Sie nennen sich “Pazifisten” und sind schon lange nicht mehr meine Freunde. Die feige Ermordung eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan durch islamofaschistische Taliban ist für sie ein Grund zum Abfeiern:
Sie nennen das “Satire” und wer es wagt diesen menschenverachtenden Unsinn zu kritisieren, der ist gleich ein Halb- oder Vollnazi.
Würden die hysterischen Forderungen nach einem Rückzug der Alliierten aus Afghanistan erfüllt, würden die islamofaschistischen Taliban mit aller Wahrscheinlichkeit wieder ihre Schreckensherrschaft errichten. Dann würden u.a. religiöser Terror, Massenmord und die grausame Unterdrückung der Frauen zurückkehren und Afghanistan würde erneut auf allen Gebieten in die Steinzeit zurückfallen. Wollen das diese Pazifisten? Offensichtlich ja und so machen sie sich zu Helfershelfern der Taliban. Auch die Taliban bekommen die Diskussion in Deutschland über Rückzugsforderungen mit, die nach jedem Anschlag hier hochkocht. So werden die Taliban durch die Pazifisten ermutigt Bundeswehrsoldaten anzugreifen, denn in der Logik der Taliban brauchen diese nur ein paar Bundeswehrsoldaten zu ermorden und schon zieht die Bundeswehr ab. Rechtlich mag das keine Beihilfe zum Mord sein, aber moralisch durchaus. Wer den Terror der Taliban als “legitimen Widerstand” darstellt, der hat auf einer “pazifistischen” Demonstration, wie sie am 20. September in Berlin stattfinden soll, eigentlich nichts zu suchen. Doch es wäre ein Wunder, wenn sich die “Friedensfreunde” von diesen “antikapitalistischen” Terrorsympathisanten distanzieren würden.
Für Terroristenversteherinnen wie Ulla Jelpke (SED) wäre “eine wirkungsvolle präventive Terrorbekämpfung” nur “ein Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.” Ihnen ist jegliche Solidarität mit der afghanischen Bevölkerung, die eine Rückkehr der Unterdrückung durch die Taliban ablehnt, fremd. Ein kleiner Medienskandal ist das gestrige Interview im Rahmen der 3sat-Sendung “Kulturzeit” mit dem “Pazifisten” Andreas Buro. Dort durfte Buro seine hesperophobe Propaganda ungestört verbreiten, ohne das der Moderator Ernst A. Grandits auch nur eine kritische Frage zu den Folgen eines Abzugs aus Afghanistan stellte. Spiegelfechter übernehmen Sie!
“Pazifistisches” Hetz-Plakat als PDF
















du scheiss kriegshetzer!!
Jetzt hast du es mir aber gegeben und dann noch so sachlich.
Über die meisten “Pazifisten” muss man sch nicht streiten, sie sind ein verlogenes Dreckspack. Ihre eigentlichen Ziele verfolgen sie völlig “unpazifistisch”.
Als Konservativer hingegen sollte man sich schon Gedanken über Sinn und Zweck des deutschen Afghanistaneinsatzes machen. Welche (politischen) Ziele verfolgen wir dort? Befreiung des Volkes von einem islamischen Terrorregime? Können/wollen die das nicht selbst? Und wenn nicht heute, dann eben in 100 Jahren? Ist dieses Ziel den Knochen eines pommerschen Grenadiers wert (Bismarck über den Balkan)? Bekämpfung des Terrorismus? Heute in Afghanistan, morgen sonstwo? Das mit “normalen” militärischen Mitteln?
Wenn “Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist (Clausewitz)”, sollten zumindest folgende Dinge klargestellt sein:
- die Interessen Deutschlands an einem solchen Krieg,
- es auch gesagt werden: wir befinden uns in einem Krieg, und nicht in einem bewaffneten Ausflug des THW,
- die entsprechenden Konsequenzen innenpolitisch gezogen werden.
