Im Moment scheint der Pöbel Mut zu fassen. Jetzt kann man wieder ungestraft gegen Israel hetzen. “Die” sind ja die Angreifer! Auf ein besonderes Beispiel von Tatsachenverdrehung, die sich zu geifender Hetze steigert, bin ich bei mein-parteibuch.de gestossen. Ich lese den Blog von Marcel Bartels eigentlich ganz gerne. Schon alleine deshalb, weil er wie ich in Neukölln wohnt. Aber Marcel Bartels ist anscheinend zu lange in der prallen Sonne gewesen. Anders lässt sich diese Hetze nicht erklären. Sorry Marcel, aber ich muss es so hart ausdrücken.
Marcel Bartels beschäftigt sich mit der Militäraktion Israels gegen die Terroristen der Hisbollah. Unter dem Titel “Israel führt Krieg gegen Gaza und den Libanon” stellt Bartels einige mehr als fragwürdige Standpunkte auf. So beginnt er ganz deutlich:
Bevor es jemand übersieht: die israelische Armee führt derzeit Krieg und richtet mit Kriegswaffen reichenweise Massaker unter der Zivilbevölkerung von Gaza und dem Libanon an. Und, um hier auch mal klar meine Meinung zu sagen.
Zur Erinnerung Marcel: die Hisbollah hat vom Libanon aus hunderte von Raketen auf Nord-Israel angefeuert. Dazu wurden diese Woche acht israelische Soldaten bei einem Überfall ermordet und zwei entführt. In Naharya z. B. sitzen in diesem Moment zehntausende Israelis in Bunkern. Weil ihre Stadt von Terroristen beschossen wird. Die Hisbollah schiesst auf Zivilisten. Getrieben vom festen Willen das Werk Adolf Hitlers zu beenden, werden die Verbrecher erst nachlassen, wenn die letzte Jude entweder tot, geflohen oder ins Meer getrieben wurde. Du schreibst was von “Massakern”. Du hast also schon die Sprache der Terroristen übernommen! Schlage doch mal bitte nach was Massaker bedeutet. Willst Du ernsthaft behaupten, daß Soldaten der IDF gezielt, willentlich und mir voller Absicht libanenische Zivilisten ermorden. Wie stellst Du Dir das vor? So wie die SS gearbeitet hat? Das die IDF Menschen aus ihren Häusern holt und dann auf offener Strasse erschiesst? Langsam zweifele ich an Deiner geistigen Gesundheit.
Ziel der deutschen Außenpolitik sollte es sein, dass die verantwortlichen israelischen Politiker sich dafür einmal wegen Führen eines Angriffskrieges vor einem internationalen Gericht verantworten müssen. Sie könnten dort dann gleich neben den islamistischen Terroristen auf der Anklagebank Platz nehmen. Pfui, Israel.
Pfui, Marcel! Hat Dich einer gezwungen das zu schreiben? Israel führt einen Angriffskrieg? In welchem Raum-Zeit-Kontinuum lebst Du eigentlich? Widmen wir uns den Fakten, denn damit scheinst Du es nicht so genau zu nehmen. Die Hisbollah ist eine Terrorganisation, die nach der UNSR-Resolution 1559 längst entwaffnet sein sollte. Diese Woche ist die Hisbollah nach Israel eingedrungen und hat Soldaten entführt und ermordet. Dazu wurden und werden israelische Zivilisten massiv mit Raketen beschossen. Man kann das gar nicht oft genug sagen, weil es von so vielen Leuten immer wieder ausgeblendet wird. Halten wir also fest: Israel wurde vom Libanon aus angegriffen. Die dortige Regierung ist nicht fähig oder willig für Sicherheit zu sorgen. An dieser Regierung ist übrigens die Hisbollah beteiligt. Dazu wird Israel auch noch erpresst. Es soll 10.000 Terroristen freilassen. Ein Jude steht heute an der arabischen Terroristenbörse hoch im Kurs. Israel unternimmt jetzt alles, um die Sicherheit seiner BürgerInnen zu gewährleisten. Es wehrt sich. Und Du willst jetzt, die die sich verteidigen vor ein internationales Gericht stellen? Warum? Das verstehe ich nicht! Nach dieser Logik hättest Du auch FDR und Churchill vor Gericht gestellt! Nicht Israel ist der Aggressor, sondern die vom Iran und Syrien ausgerüsteten Terroristen.
Im Weltsicherheitsrat ist eine Resolution gegen die kriegerischen Handlungen Israels wie so oft am Widerstand der jüdischen Lobby in den USA gescheitert.
Ah so! Die jüdische Lobby in den USA! So ein Blödsinn. So hätte es auch im Nazi-Hetzblatt “Der Stürmer” stehen können. Die von Qatar(!) vorgelegte Resolution war reinste anti-jüdische Hetze. Hat Israel als einziger Statt kein Recht seine Grenzen und seine Bürger zu schützen? Jetzt fehlen ja nur noch die “Protokolle der Weisen von Zion”.
Wer sich über die Verbrechen der Israelis in diesem Krieg informieren will, dem empfehle ich einen Blick ins Palästina-Portal von Erhard Arendt zu werfen.
Darauf durfte man warten. Herr Arendt ist doch auch so ein einseitiger anti-jüdischer Hetzer. Bei ihm gibt es keine Informationen, sondern Hetze. Ähnlich wie beim Muslim-Markt.
Für die Massaker an der Bevölkerung von Gaza und dem Libanon gibt es jedoch trotzdem keinerlei Rechtfertigung.
Welche Massaker denn? Solche wie das angebliche “Massaker von Gaza“. Israel verteidigt sich und es hat aus seiner Geschichte gelernt und so handelt es jetzt energisch gegen seine Feinde. Denn sowohl die Hamas als auch die Hisbollah wollen Israel vernichten. Solche Leute wollen nicht verhandeln und sie legen solche als Zeichen von Schwäche aus. Denn nichts wird im arabischen Raum mehr verachtet als Schwäche, insbesondere militärische Schwäche. Lieber Marcel, was soll Israel denn bitte machen? Die andere Wange hinhalten? Ich finde es sehr beschämend für Dich, daß Du die israelischen Opfer ausblendest. Das Du nicht sehen willst wer der Angreifer ist und wer sich nur verteidigt. Kein Staat der Welt kann es dulden, daß er von einem anderen Staat aus permanent angegriffen wird. Israel hat das Recht und die Pflicht sich zu verteidigen. Auch wenn viele Feinde Israels in der Welt das anders sehen.












