Bei mir um die Ecke war bis Ende 2005 ein Penny-Markt, der dann aber geschlossen wurde. Die Verkäuferrinnen waren zwar sehr langsam und unfreundlich und das Warenangebot beschränkt, was bei einem Discounter ja üblich ist, aber man konnte immer noch schnell etwas einkaufen, da der Markt nur eine Minute von meiner wohnhaft entfernt liegt. Bronx Girl und ich hatten stets die Hoffnung, daß dort ein anderes Lebensmittelgeschäft einziehen würde. Doch Anfang September stellten wir fest, daß dort eine Moschee einzog und Bronx Girl sagte: „Wo die sich erst einmal breit gemacht haben, gehen die nicht wieder weg.“ Sei es drum. Irgendwo müssen unsere muslimischen Mitbürger ja beten und besser für jeden einsichtbar, als im Hinterhof, aber eine gewisse antikapitalistische Symbolik kann man dem Fakt, daß aus einem Supermarkt eine Moschee wird, ja nicht absprechen. Der Islam besitzt ja auch eine gewisse antikapitalistische Grundhaltung.
Obwohl die Flughafenstraße ja gleich bei uns um die Ecke liegt, bemerkten Bronx Girl und ich erst am letzen Freitag: aus der gleich neben dem ehemaligen Penny-Markt liegenden Neuapostolischen Kirche wird das „Haus des Friedens“.
Vorher und nachher:
Wir beide sind in den letzten Monaten sehr ausgelastet und verlassen am frühen Morgen das Haus und kommen erst spät wieder nach Hause und so bemerkten wir die Veränderung nicht. Anfang September, als wir beide die neue Moschee im ehemaligen Penny-Markt entdeckten, sah ich, daß in der ehemalig Neuapostolischen Kirche die Bänke entfernt wurden und sagte, im Scherz, zu Bronx Girl: „Da kommt auch eine Moschee rein.“
Für 550.000 Euro haben die neuapostolischen Christen ihr Gotteshaus an die deutschen Sympathisanten von Ali al-Sistani, dem bisher unbekannten „Verband interkultureller Zentren“verkauft. Ali al-Sistani, den man als „gemäßigten irakischen Schiitenführer“ bezeichnet, rief schon einmal, wie es sich für einen „gemäßigten Muslim“ wohl gehört, zum Mord an Schwulen und Lesben („Die Menschen, die in einen solchen Akt verwickelt sind, sollten auf die schlimmste, am meisten Schmerzen einflößende Weise getötet werden.„) auf. Als muslimisches Haus des Friedens besitzt man natürlich separate Eingänge für Damen und Herren.
Ganz ehrlich: Ich freue mich auf die Deutschen Adepten des „gemäßigten“ Großayatollahs Ali al-Sistan, aber ob Schwule und Lesben da viel Freude daran haben werden, bleibt offen, aber da es sich ja um ein „integrationsförderndes Projekt“ handelt, wird dort sicherlich auch die Toleranz gegenüber Homosexuellen im Programm sein, oder?
Alle Fotos von Sascha Klein (Telegehirn). Verwendung nur mit ausdrücklicher Erlaubnis.
















Hübsch, wann wird es den ersten schwulen Mullah geben?
„Wo die sich erst einmal breit gemacht haben, gehen die nicht wieder weg.“ – Tja, so ist es, die Religion ist fast bestimmend für den Erfolg eines Landes, vgl. auch folgenden sehr interessanten Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,508994,00.html
Kritische Christen sind also gut, Korangläubige nicht gut. Eigentlich loge.
PS: Stimmt es eigentlich, dass schiitische männliche Moslems sodomistisch tätig werden dürfen?
Definiere mal Sodomie. Du meinst jetzt mit Tieren? Manchmal wird der Begriff auch für Homosexuelle verwendet.
Vielleicht ist das mit Tieren OK, wenn die dabei nach Mekka schauen? Keine Ahnung. Man könnte da ja mal nachfragen…Obwohl: Keine gute Idee, wenn man nicht ein Regiment der IDF im Rücken hat.
Mit Tieren wäre OK, wenn die Frau nicht bereit steht oder so.
Lustig ja auch die Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Schwulen, letztere sind zu verachten (töten).
[...][Edit: Trackbacks von Sexisten, Mobbern, Stalkern und Mördersympathisanten werden hier nicht geduldet] [...]
„Wo ist eigentlich der qualitative Unterschied zwischen dem Geschmier, in dem es heißt: “Wo die sich erst einmal breit gemacht haben, gehen die nicht…“
Da sollten wir wirklich mal selbstkritisch sein, Slacker hat recht, wir haben PI-Niveau erreicht. So hätten wir die Braunköpfe nicht kritisieren dürfen!
@Tele:
Nicht 100% im Kontext, aber interessant, warum soll man die Schweine nicht per Internetsuche und Bullerei dingfest machen:
http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E9B8FD02572BD4836BF83A5F77AA38AA2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
(Bisher galt ja hier leider wg. den „Linksliberalen“ strikter Daten-, äh, Täterschutz.)
