Im Sommer 2006 fanden in Berlin eine Reihe von Friedensdemonstrationen statt, bei denen Fahnen der Hisbollah und Plakate mit dem Konterfei des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah gezeigt wurden. Am 12. August fand eine weitere sog. Friedensdemonstration in Berlin statt. Die Polizei hatte die Auflage verhängt, daß keine Bilder von Nasrallah und keine Hisbollahfahnen mitgeführt werden dürfen. Der Innensenator hatte diese Art der Propaganda Anfang August verboten, weil die Hisbollah “für die Forderung nach der Vernichtung Israels steht.” Zu den Mitveranstaltern der Demo, die am selbsternannten ”internationalen Tag des Protestes und der Solidaritat” statt fand, gehörte auch der Deutsche Friedensrat, dessen Mitglieder sich als Pazifisten und “Teil der deutschen und internationalen Friedensbewegung“ bezeichnen und daher ganz selbstverständlich im “Humanismus und Pazifismus” ihre Wurzeln haben wollen. Das Verbot des Innensenators konnten diese wirklich aufrechten und sehr deutschen Pazifisten nicht akzeptieren und so reichten sie eine Klage [Pdf] vor dem Verwaltungsgericht Berlin ein:
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Die iranische Komponente in Gaza
Schon den dritten Tag hintereinander ist ein Waffenstillstand zwischen Hamas und Fatah gescheitert. Hat eigentlich jemand die Gesamtzahl der gebrochenen Waffenstillstände mitgezählt? Kaum war die Tinte unter den Vereinbarungen getrocknet, flammten die überfallartigen Attacken auf Einrichtungen der jeweiligen anderen Seite wieder auf. So wurden am Freitag, während eines Überfalls der Fatah auf die islamische Universität von Gaza-Stadt, einer Hamas-Hochburg, mindestens 5 iranische Agenten festgenommen. Ein Iraner entzog sich seiner Festnahme durch Selbstentleibung und unter den Verhafteten sollen sich auch Chemiker befinden. Die Hamas dementierte umgehend die Festnahme und erklärte, daß sich keine Iraner in Gaza aufhalten würden.
Am Donnerstag hatten Kämpfer der Hamas einen Nachschub-Konvoi der Fatah überfallen und dabei Waffen und Sprengstoff erbeutet, die von den USA und arabischen Staaten geliefert und finanziert wurden. Die Fatah erklärte dagegen, daß man medizinische Hilfsgüter transportiert hätte, während aus Ägypten verlautete, daß keine Waffen, sondern Mobiltoiletten transportiert wurden.
Der palästinensische Bürgerkrieg entwickelt sich immer mehr zu einer Art von Stellvertreterkrieg. Auf der einen Seite heizen Syrien, wo die Führung der Hamas ihren Sitz hat, und der Iran den Konflikt an. Im Libanon bringt die Hisbollah das Land an den Rand eines Bürgerkriegs und in Gaza greift die Hamas nach der alleinigen Kontrolle. Der Iran betreibt faktisch eine Politik der Einkreisung Israels. Gaza und der Libanon sollen in iranische Vorposten verwandelt werden, was in Anbetracht des iranischen Atomprogramms, die Bedrohung für Israel dramatisch steigert und die Kriegsgefahr im gesamten Nahen Osten erhöht.
Auf die massive iranische Unterstützung der Hamas im palästinensischen Bürgerkrieg haben die USA und einige arabische Staaten reagiert und unterstützen die Gegner der Terrororganisation mit Geld und Waffen. Diese kurzfristige Maßnahme ist hoffentlich ein erster Schritt zu einer Eindämmungspolitik gegenüber dem Regime in Teheran. Dem Iran und seinem Präsidenten, der die Shoa für einen Mythos hält, der Israel gerne von der Landkarte radieren würde, der Konferenzen mit Holocaustleugnern veranstaltet, die Hisbollah bewaffnet und finanziert, sowie ein unkontrolliertes Atomprogramm betreibt, sollte Einhalt geboten werden. Bisher konnte der Iran auf die westliche Beschwichtigungspolitik vertrauen. Der Ringen um Gaza könnte, bei einer Niederlage der Hamas, zum ersten größeren Rückschlag für Teheran werden und dem Iran ein warnendes Zeichen sein, daß seiner expansionistischen Politik ab jetzt Grenzen gesetzt werden.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant
Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.
Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:
“Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.“
Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.
“Wir werden niemals die räuberische zionistische Regierung anerkennen…”
und werden unsere Jihad-ähnliche Bewegung bis zur Befreiung Jerusalems fortsetzen.”
Das sagte der palästinensische “Ministerpräsident” Ismail Hanija bei einer Rede in Teheran. Hanija kündigte auch die Fortsetzung des Terrors gegen Israel an, der, laut Hanija, “bis zur Befreiung Jerusalems” fortgesetzt werden soll. Hanija bedankt sich auch artig für die 120.000.000 Dollar Finanzhilfe, die der Iran in 2006 an die palästinensische Hamas-Regierung überwiesen hatte. Der Iran ist damit weltweit führend in der Finanzierung des Terrorismus. Da sollten sich auch die Sympathisanten von Hugo Chavez einmal fragen, ob jemand wie Chavez noch tragbar ist, da er dem Iran seine volle und bedingungslose Solidarität zugesichert hat. Den iranischen Präsidenten bezeichnete Chavez als seinen “Bruder” und “Trench Mate“. Wie kann jemand ein Linker sein und Faschisten als seine Freunde bezeichnen? Aber wer erinnert sich nicht an den Hitler-Stalin-Pakt?
Schickt den Datenscheich in die Wüste!
Das etablierte Medien sich die eine oder andere Blognutte halten ist ja kein neues Phänomen. Oftmals handelt es sich nicht um Blogger im eigentlichen Sinn, sondern um Journalisten oder “Schriftsteller” die sich als Blogger betätigen. So ist es auch bei der TAZ. Unter den zahlreichen tazblogs findet sich auch der Blog von Achmed Khammas, Datenscheich.
Achmed Khammas beschäftigt sich in einer dreiteiligen Reihe mit der israelischen Sperranlage und den schäbigen Holocaust-Karikaturen, die für einen Wettbewerb im Mullah-Staat Iran angefertigt wurden. In dem Artikel Gated Community (1) zeigt Achmed Khammas stolz die Siegerzeichnung von Abdellah Derkaoui und findet:
Den ersten Preis (s. Abb.) erhielt Abdellah Derkaoui aus Marokko, in meinen Augen auch redlich verdient.
