Kubanische Ärzte nutzen Zwangsarbeit in Venezuela zur Flucht in die Freiheit
Februar 8, 2007 von telegehirn
Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, haben in den letzten Monaten insgesamt 38 Ärzte und 7 weitere Angestellte aus dem medizinischen Bereich, die Möglichkeit zur Flucht genutzt und sind aus Venezuela nach Kolumbien geflohen.
Insgesamt “verleiht” das sozialistische Regime in Havanna etwa 18.000 Ärzte (Telegehirn berichtete) an den Bundesgenossen in Venezuela. Hugo Chavez stellt im Gegenzug der Diktatur seines Freundes Fidel Castro verbilligte Öl-Lieferungen zur Verfügung. Das medizinische Personal aus Kuba leistet diesen Dienst mitnichten freiwillig, sondern es wird von der Diktatur zwangsverpflichtet. Die Verleihung des medizinischen Personals hat auch für Kuba schwerwiegende Folgen, denn das marode Gesundheitssystem auf Kuba liegt am Boden und nur wer über Dollar verfügt, kann auf eine angemessene medizinische Behandlung hoffen. Es handelt sich um einen klassischen Fall von Menschenhandel und zusätzlich müssen sich die kubanischen Zwangsarbeiter in Venezuela mit Hungerlöhnen zufrieden geben. Wenn sich der Sozialismus des 21. Jahrhunderts so präsentiert, dann fällt es nicht schwer zu sagen, daß er längst gescheitert ist. Da nützt auch die ganze verfälschende Propaganda der Chavisten nichts, denn wer keine ideologischen Scheuklappen, Marke Chavismus, trägt, der hat doch schon längst den totalitären Kern der neo-linken Bewegung erkannt. Nur selten zuvor in der Geschichte, ist eine politische Ideologie so schnell gescheitert und hat sich als Farce, ja als ein Hirngespinst entpuppt.
Venezuela ist auf dem sicheren Weg in eine totalitäre sozialistische Diktatur und die kindlichen Träume von einem demokratischen Sozialismus sind längst zerplatzt, nur wollen das die meisten europäischen Chavisten einfach noch nicht zur Kenntnis nehmen. Es scheint so, als ob sie den eindrucksvollen Untergang des etatistischen Sozialismus 1989 verschlafen hätten. Sie fallen auf die primitive Propaganda des chavistischen Regimes herein und glauben immer noch an das Märchen, daß ihr geliebter Führer Hugo Chavez ein Freund der Armen sei und die Öl-Einnahmen nicht nur für Waffen, Propagandamaßnahmen und Versorgung der sozialistischen Eliten verbraten würde. Die Politik des Führers der bolivarischen Revolution ist drauf und dran das Land vollständig zu ruinieren. Um eine Wahrheit kommen sie trotzdem nicht herum: Ihr Idol ist ein Diktator.
















das ist ja wie zu schlimmsten ostzeiten und das im jahre 2007. eine schande für die menschheit und mir kommt das wie sklaverei vor.
verstehe auch gar nicht wie man so einem scheisssystem überhaupt was gutes abgewinnen kann.
Das bestätigt wieder mal, dass die Leute nur aus Paradiesen flüchten.
Na sowas! War schon zu Zeiten von Vietnam so, genauso wie in Europa mit den Ostblockländern.
Ich habe noch NIE gesehen, dass jemand in ein Paradies geflüchtet wäre…
Wobei man ja sagen muss, daß es sich bei den flüchtenden Zwangsarbeitern prozentual nur um eine geringe Zahl handelt. Wenn man von insgesamt 18.000 kubanischen Zwangsarbeitern im Medizinbereich ausgeht. Man darf dabei aber nicht vergessen, daß es nicht so leicht ist, die Familie in Kuba zurückzulassen. Man muss leider davon ausgehen, daß man die lieben Anverwandten vielleicht nie wieder sieht. Ich kenne das von Menschen die aus der DDR geflüchtet. Vielen ist das schwer gefallen, aber sie haben sich trotzdem der Gefahr ausgesetzt.
