Hugo Chavez forever?
August 24, 2007 von telegehirn
Der „Sozialismus für das 21. Jahrhundert“ in Venezuela nimmt immer mehr Gestalt an. So billigte das von den chavistischen Parteien kontrollierte Operettenparlament in erster Lesung, die von Hugo Chavez eingebrachte Verfassungsänderung. Wie es sich für ein sozialistisches Land gehört: natürlich ohne Gegenstimmen. Zwar müssen die 33 geänderten Artikel der chavistischen Verfassung von 1999 noch in zweiter und dritter Lesung vom Parlament abgenickt und durch eine „Volksabstimmung“, die wahrscheinlich Anfang 2008 durchgeführt wird, gebilligt werden, aber am Erfolg für Chavez besteht eigentlich kaum ein Zweifel. Durch die Verfassungsänderungen erhält Hugo Chavez, der ohnehin schon über fast unbegrenzte Macht verfügt, nach dem im Januar vom Parlament ein Ermächtigungsgesetz und damit die Demokratie verabschiedet wurde, weitere umfangreiche Machtbefugnisse. So kann sich Chavez unbegrenzt wiederwählen lassen, die Amtszeit des Präsidenten, also von Ugolino, wird von sechs auf sieben Jahre verlängert, Enteignungen werden erleichtert, die Zentralbank verliert ihre Autonomie, Gouverneure und Bürgermeister werden entmachtet und die von Chavez ins Leben gerufenen „Volksmilizen“ erhalten durch die Änderungen einen legalen Anstrich. Auch wird der Staat, also Hugo Chavez, als Lenker der Wirtschaft in der Verfassung festgeschrieben.
In einer „nur“ vierstündigen Rede, die von allen Fernseh- und Radiostationen zwangsweise übertragen wurde, rechtfertigte der neo-sozialistische Diktator die Verfassungsänderungen als dringend notwendig, um den Sozialismus weiter zu entwickeln. Besonders bizarr und eine gute Zustandsbeschreibung der „demokratischen“ Verhältnisse im Venezuela des Hugo Chavez, ist der Umstand, daß der Caudillo vor laufenden Kameras noch einige letzte Änderungen vornahm. Überhaupt müssen alle Fernseh- und Radiostationen, die nicht ihre Lizenz verlieren wollen, die geistigen Ergüsse des Diktators in voller Länge übertragen. Die ausufernden Reden des Hugo Chavez haben mittlerweile ähnliche Überlängen erreicht, wie die seines Vorbildes Fidel Castro und dauern schon einmal ohne weiteres acht Stunden und mehr. Die in aller Eile eingebrachten Verfassungsänderungen haben nicht nur den Zweck die Machfülle des inzwischen realitätsfernen Chavez ins Unendliche zu erweitern, sondern dadurch soll wohl auch von einigen aktuellen Bestechungsskandalen des Regimes abgelenkt werden. Die Folgen der Misswirtschaft, die stets auftreten, wenn ein Land dem ausgetretenen Pfad des Sozialismus folgt, sind für Venezuela verheerend und so sank die Erdölförderung pro Tag in den letzten Jahren um mehr als eine halbe Million Barrel, was nicht nur an der sozialistischen Misswirtschaft und der chavistischen Korruption liegt, sondern auch daran, daß, ganz typisch für den Sozialismus, notwendige Investitionen und Modernisierungen ausbleiben. Trotzdem profitiert das Regime von Chavez durch den massiv gestiegenen Preis für Rohöl, der seit der chavistischen Machtergreifung 1999 um etwa 300 Prozent zulegte und so jede Menge Petrodollar in die Kassen des Regime spülten. Ungeachtet dieser Mehreinnahmen ist die Staatsverschuldung unter Hugo Chavez massiv angestiegen.
