Telegehirn

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Der letzte Aussenposten der Dummheit

Einige kennen den rinks-lechts Blogger bitter_twisted ja schon. Er ist hauptsächlich durch Judenhass und Pöbeleien in diversen Blogs aufgefallen. Jetzt, da er neue Freunde gefunden hat, wittert er wieder Morgenluft. Gleich und Gleich gesellt sich gerne. Jetzt hat sich bitter_twisted eine neue Dummheit geleistet. In seinem Blog findet sich eine Fotomontage und ein kurzer Text. Ich möchte das ja niemandem vorenthalten und zeige aus Dokumentationsgründen die üble Fotomontage. Man muss ja mit den verunglimpften Politikern nicht einer Meinung sein, aber das geht wohl entschieden zu weit.

siegheil2.jpg

Dazu gibt es diesen Text:

Schon seit lange Zeit ist die Bild Aktuell. Weil es die Neocons immer wieder freut, hab ich es noch mal aus Mottenbällen geholt.

e pluribus unum hat Fanpost erhalten und ich vermute mal: das war bitter_twisted.


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Charlotte Knobloch: “Diese Leute unterstützen noch die Anti-Stimmung gegen die Juden in Deutschland”

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch hat in einem Gespräch mit Spiegel Online die Anti-Stimmung gegen Juden in Deutschland angeprangert. Sie äusserte sich auch zu Günter Grass und seinem Geständnis der Waffen-SS angehört zu haben, sowie dem iranischen Atomprogramm:

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie Irans Vorgehen in der Krisenregion? Ist der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad überhaupt noch von seinem Atomprogramm abzuhalten?

Knobloch: Vielleicht kann Uno-Generalsekretär Kofi Annan bei seinem anstehenden Teheran-Besuch im direkten Gespräch mit Ahmadinedschad etwas bewirken. Aber momentan ist die Diplomatie, auf die man so viel gesetzt hatte, am Ende. Das überrascht mich nicht. Das war immer nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. Insgesamt erinnert mich die heutige Situation an die gescheiterte Appeasement-Politik gegenüber Hitler. Die Geschichte wiederholt sich doch immer wieder. Und daraus sollte man lernen.

Gopher Annan wird da nicht viel ausrichten. Schon alleine deshalb, weil Annan einer der führenden Appeasementpolitiker unserer Zeit ist. Zu Günter Grass sagte Knobloch:

SPIEGEL ONLINE: Mitten in den Libanon-Krieg hinein platzte Nobelpreisträger Günter Grass mit dem Bekenntnis über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS. Hätten Sie das für möglich gehalten?

Knobloch: Ich war total überrascht. Andererseits: Günter Grass ist mir immer etwas unscharf vorgekommen. Aber in diese Richtung habe ich ihn zuvor nicht eingeordnet. Vielleicht ist es auch einfach nur gutes Marketing für sein Buch, der Zeitpunkt seines Bekennens setzt da durchaus Fragezeichen.

Unscharf trifft es ganz gut. Es handelt sich wohl wirklich um den Versuch eines alternden Schriftstellers Werbung für sein neues Buch zu machen. Zum Anschwellen des Antisemitismus in Deutschland findet Charlotte Knobloch deutliche Worte.

SPIEGEL ONLINE: Bei Ihrem Amtsantritt haben Sie gesagt, ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit werde der Kampf gegen Rechtsextremismus sein. Sind antisemitische Stimmungen in Deutschland durch den Nahost-Konflikt wieder angeheizt worden?

Knobloch: Ja, leider. Ich sehe eine absolute Anti-Stimmung gegen Juden und den Staat Israel. Bei Demonstrationen werden hier etwa Plakate durch die Straßen getragen, auf denen steht: “Israel – Kindermörder”. Die Polizei zieht diese Parolen nicht ein und jene Menschen, die sich mit dem Thema nur am Rande oder gar nicht befassen, die werden dann negativ beeinflusst. Das sind die Grundlagen dieser Anti-Stimmung. Die gibt es in allen Bereichen. Wir organisieren zum Beispiel gerade ein Benefizkonzert, und sogar da kommen ablehnende, antisemitische Briefe. Es wird alles in einen Topf geworfen. Wir als jüdische Bürger in Deutschland werden in den aktuellen Nahostkonflikt hundertprozentig hineingezogen. Und die Politiker, die sich mit wohlbedachten Worten dieser Anti-Stimmung anschließen, die haben natürlich Hochkonjunktur.

Aber es gibt ja (fast) keinen Antisemitismus in Deutschland und schon gar nicht von Links. So jedenfalls hört man es in letzter Zeit immer wieder. Das ist natürlich ein ganz billiger Versuch gewisser Kreise, vom eigenen Antisemitismus abzulenken und ihn als “Israelkritik” zu tarnen.


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Bücher, Bücher, Bücher und ein paar andere Dinge

Mit Werbung in Blogs ist das ja immer so eine Sache. Manche verkauften ihre Seele für einen Monat Opel Astra fahren und andere machten den Hanswurst und liessen die Hosen runter, um testweise an einen Laptop zu kommen.

So tief bin ich jetzt (noch) nicht gesunken, aber “Werbung” gibt es jetzt trotzdem. Bei Somlus Welt bin ich auf eine interessante Möglichkeit gestossen Medien zu tauschen. Deshalb findet sich in der Sidebar jetzt ein Button zu Tauschticket.de. Dort kann man Bücher und andere Medien tauschen und das vollkommen legal. Da ich einige Bücher habe, die ich so nicht mehr brauche und die noch etwas zu jung für mein Lieblingsantiquariat sind, ist so eine Tauschbörse gerade die richtige Lösung für mich.


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Verblendet und verdummt

Wie verblendet und wirr muss man sein, damit man die Terroristen der Hamas als “Gaza-Guerilleros” bezeichnet? Dazu werden Entführungsopfer entmenschlicht und als Hyänen bezeichnet. Auch wenn einem, wie mir, der Fernsehsender FOX politisch nicht passt, sollte man doch Menschen nicht als Tiere bezeichnen. Das ist beste Stürmermanier. Aber was will man vom Troll-Pudel des Bandenchefs von gebloggte Scheisse erwarten?

Der leicht sensible Obertroll von gebloggte Scheisse herzt dazu judenhassende Antisemiten, anstatt sich von dem Blogpenner zu distanzieren. Es wächst eben zusammen, was zusammen gehört. Wer dann auch noch einen ehemaligen Waffen-SS-Mann verteidigt, der hat eben nicht mehr alle Tassen im Schrank.


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UNSR-Resolution 1701: Eine reine Farce

Die UNSR-Resolution 1701 hat u.a. zum Ziel die Hisbollah zu entwaffnen und damit den Frieden im Libanon wiederherzustellen. Denn die Hisbollah ist der Unruhefaktor im Libanon und sie sorgte in der Vergangenheit mit stetigen Raketenüberfällen und Entführungen für Unfrieden. Auch wenn die europäischen Nationalpazifisten, Israelkritiker und sonstigen Judenhasser das nicht wahrhaben wollen und in der Hisbollah eine Art von Resistance zu sehen glauben.

