Am 29.10.2010 beabsichtigt die sarrazinistische Bewegung Pro deutschland eine Versammlung im Rathaus Neukölln abzuhalten. Es muss ja sehr stark bezweifelt werden, ob diese Veranstaltung überhaupt so statt findet. Mal sehen, ob die Rechtsradikalen von Pro deutschland überhaupt ihren Weg ins Rathaus Neukölln finden werden oder ob sie durch zu erwartende Blockaden wieder nach Hause trollen müssen. Unabhängig davon, werde ich mich in die braune Höhle der zahnlosen Löwen begeben und dort den Herren (Gibt es auch Frauen, die bei sowas mitmachen?) mal ordentlich ein paar aufklärerische Argumente um die Ohren knallen. Auch wenn solche scheinbar gewendeten Neu-Nazis wohl eher nicht für Argumente zugänglich sein werden. Ich nehme auch gerne Themenvorschläge an. Ich rufe auch ausdrücklich zur Teilnahme an der angekündigten Demonstration/Kundgebung gegen die Veranstaltung von Pro deutschland auf. Sie beginnt am Freitag, 29. 10. 2010 um 17.30 Uhr. Ort: Karl-Marx-Straße, Platz vor dem Rathaus Neukölln. Mit der U7 bis Rathaus Neukölln. Bus 104. Kommt zahlreich, seid laut und phantasievoll.
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Alerta Antifascista! Telegehirn vs Pro Deutschland
Die Rechtsradikalen von “Pro deutschland”, oft auch fälschlicherweise als “Rechtspopulisten” verniedlicht, wollen sich am 29. Oktober im Rathaus Neukölln treffen und einen dort einen bezirklichen Kreisverband gründen. Am 1. September, dem Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen, beantragte die Vereinigung Räume im Rathaus nutzen zu dürfen.
Deutschland schafft sich ab ausverkauft?
In den letzten Tagen hörten wir immer wieder Meldungen wonach das hetzerische Machwerk von Thilo Sarrazin ausverkauft sei. Manche verblendeten Schwachköpfe glauben hinter solchen Meldungen eine Verschwörung der linksdominierten Presse zu erkennen, die den Menschen einreden will, daß es das Buch im Moment nicht zu kaufen gibt. Wer so einen Schwachsinn glauben will, bitte schön. Allerdings gibt es schon nicht wenige Leute, die geschickt versuchen, das hässliche Machwerk “Deutschland schafft sich ab” vom Markt zu nehmen. Die Idee dabei ist recht einfach: Geht los und kauft soviele Bücher von Thilo Sarrazin wie ihr könnt und macht was schönes damit. Ist mal kein Klopapier im Haus, dann nimmt eben mal ein paar Seiten von Thilo Sarrazins Buch. Was hilft besser gegen geistigen Dünnschiss? Mit “Deutschland schafft sich ab” wird sich Thilo Sarrazin ohnehin eine goldene Nase verdienen, aber wenigstens kann man so verhindern, daß viele der Bücher in die falschen Hände geraten und sich seine hasserfüllten Lügenthesen noch weiter verbreiten als sie es ohnehin schon getan haben. In einigen Wochen wird eine neue Sau durchs deutsche Dorf getrieben und von Thilo Sarrazin wird dann nicht mehr viel zu hören sein. Wir leben ja in einer sehr kurzlebigen Zeit und die Menschen vergessen recht schnell. Auch die BILD wird sich dann wieder anderen Themen widmen. Viele haben das Buch von Thilo Sarrazin im Versandhandel bestellt und nutzen dann das Rückgaberecht und erhalten auch noch ihr Geld zurück. Es gibt also viele Möglichkeiten. Seid kreativ gegen Rassismus und Eugenik! Es gibt viele Möglichkeiten Deutschland abzuschaffen. Dankenswerter hat Thilo Sarrazin seinen Rücktritt als Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundebank angeboten.
Heil Thilo Sarrazin!
Zu der Causa Thilo Sarrazin wollte ich eigentlich gar nichts schreiben, denn dieser doitsche Suppenkaspar ist bei mir schon lange unten durch. Sein ständisches Denken passt gut in die 30er Jahre und da fällt mit sofort der sogenannte Austro-Faschismus ein. Stichwort Dollfuß. Und Thomas von der Osten-Sacken hat zu den aktuellen Ereignissen um Thilo Sarrazin einen phantastischen Artikel verfasst, auf den ich hier ausdrücklich hinweisen will. Alleine die zutreffende Beschreibung der akademischen Inzucht und Selbstverliebtheit dieser Kreise macht seinen Artikel so lesenswert.
No Al-Quds-Tag! Kein Fussbreit den Faschisten!
