Ja, dieses Pack wird wieder richtig frech und riskiert neuerdings eine dicke Lippe. Das antisemitische Gesindel hat neuen Mut gefasst und dazu beigetragen haben sicher auch die eine oder andere „israelkritische“ Äusserung aus der Politik. Nun ist der Antisemitismus und Judenhass keine Frage der politischen Ausrichtung. Nicht nur alte und neue Nazis reiten auf der Welle des Antisemitismus. Auch am linken Rand tummeln sich allerlei Antisemiten. Sie tarnen sich als „Israelkritiker“ oder als Antizionisten und reagieren gereizt, wenn man ihnen die Maske vom Gesicht reisst. Sie empören sich, daß sie ja gar keine Antisemiten seien und das man ja doch noch die Hisbollah unterstützen dürfte oder die Umsiedlung der blutberauschten Jidden forden könne, denn einzig und allein die Juden sind für alle Probleme im Nahen Osten verantwortlich.
Wenn man sich nun mit diesem geistigen Lumpenproletariat befasst, dann bleibt immer die Frage, ob und wie man sich mit diesem Pack beschäftigen soll. Schenkt man ihnen zuviel an Aufmerksamkeit, dann fühlen sie sich groß, stark und wichtig. Sie können dann darauf verweisen, daß sie verfolgt werden. Ignoriert man sie hingegen, dann besteht die Gefahr, daß sich die Hetzer erst richtig ermutigt fühlen und glauben für die schweigende Mehrheit zu sprechen.
Gesellen sich nun noch allerhand Verschwörungstheorien hinzu, dann sind solche Gestalten eher ein Fall für den Therapeuten. So scheint es auch bei „Citizen“ Cain Külbel der Fall zu sein, denn er phantasiert von einer Verschwörung gegen seine unwichtige Person. So verschickte er eine Reihe von Mails und forderte entweder die Löschung eines ganzen Blogs oder die Zensur bestimmte Artikel, die sich kritsch mit ihm auseinandersetzen. Auch will das Karate Kid bei einer Staatsanwaltschalt Anzeige wegen Bandenbildung stellen und vermutet hinter den Artikeln bei Lizas Welt und in anderen Blogs den pöhsen Oberverschwörer H.M. Broder.
Nun hat der Freund der Hisbollah Lizas Welt ein neues Ultimatum gestellt. Jürgen Cain Külbel schreibt in einer Mail:
Aber: Ich gebe Ihnen allen bis 12 Uhr Zeit, das zu bereinigen, mein Bild und meine Privatpost aus dem Netz zu nehmen. Sollte das eintreten, werde ich keine weiteren Schritte unternehmen. Geschieht das nicht, werde ich Punkt 12.01 Uhr eine Unterschrift leisten, und die Post geht ab: an die Staatsanwaltschaft, an Aust etc. Danke Liza, die Sie das gesamte Material genau für diesen Zweck längst dokumentiert (Linkliste) haben. Also, bitte halten Sie sich an die Gesetze. Gewarnt habe ich Sie im Verlaufe der Tage mehr als einmal. Dies ist die letzte Möglichkeit. Informieren Sie mich per Email über Ihre Entscheidung, da ich keine Zeit habe, die Webseiten zu besuchen. Geht bis 12 Uhr keine Email von Herrn Broder oder von Anonymus Liza bei mir ein, werde ich wie avisiert vermeintliche Haupttäter und Mittäter, aus denen sich die vermeintliche Tätergruppe rekrutierte, anzeigen.
Da muss Jürgen Cain Külbel aber ganz besonders aufpassen, denn sonst unterschreibt er wohlmöglich noch eine Selbsteinweisung. Gegen Jürgen Cain Külbel ist der Lone Callboy ein laues Lüftchen und es scheint sich der nächte unbedarfte Seppel im Netz der Blogossphäre zu verheddern und merkt, wie alle anderen Vorgänger, nicht, daß jeder Mucks und jede Drohung genau beleuchtet wird und dank diverser Suchmaschinen und einem guten Ranking dort, kann jetzt jeder z.B. bei Google oder Yahoo lesen, welche berechtigte Kritik es an Jürgen Cain Külbel gibt. Dazu sind BloggerInnen auch noch verdammt solidarisch und der Angriff auf einen bedeutet auch meistens den Angriff auf einen großen Teil der Blogosphäre. Bisher hat noch jeder großen Schaden erlitten, der einen Kreuzzug nach Kleinbloggersdorf anführte.
