Telegehirn

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Das ist Wahnsinn! Nein, das ist Deutschland!

Seit 20 Jahren warne ich vor einer Wiedererstarkung deutsch-nationaler Tendenzen in Deutschland. Dabei wies ich immer wieder auf eine gewisse Kontinuität im Verhalten und Denken vieler Menschen in Deutschland hin. Das was “wir” Deutsche Ideologie nennen. Ein Großteil der Deutschen neige immer noch zu Antisemitismus, Rassismus und Chauvinismus. Dafür wurde ich oft genug geprügelt und mir wurde vergehalten, dass ich das alles doch übertreiben würde. Dass der Rassismus, nicht nur in Deutschland, aus der Mitte der Gesellschaft kommt, sollte spätestens nach der Causa Sarrazin für jeden deutlich geworden sein. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine sehr bezeichnende Studie veröffentlicht (PDF zum Download) und die Ergebnisse wären wohl noch extremer ausgefallen, aber die Studie wurde vor der Debatte um die rassistischen Theorien von Thilo Sarrazin erhoben. Im folgenden nun einige sehr beunruhigende Ergebnisse.

Grafik_ Juden_Studie

Im Westen scheint der Antisemitismus noch etwas tiefer verwurzelt zu sein als im Osten. Dagegen ist die generelle Xenophobie in Ostdeutschland weiter verbreitet. Fast die Hälfte fühlt sich “überfremdet” und pflegt Vorurteile a la “die Ausländer kommen nach Deutschland, um sich in die soziale Hängematte zu legen.” Wieviele Milliarden sind seit dem Mauerfall in die ehemalige “DDR” geflossen und wieviel Geld wurde dabei für Reeducation verwendet?

Der ganze neue Patriotismus zu den Fussballweltmeisterschaften 2006 und 2010, der angeblich so harmlos, erfrischend anders und gar nicht Chauvinistisch sein soll, verstärkt und transportiert genau jenen Mist, den ich nicht sehen will. Über ein Drittel will “endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben.” Jede/r Dritte befürwortet “hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland.” Da liegt Guido Westerwelle ja voll auf dem Kurs vieler Volksgenossen. Und immerhin ein Viertel möchte wieder, daß Deutschland sich seinen Platz an der Sonne erobert.

Statistik Nationalismus

Fast jede/r Zehnte möchte, wenn es “im nationalen Interesse” liegt, gerne wieder eine Diktatur. 13,2% möchten “einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.”  23,6% sind sogar der Ansicht, dass “was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft ingesamt verkörpert.

Volksgemeinschaft, starke Partei und Führer

Auch hier liegt der Osten immer ein Stück über dem Durchschnitt. Mindestens ein Viertel denkt immer noch in nationalsozialistischen Kategorien wie Volksgemeinschaft. 13,3% der Deutschen Versager sehen sich anderen Völkern gegenüber als überlegen an und ein weiteres Fünftel teilt diese Ansicht in einem gewissen Maß.

Statistik übersicht legendeDeutsche ÜbermenschenStatistik 7Autobahn oder Auschwitz? Danach wurde offensichtlich nicht gefragt. Leider. Auch dank Gerd Schröder steigerte sich der Antiamerikanismus in Deutschland seit 2003 noch einmal um rund 7%. Im Osten sank der Antiamerikanismus jedoch leicht, während er im Westen deutlich anstieg.

Statistik 8

Und es wird nicht besser. Ein Drittel sieht den “amerikanischen Imperialismus als die eigentliche Gefahr für den Weltfrieden.