Klar hat Isreal das recht sich zu verteidigen, da stimme ich zu.
Nur hat es nicht das recht Land einfach zu anektieren (Stichwort Grenzzaun) und unprovoziert Zivilisten zu ermorden (wie es gelegentlich vorkommt). Gut, letzteres kommt immer wiedermal vor, als Soldat an einer Grenze kann es einfach mal passieren das man zuerst schießt und dan den falschen erwischt. UN dzu ersterem, selbst der Israelische Gerichtshof ist der Ansicht das der Grenzzaun nciht richtig ist an manchen Stellen.
Aber wenn ein LAnd angegriffen wird, dann hat es das Recht udn in gewisser Wiese die Pflicht angemessen darauf zu reagieren, und dazu gehört auch das man zurückschießt wenn es denn erforderlich ist.
Gerne wiederhole ich hier noch einmal, dass Islamisten, die Raketen auf Israel feuern, Verbrecher sind. Nur meine ich, die Soldaten und Kommandeure der IDF, die Raketen in die Innenstadt von Beirat feuern, sind ganz genauso Verbrecher.
Um es noch einmal zu sagen: ich behaupte nicht, dass die Israelis die Bösen und die Moslems die Guten sind, sondern dass die israelische Armee gerade eben Verbechen begeht, mit denen sie sich mit den Terroristen auf eine Stufe stellt.
Der Argumentation, die Terroristen hätten achtzig Menschen umgebracht, und die israelische Armee sei moralisch besser, weil sie mit ihren jüngsten Abgriffen nur sechzig unbeteiligte Zivilisten hätte, vermag ich nicht uzu folgen.
Die israelische Armee setzt derzeit Kriegswaffen gegen die Zivilbevölkerung ein, um Terroristen zu fangen – das ist und bleibt ein Verbrechen. Das hat übrigens nichts mit Haß auf Israel zu tun, sondern eher mit einem klaren Blick, der auch Israel nicht von Kritik ausnimmt. Ich bin mir ganz sicher, dass es viele Israelis gibt, die den EInsatz von Kriegswaffen gegen Beirut durch die israelische Regierung und die IDF auch als Verbrechen sehen.
Ich denke das Hautproblem ist, dass sich auf beiden Seiten, sowohl auf der arabischen, wie auch auf der israelischen, viel zu oft die Kriegstreiber durchsetzen und die Zivilbevölkerung das ganze dann ausbaden muss.
Natürlich sind die Raketenanschläge der Hisbollah Verbrechen, denn es werden bewusst unschuldige Zivilisen ins Visier genommen.
Aber wenn die israelische Armee als Reaktion darauf den Libanon von der Außenwelt abschneidet, nimmt sie damit zivile Opfer zumindest billigend in Kauf. Selbstverständlich ist die IDF nicht darauf aus, unschuldige Menschen zu ermorden, und deswegen würde ich dem einzelnen israelischen Soldaten bzw. Offizier keine Vorwürfe machen. Bei militärischen Konflikten gibt es nunmal zivile Opfer. Die Frage ist vielmehr, ob diese Militäraktion überhaupt nötig ist, und da hege ich ehrlich gesagt starke Zweifel. Ich glaube, dass es auch friedlichere Mittel gäbe, der Hisbollah das Handwerk zu legen.
Dass beide Seiten argumentieren, sie würden ihre Gewalt zum Wohle des eigenen Volkes ausüben, ist klar. Im Endeffekt läuft es aber doch so, dass die politischen Falken in beiden Lagern ihren Willen durchdrücken, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen.
Nicht “die” Israelis und “die” Araber sind das Problem, sondern einzig und allein die Hetzer und Kriegstreiber auf beiden Seiten.
Wo hört “Selbsverteidigung” auf und wo beginnt “Aggression”? Ist es gerechtfertigt, den Flughafen von Beirut zu bombardieren? Ist es gerechtfertigt, Treibstofflager zu bombardieren? Brücken? Straßen? Dörfer?
Ich kann nachvollziehen, dass das Hizbollah-HQ bombardiert wird, aber warum muss die normale libanesische Bevölkerung darunter leiden? Sippenhaft? Kennen wir das nicht irgendwoher?
Die Hisbollah ist ein Bestanteil der Regierung. Sie ist fest im Libanon verwurzelt. Es ist nun mal Krieg. Ein der Krieg der Israel aufgezwungen wurde. Letztendlich stecken der Iran und Syrien dahinter.
Stichwort Sippenhaft: das ist hier mitnichten der Fall. Im Gegenteil: Israel ist bemüht die Schäden und Opfer so gering wie möglich zuhalten. So kann man das nicht sehen, denn das ist so, als man Angriffe der RAF auf Nazi-Deutschland kritisieren, weil auch Brücken und andere Infrastruktur bombardiert wird. Jedes Opfer ist zu bedauern, aber die Verantwortung liegt bei der Hisbollah und bei deren Hintermännern im Iran. Dazu gehört es nun mal auch die Möglichkeiten der Terroristen einzuschränken sich zu bewegen und Nachschub heranzuführen. 250.000 Israelis sind aufgefordert Schutzräume aufzusuchen. Ist es wieder so weit? Dafür reagiert Israel noch recht moderat. Die Anstifter und Förderer der Terrors müssen getroffen werden. Diese Eskalation ist ganz im Sinne von Iran-Adolf. In seinem religiösen Wahn glaubt er, wie übrigens auch der latten-jupp-neo-nazi-blogger “ca”, sieht er das jüngste Gericht/den Weltuntergang/den 3.Weltkrieg kommen.
Welche Optionen hat “der Westen”? Das eigentliche Problem ist der Iran. Dieser muss entweder deeskalieren oder er muss gebrochen werden. Ich fürchte nur, daß der Iran im Schutz der Atomverhandlungen die Situation eskalieren will. Die Lösung liegt in Teheran und der Iran pokert hoch. Dort warten die Mullahs wann der Westen ankommt und bittet Einfluss auf die Hisbollah zu nehmen. Der Preis den der Westen dann bezahlen muß, dürfte dann extrem hoch sein. Oder der Westen oder Teile davon greifen in letzter Instanz den Iran an. Dann hat Herr A. auch seinen “Erfolg” und geht dann vollkommen in seiner Rolle als Märtyrer auf.
Es ist ein Teufelskreis.