Für die Kubaner in Venezuela dürfte es nicht allzu einfach sein nach Kolumbien zu gelangen. Kommt halt auch darauf an, wo man im Land eingesetzt wird. Aber legal können sie Venezuela wohl nur in Richtung Kuba verlassen. Interessant wäre es einmal zu erfahren, ob und wie weit ein Spitzelnetz in Venezuela etabliert wurde. Ähnlich dem der Stasi-IMs.
Solche Auslandseinsätze gibt es ja nicht nur in Venezuala und stets nutzen “freiwillige Aktivisten des Sozialismus” die Gelegenheit zur Flucht aus dem Paradies.
Interessant am Rande: Der deutsche Kulturboykott gegen die kubanische Diktatur wird anscheinend aufgehoben.
Wer da flieht, ist eh ein Verräter oder vom Klassenfeind gekauft.
Als Beweis gegen den Sozialismus der verehrten Führer, Commandante Chavez und dem lieben Castro, kann ein solches Gesindel nicht dienen.
Also:
18.000 sind dort.
38 haben rübergemacht.
Das ist dorch eigentlich der Gegenbeweis für die These von den ausgebeuteten Ärzten : nämlich das die Gesundheits-Leiharbeiter sich dort in Venezuela bei Ugolino sehr wohlfühlen und das die 38 die üblichen Spinner, Querulanten und sehr wahrschenlich auch noch Philosemiten sind.
Ein Vorschlag:
Der Maximo Lider sollte die 18.000 bitte bereithalten, nämlich für den deutschen Pflegebetrieb. Dort werden spottbillig arbeitende Ärzte und Pfleger dringend gebraucht. Die BRD hat zwar kein Öl, aber harte Devisen. Steinkohle ginge auch, dann müsste man die Pütt nicht schliessen.
Die kubanischen ärzte und Pfleger könnten im Winter in den von polnischen Erntehelfernb aufgelassnen Container untergebracht werden, im Sommer schätzt es der Südländer ja eh unter freiem Himmel, und sen wir ehrlich - der Kubaner an sich ist ja schon froh einmal eine Nacht ruhig und ohne Angst vor der kubanischen Securitate verbringen zu können, auch wenn er dafür auf den nackten Boden unter Gottes Himmelszelt schlafen muss.
Was anderes sind die doch nicht gewohnt, und es würde sie nur verweichlichen, und was wäre dann mit der Revolution ?
Die Japaner würden sicher auch gern für ihre alternde Bevölkerung auf diese permanente medizinischer Revolution zurückgreifen.
Viva la Injection, siempre !
@ Boche:
Ein B.L.O.G. Kollektivist muss die Rechtsabweichler ja verdammen. Ist halt wie es im real existierenden Sozialismus auf deutschem Bodem war: Denen weint ein richtiger Klassenkämpfer keine Träne nach. Die Ärzte sind wahrscheinlich durch noch bestehende Reste des verderbenden Kapitalismus in Venezuela infiziert worden.
@ Lebemann:
Ich begrüße freudig den in Kleinbloggersdorf hochverehrten Lebemann. Saludos! Kompliment für die geschickte Einwebung des Philosemitismus. Noch lachen die NeSos. Pah! 38 Leute. So viele knastet Fidel, auch noch heute, jeden Tag persönlich ein und das zwischen Frühstück und mittäglichem Golfspiel mit ugolino.
Kann Deutschland nicht Menschen vermieten? 1 € Jobs für Bergleute in China? Oder Ingenieure nach Nordkorea vermieten, aber was sollen wir mit Raketen und Kochbüchern aus dem Paradies des großen, kleinen Führers? Welchem Land, mit vielen Rohstoffen, könnte Deutschland den Fachkräfte verleihen?
Welchen Beititel hat Chavez eigentlich? Noch keinen? Das schreit ja geradezu nach einem Wort-Such-Wettbewerb.
