Es ist der Zeitpunkt gekommen, sich einmal ein paar Gedanken über die kommenden Ereignisse zu machen, denn die Frage, wie es am Persischen Golf und im gesamten Nahen Osten weitergehen wird, ist eine der brennendsten Fragen der heutigen Zeit und vielen Menschen ist es noch gar nicht bewusst, aber es geht schon längst nicht mehr um die Frage Krieg oder Frieden, sondern darum, wann den iranischen Faschisten Einhalt geboten wird. Lassen Sie mich das ganz deutlich sagen: In meinen Augen gibt es keine Möglichkeit sich friedlich mit einem faschistischen Regime, wie es im Iran nun mal besteht, zu einigen. Es ginge zwar schon, und ich bin mir da ziemlich sicher, daß viele in Europa dazu bereit wären, aber der Preis ist so hoch, daß er zwangsläufig mit einer Aufgabe aller Werte verbunden wäre, die ein freies Europa, ja eine freie Welt, ausmachen. Die Geschichte hat gelehrt, daß sich faschistische Regime durch Verhandlungen und Kompromisse bestärkt fühlen und Dank der aktuellen Schwäche und hesperophoben Beschwichtigungspolitik europäischer Regierungen gegenüber den Mullahs in Teheran, schöpfen die Fundamentalisten neue Kraft und neuen Mut. Die Entführung der 15 britischen Marineangehörigen stellt eine weitere wohldurchdachte Stufe der Eskalation seitens der Hardcore-Hardliner, in diesem Fall durch die iranische Neuauflage der Waffen-SS, den Pasdaran, dar.
Die britische Regierung reagierte so, wie es von den staatsterroristischen Anführern angedacht war: Nämlich gar nicht. Jetzt befinden sich die 15 Briten schon 5 Tage in Geiselhaft und Tony Blair bleibt nun bald nichts anderes mehr übrig, als die Daumenschrauben anzuziehen oder mit Schimpf und Schande aus dem Amt zu scheiden. Die Geiselnahme von 15 Angehörigen der Royal Navy, die innerhalb irakischer Gewässer und im Auftrag der Vereinten Nationen unterwegs waren, stellt nach dem Völkerrecht einen Akt des Krieges dar. Andererseits ist es durchaus möglich, daß jene Kräfte innerhalb des Iran, die die Entführung in Auftrag gegeben haben, doch noch in letzter Minute einknicken und die Geiseln freilassen, bevor es zu einer militärischen Auseinandersetzung kommt. Doch selbst eine diplomatische Lösung des aktuellen Konflikts, wird die Gesamtlage nicht sonderlich beruhigen, denn der Iran arbeitet weiter an seinem Atomprogramm, ungeachtet aller Resolutionen, die der Weltsicherheitsrat bisher beschlossen hat. Für alle Beschwichtiger und selbstverliebten Hesperophoben sei es noch einmal zusammengefasst:
- Ein faschistisches Regime verhindert umfangreiche Kontrollen seines angeblich zivilen Atomprogramms und schlägt alle Resolutionen des UNSR in den Wind.
- Es ist dabei Raketen mit großer Reichweite zu entwickeln, in Zusammenarbeit mit einem Schurkenstaat wie Nordkorea.
- Die politische Führung des islamofaschistischen Regimes fordert die Ausradierung Israels, leugnet die Shoa und veranstaltet eine Konferenz auf der diese Lüge einen pseudowissenschaftlichen Anstrich bekommen soll.
- Die iranischen Faschisten unterstützen andere faschistische Terrorgruppen, wie die Hisbollah und die Hamas, mit Waffen und Geld. Dazu werden Terrroristen im Irak mit Waffen und Sprengstoff versorgt.
Um einmal einen Blogger von der anderen Seite der Straße zu zitieren: Es gibt gegen Faschisten nur eine einzige erfolgreiche Methode, und die heisst: Schlagt sie, wo und wie ihr sie trefft. Auch deshalb scheint eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran unvermeidbar. Jedenfalls solange, wie sich der Iran gegen umfassende Kontrollen seines Atomprogramms wehrt. Im Internet kursiert mittlerweile das Gerücht, daß am 6. April, um vier Uhr Ortszeit, der antifaschistische Luftschlag gegen die Mullahs und ihre Atomanlagen durchgeführt werden soll. Dieses Gerücht wurde von einer russischen Wochenzeitung verbreitet und findet in den Reihen diverser hesperophober Zeitgenossen große Aufmerksamkeit. Wobei: je früher den iranischen Faschisten das atomare Massenmordwerkzeug aus der Hand geschlagen wird, desto besser. Denn das Zeitfenster ist recht eng bemessen und aus mehreren Gründen kommt nur dieses Jahr in Frage, um einen Luftschlag erfolgreich durchzuführen. Einerseits beginnt im Herbst der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf und andererseits hat der Iran gegen Ende des Jahres eine so große Menge Uran angereichert, daß der radioaktive Fallout größeren Schaden anrichten würde.