Was mich allerdings nicht besonders verwundert, ist die Tatsache, daß jene Blogger, die sich angeblich so sehr gegen den „wahren“ Antisemitismus engagieren wollten, wenn er sich dann mal manifestieren würde, in diesem Fall erneut in Schweigen verfallen. Damit sollte mal wieder mehr als deutlich sein, daß ein Israelkritiker einem Antisemiten kein Auge aushackt. Sie sparen sich jene Artikel, die ein flammender Appell gegen den Antisemitismus sein könnten, für den Tag auf, an dem der letzte Jude durch den Schornstein gejagt wurde.
Posts that contain Jürgen Cain Külbel per day for the last 30 days.
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wobleibt eigentlich die stellungnahme zu deinem „libertären“ kollegen lichtschlag? eine berechtigte frage, wie ich finde.
Echt Teli,
du solltest zu allem Steelung beziehen, was andere unter dem Label libertär verbreiten.
Immerhin verpflichtet Dich das Label
Die ist schon in Arbeit. Wie sieht es mit deiner Stellungnahme zu den Anfällen von Külbel und Co. und der national-bolschewistischen Postillle „junge welt“ aus?
btw: Hat che nicht in einem Artikel den ausländerfeindlichen Anfall von Lafontaine verharmlost?
@ DF:
Irgendwie landen Deine Kommentare in der Moderation.
Ich bin ja auch der Sprecher der libertären Sektion/ Abteilung Blogger/Internet. Da muss man schon reagieren, sonst ist der schöne Posten weg.
Mir bleibt aber dann noch der dicke Scheck von Broder. Das beruhigt schon.
[...] im Külbel Achse des Guten (Henryk M. Broder): Karate Kid macht auf Rumpelstilzchen Augenzuppler: Causa Külbel versus Lizas Welt Augenzuppler: Linksruck-Kulturarbeit heißt Intifada bis zum Sieg A7 revisited: Lizas Welt vs.Jürgen Cain Külbel Freunde der offenen Gesellschaft: Aus dem Kü(l)bel geschöpft Fuchsbau: Herr Külbel nun auch Frauenhasser? GeistesWelt: Wer zum Teufel ist dieser Külbel? Greasepaint Mustache: Cain und aber Meisterleistungen: Feindbild Broder im Muslim-Markt Mussi: Das ist zum Külbeln No Blood for Sauerkraut: Aus dem Kü(l)bel geschöpft Planet Hop: „Ey, isch kann Karate!“ Politically Incorrect: Wer ist das? Side Effects: Nasrallahs kleine Helferlein Spange: Dette wars?! Spirit of Entebbe: Anmerkung zur causa Liza vs. Külbelböck Starblog: Karatetiger 1 mit Fortsetzung (vermutlich) Täglich alles: Der Antiimperialist schlägt zurück Täglich alles: „Cain the Brain“ schreibt ’nen Brief Täglich alles: Ab 12 Uhr wird zurückgeschossen Telegehirn: Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus Telegehirn: Ultimatum eines Antisemiten Torsun: Ach übrigens, Herr Külbel tw_24: Das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen * Dass Lizas Welt heute Vormittag etwa eineinhalb Stunden offline war, scheint nicht einem virtuellen Karateschlag geschuldet zu sein, sondern technischen Problemen des Weblog-Anbieters; zumindest war in dieser Zeit kein einziger Blogspot zu erreichen. ** Ohne Anspruch auf Vollständigkeit; Ergänzungen sind erwünscht und erbeten [...]