Dresden war eine Ansammlung von Munitionsfabriken, ein intaktes Verwaltungszentrum und ein Knotenpunkt für Transporte nach Osten. Nun ist es nichts mehr davon.
Sir Arthur Harris
Heute ist der 63. Jahrestag der alliierten Bomberattacke auf Dresden. Dresden war im Februar 1945 eines der letzten intakten Versorgungszentren des deutschen Nationalsozialismus und darüber hinaus der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Rücken der Ostfront. Dazu befanden sich an einem“ der ersten Industriestandorte des Reiches“ mehr als 110 Betriebe, die wichtige Rüstungsgüter produzierten, mit deren Hilfe der von fast allen Volksgenossen erhoffte Endsieg doch noch errungen werden sollte. In Dresden fand nicht nur die erste Bücherverbrennung im Deutschen Reich statt, sondern die Stadt hatte auch, im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl, die höchste Dichte an Mitgliedern der NSDAP im ganzen 3. Reich. In den letzten Jahren ist ein starkes Anschwellen des deutschen Revisionismus zu verzeichnen, der sich zum Ziel gesetzt hat, aus Opfern Täter, aber vor allem aus Tätern Opfer zu machen. Nach über 60 Jahren müsste man in Deutschland doch einmal über die „deutschen Opfer“ reden dürfen.
Dabei verstehen die neuen Revisionisten, die sich längst nicht nur in den Reihen alter und neuer Nazis zu finden sind, sondern mittlerweile bis in die Mitte der Gesellschaft vorgerückt sind und dort ihre verwerfliche Gräuelpropaganda verbreiten, die Bombardierung von Dresden wäre ein Kriegsverbrechen gewesen, unter deutschen Opfern nicht etwa jene Menschen, die ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus mit dem Gang zum Schafott oder der Ermordung in einem KZ bezahlten, weil sie einfach nicht in das Bild des arischen Deutschen passten, sondern jene, die bis zum Ende hin treue Anhänger des Führers waren und ihre Folgsamkeit und Willigkeit mit dem Tode bezahlten. Mit einer unbegreiflichen Leidenschaft und Freude, die den Führer stolz gemacht hätte, werben sie für die widerliche Idee, die Deutschen wären in ihrer Mehrzahl gar keine willigen Täter gewesen, sondern wehrlose Opfer. Erst hätte sie Adolf Hitler zum Opfer gemacht, wie man am prominenten Beispiel Filbinger ja sehen könne, der für eine Handvoll durchgeknallte Überdeutscher, die sich, wie viele ihrer Landsleute, mit fanatischer Freude in der Opferrolle suhlen, um den braunen Dreck abzuwaschen und vor allem ihr Volk vor der Geschichte rein waschen wollen, denn wenn es ja auch jede Menge deutscher Opfer gegeben hätte, dann bleiben ja nicht mehr sehr viele Deutsche für die Besetzung als Täter übrig und am Ende war dann eben nur Adolf Hitler alleine schuldig und das deutsche Volk eben unschuldig und allem ein wehrloses Opfer und nicht williger Täter.
Gegen diese Form des Deutschen Revisionismus, der eine Unterabteilung der Deutschen Ideologie darstellt, und in der Blogosphäre von den Fähnleinführern Boche und Rayson angeführt wird, die gar nicht genug heulen können, weil in Dresden ein paar Nazis und deren stiefelleckende Lakaien samt Anhang gebraten wurden, hilft nur energischer Widerstand. Ihnen sei in ihr braunes Parteibuch geschrieben: Alles Leid während des 2. Weltkriegs ist durch die Deutschen verursacht worden. Der mörderische Wind, der von der Luftwaffe in Warschau, Rotterdam, Coventry und London gesät wurde, kehrte als alles verbrennender Feuersturm in die perverse Brutstätte des Deutschen Nationalsozialismus zurück und räucherte diese lebensgefährliche Bedrohung für die Menschheit mit Stumpf und Stiel aus.
Wen aber von den etwa 70 Sternträgern diese Nacht verschonte, dem bedeutete sie Errettung, denn im allgemeinen Chaos konnte er der Gestapo entkommen.
