Axel Springer ruft - Telegehirn folgt
April 1, 2008 von telegehirn
Die Axel Springer AG gilt vielen ja als Ausgeburt des Bösen und Feindbild schlechthin. Das hält mich allerdings nicht davon ab, dem Ruf von Axel Springer zu folgen und in Zukunft für diesen herrlichen Konzern zu arbeiten. Wolfgang Saurin, der Verlagsgeschäftsführer der B. Z. Berlin, rief mich persönlich an und bat mich sehr freundlich in Zukunft für die B.Z. Berlin, die größte Zeitung der Hauptstadt, zu arbeiten. Da konnte ich nicht widerstehen und sagte spontan zu. Eine Bedingung stellt die Axel Springer AG allerdings. Ich muss aufhören zu bloggen und das fällt mir nicht besonders schwer, da ich jetzt für den besten Medienkonzern der Welt arbeiten darf und so möchte ich mich dankbar von fast 250.000 Lesern seit Ende Mai 2006 verabschieden. Es war eine schöne Zeit. Danke und auf Wiedersehen!
















jetzt haste den weg zur dunklen seite der macht vollendet!!! glückwunsch!
Dieser Schritt war ja auch überfällig.
Hey, Glückwunsch!
Ich bin letzten Sommer auch zu Google gegangen, obwohl ich eigentlich Akademiker im Elfenbeinturm werden wollte
Ist auf alle Fälle cool, einen interessanten Job bei einer guten Firma zu haben!!! Viel Erfolg - werde das Blog sehr missen!
Danke! Ich durfte im Elfenbeinturm der Akademiker immer nur sauber machen und die haben da jede Menge Dreck unterm Sofa.
Springer ist ja schliesslich der beste und ehrlichste Medienkonzern der Welt! Da gehört einer wie ich ja hin.
hihi
geil
moment. was für ein tag ist denn heute??? hmmm….
Hab Dich durchschaut, mein Lieber.
Obwohl BZ ja eine der.. nein, DIE größte regionale Zeitung ist… sowohl von der Auflage her, als auch vom Spirit, ne? Die könnten Dich schon gebrauchen..
Und wie die mich brauchen, Marlin. Auf Knien haben die mich angebettelt, um ihr Blatt wieder aus dem Dreck zu ziehen. Den Ausschlag hat dann Friede Springer gegeben. Den Tränen nahe berichtete sie mir von der Not der B.Z. Leider ist die B.Z. ganz minimal vom Pfad der Seriosität abgewichen, was natürlich allein die Schuld der 68er ist. Die haben dieses Glanzstück der Journalismus unterwandert und so dessen Ruf beschädigt. Da bleibt nur so einer wie ich, um das Steuer rumzureissen.
@ Laura:
Ja…Dafür bin ich auch irgendwie verantwortlich. Da merkt man den antideutschen Einfluss, der sich jetzt bei Springer breit machen wird. Ganz subtil natürlich, denn der kleine Mann auf der Straße soll ja nicht verschreckt werden und weiter jeden Tag sein sauererarbeitetes Geld für eine B.Z. ausgeben. Ganz unterbewusst wird aber antideutsche Propaganda verbreitet.
@ blogggparty:
Keine Ahnung…Dienstag?
[...] war der Springerverlag das stärkste Bollwerk gegen den Antisemitismus? Solch blasphemische Aussage kann nur ein [...]
ich finde, du machst das gut. kritik an der nazi-geilheit der britInnen ist schon lange überfällig, immer redet man nur von den deutschen, das geht gar nicht.
sehr schön.
auch das gefällt mir:
hätte britannien nur über hellseherische kräfte verfügt, dann …
[...] Axel Springer AG arbeiten und schon gar nicht für deren Gossenblatt Boulevardzeitung B.Z., denn der gestrige Artikel war ein [...]