Ich habe nur zitiert und das Zitat dürfte vom Inhalt sogar treffend sein. Das Frankfurter Würstchen hat mal wieder keinen Hustensaft und schon genug auf Che Guevara onaniert, zumindest mental. Hier werden Sympathisanten von Mördern nicht ernst genommen und einfach nur verlacht. Besonders pervers ist ja sein Vergleich mit Rudi Dutschke, für den er sich anscheinend hält und damit hat er sich in Berlin nur mehr „Freunde“ gemacht. Besonders in den Reihen derer, die einen Teil der Hinterlassenschaft von Rudi Dutschke verwalten. Da hat es jede Menge böses Blut gegeben, aber mit dem Hinweis, daß es sich um einen mutmaßlich geistig Gestörten handelt, konnte ich einige Hitzköpfe beruhigen.
PI-Niveau ist hier unmöglich. Beim Slacker vielleicht, sogar wahrscheinlich. Ich lese den Müll ja schon lange nicht mehr, sondern lasse mir von Fall zu Fall Bericht erstatten, was der kleine miese Sexist mal wieder in seine Tastatur geschissen hat.
„Das Frankfurter Würstchen hat mal wieder keinen Hustensaft und schon genug auf Che Guevara onaniert,…“
Huch, diesmal aber PI-Niveau (Kommentatorenbereich), oder?
Etwas, vielleicht.
In Deutschland haben wir Religionsfreiheit. Jedre darf seinem Glauben nachgehen. Das trifft auch auf Moslems zu. Wer da anderer meinung ist, der zeigt sich als Antidemokrat und Rassist.
Der Nationalsozialismus war auch sowas wie eine Religion.
@Hamster: Im Umkehrschluß bist also gegen alle Religionen, also auch das Judentum. Ich meine das ist schon sehr antisemitisch.
Nö, ich bin gegen den Islam. Auch erst seit ca. 15 Jahren, als so langsam alles rauskam. (Der Islam ist nunmehr aber von mir als faschistisch erkannt und es wäre durchaus eine Idee den Mist zu verbieten.)
Präziser: seit vielleicht 1996
Unbedingt aus der Serie „Lustige Taschenbücher“ (LTB) aus dem Ehapa-Verlag die Nummer 24 („Donald geht ein Licht auf“) kaufen und lesen. In der Kurzgeschichte „Regen bringt Segen“ beschäftigt sich Donald Duck mit dem Islam und dem Propheten. Die Braunköpfe werden recht gut charakterisiert, LOL.
Ja, das waren noch Zeiten als man noch ungestraft über den Bärtigen höhnen konnte.
@ Mondo:
Sicherlich gilt in Doitschland die Religionsfreiheit, aber das bedeutet in keinem Fall, daß man unter dem Deckmantel dieser Freiheit gegen Homosexuelle hetzt. Wer meint, solche Dinge seien durch die Religionsfreiheit gedeckt, ist ein Feind der Freiheit.
Nein, es geht nicht an, ‘Religionsausübung’ zu verbieten, das verbietet das intelligente dt.GG..
Vielen dann doch so schöne und possierliche Traditionen wie das pakistanische Karo-Kari oder die niedlichen Ehrenmorde wech, eine humane Variante der Vorgabe aus dem Koran ( Paret):
„4:15 Und wenn welche von euren Frauen etwas Abscheuliches begehen, so verlangt, daß vier von euch (Männern) gegen sie zeugen! Wenn sie (tatsächlich) zeugen, dann haltet sie im Haus fest, bis der Tod sie abberuft oder Allah ihnen eine Möglichkeit schafft (ins normale Leben zurückzukehren)!“
Und überhaupt,die ganze wunderbare Sozialisierungsgrundlage, die erst dem wahren Mann wieder die Blankwaffe ans Herz legt und nahebringt,darf schon gar nicht kritisiert werden, fasst doch ein Kenner treffend zusammen:
Khamenei, der oberste geistliche Führer des Iran, sagte:
Die Christen und Juden sagen: Du sollst nicht töten!’
Wir sagen, dass das Töten einem Gebet gleichkommt, wenn es nötig ist.
Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts
anderes als Mittel für die Sache Allahs!“ (gleichlautend geäußert von
Mohammed Nawab-Safavi in „Dschame’eh va Hokumat Islami“ Teheran 1985,
2. Ausg. S. 63. Auf deutsch zitiert aus „Morden für Allah“ von Amir Taheri,
München 1993, Droemersche, S. 56)
http://www.koran.terror.ms/
Es gibt keinen besseren Beweis für die Ignoranz des Verfassers als seine eigenen Worte. Ich zitiere: „…an die deutschen Sympathisanten von Ali al-Sistani, dem bisher unbekannten “Verband interkultureller Zentren”verkauft.“
Ali al-Sistani ist ein schiitischer Führer aus dem Irak, der kaum öffentlich aufgetreten ist.
Der „Verband interkultureller Zentren“ wurde von (sunnitischen) Palästinensern in Berlin gegründet, deren Landesmänner im Irak übrigens von den Anhängern von al-Sistani verfolgt und massenweise ermordet werden.
Dass im „Verband interkultureller Zentren“ Sympathisanten von al-Sistani sind, ist analog zur Aussage, dass die Amerikaner Sympathisanten von Osama Bin Laden sind.
Der größte Feind des Menschen ist seine Unwissenheit.
Bist Du Dir sicher, dass es sich da um die Anhänger von Sistani handelt. Die haben laut Tagesspiegel die neuapostolische Kirche in der Mannteufelstr. gekauft. Der Verein Islamischer Kulturzentren, der hier ein Haus des Friedens errichten will, steht dem Verfassungsschutz zufolge der IGD – also den Muslimbrüdern – nahe.