Die Ereignisse von Emsdetten führen zu den wildesten Spekulationen. Zahlreiche Politiker sehen böse Computerspiele als die Ursache und wollen damit den Eindruck erwecken das sie ein probates Sofortmittel gegen solche „Amokläufe“ kennen würden und wollen mit solch populistischen Forderungen nur ihre eigene Hilflosigkeit verdecken.
Diverse Blogger machen es auch nicht viel besser und sie sehen Bastian B. als Mobbing-Opfer und verbreiten dessen diverse „Abschiedsbotschaften“ und glauben damit gegen die Zensur anzukämpfen. Die Medien würden ja eh alles verdrehen und genau dagegen war dieser Bastian B. ja auch.
Auf die Spitze treibt es mal wieder Marcel Bartels. Die Trafficnutte im Konfirmandenanzug veröffentlicht den „Abschiedsbrief“ des Amokläufers weil „die Ursachen für die Bluttat und den Selbstmord des Schülers dürfen nicht totgeschwiegen werden.“ Immer diese Verschwörungstheorien…
Dieser Bastian B. war durch und durch ein Verlierer. Das wird doch ganz deutlich. Selbst der Amoklauf des Bastian B. war eher „erfolglos“. Es gab, bis auf den Täter, keine Toten. Selbst einen Amoklauf konnte dieser nicht „ordentlich“ absolvieren. Das kann jeder US-Postbote besser. Liest man sich nun die „Abschiedsbotschaft“ durch, dann stellt man leicht fest das dieser junge Mensch verwirrt war, wenn nicht sogar massiv geistig gestört. Einen Tag später veröffentlicht Bartels einen Artikel mit dem Titel „Mobbingfall Emsdetten – vom Opfer zum Täter“ in dem Bartels dem Amokläufer und seinen wirren Gedanken erneut ein Forum bietet. Dann könnte man auch gleich irakische Terroristen als Mobbing-“Opfer“ bezeichnen, für ihre Verbrechen Verständnis äussern und ihnen ein Forum bieten. Im Kommentarbereich der beiden Artikel wird es richtig spannend und vor allem der ehemalige Blogger und Rink-Lechts-Nationalist „Daniel W.“ zeichnet sich durch eigenartige Ansichten aus. Hier ein paar Kostproben:
In der Tat kommt in dem Abschiedsbrief einiges an zutreffender Gesellschaftskritik zum Vorschein, die natürlich in den Medien nicht thematisiert wird. [...] Kurzum, das System darf nicht kritisiert werden, der Fehler muss immer im Individuum lokalisiert sein. Vieles von dem, was er schrieb, können die meisten selbst denkenden Menschen unterschreiben. [...]
Oh ja…Bastian B. war ein eben solch großartiger Gesellschaftskritiker wie z.B. Ted Bundy und Jeffrey Dahmer. Natürlich hat ein Individuum seine Taten zu verantworten. Wenn ich los ziehe und Menschen umbringe, dann bin nur ich dafür verantwortlich. Hier zeigt sich mal wieder einmal jene typisch anti-individualistische Grundhaltung der Linksnationalisten marxistischer Prägung. Das Daniel anscheinend eine Art „ca“-Klon von links geworden ist wird hier deutlich:
Ich kenne das durchaus auch mit dem Mobbing in der Schule, das war bei mir zeitweise auch der Fall, als ich zu Schulzeiten etwas übergewichtig war. Dass man da so manchen der Rudelsführer am liebsten schlicht umbringen würde, ist da normal, denn man wird grundlos angegriffen. Das änderte sich erst, als ich anfing massiv Kraft- und Ausdauer-Sport zu treiben. Als dann wieder einer der Kasper anfing rumzunerven, schnappte ich ihn mir leichtfüssig – womit er wohl nicht gerechnet hatte – und drückte ihm so heftig und lange die Kehle zu, bis er blau anlief. Verbunden mit einer “Mitteilung” an die umgebenden Mitläufer dieses Arschlochs, dass ich nicht zögern würde, ihn oder auch sie ohne mit der Wimper zu zucken an die Wand zu klatschen. Bevor der Typ ohnmächtig wurde, stieß ich ihn wie einen Sack Abfall weg, dass er auf den Asphalt klatschte. Von dem Tag an war Ruhe. Leider wird in den Schulen immer vermittelt, dass Gewalt keine Lösung sei und man “reden” müsse. Solche mobbenden Asis sind aber für Reden nicht zugänglich und begreifen erst, wenn es weh tut. So manche Backpfeife oder blutige Nase könnte Mobbing sicher oft genug verhindern.