Wie würde eine solche Aktion aussehen? Eines scheint sicher: Eine Invasion mit Landstreitkräften, wie bei der Befreiung des Iraks vom Faschismus, wird es diesmal nicht geben und so wird ein Großteil der iranischen Bevölkerung weiter auf eine Befreiung von außen warten müssen. Es werden, abgesehen von geheimen Special Force Kommandos, ausschließlich Angriffe aus der Luft durchgeführt werden. Auch wird der Iran keineswegs in die Steinzeit zurückgebomt, wie man es bei einigen hesperophoben Schreiberlingen lesen kann. Am Anfang werden Tarnkappenbomber und Cruise Missiles die iranische Luftabwehr schwächen und dafür sorgen, daß die Kommunikationsverbindungen zwischen der militärischen Führungsebene und den faschistischen Sturmtruppen gekappt werden. Parallel dazu werden jene Anlangen angegriffen, die im iranischen Atomprogramm eine entscheidene Rolle spielen, wie die Anlagen in Arak, Ardekan, Bushehr, Isfahan, Natanz oder das Nuklearforschungszentrum in Teheran. Desweiteren ist mit Schlägen gegen die iranische Marine zu rechnen, die unter der Kontrolle der Pasdaran steht. Sie erinnern sich? Das sind die Waffen-SS Adepten, die die 15 Briten entführt haben. So soll verhindert werden, daß die Pasdaran den Schiffsverkehr im Persischen Golf behindern. Sei es durch Seeminen, Selbstmord- oder Raketenangriffe auf Tanker, Frachter oder Schiffe der antifaschistischen Flotte.
Die Luftschläge dürften einige Tage andauern und es erscheint natürlich etwas grausam, wenn man Einrichtungen bombardiert, die ganz bewußt in Wohngebieten errichtet wurden und natürlich wird es Opfer geben, so bedauerlich wie das sein mag, aber viel bedauerlicher wäre ein Iran, der über Kernwaffen und weitreichende Trägersysteme verfügen würde. Wird jetzt nicht entschieden und vereint gehandelt, dann wird es über kurz oder lang zu einer weltweiten Katastrophe kommen, die von den iranischen Faschisten ausgelöst werden würde.
Doch auch ein Militärschlag in diesem Jahr birgt gewisse Risiken, denn es ist zu vermuten, daß die faschistische Führung im Iran Israel, das „zionistische Gebilde“, wie es im Iran auch genannt wird, mit Raketen angreifen wird, um so Vergeltung gegen den Erzfeind zu üben. So wie es Saddam Hussein während des zweiten Golfkriegs 1991 tat und sollte es dazu kommen, dann werden sicherlich wieder jede Menge Palästinenser auf den Dächern ihrer Häuser stehen und den anfliegenden Raketen zujubeln. Ein Raketenangriff auf Israel würde dazu dienen, daß der Iran nach innen und noch mehr nach außen das Gesicht wahren kann. Trotz oder gerade wegen der zu erwartenden deutlichen Niederlage der iranischen Faschisten.
Parallel dazu werden die Iraner versuchen auch in anderen Regionen der Welt Unfrieden und Terror heraufzubeschwören. So ist damit zu rechnen, daß die schiitische Bevölkerung zu Anschlägen gegen alliierte Truppen im Südirak aufgehetzt werden könnte und auch die Hamas und die Hisbollah werden nicht vergessen, wer sie bezahlt und ausrüstet. Sollte man bei diesen Aussichten nicht von einem Militärschlag gegen den Iran absehen? Sollte man nicht mit diplomatischen Mitteln versuchen eine friedliche Lösung zu erreichen? Sollte man nicht der Beschwichtigungspolitik eine erneute Chance geben?
