten die Zähne ausbeissen. Gegen Japan und Kroatien konnten die Socceroos jeweils einen Rückstand in der Schlußphase drehen. Gegen die Kroaten lagen die Aussies sogar zweimal zurück. Die Italiener sind ja für ihren Minimalismus bekannt und haben in der Gruppenphase nicht gerade überzeugt. Gegen Ghana siegten sie recht glücklich und gegen die USA zeigten die eine unterirdische Leistung. Im letzten Spiel gegen Tschechien reichte eine gute Standardsituation für den Sieg. Es wird auf jeden Fall ein sehr hartes Spiel werden, daß wohl erst in der Verlängerung entschieden werden könnte.

Schweiz – Ukraine 

Der Kollege Waldorf wird heute, dank einer guten Freundin, im Stadion sein. Vielleicht hat Waldorfs gute Freundin ja auch noch Karten für das Viertelfinale am Freitag in Berlin? Die Schweiz ist bisher, als einziges Team, ohne Gegentor geblieben. Die Ukraine hingegen hat sich vom 0:4 gegen die Spanier nicht wirklich erholt. Gegen Saudi-Arabien 4:0 zu gewinnen ist keine besondere Leistung und das letzte Spiel gegen Tunesien war grauenhaft. Es grenzte fast an Arbeitsverweigerung. Den Schweizern wird Abwehrrecke Senderos verletzt fehlen, was aber nicht viel daran ändern wird, daß die Schweiz ins Viertelfinale einziehen wird.


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Bär Bruno kaltblütig in Bayern ermordet

Nun ist es also doch passiert: “JJ1″ aka Problembär Bruno ist tot. Er wurde in Bayern von einem Jäger in der Nähe des Spitzingsees im Landkreis Miesbach erschossen. Wie schon der Kollege Statler richtig fragt: warum wurde Bruno erschossen, anstatt ihn mit einem Betäubungspfeil zu beschiessen? Darf sich jetzt ein bayrischer Seppel das Bärenfell vor den Kamin legen? Das finnische Spezialteam das Bruno einfangen sollte, wurde schon am Freitag nach Hause geschickt. Was mich aber wundert, ist der Fakt, daß Bruno erst ab morgen in Bayern zum Abschuss freigegeben werden sollte. Da juckte einem Bayern-Seppel wohl gehörig der Zeigefinger. Bruno war am Samstag noch beim schwimmen in einem See beobachtet worden und stieg danach ins Gebirge auf. Dort lies sich Bruno dann ein Schaf schmecken. In den frühen Morgenstunden am Montag wurde Bruno dann eiskalt erschossen. Wir werden Dich vermissen Bruno. Hoffentlich hat das keinen Einfluss auf das Abschneiden der Nationalmannschaft am Freitag. Bruno war zu einer Art inoffiziellem Maskottchen geworden. Wahrscheinlich gönnen die CSU-Hansel in Bayern dem SPD-Klinsi den WM-Titel nicht. ;-)


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Portugal – Niederlande 1:0 – Bye Bye Oranje

Dieses Spiel war das bisher giftigste Spiel der Fussball-WM 2006. Die erste Überraschung war, daß Ruud van Nistelroy keine Berücksichtigung fand. Dieses Spiel bezog seine Spannung weniger aus der Hochklassigkeit, sondern aus den harten Kämpfen auf dem Platz. Es gab vier gelb-rote Karten und eine Rekordnachspielzeit von 6 Minuten und 53 Sekunden. In der 45 Minute sah Costinha die gelb-rote Karte. Die Portugiesen mussten mit zehn Mann in die zweite Halbzeit. In der 63. Minute musste Boulahrouz wegen wiederholtem Foulspiel den Platz verlassen. Der Niederländer hatte Figo einen Ellenbogenschlag verpasst. Nur 15 Minuten später sah Deco ebenfalls seine zweite gelbe Karte und musste gehen. In der Nachspielzeit sah dann noch der Niederländer van Bronckhorst die zweite gelbe Karte. Der russische Schiedsrichter Iwanov hatte das Spiel nicht im Griff. Er versäumte es am Anfang durchzugreifen und Boulahrouz für ein brutales Foul an Ronaldo die rote Karte zu zeigen. Genauso hätte Nuno Valente für eine Kungfu-Attacke auf Robben, Schneijder für eine Tätlichkeit und Figo für einen Kopfstoß Rot sehen müssen.