Victor Klemperer
Den Deutschen Revisionisten und deren weinerlicher Schar von willigen Adepten sei, in durchaus provokanter Weise, entgegengeschleudert: „Alles Gute kommt von oben!“ An dieser Haltung, die eine reine Abwehrhaltung, angesichts des massenhaft auftretenden Deutschen Revisionismus ist, der auch durch die Unterstützung öffentlich-rechtlicher Fernsehproduktionen wie „Dresden“ oder „Die Flucht“ aus der braunen Jauchegrube der Geschichte empor kriecht, um die Täter zu Opfern zu machen, wird selbstverständlich auch ernstzunehmende Kritik geäußert, auf die man durchaus eingehen muss, weil sie gewisse Missstände innerhalb bestimmter antideutscher Gruppen aufdeckt und anspricht. Jedoch muss man ein paar Dinge immer Bedenken, denn wir haben es, gerade in Leipzig, mit sehr jungen Menschen zu tun, die sich, was man gar nicht genug loben kann, entschieden gegen mehr als bedenkliche Entwicklungen in Deutschland, nämlich dem enormen Anschwellen des Deutschen Revisionismus, vorgehen und diese öffentlich brandmarken. „Angesichts der revisionistischen Opferfeiern„, die eine eiskalte Verhöhung aller wirklichen Opfer des 2. Weltkriegs darstellt, kann man es nicht bei einem „entsetzten Kopfschütteln“ oder „einem Gegendenken“ belassen. Die revisionistischen Kräfte in Deutschland, die längst weite Teile der deutschen Gesellschaft durchsetzt haben und schon immer geahnte Gefühle, der unterbewusst weiterbestehenden Volksgemeinschaft bestärkt, das Deutsche Volk sei eigentlich das einzig wahre Opfer des 2. Weltkriegs gewesen, haben längst alle Gegenkräfte an den Rand gedrängt und dominieren die öffentliche Meinung und dagegen ist jegliche Form der scheinbar phrasenhaften, folkloristischen und inhaltsleeren und vielleicht grenzüberschreitenden Provokation, nicht nur sinnvoll, sondern, man mag das durchaus bedauern, beklagen und kritisieren, auch absolut notwendig und richtig. Diese Art der provokativen Propaganda setzt einen fanalistischen Kontrapunkt zur alles beherrschenden Mehrheitsmeinung der neuen Volksgemeinschaft, die gerade erst dabei ist zu entdecken, daß Deutsche ja eigentlich nicht nur Täter, sondern vor allem Opfer waren und somit wird sie überhaupt in die Lage versetzt werden, nicht nur die Verantwortung für die deutschen Verbrechen zu relativieren, sondern eine Verantwortung generell abzustreiten, ohne gleich als Ewiggestriger oder als Nazi dazustehen.
So reinigt die Generation der Enkel nach und nach jeden Nazi-Opa von Schuld und Verantwortung und mancher Fähnleinführer aus der Blogosphäre hat ja schon „bewiesen“, daß ein Filbinger nur ein Opfer der Umstände war und so wird selbst aus dem letzten Nazi-Schweine-Richter noch ein Opfer gemacht. Wie kann man nun diese Entwicklung aufhalten? Ich befürchte: Gar nicht. Sie hat uns längst überrollt und nun bleibt eigentlich nur noch die traurige Aufgabe sich von dieser Scheiße möglichst weit und klar zu distanzieren und den Opfer-Doitschen dabei ständig den Spiegel vorzuhalten und ihre tollwütigen Reaktionen beweisen ja durchaus, daß sie sich getroffen fühlen.
Als die Bomber über Berlin ihre Bomben abwarfen – wir konnten das von unserer illegalen Bleibe in der Nähe von Berlin beobachten -, schrie meine Mutter in den nächtlichen und surrenden Himmel hinein: ‚Gebt ihnen mehr, gebt ihnen noch mehr’
Es ist doch keine Frage, daß die Arbeit der alliierten Bomberbesatzungen eine lebensgefährliche und schmutzige Arbeit war, die aber erledigt werden musste, wollte die Welt nicht unter die Schreckensherrschaft der knutogermanischen Bestien fallen und die wenigsten Besatzungsmitglieder werden in Jubel ausgebrochen sein, als sie ihre Bomben abwarfen und sie waren sich sicherlich immer bewusst, daß sie den Tod bringen, der aber letztendlich für die Opfer der Deutschen Terrorherrschaft die Freiheit erbrachte. So ist die Bombardierung von Dresden ein Akt der Befreiung, auch für jene, die sich nicht befreien lassen wollten, weil sie treu zu Führer, Volk und Vaterland standen und kein Kriegsverbrechen.















