Telegehirn

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Ärger im Paradies?

Der rechts-rechts-konservative Blog PI scheint sich immer mehr zu isolieren. Jetzt bekommen Herre und Co. auch von ihrem treuesten Verbündeten Contra. Anlaß ist der Rückzug von Prof. Bassam Tibi. PI bricht wegen des Rückzugs von Bassam Tibi fast in Jubel aus. Doch der bisher engste Verbündete von PI, Kewil, widerspricht so energisch, daß ich mich frage, ob der Betreiber von Kewil gewechselt hat:

“Politically Incorrect” griff gestern Professor Bassam Tibi an, der aus der Uni Göttingen vertrieben wird,  mit der nonchalanten Überschrift “Bassam Tibi verlässt Deutschland – na und?” Diesen Artikel finden wir absolut nicht korrekt und vor allem ungerecht.

Wer ist eigentlich “wir”? Habe ich was verpasst und Kewil hat Junge bekommen?


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Die Fratze des Hasses – Nasrallah droht Israel

Heute hat sich der Bandenchef der Terrorgruppe Hisbollah, Hassan Nasrallah, das erste Mal wieder aus seinem Loch getraut. Während einer “Siegesfeier” verkündete der Terrorchef den “göttlichen Sieg” über Israel und die Armee der Ratten” und prahlte mit dem Besitz von 25.000 Raketen. Zu der Propagandaveranstaltung, die an die Reichsparteitage erinnerte, wurden etwa eine halbe Million Menschen gekarrt.

Nasrallah erklärte, daß der Kampf gegen Israel weiter gehen werde und forderte eine neue, von der Hisbollah kontrollierte, Regierung im Libanon.

Da hat die internationale UN-Truppe für den Libanon reichlich Arbeit vor sich, um die Hisbollah zu entwaffnen. Jetzt wird sich zeigen, ob die internationale Gemeinschaft es mit dem Schutz Israels ernst meint oder nicht.

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Terrorchef Hassan Nasrallah bei der heutigen Hassdemonstration. Hinter ihm ein Leibwächter. Den braucht er auch.


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Menschenrechte? Egal – Hauptsache Gesund

Manche Zeitgenossen reden immer von den Menschenrechten und richten dabei den schmuddeligen Finger stets auf die USA und verdammen diesen Hort des Bösen und des Imperialismus. Aber im gleichen Atemzug loben sie z.B. die Autobahnen und die KDF-Reisen im 3. Reich als hervorragende “soziale” Leistungen. Andere wiederum loben das “soziale” System der DDR und sehnen sich nach sozialer Sicherheit und ziehen diese der Freiheit vor. Dritte können sich dann für die angeblich formidablen Leistungen des kubanischen Gesundheitssystems erwärmen.
So ein Beispiel von “lieber soziale Sicherheit” als persönliche Freiheit und Menschenrechte für alle, findet sich bei einem “Israelkritiker“. Dieser will ja nicht Antisemit oder Antizionist genannt werden, obwohl sich seine Solidarität für die einzige Demokratie im Nahen Osten sehr in Grenzen hält.

Was ist passiert? Ich hatte mich im blog von “che” auf eine Diskussion über den 11. September eingelassen und erwähnte in einem Kommentar Kuba. “che” antwortete mir:

Was Kuba angeht, bin ich für freie Meinungsäußerung und freie politische Meinungsbildung in diesem Land, wie ich dies in jedem Land befürworte, aber auch gegen die US-Blockade gegen Kuba.

Meine Antwort darauf war:

US-Blockade? Ich dachte, wenn man mit den Imperialisten Handel treibt, dann wird man nur ausgebeutet und über den Tisch gezogen? Steht es nicht jedem Land frei mit wem es Handel treibt und mit wem nicht? Gibt es diese “Blockade” nicht wegen der Diktatur auf Kuba? Gibt es das Recht des Handels mit dem Klassenfeind? Wohl kaum. Kuba war vor der “Revolution” eines der reichsten Länder Lateinamerikas. Sogar reicher als Japan oder Österreich. Wie sieht es heute aus? Da wird lieber mit irgendwelchen imaginären sozialen und medizinischen Errungenschaften des Regimes hausiert. Ist die medizinische Versorgung Kubas jetzt besser als die Japans oder Österreichs? Hätten denn nicht die “Wirtschaftshilfen” der UdSSR und anderer Ostblock-Staaten das “Embargo” mehr als wett machen müssen?

Der fettgedruckte Teil traf jenen ganz oben angesprochenen Israelkritiker und Freund der Freiheit und Menschenrechte wohl so sehr in sein gutmenschliches Herz, daß er sofort eine Verteidigungsschrift verfasste, in der er das Gesundheitssystem Kubas über den grünen Klee lobte. Die Menschenrechte werden dabei nur am Rande angeschnitten. Warum auch? Denn schliesslich haben die Kubaner ja ein so tolles Gesundheitssystem und springen den ganzen Tag vergnügt im grössten Freiluftgefängnis der Welt umher.

Hauptsache Gesund.

Wo doch jener Blogger immer so grossen Wert auf die Einhaltung der Menschenrechte legt. Jedenfalls wenn es um die USA geht. Doch wie sieht es mit dem kubanischen Gesundheitssystem wirklich aus? Jedenfalls nicht so rosig, wie es jener Blogger durch seine ideologische Brille sieht. Der Vorzeigedemokrat schreibt:

Wie geht es eigentlich Fidel? Weis ich auch nicht aber wenigstens hat er für den jetzigen Fall vorgesorgt. Fidel Castro ist, zumindest was die Seite der medizinischen Betreuung betrifft, in Kuba in den besten Händen. Nicht nur der Maximo Leader ist in guten Händen, mit ihm auch die über 11 Millionen Kubaner und ungezählte Menschen Weltweit.

Wie naiv kann man eigentlich sein? Natürlich erhält der Mörder, Gulag-Wärter und Diktator eine bessere Versorgung als der normale Kubaner. Ist es nicht herrlich? Am kubanischen Gesundheitssystem wird die halbe Welt genesen.

Kuba selbst entwickelt sich zu einem Ziel in der Kategorie Gesundheitstourismus, das gilt nicht nur für die gutbetuchten sondern auch für die einfachen Menschen besonders aus Latein Amerika.

So? Hier sind wohl jene Propagandatricks gemeint, mit denen Menschen, z.B. aus Venezuela nach Kuba geflogen werden, um dort operiert zu werden. Ist diese selbstlose Geste nicht herzzerreissend? Weiter heisst es:

Fast unbemerkt entwickelt sich Kuba auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung, der Entwicklung von Medikamenten, Impfstoffen und der Biotechnologie insgesamt zu einer Mittelmacht. Medizin und Biotechnologie entwickeln sich zunehmend zur tragenden Stütze der Kubanischen Volkswirtschaft – jenseits der traditionellen Wirtschaftsbereiche

Kuba ist also das Paradies für Menschen die vom Kapitalismus und Imperialismus um ihre Gesundheit gebracht wurden? Mitnichten. Schauen wir also mal genau nach. So findet sich sich bei Don Bosco ein erschütternder Bericht über die Zustände im ach so tollen kubanischem Gesundheitswesen:

Kleine Schönheits-OP gefällig? Brauchen Sie Zahnimplantate oder möchten Sie eine Hornhautverkrümmung behandeln? Dann ist Kuba das richtige Reiseziel! Tausende von Besuchern kommen jedes Jahr auf die karibische Insel, um sich gut und günstig medizinisch versorgen zu lassen. Denn Kuba ist berühmt für sein Gesundheitssystem: Dort steht Patienten ein Heer von hoch qualifizierten Medizinern zur Verfügung. In modernsten Kliniken werden zahlreiche Krankheiten nach “internationalen Qualitätsstandards” behandelt, wirbt die Website der kubanischen Botschaft in Berlin.

Hört sich ja eigentlich ganz schick an, oder? Jetzt kommt es aber:

Doch das Angebot hat einen Haken: Es gilt nur für Ausländer. Die Einheimischen haben kaum Zugang zu Medikamenten. “Die meisten Arzneimittel gibt es nur, wenn man in der Sonderwährung CUC bezahlen kann. Und die bekommen ausschließlich Touristen oder Leute mit Verwandten im Ausland,” sagt Ordensbruder Jean Paul Muller von “Don Bosco Mission” in Bonn, der soeben aus Kuba zurück gekommen ist. “Und die Medikamente dort sind genauso teuer wie in Europa.” Bei einem Durchschnittslohn zwischen 12 und 20 Euro im Monat sind sie für Kubaner unerschwinglich, selbst wenn sich einzelne Devisen beschaffen können.