Die Portugiesen gingen durch Maniche in der 23. Minute in Führung. Dieser eine Treffer reichte Portugal um ins Viertelfinale einzuziehen und ist der grösste Erfolg für Portugal seit der WM 1966. Die Niederländer waren über 96 Minuten das stärkere Team, aber hatten etwas Pech mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Iwanov. Aber sie scheiterten auch an der eigenen Unfähigkeit. Damit ist der niederländische Traum vom Gewinn der ersten Weltmeisterschaft schon im Achtelfinale geplatzt. Portugal wird am kommenden Samstag auf England treffen. Man darf gespannt sein, wenn die zwei Rumpelmannschaften aufeinander treffen. Es ist schon gruselig, daß eine von diesen beiden Bürokratenmannschaften ins Halbfinale einziehen wird und dort für Brasilien oder jede andere Mannschaft keine große Hürde darstellen wird. Während Argentinien am Freitag ausscheiden wird.


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48 Stunden Neukölln

Ich hatte den Vorsatz mir einige Veranstaltungen im Rahmen des Kulturevents "48 Stunden Neukölln" anzusehen. Jedoch überschnitten sich einige andere Termine mit den "48 Stunden Neukölln". Sicherlich werden sich die Veranstalter auch etwas darüber ärgern, daß dieses Kulturfest während der WM 2006 stattfindet. Vor dem Spiel England – Ecuador besuchte ich heute kurz die Installation Luftgarten von Martina Becker im Kindl-Boulevard. Die zwanzig minütige Tanzperformance von Nicole Hartmann lag vom Termin her äusserst ungünstig. So konnte ich die Installation, die nach der Tanzperformance begehbar war, leider nicht von innen betrachten. Aber ich habe da auch nicht viel verpasst.

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Stattdessen gibt es noch ein paar neue Fotos von Fahnen in Neukölln:

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England – Ecuador 1:0 – England rumpelt sich in die nächste Runde

Vor nicht allzu langer Zeit wurde der deutsche Fussball als Rumpel-Fussball bezeichnet. Bei der letzten WM zum Beispiel schaffte Deutschland mit mageren 1:0 Ergebnissen den Einzug ins Finale (gegen Paraguay, die USA und Südkorea). Auch sonst war in Deutschland Schmalhans Fussball-Küchenchef. Die diesjähre WM hat einen neuen König der (erfolgreichen) Rumpler: England.

Wer wie die three Lions mit grausamen, aber am Ende irgendwie erfolgreichem Fussball ins Viertelfinale einzieht, der kann es weit bringen während der WM. Im Viertelfinale wartet auf das englische Team der Sieger aus Portugal vs. Niederlande. Sowohl Portugal als auch die Niederlande haben sich auf Rumpel-Fussball verlegt. Hauptsache erfolgreich heisst das Motto. Auf schönes Spiel wird verzichtet. Die Mißerfolge der letzten Jahre haben diese drei Teams, und nicht nur die, zur Avantgarde der Rumpel-Fussballer.

So auch wieder heute: England spielt einen grauenhaften Fussball und rumpelte sich ins Viertelfinale. Wer dagegen die ordentliche Leistung der Mexikaner gegen Argentinien gestern Abend gesehen hat, der wird es bedauern, daß es seit 1986 keine Zwischenrunde mit erneuten Gruppenspielen mehr gibt. Die englische Mannschaft spielte konfus. Die Mannschaftsteile spielten eher nebeneinander als miteinander. Das Mittelfeld, daß angeblich das stärkste der Welt sein soll, war faktisch gar nicht vorhanden. Durch einen Lattenschuß hätte Ecuador in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, aber ihnen blieb das Glück verwehrt. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Trauerspiel fort und es wurde einem ganz anders. England reichte dann ein Freisstoßtor von David Beckham in der 60. Minute um zu gewinnen. Ecuador konnte nicht mehr wirklich gefährlich werden, aber auch England bot weiterhin eine mehr als mäßige Leistung. Mich würde es nicht wundern, wenn zahlreiche Zuschauer in Stuttgart und am heimischen Fernseher an Langeweile gestorben sind.