Hervorragender Text. Der Satz…
„So ist die Bombardierung von Dresden ein Akt der Befreiung, auch für jene, die sich nicht befreien lassen wollten, weil sie treu zu Führer, Volk und Vaterland standen und kein Kriegsverbrechen.“
… sollte in Stein gemeisselt werden. Brillant.
„sondern mittlerweile bis in die Mitte der Gesellschaft ….“
Gähn, diese Redewendung „bis in die Mitte der Gesellschaft“ ist ja alles andere als neu.
Nenene, tele, als sarkastische Reaktion gegenüber einem zu rechten Umfeld kann man den Bomber-Harris-Hammer gerne mal rausholen, aber mit pseudo-(links)-liberalen Phrasen mußt du das nun auch nicht unbedingt verpanschen.
Ich trinke ja gerne reinen Wein …
[...] Dresden-Schwindel / UglyDresden I, II & III / Classless – Dresden selber Schuld I & II / Telegehirn – Kommt alles Gute nicht doch von oben? / Nichtidentisches – Antideutsche Regressionen / Kotzkübel: Proteste gegen Neonazis und [...]
Eine Analyse, die in ihrer defizitären Einfachheit, ja geradezu REVISIONISTISCHEN Infantilität, auch schlichte Gemüter wie Telegehirn und Konsorten nicht all zu sehr überfordert!
Insofern: Nichts Neues, wie immer. Ein Hund frisst ja auch seine eigene Scheisse und so weiter und so weiter…!
@ Ilan Ramon:
20×20 Meter Bodenplatte vor der Semperoper. Würde passen und wäre nicht zu übersehen.
@ Feuervogel:
Sorry, so ist das nun mal, denn im Fahrwasser von Machwerken wie „Der Brand“, „Der Feuersturm“ oder „Dresden“ ist die Flotte der Revisionisten mittlerweile da angekommen, wie sie eigentlich schon immer zu Hause war: Mitten im Volk. Das Geheule wegen gegrillter Nazis durchzieht heute halt alle Teile der Gesellschaft. Ok, die Formulierung mag etwas abgedroschen sein, aber ich muss doch an jene geistig unterbelichteten Stammleser von PI denken, die hier ab und zu hier mal aufdribbeln und mitlesen und auch mal einen Kommentar abgeben. Sonst kommen die gar nicht mehr mit
@ Pragmatiker:
Echt? Du erkennst hier Revisionismus? Cool.
Vielleicht hast Du sogar Recht, wenn man deinen Standpunkt im neudeutschen, braunen Sumpf von Blogistan bedenkt. Aus der Sicht eines Deutschnationalen mag es wohl Revisionismus sein, wenn man darauf hinweist, daß die Deutschen die Täter und nicht die Opfer waren. Ihr habt ja schon eine Menge erreicht und von diesen Erfolgen wollt ihr halt nichts abgeben. Verstehe ich ja.
[...] ausgeführt wurde, ist jedenfalls über jeden Zweifel erhaben. Man muss sie nicht in der einen oder anderen Form moralisch aufladen. Es zeugt bloss vom Unwillen, sich mit den eingangs geschilderten Dilemmata [...]
lieber teli. lass dich mal durch solche dummdeutschen wie den pragmatiker von nebenan nicht beunruhigen
der stand sicher vorgestern in dresden mit schwarzem fähnchen und träne im knopfloch. mein beileid pragi!!( opi?, omi?)
Zu Telegehirn:
Gegen Doofheit helfen keine Pillen! Leider. Denn mit Revisionismus sind sowohl die Sprüche von Altnazis zu bewerten als auch so Leute wie DU, für die Menschen nur eine beflaggte Knetmasse sind, nach Nationen geordnet und somit nichts anderes als ein kollektiver Einheitsbrei, der somit auch kollektiv zu Klump gestampft gehört.
Telegehirn tut nicht nur so – nein, er ist wirklich zu borniert, um zu erkennen, dass ER seinen Denkmustern zufolge ein NATIONALIST mit einem Hang zum Rassismus und zum Totalitarismus ist!
