Nicht besonders schön, aber irgendwie witzig, denn ich mag keine Ratten der Lüfte.
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Archiv der Kategorie: Pazifisten
No Al-Quds-Tag! Kein Fussbreit den Faschisten!
Am Samstag ist es wieder einmal so weit: Islamofaschisten werden unter dem Schutz der Berliner Polizei durch die Berliner Innenstadt ziehen und dabei sicherlich wieder Parolen wie “Tod Israel” und dergleichen skandieren. Die sog. Al-Quds-Demo geht zurück auf die Initiative des Ayatollah Khomenei zurück. Damit soll das Ziel einer “Befreiung” Jerusalems von den bösen Zionisten unterstüzt werden. Wie dumm eine solche Forderung ist, erschließt leicht, denn Jerusalem ist seit dem Sechs-Tage-Krieg frei. Im letzten Jahr kam es zu zahlreichen unschönen Aktionen der Berliner Polizei gegen die Gegendemonstration. Die Organisatoren versagten leider auf ganzer Linie und heulten dann rum, wegen der staatlichen Repression. Trotzdem lohnt sich natürlich gegen diese faschistische Demonstration auf die Straße zu gehen und man würde sich ein ähnliches Engagement wünschen, wie am 1. Mai, als manch bürgerliche Fusselbirne den Faschisten die Demo vermieste. Der Mangel an Widerstand kann als stillschweigendes Einverständnis mit den grundsätzlichen Zielen der Islamisten gewertet werden. Daß die Berliner Polizei da gerne schützend ihre Hand über eine solche Veranstaltung hält, sollte wenig überraschen. Das Ziel der Demo ist ja letztendlich dem Antizionismus, dem Hass auf Israel und der westlichen Welt Vorschub zu leisten.
Daher gesellen sich auch immer wieder hesperophobe Elemente, die keine Islamisten sind, zu der Demo oder unterstützen sie verbal. Im letzten Jahr konnte der Rechtsextremist Jürgen Elsässer seinen Sabber gar nicht mehr halten. Als staatliche geprüfter Antisemit Antizionist Volltrottel kann er ja gar nicht anders. Besucht also alle die Gegendemonstration am Samstag.
Ganz herzlich möchte ich mich bei dem hesperophoben Arschloch bedanken, das diesen Kommentar in meinem Blog schrieb und mich noch einmal daran erinnerte, daß am Samstag die Islamo-Faschisten wieder auf die Strasse gehen. Wie kann ein geistig gesunder Mensch so einen Müll auch noch glauben? Ok, Fonsi, der alte Looser darf seinen völligen Schwachsinn auch in der FAZ-Online absondern, aber das ist ein anderes Thema.
Antizionisten erleiden Schiffbruch
Am Wochende konnten sich die “Israelkritiker” in Deutschland schon einmal warm laufen. Beim Eurovision Song Contest erhielt der deutsche Beitrag aus Israel null Punkte. Aus anderen Ländern erhielt das deutsche Lied ebenfalls Null Punkte, aber nur das israelische Voting wurde so “kritisch” betrachtet. Bei MARXblog und dem Politblogger findet sich eine im wahrsten Sinne des Wortes “tolle” Zusammenfassung. Nun schwappt eine weitere Welle der scheinheiligen “Empörung” durch Deutschland. Zu den Reaktionen heute abend mehr.
Die sog. “Solidaritätsflotte” für den Gaza-Streifen wurde, wie mehrfach zuvor angekündigt, von der israelischen Marine gestoppt, um inspiziert zu werden. Die Soldaten, die die Schiffe nach Kriegsmaterial durchsuchen wollten, wurden sofort von bewaffneten Männern an Bord der “Friedensflottile” attackiert, wie in diesem Video zu sehen ist. Die Folgen sind gravierend. Mehr als ein Dutzend israelische Soldaten wurden teils schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Mindestens 19 der Angreifer wurden tödlich verwundet und zahlreiche verletzt. Die Schiffe werden in den Hafen von Ashdod geschleppt. Dort wird die für Gaza bestimmte Ladung gelöscht und nach einer gründlichen Untersuchung an ihren Bestimmungsort gebracht.