Statistik 9 Es besteht wenig Grund zur Hoffnung und wenn sich in Deutschland mal wieder eine “Persönlichkeit” findet, die sich selbst zum Führer berufen fühlt und von den tumben Massen angenommen wird und sich nicht wie Schill den ganzen Tag mit Koks zuknallt, dann marschiert dieses Deutschland mal wieder flugs Richtung Faschismus. Mindestens. Was kann nun jede/r Einzelne dagegen tun? Ausser sich eine MP in den Keller zu packen oder Geld fürs Exil zurücklegen? Gegen Dummheit, Ignoranz und Deutschtum hilft eigentlich nur Aufklärung, Agitation und notfalls ein paar in die Fresse und den Deutschnationalen möchte ich ein Zitat des großen Winston Churchill entgegenschleudern:

We will have no truce or parley with you, or the grisly gang who work your wicked will. You do your worst – and we will do our best.


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Heil Thilo Sarrazin!

Zu der Causa Thilo Sarrazin wollte ich eigentlich gar nichts schreiben, denn dieser doitsche Suppenkaspar ist bei mir schon lange unten durch. Sein ständisches Denken passt gut in die 30er Jahre und da fällt mit sofort der sogenannte Austro-Faschismus ein. Stichwort Dollfuß. Und Thomas von der Osten-Sacken hat zu den aktuellen Ereignissen um Thilo Sarrazin einen phantastischen Artikel verfasst, auf den ich hier ausdrücklich hinweisen will. Alleine die zutreffende Beschreibung der akademischen Inzucht und Selbstverliebtheit dieser Kreise macht seinen Artikel so lesenswert.

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Bist Du antideutsch?

Nicht wirklich ernst gemeint und daher nicht für humorlose Personen zu empfehlen. Der Grosze Test: Bist Du Antideutsch? Via Schildkroete

Mein Ergebnis:

Zu 90 % sind Sie: Der Antideutsche. Du bist ein radikaler Antideutscher. Dir kommt nichts Antiimperialistisches unter, und du bist immer modisch und hip. Weiter so!
Dieses Profil hatten 26.77 % der 3257 Quizteilnehmer!

Sie hätten noch das folgende werden können:
Zu 10 % sind Sie:
Der Gemäßigte. Du hast die richtigen politischen Standarts, aber musst noch mehr an deinem Style arbeiten – Mehr Hippness!

TIPP: achte auf konsequenz in sachen politik & style! mache keinen faueln kompromisse!

Oder aber auch:
Zu 0 % sind Sie:
Der Antiimperialist. Du bist superaltmodisch und politisch nicht korrekt. Du musst unbedingt deine Standarts neu überdenken, und deinen Style ändern, sonst bist du bald überall durch.

Puh! Noch einmal Glück gehabt…


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By the way: Antideutsches Sommerloch

In der Jungle World ( 32/08 ) veröffentlichte Stephan Grigat (Café Critique) einen Artikel über Antideutsche, Philosemitismus, Politkitsch und Israelfahnenschwenker. Eine Nummer später antworteten Ingo Way und Stefan Wirner mit ihrem Artikel “Dialektischer Antizionismus oder: Juden als nützliche Idioten”. Der ellenlange Artikel von Grigat lässt sich auf ein paar kritische Kernpunkte einschmelzen. Nur wer sich aus rein theoretischen Erwägungen heraus solidarisch mit Israel erklärt und diese Solidarität auch nur theoretisch ausübt, der ist kein Philosemit. Dabei kommt der Philosemitismusvorwurf fast ausschließlich aus Kreisen, die selbst schärfste Israelkritik im antizionistischen Sinne betreiben. Aus Kreisen, die Israel als Apartheidstaat betrachten, ist der Philosemitismusvorwurf ein Ritterschlag und kein Grund diese ideologisch motivierte Kritik ernsthaft zu widerlegen.