Am Samstag ist es wieder einmal so weit: Islamofaschisten werden unter dem Schutz der Berliner Polizei durch die Berliner Innenstadt ziehen und dabei sicherlich wieder Parolen wie “Tod Israel” und dergleichen skandieren. Die sog. Al-Quds-Demo geht zurück auf die Initiative des Ayatollah Khomenei zurück. Damit soll das Ziel einer “Befreiung” Jerusalems von den bösen Zionisten unterstüzt werden. Wie dumm eine solche Forderung ist, erschließt leicht, denn Jerusalem ist seit dem Sechs-Tage-Krieg frei. Im letzten Jahr kam es zu zahlreichen unschönen Aktionen der Berliner Polizei gegen die Gegendemonstration. Die Organisatoren versagten leider auf ganzer Linie und heulten dann rum, wegen der staatlichen Repression. Trotzdem lohnt sich natürlich gegen diese faschistische Demonstration auf die Straße zu gehen und man würde sich ein ähnliches Engagement wünschen, wie am 1. Mai, als manch bürgerliche Fusselbirne den Faschisten die Demo vermieste. Der Mangel an Widerstand kann als stillschweigendes Einverständnis mit den grundsätzlichen Zielen der Islamisten gewertet werden. Daß die Berliner Polizei da gerne schützend ihre Hand über eine solche Veranstaltung hält, sollte wenig überraschen. Das Ziel der Demo ist ja letztendlich dem Antizionismus, dem Hass auf Israel und der westlichen Welt Vorschub zu leisten.
Daher gesellen sich auch immer wieder hesperophobe Elemente, die keine Islamisten sind, zu der Demo oder unterstützen sie verbal. Im letzten Jahr konnte der Rechtsextremist Jürgen Elsässer seinen Sabber gar nicht mehr halten. Als staatliche geprüfter Antisemit Antizionist Volltrottel kann er ja gar nicht anders. Besucht also alle die Gegendemonstration am Samstag.
Ganz herzlich möchte ich mich bei dem hesperophoben Arschloch bedanken, das diesen Kommentar in meinem Blog schrieb und mich noch einmal daran erinnerte, daß am Samstag die Islamo-Faschisten wieder auf die Strasse gehen. Wie kann ein geistig gesunder Mensch so einen Müll auch noch glauben? Ok, Fonsi, der alte Looser darf seinen völligen Schwachsinn auch in der FAZ-Online absondern, aber das ist ein anderes Thema.
Islam…Religion des Friedens
Wer will da noch behaupten, daß der Islam nicht DIE Religion des Friedens ist?
Da bin ich im Herzen Jakobiner
Nun schlagen die Wellen hoch und erstaunlicherweise ist die Empörung in Europa viel stärker als in der Sphäre des Islam. Noch, muss mensch sagen, denn die willigen Massen müssen in den islamischen Ländern erst noch aufgeklärt aufgehetzt werden. Wir kennen diese Art der Empörungsverzögerung ja noch aus der Zeit der Mohammedkarikaturen. Boykottaufrufe werden sicherlich noch folgen.
Die Schweizer und vor allem die Schweizerinnen haben sich in einer Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit gegen den Neubau von Minaretten entschieden. Das ist erst einmal grundsätzlich zu begrüßen. Leider beschränkte sich die Volksabstimmung in der Schweiz auf Minarette und lies zum Beispiel den Neubau von Kirchtürmen vollends ausser Acht. Betrachtet man die Reaktionen in Europa, so bekommt mensch den Eindruck, daß mindestens das Abendland kurz vor dem Untergang steht. Manche orakeln gar, daß das nächste Progrom kurz vor der Tür stehen würde. Um Rassismus muss es sich aber auf jeden Fall handeln. Dabei wir kein Minarett abgerissen, keine Moschee geschlossen und kein Moslem darin gehindert seinem Aberglauben freien Lauf zu lassen.
Der Freak ist tot! Ein Gewinn für die Hölle
Letzten Donnerstag starb Michael Jackson und seitdem nerven sämtliche TV-Stationen mit Sonderberichten, Nachrufen und anderen medialen Terroraktionen. Heulende und schluchzende Menschen, vor allem weibliche, dürfen ihrer Trauer über den angeblichen King of Pop freien Lauf lassen. Als ob es nichts auf dieser Welt geben würde, was wichtiger ist. Da fallen mir Millionen Dinge ein. Hunger, Polizeiterror, Abschiebung und Massenmord zum Beispiel. Der Vorwurf der Pädophilie konnte juristisch leider nicht erhärtet werden und so entging Michael Jackson mehr als einmal seiner gerechten Strafe. So konnte sich Michael Jackson mit 15 bis 20 Millionen Dollar freikaufen und als es endlich einmal zu einem Prozeß kam, konnte Jackson dank seiner Anwälte einen Sieg davon tragen. Viel zu spät starb jetzt Michael Jackson und seit Donnerstag nimmt er seinen wohlverdienten Platz an der Seite des Satans ein.
