Das islamofaschistische Regime in Teheren behauptet stets, daß das Atomprogram einzig und allein zivilen Zwecken dienen soll und nicht wenige in Europa, meistens Alt-Linke, hisbollahfreundliche Pazifisten und sonstige hesperophoben Elemente glauben diesen Verlautbarungen des Mullah-Regime natürlich bereitwillig, weil es eben in ein bestimmtes Weltbild passt, zu dem Antiamerikanismus und Antisemitismus Antizionismus zwingend dazu gehören. Nun übergab das Regime in Teheran der IAEO einen Bauplan, der einzig und allein zur Herstellung von Nuklearsprengköpfen verwendet werden kann. Die IAEO benötigte mehrere Jahre harter Arbeit, bis sie dieses Dokument überreicht bekam. Gleichzeitig lobt die IAEO die erhöhte Transparenz des iranischen Atomwaffenprogramms. Vielleicht wird die IAEO in einem Jahr auch die Transparenz der Mullahs loben, wenn es darum geht, daß der Iran der Welt die neuen Atomwaffen präsentiert. In der arabischen Welt ist man mittlerweile nicht so blind, wie in Europa oder hält sogar, wie China, schützend seine Hand über die Mullahs und spricht sich sogar gegen Sanktionen aus. Der bahrainische Kronprinz Salman bin Hamad bin Isa al-Khalifa warnt ganz offen vor der Gefahr, die durch das iranische Atomwaffenprogramm ausgeht. Sicherlich warnt man auch, weil man in Bahrain mittlerweile Angst vor den Gebietsansprüchen des iranischen Präsidenten hat.
Warum besitzt der Iran also einen Bauplan zur Herstellung und Befüllung von Nuklearsprengköpfen, wenn das Atomprogramm angeblich nur zivile Zwecke verfolgt und das Regime gar nicht den Bau von Kernwaffen anstrebt? Wer den Beteuerungen glaubt, daß der Iran gar nicht an Atomwaffen baut, der glaubt wahrscheinlich auch den Worten des iranischen Präsidenten, wenn er sagt, daß der Iran schwulenfrei sei.












“Es verhält sich nicht nur so, dass die Ayatollahs ganz offen zugeben, sie würden Gefallen an einem Atomkrieg finden, sondern das politische System im Iran ist darauf angewiesen an die Bombe zu gelangen: Das iranische Regime ist am Zerbrechen und benötigt Atomwaffen, um den Zusammenbruch aufzuhalten.”
Hier mal ein Mann wie Telegehirn, aus gleichem Schrot und Korn:
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EA9F17A9653974B898D3AA4F87329F348~ATpl~Ecommon~Scontent.html
(Warum wird der Senior nur so herablassend von der FAZ behandelt? Sind seine Meinungen vielleicht unpopulär?)
In Deutschland ist das auf jeden Fall unpopulär. Danke für den Hinweis. Ich hätte das famose Interview sonst wohl nicht gelesen. Aber ich möchte mich nicht mit “Großvater” vergleichen. Das wäre sehr gewagt.
Podhoretz sieht das alles schon ganz richtig, vor allem realistisch und man könnte ihn als einen Renegaten bezeichnen, aber natürlich im positiven Sinne. Ein Vorwurf, der auch mir oft aus der antiimperialistischen Schmuddelecke gemacht wird und nicht nur aus der, denn es sind schon einige Freundschaften nach dem 11.September zerbrochen und das ist ein Phänomen, daß sich durch viele Zusammenhänge und Strukturen der linken Szene zieht. Man könnte auch sagen: Da war ein lange unterschwellig bestehender Konflikt ganz kräftig ausgebrochen. Von daher gibt es schon eine Gemeinsamkeit mit Podhoretz, auch wenn mir keine Prügel von Jack Kerouac und Allen Ginsberg angedroht wurde, sondern nur von ein paar kleinbürgerlichen Schnöseln, die sich immer noch für links halten. Wie heruntergekommen ist dieser ewiggestrige Teil der Linken, der sich innerhalb der Szene immer mehr selbst marginalisiert, aber sich dadurch auf bizarre Weise auch wieder mehr dem doitschen Volkswillen annähert und einen Flirt mit der Deutschen Ideologie beginnt.
Überhaupt ist die strenge Einteilung in Links und Rechts mittlerweile recht dämlich, denn wenn man sieht, welche Gemeinsamkeiten zwischen der NPD und der Linkspartei bestehen und das ist nicht nur auf die Linkspartei beschränkt, sondern auch viele, die sich als Antiimperialisten, Undogmatische Linke oder Gefühlslinke betrachten, stimmen letzendlich auf vielen Themenfeldern (Globalisierung, Israel, Antiamerikanismus und Nationalismus) mit NPD und Co. überein.
Ich habe kein Problem damit, einem waschechten Konservativen auch mal zuzustimmen, wenn er denn richtig liegt. Da kenne ich keine ideologischen Schranken.
“Ich habe kein Problem damit, einem waschechten Konservativen auch mal zuzustimmen, wenn er denn richtig liegt. Da kenne ich keine ideologischen Schranken.”
Das Problem ist, dass Du selbst konservativ (im Sinne von bewahrend, d.h. Du setzt auf natürliche Fortentwicklung und nicht auf die revolutionäre Überwindung) bist, es aber nicht zugeben kannst, möglicherweise da ansonsten die Vita einen Bruch erlebt, LOL.
Ist halt nicht jeder als Konservativer geboren (wie der Hamster bspw.).
Ach, das würde ich nicht so sehen, auch wenn man das so sehen könnte und man ja nie wirklich ausschließen kann, daß es so ist. Manchmal werden Libertären ja auch nachgesagt, das sie wertkonservativ seien, aber ich habe noch keinen Libertären getroffen, der das auch zugegeben hätte.
Für eine revolutionäre Überwindung der bestehenden Verhältnisse, wenn dies denn ohne Parteien etc. und die dadurch logisch folgende Stärkung des Etatismus erreicht werden soll, braucht man eben emanzipierte Individuen, weil ja auch der zwanghafte und herrschsüchtige Kollektivismus überwunden werden muss, was ja keine Negierung der Solidarität bedeuten muss. Von diesem (utopischen, aber nicht unmöglichen) Zustand ist die Welt noch sehr weit entfernt und so kommt es eben dazu, daß man die Zustände eben realistisch und nicht träumerisch aus dem Elfenbeinturm heraus betrachtet.