@lieber Herr Baron:
Der Sinn des Einsatzes ist die Säkularisierung vor Ort und die Bereitmachung der dortigen Gesellschaften für die Demokratie oder zumindest für eine solide Form des Despotismus.
Zudem will man keinen weiteren Mullah im Fernsehen aus einem für ihn sicheren Land hetzen sehen.
Der Bevölkerung wird die ganze Sache als “technisches Hilfswerk” verkauft, ansonsten würde die nicht mitziehen.
Letztlich spielt auch die Angst vor dem Islam eine Rolle, man übt so zu sagen Einsätze, die erforderlich werden können, bspw. nach einem Grossanschlag oder nach bestimmten “Vorfällen”.
Bewusst ist all das aber vermutlich nur wenigen Stakeholdern, außer vielleicht dem einen oder anderen zynischen Pazifisten.
@ liebe Bohne:
“Der Sinn des Einsatzes ist die Säkularisierung vor Ort und die Bereitmachung der dortigen Gesellschaften für die Demokratie oder zumindest für eine solide Form des Despotismus.”
Ist das “Entwicklungshilfe” mit anderen Mitteln? Die stiftet bekanntlich mehr Unheil als Nutzen. Glaubst Du ernsthaft daran? Wie lange darf denn diese Entwicklungshilfe andauern, bis die Afghanen geruhen sich zu säkularisieren?
Hetzende Mullahs kann man auch anders aus(ab)knipsen.
Falls es zu einem “Großeinsatz” gegen Mullahs und & kommen sollte, sieht der vermutlich doch anders aus – kurzfristiger und wirkungsvoller, vielleicht bei etwas erhöhten Temperaturen. So kriegen wir die nicht in den Griff. Schaltest du sie heute in A. aus, sind sie morgen in B.
Angst vor dem Islam? Wer? Du? Liest Du in letzter Zeit zu viel PIpi oder “Gegenstimme”, den ultimativen Blog der deutschen Kopien aus Fundi-USA?
Die Angst vor dem Islam wird ja meist verleugnet, aus Angst, richtig. Aber man will schon an die Bärtigen ran, an die, die für unislamischen Terror stehen.
Zumindest ist der Sinn des Einsatzes zu vermeiden, dass Bärtige im Fernsehen erscheinen und bspw. als Aussenminister oder Kriegsminister sinistre Drohungen ausstossen.
Der Zweck des Einsatzes darf durchaus auch als medialer Art verstanden werden: Schützt die Bürger zu Hause vor Bärtigen im Fernsehen.
Wenn Du zurzeit keine Angst hast, wir Ältere neigen ja ohnehin zur Gelassenheit, dann wird diese aber vielleicht doch wiederkommen, bspw. wenn Israel und der Iran sich gegenseitig sattmachen oder die Pakis auf einmal doch im Sinne Allahs mit der Atombombe hantieren. Oder wenn die Kriminalität in D weiter ansteigt und keiner weiss warum. Vielleicht kommt es ja auch wieder zu unislamischem Terror in D oder Europa, wer weiss?
Zurzeit verschnaufen die Brüder aber ein wenig. Technische Kompetenz ist auch eher nicht gegeben und man darf hoffen, dass MTV und Alkohol die Kollegen in einem günstigen Verhältnis zur Fertilitätsrate säkularisieren.
Klar ist Krieg in Afghanistan und die Politik hier verklärt das natürlich als THW-Einsatz mit Waffen. Die machen das auch wegen der zahlreichen Bedenkträger in Deutschland, mit ihrem falschverstandenen Pazifismus. Es ist ja nicht so, daß Deutschland mal eben in Afghanisten eingefallen wäre und deutsche Soldaten da nun wüten. Damit hätte ich auch ein Problem, aber hier ist Deutschland in internationale Strukturen eingebunden und verhindert so deutsche Sonderwege, die ja gerade die “Pazifisten” anstreben. Mit einem Abzug spielt man nun mal den Taliban in die Hände und was die angerichtet haben sollte jedem Plebs bekannt sein.