Es ist zu befürchten, daß sich die englischen Rumpel-Fußballer auch im Viertelfinale zum Erfolg rumpeln. So wie es die deutsche Mannschaft jahrelang vorgelebt hat. Das Viertelfinale am Freitag zwischen Deutschland und Argentinien kann ohne weiteres als vorgezogenes Finale bezeichnet werden. Ich bin mir sicher: wer am Freitag in Berlin gewinnt, der wird auch Weltmeister. England wird in dieser Form, eine Steigerung ist nicht in Sicht und auch nicht realistisch, keine Rolle spielen. Es wird wie Italien, Spanien, Frankreich, Portugal und all die anderen nur eine Nebenrolle bei dieser WM spielen.


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Deutschland – Schweden 2:0

Das Spiel begann sehr temporeich und die Schweden gerieten stark in die Defensive. Durch einen Doppelschlag (4. und 12. Minute) von Lukas Podolski ging die deutsche Mannschaft mit 2:0 in Führung. Die Schweden waren geschockt und gewannen so gut wie keinen Zweikampf mehr. Der Sturmlauf der deutschen Mannschaft setze sich fort und es wurden zahlreiche Großchancen erspielt. Das Zusammenspiel zwischen Klose und Podolski funktionierte nicht nur bei den beiden herrlichen Toren von Podolski, sondern auch sonst harmonierten der Schweiger von der Weser und der Neu-Münchener Prinz Poldi hervorragend.

Ab der 35. Minute waren die Schweden nur noch zu zehnt auf dem Platz vertreten. Lucic hat nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte erhalten. Nun war die schwedische Spielstrategie endgültig über den Haufen geworfen. Bis zur Pause versuchten die Schweden etwas offensiver zu werden, jedoch scheiterten sie stets an der gut stehenden Abwehr der deutschen Mannschaft.

Zum Anfang der zweiten Hälfe gab es eine kurze Offensivphase der der deutschen Mannschaft, die jedoch wieder rasch abebbte. In der Folge kommen die Schweden immer besser ins Spiel und krönen ihre Gegenoffensive mit einem Elfmeter in der 52. Minute. Der Schiedsrichter Simon aus Brasilien hatte als Einziger ein Foul von Metzelder an Larsson gesehen. In Wirklichkeit war dieser harmlose Rempler kein Foul. Dies war nicht die erste umstrittende Schiedsrichterentscheidung während der WM 2006. Der Gefoulte trat selbst an und wie eine alte Fussball-Lehre sagt, soll der Gefoulte nicht selbst schiessen. Larsson tat es dennoch und: verschoss. Er semmelte den Ball in bester Beckham-Manier über das Tor von Jens Lehmann. Die Schweden machten nun den Eindruck, daß sie aufgegeben würden. Die DFB-Auswahl erarbeitete sich noch zahlreiche Großchancen. Darunter Pfostentreffer von Ballack und Schneider. Die deutsche Mannschaft spielte weiterhin nach vorne und versuchte mit Fernschüssen den sehr guten schwedischen Torwart Isaksson zu überwinden. Die Schweden hatten heute kein Mittel gegen die druckvolle deutsche Mannschaft und fährt verdient nach Hause. Mit dem überzeugenden Einzug ins Viertelfinale hat die deutsche Mannschaft ihren Anspruch auf den Gewinn dier Weltmeisterschaft untermauert. Heute Abend wird der Gegner der deutschen Mannschaft im Viertelfinale zwischen Argentinien und Mexiko ermitelt.