Und alles wegen drei israelischen Soldaten. Was wird wohl passieren, wenn Olmert einfällt, dass die Deutschen sechs Millionen Juden umgebracht haben?
Aber Spass beiseite. Israel wehrt sich seit seiner Gründung 1948 gegen Provokationen, Terror und Versuche den Staat ganz von der Landkarte zu tilgen. Mich wundert echt, dass die sich das solange haben gefallen lassen. Die Völker von Palestina und Libanon stützen die Hamas und die Hisbollah. Es sollen ja sogar beides Demokratien sein, hab ich gehört. Dann sind sie mitverantwortlich. Trotzdem führt Israel keinen Krieg gegen die Menschen sondern gegen die Terroristen. Der präzise Einsatz ihrer Waffen beweist es. Die Einschläge auf dem Flughafen Beirut waren punktgenau gesetzt. Dass Krieg Opfer fordert, hat schon der alte Fritz erkannt:”Ach was, Krieg ohne Tote jibt’s nich.” Ich hoffe, dass Israel diesmal erfolgreich ist und Syrien/Iran ihre Finger still halten. Flughäfen, Brücken, Strassen, Kommunikationseinrichtungen sind strategische Ziele. Der Gegner wird durch deren Zerstörung massiv geschwächt. Danach werden die bösen Jungs eingesammelt, damit dann hoffentlich Ruhe einkehrt. Wenn Israel clever ist, helfen die danach wieder beim Aufbau der Infrastruktur.
Schau mal, wer sich da noch in welcher Weise “solidarisch” gibt: http://politischinkompetent.wordpress.com/2006/07/16/keine-gnade-bei-kewil-endlosung-fur-moslems/
Da kann einem nur noch schlecht werden…
MfG
Daniel
Marcel,
“Gerne wiederhole ich hier noch einmal, dass Islamisten, die Raketen auf Israel feuern, Verbrecher sind. Nur meine ich, die Soldaten und Kommandeure der IDF, die Raketen in die Innenstadt von Beirat feuern, sind ganz genauso Verbrecher.”
Im Umkehrschluß könnte man dann auch die Juden im Warschauer Ghetto als Verbrecher bezeichnen, denn wenn man Ihrer Logik folgt, dann haben diese auch nichts weiter gemacht, als die Hamas, Djihad Islamie, Tanzim, Hizbullah, oder andere Gruppen. Na da werden sich doch die Revisionisten ein Loch in den Bauch freuen.
“Um es noch einmal zu sagen: ich behaupte nicht, dass die Israelis die Bösen und die Moslems die Guten sind, sondern dass die israelische Armee gerade eben Verbechen begeht, mit denen sie sich mit den Terroristen auf eine Stufe stellt.”
Bitte wo begeht denn die Tsahal ein Verbrechen? In dem Sie sich gegen den staatlich sanktionierten Terror wehrt? Dann müßten Sie doch der erste sein, der in seinem Blog darauf drängt, das die Bundeswehr aus Bosnien, dem Kossovo und Afghanistan rausgezogen wird.
Die Tsahal macht das, was die SPD 1999 genehmigt hat. Angriffe auf zivile Strukturen in Serbien, oder messen Sie jetzt mit zweierlei Maß?
Wie würden Sie eigentlich reagieren, wenn Sie auf Diplomatie setzen würden und statt dessen täglich bis zu 20 Raketen auf Ihr Staatsgebiet abgeschossen würden, während die Terroristen in den Nachbarstaaten den Status einer politischen Partei genießen.
“Der Argumentation, die Terroristen hätten achtzig Menschen umgebracht, und die israelische Armee sei moralisch besser, weil sie mit ihren jüngsten Abgriffen nur sechzig unbeteiligte Zivilisten hätte, vermag ich nicht uzu folgen.”
Als SPD’ler müßten Sie aber diese Argumentation aus dem Kossovokrieg kennen. Schießlich war es genau die Argumentation die man PDS und anderen Linken entgegen warf, wenn es darum ging, das nicht nur Serben als “aus Versehen” Opfer wurden, sondern auch die Infrastruktur Ziel von Angriffen wurde.
Wenn die EU sich dieser Ziele bedient dann ist es ok, wenn Israel das macht, dann kommt die Moralkeule. Das Israel nicht unfehlbar ist, das belegen die Opferzahlen, aber Israel nun dazu zu zwingen, das es wie das Kaninchen vor der Schlange hockt, das ist wohl ein starkes Stück.
“Die israelische Armee setzt derzeit Kriegswaffen gegen die Zivilbevölkerung ein, um Terroristen zu fangen – das ist und bleibt ein Verbrechen. Das hat übrigens nichts mit Haß auf Israel zu tun, sondern eher mit einem klaren Blick, der auch Israel nicht von Kritik ausnimmt. Ich bin mir ganz sicher, dass es viele Israelis gibt, die den EInsatz von Kriegswaffen gegen Beirut durch die israelische Regierung und die IDF auch als Verbrechen sehen.”
Was bitte setzen denn die Terroristen gegen Israels Zivilbevölkerung ein? Werfen die mit Wattebäuschen?
Es ist ja wohl naiv zu denken, das Israel von Haustür zu Haustür geht und sagt, “wenn Sie nicht kooperieren, dann schicken wir den Freiwilligen Birnbaum, der ist israelischer Meister im Armdrücken und zwingt Sie schon zum aufgeben.” Natürlich wehrt sich Israel mit “Kriegswaffen.”
Ihre Kritik mutet sehr merkwürdig an. Sie sprechen Israel das Recht ab sich zu wehren, das nenne ich eher Dummheit, das hat auch mit einem “klaren Blick” nichts zu tun, sondern eher mit Uniformiertheit, sonst nichts.
Übrigens, die “vielen Israelis” können Sie an einer Hand abzählen, die damit nicht einverstanden sind. Das sind dann Uri Avnery und die seinen, die immer noch glauben, wenn sich auf den kollektiven Selbstmord vorbereitet, dann werden auch die Terroristen nachsichtig.
Ansonsten kann man sagen bei einer Gesamtbevölkerung von 7,5 Mio sind auch die mehrheitlich “linken” Israelis der Ansicht, das es langsam mal reicht und die Regierung gut daran tut, mal hart durchzugreifen.
Sie sind es leid permanent Opfer von durchgeknallten Psychopathen zu sein.
“Die israelische Armee setzt derzeit Kriegswaffen gegen die Zivilbevölkerung ein…”
… und haben nur aus Versehen die drei Landebahnen und das Treibstofflager anstatt das Terminal getroffen?