Die drastischen Folgen der Verstaatlichung der Erdölindustrie werden immer stärker sichtbar, aber die Mehreinnahmen kaschieren im Moment noch den substanziellen Verfall dieser für Venezuela überlebenswichtigen Branche. Die Freunde von Ugolino in Europa merken ja oft an, daß frühere Regierungen sich angeblich vor allem durch Unterschlagung und Veruntreuung der Öleinnahmen ausgezeichnet hätten, aber dem kann man ohne weiteres entgegnen halten, daß die vormaligen Regierungen allesamt demokratisch abgewählt wurden und auch freiwillig abtraten. Bei Hugo Chavez scheint das nicht nur ausgeschlossen zu sein, sondern es ist unmöglich, denn Schritt für Schritt hat er die Opposition mundtot gemacht oder aus dem Land getrieben und so seine Diktatur im gleichen Maße gefestigt. Die unabhängige Presse wird entweder gleichgeschaltet oder verboten, wie es das sozialistische Regime erst kürzlich mit dem oppositionellen Fernsehsender RCTV machte. Durch demokratische Wahlen wird sich ein Hugo Chavez wohl nicht mehr von der Macht entfernen lassen, denn die Gleichschaltung in Venezuela ist schon sehr weit fortgeschritten. In den Universitäten und Schulen wurde ein neues Pflichtfach eingeführt: „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Das Rechtssystem in Venezuela ist durch die Sondervollmachten des Präsidenten inzwischen vollkommen dem Willen des Führers unterworfen. Was Recht in Venezuela ist, entscheidet nur noch einer: Hugo Chavez.
So sind auch Polizei und Militär längst vom Geist des neuen Sozialismus a la Chavez tief durchdrungen und Verwandte des Diktators wurden auf Schlüsselpositionen berufen. In den letzten 12 Monaten verfiel der Putschist von 1992 in einen wahren Kaufrausch und orderte u.a. im Schurkenstaat Weißrussland und der Vorzeigedemokratie Russland Kriegsgerät im Wert von mehreren Milliarden Dollar und band so das Militär noch fester an sich, dessen Spezialeinheiten in Kuba, dem engsten Verbündeten und großem Vorbild des Diktators, im sozialistischen Sinne gedrillt werden. Mittlerweile ist nicht nur das sozialistische Bruderland Kuba, daß u.a. etwa 18.000 Ärzte gegen ein entsprechendes Entgelt an Venezuela verleiht, abhängig von den Petrodollars aus dem neuen sozialistischen Vorzeigeparadies, denn Hugo Chavez ist es mittlerweile gelungen ein System von chavistischen Satellitenstaaten zu errichten.
In Bolivien ist Evo Morales ebenfalls dabei die Opposition auszuschalten, die in einigen Provinzen noch die Gouverneure stellt und unterdrückt gewaltsam Proteste gegen sein Regime. Auch werden im Andenstaat die venezolanischen „Volksmilizen“ ausgebildet und Morales beschreitet ebenfalls den Irrweg der Verstaatlichungen von Schlüsselindustrien wie dem Erdgassektor. Evo Morales ist inzwischen so etwas wie der folgsame Pudel von Hugo Chavez. Auch Rafael Correa in Ecuador und Daniel Ortega in Nicaragua werden, ebenso wie Evo Morales, von Hugo Chavez massiv finanziell subventioniert und imitieren gehorsam den venezolanischen Chavismus bis in kleinste Detail. Diese Usurpatoren ergriffen die Macht im Land zwar durch demokratische Wahlen, weil sie den Armen wilde und oft haltlose Versprechungen machten, aber sind längst dabei Diktaturen zu errichten. Ebenso wie in Venezuela folgte in den Satellitenstaaten nach einer Phase der Machtsicherung die Ausschaltung der Opposition durch die systematische Einschüchterung aller möglichen Gegner, bei gleichzeitiger „Verfassungsreform“ zur grenzenlosen Erweiterung der Machtbefugnisse der jeweiligen Präsidenten. Parallel dazu erfolgt auch eine massive Erweiterung der staatlichen Kontrolle über die Wirtschaft im Sinne des neuen Sozialismus mit all seinen negativen Begleiterscheinungen.