Moshe Zuckermann, Robert Kurz, Isabel Erdem oder Robert Misik können einfach kein Maßstab sein. Egal wie umfangreich Pamphlete auch sein mögen: diese Leute werden sich niemals überzeugen lassen. Warum versucht man es dann? Es ist absolut schädlich, wenn man, egal in welcher Form, einen Schritt auf solche “Freunde” Israels zu geht. Im Gegenteil: eine harte Abgrenzung ist notwendig und dazu sollte man ihre haltlosen Philosemitismusvorwürfe als das abtun was sie sind: eine vergiftende Ideologie aus dem unfruchtbaren Schoß der dunklen Seite der Macht. Die von Grigat vorgetragene Bevorzugung von utopischen Worthülsen, die letztendlich nur nach innen gerichtet sein können und sonst wirkungslos verpuffen, gegenüber der Praxis, die auch mal das Schwenken von Israel-Fahnen beinhaltet, was ja gerade im Land der Täter, das auch heute noch ein nicht unerhebliches Potenzial an Antisemiten und Antizionisten beheimatet, eine enorm propagandistische und provokative Tat darstellt, erinnert mich an den Film “Das Leben des Brian“:

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Antideutsch ist nicht inhuman

Bevor ich mich dem Themenfeld „antideutsche Islamkritik“ widme, dessen Fehlen zu Recht von verschiedenen Seiten angemerkt wurde, möchte ich mich der Antwort von Rayson, auf meinen Artikel „Antideutsch ist nur ein Schlagwort“, zuwenden. Nach dem ich den Artikel von rayson einige Male durchgelesen habe, bekomme ich mehr und mehr das Gefühl, daß wir oft aneinander vorbeireden. Gerade, wenn es um die Definition von „Deutsch“ geht. So schreibt Rayson:

„Da soll ich also “deutsch” im Sinne einer Ideologiekritik begreifen, und Telegehirn müht sich reichlich, mir das “Deutsche an sich” nahezubringen. Der Schluss ist sozusagen ein gewendeter Genscher: Deutsch ist im antideutschen Sinne nicht nur deutsch. [...] Mit einer solchen Ausdehnung entzieht sich das “Antideutsche” im Telegehirnschen Sinne natürlich einiger von mir und Boche geäußerter Kritik. Wenn, um die entsprechenden Säulenheiligen mal als Extrembeispiel hervorzukramen, auch Amis und Israelis im antideutschen Sinn deutsch sein können (oder sind die qua Staatsbürgerschaft naturresistent?), können wir den Begriff doch aber eigentlich getrost zur Seite legen und etwas konkreter über das reden, was wir eigentlich meinen, oder?“

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Antideutsch ist nur ein Schlagwort

Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ eher „rassistisch“ oder „nationalistisch“ finden soll. Beides ist natürlich grober Unfug und eine solche Haltung ist sonst meist Ausdruck einer antiimperialistischen Sichtweise. Die „Kritik“ an „den Antideutschen“ aus der linksnationalistischen Schmuddelecke kann man getrost als das abtun, was sie ist: ideologisch motivierter Schwachsinn. Boche ist sicherlich kein Antiimperialist und er stört sich auch viel mehr an der Worthülse „Antideutsch“, die er auf seine ganz eigene, putzige Art und Weise interpretiert. Alleine schon die extremen Reaktionen von Boche, Rayson und anderen rechtfertigt es eigentlich schon, daß man sich das Label Antideutsch an die Stirn klebt, denn es bereitet mir durchaus große Freude, wenn zwei so gestandene B.L.O.G. Recken und ehrenwerte Kollegen, mal eben die Contenance verlieren. Wenn man sonst davon liest, daß Deutsche „Opfer von Rassisten“ werden oder von Rassismus bedroht werden, dann bei den rechts-rechtskonservativen Sportlehrern, Kreuzrittern und Turmfalken, deren Solidarität mit den USA und Israel nur vorgeschoben ist, um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.

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Mondbasis Germania

Das Reich Deutschland will eine eigene Mondmission auf den Weg bringen und dabei werden die Pläne von Woche zu Woche ehrgeiziger. Ende Februar, Anfang März war von einer deutschen Sonde die Rede, die den Mond, ab 2013, vier Jahre lang umkreisen und dabei eine vollständige 3D-Karte vom Mond erstellen soll. Es wird betont, daß man diese Mission unbedingt im Alleingang verwirklichen muss, denn ”es geht darum, zu zeigen, dass Deutschland in der Lage ist, ein komplexes Missionskonzept zu gestalten.” Italiener und Briten planen auch ähnlich Missionen und da darf Deutschland nicht tatenlos dabei stehen. Von den Möglichkeiten dieser Art von Weltraumimperialismus angetan, geht man in Berlin jetzt noch einen mutigen Schritt weiter.