Telegehirn schreibt oben: „… weil in Dresden ein paar Nazis und deren stiefelleckende Lakaien samt Anhang gebraten wurden…“
Dieser Satz offenbart Telegehirns ganze Armseligkeit und beweist, dass er als erster mitmarschiert wäre, als es ab 1941 im Osten darum ging, lediglich „ein paar Bolschewisten und deren stiefelleckende Lakaien (die Juden) samt Anhang zu braten“!
„ANHANG“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Am Schluss schreibt Telegehirn, „daß die Arbeit der alliierten Bomberbesatzungen eine lebensgefährliche und schmutzige Arbeit war, die aber erledigt werden musste, wollte die Welt nicht unter die Schreckensherrschaft der knutogermanischen Bestien fallen“.
Mal kurz die „alliierten Bomberbesatzungen“ gegen „tapfere SS-Männer“ und die „knutogermanischen Bestien“ gegen die „jüdisch-bolschewistischen Bestien“ ausgetauscht – und man hat fast 1:1 jene Rede vorliegen, die Himmler bei einem Besuch der Einsatzgruppen im Osten hielt.
Es gab doch mal diese hübschen Aufkleber mit der Aufschrift „Rassisten sind Arschlöcher – überall!“. Den sollte sich der Revisionist Telegehirn auf die Stirn tackern!!!
(Witzig ist auch, dass dieser Möchtegern-Propagandist an anderer Stelle dazu aufruft, die afghanische Bevölkerung mit Bodentruppen von den Taliban zu befreien, obwohl es seiner Logik zu Folge doch gar keinen Unterschied zwischen der afghanischen Bevölkerung und den Taliban geben dürfte und es somit reichen würde, einfach das ganze Land flächendeckend mit Brandbomben zu bestreuen, um es zu „befreien“! Ach Quatsch, gleich ne Atombombe genommen!!!)
Zu blogggparty:
Ne „Träne im Knopfloch“?????????????????????????????????
Mein Beileid zurück Bloggi! (Gehirni? Schwanzi?)
Ach Quatsch, gleich ne Atombombe genommen!!!
Sind ja auch genug da.
Und in der Politik gilt schließlich oft: Wenn man einen Hammer hat, sieht alles aus wie ein Nagel.
PS: Man kann doch froh sein, dass es kein Manhattan-Projekt Dresden gab…
haha. willst mich ärgern? schaffst du pappnase bestimmt nicht. wer ist den nun im dresdner firestorm umgekommen? dein opi? oder die omi? muss jemand aus dem engeren umfeld gewesen sein, sonst würdest du hier nicht so rumjammern. und jammern ist -wie enzensberger schon sagte – niemals eine gute idee. btw. dresden ist doch wieder ganz hübsch geworden. oder?
blogggparty schreibt:
„wer ist den nun im dresdner firestorm umgekommen? dein opi? oder die omi? muss jemand aus dem engeren umfeld gewesen sein, sonst würdest du hier nicht so rumjammern.“
Stimmt, „rumjammern“ darüber, dass andere Menschen elendig verreckt sind, macht nur dann Sinn, wenn man a) selbst betroffen ist oder b) die Toten der eigenen Religion, Ethnie oder Nation angehören.
Du hast also Verständnis dafür, wenn z.B. nationalistische Deutsche sich einen Scheiss um die ermordeten Juden kratzen!!! Diese gehörten ja schliesslich nicht zu ihrem „engeren Umfeld“!!! Jetzt wissen wir es.
Danke für deine Ehrlichkeit, du Pappnase!
Hast du deine Pillen nicht genommen heut Morgen?
Hast nicht verstanden, was ich oben meinte, gell?!
Hätt ich mir denken können. Mein Fehler.
@Pragmatiker: OT, wie ist denn der Name deiner Kameradschaft? Wart ihr geschlossen in Dresden?
@Pragmatiker: das HÄTTEST du in der Tat denken können. Aber du kannst ja gar nicht denken. Kann man an deinem revisionistischen Gesülze bestens ablesen.