Sicherlich kann und muss man an der Führung des Krieges Kritik üben, denn es sind einfach zu wenig Truppen dort und die einheimischen Sicherheitskräfte sind längst noch nicht stark genug.
Eine Alternative sehe ich nicht. Die Taliban müssen zerschlagen werden, wie man es mit faschistischen Banden eben machen sollte. Das sich gerade Leute, die sich als Antifaschisten betrachten gegen die Bekämpfung der islamofaschistischen Taliban…..Da kann ich nur den Kopf schütteln. Hier spielt natürlich auch mal wieder der strukturelle Antiamerikanismus in Deutschland ein gewichtige Rolle und ist es nicht merkwürdig, daß jene “Kriegsgegner” beim Georgienkonflikt prorussische Positionen bezogen?
Was der liebe Herr Baron meint ist, dass es in diesen Ländern nichts zu gewinnen gibt. Wir wollen uns ja nichts vormachen und glauben, dass auch nur irgendein “Projekt” mehr als 1-2 Jahrzehnte überlebt. Aber das ist entwicklungshilfetypisch, es gibt zu den “Projekten” köstliche Studien.
Aber nix zu tun und den Bärtigen das Fernsehen zu überlassen wäre sehr schlecht, darunter würde auch die Wehrfähigkeit der westlichen Systeme leiden. (Kein Wunder, dass linke und rechte Extremisten die Niederlage im Auslandseinsatz fordern und herbeisehnen.)
Aber es ist Symbolpolitik, da hat der Herr Baron recht, es geht nicht – wie früher – um Missionen und Missionserfolge, sondern um den permanenten symbolträchtigen Kampf gegen den Islam bzw. den unislamischen Terror.
Gewinnen kann man schon einiges, wenn auch weniger materiell, aber man auf jeden Fall eine Menge verlieren. Niemand hat gesagt, daß man man die Taliban in einem Blitzkrieg besiegen kann, denn man bekämpft hier auch eine Ideologie und ein Ende ist nicht absehbar, aber in unserer Zeit wollen die Menschen halt schnelle Lösungen und Politiker gauklen das ja auch jeden Tag bei etlichen Themen vor, aber hier ist ein langer Atem gefordert und wenn man etwas zynisch wird und die Zahl der toten Soldaten mit der Verkehrsunfallstatistik vergleicht…aber lassen wird das….
@ Tele, Bohne:
eure Argumente sind ja richtig und nachvollziehbar, nur fehlt mir die Kosten/Nutzenanalyse. Was ist derzeit und auf längere Sicht prioritärer, die Auseinandersetzung, der Kampf gegen den Linksfaschismus hier oder gegen die Taliban, und ihre Fernsehauftritte? Da habe ich mich entschieden.
Dass sich die Linksfaschisten Niederlagen jeglicher Art für unser “System” herbeisehnen, ist ja nun nicht neu. Das haben die schon in und nach WK I getan, im 3. Reich sowieso (und selbst da hat meine Toleranz Grenzen, sorry), und post bellum wiederum. Sie sind permanent da, und sie gilt es zu bekämpfen. Falls sie sich einige Bärtige als Helfer nehmen, sind auch diese dran. Aber immer schön der Reihe nach.
Für die mögliche Auseinandersetzung mit den Bärtigen & Co müssen wir uns wappnen. Am besten durch eine erfolgreiche Politik gegen “links”, Bedenkenträger und weichgespülte Subjekte. Die Taliban können warten. Wir auch.
@lieber Hr.Baron
(Ohne Sozialdemokraten hätte es keinen Versailler Vetrag und dann auch keine Nazis gegeben. Ich hoffe Tele erlaubt hier einmal diese These, nein, ich bin nicht rechts, LOL.)
Ansonsten, klar, man kann die Bärtigen machen lassen. Aber die kommen dann früher oder später auch zu uns (oder sind schon da), wetten?
Der Kampf gegen den Ostblock hat auch Geld gekostet, gönnen wir uns doch den Kampf gegen den unislamischen Terror.
Lieber Bohne,
“Aber die kommen dann früher oder später auch zu uns (oder sind schon da), wetten?”