Das hört sich nach Zweiklassenmedizin an. Aber wahrscheinlich handelt es sich nur um imperialistische Propaganda? Zu der Versorgung mit Medikamenten heisst es:

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung sei dramatisch schlecht, sagte der Leiter der internationalen Koordinierungsstelle der Salesianer Don Boscos. Der katholische Orden unterhält in vier kubanischen Städten Pfarreien und Jugendzentren. Selbst Medikamente für den täglichen Bedarf wie Aspirin, Magentropen oder Schmerzmittel seien nur auf dem Schwarzmarkt zu Höchstpreisen erhältlich, so Muller.

Eben. Die zu Propagandazwecken herangekarrten Menschen aus Venezuela und anderen Ländern haben eben Vorrang vor den eigenen Leuten. Die Menschen auf Kuba werden sich hüten offen gegen das System zu protestieren, denn dann landen sie im Knast und werden dort auch gefoltert. Aber warum sollte man sich mit solchen Dingen beschäftigen, wo doch die armen Widerstandskämpfer von den pöhsen Imperialisten auf Gitmo jeden Tag gefoltert werden?

Bei touristiklinks.de heisst es zur medizinischen Versorgung auf Kuba:

Medizinische Behandlung für Ausländer ist in Kuba nur in speziellen Ausländerkrankenhäusern bzw. Ausländerabteilungen von Krankenhäusern möglich. Die Kosten übersteigen die in Europa üblichen um ein Vielfaches.

Ausländer werden also getrennt behandelt. In ganz speziellen Abteilungen. Warum wohl? Weil das Gesundheitssystem für die Einheimischen so toll ist? Wohl eher nicht. Don Bosco bestätigt das:

Während Touristen bei Beschwerden eine medizinische Behandlung nach westlichen Standards erhalten, seien die Krankenhäuser für Einheimische völlig unzureichend ausgestattet. “Kanülen, Einwegspritzen, Seife und Waschpulver sind Mangelware. Wenn jemand ins Krankenhaus muss, wird ihm empfohlen, sich einen Eimer als Toilette sowie Wasser, Handtücher und Bettwäsche selbst mitzubringen. Und am besten einen Angehörigen, der ihn versorgt.”

Das liegt wohl am “Embargo” der “pöhsen Imperialisten”? Ob Fidel auch einen Eimer, Handtücher und Bettwäsche selbst mitbringen musste? Hat sich sein Bruder Raul rührend um ihn gekümmert? Kam deshalb Hugo Chavez nach Kuba und brachte Fidel ein paar saubere Handtücher?

Don Bosco kennt auch den Grund für das schlechte Gesundheitssystem:

Wichtigster Grund für die Verschlechterung des öffentlichen Gesundheitssystems, das einst als vorbildlich in Lateinamerika galt: Der Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie belieferte Kuba früher mit Medikamenten und Maschinen zur Produktion von Arzneimitteln. Jetzt müssen Medikamente auf dem Weltmarkt gegen Devisen gekauft werden.

Naja. Die UdSSR ist vor 15 Jahren zusammengebrochen. Zu der Frage der Ernährung, die angeblich, laut balou, durch die “Revolution” gelöst wurde, heisst es bei Don Bosco:

Vor allem Kinder und alte Menschen litten unter Atemwegserkrankungen, Magen- Darmproblemen, Lungenerkrankungen sowie an den Folgen der Fehlernährung durch Vitaminmangel, fasst Muller seine Beobachtungen zusammen. Zwar gebe es auf der Insel Möglichkeiten, sich vitaminreich zu ernähren. Doch Ananas und Zuckerrohr, die in Kuba angebaut werden, sind für den Export bestimmt. “Die Menschen bekommen davon nichts ab. Wer eine Ananas klaut, kommt ins Gefängnis.”

Wie menschlich dieses System doch ist! Bravo! Da bekommt man richtig Lust nach Kuba auszuwandern. Obwohl:

Die Aktivisten von Don Bosco rufen zu Spenden auf, die doch gar nicht benötigt werden würden, wenn das Gesundheitssystem auf Kuba, wie behauptet wird, so toll sein soll:

“Aber wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung, um Medikamente gegen Lungen- und Atemwegserkrankungen, Tropfen gegen Magen-Darm-Beschwerden, Antidepressiva, Antibiotika und Vitamintabletten zu kaufen.” Darüber hinaus möchten sie Seife, Shampoo, Plastikeimer, Waschpulver und vitaminreiche Lebensmittel verteilen. “Bitte spenden Sie Geld, keine Medikamente,” betont Bruder Muller.

Aber bitte keine Hilfspakete mit Medikamenten schicken:

“Denn Hilfspakete werden an der Grenze oft konfisziert.”

Das ist ja wie früher: Die Stasi plünderte auch Hilfspakete.

Einen Punkt gibt es noch: Die von “balou” angesprochene “Hilfe” für Länder wie Venezuela. Das Deutsche Ärzteblatt (103, Ausgabe 26 vom 30.06.2006, Seite A-1809 / B-1549 / C-1499) schreibt dazu:

Kubanische Stellen werden nicht müde zu betonen, dass die medizinische Versorgung der eigenen Bevölkerung sichergestellt sei. Erfahrungsberichte ausländischer Mediziner auf Kuba sprechen dagegen von erkennbarem Ärztemangel, vor allem auf dem Land.

Ärtzemangel? Wie kann das denn sein? Wo doch balou stolz wie Bolle von der hohen Zahl der Ärzte auf Kuba schwärmt:

Britische Ärzte waren überrascht als sie feststellten, dass in Kuba ein Hausarzt ca. 3oo Patienten betreut während im UK 1800 Einwohner auf einen Hausarzt kommen

Das erklärt sich relativ einfach, denn laut WHO (Stand: 2002) gibt es auf Kuba 66.567 Ärzte. Solche Zahlen sind immer mit Vorsicht zu geniessen, da Diktaturen dazu neigen ständig sich, das Volk und die Welt zu belügen. Laut balou sind alleine in Venezuela 14.000 Ärzte im Einsatz. Laut Ärzteblatt sogar mehr als 15.000. Das verringert die Zahl der aktiven Ärzte auf Kuba erheblich. Andere Quellen sprechen auch von bis zu 18.000 Ärzten.

Zwei Leserbriefe von Ärzten zu dem Beitrag des Ärzteblatts sind sehr aufschlußreich. So merkt E. Schaffner, ein Arzt der in Sydney tätig ist, an:

Richtigerweise sprechen Sie an, dass durch die Entsendung Tausender kubanischer Ärzte in Kuba ein akuter Ärztemangel entstanden ist. Nicht erwähnt lassen Sie aber den noch viel schlimmeren Effekt, dass darüber hinaus unsere kubanischen Kollegen von Castro, wie schon zuvor im südlichen Afrika (Südafrika, Namibia, Angola), wiederum als Arbeitssklaven vermietet werden.

Aber, aber…Im Sozialismus sind doch alle Menschen frei und keine Sklaven und alle Ärzte haben sich bestimmt freiwillig gemeldet. Wie es sich für einen anständigen sozialistischen Aktivisten gehört. Ganz ohne Zwang oder Druck.

Dr. med. Karl Ditzler, ein Arzt aus Bad Krozingen stellt fest:

Es ist mir unverständlich, wie dieser Artikel im DÄ erscheinen konnte, der dazu dient, den Sozialismus à la Chávez in Venezuela zu verherrlichen. Mein Aufenthalt im November/Dezember 2005 in Venezuela hat mir ein anderes Bild dieses Landes und des Diktators Chávez vermittelt. Die Entsendung von ca. 15 000 kubanischen Ärzten zum Aufbau eines Gesundheitssystems in den Slums, z. B. Barrio Adentro, dient lediglich zur Stabilisierung des Diktators Chávez. Die Entsendung der kubanischen Ärzte erfolgt gegen den Widerstand der venezolanischen Ärzte. Die kubanischen Kollegen werden von Chávez mit ca. 1 000 Dollar für den Einsatz zum Aufbau von sozialistischen Polikliniken und Versorgungszentren à la Kuba gut bezahlt, während höher qualifizierte venezolanische Ärzte und Professoren an den staatlichen Kliniken nur ca. 400 Dollar monatlich verdienen dürfen. Chávez will mithilfe von Castro seinen Sozialismus in Venezuela stabilisieren, weil durch gute medizinische Versorgung – wie im Artikel beschrieben – in den Barrios Wahlen gewonnen werden. Chávez plant, die alte medizinische Elite an den Universitäten zum Auswandern zu bringen oder ihre wirtschaftliche Existenz der Privatpraxis zu unterminieren bzw. zu eliminieren.

Das die kubanischen Ärzte das Geld behalten dürfen, darf bezweifelt werden. Den meisten Teil des Lohns wird die kubanische Diktatur kassieren. Damit es Fidel und der Elite gut geht.