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Wo Heise sich irrt

Bei Heise Online bzw. bei dessen Untersektion Telepolis, findet sich ein lesenswerter Artikel über die rassistischen Umtriebe bei politicallyincorrect.de. Der zweiteilige Artikel bedient sich dabei hauptsächlich der PI-Seite als Quelle und zerrt deren menschenverachtende und rassistische Propaganda ohne Gnade an das Tageslicht. Dafür erst mal ein großes Lob, vom noch größeren Telegehirn. Aber auch bei dem Telepolis-Artikel lassen sich kritikwürdige Stellen finden.

Das man bei Heise/Telepolis ausgerechnet die notorisch israelfeindliche und iranfreundliche, nationalbolschewistische Postille “junge welt” als Quelle verlinkt, finde ich zwar etwas seltsam, aber es gibt ja nicht so viele MSM, die bisher über den Rassismus bei politicallyincorrect.de berichteten. Geschenkt. Doch im zweiten Teil findet sich eine merkwürdige Passage, die meinen Widerspruch hervorruft:

Hier geht die eher rechtskonservative Strömung, die sich bei PI exponiert, eine weitere merkwürdige Diskurskoalition ein, nämlich mit den ursprünglich aus dem linksextremen Spektrum stammenden sogenannten Antideutschen.

Die Antideutschen sind immer noch links, auch wenn das vielen “linken” und anderen Ideologen nicht passt und weder PI, noch irgendein ernstzunehmende/r Antdeutsche/r würde jetzt an eine wie auch immer geartete Koalition denken. Nicht mal eine Diskurskoalition. Man kann so etwas natürlich ganz leicht konstruieren und anscheinend kann sich der Autor, Bastian Engelke, einen Seitenhieb auf die Antideutschen nicht verkneifen, den diese (die Antideutschen) zeichnen sich dadurch aus, dass sie den USA und Israel Nibelungentreue schwören. Es muss ja gleich die Nibelungentreue sein, und anscheinend ist man in Doitschland gleich stark verdächtig, wenn man sich energisch für das Existenzrecht Israels stark macht und in den USA “die letzte Barrikade der Freiheit, im Kampf gegen den Faschismus sieht.” Wer sich so positioniert, der muss natürlich dazu neigen, alles Muslimische zum Abschuss freizugeben. Dann werde ich mal gleich im Dienste der Aufklärung und Demokratie meine Uzi polieren und zum fröhlichen “Musel-Halali” blasen.


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Antideutsche Festtage von virtueller Prügelorgie überschattet

Die antideutschen Festtage haben noch nicht einmal richtig begonnen, da stehen die Antiimperialisten, Stasischweine, Terroristenfreunde und Erpresser schon Schlange, um sich ihre wohlverdiente virtuelle Prügel abzuholen. Besondere Freude macht es mir, wenn sich die Gelegenheit bietet, die virtuelle Bakunin-Gedenkdachlatte (hier ein Foto)  zu entstauben und gegen eine reaktionäre Gestalt zu schwingen, die nicht nur jede Menge Dreck am Huf hat, sondern auch noch alle vier oben genannten “Eigenschaften”, man könnte auch Geisteskrankheiten schreiben, auf sich vereint. Wer bei der 1. Lektion, Geographie, noch halbwegs das Klassenziel erreichte, der könnte hier jetzt schon scheitern, denn es geht um die verhasste Klassenjustiz, die die Antideutschen Hurra-Israel-Blogger auch noch schützt und ihnen z.b. das Setzen von Deep-Links schon 2003 erlaubt hatte. Manchmal stehen auch “wir” Antideutschen am Fenster, blicken dabei auf Doitschland und vergießen leise, still und heimlich eine Träne der Rührung, weil es in diesem Land eine “antiimperialistische Klassenjustiz” gibt und wenn der Stasi-Onkel nicht mal langsam zum Pyschiater geht, dann holen sie ihn noch ab.