Pro Reli – Pro Parallelgesellschaft
Das Volksbegehren “Pro Reli” startete gestern in die zweite Phase. Für einen Volksentscheid müssen die Organisatoren in den nächsten vier Monaten 170.000 Unterschriften sammeln. Ausserhalb von Berlin dürfte die ganze Angelegenheit weitgehend unbekannt sein und viele werden sich die Frage stellen: Was soll das alles? 2006 wurde in Berlin das Pflichtfach Ethik eingeführt. Daneben blieb das Fach Religion wie bisher als freiwillige Option erhalten. 2007 waren eine 13 jährige Schülerin und ihre Eltern vor dem Bundesverfassungsgericht mit ihrer Klage gegen das neue Fach Ethik glatt gescheitert. Nach dieser venichtenden Niederlage in Karlsruhe wurde die Idee eines Volksbegehrens geboren. Unterstützt von den beiden christlichen Kirchen, der Jüdischen Gemeinde, der DITIB (!), den Landesverbänden von CDU und FDP, sowie anderen Gruppen und fragwürdigen Einzelpersonen versucht diese unheilige Allianz jetzt 170.000 Unterschriften zusammen zu bekommen. Der Unterstützung von Springer darf man sich, wie schon beim Volksbegehren zum Flughafen Tempelhof, erneut sicher sein.
Ich spare mir hier heute viele Worte und zitiere einfach aus der Presseerklärung der Bundesverfassungsgerichts den Tenor zum Urteil über den Ethikunterricht:
Die Offenheit für eine Vielfalt von Meinungen und Auffassungen ist konstitutive Voraussetzung einer öffentlichen Schule in einem freiheitlich-demokratisch ausgestalteten Gemeinwesen. Der Landesgesetzgeber darf der Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten „Parallelgesellschaften“ entgegenwirken und sich um die Integration von Minderheiten bemühen. Integration setzt nicht nur voraus, dass die religiös oder weltanschaulich geprägte Mehrheit jeweils anders geprägte Minderheiten nicht ausgrenzt; sie verlangt auch, dass diese sich selbst nicht abgrenzt und sich einem Dialog mit Andersdenkenden und Andersgläubigen nicht verschließt. Dies im Sinnegelebter Toleranz einzuüben und zu praktizieren, kann für den Landesgesetzgeber eine wichtige Aufgabe der öffentlichen Schule sein. Die Fähigkeit aller Schüler zu Toleranz und Dialog ist eine Grundvoraussetzung nicht nur für die spätere Teilnahme am demokratischen Willensbildungsprozess, sondern auch für ein gedeihliches Zusammenleben in wechselseitigem Respekt vor den Glaubensüberzeugungen und Weltanschauungen anderer. Im Rahmen des staatlichen Erziehungsauftrags darf der Landesgesetzgeber mit Rücksicht auf die tatsächlichen Gegebenheiten und die religiöse Orientierung der Bevölkerung daher die Einführung eines gemeinsamen Ethikunterrichts für alle Schüler ohne Abmeldemöglichkeit vorsehen, um so die damit verfolgten legitimen Ziele gesellschaftlicher Integration und Toleranz zu erreichen und den Schülern eine gemeinsame Wertebasis zu vermitteln. Der Berliner Landesgesetzgeber durfte davon ausgehen, dass bei einer Separierung der Schüler nach der jeweiligen Glaubensrichtung und einem getrennt erteilten Religionsunterricht oder der Möglichkeit der Abmeldung von einem Ethikunterricht den verfolgten Anliegen möglicherweise nicht in gleicher Weise Rechnung getragen werden könne wie durch einen gemeinsamen Pflicht-Ethikunterricht.
Der betroffenen Schülerin wird die Teilnahme am Religionsunterricht auch nicht in verfassungsrechtlich unzulässiger Weise erschwert. Der freiwillige Besuch des Zusatzfachs Religion führt lediglich zu einer geringfügigen zeitlichen Mehrbelastung und besteht zudem unabhängig davon, ob zu den verbindlichen Fächern der Ethikunterricht gehört oder nicht.
Hervorhebungen von mir.