„Revisionismus“, „Rassismus“, blahfasel, Bomber-Harris taugt heute für eine einzelne gezielt zynisch-sarkastische Bemerkung, aber weder für flamewarz noch für flächige Essays, leute, lernt doch mal stil …
„Machwerke“ wie „Der Brand“, „Feuersturm“ habe ich nicht gelesen, verspreche mir auch nicht allzu großen Gewinn davon. Für die Betroffenen damals mag das freilich sehr schlimm gewesen sein, unappetitlich ist aber eher die Institutionalisierung von derartiger „Trauer“ 63 Jahre danach
Manche Leute schreien „Dresden!“, ärgern sich aber über den Auschwitz-Gedenktag. Bei so einer Haltung mag ja niemand zu Schaden kommen, sie ist aber abgrundtief widerlich …
(genauso wie keiner Schaden nimmt, solange man „Dresden“ in der Vergangenheit geil findet und nicht vergleichbare Bombardements im Hier und Heute einfordert oder gar durchführt)
Nun ja: Alle Jahre wihihieder kommt das Harris-Kind
Und jetzt Schluß, Ende, Vorhang zu!
Habt ihr nicht gehört?!
[...] Quelle: Das antideutsche Blog “Telegehirn” [...]
Ihr Antideutschen seid doch nur eine schlechte Kopie des Originals:
“Eine andere große Frage war noch notwendig zu lösen. Es war die furchtbarste Aufgabe und der furchtbarste Auftrag, den eine Organisation bekommen konnte: der Auftrag, die Judenfrage zu lösen. Ich darf dies auch in diesem Kreis wieder in aller Offenheit mit ein paar Sätzen sagen. Es ist gut, daß wir die Härte hatten, die Juden in unserem Bereich auszurotten.
Fragen Sie nicht, wie schwer das war, sondern haben Sie als Soldaten – ich möchte fast sagen – Verständnis dafür, wie schwer ein solcher Befehl durchzuführen ist.
Ziehen Sie aber auch bei kritischster Prüfung, nur als Soldaten für Deutschland denkend, den logischen Schluß, daß es notwendig war.
Denn alleine der Bombenkrieg wäre nicht durchzuhalten, wenn wir das jüdische Volk noch in unseren Städten gehabt hätten.
[ … ]
Ebenso will ich auch eine Frage, die sicherlich gedacht wird, gleich beantworten. Die Frage heißt: Ja, wissen Sie, daß Sie die erwachsenen Juden umbringen, das verstehe ich, aber die Frauen und Kinder…? – Da muß ich Ihnen etwas sagen: Die Kinder werden eines Tages groß werden.
Wollen wir so unanständig sein, daß wir sagen: nein, nein, dazu sind wir zu schwach, aber unsere Kinder können sich mit ihnen mal abgeben. Die sollen das auch einmal auskämpfen. Dann würde dieser jüdische Haß heute kleiner und später groß gewordener Rächer sich an unseren Kindern und Enkeln vergreifen, so daß sie noch einmal das gleiche Problem zu lösen hätten, dann aber in einer Zeit, da kein Adolf Hitler mehr lebt.
Nein, das können wir nicht verantworten. Das wäre feig gewesen, und deswegen haben wir eine klare Lösung vorgezogen, so schwer sie auch war.”
Himmler in einer Rede vor Generalen in Sonthofen am 21.6. 1944. in: Heinrich Himmler, Geheimreden, Hrsg. von Bradley F.Smith und Agnes F. Peterson, Frankfurt 1974
In Deinem Beitrag oben kopierst Du fast exakt Wortwahl, Stil und Argumentationsmuster aus dieser Himmler-Rede. Nur daß Du glaubst, Du seist moralisch überlegen, weil es ja „gegen Deutsche“ geht. Bahh, ist das widerwärtig.
Deutscher Überlegenheitswahn, bloß mit umgekehrtem Vorzeichen. Warum hast Du nicht genug Eier in der Hose, um wenigstens beim Original zu bleiben? Arschkriecher.
@ silberstreif: Gut erkannt – ist auch meine Rede. Endlich mal jemand, der wirklich hinterfragt und nicht bloß so tut, wie viele andere hier, die immer dieselben bornierten Phrasen und Leitartikel dreschen.
Da man aber leider nur noch eben diese Phrasen erwarten kann (von Telegehirn und Co.KG), denke ich, ob es nicht an der Zeit ist, sich aus den dümmlichen Pseudo-Diskussionen hier rauszuhalten. Pseudo-Diskussionen deshalb, weil weder Telegehirn noch sonst groß jemand hier an echten erhellenden Debatten interessiert ist, sondern es viel mehr nur darum geht, sich wie in einer Sekte gegenseitig zu dem Dünnschiss, der hier von Telegehirn und den meisten anderen verzapft wird, zu gratulieren. Inklusive der Zelebrierung von herrlich gleichgeschalteter Einigkeit und dem erhebenden Gefühl, zu DEN GUTEN zu gehören – den cleversten aller Durchblicker, obwohl die meisten (völlig ideologisierten) Meinungen hier an Bedeutungslosigkeit nicht zu überbieten sind und deshalb auch NUR HIER jemals zu lesen sein werden – im Internet, dem Treffpunkt der durchblickenden Creme de la creme!!!