In Venezuela packen auch immer mehr Menschen ihre Koffer. Mann kann von einer Massenflucht sprechen:
Und spätestens wenn “die Regierung Auto-Ersatzteile zu Luxusgütern erklärt, für die keine Devisen mehr zugeteilt werden“, dann sollte man gehen. Ist ja wie auf Kuba und wenn Ugolino noch so lange wie Fidel regiert, dann wird man in 40 Jahren massenhaft Oldtimer von Anfang des 21. Jahrhunderts durch die Ruinen von Caracas fahren sehen. Ich kann diese Krönung des Sozialismus kaum noch erwarten!
Ugo hat von Fidel gelernt und hat seinen Bruder zum Minister gemacht:
@ Telegehirn
Mumpitz.
Alles Mumpitz.
es wäre vielmehr an der zeit auch in Deutschland darüber nachzudenken Ärzte von Staats wegen als Leihware weltweit gegen Roh- und Halbstoffe längerfritig auszuleihen, nötigenfalls auch mit den erfoderlichen grundgesetzänderungen.
Immerhin hat die Allgeinheit deren Ausbildung bezahlt, und die Ärzte wollen - da wissen wir aus der Presse - eh nur auf dem Rücken der Patienten einen betrügerischen Reibach machen.
Daher wäre es nur gerecht, wenn sie um die Auslagen des Staates für ihre Ausbildung zurückzuheben, für so - na ja, sagen wir - zehn Jahre dem Ärztearbeitsdienst zur Zwangsbewirtschaftung überstellt werden. man könnte sie in den Iran, ohnehin ein grosser Handelspartner Deutschlands liefern, wo ein Djihad geplant wird, dort braucht man bald auch Feldschere.
Korrupte afrikanische Potentaten mit von Arbeitssklabven betribenen Rohstoffquellen wären weitere dankbare Kunden. Denn was nutzt das Nümmerlkionto wenn einen Zipperlein plagen ?
Insofern ist Ugolino weit voraus. Die Avantgarde der Medizin, sozusagen.
Ich bin also ein “europäischer Chavisten”. Ist ja witzig, ich weiß manchmal echt selber nicht, was ich so alles bin.
Nunja, man sollte allerdings schon bedenken daß im vorrevolutionären Cuba die heimische Bevölkerung fast ausschließlich aus Feldarbeitern bestand. Das man dort nun genug Studierte hat um diese in rauhen Mengen zu exportieren ist doch an und für sich eine positive Sache. Natürlich ist die wirtschaftliche Not dort groß, aber wer hat das denn zu verantworten?
Man sollte die Nazis hier einfach exportieren…Aber wer nimmt diesen Paroli-Sondermüll?
Das das rote Blog dem Chavismus freundlich gesonnen ist, stimmt so nicht. Da hast du recht und ich möchte mich für meinen Irrtum entschuldigen. Ich habe Sätze wie:
vollkommen falsch verstanden. Sorry.
das ist alles miese imperialistische propaganda!
bei den angeblichen flüchtlingen handelt es sich um agenten der cia, um schläfer, die jetzt aktiviert wurden, um den beiden großen liberal-sozialistischen führer der kapitalismusfreien welt zu schaden.
wir liberalen sozialisten, dessen geistiger vordenker ich bin, haben da eine eindeutige position: nur in der liberal-sozialistischen welt werden die wahren menschenrechte (essen, arbeit, nation/patriotismus und kostenlose krankenversorgung) gewährleistet. auch wenn die imperialistischen hetzer ihre lügen verbreiten. die welt kennt die wahrheit und glaubt nicht mehr den lügen der raubtierkapitalisten und kriegstreibern aus der NeoConNazi Ecke.
ein neuer morgen wird bald anbrechen und das rote-gelbe banner des liberalen sozialismus wird triumphieren.
Bitte den Troll nicht füttern!