Mohammed-Karikaturenkrise reloaded
Man muss diese Karikaturen wohl so lange zeigen, bis der letzte Islamist begriffen haben wird, daß es Menschen gibt, denen die Meinungsfreiheit ein so hohes Gut ist, daß sie sich nicht einschüchtern lassen werden. Deshalb schließe ich mich den FdoGs an und natürlich gilt meine Solidarität Kurt Westergaard, auf den Muslime in Dänemark einen Mordanschlag geplant hatten. Zum Glück wurde ihre Verschwörung aufgedeckt und die verhinderten Mörder wurden verhaftet.
Bin ich ein Philosemit?
Das ist eigentlich eine rhetorische Frage, aber seit ich in einem Blog, der den Namen eines Massenmörders trägt, (obwohl der Blogger dort, sich angeblich nicht wirklich nach dem Massenmörder benannt haben will, sondern der betreffende Blogger, ein alternder Ex-Revoluzzer, der gerne mal zur Sabotage aufruft und dabei sicherlich selber keine solche Sabotage betreibt, hat den Namen des Massenmörders mal als Spitzname von seinen “Genossen” verpasst bekommen.) von einem Kommentator als “philosemitischer Schleim” beschimpft wurde, der seine “mutmasslich arische Klappe” halten soll, lässt mich diese Frage nicht mehr los. Ich werde mich diesem Thema mit gewohnter Sachlichkeit widmen.
Verschwörungspsychosen und ein gewaltiger Dachschaden
Auch in anderen Blogs wird über den 5. Jahrestag des Terrorangriffs am 11.9.2001 geschrieben. In vielen Blogs findet man persönliche Erinnerungen und wo man an 9/11 war. Doch es gibt auch Blogs deren Betreiber eine mehr als merkwürdige Sichtweise an den Tag legen und entweder keinerlei Mitleid aufbringen oder sich kruden Verschwörungstheorien hingeben. Doch es gibt auch ein paar positive Beispiele, aber dazu am Ende mehr.
Fangen wir mit beachbonanza an. Dort findet sich ein Text, der nur so vor Relativimus strotzt und die Opfer des Terrors an 9/11 mit angeblichen Opfern der USA vergleicht und dies als eine Rechtfertigung für den Angriff hernimmt. In eine ähnliche Kerbe haut auch der Strausberg-Blog* und man kann dort lesen, daß an 9/11 hätte “die amerikanische Regierung die Quittung für jahrzehntelanges Einmischen in fremde Kulturen, Aufzwängen der amerikanischen Meinung und Einmarsch aus niederen Gründen in fremde Kontinente bekommen!” Hier wird das Denkkonstrukt der Kollektivschuld angewendet und es kommt noch besser, denn “sicher, die 3000 Opfer hätten nicht sein müssen, um den Amis mal einen Denkzettel zu verpassen, aber dennoch ist und bleibt der Ami der größte Terrorist weltweit! Von daher sorry, dass ich da kein Mitleid zeige…” Menschenverachtender geht es schon kaum noch und man fragt sich, warum ein Kellner im Restaurant des WTC einen Denkzettel verpasst bekommen musste?
Im Blog muenchener-tagebuch (Warum hat München eigentlich so eine hohe Idiotendichte? Zumindest was Blogger betrifft.) bezeichnet der Schreiberling die Gedenkveranstaltungen als “inszeniert von den Regierungen der westlichen Hemisphäre.” Dann wird die Zahl der Opfer in Frage gezogen und die Urheberschaft der al-kaida bestritten und “die US-Regierung brauchte diesen „Anschlag“ für ihre politischen Pläne ebenso, wie sie 1941 den „Überfall“ auf Pearl Harbor gebraucht hatte.” Es geht dann bis an die Grenze des Ertäglichen, wenn da geschrieben wird, daß “bezweifelt werden [muss], ob es jenen finsteren Drahtzieher der Terrorakte, Osama bin Laden, überhaupt gibt, der regelmäßig seine Videobänder bei den US-Medien abliefert.“
delayomma schlägt in ähnliche Töne an: “Heute vor 5 Jahren ereignete sich in New York der scheinbar größte Terroranschlag der Welt, zumindest will man uns das von Seiten der USA indoktrinieren.” Dann fragt man sich warum der Typ noch bloggen darf, wenn doch “eine Gleichschaltung der Medien erfolgte, wie wir es aus NS-Zeiten kennengelernt hatten und das sage ich so knallhart. Und bis heute gibt es scheinbar nur “eine Wahrheit”, die es über die Vorgänge an diesem historischen Tag zu berichten gibt.” Er weiß auch ganz genau wie es wirklich gelaufen ist, denn “wie auch in Pearl Harbour schon wirkt das auf mich alles ziemlich stark inszeniert und ihr könnt mich dafür auch zerreißen, aber ich glaube nicht an “den Anschlag”, sondern eher an die hausgemachte größte Sprengung der Welt.” Aber sicher doch: die Flugzeuge waren ja nur eine Einbildung, die durch geheime Psycho-Strahlen der CIA in die Hirne der Menschen eingebrannt wurden.