Das würde durchaus vernünftig erscheinen, wenn man es mit vernünftigen und rationalen Menschen zu tun hätte. Selbst mit der Sowjetunion war während des kalten Krieges eine Beibehaltung des Status Quo möglich, aber mit dem Iran scheint das unmöglich, denn im Gegensatz zu der Sowjetunion, die an irdischen Dingen hing und keinerlei Interesse an dem Ersteinsatz von Kernwaffen hatte, da man sich im Kreml sehr wohl bewußt war, daß ein solcher Einsatz die völlige Auslöschung der UdSSR zur Folge gehabt hätte, ist die iranische Führung vollkommen von der schiitischen Erlösungideologie erfasst, die von der Wiederkehr des Mahdi („Kein Volk einer anderen Religion wird übrigbleiben, das sich nicht zum Islam bekennt„) überzeugt ist.
Noch ist Zeit zu handeln, aber sollte der Tag kommen, an dem die Mullah über Kernwaffen verfügen, dann wird die Welt keinen einzigen Tag mehr ruhig schlafen können.















Die iranische Revolutionsgarde als Neuauflage der Waffen-SS? Hm, auch ne hübsche strategie, die deutsche seele zu entlasten.
Ja, ja…Was alles so beim Häuten der Zwiebel zu Tage tritt…
Aber wie kommst Du darauf, daß ich meine Seele, die alles andere als Deutsch ist, entlasten möchte? So ein Versuch einer freudschen Ferndiagnose, ohne Kenntnis der Person und der Materie: das ist Deutsch!
Aber wahrscheinlich irre ich mich eh und die Pasaran, sind wie die Hisbollah, einfach nur suppenverteilende Sozialverbände. Wie konnte ich das übersehen!
na klar, in sachen ferndiagnose hast du natürlich mächtig ahnung: am antideutschen wesen soll die welt genesen. noch nie ne knarre in der hand gehabt, aber sich morgens gleich nach dem zähneputzen schon mal kräftig für den antifaschistischen kampf in nahost rüsten. in diesem sinne: tod dem faschismus, herr schreibtischgeneral!
telegehirn, in der krampfhaften Ablehnung alles „toitschen“ bist du zwar nicht positiv auf Deutschland fixiert, aber sehr wohl auf Deutschland fixiert.
PS: Außenpolitisch tickst du ja ganz vernünftig, innenpolitisch (Teilaspekte der Innenpolitik des ‘Westens’) glaube ich noch nicht so recht, da müssen wir noch dran arbeiten …
)!
Z.B. ist Hirsi Ali vor den Islamfaschisten, wie man hört, auch in den USA keineswegs so sicher (aber sowas stimmt nur, wenn es nicht bei PI steht
PS2: Glaubst du wirklich, dass der Westen gegen den Iran agieren wird, wenn der amerikanische Senat beschließt, 2008 die Truppen aus dem Irak abzuziehen.
Aus meiner deutschnationalen Sicht würde gelegentliches Bombardement des Iran zusammen mit Abbruch aller Beziehungen reichen. Vorher allerdings die Ölförderungsinfrastruktur unter Kontrole nehmen.
Mit den Anschlägen auf die Pipelines, den ständigen Selbstmordanschlägen und dem Gejaule der moslemischen Welt wird man dann doch wohl leben können.
Eventuell auch noch den Islam verbieten.
Oder anders formuliert: Das Pech besteht daran, dass die islamischen Länder auf dem Erdöl sitzen, was alle korrumpiert.
wärst du auch nur ein bisschen deutschnational würdest du es wohl unterlassen einem blog mit nem giyus banner deine aufwartung zu machen. schwätzer…
Bin durch und durch „deutschnational“ und gerade darum hat Telegehirn meine Unterstützung.
Giyus sagt mir allerdings nichts, ist das irgendwie schwul oder so?
Deutschnational und Juden zusammen (gemeinsam! für Deutschland) war in früheren Zeiten nicht unbedingt ein Widerspruch.
Das würde zwar auch in Kriege führen, aber naja.
Die anderen nationalen (später nationalsozialistisch) waren wohl eher das Problem, vor allem in ihrem minderbemittelten Antisemitismus.
@ sdfiop:
Wie ich einem Bruder im Geiste von Dir, dem Taz-Scheich, schon einmal sagte: Wir haben immer an der Kreuzung von Netzarim darauf gewartet, daß möglichst kleine Kinder kamen und haben dann mit der UZI ordentlich draufgehalten. Soviel also zu: noch nie eine Knarre in der Hand gehalten.
Man muss ja schon mächtig ideologisch verblendet sein, so wie viele Deutsche, die sich selbst als links sehen, damit man nicht erkennt, wer die Faschisten im Nahen Osten sind. Das sind dann meist auch Leute, die meinen, daß Israel ein Apartheidsstaat sei. Da nehmen sich sog. Linke, eigentlich Scheinlinke, und Rechte nicht viel. Geschwister im Geiste eben.