Weder Telegehirn noch andere, die sich hier für besonders schlau halten, sind jemals wirklich argumentativ auf bestimmte Darlegungen von mir oder anderen eingegangen, sondern haben stets nur mit billigsten Stigmatisierungen reagiert („Revisionist“, „Deutschnational“, „Dummdeutscher“, „ist Opi o. Omi in Dresden verbrannt?“ usw.) Dass diese Reaktionen der beste Beweis für die rationale Haltlosigkeit des antideutschen Denkens ist und außerdem zeigt, wie wenig sich diese Ideologen in ihren prinzipiellen Verhaltens- und Denkmustern von anderen Ideologen (Nazis, Roten, Islamisten, KuKluxClan usw.) unterscheiden, liegt glaube ich auf der Hand.
Keiner der substantiellen Widersprüche, die verquere antideutsche Ideologie betreffend, welche hier von mir und einigen anderen erläutert wurden, ist AUFGELÖST worden! Diese lachhaft entlarvenden Widersprüche stehen im Raum – für die WENIGEN lesbar, die sich hierher verirren und meinen, irgendetwas kritisch-gehaltvolles von Telegehirn u. Konsorten zu erfahren.
Innerhalb weniger verbaler Schlagabtausche ist klar geworden, wie wenig ernst die Antideutschen zu nehmen sind. Alles nur Blabla. Klar werden einige bei Enthüllung ihrer Widersprüchlichkeit behaupten, dass alles nur polemisch und ironisch-sarkastisch gemeint sei (der letzte Ausweg für Dummschwätzer!) – in Wahrheit spricht die selbstgerechte und verbittert- fanatische Art, Andersdenkende mit Schlagworten wie z.B. „Nazi“ abzukanzeln, eine andere Sprache: Die glauben ihren Stuss wirklich!!! Und wir alle können froh sein, dass sie das sind, was sie sind – völlig bedeutungslos!!!
In diesem Sinne verabschiedet sich
der Pragmatiker
Viel „Spaß“ noch… in der absoluten Bedeutungslosigkeit!
@pragmatiker: du bist ein so schlichtes wie uninteressantes gemüt. alles was du hier abgesondert hast, war nichts als bloßes meinen und emotional aufgeladenes geschwurbel. weiterhin viel spaß auf deinen kamerdaschaftstreffen. mit unfreundlichem gruß
[...] wird immer vom Bombenterror der Alliierten, der grausamen Vertreibung der Deutschen aus dem Osten gesprochen. Gänzlich [...]
@ Pragmatiker:
Hier wird niemand gezwungen zu kommentieren. Wer gehen will, kann gehen. Dafür, daß hier angeblich Pseudo-Diskussionen geführt werden, hast du aber trotzdem jede Menge zu sagen.
Was hast du denn erhellendes über Dresden zu sagen? Dass es ein Kriegsverbrechen war? Das ist eine ganz alte Leier.
Sekte? Hier gibt es keine Sekte. Ich kenne nur die PI-Sekte. Wenn du das alles hier als Dünnschiss bezeichnest, dann ist das deine Meinung. Die lasse ich dir doch, obwohl ich sie für grundfalsch halte. Viele können es eben nur schwer ertragen, daß es Menschen gibt, die eine andere Meinung, als die dumpfdeutsche Mehrheit vertreten. Dafür kann man mich natürlich verantwortlich machen, aber Sinn macht es nicht.
Zu wem gehörst du denn? Antworte lieber nicht, denn hier ahnt man es. Wo erkennst du denn eine Gleichschaltung? Wer hat diese veranlasst und wer bestraft die Abweichler? Und wie?
Wo soll man das hier denn noch lesen sollen? In der BILD? Ich kann dir auch gerne eine Zeichnung machen und sie dir schicken. Dieser Treffpunkt hier, wird erst durch solche Leute wie dich aufgewertet.
Es fällt mir halt immer sehr schwer, wenn ich auf geistigen Durchfall reagieren soll. Sorry, aber Dresden für Kriegsverbrechen hält, der ist nun mal ein Revisionist. Für dich kann ich die Realität nicht verbiegen.