Deshalb soll sie Terrororganisation Hisbollah auch entwaffnet werden und ihr soll der Waffennachschub aus Syrien und dem Iran verwehrt werden. Aus diesem Grund zerstörte die IDF während des Krieges auch Strassen und Brücken, sowie den Flughafen von Beirut: die Kinderzerfetzer der islamo-faschistischen Hisbollah sollten vom Nachschub abgeschnitten werden. Darüber war sich eigentlich auch die internationale Staatengemeinschaft einig. Eigentlich… Abgesehen von eben jenen Judenhassern, die ihren Hass hinter angeblicher Israelkritik zu verstecken suchen.

Die UNSR-Resolution 1701 sieht auch ein Waffenembargo gegen den Libanon vor. Mit Ausnahme der libanesischen Armee und der UNIFIL. Doch alle Theorie ist grau. So hatte der syrische Diktator Assad stolz verkündet, daß es eine Ehre sei, die Kindermörder der Hisbollah zu unterstützen. Das der Verbrecher Assad, der Syrien zu einem treuen Mitglied in der Achse der Idioten gemacht hat, keinerlei Interesse an einer Friedenslösung im Nahen Osten hat, verkündete er bereits am 15. August, als er Israel als einen Feind bezeichnete.

Nun sollten UNIFIL Soldaten die Grenz des Libanons zu Syrien überwachen, um eben jenen Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Darauf reagierte der Terrorfreund Assad energisch:

Eine Stationierung von ausländischen Truppen an der Grenze hieße, libanesische Souveränitätsrechte an andere zu übertragen. Außerdem ist es ein feindlicher Akt gegenüber Syrien

Es ist schon richtig putzig wie sich Assad Sorgen um die libanesische Souveränität macht, wo doch Syrien den Libanon jahrzehntelang besetzt hielt. Das der Diktator Assad eine Stationierung von UN-Truppen an der Grenze zu Syrien als feindlichen Akt bezeichnet, unterstreicht die Tatsache, daß Syrien nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist.

Es sei erwähnt: die UNSR-Resolution 1701 sieht eigentlich nur die Stationierung von libanesischen Soldaten an der Grenze vor und nur auf Anfrage der Regierung in Beirut sollen UNIFIL-Truppen entlang der Grenze stationiert werden. Das ist eben ein weiterer grosser Mangel von 1701, denn die libanesische Armee ist wohl kaum gewillt und in der Lage den Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Assad hatte in den letzen Tagen mächtig Druck gegenüber der EU gemacht und mit der Schliessung der Grenze gedroht und nun ist eben die Frage der Stationierung von UNIFIL-Truppen an der Grenze vom Tisch.

Denn UN-Generalsekretär Gopher Annan stellte klar, daß die UNIFIL weder den Waffenschmuggel aus Syrien unterbinden werde, noch die Kindermörder und Islamofaschisten der Hisbollah entwaffnen werde. Damit ist die erweiterte UNIFIL-Mission im Libanon schon gescheitert bevor sie richtig begonnen hat. Denn Annan machte deutlich, daß die UN sich nicht an die UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 halten wird:

Die Soldaten gehen da nicht rein, um die Hisbollah zu entwaffnen. Das kann sowieso nicht mit Gewalt geschehen.

Denn Annan lässt alte Freunde nicht im Stich:

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Foto: Reuters/Mohamed Azakir

Während die Hisbollah im Süden des Landes ihre Waffen schnell versteckt hatte, garantiert die UN jetzt den Nachschub und den Erhalt der Hisbollah. An einer solchen Farce sollte sich Deutschland nicht beteiligen. Weder finanziell, noch militärisch.


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Frank Nordhausen und die Antideutschen

Frank Nordhausen arbeitet bei der Berliner Zeitung und ist ohne weiteres auch zu den Israelkritikern in Deutschland zu zählen. Vorsichtig ausgedrückt. Am Dienstag (22.8.2006) erschien auf der Seite 3 der Berliner Zeitung ein Artikel von Frank Nordhausen mit den Titel “Die Antideutschen.”

Frank Nordhausen geriet Anfang August mit der Zeitschrift Bahamas aneinander und hat jetzt anscheinend die Antideutschen als neues Transportmittel für seine “Israelkritik” entdeckt. Der aktuelle Artikel erinnert mich irgendwie an Jürgen Elsässer und seinen Artikel “Alte Idioten, neue Idioten” vom 2.8.2006. Wobei Nordhausen hier aber eher einen auf Elsässer light macht.
Nordhausen beschäftigt sich mit zu Anfang seiner Exkursion mit einer pro-israelischen Solidaritätsdemo von vor zwei Wochen. Diese Demo zog durch die Mitte Berlins und bekundete lautstark die Solidarität mit Israel. Dabei gewesen sein soll, laut Nordhausen, auch Lea Rosh. Diese hätte nicht gerade grosses Verständnis für die, angeblich von Demonstranten, skandierten Parolen wie “Gegen jeden Antisemitismus, nieder mit Deutschland, für den Kommunismus!” geäussert. Das mag auch daran gelegen haben, daß Lea Rosh akustisch nicht alles verstanden haben soll. Sie soll als Reaktion gesagt haben: “Also – das müssen Wirrköpfe sein.”

Das Frank Nordhausen hier ausgerechnet Lea Rosh heranzieht, um der Kritik an den Antideutschen ein “glaubwürdiges” Vehikel zu geben, ist schon mehr als rührend. Geradezu putzig.

Dann kommt er zu der Israel-Solidaritäts Demonstration die auch ich besucht hatte:

Die meisten der mehr als tausend Demonstranten, die für Israel zur Gedächtniskirche liefen, waren nicht schwarz gekleidet, nicht vermummt.

Es waren einige Menschen schwarz gekleidet. Darunter auch der eine oder andere Rabbi und auch ich trug eine schwarze Hose. Aber vermummt war da niemand. Es liest sich halt richtig sexy, wenn man das Bild vom schwarzgekleideten Antideutschen zeichnet, der sich gerne vermummt. Die Antideutschen seien, laut Nordhausen, während dieser Demonstration in der Minderheit gewesen, da ja viele Teilnehmer der Demo zur jüdischen Gemeinde oder zur CDU gehörten. Bei Michel Friedman ist ja beides der Fall. Er gehörte wie Eckart von Klaeden zu den Rednern der Abschlusskundgebung am Wittenbergplatz. Dabei “unterschlägt” Nordhausen, daß auch Dr. Gideon Joffe und Thomas von der Osten-Sacken auf der Abschlusskundgebung geredet hatten. Das Nordhausen hier ausgerechnet von der Osten-Sacken unter den Tisch fallen lässt, ist doch schon recht verwunderlich. Wo doch Thomas von der Osten-Sacken einer der “Vordenker” der Antideutschen ist.

