In den letzten Tagen haben sich einige Massenmedien mit den rechtsreaktionären Philosemiten und fanatischen Muslimfressern von politicallyincorrect.de beschäftigt. Ich begrüße es, wenn sich „etablierte“ Medien wie FR-Online (Frankfurter Rundschau), jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) oder die Taz (die Tageszeitung) kritisch mit den deutschen Kreuzrittern auseinandersetzen und einer breiten Öffentlichkeit, die widerwärtigen und populistischen Methoden der PI-Hetzer vor Augen führen.
Schlagwort-Archive: gebloggte Scheisse
Ich bin ein Etikettenschwindler
Dass ich ein Etikettenschwindler bin, fiel bisher eigentlich nur meiner Geschichtslehrerin in der Grundschule auf. Mir gelang es nämlich ein ganzes Halbjahr keinen Ordner zu führen und um das wieder auszugleichen musste ich einen ellenlangen Aufsatz über Mykene verfassen, der mir dann doch noch meine gewohnte Eins sicherte. Aber ich war entarnt. Ein Bloggerkollege, wenn man ihn denn einen Kollegen nennen kann, hat das jetzt auch festgestellt und enthüllt das jetzt gnadenlos vor aller Welt. Der Doppeldoktor hatte schon in der Vergangenheit, dank seiner schier übermenschlichen Fähigkeiten, ganz locker, per Ferndiagnose, wozu hat man schliesslich zwei Doktortitel, festgestellt, daß ich geistig nicht normal bin. Seine, wie immer, messerscharfe und unfehlbare Analyse trug er ausgerechnet an einem virtuellen Ort vor, der dafür bekannt ist, daß dort entschieden für die Menschenrechte, gerade in Kuba, gestritten und gerungen wird.
Bär im Brunnen
Wenn man unbefangen die klimapolitische Propaganda des kubanischen Diktators Fidel Castro verbreitet, der keine Gelegenheit auslässt, um die unveräusserlichen Menschenrechte der Kubaner und Kubanerinnen zu verhöhnen und wie jüngst zwei Boxer abstraft, weil sie nicht länger in Unfreiheit leben wollten, dann könnte man auch ganz unbefangen über den tollen deutschen Autobahnbau in den 30er Jahren berichten.
Rückwärts immer, vorwärts nimmer
Für uns besteht die Menschengeschichte nicht bloß aus der Häufung vieler kleiner Massengeschehnisse und Massenunterlassungen, für uns sind die Träger der Geschichte Personen, und für uns gibt es auch Schuldige.
Gustav Landauer
Ich benötige mindestens drei Dinge, abseits von technischen Voraussetzungen, zum Bloggen: Zeit, Lust und etwas Kreativität. Es begann mit einem Mangel an Zeit und Zeit ist der kostbarste Rohstoff unserer Tage. Dazu gesellte sich eine periodisch auftretende Frigidität gegenüber dem Bloggen und oftmals misslang es mir, das notwendige Maß an Kreativität aufzubringen. Ich hatte und habe das Gefühl, daß ich meinen eigenen Maßstäben in der letzten Zeit nicht mehr genügte und dann lasse ich das Bloggen eben ganz sein. Überhaupt wird die Strahlkraft des Bloggens maßlos überschätzt und das nicht durch die Blogger selbst. Bloggen sollte eigentlich Spaß machen und ursprünglich könnte es eine enorme Bereicherung für die Diskussions- und Streitkultur sein. Leider gibt es aber auch eine gewisse Anzahl von „Kulturbarbaren“, die das hohe Gut der Meinungsfreiheit schamlos missbrauchen, um damit jene, die nicht bedingungslos der eigenen Ideologie zustimmen, als Ketzer, Verrückte oder Untermenschen zu brandmarken. Solche Ausfälle gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen und oft genug musste ich diverse Attacken ertragen.
Bronx Girl: Danke CA!
Heute gibt es erneut einen Gastbeitrag von Bronx_Girl und sie übernimmt gerne die volle Verantwortung für diesen Artikel. Auch wenn man Trolle nicht füttern sollte, so gibt sie dem Affen ordentlich Zucker.
