Es gibt ja auch noch heute eine kleine, wenn auch fanatische Gruppe von Ewiggestrigen, die den Mörder „Sonderstaatsanwalt“ und Pseudorevoluzzer Ernesto „Che“ Guevara verehren und ihn für eine „Gallionsfigur für die Befreiung Lateinamerikas, Inspiration und Hoffung für Millionen“ halten oder den Verbrecher für „den einzig wahren Revolutionär“ erdenken, „den dieser Planet je hervor gebracht“ haben soll. Natürlich zeugen diese Ansichten davon, daß diese sog. „Linken“ jeden Kontakt zur Realität verloren haben und nebenbei sind solche Äusserungen eine Beleidigung für wirkliche Revolutionäre, die etwas bewegt haben. Für diese verwirrten Zeitgenossen ist „Che“ ein Held, ja gottähnlich, aber wie feige und damit irgendwie menschlich, der gescheiterte Revoluzzer Guevara wirklich war, wird in diesen Tagen einmal mehr deutlich.
Der bolivianische General Prado, der die Festnahmemission in Bolivien damals leitete, sagte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP, daß der Revoluzzer in seinen letzten Stunden keine heroische Figur gewesen sei und niedergeschlagen, krank, hungrig, in Lumpen gekleidet und allein im Dschungel habe Guevara seine Waffe fallenlassen und sich mit den Worten ergeben: „Nicht schießen. Ich bin Che.“ Ein klarer Unterschied zu seinem Statement von 1957, als er an seine Frau schrieb: „Ich bin wohlauf und dürste nach Blut.“
Die deutschen Anbeter von „Che“ finden heutzutage ja die Diktatoren Chavez, Morales und Correa besonders sexy. Wobei die beiden letzteren ja ihrem Führer Hugo Chavez nacheifern und das Modell der chavistischen Machtergreifung bis ins kleinste Detail kopieren. Gleichschaltung der Medien und Ausschaltung des Parlaments durch „Wahlen“ zu einer „verfassungsgebenden Versammlung“, die den Führern dann besondere Vollmachten gewährt. Besonders lustig ist ja die Kampagne, die versucht, Evo Morales für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Warum nicht gleich den Friedensnobelpreis an den iranischen Präsidenten und Antisemiten Ahmadinedschad verleihen, der ja ein sehr enger Freund von Morales und Chaves ist? Oder gleich an alle Drei? Wer sich mit einem „Sonderstaatsanwalt“ wie „Che“ oder sich Diktatoren wie Chavez, Morales und Correa solidarisiert, die sich als Freunde eines Antisemiten und Leugners der Shoa, Ahmadinedschad, betrachten, kann nicht mehr wirklich ernstnehmen. Sie sind die Wegbereiter für eine totalitäre Ideologie und damit eine Gefahr für die Freiheit und vielleicht sogar ein Fall für einen neuen „Sonderstaatsanwalt“, oder?