@ uccellodifuoco:
Keine krampfhafte Ablehnung. Eher spielerisch. Krampfhaft reagieren eher solche echten Toitschen wie Du. Keine Ahnung warum, aber Toitschland ist ja für manche eine Art Heiligtum. Das findet man bei Linken und Rechten. Eine nationalistische Soße. Der Senat kann ruhig so eine Rückzugsresolution verfassen, aber das heißt ja nicht, daß es auch einen Rückzug geben wird. Auch benötigt ein Präsident nicht unbedingt die Zustimmung des Kongreß, um militärisch gegen den Iran vorzugehen. Konsultationen:ja. Zustimmung: nicht wirklich notwendig.
@ El Hamster:
Deutschnational? Ey Caramba! Da bist Du hier ja faktisch auf feindlichem Territorium.
Das mit dem Öl ist ja schon seit Jahren meine Rede, aber leider hat bisher keine Bundesregierung meine Ratschläge in der Energiepolitik aufgegriffen. Wenn man sich von der Abhängigkeit vom (muslimischen) Öl befreien würde, dann hätte die Politik ganz andere Spielräume. Giyus wird ja in den letzten Tagen hier massiv angegriffen, aber bisher habe ich keine harten Fakten zu Giyus gehört. Nur die Leier: die Juden manipulieren die Meinung. In der Zeit des Wilhelminismus gab es durchaus deutschnationale Juden. Heute mag das ein Widerspruch sein.
@ Marlin: meine Rede.
Hi, „Deutsch“ gut, Ami nicht gut, wir müssen zusammehalten, ey,
m al im Ernst, Bombi bombi machen nix gut, wir müssen rädn.
Also, Abwarten müssen wir bis Bürgerkrieg zu Ende (200 Jahre), dabei wir säkulariesiiren langsam.
Dann alles gut. Warten wichtig.
ich habe nicht von Ablehnung, sondern von Fixierung geredet. Also eine spielerische Fixierung?
Ok, ich nehms als Spleen einer Subkultur zur Kenntnis.
Außerdem braucht man Leute, die die richtigen Konzepte vertreten, dabei aber nicht austicken wie manche bei PI (Eussners Seite, die du offenbar von deiner Blogliste gelöscht hast (täusch’ ich mich da??), gehört aber keineswegs zu der Gruppe der ‘Austickenden’. Geht man so mit guten Internet-Bekannten um?)
Zu den Amis: warten wir mal die Wahl 2008 ab, wenn ein Republikaner gewinnt, werden sie nicht abziehen. Den Demokraten aber traue ich alles zu, die gehen schließlich häufig mit der europäischen Linken sehr konform.
Mit ganz Toitschnationalen Grüßen
@uccellodifuoco
Um die Amis muss man sich keine Sorgen machen, die haben die rote Linie festgelegt – da spielt es keine Rolle wer Präsident ist.
Der Iran hat aber noch ein wenig Zeit seine Politik zu überdenken, die Amis werden erst mit ihren Bombern kommen wenn sie ihre Truppen im Irak reduziert haben.
Interessant ist einzig wie Europa nun auf die iranische Provokation reagiert, mit Merkel am Drücker bin ich da aber relativ positiv gestimmt.
Nein und Ja. Eussner war hier noch nie auf der Blogroll.
Auch ein Rebublikaner könnte die Truppen aus dem Irak abziehen und ein Demokrat könnte die im Irak belassen. Diese Entscheidung liegt aber nicht unbedingt beim Präsidenten, denn schon jetzt droht dem Einsatz im Irak das Aus, denn der Kongreß will keine weiteren Mittel bedingungslos bereitstellen und so könnte Mitte April das Geld ausgehen.
@ Tuotrams
abwarten…
) von israelischen Kampfflugzeugen haben die ja noch nicht viel gemacht. Die europäischen Truppen da unten sind den Israelis wohl mehr ein Klotz am Bein.
Jedenfalls ist das, was die Bundeswehr an den Küsten im Libanon macht, eine Farce. Außer scharfen Fotos (mit toitschen Zeiss-Objektiven!!!
So wie es aussieht, sind die englischen Soldaten in irakischen Gewässern gekidnappt worden, also ist das als ein kriegerischer Akt der (faschistischen) Regierung im Iran zu bewerten. Deutschland hat auf die Gefangennahme von verbündeten Soldaten (NATO) bisher bloß mit Protest reagiert. Frankreich, Italien und Spanien haben sich auch noch nicht so laut zu Wort gemeldet.
