und werden unsere Jihad-ähnliche Bewegung bis zur Befreiung Jerusalems fortsetzen.“
Das sagte der palästinensische „Ministerpräsident“ Ismail Hanija bei einer Rede in Teheran. Hanija kündigte auch die Fortsetzung des Terrors gegen Israel an, der, laut Hanija, „bis zur Befreiung Jerusalems“ fortgesetzt werden soll. Hanija bedankt sich auch artig für die 120.000.000 Dollar Finanzhilfe, die der Iran in 2006 an die palästinensische Hamas-Regierung überwiesen hatte. Der Iran ist damit weltweit führend in der Finanzierung des Terrorismus. Da sollten sich auch die Sympathisanten von Hugo Chavez einmal fragen, ob jemand wie Chavez noch tragbar ist, da er dem Iran seine volle und bedingungslose Solidarität zugesichert hat. Den iranischen Präsidenten bezeichnete Chavez als seinen „Bruder“ und „Trench Mate„. Wie kann jemand ein Linker sein und Faschisten als seine Freunde bezeichnen? Aber wer erinnert sich nicht an den Hitler-Stalin-Pakt?
Wie kann man, wie die Baker-Kommission, dann Verhandlungen mit den Hintermännern des palästinensischen Terrorismus fordern? Über was soll denn mit dem Iran verhandelt werden und wo sollen solche Verhandlungen stattfinden? Ich wäre ja für München, denn dort wurde schon einmal ein demokratischer Staat, auf dem Altar des Pazifismus, dem Faschismus kampflos geopfert, weil man glaubte, daß dadurch der Frieden gesichert werden könnte. Das Gegenteil war der Fall und die Appeasementpolitik trug ihren Teil zur Auslösung des 2.Weltkriegs bei. Hanija sagte bei seiner Rede in der Universität von Teheran weiter:
Sie (die Israelis) glauben, dass die palästinensische Nation allein ist. Das ist eine Illusion. Dieses Land (Iran) ist unser mächtiger, dynamischer und stabiler Rückhalt.
Warum glauben die Araber in Cisjordanien immer noch, daß sie militärisch gegen Israel gewinnen könnten? Warum muss eine weitere Generation cisjordanischer Araber einen sinnlosen Krieg für eine faschistische Ideologie kämpfen, dabei den „Heldentod“ sterben, während die Wirtschaft am Boden liegt und die cisjordanischen Araber von internationalen Finanzhilfen abhängig ist. Warum können die Palästinenser nicht einfach Israel akzeptieren und sich auf eine Friedensregelung einigen? Ihnen muss doch vollkommen bewusst sein, daß es ohne eine Anerkennung Israels und der Einstellung des Terrors keinen palästinensischen Staat geben wird.
Damit sollte doch selbst dem letzten Israelkritiker deutlich werden, daß die Palästinenser die volle Verantwortung für ihre Lage tragen. Es sei denn, man ist, wie viele nationalpazifistische rinks-lechts Anhänger, nicht nur in Deutschland, grundsätzlich gegen die Existenz Israels.
Mordechai Kedar legt in einem Interview mit der Taz sehr deutlich dar, daß die Palästinenser vor einem Bürgerkrieg stehen, weil die Fatah weiterhin die wichtigsten Posten in den Verwaltungen besetzt. Er beschreibt sehr eindrücklich die Vetternwirtschaft innerhalb der Autonomiebehörde:
Ein Ministerium wurde nur von Leuten aus Hebron verwaltet, ein anderes von Leuten aus Nablus. Wenn du da einen Job wolltest, dann spielte keine Rolle, was du gelernt hast, sondern welcher Familie du angehörst. Wer einen Familienangehörigen im System hatte, brauchte sich um sein Auskommen keine Sorgen zu machen.
Kedar sieht einen palästinensischen Bürgerkrieg als unabwendbar an und geht von einer Teilung der Autonomiegebiete in zwei Staaten aus: „einen islamischen in Gaza und einen Fatah-Staat im Westjordanland.“
Am Mittwoch besuchte die Generalsekretärin von Amnesty International, Irene Khan, die israelische Stadt Sderot, die an der Grenz zum Gaza-Streifen liegt und verurteilte energisch den Raketenterror gegen Israel:
Diese Angriffe dauern nun schon sechs Jahre, sie schaden den Einwohnern, beeinträchtigen die täglichen Lebensabläufe und stören den Schulunterricht der Kinder. Einige Kinder schlafen in Bunkern.















Toll fand ich die paar Freunde, die heute bei den Worten Hanijas aus allen Wolken gefallen sind. Ich habe da jedenfalls nichts Neues von der Hamas gehört.
Seltsamerweise fällt niemand aus allen Wolken, wenn in der gleichen Tagesschau der gegenwärtige Kriegszustand als „Friedensprozess“ bezeichnet wird. Ich könnte immer wieder kotzen. (Sorry, aber ein feineres Wort habe ich nicht mehr.)
Wann wird man sie eigentlich beim Wort nehmen, statt, wie jüngst bekanntgegeben, sie finanziell auch noch aufzurüsten? 27 Prozent mehr Geld für die armen, armen „Palästinenser“ als im Vorjahr allein von der EU – wie nennt man das? Terrordividende?
Das sprach kein böser Zionist, sondern schon Ende März 1977 ein Mitglied der Chefetage der PLO, Zahir Muhsein, in einer niederländischen Zeitung.
Daran hat sich, vom Personal abgesehen, anscheinend nichts geändert. Insofern verhält sich Hanija eigentlich gar nicht überraschend. Je offener er ausspricht, was sein Ziel ist, desto mehr (westliches) Geld fließt – wenn auch unter Umgehung seiner Regierung – an die, die ihn wählten; und die selbst sehen ihr Dasein als „Palästinenser“ ja in der Tat offenbar als Verpflichtung an. Ihre Bereitwilligkeit, als „menschliche Schutzschilde“ den aktiven „Widerstand“ zu unterstützen, spricht Bände.
Herr A. hat ja noch mal ordentlich nachgelegt und die Hamas ermuntert ihre Angriffe auf Israel bis zum Sieg fortzusetzen. Der Iran kämpft wirklich bis zum letzen Palästinenser…