Du hast die GEZ vergessen. Sag mal: zu welcher Posse gehört eigentlich jemand, der Dresden für ein Kriegsverbrechen hält und Reden gegen die Befreiung der Welt von Nationalsozialismus mittels alliierter Bombenangriffe etc. hält?
Du hast hier alle entlarvt? WOW! Mach weiter so und du wirst noch richtig Karriere machen. Der NEW YORKER sucht Leute von deinem Schlage! Deine widersprüchlichen und leicht verrückten Ansichten könnte nur ein geistig kranker auflösen. Frag doch mal den Volksgenossen Silberstreif!
Wenn du den Weg hier her gefunden hast, dann werden andere, die nicht nur über einen IQ wie die Zimmertemperatur verfügen, hier auch ankommen. Über die Leserzahlen kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Könnten natürlich immer etwas mehr sein, aber ich bin ganz zufrieden.
Ganz im Gegensatz zu dir und deinen doitschen Freunden! Über euch spricht ganz Deutschland. Ihr seid die Retter der Nation, die Helden.
Treffende Selbstbeschreibung von dir!
Behaupte ich ja gar nicht, denn ich stehe zu dem, was ich schreibe. Kann man das von dir auch sagen? Neeeee
Nazi? Wo findet sich das bei mir? Viel Spaß beim Suchen!
Da kann man mal sehen, daß du es einfach nicht verstanden hast, ja, es nicht verstehen willst. Meine Position lässt sich nur aus einer Position der Minderheit realisieren. Wer ist eigentlich „wir alle“? Du und deine Volksgenossen oder wer?
hier noch eine doch irgendwie interessante kleine Geschichte zu „Dresden“ mal abseits des allfälligen und unvermeidlichen ideologisch hochgezüchteten Blablas. Mir gefällt daran auch die Haltung der Autorin, die jenseits aller Kollektive eine klitzekleine Miniatur schreibt …
hier noch der Link dazu ..
also wenn ich lese, dass die strategischen Bombenangriffe mit dem Ziel der Massenvernichtung kein Kriegsverbrechen sei…dann kann ich nur den Kopf schütteln. Da gibt es grundlegende moralische Bedenken vieler Menschen und nicht nur in Deutschland, die sich anscheinend von dem Autor dieses Beitrages unterscheiden.
Desweiteren, warum spricht man nur von einem deutschen Revisionismus. Bei genaueren Betrachtungen fällt auch ein Revisionismus auf der bestimmte Länder der ehemaligen Allierten in ein schlechtes Licht rücken.
Natürlich gibt es historische Anschaungen von rechten Parteien, die verharmlosen und Geschichtsfälschung betreiben. Aber bestimmte Analysen der Geschichte und vor allem moralische Ansichten sind einfach Fakt in solch einem brutalen Krieg.
Und wenn hier nur über Industriestandorte des Reiches die Rede ist, aber von „moral bombing“ kein Wort genannt wird, ist dieser Bericht selber schon revisionistisch. Das moral boming war die Strategie gegen die Bevölkerung, das Zentrum Dresdens welches als Ziel galt beherbergte nicht die über 100 Farbriken usw wie hier genannt.
Es ist wirklich schwer im Internet neutrale Berichte oder Diskussionen zu finden über den Bombenangriff auf Dresden, anstelle wird es anscheinend recht oft politisiert und nicht sachlich diskutiert.
Am 28. März 1945 erwog Winston Churchill, den Luftkrieg gegen deutsche Städte einzustellen, und distanzierte sich in einem Telegrammentwurf an General Ismay und die britischen Chiefs of Staff und Chief of the Air Staff von dessen Ausrichtung:
„Mir scheint, dass der Moment gekommen ist, wo das Bombardieren deutscher Städte, nur um den Terror zu vermehren, wenngleich andere Vorwände angeführt werden, überdacht werden sollte. Andernfalls werden wir ein völlig zerstörtes Land kontrollieren…Die Zerstörung von Dresden stellt die Ausführung alliierter Bombardierungen von nun an ernsthaft in Frage.… Ich sehe die Notwendigkeit für eine präzisere Konzentration auf militärische Ziele… anstelle von bloßen Terrorakten und mutwilligen Zerstörungen, wie imposant diese auch sein mögen.“