Wie denn? Genauer betrachtet sind die Bärtigen geo/militär/wirtschafts/wissenschaftspolitisch in einer Scheisslage, und das auf absehbare Zeit. Ausser Energierohstoffen nichts in der Hinterhand, wissenschaftlich/technisch auf Niveau NN (= NormalNull), militärisch zu nicht viel in der Lage, und, jetzt kommts, umringt von fähigeren Staaten, die diesen schlicht nicht wohlgesonnen sind: USA,Canada/Europa/Rußland/China/Indien. Was wollen die denn machen ausser Terror? Sobald dieser größere Ausmaße annehmen sollte, werden wir mit Sicherheit damit fertig.
Nein Bohne, unser wirklicher Gegner sitzt bei uns. Nur der kann uns entscheidend schwächen, nicht die Bärtigen. Da fällst Du befürchtungsweise auf Ablenkungsmanöver der PIPI-Rechtsradikalen rein.
Wer ist denn PIPI?
Ansonsten, da Du nicht auf die WW1-Problematik angesprungen bist, die Sozen gabs schon immer, Bebel bspw. hat sich immer als Feind der so genannten bürgerlichen Gesellschaft verstanden, Willy und der doofe Wehner sowieso.
Mit Sozen kannst Du fertig werden, die Bärtigen spucken Dir aber ins Essen.
Sozen garantieren, dass die Revolution nicht kommt, die würden sogar ihre Brüder und Schwestern an die Amseln verfüttern, damit das so bleibt.
Und – btw, ich bin doch der, der das Polackenblog entlarvt hat.
PIPI = politically impotent.
Schon recht, die meisten Sozen sind ungefährlich, weil dumm. Die rechne ich auch nicht unter die Sozialfaschisten. Letztere sind verstreut überall, schlechter zu greifen, deswegen gefährlicher. Lafo zählt mit Sicherheit darunter.
Wo und wann können mir die Bärtigen ins Essen spucken? Die entsprechenden Staaten? Die Kreuzberger Unterschichtkids? Ich wiederhole mich: wenns drauf ankommt sind die schneller draußen als sie laufen können.
Es ist doch offensichtlich: die Linksfaschisten wollen die Bärtigen als Hiwis zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzen. Deswegen das Gerede von der sozialen Ungerechtigkeit, die diesen widerfährt, multikulti, “eine Welt” und was sonst noch für bullshit. Die rechtsfaschisten a la PI et al. benutzen die Untaten der Bärtigen, um ein Feindbild aufzubauen, um so leichter an ihre Ziele zu gelangen.
Das Polackenblog? Auweia, habs da lange genug probiert, als “rational, Jagdhund, Harzhorn”. War falsch, da hoffnungslos. Mit denen ist nicht einmal andeutungsweise Staat zu machen. Verquaste Sektierer US-Zuschnitts, ohne jegliche Relevanz.
Als wer hast Du da mitgeschrieben und sie entlarvt?
Von wem stammt denn das genannte Fachwort? Hmm?!
Von mir, aber schon einige Zeit her.
@ rational:
Wie hoch waren die Kosten des 11. September?
Welche Linksfaschisten? Meinst du Leute wie den? Wie schätzt du die Gefahr ein? Wenn es denn eine gibt und wie steht diese im Verhältnis zu den Rechtsfaschisten, die seit 1990 über 100 Menschen ermordet haben? Vielleicht meinst du Lafontaine? Der ist eine Gefahr, wenn auch keine sooo Große, daß man deshalb den Kampf gegen die Taliban einstellen müsste.
Man kann sogar mehrere Gefahren bekämpfen. Sag mal, willst du die Bundeswehr gegen die “Linksfaschisten” einsetzen?
Und die Bohne hat Recht: Nicht nur das die Taliban zu uns kommen, was ja nicht so tragisch ist, denn die erkennt man ja gleich.
Aber es reisen auch Deutsche zu den Taliban und lassen sich ausbilden. Das ist eine Gefahr, die hier noch noch nicht alle verstanden haben.