Frank Nordhausen glaubt erkannt zu haben:

Mit ihrer unbedingten Solidarität drängen sie sich der jüdischen Gemeinde seit einiger Zeit auf.

Die Beschreibung die er wählt, um die Antideutschen zu beschreiben, klingt fast mystisch:

Die Antideutschen sind die wahrscheinlich rätselhafteste politische Subkultur in Deutschland.

Interessant ist auch die ständige Hervorhebung der angeblichen Verbindung der Antideutschen mit den jüdischen Organisationen in Deutschland:

Doch dann gelang den Antideutschen in diesem Sommer ein ganz erstaunlicher Coup. Zu ihren gemeinsamen Kundgebungen mit jüdischen Organisationen gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad kamen im Juni, anlässlich der WM-Spiele des Irans, mehr als dreitausend Menschen; in Nürnberg sprach neben Claudia Roth von den Grünen auch der bayerische CSU-Innenminister Günther Beckstein. Die Antideutschen zeigten Transparente mit dem Slogan “Für die Freiheit – Viva Israel”.

Das ist eigentlich ein Beleg dafür, das die Antideutschen recht undogmatisch sind und im Gegensatz zu den Antiimperialisten, zu pragmatischen Handlungen fähig sind. Günther “Vorbeugehaft” Beckstein und Claudia “GutmenschIn” Roth gemeinsam auf einer Demo! Wann hat es so etwas schon gegeben? Es gibt in Deutschland eigentlich nur eine politische Gruppe, die bedingungslos für die Solidarität mit Israel steht: die Antideutschen.

Auch sieht Nordhausen einen gewissen Einfluss der Antideutschen, deren Zahl er, in seinem Artikel, von einem Antideutschen auf 2000-3000 schätzen lässt. Ihr Einfluss sei aber grösser, denn “frühere antideutsche Vordenker schreiben für große Medien wie Spiegel Online oder die Tageszeitung Die Welt.” Damit meint er wohl vor allem Matthias Küntzel und “es sind die Antideutschen, die immer wieder von einem linken deutschen Antisemitismus sprechen, von jenem “gutmenschelnden Judenhass”, wie ihn der Publizist Henryk M. Broder nennt.” Leider schweigen die meisten Menschen zu dem linken Antisemitismus, der in den letzten Wochen tolle Blüten trieb und jeden Tag mehr und mehr anschwoll.

Am Ende des, doch recht schwachen, Artikels, der wohl als ein weiterer Zug im Kleinkrieg zwischen ihm und den Antideutschen zu sehen ist, stellt Nordhausen ein paar Fragen. Ob er hier ein Selbstgespräch geführt hat ist nicht bekannt: “Und nun? Linksradikale für George Bush? Solidarität mit der CDU? Eine Umwertung aller Werte?” Irgendwie hat Frank Nordhausen die ganze Thematik nicht verstanden. Er sollte mal Kontakt mit Jürgen Elsässer aufnehmen. Der weiß wie man eine saubere, wenn auch hirnlose Attacke, gegen die Antideutschen führt. Elsässer hatte ja die Antideutschen gleich zu den deutschen (sic!) Ablegern der Neocons hochstilisiert.

Interessant ist, daß auch mir manchmal das Etikett des Antideutschen angehängt wird. Dann lege ich eine alte Quetschenpaua Kassette ein und lasse “Grossdeutschland, How are You” erklingen. Das erspannt enorm.


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Herzlich willkommen Dschihad! – Nomen est omen

Heute wurde der Name des zweiten Kofferbombenattentäters bekannt: Dschihad E.

Sollten die Behörden bei jemandem, der “Heiliger Krieg” mit Vornamen heisst nicht mal genauer hinsehen?

Ach, Sie heissen “Heiliger Krieg”? Was ist der Zweck ihres Aufenthalts in Deutschland?

Studieren!

Dann herzlich willkommen in Deutschland, Dschihad!

Solche Namensgebungen haben durchaus Tradition in gewissen Teilen der islamischen Welt. Neugeborene Kinder im Libanon, in Gaza und in anderen Teilen der arabischen Welt bekommen in diesen Tagen von ihren friedensliebenden und gar nicht antisemitischen und auch nicht judenhassenden Eltern Vornamen wie Hassan Narallah, Hisbollah oder Ahmadinejad verpasst. Es gab auch mal eine Zeit, als palästinensische Kinder nach Saddam Hussein benannt wurden.

Da bekomme ich gleich Lust auf eine Friedensdemo zu gehen und meine Solidarität mit den armen Palästinensern und Libanesen zu bekunden. Besonders mit jenen, die ihren Kindern so pazifistische Namen geben. Liebe Friedenshetzer: wann ist denn die nächste Terroristensolidemo Friedensdemo?


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Bartels und die Hisbollah

Ich habe ja schon einige Male über Marcel Bartels und seine einseitige Haltung zum Konflikt im Nahen Osten berichtet. Doch jetzt hat er eine neue Ebene der Dummheit erschlossen. In einem Artikel vom 19. August fordert er eine moderne Luftabwehr für den Libanon.

Bartels empört die Kommandoaktion der IDF vom Samstag, als ein illegaler Waffentransport der Hisbollah unterbunden wurde. Da die UNIFIL bisher nicht in der Lage ist, die Umsetzung der UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 zu garantieren, musste die IDF die illegale Lieferung von Waffen an die Terroristen der Hisbollah unterbinden. Doch Bartels sieht das natürlich ganz anders:

Mit Erstaunen habe ich die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass die israelische Regierung die Waffenuhe gebrochen und in der letzten Nacht israelische Sodaten mit Flugzeugen, Hubschraubern und Panzerfahrzeugen losgeschickt hat, um das Dorf Budai im Osten des Libanon zu überfallen.

Nicht nur Marcel Bartels war erstaunt: auch die Waffenschmuggler der Hisbollah waren erstaunt, als sie erwischt wurden.

Wenn die UNO das Maß an Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewinnen will, das notwendig ist, damit eine von allen Seiten akzeptierte Schutztruppe erfolgreich operieren kann, dann muss dieser Bruch der Waffenruhe ernsthafte Konsequenzen für Israel haben.

Bartels meint jetzt nicht den Bruch Waffenruhe durch die Hisbollah, sondern den Versuch die UNSR-Resolution 1701 durchzusetzen. Aber es kommt noch besser:

Erfreut bin ich zu sehen, dass die Hisbollah anscheinend besonnen genug ist, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, und sich nun nicht ihrerseits mit Raketenangriffen auf israelische Städte für das neuerliche Verbrechen der israelischen Armee rächt.