Die Bewunderer von Hugo Chavez in Europa, zu denen auch der linksnationalistische Populist Oskar Lafontaine und der linkische Bürgermeister von London, Ken Livingstone, gehören, übersehen gerne alle negativen Folgen der sozialistischen Diktatur in Venezuela oder rechtfertigen diese sogar ohne Rot zu werden, was meistens auch gar nicht mehr möglich und notwendig ist. So wie der „rote Ken“, der in diesen Tagen Details einer Vereinbarung mit der venezolanischen Diktatur über die Lieferung von subventionierten Treibstoff an die Londoner Verkehrsbetriebe bekannt gab, die schon im Februar diesen Jahres geschlossen wurde. Im Gegenzug für die verbilligten Treibstofflieferungen erhält Venezuela Unterstützung aus London beim öffentlichen Nahverkehr, der Stadtplanung und im Tourismus, sowie dem Umweltschutz. Durch Sympathiebekundungen für den totalitären Herrscher, wie sie in letzter Zeit u.a. von Oskar Lafontaine getätigt wurden, wird das Unrechtsregime in Venezuela unnötig gestärkt, anstatt es zu isolieren und als das zu brandmarken was es ist: eine sozialistische Diktatur, die stets ein Feind der Freiheit ist.
Das auf die Anweisung von Hugo Chavez ab Januar 2008 die Uhren um eine halbe Stunde vorgestellt werden, damit „alle Venezolaner bei ihrer Arbeit und in ihren Studien“ von der längeren Helligkeit profitieren, weil das menschliche Gehirn durch Sonnenlicht positiv beeinflusst werde, was bei Ugolino definitiv nicht der Fall sein kann, zeigt einmal mehr, daß der Diktator mit dem roten Hemd, längst den Bezug zur Realität verloren hat und nicht für die eigene Bevölkerung zu einer gefährlichen Bedrohung geworden ist. Durch die Zeitumstellung ist Venezuela dann nur noch 4,5 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit zurück, aber befindet sich in Wirklichkeit Lichtjahre von Europa, der Freiheit und Demokratie entfernt.
















Großartig auch Chavez Kamerapräsenz und seine Reden:
http://www.youtube.com/results?search_query=hugo+chavez
http://www.youtube.com/watch?v=TI0_VzFxTzs
Was habt ihr denn das ist doch DER Star der Linken.
Der Star eines Teils der Linken, die im starken Staat die Lösung aller Probleme erkannt haben wollen.
“Alo Presidente” sollte auch hier ungekürzt bei Phoenix oder EinsExtra gezeigt werden.
Vielleicht gelingt es der CIA ja einmal die Rinder im Hintergrund zu einer Stampede anzustiften, aber wahrscheinlich sind das keine Rinder, sondern getarnte kubanische Agenten, die Ugolino tapfer beschützen. Hugo traut wohl seinen eigenen Leuten nicht. Was ich vollkommen verstehen kann.
Ach, autoritäre Fascho-Sackgesichter, ob sie als Peron, Pinochet, Castro, Baby Doc oder…. eben… Chavez firmier(t)en hat dieser geplagte Kontinent genug gesehen. Interessant ist eher die offene Konkurserklärug der Linken, die sich Typen wie Hugo an den Hals schmeissen, in der Hoffnung, dass der Sozialismus nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte landet. Beim Chiapas/EZLN-Hype konnte man wenigstens mit viel gutem Willen noch ein paar basisdemokratische Ideale identifizieren … aber dieser Bonsai-Ulbricht jetzt… sein einziges Kapital ist, dass Castro bald mausoleumsreif sein wird. Wirklich eine lächerliche Gestalt. War er nicht auch Obergefreiter im Erstberuf?