Bei Aragon und FReE-News wird ausgiebig der Ober-Nerd und Chefverschwörungstheoretiker Gerhard Wisnewski zitiert. Dieser wird nicht mal in der arabischen Welt für voll genommen und als Spinner abgetan und ist natürlich alles andere als Glaubwürdig. Sandra-Lia Infanger fragt: “Was hat sich George W. Bush nur einfallen lassen, die Türmschen zu sprengen?” Sie sieht den 11. September als Vorwand der US-Regierung für den Angriff auf den Irak. Manche leben geistig noch in der Welt des kalten Krieges und geben daher natürlich dem Imperialismus die Schuld. Allen diesen Leuten ist eines gemeinsam: der Hass auf die USA. Nicht nur auf deren Präsidenten, der durchaus umstritten ist, sondern auf die Freiheit im Allgemeinen. Sie hassen die Opfer und nehmen die Täter in Schutz und bringen Verständnis und Mitleid für diese Verbrecher auf. Da frage ich mich doch, was das für entmenschte Gestalten sind. All diesen verblendeten und hassenden Bloggern sei dieser Artikel von Michael Holmes empfohlen.
Es gibt aber auch noch andere positive Beispiele. So findet sich bei Lizas Welt ein sehr guter Artikel über die fehlende Empathie vieler Deutscher und bei Statler&Waldorf findet sich ein eher stilles und doch würdevolles Gedenken an den Angriff. Wolfram von täglich-alles erinnert eindringlich an die Opfer des 11. September und Jo@chim beleuchtet den Hass eines Teils der Linken auf Amerika.
* Ich bleibe meiner Linie treu und kann es nicht vertreten einen Blog zu verlinken, in dem solcher Hass und solche Unmenschlichkeit verteten wird. Darum wird meine Blogroll um einen Blog kürzer.
Mittelalter Reloaded
Der letzte absolutistische Herrscher Europas ist am Samstag in Bayern eingefallen und tourt seit dem durch die Stationen seines irdischen Vorlebens. München, Marktl am Inn (Vom Inn kommen immer die besten Führer.), Altötting und heute musste Aschaffenburg den Einfall jenes Mannes erleben, der sich als irdischer Stellvertreter des Sohnes eines höheren Wesens bezeichnet.
300.000 Menschen wurden heute bei der Open-Air Veranstaltung der römischen Sekte in Regensburg erwartet. Es wurden extra Bundeswehrsoldaten hingekarrt und auch Soldaten die entweder gar nicht an ein höheres Wesen glauben oder Anhänger des höheren Wesens sind, die dem Papismus abgeschworen haben, waren dabei. Aber ist doch klar: was macht man lieber: Entweder öden Dienst schieben oder mit dem Bus von Straubing nach Regensburg gefahren zu werden, um mal den letzten absolutistischen Herrscher Europas zu sehen? Die Antwort dürfte eindeutig sein. Dazu wurden noch Kinder in Massen angekarrt; man wurde an die Zeiten des real existierenden Sozialismus erinnert, als solche Propagandaveranstaltungen aufgezogen wurden. Doch das alles nützte nicht viel, denn es kamen nur etwa 150.000 Menschen zu der Open-Air Gaudi. Auch waren wohl zahlreiche Polen gekommen, denn die Saisonarbeit nähert sich dem Ende.
Sehr zutreffend schreibt der Focus:
Die vorderen Plätze sind der Prominenz und himmlischem Personal vorbehalten: Priester, Klosterschwestern und Scharen von Ministranten in rot-weißen Gewändern feiern mit. Die Zahl der Fähnchen schwenkenden Kinder ist groß, denn in Bayern wurden die Schulferien wegen des Papstbesuchs um einen Tag verlängert.
In München bekam Herr Ratzinger einen Staatsempfang, denn wir sind in Bayern und dort ist Gammelfleisch immer gern gesehen, und sowohl der Bundespräsident, als auch die Bundeskanzlerin, beide Anhänger der non-papistischen Richtung, waren anwesend herzten Herrn Ratzinger. Dazu war noch der bayrische Ministerpräsident Stoiber erschienen: “Das, Heiliger Vater, ist meine Muschi, äh Frau.”