Hm, muss ich mal drüber nachdenken, ob es so gewesen sein könnte.
In diesem Konflikt ist es schwer Schuldige zu finden, dafür ist es einfach schon zu komplex. Ich finde wichtig zu sehen welche Ziele die verschiedenen Gruppen haben. Und wenn ich dann sehe, dass Ziel der Hisbollah die komplette Ausrottung des Isrealischen Staates ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbollah), dann kann ich die Aktionen Isreals verstehen. Wenn die Aktionen Isreals erfolgreich sind, dann nutz es auch dem Libanon.
Dass Zivilisten getötet werden, wird glaube ich in dieser Region anders war genommmen als bei uns.
Wow. Ich wusste, dass Bartels leicht einen an der Klatsche hat. Aber dass er in Sachen Nahost mit dem brunen Strom schwimmt, hätte ich nicht erwartet. Widerlich!
Statt zu argumentieren wird Kritik an der Vorgehensweise Israels gleich von vornherein abgewehrt, indem Vergleiche zjm Naziregeim gezogen werden. Erstaunlich, dass sich darüber kaum einer beklagt, weil der Vergleich die Naziverbrechen doch völlig verharmlost. Verbechen von dem Ausmaß der Deutschen im Dritten Reich sind glücklicherweise weder in Israel noch in den Nachbarländern an der Tagesordnung.
Sehr wohl werden aber auf allen Seiten UN-Resolutionen mißachtet. Dies geschieht allerdings eben nicht nur auf Seiten der Hisbollah etc. sondern auch Israel verweigert sich standhaft einiger UN-Resolutionen.
Übrigens gibt es im internationalen Rahmen auch “Krieg” ohne Waffen. Dieser wird durch Ausgrenzung, Grenzblockaden, Besatzung, Verarmung tagtäglich geführt. Solange es diese Form der “Kriegsführung” gibt, werden sich Menschen mit Guerilla-taktik wehren. Das ist nicht gut zu eißen, doch auf Seiten des tärkeren so zu tun, als hätten Arme, Vertriebene, Besetzte die gleichen Gestaltungsmöglichkeiten ist einfach naiv.
Der Krieg beginnt eben beriets weit früher und nicht erst mit der Bombardierung von zivilisten oder der Entführung von Armeeangehörigen.
Nach meiner Meinung herrscht dort unten schon seit Jahren Krieg.
Vielleicht sollten wir uns mal die grobe Reihenfolge der Ereignisse vor Augen führen um die ganze Situation besser einzuordnen zu können.
Am Anfang des vorherigen Jahrhunderts begannen Juden in Palästina zu siedeln und als Folge des 2.WK wurde 1948 der Staat Israel gegründet. Die dort lebende Bevölkerung wurde verdrängt und mussten in die umliegenden Länder fliehen. Das sich diese Menschen wehren ist ja wohl nicht so ungewöhnlich. Stellt euch mal vor irgendeine Religionsgruppe würde sich mit gewallt in Deutschland niederlassen und einen eigenen Staat ausrufen. Wir würden natürlich alle nicken und sagen ja das ist doch deren Existenzrecht.
Nun zur Gegenwart:
Es werden zwei Soldaten entführt und anstatt die Polizei, Geheimdienste und die Diplomatie zu Nutzen wird der Staat in dem sich die Entführten aufhalten überfallen und in die Steinzeit gebombt.
Was würde eigentlich passieren wenn zB. ein Pole einen Deutschen entführt rollen dann wieder Panzer nach Warschau ?
In dem Sinne fröhlich Palästinenserschiessen.
gebe Bernd R. recht. die kriegstaktik israels macht auch keinen sinn. so wird nur noch mehr hass entwickelt, gerade bei den kindern welche die anderen kriege nicht mit erlebt haben aber es nu am eigenen körper zu spüren bekommen. wie lange soll denn dann dort unten “frieden” sein? bis der libanon wieder aufgebaut wurde? schürt diese gewalt denn nicht noch mehr gegengewwalt…wenn auch nicht in den nächsten 5 jahren?
in diesem gebiet wird es nur ruhe und frieden geben wenn israel von der landkarte vverschwunden ist. klingt hart-ist aber so. wieso nehmen denn die amis die ganzen juden nicht auf?
und ich bin es echt leid ständig vergleihce mit dem 2. weltkrieg zu hören. klar, basiert die entstehung israels darauf, aber ich und meine vorfahren haben nix mit dem 2. weltkrieg zu tun und es kotzt mich an mich ständig dafür zu rechtfertigen und meine zunge bei bestimmten themen im zaum zu halten!
Vor allem bist Du es leid, daß sich Juden wehren. Das es überhaupt noch Juden gibt. Du bist es wohl leid, daß man nicht mehr sanktionsfrei die Ausrottung oder zumindest die Deportierung die Juden fordern darf.
Die Juden wollen aber nicht weg aus Israel. Dann nehme ich mal an, daß Du sie dann mit Gewalt vertreiben willst, oder wie?
Wieso gehen die Juden nicht nach Madagaskar oder noch besser auf den Mond? Aber da würden sie auch noch stören, oder wie?
Ist das jetzt noch “Israelkritik“? Nein! Das ist wieder so Fall von Neo-Antisemitismus. Widerlich! Du kotzt mich an!
Israel hat das selbe Existenzrecht wie alle anderen. Wenn die Araber damit nicht klar kommen und weiterhin Terror praktizieren, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn Israel sich wehrt. Israel hat sich aus dem Süd-Libanon freiwillig zurückgezogen. Die Antwort waren Raketen auf Israel. Es zog sich aus Gaza zurück. Die Antwort: Raketen auf Israel.
Nicht Israel ist das Problem, sondern viele der Araber/”Palis” haben überzogene Vorstellungen und leben in einer bunten-Peter-Pan-Welt zwischen korrupten und/oder terroristischen Anführern und Märtyrerphantasien gepaart mit dem Traum die Shoa zu vollenden.
Also wirklich telegehirn hier überziehst du aber gewaltig. Mir kommt es manchmal so vor als wenn du ein Propagandainstrument der Israelis bist. Tatsache ist doch das es diesen Terror in der heutigen Form erst mit der Entstehung Israels gibt. Das Problem ist mit Sicherheit nicht durch Gewallt lösbar. Es gibt eigentlich nur zwei Szenarien die das Problem lösen würden.
