Telegehirn

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Berlin sagt Nein zu Tempelhof: Fast 80% der Berliner gegen den Weiterbetrieb von Tempelhof

Der erste Volksentscheid in Berlin ist eindeutig gescheitert. Fast 80 % der Berliner haben sich gegen Tempelhof entschieden. Nur ICAT, Friedbert Pflüger und der notorische Springer-Konzern wollen die Realität einfach nicht anerkennen und so offenbaren Friedbert Pflüger und seine Vasallen ein merkwürdiges Verständnis von Demokratie. In der offiziellen Broschüre, die jeder Wahlberechtigte vor dem Volksentscheid mit der Wahlbenachrichtigung erhielt, schrieb ICAT, daß jeder der nicht zu der Abstimmung geht mit Nein stimmen würde und daher, wenn wir der “Logik” von ICAT folgen, haben eben fast 80 % der Berliner gegen Tempelhof gestimmt. Bei ICAT kann man anscheinend nicht zählen, denn man will statt der glatten Niederlage ein Patt erkannt haben.

Friedbert Pflüger, die zugewanderte Flitzpiepe aus der Provinz, hatte vor der Abstimmung immer betont, daß der Senat doch das Ergebnis akzeptieren und respektieren sollte und nun da die Abstimmung glatt verloren ging, stellen sich die Befürworter trotzig hin und behaupten ganz dreist, daß sie eigentlich gewonnen hätten. Warum fällt es Wahlverlieren immer so schwer die erlittene Niederlage offen einzugestehen? Das Verhalten von Friedbert Pflüger und Co. ist einfach nur grotesk, provinziell und peinlich. Am Sonntag verlor der VfB Stuttgart gegen Bayern München mit 4:1 und wenn sich der Trainer der Stuttgarter, Armin Veh, nach dem Spiel hingestellt und behauptet hätte, daß seine Mannschaft doch ganz klar gewonnen hätte, dann wäre er erst verlacht, dann entlassen und letztendlich eingewiesen worden. Bei Pflüger passiert das leider nicht. Schade eigentlich.


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Flughafen Tempelhof: Volksverwirrung, Volksverdummung, Volksabstimmung

Am Sonntag findet in Berlin ein Volksentscheid statt. Die Springerpresse und die Westberliner Kleinbürger haben Hand in Hand mit der mittlerweile marginalisierten (West) Berliner CDU, samt dem liberalen Anhang in Form der FDP, diesen Volksentscheid herbeigeführt. Diese schale Melange des alten Westberlins will unbedingt die “Mutter aller Flughäfen” offenhalten. Wie nicht anders zu erwarten, führt auch diese Befragung des “Volkswillens” zwangsläufig zu einer gnadenlosen Form des Populismus. Da nehmen sich Befürworter, wie Gegner nichts. Deshalb will ich mich auch nicht allzu lang mit Sachargumenten aufhalten und gleich in Richtung Polemik einschwenken. Zur Erkärung: Am Sonntag soll über folgende Frage abgestimmt werden:

„Der Stadtflughafen Tempelhof ergänzt
und entlastet den Verkehrsflughafen
Berlin-Brandenburg International (BBI).
Der Berliner Senat wird aufgefordert,
sofort die Schließungsabsichten
aufzugeben und den Widerruf der
Betriebsgenehmigung aufzuheben.
Tempelhof muss Verkehrsflughafen bleiben!“

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Sintflutartiger Weltuntergang fällt aus: 99 Prozent des antarktischen Schelfeises ist “relativ sicher”

Als jüngst bekannt wurde, daß ein 41 mal 2,5 Kilometer großer Eisberg vom Wilkinsschelf abbrach, da sahen viele Medien schon den Weltuntergang gekommen und die BLÖD-Zeitung machte sich herzzerreissend Sorgen um die armen Pinguine, die nun angeblich sterben könnten. Das Eis der Arktis würde nun “zerbrechen“. Schlimm, schlimm und die Panikmacher hatten wieder Hochkunjunktur. Leider wurden dabei anderslautende Stimmen fast völlig ignoriert. So erklärte der Beauftragte des Alfred-Wegener-Instituts für Marine Biodiversität, Julian Gutt, in Hamburg, daß bisher etwa ein Prozent des Schelfeises verschwunden sei und die restlichen 99 Prozent auf absehbare Zeit “relativ sicher” seien. So, so, dann rückt der Weltuntergang, inklusive nasser Füsse, wohl in weite Ferne. Schade eigentlich.


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84 Prozent der Palästinenser sind für Terror gegen Israel

Eine Meinungsumfrage (PDF-Download) des Harry S. Truman Research Institute for the Advancement of Peace an der Hebrew University Jerusalem und des Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR), die vom 12. bis zum 17. März 2008 durchgeführt wurden, ergab ein erstaunliches Bild von der Friedensbereitschaft der palästinensischen Bevölkerung:

Die Mehrheit der Palästinenser unterstützt mit 84% (Gazastreifen 91%, West Bank 79%) den jüngsten Anschlag auf eine Religionsschule in Westjerusalem. 64% befürworten Raketenangriffe aus Gaza auf Israel.

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Freiheit für Simbabwe?

Die regierende ZANU-PF von Diktator Robert Mugabe hat die Parlamentswahlen in Simbabwe verloren und obwohl die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahlen offiziell noch nicht beendet ist, was wohl auf absichtliche Verzögerungen seitens der ZANU-PF zurück zu führen ist, steht fest: In Simbabwe wird sich vieles zum Guten verändern. Ich möchte ausdrücklich auf den Blog This is Zimbabwe verweisen, der ausführlich über die Wahlen in Simbabwe berichtet.


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Kuba auf dem Weg ins 20. Jahrhundert

In diesen Tagen ist von Reformen die Rede, die der neue kubanische Diktator Raul Castro, der vor wenigen Wochen seinen Bruder Fidel beerbte, in Kuba einleiten würde. So dürfen Kubaner neuerdings Computer, Mobiltelefone oder DVDs kaufen. Vorausgesetzt man verfügt über die nötigen Devisen. Bisher war der private Besitz von Computern und Mobiltelefonen nur mit staatlicher Sondererlaubnis möglich.

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Axel Springer ruft – Telegehirn folgt

Die Axel Springer AG gilt vielen ja als Ausgeburt des Bösen und Feindbild schlechthin. Das hält mich allerdings nicht davon ab, dem Ruf von Axel Springer zu folgen und in Zukunft für diesen herrlichen Konzern zu arbeiten. Wolfgang Saurin, der Verlagsgeschäftsführer der B. Z. Berlin, rief mich persönlich an und bat mich sehr freundlich in Zukunft für die B.Z. Berlin, die größte Zeitung der Hauptstadt, zu arbeiten. Da konnte ich nicht widerstehen und sagte spontan zu. Eine Bedingung stellt die Axel Springer AG allerdings. Ich muss aufhören zu bloggen und das fällt mir nicht besonders schwer, da ich jetzt für den besten Medienkonzern der Welt arbeiten darf und so möchte ich mich dankbar von fast 250.000 Lesern seit Ende Mai 2006 verabschieden. Es war eine schöne Zeit. Danke und auf Wiedersehen!

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