Ich bin eigentlich ein sehr harmoniebedürftiger und toleranter Mensch, der möglichst keine Konflikte offen austrägt, aber was ich von dem Quartalsirren CA hier in einem Kommentar bei Brainy gelesen habe, hat mich dazu gebracht mal einen genaueren Blick auf seinen Blog zu werfen. Was ich da über meinen Freund gelesen habe, sind Verleumdungen und Lügen übelster Weise! Da ich keine besonders politisch interessierte Feministen bin, überfliege ich seinen Blog oft nur. Aber heute muss ich mich mal zu Wort melden, denn dieser Kommentar von CA ist der letzte Dreck und so was kann nur jemand schreiben, der total paranoid ist. Hier ein paar kleine Beispiele aus dem Blog von CA, die mich besonders belustigen und die ich mit ein paar persönlichen Anmerkungen versehen habe.
Unbedingter Lesebefehl
Nach dem unbedingten Fernsehtipp nun noch ein unbedingter Lesebefehl. Wolfram, von Last Exit, rechnet, gekonnt wie immer, mit einem verwirrten, pseudo-libertären Wirrkopf ab. Ich kann mich dem nur vollständig anschließen. Wer Rebellog noch auch seiner Blogroll hat, der sollte sich einmal überlegen, ob dieser Zustand noch lange anhalten sollte.
Nicht mit meinem Hugo!
Ein wirklich guter Ideologe beherrscht sein Handwerk und wenn er erst einmal die antiimperialistische Werkzeugkiste aufmacht, dann bleibt kein NeoCon-Auge trocken und es wird geholzt was das Zeug hält. Das dabei auch schon mal die eine oder andere Information, rein zufällig natürlich, unter den Tisch fällt, ist durchaus beabsichtigt. So sollte man als Ideologe auch Themenbereiche dringend auslassen, die die eigene Position unnötig schwächen könnten und statt dessen sollte man sich auf mögliche Schwächen in der gegnerischen Argumentation konzentrieren. Unbedingt sind dabei auch jede Menge Verdächtigungen und Vermutungen zu verwenden. Auf störende Fakten sollte man auf jeden Fall weitgehend verzichten.
Ich kann mir vorstellen, wie der Ideologe, mit möglicherweise zitternden Händen und eventuell wutschnaubend, sein Posting in die Tasten hämmerte. Es wäre auch denkbar, daß er dabei immer wieder schrie: “Nicht mit meinem Hugo! Nicht mit meinem Hugo!”
Eine Diktatur ist eine Diktatur
Gestern kam der Bundestag zu einer Sitzung unter freiem Himmel zusammen und beschloss, in zweiter und letzter Lesung, per Akklamation, auf dem Platz der Republik, das Ermächtigungsgesetz. Damit kann Kanzlerin Angela Merkel 18 Monate ohne den Bundestag Gesetze im Alleingang erlassen. Sie verfügt nun in elf verschiedenen Bereichen über eine unbeschränkte Gesetzgebungskompetenz, so u.a. in den Bereichen Landesverteidigung, innere Sicherheit, Energie, öffentlicher Dienst, Wirtschaft und Soziales. Sie kündigte eine baldige Verfassungsreform an. Ein enger Vertrauter der Kanzlerin hatte vor der entscheidenden Sitzung die Merkel-Gegner im In- und Ausland, die der Kanzlerin diktatorische Absichten vorwerfen, scharf kritisiert: “Was für eine Diktatur ist das, die behauptet, man müsse das Einkommen demokratisieren, man müsse in Gesundheit, Wohnungsbau, Bildung und Ernährung investieren? Wo hat man so eine Diktatur gesehen, um Gottes willen?“[1]
Sie sind empört, besorgt, verängstigt und denken an Tyrannenmord?
Don Alphonso – King of the Hill?