In einem Interview mit der Deutschen Welle sagte der kubanische Dissident Raul Rivero zu der Lage in Kuba:

Wir müssen von einem Rückschritt sprechen. Von den 75 Personen, die im März 2003 verhaftet worden waren, wurden lediglich 15 aus dem Gefängnis entlassen. Die kubanische Regierung war sehr verärgert über die Abstimmung vor der Menschenrechtskommission der UNO im April 2005. Damals hatte sich die EU als Block gegen Kuba ausgesprochen. Die Reaktion der kubanischen Regierung darauf war sehr brutal. Außerdem: Seit die Regierung vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez finanziell unterstützt wird, fühlt sie sich schlicht an keine internationale Verpflichtung mehr gebunden und geht nun besonders grausam mit der Opposition um.

Das Fazit des Menschenrechtlers balou ist mehr als peinlich und dazu noch dümmlich platt:

Natürlich ist auch das nur ein Aspekt allerdings ein äußerst wichtiger: Food First. Sicher ist Essen nicht Alles aber eine gesicherte Ernährung ist Grundlage jeder weiteren Entwicklung und Verhungert ist Alles Nichts.

Jenau. Hauptsache wat zum Fressen. Allet andere is ejal. Das Problem ist nur: die Menschen auf Kuba, mit Ausnahme der sozialistischen Elite, haben weder Freiheit, noch ausreichende medizinische Versorgung. Dazu gesellt sich noch mangelhafte Ernährung, weil alles, was sich verkaufen lässt, ins Ausland exportiert wird.

Dazu fällt mir ein Zitat von Patrick Henry ein:

I know not what course others may take; but as for me, give me liberty or give me death!

balou jedenfalls scheint wohl keinen großen Wert auf die Freiheit zu legen. Da braucht man sich über die zahlreichen Diktaturen und ihre Sympathisanten nicht zu wundern.


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Hamas will Israel immer noch vernichten

Die Hamas hält weiterhin an der Vernichtung Israels fest und weigert sich immer noch Israel anzuerkennen und dem Terrorismus abzuschwören. Die internationale Gemeinschaft hatte nach dem Wahlsieg der Hamas im Januar die Finanzhilfen für die palästinesische “Regierung” eingestellt und weitere Zahlungen von der Anerkennung des Existenzrechts Israels und der Einstellung terroristischer Angriffe abhängig gemacht.

Um einen innerpalästinensischen Bürgerkrieg zwischen der Hamas und der abgewählten Fatah-Bewegung von PSA-”Präsident” Abbas zu vehindern, sollte eine Einheitsregierung gebildet werden. Mit der Einbindung der Fatah sollte auch die Blockade internationaler Finanzhilfen beendet werden. Doch das Nahost-Quartett besteht weiterhin auf den oben genannten Bedingungen.

Gestern hatte der palästinensische “Ministerpräsident” Ismael Hanijeh, der zur Hamas gehört, die “amerikanischen Bedingungen” erneut abgelehnt und erklärte: “Die Einheitsregierung wird keinen Preis zahlen.

Trotz der Weigerung der Hamas wird der Übergangsplan für Finanzhilfen um drei Monate verlängert und soll sogar noch ausgeweitet werden. Dabei wird angeblich die Hamas-”Regierung” umgangen und das Geld direkt an die PSA unter Abbas ausgezahlt.

Es ist noch nicht absehbar, wann die Hamas die Bedingungen für die Wiederaufnahme der Finanzhilfen erfüllen wird. Der sogenannte 18-Punkte-Plan (“Dokument der Nationalen Übereinkunft”) bekannt, der im Juni von der Hamas, auf Initiative der in israelischen Gefängnissen einsitzenden Hamas-Führer, beschlossen wurde, sollte die Anerkennung Israels beinhalten. Erst hiess es, daß damit Israel “indirekt” anerkannt werden würde. Einige europäische Politiker feierten diese Erklärung als Meilenstein, doch die Hamas bremste gleich die Euphorie und erklärte, daß sie Israel nie anerkennen werde.

Jetzt gibt es zum ersten Mal eine vollständige deutsche Übersetzung des 18-Punkte-Plans. Übersetzt und herausgegeben durch die KAS Ramallah. Gefunden bei NickNack.


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Gegendarstellungen auch in Blogs angekommen

Gegendarstellungen findet man meist in Zeitungen und manchmal werden auch welche im Fernsehen verlesen. Aber in einem Blog habe ich bisher auch noch keine gelesen. Eines war aber klar: das so ein Nerd wie Marcel Bartels der erste Blogger sein würde, der eine Gegendarstellung bringen muss.

Wenn ich das gewusst hätte…dann wären harte Maßnahmen gegen diesen Nerd gar nicht nötig gewesen, oder?


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Mahmud Ahmadinedschad vor der UN

Mahmud Ahmadinedschad trat am Mittwoch vor die Generalversammlung der UN und leider hat er nicht wirklich das Rezept für die Lösung aller Probleme der Welt verkündet. Das haben wohl auch nur wenige Nerds erhofft. Wer den Wortlaut der Rede, in Englisch, des iranischen Mini-Hitlers lesen will, kann das machen.

Die iranische Nachrichtenagentur IRNA hat den Wortlaut auf seiner Internetseite veröffentlicht. Merkwürdigerweise in vier Teile zerhackt.

Oder man spart sich das und lädt sich das von mir handgeschnitzte PDF mahmud-ahmadinedschad-rede-vor-der-un-generalversammlung.pdf herunter.


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Dreiklassenwahlrecht?

In einer Pressemitteilung des Libertären Instituts und von Andre Lichtschlag, dem Herausgeber von eigentümlich frei, wird der Entzug des Wahlrechts für “Nettostaatsprofiteure” gefordert. Die Kernaussage der Erklärung:

Vielleicht sollte ernsthaft über folgende Idee nachgedacht werden: den Entzug des Wahlrechts für alle Nettostaatsprofiteure. Wählen dürfen demnach in Zukunft nur noch die Nettosteuerzahler, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft. Ein solcher Wahlrechtsentzug für die Unproduktiven wurde bereits in den 70er-Jahren von Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek angedacht und kürzlich von Ökonomieprofessor Hans-Hermann Hoppe aus Las Vegas präzisiert.

Das ausgerechnet der Nettostaatsprofiteur Hoppe mit dabei ist, wo er doch an einer staatlichen Universität in Las Vegas tätig ist, sollte einem schon die Sinnentleertheit der Forderung deutlich machen. Nun könnte man sich fragen, ob es sich nicht um eine Posse handelt. Eine wohl durchdachte Provokation eben, denn nichts regt den nichtwählenden Kleinbürger mehr auf, als wenn ihm jemand sein, nicht genutztes und so verachtetes, Wahlrecht streitig machen will. Andererseits ist diese Thema doch zu wichtig und zu bedeutend, als das man darüber Scherze machen oder Possen reissen dürfte. Vergessen wir nicht liebe Mitverschwörer: Wir sind in Deutschland. Jenes Land das den humorlosen Witz erfand.

Die Forderung des Libertären Instituts würde faktisch die Wiedereinführung des Dreiklassenwahlrechts bedeuten. Auch sind Nettostaatsprofiteure überdurchschnittlich oft Nichtwähler und in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit ist die Wahlbeteiligung meistens sehr niedrig. Deshalb nehmen viele der Nettostaatsprofiteure die Forderung des Libertären Instituts vorweg und bleiben den Wahlen fern.

Die Reaktionen innerhalb der Blogosphäre sind deutlich. Der Fordererung des Libertären Instituts wird deutlich eine Absage erteilt. Doch es gibt, mal wieder, eine Ausnahme.

So findet Rayson, von den Bissigen Liberalen, eindeutige Worte und macht klar, daß die Nettotransferempfänger (Sehr hübsches Wort) in den meisten Fällen nicht freiwillig in diese Lage geraten sind, sondern von der Politik und Lobbyverbänden in diese Zwangslage gebracht werden. Zum Abschluss resümiert Rayson:

Nein, dieses Niveau an menschenverachtender Selbstgerechtigkeit, das Lichtschlag (lassen wir doch die Maskerade sein) da offenbart, diskreditiert ihn, seine Zeitschrift, sein Institut und die ganze Baggage der Hoppe-Pferdchen. Für immer. Das ist nicht liberal, das ist auch nicht libertär. Das ist faschistisch.

Die Freiheitsfabrik zieht einige Beispiel heran und entlarvt die Schwachstellen der Forderung “Weniger Demokratie wagen” und Bodo Wünsch bezeichnet die Presseerklärung als illiberale Geschreibsel und verweist darauf, daß die “Libertäre Plattform in der FDP” (LP/FDP) nie eine solche Pressemitteilung autorisiert hat. Auch Oliver Luksic erteilt der “libertären” Forderung eine klare Absage und betont die Wichtigkeit des allgemeinen Wahlrechts:

Das allgemeine Wahlrecht eine ist Errungenschaft, für die gerade Liberale gekämpft haben, die ich nicht aufgeben will- was auch meiner Meinung nach ( zu Recht) dem Grundgesetz wiedersprechen würde.

Greg B. Grabinski erkennt, wohl als einziger Blogger, die Satire innerhalb der Forderung und glaubt, daß man damit die Demokratie retten könne.