Diese Lösung (Löschung der Ladung in Ashdod und Transport nach Gaza.) wurde von israelischer Seite von Anfang an angeboten, aber die Aktivisten der sog. “Solidaritätsflotte” verweigerten sich. Wäre es wirklich nur darum gegangen, daß man Hilfsgüter in den von der faschistischen Hamas tyrannisierten Gaza-Streifen bringt, dann wäre das eine saubere Lösung gewesen. Aber diesen angeblichen Pazifisten geht es um etwas ganz anderes. Um Propaganda. Sie verbreiten das Märchen, daß der Gaza-Streifen ausgehungert werden soll. Von einem Freiluftgefängnis ist die Rede. Alles Quatsch.
In den letzten 18 Monaten sind trotz der ständigen Raketenangriffe der Hamas mehr als eine Million Tonnen Hilfsgüter in den Gaza-Streifen transportiert worden. Über israelische Grenzübergänge! Das entspricht einer Tonne Hilfsgüter pro Person im Gaza-Streifen. Sechs Tage die Woche rollen Stunde um Stunde Lastwagen in den Gaza-Streifen. Ob von den Vereinten Nationen, dem Roten Kreuz, anderen Hilforganisationen oder privaten Firmen. Alle Waren des täglichen Bedarfs, dazu Saatgut und allerlei landwirtschaftliches und industrielles Gut. Selbst Dünger, natürlich nicht zur Herstellung von Sprengstoff geeignet, wird in rauen Mengen in den Gaza-Streifen transportiert.
Nehmen wir einmal das erste Quartal des Jahres 2010:
94.500 Tonnen wurden mittels 3.676 LKW in den Gaza-Streifen transportiert. Davon waren 48.000 Tonnen Lebensmittel; 40.000 Tonnen Weizen; 2.760 Tonnen Reis; 1.987 Tonnen Kleidung und Schuhe; 553 Tonnen Milchpulver und Babynahrung.
Was für eine Blockade! Als Berliner, selbst wenn ich damals noch lange nicht gelebt habe, fällt mir die Berlin-Blockade ein. Raten Sie mal wie viele Tonnen die Sowjets in den Westteil Berlins gelassen haben! Denken Sie an eine Null, dann ist mit Ihnen noch alles in Ordnung. Vielleicht kann mir jemand da draussen diese Frage beantworten: Wie viele Tonnen Hilfsgüter werden eigentlich über Ägypten in den Gaza-Streifen transportiert?
Immer noch nicht davon überzeugt, daß die Blockade des Gaza-Streifens nur dazu dient Waffen und dergleichen fernzuhalten und nicht Lebensmittel? Dann schauen wir uns doch mal die Woche vom 18. Mai 2010 an. Eine ganz typische Woche. Die IDF, die israelische Armee, liess hunderte von LKWs mit rund 15.000 Tonnen Hilfsgütern passieren. Mehr als hundert LKW hatten Viehfutter an Bord. 65 LKW mit Obst und Gemüse; 22 LKW voller Zucker; 27 LKW mit Fleisch, Geflügel und Fisch und 40 LKW mit Gütern des täglichen Bedarfs. Ich will hier gar nicht erst über die umfangreiche medizinische Hilfe zu schreiben, die Israel allen Bewohnern des Gaza-Streifens zu kommen lässt, die Hilfe benötigen. 2009 wurden 10.544 Bewohner des Gaza-Streifens in Israel medizinisch behandelt, da die Hamas die medizinische Versorgung der Bewohner zugunsten einer maßlosen Aufrüstung vernachlässigt.
Ich denke, das belegt zur Genüge den Charakter der sogenannten “Solidaritätsflotte” und ihres durchsichtigen Anliegens. Vergessen wir dazu nicht, daß die Organisatoren dieser Farce zum größten Teil eingefleischte Hardliner der übelsten Sorte sind. Ob Islamisten oder überzeugte “Israelkritiker”. Ob “Antizionisten” oder Terroristenversteher. Hier sammelt sich der Bodensatz. Dieses Video zeigt die Verabschiedung der “Solidaritätsflotte”. Dabei wurde skandiert:
“Intifada, intifada, intifada!
Khaybar, Khaybar, oh Juden!
Die Armee Mohammeds wird über euch kommen!”
Zur Erinnerung: In Khaybar ließ einst Mohammed alle jüdischen Männer und Jungen abschlachten und nahm die jüdischen Mädchen und Frauen von Khaybar für sich und seine Krieger zu Sklavinnen.