Die Hisbollah hat Waffen aus Syrien geschmuggelt und ist erwischt worden. Nicht von der UNIFIL, sondern von der IDF und Bartels schreibt von israelischen Verbrechen. Wer hat hier ein Verbrechen begangen? Die Schmuggler oder die Verhinderer des Schmuggels? Alleine die Existenz der bewaffneten Hisbollah ist ein Verbrechen. Darüber verliert der “Israelkritiker” kein Wort. Wo Bartels schon dabei ist, lässt er seinem Hass freien Lauf und vollendet seinen Weg zur dunklen Seite der Macht:

Schließlich war es nur der guten Bewaffnung der Hisbollah zu verdanken, dass Israel den Krieg gegen den Libanon abgebrochen hat und nun dieser erneute israelische Angriff abgewehrt werden konnte.

Die Hisbollah hat einen neuen Partnerblog. Israel hat diesen Verteidigungskrieg, gegen einen Gegner, der sich nicht um Konventionen, Menschenrechte und dergleichen schert,  abgebrochen, weil der internationale Druck recht groß wurde. Auch war die Führung des Krieges seitens der IDF nicht sonderlich gut organisiert.

Dann fordert Bartels, daß israelische Waren “für den Bruch der Waffenruhe den gleichen Zollbestimmungen” unterworfen werden sollten “wie Waren aus anderen Terrorstaaten.” Wer Israel einen Terrorstaat nennt und gleichzeitig die Terroristen der Hisbollah als besonnen bezeichnet, sollte auch auf die Gefährderliste gesetzt werden. Es sollte wahlweise der Mackedoktor oder der Verfassungsschutz eingeschaltet werden.

Für die UNO bedeutet der israelische Angriff, dass sie die Waffen der Hisbollah erst bekommen wird, wenn sie garantieren kann, dass keine israelischen Luftangriffe auf Ziele im Libanon mehr erfolgen. Um das glaubwürdig garantieren zu können, ist eine Luftabwehr zu installieren, die zwar einerseits Waffenschmuggel unterbindet, andererseits aber auch das Mandat und die Ausrüstung hat, israelische Luftangriffe abzuwehren.

Umgekehrt Marcel! Erst wenn die UNO den Waffenschmuggel unterbinden und die Entwaffnung der Hisbollah durchsetzen kann, dann wird Israel keine Luftangriffe mehr fliegen müssen. Wie soll eine Luftabwehr den Waffenschmuggel unterbinden können? Da kann man ja gleich U-Boote an der syrisch-libanesischen Grenze stationieren. Das hätte den selben Effekt.

Für die deutsche Beteiligung an einer Schutztruppe bedeutet dies, dass die Marine, so sie denn tatsächlich vor der Küste Libanons stationiert wird, das Mandat, die Ausrüstung und den Befehl bekommen muß, israelische Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber abzuschießen, wenn sie in den Libanon aufbrechen.

Sitzt der Konfirmantenanzug wieder zu eng, Marcel?

Auch die Amerikaner, die derzeit zwar von Frankreich einen größeren Beitrag verlangen, aber mangels Akzeptanz ihrer eigenen Soldaten im Libanon jeglichen eigenen Beitrag zur Schutztruppe verweigern, könnten beim Schutz des Libanons meiner Meinung nach auch eine wichtige Rolle übernehmen.

Es sei an den Anschlag der Hisbollah auf die UN-Truppe im Libanon 1983 erinnert. 241 US-Marines wurden damals von der Hisbollah ermordet. Aber der “Israelkritiker” Bartels weiß ja schon längst wer der Aggressor im Nahen Osten ist:

Amerikanische Soldaten könnten in Israel stationiert werden und dort die Veratwortung dafür übernemen, dass von israelischem Boden keine Angriffe auf andere Länder ausgehen.

Das erinnert an die Sache mit dem Sender Gleiwitz. Manche Leute brauchen eben immer eine Begründung für ihre Blödheit und Bartels ignoriert noch immer die Tatsache, daß Israel sich nur stets gegen jene verteidigen muss, die es von Landkarte radieren wollen.

Um die Gefahr israelischer Angriffe glaubwürdig zu bannen, braucht der Libanon eine hocheffektive und funktionierende Flugabwehr, die solche Überfälle wie den heutigen verhindert.

Es ist zu vermuten, daß Bartels erst zufrieden sein wird, wenn Israel aufhört zu existieren. Deshalb: Marcel Bartels braucht dringend ein funktionierendes Gehirn und einen hocheffektiven Verstand.


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Der alltägliche Terror gegen Israel geht weiter

Während im Libanon die Waffen vorläufig schweigen und in Deutschland immer noch der Schock wegen der missglückten Kofferbombenanschläge andauert, geht der alltägliche Terror der islamistischen Extremisten weiter.

Am Samstag verübte Mohammed Bani-Ouda, Mitglied der palästinensischen Terrorgruppe Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, einen Anschlag am Kontrollpunkt Bekaot, in der Nähe von Nablus, und schoss Staff Sergeant Roi Farjun in den Hals. Roi Farjun wurde am Sonntag in Yehud beigesetzt. Der Attentäter wurde von israelischen Soldaten erschossen.

Derweil hatten am Freitag Shadi Malah, 28, Annan Dahrame, 27, und Maleq Yasin, 23, drei Terroristen der Hamas, im Dorf Dir Abu Daif, nahe Jenin, einen “Arbeitsunfall”. Ein Sprengstoffgürtel explodierte, als einer der Terroristen den Gürtel anprobierte.

Drei weitere Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg wurden bei zwei seperaten Zwischenfälle getötet. Iqla Snaita, 30, und Khaled Snaita, 26, zwei erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassene Aktivisten, wurden in der Nähe von Bethlehem von einer Anti-Terror Einheit erschossen. Mohammed al-Mazar, 19 wurde in der West Bank erschossen, als er sich der israelischen Sperranlage näherte. Ein weiterer Terrorist wurde verwundet.

Die Hamas hat ihre Lehren aus dem jüngsten Konflikt im Libanon gezogen und will mit besseren Raketen Israel bezwingen. Abu Nasser, ein Kommandeur der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, verkündete, daß man keine Angst vor einer israelischen Reaktion auf palästinensische Raketenangriffe aus der West Bank heraus habe:

They threatened to demolish Gaza and Lebanon and we saw that wasn’t so terrible. The question is if we, the Palestinian organizations, can withstand the initial fire of Israel. If we succeed in prevent collapsing after the first hit – there is a chance we will win.

Der Wille zum Frieden auf Seiten der palästinensischen Organisationen scheint ja grenzenlos zu sein. Hamas, al-aksa-birgaden, Islamischer Heiliger Krieg u.a. bereiten schon einen neuen Krieg gegen Israel vor. Dann werden die europäischen Friedensaktivisten wieder auf die Strasse gehen und zusammen mit den Freunden und Unterstützern dieser Terrorgruppen gegen die pöhsen Israelis marschieren.

