Telegehirn

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Deutsche Obamania am Ende?

Die Deutschen mögen den Republikaner Bush und seine Politik nicht, aber sie lieben offensichtlich den Demokraten Barack Obama. Als jüngst der amerikanische Verteidigungsminister Gates u.a. Deutschland aufforderte sich im Kampf gegen die islamofaschistischen Taliban stärker zu beteiligen, da waren sowohl die deutsche Öffentlichkeit, als auch die deutsche Politik empört und wiesen die berechtigten Forderungen brüsk zurück. Barack Obama, der möglicherweise der nächste Präsident der USA werden könnte, stellt jetzt die selbe Forderung auf und möchte, daß die Europäer, insbesondere die Deutschen, auch einmal “die Drecksarbeit” erledigen. Obama liegt natürlich richtig und auch zum Iran hatte er schon sehr interessante Äusserungen getätigt. Liest man dann die Kommentare (“die USA sind zuerst in Afganistan eingefallen. also sollen die das jetzt auch ausbaden und nicht andere Staaten mitreinziehen.[...] trotzdem hat die Obama nicht das recht von europa zu verlangen, mitzumachen. wir wollten von anfang an keinen krieg!!!“) zu diesem Artikel von Welt-Online, dann tippe ich mal darauf, daß der Flirt der Deutschen mit Obama bald zu Ende sein wird.


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Blauhelme nach Blogistan

In der deutschsprachigen Blogosphäre, zumindest im politischen Teil, ist man vom Sitzkrieg zum Bewegungskrieg übergegangen. Dazu könnte vielleicht ein “Umsturz aller bestehenden Bündnisse” bevorstehen und die Blogosphäre schwer erschüttern. An allen Fronten wird erbittert gekämpft. Eigentlich ist die kriegerische Rhetorik unangebracht, denn es gibt in der Blogosphäre keine Toten. Niemand muss sterben. In der realen Welt gibt es genügend reale Opfer, denen “wir” als Gesellschaft und als Einzelne kaltschnäuzig die Solidarität verweigern. “Wir” verweigern diesen Menschen sogar das Lebensrecht. Würden viele Blogger, statt sich gegenseitig virtuell niederzumetzeln, alle ihre Energie darauf verwenden, das unerträgliche Gemetzel im Kongo oder in Darfur oder sonst wo zu beenden, dann….Ja, was dann? Haben wir denn wirklich alle den Glauben daran verloren, daß wir die Welt zum Besseren verändern können?

Ich möchte mich da gar nicht ausnehmen, denn man kann mir ohne weiteres den Vorwurf machen, daß ich ein Krawallblogger sei. Ich streite auch gar nicht ab, daß ich provoziere und polarisiere und “Kriege” gegen andere Blogger führe. So gibt es auch Blogger, die Kriege gegen mich führen. Was ich auch vollkommen verstehen kann. Ich bin natürlich beiliebe nicht der einzige Warlord der deutschsprachigen Blogosphäre und ich kann auch nicht verneinen, daß ich manchmal durchaus Freude verspüre, wenn ich von meinem Blogherrenhügel aus den Verlauf der Schlacht verfolge. Im Gegensatz zu realen Kriegen gibt es in der Blogosphäre keine Sieger und eigentlich auch keine Verlierer. Man kann sich höchstens selbst besiegen.

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Zitat der Woche 12

Wenn diese ganzen Linke-Szene-Dinge nicht so “unser” Ding sind, kann man sich da ja einfach raushalten. Aber das Andenken von jemandem bespucken, bin ich ebenfalls nicht dabei. Ich schaue es mir fünf mal an, dass bei BLOG unglücklich formuliert wird, zehn mal, fünfzehn mal, aber irgendwann bekommt da halt doch mal jemand was gesagt… Und wenn er dann keine Kritik vertragen kann, in Selbstgerechtigkeit und weinerlichem Selbstmitleid badend das Opfer spielen muss bzw. noch einen Sündenbock braucht, der ja eine Kampagne gegen ihn betreibt, hat er es nicht besser verdient.

NUB


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Hangmen Also Die!

Die Hisbollah und das Terrornest Syrien haben einen schweren Verlust erlitten. Imad Fayez Mugniyah, mit internationalen Haftbefehl gesuchter Top-Terrorist, wurde am Dienstag in Damaskus durch eine Autobombe über den Jordan befördert. Telegehirn gratuliert dem Mossad. Bislang hat niemand die Verantwortung übernommen, auch wenn Hisbollah und Co. mit Schaum vor dem Mund nach Israel zeigen und mit blutiger Rache drohen. Israel bestreitet jegliche Beteiligung an der Hinrichtung.