Das Interesse an Ratzinger hielt sich in München in Grenzen und die Strassen waren alles andere als reichlich gefüllt und der Herr aus Rom fuhr in seinem, von der Industrie gesponserten, Panzermobil durch die Hauptstadt der Bewegung. Überall wo der Herr Ratzinger auftaucht fängt er an Propaganda für das höhere Wesen zu betreiben und die Medien sind zur Stelle und transportieren die Märchen in die deutschen Wohnstuben. Daheim wirft man mittlerweile Kruzifxe in Richtung Glotzomat und verflucht die Medienhysterie, die von den Privaten und Staatlichen betrieben wird. Auf einem halben Dutzend Kanälen gibt es den ganzen Tag nur Ratzinger, Ratzinger, Ratzinger. Jeder Furz des Herrn Ratzinger wird beleuchtet und als göttliche Offenbarung verkauft.
Mit Suggestivfragen wurden bestellte Jubelperser von erzkatholischen Reportern befragt und gaben, wie dressierte Hamster, die richtigen Antworten. Sogenannte Experten wurden in den Pausen zwischen den Auftritten des Herrn Ratzingers von handverlesenen Moderatoren “befragt” und die Experten waren ihr Geld wert. Kritik hatte da keinen Platz und stattdessen wurde von Mr. Burns geschwärmt. Wenn Sie mal genau hinschauen und dazu noch ein Kenner der “Simpsons” sind, dann achten Sie mal auf die Gemeinsamkeiten zwischen Mr. Burns und Herrn Ratzinger. Alleine schon die Ähnlichkeit mit der beide Gestalten durch die Gegend schlurfen, ist frappierend.
Gestern reiste der Herr Ratzinger in Wallfahrtsort Altötting und betete dort zu einer 500 Jahre alten Holzfigur, die angeblich die Mutter des jüdischen Revoluzzers darstellen soll, der vor 2000 Jahren von den römischen Besatzern, als Terrorist, hingerichtet wurde. Jedenfalls war Herr Ratzinger sehr ergriffen und auch die Medien-Claquere waren aus dem Häuschen.
Die Kosten für den Besuch werden natürlich vom Steuerzahler aufgebracht. Ich hörte etwas von 6 Millionen Euro. Das sollen aber nur die Kosten für die Sicherheit des Sektenoberhaupts sein. Dazu kommen noch enorme volkswirtschaftliche Kosten. BMW hat heute die Produktion eingestellt und die A3 bei Aschaffenburg wurde vollständig gesperrt. In München wurden ebendalls viele Strassen gesperrt und hunderte Fahrräder entfernt und dutzende Autos abgeschleppt. Der wirtschaftliche Schaden dürfte also ungleich höher liegen. Man muss alles schon als Wahnsinn bezeichnen. Alleine der, in besonders öbszöner Weise, vorgetragene Reichtum der Organisation, der Herr Ratzinger jetzt als unfehlbares Oberhaupt vorsteht, macht einen wütend. Wenn man dann noch z.B. an die Diskriminierung von Frauen durch die Sekte denkt oder die Verteufelung von Verhütung betrachtet, geht mir der Hut hoch.
Aber Herr Ratzinger wird hier nicht mit Kritik behelligt und kann seinen religiösen Amoklauf ungestört durchziehen. Da redet er von “Gottesangst”, durch die der Atheismus entstanden sei und kritisiert die Aufklärung und bezieht gegen die Evolutionslehre Stellung.
Das ist alles aber unwichtig, denn: “Wir sind Papst! Papst aus Bayern!”
Hisbollah: Menschenleben haben für uns keinen Wert
Es soll ja in Deutschland Menschen geben, die immer noch an den Weihnachtsmann glauben. Oder eben daran, daß die Hisbollah so edel wie die Resistance sei und der Krieg im Libanon von den Necons in den USA, Hand in Hand mit der zionistischen Weltverschwörung, geplant wurde. Gestern veranstaltete die islamo-faschistische Hisbollah ihre erste öffentliche Großveranstaltung in Beirut nach dem Waffenstillstand.
Einer der Redner, Ali Mansur, sagte:
Wir haben entschieden, den Konflikt mit Israel auszulösen, obwohl wir wussten, dass es viele Tote geben kann. Aber Gott stand uns bei und wir waren siegreich wegen seiner Stärke und Unbezwingbarkeit.
So sieht es also aus, wenn sich politisches Abenteurertum, religiöser Wahnsinn und menschenverachtende Dummheit vereinigen. Der Hisbollah-Abgeordnete Ali Ammar legte ordentlich nach und brachte die, vom Hass aufgeputschte, Stimmung so richtig in Wallung:
Wir sagen der Regierung: Ihr müsst gehen. Ihr müsst gehen, weil ihr die Regierung seid, die heute den Mörder Blair empfangen hat.