- Palästinenser und Israelis gründen zusammen einen neuen Staat in dem beide Volksgruppen gleichberechtigt zusammenleben mit Entschädigung der Enteigneten Palästinenser.
- oder Auflösung des Staates Israel und Umsiedlung der Jüdischen Bevölkerung in Aufnahmewillige Staaten.
Die erstere Möglichkeit scheint mir am realistischsten, aber dafür muss der Terror der Palästinenser und der Israelis aufhören.
Und du bist der Propagandist der Hisbollah???
Das Problem ist ganz einfach zu lösen: die Araber müssen Israel anerkennen. Das kann so schwer nicht sein, oder? Jedenfalls ist sowas in der zivilisierten Welt kein Problem. Ausserdem gab es schon in 30er Jahren arabische Progrome gegen Juden.
Was Du forderst, daß ist auch der Standpunkt des klerikal-faschisten aus dem Teheran: Iran-Adolf.
Warum dürfen Juden keine eigene Zufluchtsstätte haben? Die Araber haben dutzende Staaten.
Keine der beiden “Möglichkeiten” ist auch nur annähernd realistisch. Und was schlägst du denn vor, wenn die Juden nicht weg wollen? Deportieren?
Vielleicht bist Du im Forum vom Muslim-Markt besser aufgehoben…
Die Saudis haben eine riesige Wüste. Isreal hat gezeigt, daß, wenn man sich anstrengt, auch dort etwas zum wachsen bringen kann.
Wärs nicht einfacher, dort was für die Palis aufzubauen?
Da is viel Platz für eine Bevölkerungsexplosion.
Mit jemanden wie dir kann man wirklich nicht vernünftig diskutieren. Das Einzigste was du von dir gibst sind irgendwelche linken Stammtisch-Parolen wie “Iran-Adolf” oder “klerikal-faschisten”. Bei deinem eingeschränkten Weltbild sind wohl alle die eine andere Meinung haben Faschisten. Das ist doch ziemlich erbärmlich. Diese Art der Phrasendrescherei ist ja aus der Nazizeit hinlänglich bekannt. Bei jedem politischen Problem ist es wichtig die geschichtlichen Hintergründe zu kennen, daraus Reflexionen in die Zukunft zu bilden und auch mal das vermeidlich unmögliche durchdenken. Für mache Zeitgenossen ist das genauso unmöglich wie das Beherrschen der höheren Mathematik.
Herr A. fordert doch die Ausradierung Israels. Du forderst die “Umsiedlung” der Juden aus Israel. Erwartest Du wirklich, daß ich mit Leuten, die eine solche Einstellung haben ernsthaft diskutieren kann und will?
Ich warte auch immer noch auf eine Antwort zu meiner obigen Frage, was du denn vorschlägst, wenn die Juden nicht aus Israel wegwollen.
Und ein gemeinsamer Staat würde das Ende des jüdischen Staates bedeuten. Solche Vorschläge kommen ja meist aus der islamistischen Ecke.
btw: wenn hier jemand sachlich bleibt und konstruktive Vorschläge macht, dann diskutiere ich auch. Aber nicht auch Grundlage solche verquasten Vorstellung.
Endlich wird es etwas sachlicher.
Jedwede Lösung kann nur mit Zustimmung beider Parteien erfolgen. Eine einseitig getroffene Entscheidung führt nur wieder zu neuem Blutvergießen.
Warum muss es aber ein “jüdischer Staat” sein, warum kann es nicht ein Staat mit unterschiedlichen Religionen sein. Anders ist es in dieser diffizilen Weltgegend doch überhaupt nicht machbar. Jede Religion die Palästina alleine für sich beansprucht wird automatisch die anderen als Gegner haben und wer die dort lebenden Menschen vertreibt um seine religiösen Vorstellungen zu verwirklichen wird immer Widerstand erfahren wer auch immer diejenigen sind.
Also Israel in ein jüdischer Staat, aber kein Gottesstaat. Frag doch mal die israelischen Araber. Die wollen partout nicht Bürger eines palästinensischen Staates werden. Die bleiben lieber Israelis. Selbst wenn sie nicht wegziehen müssten oder beide Staatsangehörigkeiten besitzen würden. Das sollte zu denken geben. In Israel gibt es Religionsfreiheit und Demokratie. Wo findet man das in Arabien?
Israel beansprucht ja nicht ganz “Palästina”. Hisbollah und Hamas schon. Das ist auch so ein Unterschied. Ich frage mich auch immer warum zwischen 1948 und 1967 kein “palästinensischer” Staat gegründet wurde? Die Palis gibt es ja erst seit 1967. Davor waren das ganz normale Araber in Palästina.
1948 gab es schon einen mehr als gerechten Teilungsplan. Die Antwort der Araber war Krieg. Das ist irgendwie eine Standardantwort der Araber in der Region. Wo sind denn die Proteste gegen den Raketenterror gegen Israel in der arabischen Welt?
Nicht Israel muss sich bewegen oder ändern, sondern Teile der arabischen Welt. Dort gibt es so gut wie keine Zivilgesellschaft. In vielen arabischen Medien wird gegen die Juden und Israel gehetzt. Kinder werden zum Hass erzogen.
So etwas gibt es in Israel nicht. Da muss man die Verhältnisse doch mal zu recht rücken.
Es ist keine Frage: Israel hat ein Existenzrecht. Man kann es auf die Formel reduzieren: “Israel is real”
Das muss endlich in den Köpfen der arabischen Welt ankommen. Dann wird es auch Frieden geben.
1. Die Hizbollah wurde im Zuge der terroristischen Angriffe in jüngerer Zeit tatsächlich mittels UNO-Resoultion als terroristische Organisation abgestempelt. Staatliche Organisationen pflegen regelmässig nichtstaatliche Organisationen, welche bewaffneten Widerstand leisten als Terroristen, Banditen, Verbrecher, Mörder etc. zu bezeichen, während sich die so qualifiziertn Gruppierungen sich selbst als Widerstandskämpfer, Freiheitshelden, Résistance, Partisanen etc. sehen. Dass Israel sich nun plötzlich als der Vollstrecker einer UNO-Resolution ansieht, mutet angesichts der zahlreichen UNO-Resolutionen, welche der israelische Staat selber mit Füssen tritt (Rückzug aus Cis-Jordanien, Rückkehr der Palästinensischen Flüchtlinge, Rückgabe des Golan etc.) doch etwas seltsam an. Ausserdem beweisen Archivdokumente des bristischen Geheimdienstes aus der Zeit des britischen Protektorates über Palästina, welches England aufgrund eines Mandates des Völkerbundes (UNO-Vorgängerorganisation zwischen den Weltkriegen) innehate, dass mindestens israelische Ministerpräsidenten (Begin, Shamir) eine Vergangenheit als Terroristen aufweisen und Mitglider von Organisationen waren, welche Hotels in die Luft sprengten, Zivilisten ermordeten und sogar die Ermordung des britischen Aussenministers planten.
