Sintflutartiger Weltuntergang fällt aus: 99 Prozent des antarktischen Schelfeises ist “relativ sicher”
April 3, 2008 von telegehirn
Als jüngst bekannt wurde, daß ein 41 mal 2,5 Kilometer großer Eisberg vom Wilkinsschelf abbrach, da sahen viele Medien schon den Weltuntergang gekommen und die BLÖD-Zeitung machte sich herzzerreissend Sorgen um die armen Pinguine, die nun angeblich sterben könnten. Das Eis der Arktis würde nun “zerbrechen“. Schlimm, schlimm und die Panikmacher hatten wieder Hochkunjunktur. Leider wurden dabei anderslautende Stimmen fast völlig ignoriert. So erklärte der Beauftragte des Alfred-Wegener-Instituts für Marine Biodiversität, Julian Gutt, in Hamburg, daß bisher etwa ein Prozent des Schelfeises verschwunden sei und die restlichen 99 Prozent auf absehbare Zeit “relativ sicher” seien. So, so, dann rückt der Weltuntergang, inklusive nasser Füsse, wohl in weite Ferne. Schade eigentlich.
















Moin
Wollte nur als Laienprofi mal was dazu ablassen: Ich gehe jederzeit daccord, dass das CO2-Fixieren totaler Humbug ist und für den Naturschutz kontraproduktiv.
Klimaerwärmung ist ungeachtet aller Kausalitäten ein gewaltiges Problem und sehr wohl feststellbar: Für mich am Ausbreiten von Arten in Deutschland, die vormals mediterran oder allenfalls im Rheintal nachweisbar waren, nun aber bis ins badische Sibirien wandern. Wo sie bestimmt schonmal waren, keine Frage.
Das Schmelzen von Gletschern ist allerdings für viele Leute lebensbedrohlich, in Bolivien etwa, ebenso der Anstieg des Meeresspiegels. Insofern finde ich den Kommentar “schade eigentlich” ziemlich daneben. Man muss sich nicht mit allem identifizieren, was als vorgebliche Kritik linksökologischer Wahnphantasien herumdümpelt. Sehr viel öfter hatten nämlich eben jene auch recht - was zeigt, dass sie ihren Wahn sehr gut an real existente Probleme anzubinden wissen.
In dem Sinne: Rettet den Regenwald!
Pinguine gibt es nicht in der Arktis!
“Klimaerwärmung ist ungeachtet aller Kausalitäten ein gewaltiges Problem und sehr wohl feststellbar: Für mich am Ausbreiten von Arten in Deutschland, die vormals mediterran oder allenfalls im Rheintal nachweisbar waren, nun aber bis ins badische Sibirien wandern.”
Lächerlich. Ich kenne auch Beispiele aus meinem Bekanntenkreis. LOL
Das Waldsterben wurde seinerzeit ebenfalls sehr nah erlebt.
Schade, wirklich schade … ich hatte bezügl. des Weltunterganges bereits Hoffnungen gehabt.