Am Monatg war Tony Blair zu einem Besuch in Beirut eingetroffen. Der, von dem UNSR in den Resolutionen 1559 und 1701, geforderten Entwaffnung der Hisbollah erteilte Ali Ammar eine Absage:
Die Waffen des Widerstandes sind Waffen, die bleiben, bleiben, bleiben.
Wenn man bedenkt, wie sich die Weltgemeinschaft an der Nase herumführen lässt, dann befürchte ich auch, daß die Waffen der Hisbollah bleiben werden. Und nicht nur das: der Nachschub wird nicht versiegen.
9/11 – Kein Vergeben, kein Vergessen
Ich sehe gerade auf Phoenix: Ströbele gibt den USA (mal wieder) die Schuld am Terror und sagte: “Die Taliban waren kein Grund Krieg zu führen.” 1939 sagten die Appeaser: “Polen ist kein Grund Krieg zu führen.” Menschen wie Ströbele haben nichts aus der Geschichte gelernt.
If ye love wealth better than liberty, the tranquillity of servitude better than the animating contest of freedom, go home from us in peace. We ask not your counsels or arms. Crouch down and lick the hands which feed you. May your chains set lightly upon you, and may posterity forget that ye were our countrymen.
Samuel Adams 1. August 1776.
“Jedes Kind ist ein Moslem!”
Lisa aus der Lindenstrasse ist jetzt eine Muslima und da ist ja genau die richtige Lindenstrassenrolle übergetreten. Lisa verpasste damals dem nervigen Pfaffen die Bratpfanne und legte seinen Körper auf die Gleise, um es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen. Dann ging sie, mehr oder weniger freiwillig auf den Strich. Dann brach sie zusammen mit ihrem Freund Murat bei Dr. Dressler ein und lenkte den Verdacht auf Olli Klatt, der dann unschuldig im Knast landete. Dazu vernachlässigte Lisa auch noch ihr uneheliches Kind und sperrte es in die Abstellkammer der Arztpraxis, in der sie arbeitet.
Lisa versucht ihrem Sohn zu erklären, warum sie jetzt vollkommen Gaga ist: “Wir nennen Gott jetzt Allah” und ” Jedes Kind ist ein Moslem.” “Warum wird der Islam immer so negativ dargestellt?” Meine spontane Antwort darauf war: “Wegen dem 11.September!?!”
Ihr Freund Murat ist nicht wirklich begeistert, zumal er eigentlich sehr unreligiös ist.
Ab Montag, ca. 14 Uhr, kann man die heutige Folge “Islam” im Internet als Video-Stream sehen. Dann mehr dazu. Ich konnte mir nicht alle Brüller merken.
TV-Tipp: Verrückt – Eine Muslimin tanzt aus der Reihe
Heute um 20:15 Uhr zeigt der 1% Sender Phoenix eine Reportage von Cornelia Uebel und Yüksel Ugurlu. Der Beitrag mit dem Titel “Verrückt – Eine Muslimen tanzt aus der Reihe” taucht in die islamistische Parallelwelt in Deutschland ein. Die Reportage beschäftigt sich u.a. mit Emel Abidin Algan, die mit 44 Jahren das Kopftuch ablegte. Emel Abidin Algan ist die Tochter eines der Vordenker der islamistischen Organisation Milli Görus und kämpft jetzt energisch gegen die islamistischen Hardliner.
Besonders geeignet für Gutmenschen, Terroristenversteher, Selbsthasser und Appeaseniks.
“Israel ist ein Feind”
und Assad ein Vollidiot. Eigentlich wollte heute Außenminister Steinmeier nach Syrien fliegen, um dort mit dem syrischen Diktator Assad über den Friedensprozeß im Nahen Osten zu reden. Doch nach der friedensfeindlichen Hassrede des syrischen Diktators hat Steinmeier davon Abstand genommen. In einer Rede hatte Diktator Assad, dessen Land zur Achse der Idioten gezählt wird, sich offen zur Unterstützung der terroristischen Hisbollah bekannt:
Denjenigen, die Syrien vorwerfen, es unterstütze die Hisbollah, sagen wir, daß dies für uns eine große Ehre ist und ein Orden an der Brust jedes Arabers.
Jetzt wird immer deutlicher, daß das Drängen auf einen Waffenstillstand ein vollkommen falsches Signal war. Jetzt feiern die arabisch-islamistischen Fundamentalisten den Waffenstillstand als Sieg über Israel. Erst wenn die Fanatiker besiegt sind, wird es die Chance auf einen wirklichen Frieden geben. Was ein Verbrecher und Hetzer wie Assad, der einen eliminatorischen Antisemitismus predigt, vom Frieden hält, machte er auch gleich deutlich:
Selbstverständlich schließen wir Israel aus dem Friedensprozess aus, denn Israel ist ein Feind.