Oh…Warte mal ab. Sollte es mal hier zu Anschlägen wie in Madrid oder London kommen, dann wird das massive Folgen haben. Ein Abzug wäre da noch die geringste Folge. PIPI kann man weitgehend ignorieren. Die richten sich schon selber hin. Der Hype ist vorbei und die versinken immer mehr in ihrer sektenähnlichen Struktur.
“Polackenblog”? Na, na, na…Gelbe Karte!
Wenn meint ihr eigentlich?
@ Dangerous Beans:
Im Vergleich mit den Kosten des kalten Krieges gibt es den Kampf gegen den Terror für ein bescheidenes Trinkgeld.
Das haben sie 1918/19 ja schon getan. Ebert wollte ja sogar den Kaiser behalten.
@lieber Herr Baron:
Schon mal was von “El Hamster” gehört? Ich glaube, der hat den Fachbegriff entwickelt.
Geistig rege halten!
@ Tele:
das sehe ich nach Analyse der Dinge doch anders. Terrorismus ist in den allermeisten Fällen eine Aussenseitermaßnahme, von der überwiegenden Mehrheit einer Gesellschaft weder getragen noch unterstützt, siehe Baader/Meinhofbande. Die haben zwar ihre intellektuellen, aber grundfeigen Speichellecker, die viel pseudointellektuellen Wind machen, aber defacto nie etwas unternehmen. Selbiges gilt aus meiner Sicht auch für den islamischen Terrorismus. Deswegen sind diese Terrorismen leichter zu orten und zu vernichten (damit kurze Zeit später wieder ein neuer auftaucht. Dami müssen wir vermutlich leben.).
9/11? Ja, was hatte der denn für Folgekosten, ausser möglicherweise als Alibi für eine (auch hier: möglicherweise) grandiose politische Fehlentscheidung (Irakkrieg) herzuhalten?
Wenn ein Terrorakt a la Madrid hier zur Folge hätte, dass die deutschen Truppen aus Afghanistan abgezogen werden, so liegt es einerseits an der Feigheit/Bequemlichkeit der Massen, abdrerseits auch daran, dass bisher niemand auch nur einen plausiblen, nachvollziehbaren Grund genannt hat, warum wir uns da beteiligen. Der Kampf gegen den Terrorismus reizt mich zum Lachanfall: heute Afghanistan, morgen Pakistan, übermorgen ggfls. Marokko uswusf. Das kann es doch nicht sein. Terrorismus, und der hier, muss mit anderen Mitteln bekämpft werden, verdeckter und härter, brutaler.
Die innerislamische Auseinandersetzung, der Terrorismus ist nur eine Facette davon, müssen wir ertragen, und aus meiner Sicht erst dann reagieren, wenn wir direkt betroffen sind. Das gilt natürlich auch für reisende Deutsche.
Bundeswehr gegen Linksfaschisten? Nein. Das ist ein Kampf um die Seele, Deutungshoheit und Geldbörse des Wählers.
“Terrorismus ist in den allermeisten Fällen eine Aussenseitermaßnahme, von der überwiegenden Mehrheit einer Gesellschaft weder getragen noch unterstützt, siehe Baader/Meinhofbande.”
Sorry, aber da scheint es doch ein wenig zu Abbau gekommen zu sein. Die RAF hat ca. 30 pol. Morde begangen und bestand aus vllt 50 Personen. Dazu kam noch eine Unterstützerszene (ca. 5k Leute) und Sympathisantenszene (ca. 100-200k Leute). Die politische Wirkung der Morde war immens.
Politische Morde und Terrorismus sind sehr effizient, nicht zu vergleichen bspw. mit der Zahl der Drogentoten oder Verkehrsopfer. Der pol. Linksschenk der BRD in den Siebzigern wurde auf das beste durch linksextremistischen Terror unterstützt, die Bev. kam zu dem Schluss, dass sie doch besser angesichts der Bedrohungslage ein wenig nach links rücken sollte, Stichwort Finnlandisierung (auf Grund der Bedrohungslage intern und extern (Ostblock)).