Die Fratze des Hasses – Nasrallah droht Israel
Heute hat sich der Bandenchef der Terrorgruppe Hisbollah, Hassan Nasrallah, das erste Mal wieder aus seinem Loch getraut. Während einer “Siegesfeier” verkündete der Terrorchef den “göttlichen Sieg” über Israel und die “Armee der Ratten” und prahlte mit dem Besitz von 25.000 Raketen. Zu der Propagandaveranstaltung, die an die Reichsparteitage erinnerte, wurden etwa eine halbe Million Menschen gekarrt.
Nasrallah erklärte, daß der Kampf gegen Israel weiter gehen werde und forderte eine neue, von der Hisbollah kontrollierte, Regierung im Libanon.
Da hat die internationale UN-Truppe für den Libanon reichlich Arbeit vor sich, um die Hisbollah zu entwaffnen. Jetzt wird sich zeigen, ob die internationale Gemeinschaft es mit dem Schutz Israels ernst meint oder nicht.
Terrorchef Hassan Nasrallah bei der heutigen Hassdemonstration. Hinter ihm ein Leibwächter. Den braucht er auch.
Ultimatum eines Antisemiten – Israelkritiker bleiben stumm
Ja, dieses Pack wird wieder richtig frech und riskiert neuerdings eine dicke Lippe. Das antisemitische Gesindel hat neuen Mut gefasst und dazu beigetragen haben sicher auch die eine oder andere “israelkritische” Äusserung aus der Politik. Nun ist der Antisemitismus und Judenhass keine Frage der politischen Ausrichtung. Nicht nur alte und neue Nazis reiten auf der Welle des Antisemitismus. Auch am linken Rand tummeln sich allerlei Antisemiten. Sie tarnen sich als “Israelkritiker” oder als Antizionisten und reagieren gereizt, wenn man ihnen die Maske vom Gesicht reisst. Sie empören sich, daß sie ja gar keine Antisemiten seien und das man ja doch noch die Hisbollah unterstützen dürfte oder die Umsiedlung der blutberauschten Jidden forden könne, denn einzig und allein die Juden sind für alle Probleme im Nahen Osten verantwortlich.
Wenn man sich nun mit diesem geistigen Lumpenproletariat befasst, dann bleibt immer die Frage, ob und wie man sich mit diesem Pack beschäftigen soll. Schenkt man ihnen zuviel an Aufmerksamkeit, dann fühlen sie sich groß, stark und wichtig. Sie können dann darauf verweisen, daß sie verfolgt werden. Ignoriert man sie hingegen, dann besteht die Gefahr, daß sich die Hetzer erst richtig ermutigt fühlen und glauben für die schweigende Mehrheit zu sprechen.
Gesellen sich nun noch allerhand Verschwörungstheorien hinzu, dann sind solche Gestalten eher ein Fall für den Therapeuten. So scheint es auch bei “Citizen” Cain Külbel der Fall zu sein, denn er phantasiert von einer Verschwörung gegen seine unwichtige Person. So verschickte er eine Reihe von Mails und forderte entweder die Löschung eines ganzen Blogs oder die Zensur bestimmte Artikel, die sich kritsch mit ihm auseinandersetzen. Auch will das Karate Kid bei einer Staatsanwaltschalt Anzeige wegen Bandenbildung stellen und vermutet hinter den Artikeln bei Lizas Welt und in anderen Blogs den pöhsen Oberverschwörer H.M. Broder.
Nun hat der Freund der Hisbollah Lizas Welt ein neues Ultimatum gestellt. Jürgen Cain Külbel schreibt in einer Mail:
Aber: Ich gebe Ihnen allen bis 12 Uhr Zeit, das zu bereinigen, mein Bild und meine Privatpost aus dem Netz zu nehmen. Sollte das eintreten, werde ich keine weiteren Schritte unternehmen. Geschieht das nicht, werde ich Punkt 12.01 Uhr eine Unterschrift leisten, und die Post geht ab: an die Staatsanwaltschaft, an Aust etc. Danke Liza, die Sie das gesamte Material genau für diesen Zweck längst dokumentiert (Linkliste) haben. Also, bitte halten Sie sich an die Gesetze. Gewarnt habe ich Sie im Verlaufe der Tage mehr als einmal. Dies ist die letzte Möglichkeit. Informieren Sie mich per Email über Ihre Entscheidung, da ich keine Zeit habe, die Webseiten zu besuchen. Geht bis 12 Uhr keine Email von Herrn Broder oder von Anonymus Liza bei mir ein, werde ich wie avisiert vermeintliche Haupttäter und Mittäter, aus denen sich die vermeintliche Tätergruppe rekrutierte, anzeigen.
Da muss Jürgen Cain Külbel aber ganz besonders aufpassen, denn sonst unterschreibt er wohlmöglich noch eine Selbsteinweisung. Gegen Jürgen Cain Külbel ist der Lone Callboy ein laues Lüftchen und es scheint sich der nächte unbedarfte Seppel im Netz der Blogossphäre zu verheddern und merkt, wie alle anderen Vorgänger, nicht, daß jeder Mucks und jede Drohung genau beleuchtet wird und dank diverser Suchmaschinen und einem guten Ranking dort, kann jetzt jeder z.B. bei Google oder Yahoo lesen, welche berechtigte Kritik es an Jürgen Cain Külbel gibt. Dazu sind BloggerInnen auch noch verdammt solidarisch und der Angriff auf einen bedeutet auch meistens den Angriff auf einen großen Teil der Blogosphäre. Bisher hat noch jeder großen Schaden erlitten, der einen Kreuzzug nach Kleinbloggersdorf anführte.
Was mich allerdings nicht besonders verwundert, ist die Tatsache, daß jene Blogger, die sich angeblich so sehr gegen den “wahren” Antisemitismus engagieren wollten, wenn er sich dann mal manifestieren würde, in diesem Fall erneut in Schweigen verfallen. Damit sollte mal wieder mehr als deutlich sein, daß ein Israelkritiker einem Antisemiten kein Auge aushackt. Sie sparen sich jene Artikel, die ein flammender Appell gegen den Antisemitismus sein könnten, für den Tag auf, an dem der letzte Jude durch den Schornstein gejagt wurde.
Posts that contain Jürgen Cain Külbel per day for the last 30 days.
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Antisemiten unter sich
Die Postille “junge welt” bietet ja einer Reihe von merkwürdigen Gestalten ein Forum. Sei es nun Jürgen Elsässer, Rainer Rupp oder eben Jürgen “Citizen” Cain Külbel. Zu diesem Trio Infernale gesellt sich neuerdings auch Ludwig König.
Wie auch Jürgen “Karate Kid” Cain Külbel, zeigt Ludwig König seine totalitäre Gesinnung ganz offen. Jürgen “Hisbollahfreund” Cain Külbel einerseits hat jede Menge persönliche Freunde, die Mitglieder der Hisbollah sind und Ludwig König nimmt andererseits marxistische Antisemiten aus Deutschland in Schutz.