Die Ausnahme bildet der Blog der angeblich politisch Unkorrekten. Diese übernehmen fast unkommentiert den Text von Lichtschlag und Co. und unterstreichen damit wieder einmal ihre antidemokratische Haltung.

Als Fazit bleibt zu sagen, daß die Forderung nach einem Ausschluß von Nettostaatsprofiteuren vom Wahlrecht eine unsinnige, wenig hilfreiche und selten dämliche Forderung ist. Doch auch einige der Reaktionen sind als hysterisch zu bezeichnen.

Besonders am äussersten linken Rand der Blogosphäre kriecht jetzt die eine oder andere politisch inkontinente Ratte aus ihrem Loch und bringt gleich eine ganze Partei in Zusammhang mit der Presseerkärung des Libertären Instituts. Volksverhetzung und Verleumdung sind eben das Steckenpferd der Etatisten und Nationalisten, egal ob rinks oder lechts.

Den “Libertären” um Andre Lichtschlag und nicht nur denen, möchte ich noch folgendes Zitat mit auf den Weg geben:

Mit einem Wort, wir weisen alle privilegierte, patentierte, offizielle und legale Gesetzgebung, Autorität und Beeinflussung zurück, selbst wenn sie aus dem allgemeinen Stimmrecht hervorgegangen sind, in der Überzeugung, daß sie immer nur zum Nutzen einer herrschenden und ausbeutenden Minderheit gegen die Interessen der ungeheuren geknechteten Mehrheit sich wenden können.

In diesem Sinne sind wir wirklich Anarchisten.

Michail Bakunin aus “Gott und der Staat


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Die Lösung aller irdischen Probleme

In der kommenden Nacht wird Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor die Generalversammlung der UN treten und eine visionäre Rede halten, sowie seine Wahnvorstellung einer neuen Weltordnung verkünden. Der Iran hätte ein effektives System und könne die Probleme der Welt lösen.

Bronx Girl ist offenbar ausgezeichnet informiert und kennt den Inhalt der Rede:

Herr Telegehirn: Schau mal bitte nach, ob und wo die Rede von Iran-Adolf im Glotzomaten live übertragen wird. Er will die die Lösung aller irdischen Probleme verkünden.

Bronx Girl: Schokolade und was zum Rauchen?


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Ultimatum eines Antisemiten – Israelkritiker bleiben stumm

Ja, dieses Pack wird wieder richtig frech und riskiert neuerdings eine dicke Lippe. Das antisemitische Gesindel hat neuen Mut gefasst und dazu beigetragen haben sicher auch die eine oder andere “israelkritische” Äusserung aus der Politik. Nun ist der Antisemitismus und Judenhass keine Frage der politischen Ausrichtung. Nicht nur alte und neue Nazis reiten auf der Welle des Antisemitismus. Auch am linken Rand tummeln sich allerlei Antisemiten. Sie tarnen sich als “Israelkritiker” oder als Antizionisten und reagieren gereizt, wenn man ihnen die Maske vom Gesicht reisst. Sie empören sich, daß sie ja gar keine Antisemiten seien und das man ja doch noch die Hisbollah unterstützen dürfte oder die Umsiedlung der blutberauschten Jidden forden könne, denn einzig und allein die Juden sind für alle Probleme im Nahen Osten verantwortlich.

Wenn man sich nun mit diesem geistigen Lumpenproletariat befasst, dann bleibt immer die Frage, ob und wie man sich mit diesem Pack beschäftigen soll. Schenkt man ihnen zuviel an Aufmerksamkeit, dann fühlen sie sich groß, stark und wichtig. Sie können dann darauf verweisen, daß sie verfolgt werden. Ignoriert man sie hingegen, dann besteht die Gefahr, daß sich die Hetzer erst richtig ermutigt fühlen und glauben für die schweigende Mehrheit zu sprechen.

Gesellen sich nun noch allerhand Verschwörungstheorien hinzu, dann sind solche Gestalten eher ein Fall für den Therapeuten. So scheint es auch bei “Citizen” Cain Külbel der Fall zu sein, denn er phantasiert von einer Verschwörung gegen seine unwichtige Person. So verschickte er eine Reihe von Mails und forderte entweder die Löschung eines ganzen Blogs oder die Zensur bestimmte Artikel, die sich kritsch mit ihm auseinandersetzen. Auch will das Karate Kid bei einer Staatsanwaltschalt Anzeige wegen Bandenbildung stellen und vermutet hinter den Artikeln bei Lizas Welt und in anderen Blogs den pöhsen Oberverschwörer H.M. Broder.

Nun hat der Freund der Hisbollah Lizas Welt ein neues Ultimatum gestellt. Jürgen Cain Külbel schreibt in einer Mail:

Aber: Ich gebe Ihnen allen bis 12 Uhr Zeit, das zu bereinigen, mein Bild und meine Privatpost aus dem Netz zu nehmen. Sollte das eintreten, werde ich keine weiteren Schritte unternehmen. Geschieht das nicht, werde ich Punkt 12.01 Uhr eine Unterschrift leisten, und die Post geht ab: an die Staatsanwaltschaft, an Aust etc. Danke Liza, die Sie das gesamte Material genau für diesen Zweck längst dokumentiert (Linkliste) haben. Also, bitte halten Sie sich an die Gesetze. Gewarnt habe ich Sie im Verlaufe der Tage mehr als einmal. Dies ist die letzte Möglichkeit. Informieren Sie mich per Email über Ihre Entscheidung, da ich keine Zeit habe, die Webseiten zu besuchen. Geht bis 12 Uhr keine Email von Herrn Broder oder von Anonymus Liza bei mir ein, werde ich wie avisiert vermeintliche Haupttäter und Mittäter, aus denen sich die vermeintliche Tätergruppe rekrutierte, anzeigen.

Da muss Jürgen Cain Külbel aber ganz besonders aufpassen, denn sonst unterschreibt er wohlmöglich noch eine Selbsteinweisung. Gegen Jürgen Cain Külbel ist der Lone Callboy ein laues Lüftchen und es scheint sich der nächte unbedarfte Seppel im Netz der Blogossphäre zu verheddern und merkt, wie alle anderen Vorgänger, nicht, daß jeder Mucks und jede Drohung genau beleuchtet wird und dank diverser Suchmaschinen und einem guten Ranking dort, kann jetzt jeder z.B. bei Google oder Yahoo lesen, welche berechtigte Kritik es an Jürgen Cain Külbel gibt. Dazu sind BloggerInnen auch noch verdammt solidarisch und der Angriff auf einen bedeutet auch meistens den Angriff auf einen großen Teil der Blogosphäre. Bisher hat noch jeder großen Schaden erlitten, der einen Kreuzzug nach Kleinbloggersdorf anführte.

Was mich allerdings nicht besonders verwundert, ist die Tatsache, daß jene Blogger, die sich angeblich so sehr gegen den “wahren” Antisemitismus engagieren wollten, wenn er sich dann mal manifestieren würde, in diesem Fall erneut in Schweigen verfallen. Damit sollte mal wieder mehr als deutlich sein, daß ein Israelkritiker einem Antisemiten kein Auge aushackt. Sie sparen sich jene Artikel, die ein flammender Appell gegen den Antisemitismus sein könnten, für den Tag auf, an dem der letzte Jude durch den Schornstein gejagt wurde.

Posts that contain Jürgen Cain Külbel per day for the last 30 days.
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Ergebnisse der Berliner Wahl – BVV Neukölln

In Berlin wurde gestern gewählt und kaum jemand ging zur Urne. Die Wahlbeteiligung lag mit 58% extrem niedrig. Marzahn-Hellersdorf bildet dabei mit 49,3% das Schlusslicht und am größten war sie in Steglitz-Zehlendorf mit 68,8%. In meinem Stimmbezirk gaben von 1351 nur 454 Berechtigte ihre Stimme ab. Von den 454 waren 12 ungültig. Das ist eine Wahlbeteiligung von 33,6 Prozent. Soviel zur demokratischen Legimitation der Regierenden.

Die Wahl zu der Bezirkverordnetenversammlung (BVV) Neukölln brachte einige Überraschungen. Gleich sieben Parteien, SPD, CDU, GRÜNE, PDS.Die Linke, FDP, Graue und NPD schafften den Einzug in die nächste BVV.. Es galt bei der Wahl zu den BVVs eine 3% Sperrklausel.
In Neukölln hat der “Dialog der Neuköllner Bürger (Dialog)” den Einzug in die BVV nicht geschafft. Yusuf Bayrak erreichte mit seiner Liste nur 1148 Stimmen (1,1%). Das vorläufige amtliche Endergebnis lautet:

SPD 37.185 (34,6%)

CDU 31.456 (29,2%)

Die Linke. 5.882 (5,5%)

GRÜNE 11.434 (10,6%)

FDP 7.011 (6,5%)

GRAUE 6.011 (5,6%)

NPD 4.190 (3,9%)

Eltern 1.316 (1,2%)

Die PARTEI 910 (0,8%)

Offensive D 239 (0,2%)

Dialog 1.148 (1,1%)

WSN 841 (0,8%)

Mit 3,9% haben leider auch die Nazis (NPD) den Einzug in die BVV Neukölln geschaft. Der arbeitslose Maurer Thomas Vierk und der Zweiradmechaniker Jan Sturm ziehen für die Neo-Faschisten in die BVV Neukölln ein. Besonders stark waren die Nazis im Süden von Neukölln. In den Stadtteilen Rudow und besonders in Buckow konnte die NPD überdurchschnittlich viele Stimmen gewinnen. In den Stimmbezirken 523 (9,0%), 601 (9,3%), 602 (8,0%) und 624 (7,2%) liegt sie deutlich über dem Bezirksdurchschnitt (3,9%).

