Wer erinnert sich nicht an den Run auf den Anophtalmus hitleri, jenen blinden und braunen Käfer, der in dunklen Höhlen haust und sich die Zeit mit dem Absingen des Horst-Wessel-Liedes vertreibt. Der Hitler-Käfer soll bis zu 1000 € kosten.
Minas Katchadorian, ein Auktionator aus London, will einen Schreibstisch und einen Stuhl aus Hitlers Münchener Privatwohnung versteigern lassen und erhofft sich bis zu 1.000.000 Dollar Erlöß. Der Guardian spekuliert, daß Hitler an diesem Schreibtisch das Münchener Abkommen vorbereitet haben könnte. Das Münchener Abkommen war der Höhepunkt der Appeasementpolitik des britischen Premierministers Neville Chamberlain.
Der Eichenschreibtisch und der Stuhl überstanden den Krieg unbeschädigt und die 1945 einrückende US-Armee beschlagnahmte das gesamte Inventar der Wohnung am Prinzregentenplatz. In den frühen 70er Jahren wurden der Schreibtisch und der Stuhl von der US-Regierung, wie andere im Krieg beschlagnahmten Gegenstände, verkauft. Eine unbekannte Privatperson hatte die beiden Gegenstände erworben und will diese jetzt versteigern lassen.
Ich hoffe einmal, daß in 50 oder 100 Jahren nicht jener Schreibtisch des iranischen Präsidenten, an dem er den Bau der iranischen Atombombe und die Ausradierung Israels plante, als Devotionale versteigert wird. Leider habe ich die Befürchtung, daß Iran-Adolf, genau die selben Schwächen, wie sein vermeintliches Vorbild ausnutzen wird. Nur welches Land diesmal geopfert werden soll, ist heute mehr als offensichtlich und nicht nur besorgte Menschen in Israel fragen sich:
“ist euch klar, daß die Welt bereit ist, uns aufzugeben? daß die meisten Menschen im Westen den Staat Israel für ein überflüssiges Ärgernis halten? daß niemand die iranische Atombombe stoppt? daß es keinen kümmert? daß wir es nicht geschafft haben, unsere Existenzberechtigung außer Zweifel zu heben?”
Vielleicht kann Kofi Annan den Schreibtisch erwerben und auf dem Stuhl sitzend, auf dem schon der Führer seine braunen Winde wehen ließ, neue Appeasementideen entwickeln oder vielleicht bietet der selbsternannte neue Führer des islamischen Widerstands gegen den internationalen Zionismus, still und leise am Telefon mit. Dann dürfte der Preis enorm in die Höhe steigen. Die allerbeste Bestimmung für den Schreibtisch und den Stuhl wäre allerdings als Brennholz. Der Schreibtisch von Mahmood dürfte ja bald brennen. Jedenfalls wenn er weiter macht, die Welt an der Nase herumzuführen und offen das Ultimatum des UNSR zur Urananreicherung missachtet.