In der gestrigen Ausgabe der “junge welt” zeigt sich Ludwig König empört über das Hausverbot gegen die antisemitisch auftretende “Marxistische Initiative”. Diese hat jetzt in der Mensa der Ludwig-Maximilians-Universität ein Hausverbot verpasst bekommen, weil sie dort ein antisemitisches Hetzflugblatt verteilte. In dem Flugblatt mit dem Titel “Vom israelischen Angriff zum imperialistischen Protektorat?” heisst es:
33 Tage nach Beginn der zionistischen Aggression gegen den Libanon schweigen die Waffen vorerst. Der von US-Pentagon-strategen von langer Hand geplante und von Israel ausgeführte Angriff sollte die erste Phase eines Krieges gegen Iran einleiten. Ziel war die Zerschlagung des libanesischen Widerstands und die Vertiefung der Spaltung des Libanon entlang ethnischer und religiöser Linien, um längerfristig eine proisraelische Regierung aus libanesischen Rechtsextremen zu installieren.
Gibt es eigentlich keine Tabletten gegen den grassierenden Verschwörungswahnsinn?
Die Gefangennahme zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah lieferte lediglich den benötigten Vorwand für den Überfall. Dies erklärt auch, warum die USA wochenlang einen Waffenstillstand ablehnten und statt dessen Bomben lieferten.
Gefangennahme? Noch deutlicher kann man seine Sympathie für Geiselgangster und Terroristen nicht äussern.
Doch die Pläne der Aggressoren in Tel Aviv und Washington scheiterten am libanesischen Widerstand. Über alle religiösen und weltanschaulichen Grenzen hinweg schloß sich das libanesische Volk gegen die Angreifer zusammen. Die stärkste Armee des Mittleren Ostens brauchte fast einen Monat, um unter unerwartet großen Verlusten einige libanesische Bauerndörfer im Grenzgebiet zu erobern. Noch nie konnte eine arabische Streitmacht den Schlägen der israelischen Armee solange standhalten, wie die libanesische Guerilla! Die israelische Armee, die nach 18 Jahren Besatzung bereits im Jahr 2000 dem hartnäckigen Volkswiderstand im Südlibanon weichen mußte, zieht auch diesmal erfolglos ab. Dieser Sieg wird den um Befreiung kämpfenden Menschen in Palästina, den anderen arabischen Ländern und weltweit neuen Mut und neues Selbstbewußtsein geben. Auch ein baldiger Krieg gegen Iran oder Syrien wurde so vorerst abgewehrt.
Die palästinensischen Terroristen werden also aus den Untaten der libanesischen Terroristen neuen Mut schöpfen. Die Marxisten freuen sich schon auf den nächsten Krieg gegen Israel und feuern die Kinderzerfetzer noch an. Widerlich.
Die UN-Friedensmission im Libanon wird als imperialistisches Protektorat diffamiert und dabei wird die antisemitische Stoßrichtung der Marxisten deutlich:
Um das schmutzige Werk, an dem die Zionisten bereits zweimal gescheitert sind, zum Abschluß zu bringen, soll jetzt eine UN-Besatzungstruppe in den Südlibanon einmarschieren. Während sich Israel auch durch die neue UNO-Resolution jederzeit das Recht herausnimmt, seine als Verteidigung ausgege-benen Angriffe gegen Ziele im Libanon fortzusetzen, sollen die neuen Besatzer den libanesischen Widerstand zurückdrängen und entwaffnen. Nach dem Irak und Afghanistan soll ein drittes imperialistisches Protektorat im Nahen und Mittleren Osten errichtet werden.
Das die “Marxistische Initiative” eine Bande von antisemitischen Terrorunterstützern ist, wird aus dem Kleingedruckten am Ende des Flugblatts deutlich. Dort steht:
Nachdem schon die palästinensischen Widerstandsorganisationen Volksfront für die Befreiung Palästinas PFLP, Hamas und Al-Aksa-Brigaden als “Terrororganisationen” verfolgt werden, droht nun auch ein Verbot der libanesische Hisbollah. Bei allen weltanschaulichen Differenzen, die wir als Marxisten mit der islamischen Hisbollah haben, sehen wir dies als Teil einer Repressionsstrategie, die sich gegen jede Solidarisierung mit jeder Art von Widerstand gegen imperialistische Aggression und Ausbeutung richtet.
Die “linken” Marxisten wenden also gegen ein Verbot der knuto-islamischen Hisbollah, obwohl deren faschistische Ideologie deutlich sichtbar wird. Eindeutiger kann man seine Hesperophobie nicht beweisen. Die weltanschaulichen Differenzen dürften aber nicht allzu groß sein, denn beide Ideologien proklamieren die Diktatur als Idealzustand.
Deshalb ist das Hausverbot gegen die marxistischen Hetzer auch vollkommen berechtigt. Ludwig König vermutet hinter dem Hausverbot aber eine Verschwörung, denn der Asta der Uni hatte sich an das Münchener Studentenwerk gewandt und dieses über das Hassflugblatt informiert. Kenner der Materie werden schon längst erahnt haben, welche Verschwörer hinter dem Hausverbot stehen: Die Antideutschen!
So schreibt Ludwig König:
Der Münchner AStA und insbesondere sein Antifa-Referat stehen seit Jahren unter dem Einfluß sogenannter Antideutscher. So veranstaltete der AStA 2003 den Kongreß »Spiel ohne Grenzen«, auf denen Autoren der antideutschen Presse von Bahamas über Jungle World bis Konkret über die ihrer Meinung nach antisemitische Antiglobalisierungsbewegung referierten. Auf Antikriegsdemonstrationen provozieren ASTA-Aktivisten regelmäßig mit einem Transparent, das sich nicht nur zu Recht gegen Antisemitismus richtet, sondern auch gegen »Antizionismus«. Auf der Website des AStA findet sich eine Broschüre zur Geschichte Israels, die Israels Angriffskriege gegen seine Nachbarn rechtfertigt. Zum israelischen Einmarsch in den Libanon 1982 heißt es da: »Eine Alternative zum Krieg gab es aber nicht. Israel konnte nicht zulassen, daß die Bevölkerung im Norden täglich von Raketen getroffen wurde.«
Da braucht man sich nicht zu wundern, denn die Antideutschen sind die Illuminaten des 21. Jahrhunderts. Das hatte Jürgen Elsässer ja unlängst enthüllt und diese Haltung scheint zur offiziellen Linie der bolschewistischen Postille “junge welt” geworden zu sein.
Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus
Jürgen Cain Külbel, hier ein Foto, der Vater des Karate in der DDR, etatistischer Sozialist, Sherlock Holmes des Ostens, tätig in der journalistischen Tagesberichterstattung, Autor eines Klassikers der Verschwörungs- und Entblödungsliteratur und Interviewpartner des Muslim-Markt fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Falls vorhanden.
Jürgen Cain Külbel ist einer dieser Schreiberlinge des bolschewistischen Witzblatts “junge welt”. Er leidet anscheinend wie Jürgen Elsässer oder der Erzverräter Rainer Rupp an einer Wahrnehmungsstörung. In jüngster Zeit sucht Jürgen Cain Külbel offenbar gerne die Nähe der knuto-islamischen Faschisten. Sein Geschreibsel ist geprägt von Hesperophobie, Antizionismus und Antiamerikanismus. Auf Kritik an seiner antiaufklärerischen Position reagiert er gereizt. Auch scheint er die Möglichkeiten der Blogosphäre nicht zu kennen, denn jetzt wird die Sache erst richtig hochkochen und am Ende steht dann Jürgen Cain Külbel als das dar, was er ist: Ein vom Hass auf Juden getriebener Ewiggestriger.
Lizas Welt hatte am 13.9. in dem Artikel Im Irrenhaus der Hizbollah u.a. über Jürgen Cain Külbels Artikel in der jw zu einer Großdemonstration der Hisbollah berichtet. Dazu wurde der Hintergrund des Jürgen Cain Külbel beleuchtet und die Verwirrheit des Jürgen Cain Külbel kam ans Tageslicht. Külbel hatte im Interview mit dem Muslim-Markt behauptet:
Das trat ja dann auch am 11. September 2001 ein. Drei Tage später nannte Wolfowitz die Täter: den verstorbenen Osama bin Laden…
Da waren sogar die Phantasten des Muslim-Markt baff:
Jetzt überraschen Sie uns aber. Wir wussten noch nicht einmal sicher, dass USAma bin Laden jemals gelebt hat und Sie wollen wissen, dass er verstorben ist. Woher haben Sie diese Information?
Aber Külbel ziert sich:
Ja, ich gebe vor, das zu wissen. Da ich darüber gerade arbeite, nämlich an einem Buch mit dem Arbeitstitel „Osama bin Laden – Welttheater mit Leiche“, möchte ich ungern darüber sprechen.
Das alles passte dem Bolschewisten Jürgen Cain Külbel nicht und er schrieb ein paar E-Mails an Lizas Welt und dabei zeigte sich, daß Jürgen Cain Külbel Probleme mit dem Textverständnis hat. Hier der ganze Artikel Karate Kid aus Lizas Welt und hier die drei Mails, die Jürgen Cain Külbel an Lizas Welt schickte:
Ehrenwerteste,
am besten hat mir vom dem Luststück die Überschrift gefallen: „Lizas Welt“. Sie sollten unter die Menschen und in die Länder gehen, sonst sortieren Sie die nur noch in pro und contra ein; wie im Märchen mit dem Aschenputtel – die Guten und die Schlechten.
Allerdings tut es mir aufrichtig leid, daß Ihnen Ihr Hass so enge intellektuelle Grenzen setzt. Auch entnehme ich dem Text, dass Sie schon mit Nasrallah gesprochen haben und fertig sind, mit den Menschen da unten generell, den Schiiten, den Maroniten, den Drusen etc.
Habe ich Sie im Frühjahr in der Levante übersehen auf einer der regelmäßigen gemeinsamen Großveranstaltungen von christlich-orthoxen, muslemischen und anderen Gläubigen, die in Friede und Eintracht leben und feiern, deren höchste Würdenträger Freunde sind?
Übrigens: Der Sadist Bashar Assad hält nach wie vor das Eigentum der durch die infolge der von den Zionisten entfachten Kriege aus Syrien ausgewanderten Juden in Verwahrung. Anders als in Deutschland, wie mir der Großmufti Dr. Hassoun versicherte, steht es denen bei Rückkehr sofort zur Verfügung. Irgendwie unterscheiden die zwischen Zionismus und Judentum; aber ganz straff, kann ich Ihnen sagen. Aber ich bin mir sicher, das will in Ihrem Kreis gar keiner wissen wollen. Da stürzt eine sehr künstliche Welt zusammen, die auf herbei polemisierten Füßen steht.
Entspannen Sie sich.
Jürgen Cain Külbel
Syrien ist also ein sicherer Hort jüdischen Besitzes und die Zionisten fangen stets die Kriege an? Das ist Antisemitismus in Reinkultur. Das Antizionismus Antisemitismus ist, hatte ja Dr. Martin Luther King jr. schon vor 40 Jahren deutlich gemacht.
Sehr geehrte Frau Liza,
auf diesem Weg darf ich Ihnen anzeigen, daß Ihr Text meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen. Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.
Ich fordere Sie daher auf, sich mir gegenüber und zu meinen Händen (Email genügt) zu verpflichten, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu bestimmenden Vertragsstrafe, die ggf. vom zuständigen Landgericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, in Bezug auf mich, Jürgen Cain Külbel, zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen:
„Nasrallahs deutsche Freunde – heißen sie nun Jürgen Cain Külbel oder Deutscher Friedensrat e.V. – wird das wenig scheren. Empathie für die Opfer des islamistischen Terrors kennen sie nicht. Nicht am 11. September und nicht an einem anderen Tag. Ganz im Gegenteil.“
Wegen der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage sehe ich Ihrer schriftlichen (Email-) Erklärung bis morgen, Freitag, 15.9.2006, 14 Uhr entgegen. Wir versuchen es vorerst auf diesem Wege. Ansonsten erhalten Sie ein Schreiben von meinem Anwalt.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel
Wegen der Eindeutigkeit der Niedertracht des Marxisten-Leninisten Külbel sollte er mal ganz schnell zurückrudern, sonst wird es von Stunde zu Stunde peinlicher für Jürgen Cain Külbel. Doch Külbel stellte in der dritten Mail ein weiteres Ultimatum. Diesmal soll gleich der ganze Blog gelöscht werden. Leidet Jürgen Cain Külbel an Größenwahn?
Sehr geehrte Herr/Frau Liza,
nach dieser Email, die Sie mir sandten, machte sich eine Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt erforderlich. Ich muß mir diesen Inhalt nicht gefallen lassen. Daher biete ich Ihnen auf sein Anraten und sozusagen auf friedlichem Wege an, auf eine Anzeige wegen Beleidigung zu verzichten, so Sie den von mir mokierten Blogg umgehend, d.h. heute bis 20 Uhr löschen. Sollte keine Löschung erfolgen, werden beide Angelegenheit zügig und getrennt verfolgt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel
Karate Kid sucht Zuflucht bei der Klassenjustiz und bei der letzten Mail bekommt er doch irgendwie Zweifel an dem Geschlecht von Herr/Frau Liza.