Von den 55 Sitzen entfallen 21 auf die SPD, 17 auf die CDU, 6 auf die Grünen, je 3 auf die FDP, die Linke und auf die Grauen und zwei auf die NPD. Die SPD stellt damit 3, die CDU 2 und die Grünen einen Bezirksstadtrat. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Heinz Buschkowsky (SPD) wieder Bezirksbürgermeister. Doch Rot-Grün fehlt eine Stimme zur absoluten Mehrheit. Ob sich die Linke für eine Zählgemeinschaft zusammen mit der SPD und den Grünen begeistern kann, bleibt abzuwarten. Die grosse Überraschung bei dieser Wahl sind die Grauen. Landesweit erreichte sie immerhin 3,8%. Sicherlich profitierten die Grauen auch von der geringen Wahlbeteiligung und von zahlreichen Protestwählern.


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Die alte Dame lebt noch

Heute ist ein historischer Tag für Berlin. Nein, nicht die heutige Wahl zum Abgeordnetenhaus ist gemeint, sondern die alte Dame Hertha gab heute ein unerwartetes Lebenszeichen von sich. Am Donnerstag gab es noch ein mageres 2:2 im UEFA-Cup und heute musste die alte Dame gegen den Erzrivalen Schalke antreten. Sie erkämpfte sich durch einen 2:0 Sieg gegen Schalke die Tabellenführung der Bundesliga.

Zum ersten Mal seit dem 15. Spieltag der Saison 2000/01 ist Hertha BSC wieder Tabellenführer und das überhaupt erst zum 9. Mal insgesamt. Hertha hat durch den heutigen Sieg den besten Bundesligastart seit der Saison 1970/71 hingelegt. Ich bin zwar seit 2001 bei keinem Hertha-Spiel mehr gewesen und das natürlich nicht ohne Grund. Mir passten sowohl die Spielweise, als auch das Management nicht mehr. Dazu kam noch, daß ein Teil der Fans rechtsradikale Idioten waren und leider immer noch sind. Natürlich freue ich mich über den heutigen Sieg, so wie ich mich über jeden Erfolg freue. Doch ich habe mir geschworen: ich gehe erst wieder zu Hertha, wenn Dieter Hoeneß nicht mehr Manager bei Hertha BSC ist.

Meiner Meinung nach ist Dieter Hoeneß einer der Hauptgründe dafür, daß Hertha in den letzen Jahren mehr oder weniger im gehobenen Mittelfeld der Bundesliga rumgurkte, anstatt ernsthaft um die Meisterschaft mitzuspielen. Ich bin, was die alte Dame angeht, familiär vorbelastet, denn meine Eltern haben mich schon in frühester Kindheit ins Olympiastadion geschleppt und mich mit dem Fussballvirus infiziert.


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Antisemiten unter sich

Die Postille “junge welt” bietet ja einer Reihe von merkwürdigen Gestalten ein Forum. Sei es nun Jürgen Elsässer, Rainer Rupp oder eben Jürgen “Citizen” Cain Külbel. Zu diesem Trio Infernale gesellt sich neuerdings auch Ludwig König.

Wie auch Jürgen “Karate Kid” Cain Külbel, zeigt Ludwig König seine totalitäre Gesinnung ganz offen. Jürgen “Hisbollahfreund” Cain Külbel einerseits hat jede Menge persönliche Freunde, die Mitglieder der Hisbollah sind und Ludwig König nimmt andererseits marxistische Antisemiten aus Deutschland in Schutz.

In der gestrigen Ausgabe der “junge welt” zeigt sich Ludwig König empört über das Hausverbot gegen die antisemitisch auftretende “Marxistische Initiative”. Diese hat jetzt in der Mensa der Ludwig-Maximilians-Universität ein Hausverbot verpasst bekommen, weil sie dort ein antisemitisches Hetzflugblatt verteilte. In dem Flugblatt mit dem Titel “Vom israelischen Angriff zum imperialistischen Protektorat?” heisst es:

33 Tage nach Beginn der zionistischen Aggression gegen den Libanon schweigen die Waffen vorerst. Der von US-Pentagon-strategen von langer Hand geplante und von Israel ausgeführte Angriff sollte die erste Phase eines Krieges gegen Iran einleiten. Ziel war die Zerschlagung des libanesischen Widerstands und die Vertiefung der Spaltung des Libanon entlang ethnischer und religiöser Linien, um längerfristig eine proisraelische Regierung aus libanesischen Rechtsextremen zu installieren.

Gibt es eigentlich keine Tabletten gegen den grassierenden Verschwörungswahnsinn?

Die Gefangennahme zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah lieferte lediglich den benötigten Vorwand für den Überfall. Dies erklärt auch, warum die USA wochenlang einen Waffenstillstand ablehnten und statt dessen Bomben lieferten.

Gefangennahme? Noch deutlicher kann man seine Sympathie für Geiselgangster und Terroristen nicht äussern.

Doch die Pläne der Aggressoren in Tel Aviv und Washington scheiterten am libanesischen Widerstand. Über alle religiösen und weltanschaulichen Grenzen hinweg schloß sich das libanesische Volk gegen die Angreifer zusammen. Die stärkste Armee des Mittleren Ostens brauchte fast einen Monat, um unter unerwartet großen Verlusten einige libanesische Bauerndörfer im Grenzgebiet zu erobern. Noch nie konnte eine arabische Streitmacht den Schlägen der israelischen Armee solange standhalten, wie die libanesische Guerilla! Die israelische Armee, die nach 18 Jahren Besatzung bereits im Jahr 2000 dem hartnäckigen Volkswiderstand im Südlibanon weichen mußte, zieht auch diesmal erfolglos ab. Dieser Sieg wird den um Befreiung kämpfenden Menschen in Palästina, den anderen arabischen Ländern und weltweit neuen Mut und neues Selbstbewußtsein geben. Auch ein baldiger Krieg gegen Iran oder Syrien wurde so vorerst abgewehrt.

Die palästinensischen Terroristen werden also aus den Untaten der libanesischen Terroristen neuen Mut schöpfen. Die Marxisten freuen sich schon auf den nächsten Krieg gegen Israel und feuern die Kinderzerfetzer noch an. Widerlich.

Die UN-Friedensmission im Libanon wird als imperialistisches Protektorat diffamiert und dabei wird die antisemitische Stoßrichtung der Marxisten deutlich:

Um das schmutzige Werk, an dem die Zionisten bereits zweimal gescheitert sind, zum Abschluß zu bringen, soll jetzt eine UN-Besatzungstruppe in den Südlibanon einmarschieren. Während sich Israel auch durch die neue UNO-Resolution jederzeit das Recht herausnimmt, seine als Verteidigung ausgege-benen Angriffe gegen Ziele im Libanon fortzusetzen, sollen die neuen Besatzer den libanesischen Widerstand zurückdrängen und entwaffnen. Nach dem Irak und Afghanistan soll ein drittes imperialistisches Protektorat im Nahen und Mittleren Osten errichtet werden.

Das die “Marxistische Initiative” eine Bande von antisemitischen Terrorunterstützern ist, wird aus dem Kleingedruckten am Ende des Flugblatts deutlich. Dort steht:

Nachdem schon die palästinensischen Widerstandsorganisationen Volksfront für die Befreiung Palästinas PFLP, Hamas und Al-Aksa-Brigaden als “Terrororganisationen” verfolgt werden, droht nun auch ein Verbot der libanesische Hisbollah. Bei allen weltanschaulichen Differenzen, die wir als Marxisten mit der islamischen Hisbollah haben, sehen wir dies als Teil einer Repressionsstrategie, die sich gegen jede Solidarisierung mit jeder Art von Widerstand gegen imperialistische Aggression und Ausbeutung richtet.

Die “linken” Marxisten wenden also gegen ein Verbot der knuto-islamischen Hisbollah, obwohl deren faschistische Ideologie deutlich sichtbar wird. Eindeutiger kann man seine Hesperophobie nicht beweisen. Die weltanschaulichen Differenzen dürften aber nicht allzu groß sein, denn beide Ideologien proklamieren die Diktatur als Idealzustand.