2. Der Versuch der IDF, die Hizbollah mit militärischen Mitteln zu vernichten ist klarerweise zum Scheitern verurteilt. Ein assymetrischer Gegner KANN nicht mir symmetrischen Kriegsmethoden besiegt werden. Allerhöchstens können seine Aktivitäten eingedämmt oder vielleicht da und dort punktuelle Erfolge erzielt werden. Das wissen auch die israelischen Militärs, haben sie es doch während der jahrelangen Besetzung des Südlibanons selber nie geschafft die Hizbollah zu vernichten. Wenn Israel so sicher ist, dass die Drahtzieher in Syrien und Iran sitzen, soll es doch diese Länder angreifen, aber das wagt es dann doch nicht. Da klar ist, dass Israel seine Ziele nicht erreichen wird und das den israelischen Militärs sicher auch klar sein muss, fragt man sich was die Regierung Olmert denn mit diesen Angriffen bezweckt. Will er sich vielleicht einfach zu Beginn seiner Regierungszeit als Sicherheitsexperte positionieren nachdem er gegenüber seinen Vorgängern, Rabin, Barak und Sharon kein Ex-General ist? Möglich wärs.
3. Wenn Israel die Hizbollah nachhaltig bekämpfen muss, muss es
A) Die Ursachen für die Existenz von Guerillaorganisationen im Südlibanon und in Ghaza (Hamas, Al Aksa-Brigaden, Fatah)beseitigen, indem den palästinensischen Flüchtlingen Kompensationszahlungen oder die Rückkehr in ihre Dörfer ermöglicht wird.
B) Die assymetrische Bedrohung mit assymetrischer Kriegsführung bekämpfen (wenn überhaupt).
So oder so zeigt, die Geschichte nun wohl zur Genüge, dass Gewalt als Mittel gegen Gewalt im nahen Osten nichts bringt. Die Ungerechtigkeiten, welche diese Gewalt hervorgebracht haben, gilt es zu beseitigen. Dann kann man über Frieden reden.
Lustig. Entweder muß Israel also weg, weil dies das Ziel dieser ganzen Bagage da unten ist, oder die Bagage muß langsam anfangen, Israel zu akzeptieren.
Da dies nicht passieren wird, weil das die einzige Legitimation für diese “Organisatione” ist, bleibt wohl nur 1.
Begin war als er MP war schon lange kein Mitglied einer Terrorgruppe, im Gegensatz zur Hisbollah, die trotz Illegalität gewählt wurde.
Israel knallt nicht leichtfertig Zivilisten ab, Hisbollah schon.
Ich sehe den Unterschied. Schaun wir mal, wieviele Zivilisten fliehen können in 48 Stunden.. ich würde vermuten, es sind wenige, weil: Die bösen Israelis haben ja ganz alle Strassen puttgemacht..
Der Wahre Grund dürfte allerdings sein, daß den Hisbollern die Schutzschilde ausgehen würden..
Wäre doch zu schlecht für die internationale Presse.
Fakt ist aber, dass durch die Gründung Israels der Terror begann. Erst durch die Zionisten selbst und als sie ihr Ziel ereicht hatten (Die Gründung Israels) durch die ertriebenen Palästinenser. Was kann heute die Lösung sein ? Wieder eine Vertreibung( die Israelis)? Das würde den Wanderpokal Terror nur von den Palästinensern wieder auf die Israelis weiterreichen.
Die einzigste Lösung kann nur ein gemeinsamer palästinensisch-israelischer Staat sein. Alles Andere führt nur die endlose Spirale des Terrors weiter.
Telegehirn ist etwas zu emotional in seiner Argumentation. Kritik an Israel kann berechtigt sein ohne gleich in Antisemtitismus zu verfallen.
Ich fände es toll, wenn er mal zu den folgenden historischen Fakten Stellung beziehen würde:
1. Israel verstösst mit seiner Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten gegen das Völkerrecht.
2. Israel verstösst mit der Missachtung diverser UNO-Resolutionen gegen das Völkerrecht.
3. Israel hat eine völkerrechtswidrige Mauer gebaut, dessen Rechtmässigkeit sogar vom obersten Gericht Israels angezweifelt wird.
4. Israel hat selber in seiner Entstehungsgeschichte Terrorattentate verübt, und Massaker an der palästinensischen Zivilbevölkerung durchgeführt oder tatenlos zugesehen.
Ist es berechtigte “Kritik”, wenn man vom “israelischen Blutrausch” schreibt oder wenn man ruft: “Tod Israel” oder “Intifada bis zum Sieg”?
Rechtfertigt irgendein “Kritikpunkt” das Handeln von Hamas und Hisbollah? Wer wollte den 1999 kein Friedensabkommen, als in Camp David ein Frieden mehr als möglich war?
Zu 1) Die Siedlungen werden zu 99,9% geräumt werden.
Zu 2) Warum hat der UNSR keine Maßnahmen ergriffen, um die Resolutionen durchzusetzen? Ein gutes Beispiel ist Resolution 242. Diese wurde ja von den Palis erst 1988 halbwegs anerkannt. Auch ist 242 mehr als widersprüchlich. So ist es bei vielen anderen auch.
Zu 3) Durch die Mauer gingen die Selbstmordattentate auf fast Null zurück.
Keine Selbstmordattentate = Keine Mauer
Zu 4) “Massaker” gab es auf beiden Seiten. Diese gingen auch zuerst von den Arabern aus. Ohne jetzt hier wieder in der Vergangeheit rühren zu wollen.