Besonders arrogant und anmaßend wird Külbel hier:
Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen.
Als “Journalist”, der dazu noch in der Tagesberichterstattung tätig ist, muss sich ein Antiimp wie Külbel keinerlei Kritik gefallen lassen. Denn wo kommen wir hin, wenn jeder seine Meinung offen äussert? Aber, aber liebes Karate Kid: Judenhasser müssen auch so benannt werden. Auch wenn es dem Judenhasser nicht passt. Auch scheint er sich fast für ein höheres Wesen zu halten:
Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.
Eben. “Private” Meinungen dürfen gegenüber einem “öffentlichen Journalisten”, der auch noch Vertreter einer totalitären Ideologie ist, nicht geäussert werden. Dieser Journalist ist eben der Inhaber der Meinungshoheit und da darf niemand seine Schlussfolgerungen ziehen, besonder wenn sie “privat” sind. Die Bolschewisten ähneln da den Islamisten: mit Kritik konfrontiert beginnen sie durchzudrehen. Darum versteht sich Jürgen Cain Külbel so gut mit den Islamisten.
Sein offener Brief an Salomon Korn strotz nur so vor Judenhass und sog. antiimperialistischer Hetze:
…der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können…Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter “Taktik der verbrannten Erde” verstanden hatte.
Wolfram, von Täglich Alles, hat sich auch ausgiebig mit dem Amtiimperialisten Jürgen Cain Külbel beschäftigt und nimmt ihn ordentlich in die Mangel:
Ich sag’s ja, ein kleiner schmieriger Antisemit. In der Diktion eines Julius Streicher geht er Salomon Korn an. Auch die Nazis garnierten gerne ihre Vernichtungsgelüste mit der “Auserwähltenplatte.” Und wieder bleibt Kübel, denn seine Ergüsse erzeugen einen enormen Brechreiz, den Beweis für seine Behauptungen schuldig, wo die bösen Rabbiner etwas gerechtfertigt hätten…wie war das? Er unterscheidet zwischen Juden und Israel? Übrigens, das “Massaker” war keins, aber für Külbel sind alles Massaker, wenn ein Mensch von einem Juden getötet wurde.
Die antisemitischen Hetzer schlagen immer offener zu, denn sie werden von der Welle des Judenhasses in Deutschland getragen. Im Unterscheid zu früheren Zeiten wird dieser Hass meist als “Israelkritik” getarnt oder man pöbelt gegen den Zionismus. Aber Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus, auch wenn das viele Hetzer und deren Sympathisanten nicht wahrhaben wollen. Jürgen Cain Külbel bekommt eben jetzt die richtige Antwort auf seine Hetze. Auch der Fuchsbau widmet Jürgen Cain Külbel einen Artikel und fragt ob Külbel auch ein Frauenhasser ist. TW_24 beleuchtet das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen. Bei Planet Hop befasst sich Ivo Bozic ebenfalls mit Citizen Cain und seinen virtuellen Karatekünsten. Der Starblog sieht eine Posse am Horizont heraufziehen. Auch das Sauerkrautfaß schöpft aus dem vollen Jauche-Kü(l)bel. Desweiteren berichten augenzuppler, A7 Revisited, Side Effects, Spirit of Entebbe und die Achse des Guten I + II über “Citizen Cain” Külbel. Bei Lizas Welt wurde die Akte Cain the Brain unterdessen vorläufig geschlossen.
Kein Fussbreit den Antisemiten!
Solidarität mit Lizas Welt!
Hisbollah: Menschenleben haben für uns keinen Wert
Es soll ja in Deutschland Menschen geben, die immer noch an den Weihnachtsmann glauben. Oder eben daran, daß die Hisbollah so edel wie die Resistance sei und der Krieg im Libanon von den Necons in den USA, Hand in Hand mit der zionistischen Weltverschwörung, geplant wurde. Gestern veranstaltete die islamo-faschistische Hisbollah ihre erste öffentliche Großveranstaltung in Beirut nach dem Waffenstillstand.
Einer der Redner, Ali Mansur, sagte:
Wir haben entschieden, den Konflikt mit Israel auszulösen, obwohl wir wussten, dass es viele Tote geben kann. Aber Gott stand uns bei und wir waren siegreich wegen seiner Stärke und Unbezwingbarkeit.
So sieht es also aus, wenn sich politisches Abenteurertum, religiöser Wahnsinn und menschenverachtende Dummheit vereinigen. Der Hisbollah-Abgeordnete Ali Ammar legte ordentlich nach und brachte die, vom Hass aufgeputschte, Stimmung so richtig in Wallung:
Wir sagen der Regierung: Ihr müsst gehen. Ihr müsst gehen, weil ihr die Regierung seid, die heute den Mörder Blair empfangen hat.
Am Monatg war Tony Blair zu einem Besuch in Beirut eingetroffen. Der, von dem UNSR in den Resolutionen 1559 und 1701, geforderten Entwaffnung der Hisbollah erteilte Ali Ammar eine Absage:
Die Waffen des Widerstandes sind Waffen, die bleiben, bleiben, bleiben.
Wenn man bedenkt, wie sich die Weltgemeinschaft an der Nase herumführen lässt, dann befürchte ich auch, daß die Waffen der Hisbollah bleiben werden. Und nicht nur das: der Nachschub wird nicht versiegen.
UNSR-Resolution 1701: Eine reine Farce
Die UNSR-Resolution 1701 hat u.a. zum Ziel die Hisbollah zu entwaffnen und damit den Frieden im Libanon wiederherzustellen. Denn die Hisbollah ist der Unruhefaktor im Libanon und sie sorgte in der Vergangenheit mit stetigen Raketenüberfällen und Entführungen für Unfrieden. Auch wenn die europäischen Nationalpazifisten, Israelkritiker und sonstigen Judenhasser das nicht wahrhaben wollen und in der Hisbollah eine Art von Resistance zu sehen glauben.
Deshalb soll sie Terrororganisation Hisbollah auch entwaffnet werden und ihr soll der Waffennachschub aus Syrien und dem Iran verwehrt werden. Aus diesem Grund zerstörte die IDF während des Krieges auch Strassen und Brücken, sowie den Flughafen von Beirut: die Kinderzerfetzer der islamo-faschistischen Hisbollah sollten vom Nachschub abgeschnitten werden. Darüber war sich eigentlich auch die internationale Staatengemeinschaft einig. Eigentlich… Abgesehen von eben jenen Judenhassern, die ihren Hass hinter angeblicher Israelkritik zu verstecken suchen.