Deutschland – Schweden .. 2:0 (2:0)

Tore: 1:0, 2:0 Podolski (4./12.)
Gelb-Rot: Lucic (35./wiederh.Foul)

Deutschland: Lehmann – Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm – Frings – Schneider, Schweinsteiger (72.Borowski) – Ballack – Klose, Podolski (74.Neuville)

Schweden: Isaksson – Alexandersson, Mellberg, Lucic, Edman – Linderoth – Jonson (53.Wilhelmsson), Källström (39.Hansson), Ljungberg – Larsson, Ibrahimovic (72.Allbäck)

Schiedsrichter: Simon (BRA)
Zuschauer: 66.000 in München


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Fussball WM 2006 – Rückblick und Ausblick

Gestern ist die Vorrunde der Fussball WM 2006 zu Ende gegangen und es ist an der Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dieses Turnier ist vom spielerischen Standpunkt betrachtet keine besonders hochklassige WM. Es gab nur wenige wirklich überragende Spiele. So konnte vor allem Argentinien in zwei von drei Spielen sehr überzeugen. Als möglicher Viertelfinalgegner der deutschen Mannschaft scheint Argentinien ein fast unüberwindlicher Gegner zu sein. Brasilien hingegen konnte bisher nicht besonders überzeugen und zeigte bis auf die zweite Halbzeit gegen Japan einen unerträglichen Bürokratenfussball. Italien, England, Frankreich und die Niederlande traten auch nicht besonders überzeugend auf. Trotzdem konnten sich die Favoriten durchsetzen. Die einzige Ausnahme sind die Tschechen, Kroaten und die Polen.

Dagegen haben die Mannschaften aus Afrika nicht überzeugt. Ghana konnte sich als einziger der fünf afrikanischen Vertreter durchsetzen und ins Achtelfinale einziehen. Das schlechte Auftreten der Afrikaner rechtfertigt nicht deren Wunsch einen sechsten Vertreter zur WM schicken zu dürfen. Im Gegenteil: die Aufstockung auf 32 Mannschaften (seit 1998) hebt nicht die Qualität der WM, sondern sie senkt sie extrem herab. Es sollte wieder zu 24 Teilnehmern zurückgekehrt werden. Jener Modus, bei dem sich die beiden Gruppenersten und die vier besten Dritten der sechs Vierergruppen für das Achtefinale qualifizieren, sorgt für Spannung bis zum letzen Spiel. Diesmal standen nach zwei Spieltagen bereits acht Mannschaften sicher im Achtelfinale. Und mal ehrlich: wer will schon alle vier Jahre sehen wie Saudi-Arabien sicher Letzter in seiner Gruppe wird? Aus Asien konnte sich diesmal keine der vier Mannschaften durchsetzen. Aus Nord-Amerika (CONCACAF) konnte sich nur eine von ebenfalls vier Mannschaften durchsetzen. Aus Afrika nur eine von fünf. Die Aufstockung auf 32 Mannschaften geschah in erster Linie deshalb, weil sich die FIFA durch eine höhere Anzahl von Spielen höhere Einnahmen durch Werbung und Fernsehen versprach. Ein anderes Argument war, daß z.B. Afrika und Asien angemessener vertreten werden sollte. Dafür musste Europa auf Startplätze verzichten. Auch jene Regel, daß der Titelverteidiger automatisch für die nächste WM qualifiziert ist, wurde abgeschafft, um einen weiteren Platz vergeben zu können.

Diese Aufblähung der Fussball WM führte nun erneut zu einer Reihe von grausamen Spielen. Es ist jedoch zu befürchten, daß die FIFA sich nicht von der Aufblähung der WM abbringen lassen wird. Jedenfalls solange nicht, wie Sepp Blatter Diktator Präsident der FIFA bleibt.

Auch die Leistungen der Schiedrichter waren alles andere als überzeugend. Graham Poll zeigte dem Kroaten Joe Simunic dreimal die gelbe Karte und Markus Merk war beim Spiel Ghana – USA auch extrem überfordert. Im Spiel Schweden – Trinidad/Tobago war der Referee nicht in der Lage Kung-Fu ähliche Fouls entschieden zu bestrafen. Beim Spiel Portugal – Iran wurde Luis Figo fast der Kopf abgetreten. Auch hier gab es nur die gelbe Karte. Die FIFA achtet leider mehr auf die körperliche Fitness der Referees, als auf deren fachliche Kompetenz.