Und da die Deutschen das friedlichste Volk der Welt sind, werden sie auch ihren Verbündeten nicht helfen, auch wenn (oder weil) es gegen Faschisten geht.
Ist das eigentlich zwingend erforderlich, daß man Staaten, die man gerne mit Krieg überziehen will, vorher unter großer Akrobatik zu faschistischen erklärt? Vielleicht, weil es so am einfachsten ist, den Tod Tausender zu fordern im Dienste der friedlichen und gerechten Sache, zu Gunsten der Kriege selbstverständlich immer geführt werden?
Aber nur weiter so: Wir gegen die anderen, die Fronten sind klar und der Endsieg ist uns sicher. Diese komplexe, intellektuell anspruchsvolle Weltsicht verstehen nur leider noch zu Wenige.
@ telegehirn
für den Fall, dass die Truppen abziehen, könnten ja der Iran und Saudi-Arabien schon mal eine Aufteilung des Territoriums planen (mit Umsiedlung von Schiiten und Sunniten)
@ Kubix:
Dann mache mir doch einmal deutlich, warum die Faschisten im Iran keine Faschisten sind? Es gibt also keine religiös motivierte Diktatur, der Frauen, die selbstbestimmt leben wollen, zum Opfer fallen und es werden keine Homosexuellen hingerichtet? Der Mullahs fordern also nicht die Ausradierung Israels? Die Mullah unterstützen keine Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah?
@ uccellodifuoco:
Die Saudis haben ja schon angekündigt, daß sie in den Süd-Irak einmarschieren würden, wenn sich nach einem Abzug der Alliierten die Lage dort verschärfen sollte. Ob sich der Iran und Saudi-Arabien da einigen könnten, möchte ich stark bezweifeln, denn die Saudis fürchten jeden Machtzuwachs der Mullahs.
@ Kubix
niemand will hier eigentlich Krieg. Was wir wollen ist, dass der Iran die an ihn gestellten Forderungen bezüglich Atomprogramm erfüllt.
Sollte der Iran Atomwaffen haben, will auch Saudi-Arabien welche, dann vielleicht auch noch Ägypten und Lybien .. nebenbei fällt dann irgendwann ganz zu-fällig eine Atombombe auf Israel.
Es ist eine paradoxe Situation und viele pazifistische angehauchte Menschen können oder wollen das nicht verstehen. So lange der Iran sein Atomprogramm nicht offen legt und Kontrollen verhindert und dazu noch die IAEO belügt wo es nur geht, ist der Frieden gefährdert und wenn der Iran nichts zu verbergen hätte, würde er diese rechtmäßigen Kontrollen zulassen. Wenn man jetzt wartet, weil man den Frieden retten möchte, was ja sehr ehrenhaft ist, dann besteht die große Wahrscheinlichkeit, daß man damit nur einen viel schlimmeren Krieg ernten wird, dem dann Millionen Menschen zum Opfer fallen könnten, wenn der Iran Atomwaffen einsetzt und uccellodifuoco hat Recht, denn wenn der Iran Atomwaffen besitzt, dann wollen die Nachbarn auch welche. Gerade die Saudis.
Wo Appeasement hinführt, sollte doch hinlänglich bekannt sein, oder?
Ich sehe ja schon die Appeaseniks gegen den großen Satan demonstrieren und eben jene angeblichen Pazifisten würden für Israel nie auf die Straße gehen, wenn es angegriffen würde. Das konnten wir ja im letzten sehen, als diese Leute mit Nazis und Hisbollahfreunden zusammen gegen Israel demonstrierten und damit für die Täter. Für die Faschisten der Hisbollah. Widerlich.
Eine englische Dame plaudert bereits:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,474552,00.html
Merkwürdig, es gibt für den Fall der Gefangennahme klare Anweisungen. Die Tommies bringen es auch nicht mehr.
Und soll heute freikommen. Die Jungs sahen eigentlich recht entspannt in dem Video aus. Geschmeckt hat es ihnen jedenfalls. Nur die Frau wirkte sehr angespannt, was ich als Frau, die als Geisel im Iran gehalten wird auch wäre. Keine Frage und wahrscheinlich haben die mächtig Druck auf die Geiseln ausgeübt.