Die UNSR-Resolution 1701 sieht auch ein Waffenembargo gegen den Libanon vor. Mit Ausnahme der libanesischen Armee und der UNIFIL. Doch alle Theorie ist grau. So hatte der syrische Diktator Assad stolz verkündet, daß es eine Ehre sei, die Kindermörder der Hisbollah zu unterstützen. Das der Verbrecher Assad, der Syrien zu einem treuen Mitglied in der Achse der Idioten gemacht hat, keinerlei Interesse an einer Friedenslösung im Nahen Osten hat, verkündete er bereits am 15. August, als er Israel als einen Feind bezeichnete.
Nun sollten UNIFIL Soldaten die Grenz des Libanons zu Syrien überwachen, um eben jenen Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Darauf reagierte der Terrorfreund Assad energisch:
Eine Stationierung von ausländischen Truppen an der Grenze hieße, libanesische Souveränitätsrechte an andere zu übertragen. Außerdem ist es ein feindlicher Akt gegenüber Syrien
Es ist schon richtig putzig wie sich Assad Sorgen um die libanesische Souveränität macht, wo doch Syrien den Libanon jahrzehntelang besetzt hielt. Das der Diktator Assad eine Stationierung von UN-Truppen an der Grenze zu Syrien als feindlichen Akt bezeichnet, unterstreicht die Tatsache, daß Syrien nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist.
Es sei erwähnt: die UNSR-Resolution 1701 sieht eigentlich nur die Stationierung von libanesischen Soldaten an der Grenze vor und nur auf Anfrage der Regierung in Beirut sollen UNIFIL-Truppen entlang der Grenze stationiert werden. Das ist eben ein weiterer grosser Mangel von 1701, denn die libanesische Armee ist wohl kaum gewillt und in der Lage den Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Assad hatte in den letzen Tagen mächtig Druck gegenüber der EU gemacht und mit der Schliessung der Grenze gedroht und nun ist eben die Frage der Stationierung von UNIFIL-Truppen an der Grenze vom Tisch.
Denn UN-Generalsekretär Gopher Annan stellte klar, daß die UNIFIL weder den Waffenschmuggel aus Syrien unterbinden werde, noch die Kindermörder und Islamofaschisten der Hisbollah entwaffnen werde. Damit ist die erweiterte UNIFIL-Mission im Libanon schon gescheitert bevor sie richtig begonnen hat. Denn Annan machte deutlich, daß die UN sich nicht an die UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 halten wird:
Die Soldaten gehen da nicht rein, um die Hisbollah zu entwaffnen. Das kann sowieso nicht mit Gewalt geschehen.
Denn Annan lässt alte Freunde nicht im Stich:
Während die Hisbollah im Süden des Landes ihre Waffen schnell versteckt hatte, garantiert die UN jetzt den Nachschub und den Erhalt der Hisbollah. An einer solchen Farce sollte sich Deutschland nicht beteiligen. Weder finanziell, noch militärisch.
Bartels und die Hisbollah
Ich habe ja schon einige Male über Marcel Bartels und seine einseitige Haltung zum Konflikt im Nahen Osten berichtet. Doch jetzt hat er eine neue Ebene der Dummheit erschlossen. In einem Artikel vom 19. August fordert er eine moderne Luftabwehr für den Libanon.
Bartels empört die Kommandoaktion der IDF vom Samstag, als ein illegaler Waffentransport der Hisbollah unterbunden wurde. Da die UNIFIL bisher nicht in der Lage ist, die Umsetzung der UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 zu garantieren, musste die IDF die illegale Lieferung von Waffen an die Terroristen der Hisbollah unterbinden. Doch Bartels sieht das natürlich ganz anders:
Mit Erstaunen habe ich die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass die israelische Regierung die Waffenuhe gebrochen und in der letzten Nacht israelische Sodaten mit Flugzeugen, Hubschraubern und Panzerfahrzeugen losgeschickt hat, um das Dorf Budai im Osten des Libanon zu überfallen.
Nicht nur Marcel Bartels war erstaunt: auch die Waffenschmuggler der Hisbollah waren erstaunt, als sie erwischt wurden.
Wenn die UNO das Maß an Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewinnen will, das notwendig ist, damit eine von allen Seiten akzeptierte Schutztruppe erfolgreich operieren kann, dann muss dieser Bruch der Waffenruhe ernsthafte Konsequenzen für Israel haben.
Bartels meint jetzt nicht den Bruch Waffenruhe durch die Hisbollah, sondern den Versuch die UNSR-Resolution 1701 durchzusetzen. Aber es kommt noch besser:
Erfreut bin ich zu sehen, dass die Hisbollah anscheinend besonnen genug ist, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, und sich nun nicht ihrerseits mit Raketenangriffen auf israelische Städte für das neuerliche Verbrechen der israelischen Armee rächt.
Die Hisbollah hat Waffen aus Syrien geschmuggelt und ist erwischt worden. Nicht von der UNIFIL, sondern von der IDF und Bartels schreibt von israelischen Verbrechen. Wer hat hier ein Verbrechen begangen? Die Schmuggler oder die Verhinderer des Schmuggels? Alleine die Existenz der bewaffneten Hisbollah ist ein Verbrechen. Darüber verliert der “Israelkritiker” kein Wort. Wo Bartels schon dabei ist, lässt er seinem Hass freien Lauf und vollendet seinen Weg zur dunklen Seite der Macht:
Schließlich war es nur der guten Bewaffnung der Hisbollah zu verdanken, dass Israel den Krieg gegen den Libanon abgebrochen hat und nun dieser erneute israelische Angriff abgewehrt werden konnte.
Die Hisbollah hat einen neuen Partnerblog. Israel hat diesen Verteidigungskrieg, gegen einen Gegner, der sich nicht um Konventionen, Menschenrechte und dergleichen schert, abgebrochen, weil der internationale Druck recht groß wurde. Auch war die Führung des Krieges seitens der IDF nicht sonderlich gut organisiert.
Dann fordert Bartels, daß israelische Waren “für den Bruch der Waffenruhe den gleichen Zollbestimmungen” unterworfen werden sollten “wie Waren aus anderen Terrorstaaten.” Wer Israel einen Terrorstaat nennt und gleichzeitig die Terroristen der Hisbollah als besonnen bezeichnet, sollte auch auf die Gefährderliste gesetzt werden. Es sollte wahlweise der Mackedoktor oder der Verfassungsschutz eingeschaltet werden.
Für die UNO bedeutet der israelische Angriff, dass sie die Waffen der Hisbollah erst bekommen wird, wenn sie garantieren kann, dass keine israelischen Luftangriffe auf Ziele im Libanon mehr erfolgen. Um das glaubwürdig garantieren zu können, ist eine Luftabwehr zu installieren, die zwar einerseits Waffenschmuggel unterbindet, andererseits aber auch das Mandat und die Ausrüstung hat, israelische Luftangriffe abzuwehren.