@Dr.Dean
Wenn der liberale Sozialismus Arbeit als Menschenrecht betrachtet, dann ist das ichts für mich, denn Arbeit ist Schaize. Wir leben doch schon in einer Gesellschaft, wo die Arbeit höher bewertet wird, als das Existenzrecht des Menschen, wo will der liberale Sozialismus das noch verbessern?
@Telegehirn
Doch.
@ Zappi:
Ich sagte doch: Bitte den Troll nicht füttern!
Ich möchte ja nicht ausschließen, daß es sich wirklich um “Dr. Dean” handeln könnte. Wer kann das schon mit letzter Sicherheit sagen? Es wird sich aber wahrscheinlich um einen dieser “Spaßvögel” handeln, der ähnliche Namen wie berühmte Blogger benutzt und in diversen Blogs sein Unwesen treibt. Vielleicht wissen die Netzschlampe und der Blogger mit dem bärtigen Menschenrechtler im Banner mehr, denn nach meinen Informationen ist dort die bevorzugte Spielwiese solche “Faker”. Nur mal so eine Idee. Ich will ja keinen verdächtigen. Ist nur so ein Hinweis.
“(…
Wobei man ja sagen muss, daß es sich bei den flüchtenden Zwangsarbeitern prozentual nur um eine geringe Zahl handelt. Wenn man von insgesamt 18.000 kubanischen Zwangsarbeitern im Medizinbereich ausgeht. (…)”
die anzahl von ddr-fluechtlingen hielt sich auch abseitig der mauer in grenzen …
aehnlich wie bei der massenausbeutung und sklaverei durch Chavez gehts uebrigens auch in Saudi Arabien zu … die zwangsarbeiter dort duerfen auch nicht raus …
Hallo,
ich war auch nicht sicher wie die Informationspolitik der Medien hier ist, bis ich vor kurzer Zeit mit meiner peruanischen Frau und unseren 3J Sohn ueber Caracas mit 1taegigem Aufenthalt geflogen. Wir wurden grob schikanieret , weil ich
Europaer bin! Dies so haben wir herausgefunden geht auf
die Kappe von Chavez und geschiehy seit ein paar Wochen ca. 10mal taeglich. Unseren Sohn haben die lieben Immigrationsbehoerden nach dem langen Flug aus Europa
waehrend der 4stundigen Depatte ueber papiere , meiner Frau, die nicht in Ordnung gewesen sein sollen ( was absolut nicht stimmte ) nichts zu trinken geben wollen. Bei der Weiterreise nach peru haben wir mit einigen Frauen aus venezuela gesprochen, die schnell ausreisen wollten.
Alle haben uns bestaetigt, das eine Diktatur aufgebaut wirrd.
Der wahre Wechselkurs ( Schwarzmarkt ) ist drei mal so hoch.
Wenn Touristen ( so wie wir ) nicht zahlen wollen, kann es passieren, dass das Gepaeck geoeffnet wird und Drogen
plaziert werden. Auch wir haben unser Gepaeck aufgebrochen wiedergefunden. Ich kann nur allen raten
nicht nach Caracas zu fliegen. Wenn man pech hat, kann man
richtig aerger bekommen… und die Stimmung dort ist richtig scheisse!
Lieber “telegehirn”:
Gratulation zu Deinen realistischen Beiträgen zum Thema Kuba und die Diktatur. Leider findet man nicht viele Ausländer die richtig orientiert und informiert sind über das wahre Gesicht der Diktatur CASTRO. Ich lade Dich daher recht herzlich ein, das gilt auch für Andere, in folgendem Forum “Cuba sin Cadenas” - “Kuba ohne Ketten” ohre Beiträge ikm deutschsprachigen Bereich zu veröffentlichen.
Bitte besucht auch unbedingt folgende Homepage: http://www.jorge-alvart.org mit der Bitte um eine kleine Spende für dieses Opfer der castristischen Diktatur.
Forum “Cuba sin Cadenas” http://cubasincadenas.invisionzone.com