Manche Diskussionen innerhalb der Blogosphäre laufen einfach an einem vorbei und man verpasst so einiges. Das mag auch daran liegen, daß ich bestimmte Blogs einfach nicht mehr lese, weil es keinen Sinn macht sich über jeden gelassenen Furz irgendwelcher Loonies Gedanken zu machen. Besonders dann, wenn für bestimmte Personen das Bloggen eine Art von Ersatztherapie darstellt oder sie nur deshalb einen Blog betreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit das geringe Selbstbewusstsein zu stärken. Letztere bezeichne ich gerne als Trafficnutten (Hoffentlich bringe ich jetzt nicht Hydra gegen mich auf. Ein paar liberale Schwule sind ja neuerdings schlecht auf mich zu sprechen, weil sie mich für einen homophoben Libertären halten und meinen harten Angriff auf einen rechts-rechts-konservativen Hassblogger verurteilen. Jedenfalls die Art und Weise der gerittenen Attacke. Es sei ihnen gegönnt und wenn sie die Eier dazu haben, dann werden sie auch die Verantwortung für ihr Geschreibsel übernehmen.), die alles dafür tun, um im fragwürdigen Zwielicht einer virtuellen Scheinöffentlichkeit zu stehen. So ein Fall ist der grenzdebile Neuköllner Marcel Bartels, von dem hier aber nicht die Rede sein soll, obwohl sein neuester Coup (“Ich höre auf zu Bloggen, weil es hier Zensur wie in China gibt und mache unter .com/.org den selben hirnlosen Schwachsinn weiter.) einmal wieder deutlich macht, daß ein sehr großer Teil der deutschen Blogger einen an der Waffel hat und unter Verfolgungswahn leidet. So. Jetzt habe ich mich genug aufgewärmt und wende mich dem eigentlichen Thema zu:
Bin ich ein Philosemit?
Das ist eigentlich eine rhetorische Frage, aber seit ich in einem Blog, der den Namen eines Massenmörders trägt, (obwohl der Blogger dort, sich angeblich nicht wirklich nach dem Massenmörder benannt haben will, sondern der betreffende Blogger, ein alternder Ex-Revoluzzer, der gerne mal zur Sabotage aufruft und dabei sicherlich selber keine solche Sabotage betreibt, hat den Namen des Massenmörders mal als Spitzname von seinen “Genossen” verpasst bekommen.) von einem Kommentator als “philosemitischer Schleim” beschimpft wurde, der seine “mutmasslich arische Klappe” halten soll, lässt mich diese Frage nicht mehr los. Ich werde mich diesem Thema mit gewohnter Sachlichkeit widmen.
Mal wieder offener Rassismus bei politicallyincorrect.de – Teil 1
Gestern berichtete ich über den Vorfall in Lichtenrade, bei dem ein Polizist außer Dienst von einer Jugendgruppe übel zusammengeschlagen wurde und ich hatte versprochen mich den Reaktionen innerhalb der Blogosphäre zu widmen, denn da kochen einige wieder ihr rassistisches Süppchen auf sehr hoher Flamme. Wenn sich da mal nicht ein paar sog. “Konservative” die braunen Finger verbrennen. Dabei werde ich den größten Teil hier den politisch inkorrekten Vollidioten und ihren Kommentar-Sturmtruppen widmen. Ich habe tief in der braunen Scheiße wühlen müssen, aber ich habe weder meine geistige, noch meine körperliche Gesundheit geschont. Fangen wir Chronologisch an:
Marcel Bartels vs Antideutsche
Im Kommentarbereich des Beitrags von Marcel Bartels zu Lizas Welt und Jürgen Cain Külbel macht Marcel Bartels auf traurige Weise deutlich, wie es um ihn bestellt sein muss, denn er phantasiert dort von Verschwörungen und Stalkern.
Die libertär-liberale-antideutsche-Hurra-Israel-Verschwörung
Marcel Bartels fühlt sich von einer Welt von Feinden verfolgt und dieses Gefühl projiziert er auf Menschen, die nicht seine Meinung teilen. Er sieht sich von Stalkern belästigt und glaubt ein “Netzwerk der antideutschen libertären Gesellschaft” sei am Werk und belästige den Don Quijote aus Neukölln, der doch so tapfer gegen die dunklen Mächte antritt. Das antideutsche Stalker-Netzwerk, daß sich hinter Lizas Welt angeblich versammelt hätte, sympatisiert mehrheitlich mit der FDP“, meint zumindest Bartels erkannt zu haben und sieht die F.D.P. als “Samelbecken für kriegstreiberische Antideutsche der Hurra-Israel-Fraktion“, was natürlich angeprangert werden muss und da ist Marcel Bartels gerne in vorderster Front dabei.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant
Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.
Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:
“Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.“
Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.
Beweise für iranischen und syrischen Waffenschmuggel
Der Genderbeauftragter von Kleinbloggersdorf, artur, der von No Blood for Sauerkraut berija genannt wird, glaubt zu wissen, daß es keine Beweise für Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon gibt. Im November meldete die Taz, daß die libanesische Regierung die UNO über Waffenschmuggel aus Richtung Syrien informierte und vor wenigen Tagen meldete die französische Tageszeitung “Le Monde”, daß eine “ständige und massive Aufrüstung der Hisbollah” durch den Iran und Syrien stattfindet. Eine eindeutige Verletzung der UNO-Resolution 1701. Die Meldungen über Waffenlieferungen stammen aus der libanesischen Regierung und werden von Geheimdiensten aus Frankreich, Israel und den USA bestätigt. Die libanesische Regierung scheue sich, wegen der aktuellen Krise, die von der Hisbollah ausgelöst wurde, diese Informationen öffentlich zu machen.
Den Angaben zufolge werden die meisten Waffen aus dem Iran über Syrien in den Libanon geschmuggelt und dort werden sie in palästinensischen “Flüchtlingslagern” deponiert, weil diese als “sicherer Ort” angesehen werden.
Wie “Le Monde” weiter berichtet, hat das syrische Regime ca. 50 ehemalige islamistische Irak-Kämpfer in den Libanon geschickt. Diese sollen dort “ein Terror-Komplott von Damaskus” in die Tat umsetzen und “36 anti-syrische libanesische Persönlichkeiten ermorden“.
Berija und vielen Neo-Linken werden die Beweise wohl nicht reichen, weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Schliesslich ist Israel “nicht zwingend seinem Wesen nach, aber wie es sich zur Zeit darstellt” ein imperialistischer Apartheidsstaat.
12 Fragen an die Neo-Linken
Jetzt gibt es schon selbsternannte Neo-Linke. Da sich der Erfinder der Neo-Linken bisher standhaft weigert, ein paar interessante Fragen zu beantworten, möchte ich mich an die anderen Anhänger jener eigentümlichen politischen Richtung wenden. Mir gehen da bestimmte Punkte nicht mehr aus dem Kopf und ich bitte die Neo-Linken mir diese 12 Fragen zu beantworten:
- Darf ein Neo-Linker das kubanische Regime verteidigen?
- Welche Ideen und Ziele haben Vorrang? Die eines Fidel Castros oder die eines George Washington?
- Kann jemand ein Neo-Linker sein, der sich als “Bruder” und “Kampfgefährte” eines Judenhassers, Holocaustleugners und Faschisten bezeichnet?
- Was hat für einen Neo-Linken einen wichtigeren Stellenwert? Soziale Sicherheit oder reale Freiheit?
- Ist Israel ein sog. Apartheidsstaat?
- Darf sich ein Neo-Linker der Hilfe totalitärer Regime bedienen, um damit die “imperialistischen Staaten” zu besiegen?
- Sind die USA und Israel imperialistische Staaten?
- Gibt es eine weltweite Verschwörung des internationalen Finanzkapitals und der imperialistischen Staaten gegen “den Rest der Welt”?
- Trifft die Bezeichnung “Raubtierkapitalismus” zu?
- Ist ein Neo-Linker ein Antisemit, wenn er sagt: “Die Juden haben Christus umgebracht und horten die Reichtümer der Welt.”
- Dulden Neo-Linke Antisemiten?
- Ist es richtig Diktaturen, wie das Saddam-Regime, mit Waffengewalt zu stürzen?
Wer hat es gesagt?
Mir sind die Ideen und Ziele eines Fidel Castros oder Che Guevaras allemal lieber als die reale Politik einer Skulls and Bones Bagage und ihrer Hilfstruppen. Die Umsetzung revolutionärer Ideen schätze ich allerdings bis zum heutigen Zeitpunkt als suboptimal ein.