Umgekehrt Marcel! Erst wenn die UNO den Waffenschmuggel unterbinden und die Entwaffnung der Hisbollah durchsetzen kann, dann wird Israel keine Luftangriffe mehr fliegen müssen. Wie soll eine Luftabwehr den Waffenschmuggel unterbinden können? Da kann man ja gleich U-Boote an der syrisch-libanesischen Grenze stationieren. Das hätte den selben Effekt.
Für die deutsche Beteiligung an einer Schutztruppe bedeutet dies, dass die Marine, so sie denn tatsächlich vor der Küste Libanons stationiert wird, das Mandat, die Ausrüstung und den Befehl bekommen muß, israelische Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber abzuschießen, wenn sie in den Libanon aufbrechen.
Sitzt der Konfirmantenanzug wieder zu eng, Marcel?
Auch die Amerikaner, die derzeit zwar von Frankreich einen größeren Beitrag verlangen, aber mangels Akzeptanz ihrer eigenen Soldaten im Libanon jeglichen eigenen Beitrag zur Schutztruppe verweigern, könnten beim Schutz des Libanons meiner Meinung nach auch eine wichtige Rolle übernehmen.
Es sei an den Anschlag der Hisbollah auf die UN-Truppe im Libanon 1983 erinnert. 241 US-Marines wurden damals von der Hisbollah ermordet. Aber der “Israelkritiker” Bartels weiß ja schon längst wer der Aggressor im Nahen Osten ist:
Amerikanische Soldaten könnten in Israel stationiert werden und dort die Veratwortung dafür übernemen, dass von israelischem Boden keine Angriffe auf andere Länder ausgehen.
Das erinnert an die Sache mit dem Sender Gleiwitz. Manche Leute brauchen eben immer eine Begründung für ihre Blödheit und Bartels ignoriert noch immer die Tatsache, daß Israel sich nur stets gegen jene verteidigen muss, die es von Landkarte radieren wollen.
Um die Gefahr israelischer Angriffe glaubwürdig zu bannen, braucht der Libanon eine hocheffektive und funktionierende Flugabwehr, die solche Überfälle wie den heutigen verhindert.
Es ist zu vermuten, daß Bartels erst zufrieden sein wird, wenn Israel aufhört zu existieren. Deshalb: Marcel Bartels braucht dringend ein funktionierendes Gehirn und einen hocheffektiven Verstand.
Der alltägliche Terror gegen Israel geht weiter
Während im Libanon die Waffen vorläufig schweigen und in Deutschland immer noch der Schock wegen der missglückten Kofferbombenanschläge andauert, geht der alltägliche Terror der islamistischen Extremisten weiter.
Am Samstag verübte Mohammed Bani-Ouda, Mitglied der palästinensischen Terrorgruppe Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, einen Anschlag am Kontrollpunkt Bekaot, in der Nähe von Nablus, und schoss Staff Sergeant Roi Farjun in den Hals. Roi Farjun wurde am Sonntag in Yehud beigesetzt. Der Attentäter wurde von israelischen Soldaten erschossen.
Derweil hatten am Freitag Shadi Malah, 28, Annan Dahrame, 27, und Maleq Yasin, 23, drei Terroristen der Hamas, im Dorf Dir Abu Daif, nahe Jenin, einen “Arbeitsunfall”. Ein Sprengstoffgürtel explodierte, als einer der Terroristen den Gürtel anprobierte.
Drei weitere Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg wurden bei zwei seperaten Zwischenfälle getötet. Iqla Snaita, 30, und Khaled Snaita, 26, zwei erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassene Aktivisten, wurden in der Nähe von Bethlehem von einer Anti-Terror Einheit erschossen. Mohammed al-Mazar, 19 wurde in der West Bank erschossen, als er sich der israelischen Sperranlage näherte. Ein weiterer Terrorist wurde verwundet.
Die Hamas hat ihre Lehren aus dem jüngsten Konflikt im Libanon gezogen und will mit besseren Raketen Israel bezwingen. Abu Nasser, ein Kommandeur der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, verkündete, daß man keine Angst vor einer israelischen Reaktion auf palästinensische Raketenangriffe aus der West Bank heraus habe:
They threatened to demolish Gaza and Lebanon and we saw that wasn’t so terrible. The question is if we, the Palestinian organizations, can withstand the initial fire of Israel. If we succeed in prevent collapsing after the first hit – there is a chance we will win.
Der Wille zum Frieden auf Seiten der palästinensischen Organisationen scheint ja grenzenlos zu sein. Hamas, al-aksa-birgaden, Islamischer Heiliger Krieg u.a. bereiten schon einen neuen Krieg gegen Israel vor. Dann werden die europäischen Friedensaktivisten wieder auf die Strasse gehen und zusammen mit den Freunden und Unterstützern dieser Terrorgruppen gegen die pöhsen Israelis marschieren.
Auch die Hisbollah ist sich sicher: Israel wird zerstört. Auf einer Konferenz äusserte sich Muhammad Abdullah Sif al-Din, eine Art “Botschafter” der Hisbollah in Teheran, zuversichtlich, daß das “zionistische Regime” geschwächt sei. Bei dieser Gelegenheit sprach er Israel das Existenzrecht ab:
There’s no reason to leave the Zionist regime on its base. For the United States this regime is the police officer of the area that must always win, but the minute it loses – there’s no reason for it to exist.
Am Samstag wurde in Ost-Jerusalem ein Italiener vom einem Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg erstochen und der Attentäter konnte noch am selben Tag vom Shin Beth festgenommen werden. Der Italiener wollte als freiwilliger Helfer in den Palästinensergebieten arbeiten. Bei aller Tragik ist eine gewisse Ironie nicht abzustreiten.
Solche Meldungen finden leider nur selten den Weg in die deutschen Massenmedien. Dort wird lieber über die Unverhältnismäßigkeit der Handlungsweise des israelischen Militärs schwadroniert, anstatt einen Blick auf den alltäglichen Terrorismus zu werfen, dem die israelische Gesellschaft ausgesetzt ist.
Mutmaßlicher Terrorist verhaftet: Libanese wollte fliehen
Einer der mutmaßlichen Bombenleger ist heute in den frühen Morgenstunden in Kiel gefasst worden und wie die Bundesanwaltschaft erklärte, ist der Gefasste definitiv einer der beiden mutmaßlichen Bombenleger, die am 31.7 zwei Bomben in zwei Regionalzügen in Dortmund und Koblenz zur Explosion bringen wollten. Fingerabdrücke und DNA-Spuren am Trolley mit der Bombe stimmen mit denen, des in Kiel gefassten Mannes überein. Nur auf Grund eines Konstruktionsfehler explodierten die Bomben nicht.