Deshalb ist das Hausverbot gegen die marxistischen Hetzer auch vollkommen berechtigt. Ludwig König vermutet hinter dem Hausverbot aber eine Verschwörung, denn der Asta der Uni hatte sich an das Münchener Studentenwerk gewandt und dieses über das Hassflugblatt informiert. Kenner der Materie werden schon längst erahnt haben, welche Verschwörer hinter dem Hausverbot stehen: Die Antideutschen!

So schreibt Ludwig König:

Der Münchner AStA und insbesondere sein Antifa-Referat stehen seit Jahren unter dem Einfluß sogenannter Antideutscher. So veranstaltete der AStA 2003 den Kongreß »Spiel ohne Grenzen«, auf denen Autoren der antideutschen Presse von Bahamas über Jungle World bis Konkret über die ihrer Meinung nach antisemitische Antiglobalisierungsbewegung referierten. Auf Antikriegsdemonstrationen provozieren ASTA-Aktivisten regelmäßig mit einem Transparent, das sich nicht nur zu Recht gegen Antisemitismus richtet, sondern auch gegen »Antizionismus«. Auf der Website des AStA findet sich eine Broschüre zur Geschichte Israels, die Israels Angriffskriege gegen seine Nachbarn rechtfertigt. Zum israeli­schen Einmarsch in den Libanon 1982 heißt es da: »Eine Alternative zum Krieg gab es aber nicht. Israel konnte nicht zulassen, daß die Bevölkerung im Norden täglich von Raketen getroffen wurde.«

Da braucht man sich nicht zu wundern, denn die Antideutschen sind die Illuminaten des 21. Jahrhunderts. Das hatte Jürgen Elsässer ja unlängst enthüllt und diese Haltung scheint zur offiziellen Linie der bolschewistischen Postille “junge welt” geworden zu sein.


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Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus

Jürgen Cain Külbel, hier ein Foto, der Vater des Karate in der DDR, etatistischer Sozialist, Sherlock Holmes des Ostens, tätig in der journalistischen Tagesberichterstattung, Autor eines Klassikers der Verschwörungs- und Entblödungsliteratur und Interviewpartner des Muslim-Markt fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Falls vorhanden.

Jürgen Cain Külbel ist einer dieser Schreiberlinge des bolschewistischen Witzblatts “junge welt”. Er leidet anscheinend wie Jürgen Elsässer oder der Erzverräter Rainer Rupp an einer Wahrnehmungsstörung. In jüngster Zeit sucht Jürgen Cain Külbel offenbar gerne die Nähe der knuto-islamischen Faschisten. Sein Geschreibsel ist geprägt von Hesperophobie, Antizionismus und Antiamerikanismus. Auf Kritik an seiner antiaufklärerischen Position reagiert er gereizt. Auch scheint er die Möglichkeiten der Blogosphäre nicht zu kennen, denn jetzt wird die Sache erst richtig hochkochen und am Ende steht dann Jürgen Cain Külbel als das dar, was er ist: Ein vom Hass auf Juden getriebener Ewiggestriger.
Lizas Welt hatte am 13.9. in dem Artikel Im Irrenhaus der Hizbollah u.a. über Jürgen Cain Külbels Artikel in der jw zu einer Großdemonstration der Hisbollah berichtet. Dazu wurde der Hintergrund des Jürgen Cain Külbel beleuchtet und die Verwirrheit des Jürgen Cain Külbel kam ans Tageslicht. Külbel hatte im Interview mit dem Muslim-Markt behauptet:

Das trat ja dann auch am 11. September 2001 ein. Drei Tage später nannte Wolfowitz die Täter: den verstorbenen Osama bin Laden…

Da waren sogar die Phantasten des Muslim-Markt baff:

Jetzt überraschen Sie uns aber. Wir wussten noch nicht einmal sicher, dass USAma bin Laden jemals gelebt hat und Sie wollen wissen, dass er verstorben ist. Woher haben Sie diese Information?

Aber Külbel ziert sich:

Ja, ich gebe vor, das zu wissen. Da ich darüber gerade arbeite, nämlich an einem Buch mit dem Arbeitstitel „Osama bin Laden – Welttheater mit Leiche“, möchte ich ungern darüber sprechen.

Das alles passte dem Bolschewisten Jürgen Cain Külbel nicht und er schrieb ein paar E-Mails an Lizas Welt und dabei zeigte sich, daß Jürgen Cain Külbel Probleme mit dem Textverständnis hat. Hier der ganze Artikel Karate Kid aus Lizas Welt und hier die drei Mails, die Jürgen Cain Külbel an Lizas Welt schickte:

Ehrenwerteste,

am besten hat mir vom dem Luststück die Überschrift gefallen: „Lizas Welt“. Sie sollten unter die Menschen und in die Länder gehen, sonst sortieren Sie die nur noch in pro und contra ein; wie im Märchen mit dem Aschenputtel – die Guten und die Schlechten.

Allerdings tut es mir aufrichtig leid, daß Ihnen Ihr Hass so enge intellektuelle Grenzen setzt. Auch entnehme ich dem Text, dass Sie schon mit Nasrallah gesprochen haben und fertig sind, mit den Menschen da unten generell, den Schiiten, den Maroniten, den Drusen etc.

Habe ich Sie im Frühjahr in der Levante übersehen auf einer der regelmäßigen gemeinsamen Großveranstaltungen von christlich-orthoxen, muslemischen und anderen Gläubigen, die in Friede und Eintracht leben und feiern, deren höchste Würdenträger Freunde sind?

Übrigens: Der Sadist Bashar Assad hält nach wie vor das Eigentum der durch die infolge der von den Zionisten entfachten Kriege aus Syrien ausgewanderten Juden in Verwahrung. Anders als in Deutschland, wie mir der Großmufti Dr. Hassoun versicherte, steht es denen bei Rückkehr sofort zur Verfügung. Irgendwie unterscheiden die zwischen Zionismus und Judentum; aber ganz straff, kann ich Ihnen sagen. Aber ich bin mir sicher, das will in Ihrem Kreis gar keiner wissen wollen. Da stürzt eine sehr künstliche Welt zusammen, die auf herbei polemisierten Füßen steht.

Entspannen Sie sich.

Jürgen Cain Külbel

Syrien ist also ein sicherer Hort jüdischen Besitzes und die Zionisten fangen stets die Kriege an? Das ist Antisemitismus in Reinkultur. Das Antizionismus Antisemitismus ist, hatte ja Dr. Martin Luther King jr. schon vor 40 Jahren deutlich gemacht.

Sehr geehrte Frau Liza,

auf diesem Weg darf ich Ihnen anzeigen, daß Ihr Text meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen. Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Ich fordere Sie daher auf, sich mir gegenüber und zu meinen Händen (Email genügt) zu verpflichten, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu bestimmenden Vertragsstrafe, die ggf. vom zuständigen Landgericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, in Bezug auf mich, Jürgen Cain Külbel, zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen:

„Nasrallahs deutsche Freunde – heißen sie nun Jürgen Cain Külbel oder Deutscher Friedensrat e.V. – wird das wenig scheren. Empathie für die Opfer des islamistischen Terrors kennen sie nicht. Nicht am 11. September und nicht an einem anderen Tag. Ganz im Gegenteil.“

Wegen der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage sehe ich Ihrer schriftlichen (Email-) Erklärung bis morgen, Freitag, 15.9.2006, 14 Uhr entgegen. Wir versuchen es vorerst auf diesem Wege. Ansonsten erhalten Sie ein Schreiben von meinem Anwalt.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Wegen der Eindeutigkeit der Niedertracht des Marxisten-Leninisten Külbel sollte er mal ganz schnell zurückrudern, sonst wird es von Stunde zu Stunde peinlicher für Jürgen Cain Külbel. Doch Külbel stellte in der dritten Mail ein weiteres Ultimatum. Diesmal soll gleich der ganze Blog gelöscht werden. Leidet Jürgen Cain Külbel an Größenwahn?

Sehr geehrte Herr/Frau Liza,

nach dieser Email, die Sie mir sandten, machte sich eine Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt erforderlich. Ich muß mir diesen Inhalt nicht gefallen lassen. Daher biete ich Ihnen auf sein Anraten und sozusagen auf friedlichem Wege an, auf eine Anzeige wegen Beleidigung zu verzichten, so Sie den von mir mokierten Blogg umgehend, d.h. heute bis 20 Uhr löschen. Sollte keine Löschung erfolgen, werden beide Angelegenheit zügig und getrennt verfolgt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Karate Kid sucht Zuflucht bei der Klassenjustiz und bei der letzten Mail bekommt er doch irgendwie Zweifel an dem Geschlecht von Herr/Frau Liza.

Besonders arrogant und anmaßend wird Külbel hier:

Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen.