Es ist nicht berechtigt “Tod Israel” oder “Intifada bis zum Sieg” zur rufen sofern man damit beabsichtigt, das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, welches durch die UNO ganz klar bejaht wurde. Allerdings bezog sich diese Genehmigung auf 52% Palästinas und nicht auf 74%. Das handeln von Hamas und Hisbolla ist nicht gerechtfertigt jedoch mindestens so nachvollziehbar wie die völlig überzogene Militäraktion Israels. Terror und Krieg sind zwei Seiten der gleichen Münze. Die Akteure versuchen ihre ungerechte und auf Gewaltanwendung basierende Politik mit Gewalt durchzusetzen. Wenn Israel eine andere Politik betreiben würde, hätten diese Organisationen auch grösste Probleme Personal zu rekrutieren.
Zu 1) Das träumst Du wohl. Israel wird nie im Leben die Siedlungen räumen, es sei denn es wird von aussen dazu gezwungen. Sogar unter Rabin, der ja weiss Gott kein Falke war, wurden die Siedler mit Mio von Dollars unterstützt von den Kosten, welche die militärische Bewachung der Siedlungen verschlingen, ganz zu schweigen.
Zu 2) Weil die USA gegen jede Aktion zur Durchsetzung der Resolutionen des UNSR das Veto ergriffen hätten. Man sieht es auch jetzt wieder: Die Israelis könnten längst nicht so kutschieren, wenn es die USA nicht gäbe. Die einen sagen ja, das liegt daran, dass die Jüdische Disaspora die amerikanische Presse dermassen beherrschen, dass es sich kein US-Präsident leisten kann, gegen Israel ernsthaft vorzugehen (dies war zumindest die Aussage von Henry Kissinger, US-Aussenminister unter Nixon). Ich aber glaube die USA unterstützen Israel dermassen (unter anderem mit 5 Mio US$ Militärhilfe pro Tag), weil Israel die amerikanischen Interessen im nahen Osten vertritt. Zuerst ging es den USA darum die britischen Interessen zurückzudämmen, welche bis nach dem WWII die behrrschende Macht im nahen Osten war. Heute geht es einerseits um die geografische Nähe zu den erdölreichsten Ländern dieser Erde und andererseits umd die Unterstützung der eignen Bemühungen im Kampf gegen den islamistischen Terror.
Ich habe den Resolutionstext von 242 nachgelesen: Er ist alles andere als unklar. Doch dazu soll sich doch jeder selbst sein Bild machen, alle diese Resolutionen können auf deutsch im Internet nachgelesen werden 242 z.B. unter:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Nahost/un-sr-242.pdf
3) Das stimmt zwar und ich persönlich finde die Mauer als Sicherheitsmassnahme eigentlich gar nicht so eine schlechte Idee. Das Problem liegt in der Linienführung und in der Umsetzung: Familien werden auseinandergerissen, das wirtschaftliche Leben in den abgetrennten Gebieten zu Erliegen gebracht, es ist und bleibt völkerrechtswidrig und es schafft neuen Hass und neue Gewalt.
Zu 4): “Massaker” gab es auf beiden Seiten: Wenn man die Selbstmorattentate der palästinensischen Terroristen als Massaker bezeichnen will, und ich denke das darf man, dann stimmt das. Eine freche Lüge ist es jedoch zu behaupten sie seien von der arabischen Seite ausgegangen. Aber das kann man ja ganz einfach nachvollziehen: Wo sind denn die 100′000enden von israelischen Flüchtlingen, welche vor den massakrierenden arabischen Armeen flohen? Dazu wäre es vielleicht gekommen aber “glücklicherweise” waren die Israelis weitaus besser ausgerüstet und stärker…
Nur die Beendigung des Israelisschen Appartheitregimes, die Rückkehr der palästisnensischen Flüchtlinge, die Anerkennung der völkerrechtlichen Grundlagen werden die Spirale der Gewalt beenden. Verzichten die Israelis weiter darauf, graben sie nur ihr eigenes Grab, denn “Unrecht Gut gedeiht nicht” oder: Wo sind das römische Imperium, das Mongolenreich, die UdSSR, das III Reich, das britische Empire heute?
Da hast Du Dir eine solche Mühe gemacht und am Ende verrät Dich deine Sprache. Israel ist mitnichten ein Apartheid-Regime. Weder gibt es in Israel Apartheid, noch gibt es ein Regime. In Syrien, im Iran, in Ägypten, in Saudi-Arabien etc gibt es Regime und teilweise gibt es dort auch so etwas wie Apartheid.
Das ist die Sprache der
judenhassenden“Israelkritiker”. Ob von rinks, lechts oder aus der islamistischen Ecke.Sorry, wenn in einem Land Menschen ohne Gerichtsurteil Jahre lang gefangen gehalten werden (nur aufgrund eines Verdachtes) oder eben weil sie gebürtige Araber sind, wenn man sie entschädigungslos enteignen, diskriminieren, vertreiben darf, was ist das dann, wenn nicht Apartheit? OK, die isralische Regierung ist demokratisch gewählt, aber wo sind die Repräsentanten der Araber in der istralischen Regierung (die ja ansonsten ein höchst heterogenes Gemisch verschiedenster Parteien darstellt).
Diese Zustände entsprechen nun mal den Tatsachen, das kannst Du nicht bestreiten oder irgendwie uminterpretieren.
Konsultiert mal den folgenden Link eines Exponenten der jüdischen Friedensbewegung (auch diese Kräfte gibt es in Israel)… und im Gegensatz zu mir ist er Jude also folglich nicht verdächtig, Antisemit und Judenhasser zu sein. Eine wunderbar satirische Abhandlung über den jetztigen Krieg….
http://www.uri-avnery.de/magazin/artikel.php?artikel=318&type=&menuid=4&topmenu=4
Und zum Thema Apartheid: Wenn man Theodor Herzl liest (im Originaltext, was ich getan habe), kommt man nicht umhin, den Zionismus als rassistisches Gedankengut zu verwerfen. Nicht rassistisch im Sinne, dass zwischen guten Rassen und schlechten Rassen unterschieden wird, die das die Nazis oder der Klu Klux Klan machen, aber sehr wohl in dem Sinne, dass klar gestellt wird, dass es sich bei den Juden um eine eigene Rasse handelt, welche nicht mit anderen Rassen gemeinsam leben kann. Das ist genau das Problem. Wenn ein Staat auf der Idee gründet, dass seine Mitglieder nur überleben, wenn die Angehörigen einer anderen Rasse keinen Einfluss haben, kommt es erzwungener massen zu einem Apartheid-Staat in dem der eine weniger wert ist als der andere (obwohl das sicher nicht die Idee von Theodor Herzl war!). Dazu kommt noch, dass der “säkluläre” Staat Israle jedem das Bürgerrecht zusprich, der sich zum jüdischen Glauben bekennt. Somit wird aus der rassischen Diskriminierung eine religiöse Diskriminierung, doch es bleibt eine Diskriminierung.