Es ist auch interessant, dass in Venezoela eine einstamals halbwegs funktionierende Demokratie abgebaut wurde bzw. wird. Das ist ja etwas Aussergewöhnliches und lässt aufhorchen, vielleicht geht ja ganz Südamerika hopp (aus “demographischen Gründen”, wie ich hier mal politisch ganz inkorrekt anmerken möchte, muss allerdings angemerkt werden, weil sowas auch auf uns Europäer zukommen kann).
Ich stelle mal fest:
1) Unbegrenzte Wiederwahl des Regierungschefs gibt es in praktisch allen europäischen Ländern, aber die Venezolaner dürfen das nicht? Kolumbiens rechter Präsident Uribe hat vor ein paar Jahren die Verfassung geändert und sich zum zweiten Mal wählen lassen, unter Beifall der USA.
2) Enteignungen sieht auch das Deutsche Grundgesetz vor.
3) Die Einschränkung der Autonomie der Zentralbanken hat kürzlich Frankreichs Sarkozy gefordert.
4) RCTV ist nicht verboten worden, man hat lediglich die ausgelaufene Lizenz nicht verlängert (über Kabel und im Internet sind die weiterhin zu empfangen). Ich möchte mal sehen, was in Deutschland mit einem Privatsender geschehen würde, der zum Sturz der Regierung aufruft.
5)Sommerzeit gibt es auch bei uns, ohne dass das der Regierung als Anzeichen von Schwachsinn ausgelegt wird.
6) Chavez hat in 9 Jahren 6 Wahlen mit großen Mehrheiten gewonnen, er ist mit Sicherheit kein Diktator.
“2) Enteignungen sieht auch das Deutsche Grundgesetz vor.”
Ja, gut, das ist ein wichtiger Punkt, vielleicht ist Chavez also doch ganz OK.
Sicher ist Chavez Ok.
Wer sich vom Operettenparlament eine Ermächtigungsgesetz ausstellen lässt, der findet gerade in Deutschland recht viel Zustimmung. Keine Frage.
Und wenn Sarkozy etwas fordert, dann darf ugolino das auch umsetzen. Wobei natürlich Sarkozy nicht die Autonomie der EZB untergraben kann. Fordern kann er das, aber umsetzen wohl kaum. Ugolino fordert und sein Wille ist Gesetz, das ist in Venezuela ja Gesetz.
Na dann, wenn RCTV immer noch irgendwie zu empfangen ist, dann kann man ruhig die “Lizenz auslaufen lassen”. Das macht nichts. Das ist sogar ein Zeichen von Demokratie.
Hmmm wieviele “Wahlen” hatte eigentlich Honecker gewonnen? In der Zone konnte man ja auch West-Fernsehen empfangen. Also alles nicht so schlimm…?
Die Wahlen in Venezuela waren demokratisch nach Aussage aller Beobachter; nix DDR.
Ich wiederhole nochmal: Ich möchte mal sehen, was in Deutschland mit einem Privatsender geschehen würde, der zum Sturz der Regierung aufruft, und zwar einer demokratisch gewählten Regierung.
Ansonsten wollte ich darauf hinweisen, dass Chavez vorgeworfen wird, was man anderswo nicht bemängelt. Warum eigentlich?
Demokratisch gewählt sagt erst mal nicht viel aus, denn auch Hitler kam durch demokratische Wahlen an die Macht. Gegen Diktatoren wie Chavez muss man zum Sturz aufrufen.
Welches andere Staatsoberhaupt hat sich denn jüngst ein Ermächtigungsgesetz ausstellen lassen? Chavez fiel auch durch antisemitische Äusserungen auf und bezeichnete den Holocaustleugner aus Teheren als seinen “Trench Mate”. Auch warf er Israel vor, daß es im Libanon genau das selbe getan hätte, wie die Nazis damals. Reicht dir das oder brauchst du noch mehr?
Venezuela hat in der Rangliste der Pressefreiheit, die von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird von 2005 auf 2006 25 Plätze verloren und liegt jetzt auf Rang 115. Von 168 Ländern. Dabei sind die Vorgänge aus diesem Jahr noch gar nicht berücksichtigt.