Mit solchen Leuten soll man verhandeln? Das hat sich wohl auch der Außenminister gefragt und hat sich die Frage dahingehend beantwortet, daß man mit Hetzern nicht über den Frieden reden kann. Bei seiner Rede sagte Assad auch gleich, was er von Israel hält. Denn Israel sei
auf der Grundlage von Aggression und Expansion gegründet worden – und daran hat sich nichts geändert.
Jetzt sollte doch dem letzten Simpel deutlich werden, wer im Nahen Osten die Aggressoren sind und wer keinerlei Interesse am Frieden hat. Die Hisbollah weigert sich die Waffen abzugeben und der heutige Raketenangriff der Hisbollah zeigte auch warum.
Die Krönung des heutigen Tages ist die Drohung von Ahmed Chatami, Mitglied des Wächterrats, der den geistlichen Führer des klerikal-faschistischen Regimes im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, berät: Ahmed Chatami drohte damit Tel Aviv mit Raketen zu beschiessen. Liebe Friedensfreunde, seid ihr schon dabei Demonstrationen gegen die Kriegshetzer aus Syrien und dem Iran zu planen? Sind dann auch eure arabischstämmigen Friedensfreunde wieder dabei? Mit denen hattet ihr doch in den letzen Wochen für den Frieden demonstriert. Oder ist das alles nur Friedenrhetorik gewesen, um euren Hass auf Juden und Israel zu tarnen? Ich erwarte gespannt die Demo-Aufrufe.
Mad Dog Mahmood und die Blogger
Irans Bandenchef Präsident Mahmood Ahmadinejad ist ja unter die Blogger gegangen. Doch sein kurzes Leben als Blogger ist erst mal beendet. Denn wie ynetnews berichtet, haben israelische Blogger dafür gesorgt, daß der Blog, durch massenhafte Aufrufe, teilweise nicht mehr erreichbar war. Wenn man jetzt den Blog mal erreicht, dann findet sich dort nicht viel.
Im Iran werden Blogger, die kritisch über das Mullah-Regime und das Demokratiedefizit berichten gefoltert und eingesperrt. Dagegen ist Mahmood ja noch glimpflich davon gekommen.
Die Umsetzung der UNSR-Resolution 1701 ist gefährdet
Ab heute früh 7 Uhr MESZ sollen die Waffen im Libanon schweigen. Die UNSR-Resolution 1701 soll den Frieden wiederherstellen. Doch es bleiben große Zweifel, ob 1701 wirklich so umgesetzt werden kann oder ob es sich hierbei nur um eine weitere UN-Luftnummer handelt. Die Kernpunkte von 1701 sind:
- Vollständiges Ende der Kampfhandlungen.
- Die UNO-Truppe im Südlibanon (UNIFIL) soll von 2000 auf 15.000 Soldaten aufgestockt werden. Sie soll der libanesischen Armee dabei helfen, die Kontrolle über den Süd-Libanon zurückzugewinnen und dort die Hisbollah als bewaffnete Terroristen zurückdrängen.
- Die Entwaffnung der Hisbollah.
- Gegen den Libanon wird ein Waffenembargo verhängt. Ausgenommen ist die libanesische Armee und die Unifil.
- Bedingungslose Freilassung der beiden entführten israelischen Soldaten.
So verkündet die Hisbollah, daß sie keinesfalls die Waffen abgeben möchte und Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy erklärte, daß die UN-Truppe die Hisbollah nicht gewaltsam entwaffnen wird. Auch die libanesische Regierung scheint sich weigern, die Entwaffnung der terroristischen Hisbollah durchsetzen zu wollen. Dann wird die UNIFIL wohl weiter tatenlos der Hisbollah beim Mordhandwerk zuschauen. In solch einer komplett unübersichtlichen Lage sollten keinesfalls deutsche Soldaten geschickt werden. Denn eine Blamage deutet sich an: solange die Hisbollah nicht entwaffnet und ihre Führer neutralisiert wurden, solange wird der Terror und die Hetze gegen Israel weiter gehen.
So bestehen massive Zweifel, ob der Frieden von langer Dauer sein wird. Es liegt jetzt an der Hisbollah die Waffen abzugeben und die Geiseln freizulassen. Sollte die Hisbollah sich weigern, dann muss die UNIFIL zur Tat schreiten. Aber ob diese den Mut hat gegen die Verbrecherbande um Nasrallah gewaltsam vorzugehen?