Ein weiterer Punkt der mir übel aufgestossen ist, sind die Kommentatoren der WM-Spiele. Besonders Steffen Simon von der ARD war und ist eine einzige Katastrophe. Beim Spiel Deutschland – Polen habe ich mir gewünscht, daß die ARD endlich auf einen alten Wunsch von mir eingehen würde und die Spiele mit 2-Kanalton überträgt. Auf dem ersten Kanal kann ruhig das Gestammel eines Steffen Simon gesendet werden, aber auf dem zweiten Kanal sollte bitte ohne Kommentar gesendet werden. Ein ganz besonders schlechter Tag während der WM ist der Sonntag. Am Sonntag darf RTL die Spiele übertragen. RTL mobilisiert die letzen Reserven und da darf dann sogar der Fussball -"Experte" Oliver Geissen ran. Bei ihm hat man stets das Gefühl, daß er gleich die nächste 22 jährige Hausfrau und Mutter von fünf Kindern vor die Kamera bittet, um das Geheimnis der Vaterschaft ihrer Kinder zu lüften. Zum Glück ist Oliver Geissen, der sonst Sendungen mit dem Titel "Samenroulette – Wer ist der Vater meiner Kinder?" moderiert, nur für die Vormoderation der bei bei RTL übertragenden Spiele zuständig. Auch der Co-Kommentator Pierre Littbarski zeichnet sich meist durch inhaltsleeres Geschwafel aus.

Ein Lichtblick bei dieser WM war die Mannschaft aus der Schweiz. Die Eidgenossen sind als einziges Team ohne Gegentor geblieben und haben auch gegen die Ukraine sehr gute Chancen auf das Erreichen des Viertelfinals. Auch Australien sorgte für eine Überraschung und zog als erste Mannschaft aus Ozeanien in die KO-Runde einer WM ein. Das Achtelfinale zwischen Italien und Australien wird ein harter Brocken für die Italiener werden. Ebenso werden sich die Engländer steigern müssen, um gegen Ecuador erfolgreich zu sein. Auch Argentinien wird seine liebe Mühe mit den Mexikanern haben. Auch wenn Mexiko bisher nicht gerade überzeugte. Aber die Mexikaner liegen den "Gauchos" nicht. Die Partie Portugal – Niederlande verspricht grosse Spannung, weil beide Teams bisher ihr Potenzial nicht vollständig abrufen konnten. Die Schweiz wird sich wohl gegen die Ukraine durchsetzen, ebenso wie Spanien gegen Frankreich. Am Dienstag wird dann Brasilien gegen die starken Kicker aus Ghana beweisen müssen, daß es zu recht als der Titelfavorit gilt.

Ein Spiel habe ich bis jetzt nicht erwähnt: Deutschland – Schweden. Ich befürchte, daß der erste Platz in der Gruppe A ein grosser Nachteil ist. England wäre einfacher zu schlagen, als Schweden und danach würde wohl Argentinien statt Portugal warten. Sicherlich sind die Schweden keine Übermannschaft und durchaus schlagbar. Aber auch die deutsche Mannschaft ist schlagbar und die Schweden haben eine starken Sturm. Was in Anbetracht der etwas wackeligen Abwehr des deutschen Teams so manche Sorgenfalte entstehen lässt. Dazu kommt die Stärke der Schweden bei Standardsituationen und Zweikämpfen. Ich bin durchaus optimitisch, aber sehe auch die Gefahr eines Ausscheidens im Achtelfinale. Es wird auf jeden Fall ein enges und hart umkämpftes Spiel werden. Jogi Löw hat die Devise: "kämpfen, kämpfen, kämpfen" ausgegeben. Sollte Deutschland heute ausscheiden, dann bin ich einmal gespannt, wie schnell die Fahnen von den Autos verschwinden werden.

Mein Tipp: Deutschand – Schweden 2:1 n.V.

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