Auch die Hisbollah ist sich sicher: Israel wird zerstört. Auf einer Konferenz äusserte sich Muhammad Abdullah Sif al-Din, eine Art “Botschafter” der Hisbollah in Teheran, zuversichtlich, daß das “zionistische Regime” geschwächt sei. Bei dieser Gelegenheit sprach er Israel das Existenzrecht ab:

There’s no reason to leave the Zionist regime on its base. For the United States this regime is the police officer of the area that must always win, but the minute it loses – there’s no reason for it to exist.

Am Samstag wurde in Ost-Jerusalem ein Italiener vom einem Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg erstochen und der Attentäter konnte noch am selben Tag vom Shin Beth festgenommen werden. Der Italiener wollte als freiwilliger Helfer in den Palästinensergebieten arbeiten. Bei aller Tragik ist eine gewisse Ironie nicht abzustreiten.

Solche Meldungen finden leider nur selten den Weg in die deutschen Massenmedien. Dort wird lieber über die Unverhältnismäßigkeit der Handlungsweise des israelischen Militärs schwadroniert, anstatt einen Blick auf den alltäglichen Terrorismus zu werfen, dem die israelische Gesellschaft ausgesetzt ist.


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Superheld der Blogosphäre

Ein erneutes Quiz bringt es ans Tageslicht: Telegehirn ist ein Superheld. Nicht so ein etablierter und glatter Superheld wie Ulysses. Beim ihm ergab der Test, daß er Superman ist.

You are Green Lantern

Green Lantern
100%
Hulk
80%
Batman
65%
Spider-Man
55%
Catwoman
55%
Robin
53%
Superman
50%
Supergirl
48%
The Flash
45%
Iron Man
40%
Wonder Woman
38%
Hot-headed. You have strong
will power and a good imagination.

Click here to take the Superhero Personality Quiz

Green Lantern? Wer ist das denn? Nähere Infos gibt es hier, hier, hier und hier. Ich werde mir mal gleich eine Laterne suchen und dann einen Ring fertigen.


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Mutmaßlicher Terrorist verhaftet: Libanese wollte fliehen

Einer der mutmaßlichen Bombenleger ist heute in den frühen Morgenstunden in Kiel gefasst worden und wie die Bundesanwaltschaft erklärte, ist der Gefasste definitiv einer der beiden mutmaßlichen Bombenleger, die am 31.7 zwei Bomben in zwei Regionalzügen in Dortmund und Koblenz zur Explosion bringen wollten. Fingerabdrücke und DNA-Spuren am Trolley mit der Bombe stimmen mit denen, des in Kiel gefassten Mannes überein. Nur auf Grund eines Konstruktionsfehler explodierten die Bomben nicht.

Über die Identität des Festgenommenen, der am Sonntag dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden soll, ist jetzt auch etwas bekannt geworden. Es handelt sich um einen 21 Jährigen Studenten der Mechatronik aus dem Libanon, der seit 2004 in Deutschland lebt. Sein Vorname wird mit Yusuf oder Youssef Mohamad angegeben. Der mutmaßliche Bombenleger war dabei sich abzusetzen, als er festgenommen wurde. Seine Wohnung, in einem Studentenwohnheim in Kiel, wurde durchsucht. In einem nahen Gewässer wurden CDs und ein Computer gefunden.

Es bestätigen sich also Vermutungen, daß es einen Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten gibt. In dem Bombenkoffern war eine Tüte aus dem Libanon und ein Zettel mit einer Telefonnummer aus dem Libanon gefunden worden. Es könnte sich also um eine Art von Unterstützunghandlung oder Solidaritätstat für die terroristische Hisbollah gehandelt haben.

Doch was haben “wir” getan, damit solche Menschen bereit sind, Unschuldige in den Tod zu reissen? Es ist weniger das, was “die westliche Welt” macht, sondern eher das, für was sie steht: Aufklärung, Menschenrechte, Selbstbestimmung des Einzelnen und viele andere Dinge, die im krassen Widerspruch zur bunten Peter-Pan-Welt der Islamisten stehen.

Aber wahrscheinlich haben die Terroristen unsere Menschenrechte als Herrschaftsideologie des Westens wahrgenommen und haben sich berufen gefühlt einen auf Resistance zu machen. Ist ja auch logisch, denn wer sollte sonst Schuld sein ausser “wir”?


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Islamisten erwirken einstweilige Verfügung gegen Alice Schwarzer und die FAZ

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) hat einen juristischen Erfolg gegen die EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer und die Frankfurter Allgemeine Zeitung errungen. Die Islamisten der IGMG störten sich an dem Vorwurf Schwarzers, den sie in einem Interview mit Frank Schirrmacher am 4.7. erhoben hatte, daß die IGMG sich offensiv für “kein Schulsport für Mädchen” und “kein Sexualkundeunterricht für Kinder” einsetze.

Auf Antrag der Islamisten erließ die 9. Zivilkammer des Landgerichts München I am 9. August eine einstweilige Verfügung gegen Alice Schwarzer und die FAZ. Das Interview ist noch online abrufbar, aber zensiert:

Die Politik geht jetzt in Sachen Integration in die Offensive. Bundesinnenminister Schäuble plant einen „Integrationsrat“, in den selbstverständlich auch muslimische Kräfte einbezogen werden sollen.

Das ist ein wichtiger Schritt, der ja auch in Frankreich mit Erfolg getan wurde. Ich bin nur sehr erstaunt, daß an einem runden Tisch auch Milli Görüs Platz nehmen soll.

Warum sind Sie erstaunt?

Weil es entscheidend sein wird, nicht mehr länger nur das terroristische Milieu ins Visier zu nehmen, sondern auch dessen Umfeld, die ideologischen Aufrüster. Und da ist die von Necmettin Erbakan gegründete, international auch ökonomisch agierende Milli Görüs der Hauptmotor in Deutschland. Diese vom Verfassungsschutz schon lange scharf beobachtete Organisation tritt offensiv für vieles ein, was nicht im Grundgesetz, aber in der Scharia steht: das Kopftuch für Lehrerinnen, …, … et cetera. Nicht nur in den Augen der Islamkundlerin und Milli-Görüs-Expertin Prof. Ursula Spuler-Stegemann ist die Organisation „eindeutig antidemokratisch, antichristlich und antisemitisch“ orientiert. Es wäre fatal, wenn der bisher so schiefe „Dialog“ so fortgesetzt würde. Dialog ja. Aber mit den Richtigen.

Die verbotenen Behauptungen wurden durch …, … ersetzt. Die FAZ hat am Ende des Interviews nur einen kleinen Hinweis stehen:

Die in diesem Interview mit „…“ gekennzeichneten Aussagen von Frau Schwarzer mußten auf Grund einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts München I nachträglich aus dem Beitrag entfernt werden.