Was für ein Held! Das ist doch Sozialdarwinismus in Reinkultur! Wenn Daniel in der Schule schon so ein Klugscheisser, Aufschneider und Angeber war, dann wundert es mich nicht das die Leute den nicht gemocht haben. Unerträglich auch dies:
Die einzigen geistig Gestörten sind die, die materielle Dinge und totes Kapital über Menschen setzen. Dazu gehören Leute wie Alexander Schmidt und seiner brauner Dunstkreis rund um Broder und Konsorten. Wie bereits gesagt: man kann ignorieren, dass es gesellschaftliche Fehlentwicklungen sind, die solche Taten produzieren. Aber die Kugeln des nächsten Amokläufers, die einen dann vielleicht selbst treffen, wird man nicht ignorieren können. Insofern wünsche ich Leuten wie A.S. viele amokläufer in der Umgebung, das erhöht die Trefferquote
Broder ist für den Verwirrten das Feindbild Nummer 1. Daniel W. treibt es sogar soweit das Marcel Bartels einen Kommentar des Quartalsirren „aus rechtlichen Gründen“ sperrte. Sehr lobend ist die Antwort von eszett zu erwähnen. Das Daniel W. jetzt vollständig einen an der Klatsche hat wird aus solchen Sätzen deutlich:
Man könnte es fast bedauern, dass die Polizei in Emsdetten so schnell da war, denn wie man in diversen Berichten und bei Stern TV an einigen Mitschülern gesehen hat, von denen der eine oder andere wohl zu Sebastians Peinigern gehörte. Die hätte er ruhig noch “mitnehmen” können…
So geht es hier, hier und hier weiter. Vielleicht war der Verlierer Bastian B. auch darüber empört.
Warum Horst Mahler bei der NPD gelandet ist und warum einer wie Daniel W. auch in der braunen Ecke landen wird, wenn er da nicht schon längst angekommen ist, kann man an der Diskussion um das Interview zweier Berliner Jugendrichter erkennen. Die beiden Richter erinnern mich irgendwie an Richter Schill und sein Getöse. Marcel Bartels freut sich dagegen, denn „mutig sind die Richter gegen die Deutschenfeindlichkeit an die Öffentlichkeit gegangen„. Deutschenfeindlichkeit? Sind da wieder diese klandestinen Anti-Deutschen am Werk? Zurück zu Daniel. Dieser lässt dort seiner Deutsch-Nationalen Gesinnung freien Lauf:
In der westlichen Welt ist es gemeinhin üblich, dass von Opfer abgelassen wird, wenn diese sich nicht mehr wehren, am Boden liegen oder nur noch vor Schmerz am schreien / wimmern sind. Das ist bei den arabisch- und türkischstämmigen Tätern nicht der Fall. Da stürzt man sich zu 3-10 Leuten auf einen, tritt noch auf am Boden liegende Leute ein oder prügelt bis zur Bewußtlosigkeit des Opfers. Da sind in der Tat alle Standards der Zivilisation und jeglicher Anstand nicht mehr existent. [...] Dass die Eltern, insbesondere der Vater dabei sehr wohl eine Rolle spielt. Oftmals lernen die Kinder von ihm, dass die deutschen Regeln und Gesetze für sie nicht relevant sind, weil sie ja Muslime / Türken seien und die “Scheiss-Deutschen” nur dazu gut seien, hier Geld zu machen für das Häuschen in der Türkei. Den Jugendlichen hingegen ist ihre Religion meist ziemlich egal, so dass sie auch die Gebote der Gewaltfreiheit nicht beachten, aber sie haben gelernt, dass unsere Regeln für sie nicht gültig seien. Diese Grenzenlosigkeit führt auch zu der Grenzenlosigkeit bei der Gewalt, wo 12-14jährige schon Taten in einem Ausmaß begehen, die die meisten von uns selbst im Verteidigungsfall so nicht begingen. Man kann natürlich weiter aus falsch verstandener Ausländerfreundlichkeit die Augen verschließen und unsere Jugend im Stich lassen. Unter der gesellschaftlichen Entwicklung hin nach rechts hätten dann jedoch auch jene Jugendlichen und Ausländer zu leiden, die sich hier anständig benehmen können.
[...]
Schuluniformen wären in der Tat eine Wohltat gegen den Markenwahn. …Wahrscheinlich würde auch ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl in den Klassen und Schulen entstehen…
Mit solchen Sprüchen wird deutlich das es auch auf der Linken Rassisten gibt:
Allerdings sollte die Frage erlaubt sein, warum bei den teils bestialischen Gewalttaten gerade die arabisch- und türkischstämmigen Gruppen so hervorstechen.
[...]
Interessant ist auch, dass wenn man mit Deutschen spricht, viele davon reden, woanders hinziehen zu wollen. Unter den ersten Sätzen dabei oftmals zu finden: “In irgendeine Stadt oder Gegend, wo nicht so viel Ausländer sind.”
Dann sollten doch artur, balou und die anderen Vorzeige-“Linken“ diesmal nicht schweigen. Oder gibt jetzt auch keinen Rassismus mehr? Keinen primitiven Ausländerhass? Den Antisemitismus haben diese Leute ja schon abgeschafft. Aber Blogger wie balou/lafargue und artur sind ja über jeden Zweifel erhaben. Sie sind keine Unterstützer von Rassisten, denn der Daniel W. ist ja gar kein Rassist. Das ist „linke“ (marxistische) Gesellschaftskritik und die muss doch noch erlaubt sein, wo doch auch der Führer der Linken, Lafontaine, von Fremdarbeitern spricht und keiner der Anti-Faschisten damit ein großes Problem hatte und hat. Als Linker kann man doch ruhig fordern: „Die hätte er ruhig noch “mitnehmen” können…„
In der Fortsetzung widme ich mich den Amöben. Genauer gesagt einer marxistisch und wolkig daherredenen Amöbe.