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Unbedingter Lesebefehl

Nach dem unbedingten Fernsehtipp nun noch ein unbedingter Lesebefehl. Wolfram, von Last Exit, rechnet, gekonnt wie immer, mit einem verwirrten, pseudo-libertären Wirrkopf ab. Ich kann mich dem nur vollständig anschließen. Wer Rebellog noch auch seiner Blogroll hat, der sollte sich einmal überlegen, ob dieser Zustand noch lange anhalten sollte.


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KSK: In bester Nazi-Tradition

Das die Bundeswehr zum größten Teil in ungebrochener Tradition der verbrecherischen Wehrmacht steht, ist ja keine besondere Neuigkeit und deshalb ist diese Meldung bei SpOn auch nicht sonderlich überraschend. So loben der ehemalige Kommandeur der doitschen ”Elitetruppe” KSK, Günzel und der Gründer der GSG9, Wegener, in dem Buch ”Geheime Krieger”, die “Division Brandenburg“, die im 2.Weltkrieg als Terror- und Sabotagetruppe eingesetzt wurde. “Die Kommandosoldaten wissen genau, wo ihre Wurzeln liegen“, schreibt Günzel in dem Buch. Die Einsätze der Brandenburger gälten “in der Truppe als geradezu legendär“.

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Don Alphonso – King of the Hill?

Manche Diskussionen innerhalb der Blogosphäre laufen einfach an einem vorbei und man verpasst so einiges. Das mag auch daran liegen, daß ich bestimmte Blogs einfach nicht mehr lese, weil es keinen Sinn macht sich über jeden gelassenen Furz irgendwelcher Loonies Gedanken zu machen. Besonders dann, wenn für bestimmte Personen das Bloggen eine Art von Ersatztherapie darstellt oder sie nur deshalb einen Blog betreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit das geringe Selbstbewusstsein zu stärken. Letztere bezeichne ich gerne als Trafficnutten (Hoffentlich bringe ich jetzt nicht Hydra gegen mich auf. Ein paar liberale Schwule sind ja neuerdings schlecht auf mich zu sprechen, weil sie mich für einen homophoben Libertären halten und meinen harten Angriff auf einen rechts-rechts-konservativen Hassblogger verurteilen. Jedenfalls die Art und Weise der gerittenen Attacke. Es sei ihnen gegönnt und wenn sie die Eier dazu haben, dann werden sie auch die Verantwortung für ihr Geschreibsel übernehmen.), die alles dafür tun, um im fragwürdigen Zwielicht einer virtuellen Scheinöffentlichkeit zu stehen. So ein Fall ist der grenzdebile Neuköllner Marcel Bartels, von dem hier aber nicht die Rede sein soll, obwohl sein neuester Coup (“Ich höre auf zu Bloggen, weil es hier Zensur wie in China gibt und mache unter .com/.org den selben hirnlosen Schwachsinn weiter.) einmal wieder deutlich macht, daß ein sehr großer Teil der deutschen Blogger einen an der Waffel hat und unter Verfolgungswahn leidet. So. Jetzt habe ich mich genug aufgewärmt und wende mich dem eigentlichen Thema zu:

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Bin ich ein Philosemit?

