Deutsche Obamania am Ende?
Februar 29, 2008 von telegehirn
Die Deutschen mögen den Republikaner Bush und seine Politik nicht, aber sie lieben offensichtlich den Demokraten Barack Obama. Als jüngst der amerikanische Verteidigungsminister Gates u.a. Deutschland aufforderte sich im Kampf gegen die islamofaschistischen Taliban stärker zu beteiligen, da waren sowohl die deutsche Öffentlichkeit, als auch die deutsche Politik empört und wiesen die berechtigten Forderungen brüsk zurück. Barack Obama, der möglicherweise der nächste Präsident der USA werden könnte, stellt jetzt die selbe Forderung auf und möchte, daß die Europäer, insbesondere die Deutschen, auch einmal “die Drecksarbeit” erledigen. Obama liegt natürlich richtig und auch zum Iran hatte er schon sehr interessante Äusserungen getätigt. Liest man dann die Kommentare (“die USA sind zuerst in Afganistan eingefallen. also sollen die das jetzt auch ausbaden und nicht andere Staaten mitreinziehen.[...] trotzdem hat die Obama nicht das recht von europa zu verlangen, mitzumachen. wir wollten von anfang an keinen krieg!!!“) zu diesem Artikel von Welt-Online, dann tippe ich mal darauf, daß der Flirt der Deutschen mit Obama bald zu Ende sein wird.
















Es war alles so schön einfach. Der Busch war der “Böse” und der Obama der “Gute”. So mögen es die Deutschen. Immer schön schwarz/weiß. Nun wir es wieder einmal kompliziert. Wahrscheinlich wird jetzt in den Medien wieder die Clinton hochgejubelt.
DDHs “Liebe” ist jedenfalls ehrlich und treu…:
http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2008/02/26/kampagne-gegen-obama-jetzt-soll-er-unamerikanisch-sein/#comment-979
Hallo Hirrrrn,
biste ausjetrocknet, wa? Scheiß - falsch - schließ deine Seite. Inzestiert niemanden mehr.
Gut wichs und koks.
[...] Ihr Amerikanischen Präsidentschaftskandidaten seid doch alle gleich. Ich könnt kotzen. [...]
Scheint so als ob die Texaner etc. auch genug von Obama haben. Schade eigentlich.
Obama sagt ja jetzt, daß er die Wahl in Texas gewonnen hätte, weil er im Gegensatz zu Clinton mehr Delegierte gewonnen hätte. Clinton erreichte zwar 51% der Stimmen, aber eben nicht die Mehrheit der Delegierten. Die Demokraten haben sich mit ihrer Entscheidung die Verhältniswahl anzuwenden wohl selbst ins Knie geschossen. Bei der GOP hat man dank dem Prinzip “the winner takes it all” jetzt schon einen feststehenden Kandidaten.
Die Amis haben eh ein anachronistisches Wahlrecht, wenn die Demos das bei ihrer Vorwahl abbilden, ists doch verständlich. Ob das natürlich ihrer Kampagne zuträglich ist, ist natürlich eine andere Frage.
Und die Repus? Hmpf. Darüber will ich lieber nicht nachdenken. Zwar ist fast jeder außer der jetzige Vize eine Verbesserung, aber.. naja. Auf jeden Fall wirds interessant.
Ja, der Nachteil ist jetzt bei den Demokraten, aber wer weiß. Vielleicht nützt es ja dem Sieger bei den Dems, daß jetzt der Wahlkampf weitergeht, denn wer interessiert sich jetzt für McCain?
Die Clinton weht doch wie ein Fähnchen im Wind und hat üble Dreckskampagnen und nutzt die Angst der Wähler gegen Muslime um Obama aus dem Rennen zu werfen.
Ich würde Clinton nicht wählen. Hier kann man wahrscheinlich wirklich nur das kleinere Übel wählen. Es gibt Amerikaner die sagen “Wen soll ich nur wählen, ich will keinen von denen, gibt es nicht ein Gesetz das alle aus dem Rennen wirft und man neue Kandidaten aufstellen kann?”
Ein Appell an die Eigenverantwortung. Schon erstaunlich, auch die Reaktion des Publikums - der Mann ist gut für die Black Community. Nur halt leider ein Politiker…
http://www.youtube.com/watch?v=l0L2GEBhd2w
Kluge Analyse von Jason Kuznicki:
http://positiveliberty.com/2008/03/obamas-rorschach-test.html