Bei solchen Angaben immer auch einen Verweis beilegen, denn bei Organisationen wie “Reporter ohne Grenzen” oder so, da gibt es dann oft diese lustigen Sachen wie US auf Platz 121 und Israel Nr.168.
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2006.html
“Israel (außerhalb Israels)”
Damit ist wohl die Westbank gemeint und Israel kann nicht auch noch die Pressefreiheit für die Palis dort organisieren.
“USA (außerhalb der USA)”
Klar, in Gitmo gibt es keine Hauszeitung.
Gibt es irgendeinen Hinweis darauf, dass sich Chavez einer Abwahl wiedersetzen würde? Ich sehe keine, bisher hat er nur alle Wahlen gewonnen, und er ist auf eine sauberere Weise ins Amt gelangt als Präsident Bush.
Von einem “Ermächtigungsgesetz” kann überhaupt keine Rede sein, genauso wenig wie von Antisemitismus, s. hier:
http://www.kreuz.net/article.2617.html
Was wirklich hinter der Kampagne gegen Chavez steckt ist eindeutig: Er ist dabei, die Hegemonie der USA in Südamerika aufzubrechen und die Länder dort unabhängig von amerikanisch dominierten Institutionen zu organisieren.
Es passiert hier das gleiche wie 1973 mit Allende in Chile: Demokratie ist nur gut, solange rechte Mehrheiten gesichert sind; wenn das nicht mehr der Fall ist, darf es ruhig einen (von den Amerikanern gelenkten) Militärputsch geben; 2002 ist das in Venezuela zunächst fehlgeschlagen, aber man arbeitet weiter daran. RCTV war in eben diesen Putschversuch verwickelt.
Kreuz.net ist eine Seite christlicher Fundamentalisten, die gerne und häufig von Rechtsextremisten von PI als Quelle herangezogen wird und bei kreuz.net wird auch gerne mal gegen Homosexuelle gehetzt. Diese Seite ist alles anderes als eine glaubhafte Quelle.
Allende war auch nicht gerade ein lupenreiner Demokrat, womit ich natürlich nicht den Putsch von Pinochet rechtfertigen will. Das demokratische Parlament verfasste kurz vor dem Putsch eine Resolution, in der der Machtmissbrauch von Allende entschieden angeprangert und seine Absetzung gefordert wurde. Gibt es ein demokratisches Parlament in Venezuela und nicken die nur ab, was ugolino vorschlägt?
@Tele:
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2006.html
Die Platzierung der USA (das Land, das der Äusserung der Meinungsfreiheit weltweit den höchsten Stellenwert zumisst) und von Israel (immerhin eine der vielleicht 30 vollwertigen Demokratien auf diesem Planeten) in den Fünfzigerrängen sagt m.E. alles zu diesem Statistik-Machwerk.
Akismet ist in den letzten Tagen aber auch recht streng und sortiert Kommentare mit nur einem Link gleich als Spam ein. Dabei sollten hier Kommentare ab drei Links aufwärts in der Moderation landen.Naja.
Das mit der Rangliste muss man differenziert sehen. So war Dänemark vor den Karikaturen auf Rang 1. Wegen der Drohungen aus der islamischen Welt, haben die einige Plätze verloren. Für die Platzierung muss nicht mal ein restriktives Regime verantwortlich sein, wie bei Kuba oder China, sondern es reichen externe Einflüsse aus, um ein negatives Ranking zu bewirken.
Die USA haben auch deshalb etwas gelitten, weil man dort eine Journalistin einsperrte, damit sie ihre Quellen offen legt, was natürlich nicht sehr fein, aber die Pressefreiheit nicht wirklich bedroht. Das führte zu einem schlechteren Ranking. Auch andere Dinge. Kann man hier nachlesen:
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2006/rangliste-2006-allgemein.html
auwei!