Als “Journalist”, der dazu noch in der Tagesberichterstattung tätig ist, muss sich ein Antiimp wie Külbel keinerlei Kritik gefallen lassen. Denn wo kommen wir hin, wenn jeder seine Meinung offen äussert? Aber, aber liebes Karate Kid: Judenhasser müssen auch so benannt werden. Auch wenn es dem Judenhasser nicht passt. Auch scheint er sich fast für ein höheres Wesen zu halten:

Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Eben. “Private” Meinungen dürfen gegenüber einem “öffentlichen Journalisten”, der auch noch Vertreter einer totalitären Ideologie ist, nicht geäussert werden. Dieser Journalist ist eben der Inhaber der Meinungshoheit und da darf niemand seine Schlussfolgerungen ziehen, besonder wenn sie “privat” sind. Die Bolschewisten ähneln da den Islamisten: mit Kritik konfrontiert beginnen sie durchzudrehen. Darum versteht sich Jürgen Cain Külbel so gut mit den Islamisten.

Sein offener Brief an Salomon Korn strotz nur so vor Judenhass und sog. antiimperialistischer Hetze:

…der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können…Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter “Taktik der verbrannten Erde” verstanden hatte.

Wolfram, von Täglich Alles, hat sich auch ausgiebig mit dem Amtiimperialisten Jürgen Cain Külbel beschäftigt und nimmt ihn ordentlich in die Mangel:

Ich sag’s ja, ein kleiner schmieriger Antisemit. In der Diktion eines Julius Streicher geht er Salomon Korn an. Auch die Nazis garnierten gerne ihre Vernichtungsgelüste mit der “Auserwähltenplatte.” Und wieder bleibt Kübel, denn seine Ergüsse erzeugen einen enormen Brechreiz, den Beweis für seine Behauptungen schuldig, wo die bösen Rabbiner etwas gerechtfertigt hätten…wie war das? Er unterscheidet zwischen Juden und Israel? Übrigens, das “Massaker” war keins, aber für Külbel sind alles Massaker, wenn ein Mensch von einem Juden getötet wurde.

Die antisemitischen Hetzer schlagen immer offener zu, denn sie werden von der Welle des Judenhasses in Deutschland getragen. Im Unterscheid zu früheren Zeiten wird dieser Hass meist als “Israelkritik” getarnt oder man pöbelt gegen den Zionismus. Aber Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus, auch wenn das viele Hetzer und deren Sympathisanten nicht wahrhaben wollen. Jürgen Cain Külbel bekommt eben jetzt die richtige Antwort auf seine Hetze. Auch der Fuchsbau widmet Jürgen Cain Külbel einen Artikel und fragt ob Külbel auch ein Frauenhasser ist. TW_24 beleuchtet das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen. Bei Planet Hop befasst sich Ivo Bozic ebenfalls mit Citizen Cain und seinen virtuellen Karatekünsten. Der Starblog sieht eine Posse am Horizont heraufziehen. Auch das Sauerkrautfaß schöpft aus dem vollen Jauche-Kü(l)bel. Desweiteren berichten augenzuppler, A7 Revisited, Side Effects, Spirit of Entebbe und die Achse des Guten I + II  über “Citizen Cain” Külbel. Bei Lizas Welt wurde die Akte Cain the Brain unterdessen vorläufig geschlossen.

Kein Fussbreit den Antisemiten!

Solidarität mit Lizas Welt!


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Glück gehabt

Von einem Haus in der Hermannstraße, gleich neben dem Kindl Boulevard, fiel heute ein großes Stück Putz von der Wand und schlug, aus der Höhe der 4. Etage, teils in die Markise eines Schmuckgeschäfts und teilweise mitten auf das Trottoir. Zum Glück wurde niemand verletzt.

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Was aber wie ein Wunder wirkt, weil der Gehweg an dieser Stelle sehr schmal und auch um kurz nach 18 Uhr noch reichlich frequentiert ist. Die Markise ist ramponiert:

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Bei dem Imbiss nebenan gibt es sehr leckere Currywurst. Die Freunde und Helfer waren rasch zur Stelle und sicherten den Ort bis zum Eintreffen der Feuerwehr ab. Auch wenn einige achtlose Personen, wahrscheinlich Anarchisten, trotz warnender Zurufe der Ordnungshüter, die Gefahrenstelle ungeachtet passierten. Die Trümmer sind schon beseitigt:

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Alle Fotos Telegehirn © 2006


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Verschwörungspsychosen und ein gewaltiger Dachschaden

Auch in anderen Blogs wird über den 5. Jahrestag des Terrorangriffs am 11.9.2001 geschrieben. In vielen Blogs findet man persönliche Erinnerungen und wo man an 9/11 war. Doch es gibt auch Blogs deren Betreiber eine mehr als merkwürdige Sichtweise an den Tag legen und entweder keinerlei Mitleid aufbringen oder sich kruden Verschwörungstheorien hingeben. Doch es gibt auch ein paar positive Beispiele, aber dazu am Ende mehr.

Fangen wir mit beachbonanza an. Dort findet sich ein Text, der nur so vor Relativimus strotzt und die Opfer des Terrors an 9/11 mit angeblichen Opfern der USA vergleicht und dies als eine Rechtfertigung für den Angriff hernimmt. In eine ähnliche Kerbe haut auch der Strausberg-Blog* und man kann dort lesen, daß an 9/11 hätte “die amerikanische Regierung die Quittung für jahrzehntelanges Einmischen in fremde Kulturen, Aufzwängen der amerikanischen Meinung und Einmarsch aus niederen Gründen in fremde Kontinente bekommen!” Hier wird das Denkkonstrukt der Kollektivschuld angewendet und es kommt noch besser, denn “sicher, die 3000 Opfer hätten nicht sein müssen, um den Amis mal einen Denkzettel zu verpassen, aber dennoch ist und bleibt der Ami der größte Terrorist weltweit! Von daher sorry, dass ich da kein Mitleid zeige…” Menschenverachtender geht es schon kaum noch und man fragt sich, warum ein Kellner im Restaurant des WTC einen Denkzettel verpasst bekommen musste?

Im Blog muenchener-tagebuch (Warum hat München eigentlich so eine hohe Idiotendichte? Zumindest was Blogger betrifft.) bezeichnet der Schreiberling die Gedenkveranstaltungen als “inszeniert von den Regierungen der westlichen Hemisphäre.” Dann wird die Zahl der Opfer in Frage gezogen und die Urheberschaft der al-kaida bestritten und “die US-Regierung brauchte diesen „Anschlag“ für ihre politischen Pläne ebenso, wie sie 1941 den „Überfall“ auf Pearl Harbor gebraucht hatte.” Es geht dann bis an die Grenze des Ertäglichen, wenn da geschrieben wird, daß “bezweifelt werden [muss], ob es jenen finsteren Drahtzieher der Terrorakte, Osama bin Laden, überhaupt gibt, der regelmäßig seine Videobänder bei den US-Medien abliefert.

delayomma schlägt in ähnliche Töne an: “Heute vor 5 Jahren ereignete sich in New York der scheinbar größte Terroranschlag der Welt, zumindest will man uns das von Seiten der USA indoktrinieren.” Dann fragt man sich warum der Typ noch bloggen darf, wenn doch “eine Gleichschaltung der Medien erfolgte, wie wir es aus NS-Zeiten kennengelernt hatten und das sage ich so knallhart. Und bis heute gibt es scheinbar nur “eine Wahrheit”, die es über die Vorgänge an diesem historischen Tag zu berichten gibt.” Er weiß auch ganz genau wie es wirklich gelaufen ist, denn “wie auch in Pearl Harbour schon wirkt das auf mich alles ziemlich stark inszeniert und ihr könnt mich dafür auch zerreißen, aber ich glaube nicht an “den Anschlag”, sondern eher an die hausgemachte größte Sprengung der Welt.” Aber sicher doch: die Flugzeuge waren ja nur eine Einbildung, die durch geheime Psycho-Strahlen der CIA in die Hirne der Menschen eingebrannt wurden.

Bei Aragon und FReE-News wird ausgiebig der Ober-Nerd und Chefverschwörungstheoretiker Gerhard Wisnewski zitiert. Dieser wird nicht mal in der arabischen Welt für voll genommen und als Spinner abgetan und ist natürlich alles andere als Glaubwürdig. Sandra-Lia Infanger fragt: “Was hat sich George W. Bush nur einfallen lassen, die Türmschen zu sprengen?” Sie sieht den 11. September als Vorwand der US-Regierung für den Angriff auf den Irak. Manche leben geistig noch in der Welt des kalten Krieges und geben daher natürlich dem Imperialismus die Schuld. Allen diesen Leuten ist eines gemeinsam: der Hass auf die USA. Nicht nur auf deren Präsidenten, der durchaus umstritten ist, sondern auf die Freiheit im Allgemeinen. Sie hassen die Opfer und nehmen die Täter in Schutz und bringen Verständnis und Mitleid für diese Verbrecher auf. Da frage ich mich doch, was das für entmenschte Gestalten sind. All diesen verblendeten und hassenden Bloggern sei dieser Artikel von Michael Holmes empfohlen.