Lizas Welt: Strike

Wind in the Wires: Ding Dong, The Witch Is Dead!

Spirit of Entebbe: Imad Mughniyeh eines natürlichen Todes gestorben + Pressespiegel


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Kommt alles Gute nicht doch von oben?

Dresden war eine Ansammlung von Munitionsfabriken, ein intaktes Verwaltungszentrum und ein Knotenpunkt für Transporte nach Osten. Nun ist es nichts mehr davon.
Sir Arthur Harris

Heute ist der 63. Jahrestag der alliierten Bomberattacke auf Dresden. Dresden war im Februar 1945 eines der letzten intakten Versorgungszentren des deutschen Nationalsozialismus und darüber hinaus der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Rücken der Ostfront. Dazu befanden sich an einem” der ersten Industriestandorte des Reiches” mehr als 110 Betriebe, die wichtige Rüstungsgüter produzierten, mit deren Hilfe der von fast allen Volksgenossen erhoffte Endsieg doch noch errungen werden sollte. In Dresden fand nicht nur die erste Bücherverbrennung im Deutschen Reich statt, sondern die Stadt hatte auch, im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl, die höchste Dichte an Mitgliedern der NSDAP im ganzen 3. Reich. In den letzten Jahren ist ein starkes Anschwellen des deutschen Revisionismus zu verzeichnen, der sich zum Ziel gesetzt hat, aus Opfern Täter, aber vor allem aus Tätern Opfer zu machen. Nach über 60 Jahren müsste man in Deutschland doch einmal über die “deutschen Opfer” reden dürfen.

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Mohammed-Karikaturenkrise reloaded

Man muss diese Karikaturen wohl so lange zeigen, bis der letzte Islamist begriffen haben wird, daß es Menschen gibt, denen die Meinungsfreiheit ein so hohes Gut ist, daß sie sich nicht einschüchtern lassen werden. Deshalb schließe ich mich den FdoGs an und natürlich gilt meine Solidarität Kurt Westergaard, auf den Muslime in Dänemark einen Mordanschlag geplant hatten. Zum Glück wurde ihre Verschwörung aufgedeckt und die verhinderten Mörder wurden verhaftet.

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Deutsche sagen Nein zur Solidarität mit Afghanistan

Mein Artikel über eine mögliche Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr gegen die islamofaschistischen Taliban in Afghanistan, hat den Kollegen Tom von TOM’S WOCHENSCHAU (Treffende und wohl selbstironisch gemeinte Selbstbezichtigung: “Dieses Weblog ist in seiner Irrelevanz kaum zu überbieten”) dazu veranlasst, einen interessanten Vergleich anzustellen, denn sowohl ich, als auch der Spiegelfechter, ein hier wohlbekannter antiwestlicher Bloggerkollege, der in der Vergangenheit meist durch recht schräge Artikel auffiel, wählten als Titel “Germans to the front“. Jedoch setzte ich ganz bewusst ans Ende der Überschrift ein Ausrufe- und ein Fragezeichen.

Auch ich habe einige Bauchschmerzen, bei dem Gedanken an deutsche Kampftruppen im Ausland, aber aus ganz anderen Gründen, als die überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung und einiger deutscher Blogger, die wohl, wie die Mehrzahl aller Deutschen, meinen, Freiheit wäre nicht für alle, besonders nicht für jene Afghanen, die heute vom Joch der schändlichen Tyrannei der Taliban und ihrer ruchlosen Verbündeten von Al-Kaida, befreit wurden. Sicherlich ist auch heute nicht alles eitel Sonnenschein am Hindukusch, aber es ist erst ein Teil des Weges zurückgelegt und um ihn zu Ende gehen zu können, sind eben wahrhaft Blut, Schweiß und Tränen notwendig. Vieler meiner Mitmenschen in Deutschland sind ja anscheinend zu der Ansicht gekommen, daß man sich durch den Aufenthalt in der Quarantäne der neutralen Ecke, stillschweigend eine Art von Frieden mit den Islamofaschisten erkaufen könnte. Dieser Frieden wäre nicht nur trügerisch, sondern auch eine Schande für die freie Welt und alle freiheitsliebenden Menschen.