Nele Beck – Ein Arbeitstier, total geil, total jung, total hip und total gefakt
Schauen Sie sich dieses arme Mädchen an. Sie heißt Nele Beck und will unbedingt weg aus Hannover (Was sehr einleuchtend ist.) und möchte sooooooo gerne in der Medienbranche Fuß fassen. Sie hat es ja schon überall versucht („1000 Absagen.“) und als letzte Chance bleibt da nur noch YouFM vom Hessischen Rundfunk. Aber schauen Sie selbst:
Sie haben jetzt das Gefühl dem armen Mädchen unbedingt helfen zu müssen? Sie sind drauf und dran eine E-Mail zu schreiben, denn diesem armen Opfer des Neoliberalismus wollen Sie unbedingt helfen?
Der Vorzeigedemokrat
Venezuela hat gewählt und anscheinend konnte der bisherige Amtsinhaber “demokratisch” siegen. Lassen wir einmal alle Diskussionen um einen eventuellen Wahlbetrug und die mögliche massive Einschüchterung der Opposition beiseite.
Zahlreiche angebliche “Linke” ( auch Blogger) legen ja besonderen Wert darauf, daß Hugo Chavez “demokratisch” gewählt worden sei. Das sagt jedoch absolut nichts aus, denn auch Adolf Hitler wurde “demokratisch” gewählt und man sieht also, daß das Adjektiv “demokratisch” keine wirkliche Aussage über den Gewählten treffen kann. Eine Person kann “demokratisch” gewählt worden sein und trotzdem nach Innen und Aussen ein schrecklicher Despot sein.
Schickt den Datenscheich in die Wüste!
Das etablierte Medien sich die eine oder andere Blognutte halten ist ja kein neues Phänomen. Oftmals handelt es sich nicht um Blogger im eigentlichen Sinn, sondern um Journalisten oder “Schriftsteller” die sich als Blogger betätigen. So ist es auch bei der TAZ. Unter den zahlreichen tazblogs findet sich auch der Blog von Achmed Khammas, Datenscheich.
Achmed Khammas beschäftigt sich in einer dreiteiligen Reihe mit der israelischen Sperranlage und den schäbigen Holocaust-Karikaturen, die für einen Wettbewerb im Mullah-Staat Iran angefertigt wurden. In dem Artikel Gated Community (1) zeigt Achmed Khammas stolz die Siegerzeichnung von Abdellah Derkaoui und findet:
Den ersten Preis (s. Abb.) erhielt Abdellah Derkaoui aus Marokko, in meinen Augen auch redlich verdient.
Nationalisten vs Multi-Kulti Schwuchteln
Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche sorgt wieder einmal für negative Schlagzeilen. In einer Rede auf einer CDU-Veranstaltung zum Thema Patriotismus im Juni 2006 soll Nitzsche gesagt haben, Deutschland müsse “endlich vom Schuldkult runterkommen” und dürfe “nie wieder von Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin regiert werden“. Nitzsche sorgte schon 2003 für einen Skandal, als er in einem Vortrag über Migration vom “letzten Ali aus der letzten Moschee” sprach und sagte: “Eher wird einem Moslem die Hand abfaulen, als dass er bei der Christlich-Demokratischen Union sein Kreuz auf den Wahlzettel macht.” 2005 war Henry Nitzsche mit der Vichy-Parole “Arbeit, Familie, Vaterland” in den Wahlkampf gezogen.
Gestern versuchte der Waldbesitzer und Rechts-Nationalist Henry Nitzsche zurück zu rudern und erklärte:
Meine einleitenden Worte zum Themenabend am 8. Juni wollte ich absichtlich provokativ formulieren, um eine Diskussion anzuregen. Leider muss ich im Nachhinein feststellen, dass die von mir gewählten Worte mehr als missverständlich waren. Das bedauere ich sehr. Ich erkläre hiermit ausdrücklich, dass ich mich von jeglichem rechtsradikalen Gedankengut distanziere.