Das ist eigentlich eine rhetorische Frage, aber seit ich in einem Blog, der den Namen eines Massenmörders trägt, (obwohl der Blogger dort, sich angeblich nicht wirklich nach dem Massenmörder benannt haben will, sondern der betreffende Blogger, ein alternder Ex-Revoluzzer, der gerne mal zur Sabotage aufruft und dabei sicherlich selber keine solche Sabotage betreibt, hat den Namen des Massenmörders mal als Spitzname von seinen “Genossen” verpasst bekommen.) von einem Kommentator als “philosemitischer Schleim” beschimpft wurde, der seine “mutmasslich arische Klappe” halten soll, lässt mich diese Frage nicht mehr los. Ich werde mich diesem Thema mit gewohnter Sachlichkeit widmen.

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Spiegel Online, du Opfer!

Spiegel Online übernimmt von perlentaucher.de die Artikelserie “Heute in den Feuilletons” und kontrolliert den übernommenen Inhalt anscheinend nicht. Ok, ich gebe zu, dass es für viele Menschen sehr schwer ist, zwischen “Jungle World” und “junge welt” zu unterscheiden. Die Artikelreihe “Heute in den Feuilletons” befasst sich, wie der Name ja schon erahnen lässt, mit den deutschsprachigen Feuilletons unserer Medienlandschaft. Der Perlentaucher zitiert am 13. Januar aus einem NZZ-Artikel von Joachim Güntner zum Thema “Opferkultur”. Wobei es sich nicht wirklich um ein Zitat handelt.

Bei der NZZ steht im Original:

nzz-original.jpg

Beim Perlentaucher und natürlich auch bei Spiegel Online findet sich dagegen die Fälschung:

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Wie jetzt? Sind die pöhsen Antideutschen jetzt auch noch zu “DDR”-Nostalgikern mutiert? Dazu treiben sie sich im Umfeld der national-bolschewistischen Postille “junge welt” herum? Wenn das jetzt wirklich so ist, dann hänge ich mal schnell eine “DDR”-Fahne raus und abonniere die “junge welt”. Als antideutscher Stalker muss ich ja mit der Zeit gehen.

Die intellektuelle Unterschicht scheint nicht einmal mehr Copy&Paste zu beherrschen oder es handelt sich um eine wohlkalkulierte Fälschung im Bartelschen Sinne.

Nachtrag:

Der Perlentaucher und auch Spiegel Online haben inzwischen den Unterschied zwischen “junge welt” und “Jungle World” begriffen und das korrigiert, aber weiterhin gelten Antideutsche als “DDR”-Nostalgiker. Es lebe der Antideutsche “DDR”-Nostalgiker!

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Dank an SIG für den Hinweis und den screen shot.


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Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.

Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:

Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.

Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.

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Telebrain rides again

Der Brainy ist zurück in der virtuellen Welt!

In den letzten Wochen fehlte mir entweder die Zeit oder die Lust hier etwas zu schreiben. Oder auch beides. Auch wurde ich in diesem Herbst schon zwei Mal durch die Schnodderseuche beglückt und wenn meine Nebenhöhlen entzündet sind, dann bin ich so kreativ wie ein Klingone. Überhaupt fehlten mir die Ideen und so zog sich die Blog-Pause stark in die Länge. Das mag auch daran gelegen haben, daß mir das Bloggen nicht sonderlich fehlte und ich daher kaum Entzugserscheinungen verspürte.

Ich will jetzt nicht so “wolkig daherreden” wie manch anderer “Hinterzimmer-Philosoph” und wasche mir lieber meine “schmutzigen Füße“. Dann kann ich mich endlich wieder dem (virtuellen) Fresse eintreten widmen. Und wie das so mit Leuten aus der “Bronx” ist: Als Erster bekommt einer aus meinem Ghetto die Fresse eingetreten. Ich muss ja deutlich machen wer im Ghetto das Sagen hat und wo der Bartel(s) den Most holt.

Oh ja, Freunde der Sonne: Die Klischees haben wieder Ausgang. Was sagt eigentlich Habermas über Klischees? Hatte Adorno Analverkehr und was sagte er darüber? Wie hielt es Sartre mit SM? Wie hält es Marcel Bartels mit dem Arschficken? Kann Analverkehr Schulmassaker verhindern? Fragen über Fragen.

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