Telegehirn

Jetzt mit 30% mehr Trollfeminismus!


1 Kommentar

Rosen auf den Weg gestreut

Zu den Vorfällen der letzten Tage in Friedrichshain fällt mir dieses Gedicht von Kurt Tuchholsky ein:

“Ihr müßt sie lieb und nett behandeln,

erschreckt sie nicht – sie sind so zart!

Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln,

getreulich ihrer Eigenart!

Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft :

Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen,

sagt: »Ja und Amen – aber gern!

Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!«

Und prügeln sie, so lobt den Herrn.

Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft!

Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft.

Und schießen sie –: du lieber Himmel,

schätzt ihr das Leben so hoch ein?

Das ist ein Pazifisten-Fimmel!

Wer möchte nicht gern Opfer sein?

Nennt sie: die süßen Schnuckerchen,

gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen …

Und verspürt ihr auch

in euerm Bauch

den Hitler-Dolch, tief, bis zum Heft :

Küßt die Faschisten, küßt die Faschisten,

küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft !”

Dann küsst mal ordentlich…


1 Kommentar

Berliner Senat: Repressiv und arm

Mal wieder typisch Berlin, könnte man sagen: Da wird extra ein Gesetz beschlossen, damit in den Knästen von Berlin sog. Handy-Blocker installiert werden dürfen und dann fehlt am Ende das Geld, um die Geräte anzuschaffen. Selber schuld, lieber Senat. So eine voll demokratisch legitimierte Repressionswelle, wie sie in den letzten Monaten durch die Stadt schwappt, kostet eben eine Stange Geld.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 3.474 Followern an