Rate mal mit Telegehirn: Finde den “Israelkritiker”
Juli 21, 2006 von telegehirn
Von wem stammt folgendes Zitat:
Die Verbrechen, die die Soldaten der israelischen Armee im Auftrag ihrer Regierung gerade begehen, haben mit “Wehren” oder “Notwehr” nichts mehr zu tun. Dass, was die Israelis dort tun, ist das Ausleben eines Blutrausches, der keinem anderen Zweck dient, als der Mordlust zu frönen.
[ ] Sayyid Hassan Nasrallah, libanesischer “Israelkritiker”
[ ] Ministerpräsident Fouad Siniora, libanesischer “Israelkritiker”
[ ] Otto Adolf Eichmann, deutscher “Israelkritiker”
[ ] Marcel Bartels, sozialdemokratischer “Israelkritiker”
[ ] Mahmud Ahmadinedschad, iranischer “Israelkritiker”
Die Auflösung gibt es hier
















Man muss dazu sagen, dass Israel nicht von Kritik befreit ist, das ist kein Staat. Kommt leider öfters so rüber, deshalb üben sich viele, in ihrer unfähigen Überheblichkeit, darin. Naja, es gibt immer idioten.
Wao… damit ist er aber tief gefallen..
Das ist ja noch niedriger als “Soldaten sind Mörder”..
*glubsch*
Wahrscheinlich wird der Spruch bald abgeändert werden, von dementsprechenden Konsorten: “Israelische (jüdische) Soldaten sind Mörder”, vielleicht mit dem Zusatz: “Alle anderen sind friedliebende Freiheitskämpfer”
Ach Du Scheiße..
Sicherlich ist Israel nicht von Kritik befreit. Aber mann muss doch mal die Verhältnisse klarstellen. Es wird immer so getan, als ob ein Krieg ohne zivile Opfer geben könnte. Dem ist leider nicht so. Aber was soll Israel denn bitte schön machen, wenn sich die Hisbollah bewusst hinter Zivilisten versteckt und so bewusst Opfer produziert? Wenn Palästinenser Kinder als “Schutzschilde” benutzen? Soll es dann sagen: Da haben wir jetzt Pech gehabt und geben auf und lassen uns (wieder) abschlachten? Es gibt auch einen Unterschied ob ich bewusst auf Zivilisten schiesse (Hisbollah-Raketen) oder ob ich aus Versehen Zivilisten treffe, obwohl ich bemüht bin sie nicht zu treffen.
Bartels wirft ja den Israelis vor, daß sie bewusst und willentlich Zivilisten abschlachten würden. Nur so aus Spass am Töten von Arabern. Wie die Nazis sich in Rußland aufgeführt haben, so würden sich die Juden jetzt im Libanon aufführen. Das klingt deutlich bei Bartels durch.
Und das Bartels den Israelis rät mit Teheran und der Hisbollah zu verhandeln ist an Zynismus nicht zu überbieten. Oder es handelt sich um Unwissenheit der Verhältnisse.
Beides ist traurig…und gefährlich
[...] Marcel Bartels Blog mein-parteibuch.de fliegt aus meiner Blogroll. Seine wiederholten anti-jüdischen Ausfälle kann und will ich nicht hinnehmen. Über einen Anfall von Marcel Bartels hatte ich ja schon berichtet. Jetzt entdeckte ich einen weiteren Insult des Sozi-Bloggers und “Israelkritikers”. Im Kommentarbereich schrieb Bartels folgenden anti-jüdischen Mist: Die Geschichte mit den Nachrichten, die die Mädchen auf die Raketen schreiben, wird dort, wo ich hinverlinkt habe, genauso dargestellt, wie sie bei Dir dargestellt wird. Von reingefallen kann also keine Rede sein. [...]
[...] Gerade die Artikel zum Israelkonflikt und sein entlarvender Streifzug durch Teile der Blogosspähere sind sehr lesenswert! [...]
Im Sinne der freien Meinungsäußerung sollte man Kritik am israelischen Vorgehen üben dürfen, ohne gleich als Antisemit beschimpft zu werden. Wer aber “…das Ausleben eines Blutrausches, der keinem anderen Zweck dient, als der Mordlust zu frönen.” dazu verwendet, sagt mit diesem Satz doch ziemlich viel über seine eigenen Wahnvorstellung aus. In manchen schwachen und unliberalen Stunden denke ich so bei mir, wenn ich genauso in meiner eigenen Wahnvorstellung leben würde, statt mich mit den Themen, zu denen ich mich äußere, zu befassen, wäre das Leben doch verdammt viel einfacher. Bartels hat in diesem Sinne ein ziemlich einfaches Leben.
[...] Ich möchte aber doch, von meinem allwissenden Spezialisten für Zahal en gros und en detail hinzufügen, daß heutzutage kein Schuß einfach so abgegeben wird. Im Gegensatz zu den idyllischen Szenen in Kriegsfilmen, der beliebten Karnevalsverkleidung Kaubeu oder der populären Vorstellung vom Krieg ballern die Artilleristen nicht einfach so rum (im typisch israelischen Blutrausch, oder wie? ist das Wort zufällig gewählt, oder klingen da nicht doch die Mazzot nach, die ja bekanntlich mit Blut von Christenbabies auch erst so richtig knackig schmecken….jammi…). Alles ist technologisch gesteuert, um Fehlschüsse so gering wie möglich zu halten. Wenn eine Katyusha abgefeuert wird, wird ihre Abschußbahn per Radar aufgezeichnet und analysiert, um genau festzulegen, von wo aus sie abgefeuert wurde. Dieser Punkt, genau per GPS bestimmt, wird dann per Computerterminal als Ziel gewählt und genau dorthin gefeuert. Kein Schuß, über den die Soldaten nicht Rechenschaft abgelegen könnten. Die Vorstellung, daß wie im Ersten oder Zweiten Weltkrieg Bombenteppiche gelegt werden, daß es den Israelis egal ist, wer da unten wohnt, muß also korrigiert werden. Daß natürlich trotzdem nur fehlbare Menschen diese Technologie bedienen, ist klar. Allerdings sagt Ido auch klipp und klar: wer auf einer Bombe schläft, der ist Ziel. Puh. Die armen Menschen, die ahnungs- und schuldlos auf Nasrallahs Bomben schlafen gegangen sind und von unseren Bomben geweckt werden, die tun mir so leid, ich kriege sie nicht aus dem Kopf. Auch Y. sagt, “betzaar rav”, mit großem Bedauern. Der Unterschied zwischen ihnen und uns ist nicht grundsätzlich, wie ich schon gestern festgestellt habe: auch Verluste der israelischen Zivilbevölkerung sind einkalkuliert. [...]
[...] Ich habe ja schon einige Male über Marcel Bartels und seine einseitige Haltung zum Konflikt im Nahen Osten berichtet. Doch jetzt hat er eine neue Ebene der Dummheit erschlossen. In einem Artikel vom 19. August fordert er eine moderne Luftabwehr für den Libanon. [...]