Das tragische dabei ist, wenn man schon von Rassen oder Menschentypen ähnlichen Aussehens reden will, so sind Araber und Junden von der selben Rasse, sie sind nämlich alles Semiten und schlussendlich im biblischen Sinne die Abkommen des selben Urvaters Abraham (Ibrahim, ein viel genutzter Name unter den Arabern. Es sollten wieder vermehr die Gemeinsamkeiten betont werden als auf die Unterschiede zu pochen.
Also sind die Palästinenser selbst schuld an ihrem Unglück.
Diese mir wohl bekannte Terminologie macht mich, gerade als deutsche Jüdin, sehr betroffen.
Ich vermisse die Anerkennung der Schuld der Vertreibung von über 700.000 Arabern anlässlich der israelischen Staatsgründung und des Beginns der ethnischen Säuberung schon lange vorher. Systematisch nach Plan und mit Hilfe der noch von den Briten trainierten jüdischen Truppen und zionistischen Terror-Untergrundbewegungen, z.B. Irgun unter Benachim Begin, wurde das Volk der Palästinenser entrechtet, verjagt, an ihnen Massaker begangen und Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Die ersten zionistischen Pioniere kamen als Volk ohne Land in ein Land ohne Volk – eine große Fehleinschätzung, die bis heute nicht revidiert wurde. Schon David Ben Gurion sprach sich im Juni 1938 auf einer Sitzung der Jewish Agency für eine Zwangsumsiedlung der Bevölkerung in Palästina aus, um zu gewährleisten, dass der neue Staat ausschließlich jüdisch sei. Die ethnische Säuberung Palästinas begann und setzt sich bis heute fort. Schon der Begriff „jüdischer Staat“ und der Mythos „einzige Demokratie im Nahen Osten“ sind sehr aussagekräftig. Israel ist eine Ethnokratie, nämlich eine Demokratie nur für Juden. Der Staat Israel, der bis heute keine offiziellen Grenzen angibt und laut zionistischer Staatsideologie so weiter ungehemmt expandieren kann, ein Staat, der eine Annexionsmauer tief in palästinensische Gebiete gebaut hat, und damit die Lebensgrundlagen der besetzten palästinensischen Bevölkerung mit Füßen tritt, seit Annapolis ungebremst mehr denn je siedelt trotz gegenteiliger Vereinbarungen, wird von der Weltgemeinschaft hofiert. Die UNO-Resolution 242 wurde im November 1967 ohne amerikanisches Veto angenommen und besagt, dass Landerwerbe durch Kriege völkerrechtswidrig sind. Würde die Mauer also wirklich nur der Sicherheit Israels dienen, dürfte sie nur innerhalb der Grenzen von 1967 stehen. Israelische Araber und Palästinenser werden nach wie vor als Menschen zweiter Klasse behandelt und haben keineswegs diesselben Rechte wie jüdische Israelis. Wer oder was hindert Israel daran, sich auf die Grenzen von 1967 zurückzuziehen und die von der internationalen Gemeinschaft geforderte Zweistaatenlösung zu verwirklichen? Warum verweigert Israel den Palästinensern die minimalen 22% des historischen Palästina, auf denen sie ihren unabhängigen Staat errichten wollen – Gazastreifen und Westjordanland mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt? Weil Israel inzwischen einen Fleckenteppich Apartheidstaat mit Hunderten von Checkpoints, Großsiedlungen und kleinen Kantonen errichtet hat. Schon die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem verglich den Ausbau eines parallelen Straßensystems nur für Juden mit dem Apartheidsregime Südafrika. In beiden Fällen haben die Regime versucht, den Rest der Welt von ihrer absurden Logik zu überzeugen, dass die Schuld für die vom Staat begangene Gewalt bei den Opfern dieser Gewalt liegt. Das südafrikanische und das israelische Apartheidsregime sind beste Beispiele dafür, wie Menschenrechts verletzende Staaten versuchen sich reinzuwaschen, indem sie die Schuld den Opfern zuschieben. Wie sollen denn politisch-administrative und wirtschaftliche Strukturen in den Palästinensergebieten entstehen, wenn diese ständig von Israel verhindert oder zerstört werden? „Der Gazastreifen wurde geräumt“ – als verbrannte Erde, aber Israel hat weiter die Hoheit über die Grenzen, die Wirtschaft und den Luftraum. Das Elend der in einem Megagefängnis lebenden 1,5 Mio Palästinenser ist beispiellos und wurde auch schon von mehreren UNO-Kommissaren so bezeichnet, obwohl wir Europäer für die Versorgung des Gazastreifens zahlen. Zynisch ist von Herrn Mor, die Situation im Gazastreifen als medienwirksame Inszenierung zu bezeichnen. Eine demokratisch gewählte Hamas-Regierung wird dämonisiert und durch die Totalblockade radikalisiert, die sofort aufgehoben werden muss. Dadurch haben wir die ewige Spirale von Gewalt und Gegengewalt. Statt Israel in blindem Vasallentum zu hofieren, sollten wir gerade im Angesicht unserer gemeinsamen Geschichte bei Menschenrechtsverletzungen nicht wegschauen und Druck auf die isrealische Regierung ausüben. Schon Hanna Arendt sagte, Menschenrechte sind unteilbar. Auch wenn Ilan Mor die Vergangenheit der Staatsgründung aus gutem Grund ruhen lassen möchte, zögern israelische Regierungen nicht, Millionen jüdischer Holocaustopfer in zynischer Weise zu missbrauchen, indem sie sie dazu benutzen, jede Verurteilung und jede Kritik an den illegalen Praktiken in den besetzten Gebieten zu unterdrücken. Die Instrumentalisierung haben die Holocaustopfer, die sich gegen diese Vereinnahmungen nicht mehr wehren können, nicht verdient! Ich– als Tochter Holocaustüberlebender – möchte mich gegen diese Art der Vereinnahmung verwahren.
Die 22.000 schwarzen Luftballons, die die palästinensische Autonomiebehörde für jeden Tag seit der Staatsgründung symbolisch in den Himmel steigen ließ, hoffe ich noch als weiße Luftballons für einen lebensfähigen, gerechten Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 zu erleben, auch wenn mir das sehr visionär erscheint.
(Wegen antisemitischer Propaganda gelöscht)