Als vor einigen Jahren aus Raider Twix wurde, blieb eigentlich alles beim alten und nur der Name und die Verpackung änderten sich. Der Inhalt blieb gleich. So ist es auch jetzt, wenn sich die rinks-lechts-extremistische Sekte Linksruck, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, auflöst, einen neuen Namen gibt und nun unter dem Namen „Marx 21“ als Plattform innerhalb der „Linkspartei“ weiter murxen will. In einem Interview mit der nationalbolschewistischen Postille „junge Welt“, erklärte Stefan Bornost, daß man dazu beitragen wolle, „die Partei Die Linke als eine schlagkräftige Oppositionskraft gegen den entfesselten Kapitalismus zu stärken.“ Welche Vorbilder die Gegner des „entfesselten Kapitalismus“ haben, machte Bornost auch gleich deutlich: „Die Entwicklungen in Ländern wie Bolivien und Venezuela, wo aus Massenbewegungen neue Organe direkter Demokratie hervorgehen, sind eine Inspiration für uns.“
Evo Morales und Hugo Chavez, die beiden neolinken und autoritären Volkstribune, sind also eine Inspiration für die Sektierer von „Murx 21“, die sich jetzt in der Linkspartei breit machen wollen und dort auch willkommen sind. Nimmt man nun noch den kleinen Vorsitzenden Lafontaine hinzu, der eine große Zuneigung für die kubanische Diktatur hegt und, ebenso wie „Murx 21“, die Menschenrechte nicht wichtigtuerisch instrumentalisieren möchte, dann weiß man, was von diesen „Demokraten“ zu erwarten ist. Nicht umsonst wird Linksruck vom Verfassungsschutz beobachtet. Ein positiver Effekt bei dieser Fusion: die drittklassige Rosa Luxemburg Imitatorin und Chefideologin der „Kommunistischen Plattform“, Sahra Wagenknecht, bekommt endlich ein paar neue Freunde im staatssozialistischen Kindergarten.
Ich erinnere mich an eine Demo Ende der 90er Jahre, als die Linksruckjünger mal wieder als kollektivistische Krake grölend und lärmend den Sammelpunkt betraten und aus unseren Reihen zahlreiche faule Eier auf die Pappköpfe flogen. Trotz ihrer Wut und der vielen Holzlatten, an denen sie ihre Propagandaplakate befestigt hatten, zogen diese pickligen Möchtegernrevoluzzer es vor, den Schwanz einzuziehen und sich zu trollen.















Den „entfesselten Kapitalismus“ gibt es nun schon seit Längerem. Dabei ist es eigentlich Marktwirtschaft [1], die nur einen oder mehrere zentrale Handelsplätze benötigt und idealerweise ein konvertibles Zahlungsmittel [2] nutzt.
Wer aus 1989 nichts gelernt hat, hat auch aus 1945 nichts gelernt. [3]
[1] „Der ‘Kapitalismus’ ist eine linke Sicht auf die Marktwirtschaft.“ (El Hamster) „‘Kapitalismus’ ist das (ein) Kampfwort der Verlierer.“ (Sloterdijk, eigentlich auch El Hamster, allerdings *GRR* war Sloterdijk schneller)
[2] Ein Materialwert oder Garantiewert des Mittels ist erfoderlich.
[3] Phew, der war aber kräftig jetzt. Erinnert mich an Geissler und dessen Bewertung des Pazifismus der Zwanziger und Dreissiger Jahre.
Zum Glück gehört der entfesselte Sozialismus in Europa der Vergangenheit an. Aber es gibt halt immer noch Vollhonks, die sich nach dem sozialistischen Paradies sehnen, auch wenn man dafür fast alle Freiheiten aufgeben muss.
Gerüchteweise wäre eine freie Marktwirtschaft kombiniert mit einem Bürgergeld (einschlisslich Zwangs-Krankenversicherung) die Ideallösung. (Aus verschiedenen Gründen wird das aber nicht umgesetzt, ein wichtiger Grund mag hier sein, dass die Sozialfuzzies nicht von heute auf morgen alleine vom Bürgergeld leben wollen.)
[...] [Edit: Ich habe es schon mehrfach geschrieben: Hier werden keine Trackbacks von mutmaßlichen Kleinkriminellen, Mobbern, Stalkern, Sexisten, Verleumdern, Lügnern und Hetzern, wie die von ++++++ aus Frankfurt akzeptiert. Basta.] [...]
@telegehirn
Ich bin jedes Mal überrascht, wo Du diesen „Dreck“ ausgräbst.
Dennoch bitter, dass die ewig Gestrigen an jeder Ecke auftauchen und mit den alten Parolen versuchen Punkte zu machen!
@S1IG
Beängstigenderweise schaffen die das auch, bei dem gegenwärtigen Bildungsstand.
Eine Szene aus dem Bus: Schüler untereinander, ca. 17 Jahre alt.
Kind 1:“Du, wer hat denn jetzt die Leute in der Nazizeit aus ihren Häusern entführt?“
Kind 2: „Öhm….Hitler?“
HinRichter. Das ist noch nicht top of the top. Von Kind2 hätte auch kommen können „Öhh, die Juden?!“
Manchmal muss man garnicht so tief buddeln, es reicht aus Versehen Samstags den Alex zu überqueren.
Ganz großes Kino. Junge Welt, Neues Deutschland, DieLinke, alle auf einem Haufen.
Die Härte war, dass sich die Linke und der Rotfuchs einen Stand geteilt haben.
Den Rotfuchs-Stand musste ich mir ja näher ansehen. Die alten MfS Schergen belästigen macht ja immer wieder Spaß.
Dialog:
Ich (nach dem begriffeln eines Notizblocks mit Rotfuchslogo): Ist ja ein bisschen mau die Auswahl hier.
Er (ca. 70 Jahre alt): Ja, wir hams nicht so dicke, aber Sie können sich ja engagieren, ich zeig ihnen mal…
Ich: Wie? SED Milliarden schon verpulvert.
Er:…
Ich: Das schönste an dem Stand ist echt ihr Alter.
Umgedreht und weg.
Hach, das war super. Hab noch ein Foto der trauten Eintracht zwischen den Kommunisten und DerLinken gemacht, aber meine Handycam taugt leider garnix. Habs halt nicht so dicke.