Anscheinend gehören Selbstmordpillen nicht zu der Ausrüstung der Royal Navy
Die letzten 60 Jahre sind nicht spurlos an der Royal Navy vorbeigegangen. Die eiserne Lady hätte ein Ultimatum gestellt bzw. die Mullahs hätten gar nicht die Eier gehabt so etwas durchzuziehen. Naja, bei Blair waren sie sich wohl sehr, sehr sicher und es ist schon richtig putzig, wenn Blair damit droht Satellitenbilder zu veröffentlichen. Die Pasdaran zittern schon mächtig. Wenn der Iran die Frau freilassen sollte, dann ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen und diese Maßnahme dient wohl nur der leichten Entspannung, denn eine weibliche Geisel kann in diesem Fall nur von Nachteil sein. Ob man ihr nach der Freilassung einen Maulkorb verpassen wird? Blöde Frage, oder?
„Ob man ihr nach der Freilassung einen Maulkorb verpassen wird? Blöde Frage, oder?“
Kann ja sein, dass die Dame antiamerikanisch veranlagt ist, dann bekommen wir noch was Hübsches zu lesen nach ihrem Wiedereintrudeln.
die Frau jetzt freizulassen und sich dann selbst als human zelebrieren (Iran) ist eine weitere Demütigung Großbritanniens. Eigentlich sollten längst schon alle frei sein – aber mit uns dummen Europäern kann man das ja machen.
Wenn es denn so wäre, dann hätten die Verschörungstheoretiker ja jede Menge Futter. Jedenfalls kann sie ihre Story an eine britische Boulevardzeitung verkaufen und wer zuerst kommt, der kassiert auch am meisten.
„Außenministerin Margaret Beckett. Sie kündigte im Unterhaus eine „neue Phase“ der Diplomatie an. Die Regierung werde „alle anderen offiziellen bilateralen Geschäfte“ einfrieren, bis die Situation geregelt sei.“
Sowas bekommt man zu lesen. Die bilateralen Beziehungen werden eingefroren. Die linke britische Regierung äussert sich also wie folgt:
„Wenn meine Soldaten nicht freikommen, gehe ich nach Hause und mit Dir rede ich nur noch, wenn meine Brüder dabei sind.“
Wird mächtig Eindruck machen.
Aber Blair wird sicherlich schon im Hintergrund sondieren, mit welchem Entgegenkommen (Geld oder Sachwerte, vielleicht sogar politisches Einknicken) man die „Marines“ freikriegt.
@ uccellodifuoco:
Ja. Dann kann sich der Iran als humanitäre Supermacht präsentieren und dann sagen hier wieder viele: war doch gar nicht so schlimm, oder? Was fahrt ihr auch in iranische Gewässer… Wo doch jeder weiß, wie schnell die beleidigt sind.
@ El Hamster:
Vielleicht denkt sich die IRA jetzt: Man, waren wir blöd!
Aber: Es gibt in diesem Fall ein Problem: eine Seite wird sein Gesicht verlieren. Ok, die Briten haben ihres schon verloren, aber letztendlich wird es darauf ankommen, daß man eine Lösung findet, die beide Seiten gut aussehen lässt. Blair will ja nicht mit einem Krieg aus dem Amt scheiden, aber auch nicht mit einem solchen Beschwichtigungsanfall. Ich würde jetzt gerne in Downing Street No. 10 Mäuschen spielen. Vielleicht hat man Blair von deutscher Seite eine Ratschlag gegeben: Zahle einfach wie wir, wenn Terroristen Deutsche entführen.
Ich muss gleich mal schauen, was die britische Presse heute so geschrieben hat.
@telegehirn
Du unterliegst wohl einem häufigen Fehlschluß folgender Art:
Alle Hunde haben vier Beine.
Knut hat auch vier Beine.
Also ist Knut ein Hund.
Oder für dich ist „faschistisch“ einfach nur ein anderes Wort für „bin ich dagegen“. So entwertet, taugt es dann aber kaum zu kriegerischer Entrüstung.
Warum die Faschisten im Iran keine Faschisten sein sollen, hast du leider immer noch nicht erläutert. Was mich ehrlich gesagt auch nicht verwundert, weil ja viele Deutsche glauben, daß der Iran das demokratische Bollwerk gegen den Yankee-Imperialismus und den internationalen Zionisus ist.
[...] „islamofaschistische“ Mullah-Regime in Teheran will den Westen mal wieder vorführen!“ (Telegehirn) So oder ähnlich lauten verschiedene Deutungsversuche des Grenzzwischenfalls vom 23.03. in den [...]