Keine Erklärung dazu, daß die Milli Görus geklagt hatte. Auch auf der Website von Alice Schwarzer findet sich nur ein kryptischer Hinweis:

Am 4. Juli erschien in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ein Interview mit mir zu dem Problem Islamismus. Seither hört die Debatte darüber nicht auf.

Ist es falsch, ja unerhört, gewisse Parallelen zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islamismus zu sehen (also nicht dem Islam, sondern der politischen Funktionalisierung desselben)? Ist das islamische Kopftuch Privatsache – oder ein politisches Symbol?

Dem “Integrationsgipfel” der Kanzlerin wird im September die Gründung einer “Islam Konferenz” durch Innenminister Schäuble folgen. In diesen Wochen und Monaten werden die Weichen für das für uns alle – Migranten oder Eingeborene – gestellt und dass wichtige Problem einer wirklichen Integration endlich angegangen.

Umso wichtiger, integrationswillige Mitbürger zu unterscheiden von – offen oder verdeckt – agitierenden Islamisten, die eigentlich nur eines im Sinn haben: die Abschaffung von Demokratie, Meinungsfreiheit – und Gleichberechtigung.

Alice Schwarzer bringt es auf den Punkt: man muss zwischen dem Islam und dem Islamismus unterscheiden. Letzterer ist, wie Schwarzer es treffend formuliert, für die “Abschaffung von Demokratie, Meinungsfreiheit – und Gleichberechtigung.” Darum muss der Islamismus aktiv bekämpft werden und darf nicht durch Appeasement, Toleranz und Verständnis noch ermutigt werden.


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Wahlkampf in Neukölln 2

Am 17.September finden ja die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt. Ich präsentiere zum verschiedene Wahlkampfplakate der Parteien. Nach Dr. Fritz Felgentreu, der den Ethno-Wahlkampf für sich entdeckt hat, stelle ich das aktuelle Plakat von Micha Wendt, Bündnis90/die Grünen vor. Scheinbar hat er keine eigene Homepage und anscheinend hat er vor dem Fototermin auch nicht sonderlich viel geschlafen.

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Delmenhorst: Sammelpunkt der Zombies

Delmenhorst war bisher vor allem als Sitz der Volksverhetzer grundgesetztreuen Schachgruppe vom Muslim-Markt bekannt. Doch nun gerät Delmenhorst mal richtig in die Schlagzeilen, weil sich dort der staatlich geprüfte Neo-Nazi Jürgen Rieger niederlassen will und ein Schulungszentrum für doitsche Männer und Mädels errichten will. Dazu will er ein leerstehendes Hotel kaufen. Doch die Stadt machte dem Besitzer des Hotels einen Strich durch die Rechnung und verschafften sich durch einen kleinen Trick das Vorkaufsrecht für das Hotel. Nun will der Besitzer das Hotel, mit samt seinen Schulden, den doitschen Aktivisten schenken. Das dürfte ja allgemein bekannt sein.

Gestern habe ich in einer dieser Qualitätsnachrichtensendungen der ARD etwas über dieses Thema gesehen und dort wurde gezeigt, daß die doitschen Zombies auf einer Website, im prächtigen Wikistyle, die Namen jener UnterzeicherInnen veröffentlichten, die sich gegen den Erwerb des Hotels durch die untoten Doitschen ausgesprochen hatten. Es gab da wohl eine Unterschriftenaktion und mind. 3251 Menschen haben unterschrieben. Diese Namen gelangten nun in die Hände der doitschen Zombies. Ich habe natürlich sofort diverse Suchmaschinen angeworfen und nach dem Begriff Volksverhetzer von Delmenhorst gesucht. Was fand ich an zweiter Stelle? ME! Ok, es ging jetzt nicht um die doitschen Untoten, sondern um die staatlich geprüften Demokraten vom Muslim-Markt ( Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wieviel ich für einen Muslim hinlegen muss.) Da es schon recht spät war, stellte ich die Suche erfolglos ein. Heute fand ich dann massiv folgende Suchbegriffe, mit denen UserInnen meinen bescheidenen Blog fanden:

delmenhorst und seine Volksverhetzer, delmenhorst volksverhetzer, volksverhetzer delmenhorst

Das motivierte mich noch einmal die Suche nach den doitschen Zombies von Delmenhorst wiederaufzunehmen. Ich aktivierte meinen alten sowjetischen Spinatsatelliten und wurde natürlich fündig. Die Liste der Namen der Anti-Zombie-Aktivisten findet sich auf einer .net Domaine (Greetings to the Lone Callboy), die von einem litauischen Server gehostet wird und sich damit ausserhalb der Reichweite der deutschen Zombiejäger befindet. Sinnigerweise findet sich auf der Seite auch eine Wiedergabe der Protokolle der Weisen von Zion. Dieses Meisterwerk der Zombieliteratur wird also von den Vollidioten der Naziszene immer noch für voll genommen. Das spricht eigentlich für sich und in solchen Fällen rät das Telegehirn dazu, die Spülung im Gehirn zu betätigen, damit die braune Scheisse runtergespült wird.

Liebe Zombiefreunde, kommen wir wieder zu dieser Liste. Die Liste heisst “Delmenhorst und seine Volksverräter” und es findet sich eine kleine Einleitung, anscheinend vom Oberaffen der Vollpfosten Zombies verfasst:

Das ist schon ne geile Nummer, die da gerade in Delmenhorst abgeht. Ein angeblicher Nazi-Anwalt will ein Hotel kaufen, um seine Kampfgenossen besser gegen die Justiz- und Besatzungswillkühr aufklären zu können.

Aber, aber lieber Prinz Inkontinent, der Du diesen Text verfasst hast, welche Besatzer meinst Du denn? Betätige doch endlich Deine Gehirnspülung! Was hier als Aufklärung bezeichnet wird, daß ist doch wohl eher die Verfüllung von Köpfen mit Scheisse.

Der Protest einiger Volksverräter folgte auf dem Fuße. Mit einer Unterschriftenaktion wollen die Vaterlandsverräter dafür kämpfen, das der besagte Anwalt dieses Gebäude nicht in die Pfoten bekommt.

Volksverräter? *Prust! Wenn es so etwas wie Volksverräter gibt, dann sind es die alten und neuen Nazis und jene die in der SS waren und diese anbeten, wie der doitsche Zombie die Scheisse in seiner hohlen Birne.

Anstatt mal gegen Hartz IV zu demonstrieren und seine Kräfte gegen die jetzt Herrschenden einzusetzen, verschwenden diese Typen ihre Energie für sinnlose Aktionen

Damit die jetzt Herrschenden durch solche Arschlöcher wie von der NPD ersetzt werden und diese dann die rudimentären Freiheiten, die hier bestehen aus meinen Händen reissen? Hey Nazi asshole! Read my Lips: Only from my dead cold Hands!