Und mit den Bärtigen ist eine Terrorwelle vorstellbar, die diese um den Faktor 10-1000 übertrifft. Die Betonung liegt auf “vorstellbar”, “etwas” Terror wird es aber in jedem Fall geben und sicherlich auch Forderungen unserer moslemischen Freunde nach Umbau des Staatssystems, also der Rechtslage in wichtigen Punkten, bspw. Meinungsfreiheit und Privatrecht.
Freche Forderungen gibts heutzutage schon genug, Todesdrohungen bestimmen heute schon das Bild der öffentlichen Meinungsäusserung, man betrachte nur die Angst der Kabarettisten und Komiker vor dem Islam [1]. Und dabei gab es ausser “internen Morden” noch gar keinen unislamischen Terror in Deutschland.
[1] Es wird immer das Jahr 1989 genannt, als die Scheisse anfing, also die Bedrohung Rushdies durch Mullahs aus dem Iran (wurde von vielen Linksintellektuellen unterstützt, denn wir kann man nur den urwüchsigen Islam beleidigen?), richtig ist aber 1987 als Rudi Carrell sich bei den Mullahs entschuldigen musste. Eine Entschuldigung, die viele Linke seinerzeit begrüssten.
@ Liebe Bohne,
das sind doch recht gewagte Hypothesen: die normale politische Schwingung von “mehr rechts” zu “mehr links” als Folge des RAF-Terrorismus zu begründen. Du überschätzt befürchtungsweise stark die intellektuellen Fähigkeiten der Bürger. Deren Wahlentscheidungen wurden und werden durch den Blick ins Portemonnaie getroffen, verbunden mit der “Überlegung”, wie man dieses am schnellsten, möglichst ohne viel zu tun auffüllen könnte.
Seit wann sind Kabarettisten denn Helden der Nation? Bis auf Ausnahmen sind das bezahlbare Kreaturen, die gegen Geld das Verlangte abliefern (auf etwas höherem Niveau vergleichbar mit Professoren und ihren “Gutachten”). Es wäre vielleicht nützlich, sich ab und an mit vox populi zu beschäftigen, und nicht ständig mit diesen pseudointellektuellen Vollbratzen. Bei vox populi haben die Mullahs einen schlechten Ruf, mit steigender Tendenz.
Der islamische Terrorismus wird verstärkt kommen, weil die islamische Welt um ihr bisheriges Dasein ringt. Deswegen wird es auch allzeit jene “Forderungen” aus dieser Ecke geben. Aber auch hier muss die Frage gestattet sein: wieviele sind es denn nun wirklich?
Was wäre passiert, wenn der Carell sich nicht entschuldigt hätte? Mord? Weltuntergang? Carell ist eben auch ein geldgieriger Armleuchter. Der Weg des geringsten Widerstandes (fürs Portemonnaie).
Hab noch vor ca.5 Jahren mit Rudi im ICE gesessen und gebechert, sehr netter Mensch.
Überhaupt, ich würde an Deiner Stelle mal in mich gehen und meinen Meinungsmengen und Gedächtnisleistungen prüfen, wenn Du Dich nicht mehr an die Siebziger oder an El Hamster zu erinnern vermagst, dann hopp!
Zudem gibts auch noch Jüngere als Dich und Leute mit Kindern, die haben einen anderen Planungshorizont, die WISSEN, dass die Kacke noch lange nicht zu Ende ist und dass da noch einige auf uns zukommt.
Ob man jetzt in Afghanistan oder Iran oder Irak sitzt macht den Braten nicht fett, es geht da wohl auch um Öl.
Da müssen wir nicht rummachen, da haben wir beide (und Tele sowieso) Recht, auch wenn die Meinungen nicht homogen sind. Aber das was zu uns kommt ist das Problem, und da schadet ein wenig Erfahrung im Kampf- oder THW-Einsatz nicht.
[...] mir einfach mal jemand helfen, wo der Unterschied zwischen diesen Rechtsextremen (z.B.) und diesem Linksextremen [...]