Es gibt aber auch noch andere positive Beispiele. So findet sich bei Lizas Welt ein sehr guter Artikel über die fehlende Empathie vieler Deutscher und bei Statler&Waldorf findet sich ein eher stilles und doch würdevolles Gedenken an den Angriff. Wolfram von täglich-alles erinnert eindringlich an die Opfer des 11. September und Jo@chim beleuchtet den Hass eines Teils der Linken auf Amerika.

* Ich bleibe meiner Linie treu und kann es nicht vertreten einen Blog zu verlinken, in dem solcher Hass und solche Unmenschlichkeit verteten wird. Darum wird meine Blogroll um einen Blog kürzer.


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Mittelalter Reloaded

Der letzte absolutistische Herrscher Europas ist am Samstag in Bayern eingefallen und tourt seit dem durch die Stationen seines irdischen Vorlebens. München, Marktl am Inn (Vom Inn kommen immer die besten Führer.), Altötting und heute musste Aschaffenburg den Einfall jenes Mannes erleben, der sich als irdischer Stellvertreter des Sohnes eines höheren Wesens bezeichnet.

300.000 Menschen wurden heute bei der Open-Air Veranstaltung der römischen Sekte in Regensburg erwartet. Es wurden extra Bundeswehrsoldaten hingekarrt und auch Soldaten die entweder gar nicht an ein höheres Wesen glauben oder Anhänger des höheren Wesens sind, die dem Papismus abgeschworen haben, waren dabei. Aber ist doch klar: was macht man lieber: Entweder öden Dienst schieben oder mit dem Bus von Straubing nach Regensburg gefahren zu werden, um mal den letzten absolutistischen Herrscher Europas zu sehen? Die Antwort dürfte eindeutig sein. Dazu wurden noch Kinder in Massen angekarrt; man wurde an die Zeiten des real existierenden Sozialismus erinnert, als solche Propagandaveranstaltungen aufgezogen wurden. Doch das alles nützte nicht viel, denn es kamen nur etwa 150.000 Menschen zu der Open-Air Gaudi. Auch waren wohl zahlreiche Polen gekommen, denn die Saisonarbeit nähert sich dem Ende.

Sehr zutreffend schreibt der Focus:

Die vorderen Plätze sind der Prominenz und himmlischem Personal vorbehalten: Priester, Klosterschwestern und Scharen von Ministranten in rot-weißen Gewändern feiern mit. Die Zahl der Fähnchen schwenkenden Kinder ist groß, denn in Bayern wurden die Schulferien wegen des Papstbesuchs um einen Tag verlängert.

In München bekam Herr Ratzinger einen Staatsempfang, denn wir sind in Bayern und dort ist Gammelfleisch immer gern gesehen, und sowohl der Bundespräsident, als auch die Bundeskanzlerin, beide Anhänger der non-papistischen Richtung, waren anwesend herzten Herrn Ratzinger. Dazu war noch der bayrische Ministerpräsident Stoiber erschienen: “Das, Heiliger Vater, ist meine Muschi, äh Frau.”

Das Interesse an Ratzinger hielt sich in München in Grenzen und die Strassen waren alles andere als reichlich gefüllt und der Herr aus Rom fuhr in seinem, von der Industrie gesponserten, Panzermobil durch die Hauptstadt der Bewegung. Überall wo der Herr Ratzinger auftaucht fängt er an Propaganda für das höhere Wesen zu betreiben und die Medien sind zur Stelle und transportieren die Märchen in die deutschen Wohnstuben. Daheim wirft man mittlerweile Kruzifxe in Richtung Glotzomat und verflucht die Medienhysterie, die von den Privaten und Staatlichen betrieben wird. Auf einem halben Dutzend Kanälen gibt es den ganzen Tag nur Ratzinger, Ratzinger, Ratzinger. Jeder Furz des Herrn Ratzinger wird beleuchtet und als göttliche Offenbarung verkauft.

Mit Suggestivfragen wurden bestellte Jubelperser von erzkatholischen Reportern befragt und gaben, wie dressierte Hamster, die richtigen Antworten. Sogenannte Experten wurden in den Pausen zwischen den Auftritten des Herrn Ratzingers von handverlesenen Moderatoren “befragt” und die Experten waren ihr Geld wert. Kritik hatte da keinen Platz und stattdessen wurde von Mr. Burns geschwärmt. Wenn Sie mal genau hinschauen und dazu noch ein Kenner der “Simpsons” sind, dann achten Sie mal auf die Gemeinsamkeiten zwischen Mr. Burns und Herrn Ratzinger. Alleine schon die Ähnlichkeit mit der beide Gestalten durch die Gegend schlurfen, ist frappierend.

Gestern reiste der Herr Ratzinger in Wallfahrtsort Altötting und betete dort zu einer 500 Jahre alten Holzfigur, die angeblich die Mutter des jüdischen Revoluzzers darstellen soll, der vor 2000 Jahren von den römischen Besatzern, als Terrorist, hingerichtet wurde. Jedenfalls war Herr Ratzinger sehr ergriffen und auch die Medien-Claquere waren aus dem Häuschen.

Die Kosten für den Besuch werden natürlich vom Steuerzahler aufgebracht. Ich hörte etwas von 6 Millionen Euro. Das sollen aber nur die Kosten für die Sicherheit des Sektenoberhaupts sein. Dazu kommen noch enorme volkswirtschaftliche Kosten. BMW hat heute die Produktion eingestellt und die A3 bei Aschaffenburg wurde vollständig gesperrt. In München wurden ebendalls viele Strassen gesperrt und hunderte Fahrräder entfernt und dutzende Autos abgeschleppt. Der wirtschaftliche Schaden dürfte also ungleich höher liegen. Man muss alles schon als Wahnsinn bezeichnen. Alleine der, in besonders öbszöner Weise, vorgetragene Reichtum der Organisation, der Herr Ratzinger jetzt als unfehlbares Oberhaupt vorsteht, macht einen wütend. Wenn man dann noch z.B. an die Diskriminierung von Frauen durch die Sekte denkt oder die Verteufelung von Verhütung betrachtet, geht mir der Hut hoch.

Aber Herr Ratzinger wird hier nicht mit Kritik behelligt und kann seinen religiösen Amoklauf ungestört durchziehen. Da redet er von “Gottesangst”, durch die der Atheismus entstanden sei und kritisiert die Aufklärung und bezieht gegen die Evolutionslehre Stellung.

Das ist alles aber unwichtig, denn: “Wir sind Papst! Papst aus Bayern!”


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Hisbollah: Menschenleben haben für uns keinen Wert

Es soll ja in Deutschland Menschen geben, die immer noch an den Weihnachtsmann glauben. Oder eben daran, daß die Hisbollah so edel wie die Resistance sei und der Krieg im Libanon von den Necons in den USA, Hand in Hand mit der zionistischen Weltverschwörung, geplant wurde. Gestern veranstaltete die islamo-faschistische Hisbollah ihre erste öffentliche Großveranstaltung in Beirut nach dem Waffenstillstand.

Einer der Redner, Ali Mansur, sagte:

Wir haben entschieden, den Konflikt mit Israel auszulösen, obwohl wir wussten, dass es viele Tote geben kann. Aber Gott stand uns bei und wir waren siegreich wegen seiner Stärke und Unbezwingbarkeit.

So sieht es also aus, wenn sich politisches Abenteurertum, religiöser Wahnsinn und menschenverachtende Dummheit vereinigen. Der Hisbollah-Abgeordnete Ali Ammar legte ordentlich nach und brachte die, vom Hass aufgeputschte, Stimmung so richtig in Wallung:

Wir sagen der Regierung: Ihr müsst gehen. Ihr müsst gehen, weil ihr die Regierung seid, die heute den Mörder Blair empfangen hat.

Am Monatg war Tony Blair zu einem Besuch in Beirut eingetroffen. Der, von dem UNSR in den Resolutionen 1559 und 1701, geforderten Entwaffnung der Hisbollah erteilte Ali Ammar eine Absage:

Die Waffen des Widerstandes sind Waffen, die bleiben, bleiben, bleiben.

Wenn man bedenkt, wie sich die Weltgemeinschaft an der Nase herumführen lässt, dann befürchte ich auch, daß die Waffen der Hisbollah bleiben werden. Und nicht nur das: der Nachschub wird nicht versiegen.


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9/11 – Kein Vergeben, kein Vergessen

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Ich sehe gerade auf Phoenix: Ströbele gibt den USA (mal wieder) die Schuld am Terror und sagte: “Die Taliban waren kein Grund Krieg zu führen.” 1939 sagten die Appeaser: “Polen ist kein Grund Krieg zu führen.” Menschen wie Ströbele haben nichts aus der Geschichte gelernt.

If ye love wealth better than liberty, the tranquillity of servitude better than the animating contest of freedom, go home from us in peace. We ask not your counsels or arms. Crouch down and lick the hands which feed you. May your chains set lightly upon you, and may posterity forget that ye were our countrymen.

Samuel Adams 1. August 1776.

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