Wer bis hierher durchgehalten hat, wird mit dem direkten Link zur der Liste der Widerstandskämpfer belohnt.

Gerade in dem Moment, als ich diesen Artikel abschicken wollte, war die Seite nicht mehr erreichbar. Die Gründe sind unbekannt. Ob die Seite gesperrt wurde oder ob das Trafficlimit der Zombies erreicht wurde ist unklar. Aber ich habe die Liste der Helden von Delmenhorst als .PDF. Sollte sich jemand davon gestört oder in seinen Rechten verletzt fühlen, so bitte ich mir eine Mail zu schicken. Hier, aus Gründen der Dokumentation die Liste als .pdf und kostenlos.

Update: Mittlerweile ist die Seite wieder online, aber nur sehr eingeschränkt. Dort findet sich eine Art Erklärung des Webmasters:

In Kürze erfolgt auf unserer Weltnetzseite eine Stellungnahme über die aktuellen Ereignisse unserer Netzpräsenz.

Wir werden dazu Presseberichte aus der Propagandapresse kommentieren und aufzeigen, wie hier ein pseudodemokratischer Staat mit dem Namen Bundesrepublik Deutschland ganz offen gegen Menschenrechte verstösst und die Europäische Menschenrechtskonvention missachtet. Meinungsfreiheit gibt es seit gestern in dem Besatzungskonstrukt BRD nicht mehr.

Was soll man zu solcher Blödheit sagen? Hör mal zu Du faschistische Pappnase: es gibt kein Menschenrecht auf gelebte Dummheit. Das der Depp, der hinter dieser Seite steckt, ein vollkommender Vollidiot und Hetzer ist, kann man auch daran erkennen, daß er behauptet, daß Nazi National Zionist bedeutet.

Die Liste der Widerstandskämpfer in Delmenhorst, die von den Faschisten als Verräter beschimpft werden:

Das PDF Dokument der Liste wurde auf Wunsch von Anton [1] entfernt.


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Lone Callboy: I surrender

Jede Geschichte geht einmal zu Ende. Meist geschieht das völlig unerwartet und so ist es auch diesmal. Denn auch einem Helden wie Lone Callboy geht einmal die Luft aus. Vielleicht ist auch seinem treuen Pferd Justizbus etwas schreckliches passiert. Wir wissen es nicht. Auch wissen wir nicht, ob der Lone Callboy beim Verfassen der Kapitulationserklärung professionelle Hilfe hatte. Kann man beim Alpha-Telefon ganze Texte prüfen lassen? Aber es gibt ja auch Rechtschreibprüfprogramme. Doch es gibt keine Programme, die einem dabei helfen, einen halbwegs runden Text zu verfassen. Egal.

Widmen wir uns der Kapitulationserklärung des Lone Callboy:

Ende April begannen in einigen Blogs Berichte über mich und meine Homepage zu erscheinen. Der Bitte, einige Artikel zu editieren oder zu löschen, die in meinen Augen unwahre Behauptungen über mich enthielten, wurde leider nicht nachgekommen. Die Berichte blieben online, erhielten weitere Aufmerksamkeit und es entstanden daraus neue Artikel.

Das sind eben die dunklen Seiten der Mediengesellschaft. Wenn wirklich unwahre Behauptungen über Torsten verbreitet wurden, dann steht ihm ja der Rechtsweg offen. Ach ja… Den hat er ja schon beschritten. Ohne wirklichen Erfolg. Das hat er jetzt wohl auch erkannt. Man kommt in Versuchung darüber zu spekulieren, ob denn nicht ein Medienberater Torti den Text verfasst hat. Man könnte ja fast Mitleid mit ihm bekommen:

Gleichzeitig wurden zu diesen Beiträgen gegen mich beleidigende und verunglimpfende Kommentare verfasst, die ebenfalls nicht gelöscht wurden. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der Spott über mich im Internet. Ich war schockiert und sah keinen anderen Ausweg, als dieser Berichterstattung mit Hilfe juristischer Schritte Einhalt zu gebieten.

Gegen “Dandy StalkerDobschat und gegen den verehrten “Outlaw StalkerFellow Passenger zog der Lone Callboy nicht schnell genug und verlor.

Es kam zu weiteren Missverständnissen und erneuten hitzigen Diskussionen. Doch diese unglückliche und stressige Diskussion muss aufhören. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen bieten keine Lösung.

Schon klar Torsten. Vor allem bietet eine gerichtliche Auseinandersetzung keine Lösung, wenn man immer verliert und auf den Kosten sitzenbleibt.

Ich werde meine Klagen zurückziehen.

Gepriesen sei das Heilige Spaghetti-Monster! Ganz Bloggingville atmet auf! Die Blogging Five haben gesiegt. Der Lone Callboy streckt die Waffen und die Blogger können wieder über (fast) alles schreiben, ohne mit Klagen rechnen zu müssen.

Im Gegenzug bitte ich alle beteiligten Blogger höflichst, sämtliche Artikel und Kommentare zu überprüfen. Ich bitte darum, alle Textstellen, die Beleidigungen, Verunglimpfungen und Herabwürdigungen meiner Person enthalten zu entfernen. Ebenso bitte ich darum, die meines Erachtens unwahren Behauptungen zu löschen, insbesondere Berichte über meine Verlinkungsverbote und Chatprotokolle.

Das schöne an einer Bitte ist, daß man ihr nicht folgen braucht. Da ich ja nie auf der Callboy-Verleubnerliste stand, brauche ich da ja gar nichts überprüfen, denn Telegehirn ist:

ct-siegel-b.jpg

Denn der Lone Callboy hat eine neue und verkürzte Liste auf seine Seite gestellt. Auch der “Stalker” Princo, der schon Eintrittskarten entworfen hat, steht nicht mehr auf der Liste. Doch aus dem großen Kartenverkauf dürfte nichts werden.

Ich bitte die Blogger meinem Wunsch nachzukommen, damit das Ganze ein Ende hat. Ich bitte auch darum, in Zukunft keine beleidigenden oder „spaßig“ gemeinten Artikel mehr über mich zu veröffentlichen. Lasst uns bitte der ganzen Sache endlich ein Ende bereiten.

Hmmm…Dieser Artikel dürfte wohl kaum beleidigend sein und “spaßig” ist er auch nicht. Wirklich. Ich spaße ja nie. Nicht wahr Herr Tacke? Nun ja, Torsten: Ein Ende hat es bisher nicht gegeben, weil Du immer gleich (fast) alle verklagen wolltest, die es wagten über Dich und Deine Klagewut zu schreiben. Ich kann nur hoffen, daß Du Dir wirklich professionelle Hilfe besorgt hast und Dir gesagt wurde, daß Du mal ein paar Gänge zurückschalten solltest.