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Wendy: dumm, dämlich und doitsch

Wir wissen ja schon seit längerer Zeit: Es gibt einfach zu viele Blogger, die nicht richtig lesen können und dann kommt hinten nun einmal, ganz typisch doitsch, nur braune Scheiße raus. So auch bei “wendy”, denn dort ist man einfach nicht fähig einen Kommentar zu lesen bzw. ihn zu verstehen, denn sonst würde hier nicht stehen, daß dieser Kommentar von mir wäre, aber was will man von Revanchisten und Antizionisten schon erwarten? Eben. Nur heisse Luft. Mal sehen wie lange die anti-imperialistische Pappnase braucht, um den Fehler zu korrigieren.


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Deutsch-türkische Dissonanzen

Die fürchterliche Brandkatastrophe von Ludwigshafen, bei der neun Menschen ums Leben kamen, wirft einen langen Schatten auf die deutsch-türkischen Beziehungen und Verhältnisse und führte dazu, dass Themen wie die Integration oder eben das Fehlen von Integration wieder stark ins Rampenlicht rückten. Die Ursache für das verheerende Feuer in Ludwigshafen steht immer noch nicht fest, aber sowohl für Teile der türkischen Seite, wie auch der deutschen Seite steht längst fest, was die Ursache gewesen sein muss. Wir haben es hier auf beiden Seiten mit bestimmten Ausprägungen eines extremen Nationalismus zu tun, wobei dieser auf der türkischen ganz offen und mit all seiner Widerwärtigkeit zu Tage tritt. Auf der deutschen Seite wirkt der Nationalismus auf mehr subtilere Weise. Sicherlich kann auch ich nicht verneinen, dass es im ersten Moment, als das Ausmaß der Brandkatastrophe deutlich wurde, so schien, als ob der Brandgeruch von Mölln und Solingen in der Luft lag.

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Let it Burn

Das letzte liberale Lagerfeuer, das von Daniel Fallenstein hervorragend organisiert wurde, war ein voller Erfolg und es wurde sowohl viel gelacht, als auch viel diskutiert. Nun lädt Daniel Fallenstein alle politisch interessierten Blogger und Leser ein, die ihre Diskussionen im Real-Life fortführen wollen, ohne ihr Gegenüber beleidigend anzugehen“, sich am 26. April in Berlin zu treffen.

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Schuld sind natürlich immer die Juden

Palästinensische Terroristen verübten gestern einen Selbstmordanschlag in der israelischen Stadt Dimona und ermordeten eine Frau. Nur einer der Terroristen konnte seine Bombe zünden. Der zweite Palästinenser wurde erschossen, bevor er seinen Bombengürtel zur Explosion bringen konnte. Die palästinensischen Reaktionen waren eindeutig und typisch: Salutschüsse, Jubelszenen und verteilte Süßigkeiten. Dazu jede Menge stolze Verwandte, die zu weiteren Anschlägen aufriefen. Lila liegt mit ihrer Aussage zu den Jubelfeiern in Gaza richtig:

Und es markiert für mich einer der größten symbolischen Unterschiede zwischen der zivilisierten Welt und der unzivilisierten, tut mir leid, so politisch unkorrekt das klingt. Wer den Tod einer unschuldigen Zivilistin beim Einkaufen als Sieg bejubelt, ist erstens ein Feigling. Und zweitens ein Barbar.

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Germans to the front!?

Es ist zugegeben ein schwieriges Thema: Deutsche Kampftruppen in Afghanistan. Aber es geht um viel mehr, denn die NATO, der Garant kollektiver Sicherheit in Europa, steht vor ihrer größten Zerreißprobe seit ihrer Gründung. Sie droht in Staaten zu zerfallen, die sich an der Bekämpfung der islamofaschistischen Kräfte in Afghanistan beteiligen und in solche, die sich partout nicht an der Verteidigung der freien Welt beteiligen wollen. Die Aufforderungen aus den USA und Kanada, besonders an Deutschland, sich endlich mit Kampftruppen, auch im Süden Afghanistans zu beteiligen, sind mehr als deutlich. In Deutschland wird der Gedanke, daß sich deutsche Truppen an den Kämpfen gegen die Taliban und Al-Kaida beteiligen einhellig abgelehnt. Diese Solidaritätsverweigerung wird leider nicht von dem Gedanken getragen, daß deutsche Soldaten in der Vergangenheit bei “Kampfeinsätzen” im Ausland stets die Rolle des Aggressors inne hatten und daher doch lieber nie mehr ins Ausland geschickt werden sollten, um dort für faschistische Weltherrschaftsphantasien zu streiten. Viel mehr spielt hier wieder der altbekannte und so typisch deutsche Antiamerikanismus eine, wenn auch versteckte und daher nicht leicht zu erkennende Rolle.

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