Danach folgt ein Spendenaufruf von Torsten, den wir mal lieber ignorieren wollen, weil sonst kommt er noch auf die Idee weiter zu klagen, weil seine Kriegskasse so reichlich gefüllt ist. Denn mich beschleicht das Gefühl, daß Torsten weniger aus Einsicht, als aus finanziellen Erwägungen aufgibt. Aber egal. Hauptsache es ist vorbei mit dem virtuellen Amoklauf des Lone Callboy. Ups…Ist diese Formulierung jetzt beleidigend oder “spaßig”? Ich werde mal lieber den Callboy anschreiben und ihn fragen, ob ich das so veröffentlichen kann oder ob er sich angepisst fühlt.

Ach was. Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, was ich über wen schreibe.


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“Israel ist ein Feind”

und Assad ein Vollidiot. Eigentlich wollte heute Außenminister Steinmeier nach Syrien fliegen, um dort mit dem syrischen Diktator Assad über den Friedensprozeß im Nahen Osten zu reden. Doch nach der friedensfeindlichen Hassrede des syrischen Diktators hat Steinmeier davon Abstand genommen. In einer Rede hatte Diktator Assad, dessen Land zur Achse der Idioten gezählt wird, sich offen zur Unterstützung der terroristischen Hisbollah bekannt:

Denjenigen, die Syrien vorwerfen, es unterstütze die Hisbollah, sagen wir, daß dies für uns eine große Ehre ist und ein Orden an der Brust jedes Arabers.

Jetzt wird immer deutlicher, daß das Drängen auf einen Waffenstillstand ein vollkommen falsches Signal war. Jetzt feiern die arabisch-islamistischen Fundamentalisten den Waffenstillstand als Sieg über Israel. Erst wenn die Fanatiker besiegt sind, wird es die Chance auf einen wirklichen Frieden geben. Was ein Verbrecher und Hetzer wie Assad, der einen eliminatorischen Antisemitismus predigt, vom Frieden hält, machte er auch gleich deutlich:

Selbstverständlich schließen wir Israel aus dem Friedensprozess aus, denn Israel ist ein Feind.

Mit solchen Leuten soll man verhandeln? Das hat sich wohl auch der Außenminister gefragt und hat sich die Frage dahingehend beantwortet, daß man mit Hetzern nicht über den Frieden reden kann. Bei seiner Rede sagte Assad auch gleich, was er von Israel hält. Denn Israel sei

auf der Grundlage von Aggression und Expansion gegründet worden – und daran hat sich nichts geändert.

Jetzt sollte doch dem letzten Simpel deutlich werden, wer im Nahen Osten die Aggressoren sind und wer keinerlei Interesse am Frieden hat. Die Hisbollah weigert sich die Waffen abzugeben und der heutige Raketenangriff der Hisbollah zeigte auch warum.

Die Krönung des heutigen Tages ist die Drohung von Ahmed Chatami, Mitglied des Wächterrats, der den geistlichen Führer des klerikal-faschistischen Regimes im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, berät: Ahmed Chatami drohte damit Tel Aviv mit Raketen zu beschiessen. Liebe Friedensfreunde, seid ihr schon dabei Demonstrationen gegen die Kriegshetzer aus Syrien und dem Iran zu planen? Sind dann auch eure arabischstämmigen Friedensfreunde wieder dabei? Mit denen hattet ihr doch in den letzen Wochen für den Frieden demonstriert. Oder ist das alles nur Friedenrhetorik gewesen, um euren Hass auf Juden und Israel zu tarnen? Ich erwarte gespannt die Demo-Aufrufe.


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Unser täglich Grass gib uns heute

Es hat ja großen Wirbel ausgelöst: Günter Grass war in der SS-Schachgruppe Waffen-SS. Manche nehmen das ehemalige Mitglied der Mörderbande in Schutz und verteidigen ihn. War ja alles nicht so schlimm. Er war ja nur ein kleiner Mitläufer und überhaupt hätte er ja keinen einzigen Schuss abgegeben. Alles nicht so schlimm, oder? Das sich jemand so als Moralapostel aufschwingt und dann aber Mitglied in der SS war und das 60 Jahre lang verschweigt, daß ist Heuchelei. Man muss sich die Frage stellen: warum hat er solange geschwiegen und hat nicht schon vor 20 oder 30 Jahren erklärt, daß er in der SS war? Ein Grund dürfte sicherlich sein, daß er sich seine Karriere nicht verbauen wollte und vor allem wäre dann sein ständiges Moralisieren als Heuchelei entlarvt worden. Spätestens nach der “Blechtrommel” hätte er, der doch zu allem etwas zu sagen hat, den Mund aufmachen und die Wahrheit sprechen sollen. Hätte er dann den Nobelpreis bekommen, wenn bekannt gewesen wäre, daß Grass ein SS-Mann war? Sicherlich nicht. Aber Grass ist ein ehrenwerter Mann.

Ein sehr interessantes Interview mit dem Historiker Hannes Heer findet sich bei Spiegel Online. Dort sagte Heer, der ein ausgewiesener Experte für den 2. Weltkrieg ist, zu der Behauptung von Grass, daß er sich eigentlich zur U-Boot-Flotte gemeldet hätte:

Dass man von der Wehrmacht, ohne das zu erfahren, einfach zur Waffen-SS durchgereicht wurde, das ist mir neu. Und dass die U-Boote im Sommer 1944 keine Rekruten mehr angenommen haben, ist mir bisher nicht bekannt gewesen. Das wäre ja verdeckte Kapitulation gewesen. Zudem hat man bei dieser durch enorme Verluste dezimierten Truppe bis zum Schluss mit neuen Waffen experimentiert, den Ein-Mann-Torpedos zum Beispiel. Und dann gab es noch großen Bedarf in anderen Teilen der Marine.

Dann kommt Heer auf jenen Punkt zu sprechen, an den wohl viele denken, wenn man die Enthüllung von Grass einordnen will:

Grass’ Enthüllung kommt zeitlich gut platziert. Hätte er früher davon gesprochen, etwa 1985, als Kohl und Reagan den Soldatenfriedhof Bitburg besuchen wollten, auf dem es auch Gräber von Waffen-SS-Männern gab, hätte es einen Aufschrei gegeben. Heute, wo man geneigt ist, die Deutschen als Opfer und Hitler wieder als Alleinschuldigen zu sehen, mag sich keiner mehr aufregen. Und Grass hat seinen Nobelpreis und muss keine Rücksichten mehr nehmen. Dabei gibt es eine Menge Fragen, die sich aufdrängen und die in der Debatte nicht gestellt wurden.

Die Zeiten haben sich eben geändert. Jetzt werden die Täter von damals, als arme Opfer dargestellt, die vom pöhsen Führer verführt wurden und da ist eine SS-Mitgliedschaft nicht schlimmer, als die Mitgliedschaft in der NS-Schachgruppe. Der Relativismus feiert fröhlich urständ. Dazu will Grass noch ordentlich Propaganda für sein neues Buch machen, daß im September erscheinen wird.

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