Über die Identität des Festgenommenen, der am Sonntag dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden soll, ist jetzt auch etwas bekannt geworden. Es handelt sich um einen 21 Jährigen Studenten der Mechatronik aus dem Libanon, der seit 2004 in Deutschland lebt. Sein Vorname wird mit Yusuf oder Youssef Mohamad angegeben. Der mutmaßliche Bombenleger war dabei sich abzusetzen, als er festgenommen wurde. Seine Wohnung, in einem Studentenwohnheim in Kiel, wurde durchsucht. In einem nahen Gewässer wurden CDs und ein Computer gefunden.
Es bestätigen sich also Vermutungen, daß es einen Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten gibt. In dem Bombenkoffern war eine Tüte aus dem Libanon und ein Zettel mit einer Telefonnummer aus dem Libanon gefunden worden. Es könnte sich also um eine Art von Unterstützunghandlung oder Solidaritätstat für die terroristische Hisbollah gehandelt haben.
Doch was haben “wir” getan, damit solche Menschen bereit sind, Unschuldige in den Tod zu reissen? Es ist weniger das, was “die westliche Welt” macht, sondern eher das, für was sie steht: Aufklärung, Menschenrechte, Selbstbestimmung des Einzelnen und viele andere Dinge, die im krassen Widerspruch zur bunten Peter-Pan-Welt der Islamisten stehen.
Aber wahrscheinlich haben die Terroristen unsere Menschenrechte als Herrschaftsideologie des Westens wahrgenommen und haben sich berufen gefühlt einen auf Resistance zu machen. Ist ja auch logisch, denn wer sollte sonst Schuld sein ausser “wir”?
“Israel ist ein Feind”
und Assad ein Vollidiot. Eigentlich wollte heute Außenminister Steinmeier nach Syrien fliegen, um dort mit dem syrischen Diktator Assad über den Friedensprozeß im Nahen Osten zu reden. Doch nach der friedensfeindlichen Hassrede des syrischen Diktators hat Steinmeier davon Abstand genommen. In einer Rede hatte Diktator Assad, dessen Land zur Achse der Idioten gezählt wird, sich offen zur Unterstützung der terroristischen Hisbollah bekannt:
Denjenigen, die Syrien vorwerfen, es unterstütze die Hisbollah, sagen wir, daß dies für uns eine große Ehre ist und ein Orden an der Brust jedes Arabers.
Jetzt wird immer deutlicher, daß das Drängen auf einen Waffenstillstand ein vollkommen falsches Signal war. Jetzt feiern die arabisch-islamistischen Fundamentalisten den Waffenstillstand als Sieg über Israel. Erst wenn die Fanatiker besiegt sind, wird es die Chance auf einen wirklichen Frieden geben. Was ein Verbrecher und Hetzer wie Assad, der einen eliminatorischen Antisemitismus predigt, vom Frieden hält, machte er auch gleich deutlich:
Selbstverständlich schließen wir Israel aus dem Friedensprozess aus, denn Israel ist ein Feind.
Mit solchen Leuten soll man verhandeln? Das hat sich wohl auch der Außenminister gefragt und hat sich die Frage dahingehend beantwortet, daß man mit Hetzern nicht über den Frieden reden kann. Bei seiner Rede sagte Assad auch gleich, was er von Israel hält. Denn Israel sei
auf der Grundlage von Aggression und Expansion gegründet worden – und daran hat sich nichts geändert.
Jetzt sollte doch dem letzten Simpel deutlich werden, wer im Nahen Osten die Aggressoren sind und wer keinerlei Interesse am Frieden hat. Die Hisbollah weigert sich die Waffen abzugeben und der heutige Raketenangriff der Hisbollah zeigte auch warum.
Die Krönung des heutigen Tages ist die Drohung von Ahmed Chatami, Mitglied des Wächterrats, der den geistlichen Führer des klerikal-faschistischen Regimes im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, berät: Ahmed Chatami drohte damit Tel Aviv mit Raketen zu beschiessen. Liebe Friedensfreunde, seid ihr schon dabei Demonstrationen gegen die Kriegshetzer aus Syrien und dem Iran zu planen? Sind dann auch eure arabischstämmigen Friedensfreunde wieder dabei? Mit denen hattet ihr doch in den letzen Wochen für den Frieden demonstriert. Oder ist das alles nur Friedenrhetorik gewesen, um euren Hass auf Juden und Israel zu tarnen? Ich erwarte gespannt die Demo-Aufrufe.
Die Umsetzung der UNSR-Resolution 1701 ist gefährdet
Ab heute früh 7 Uhr MESZ sollen die Waffen im Libanon schweigen. Die UNSR-Resolution 1701 soll den Frieden wiederherstellen. Doch es bleiben große Zweifel, ob 1701 wirklich so umgesetzt werden kann oder ob es sich hierbei nur um eine weitere UN-Luftnummer handelt. Die Kernpunkte von 1701 sind:
- Vollständiges Ende der Kampfhandlungen.
- Die UNO-Truppe im Südlibanon (UNIFIL) soll von 2000 auf 15.000 Soldaten aufgestockt werden. Sie soll der libanesischen Armee dabei helfen, die Kontrolle über den Süd-Libanon zurückzugewinnen und dort die Hisbollah als bewaffnete Terroristen zurückdrängen.
- Die Entwaffnung der Hisbollah.
- Gegen den Libanon wird ein Waffenembargo verhängt. Ausgenommen ist die libanesische Armee und die Unifil.
- Bedingungslose Freilassung der beiden entführten israelischen Soldaten.
So verkündet die Hisbollah, daß sie keinesfalls die Waffen abgeben möchte und Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy erklärte, daß die UN-Truppe die Hisbollah nicht gewaltsam entwaffnen wird. Auch die libanesische Regierung scheint sich weigern, die Entwaffnung der terroristischen Hisbollah durchsetzen zu wollen. Dann wird die UNIFIL wohl weiter tatenlos der Hisbollah beim Mordhandwerk zuschauen. In solch einer komplett unübersichtlichen Lage sollten keinesfalls deutsche Soldaten geschickt werden. Denn eine Blamage deutet sich an: solange die Hisbollah nicht entwaffnet und ihre Führer neutralisiert wurden, solange wird der Terror und die Hetze gegen Israel weiter gehen.
So bestehen massive Zweifel, ob der Frieden von langer Dauer sein wird. Es liegt jetzt an der Hisbollah die Waffen abzugeben und die Geiseln freizulassen. Sollte die Hisbollah sich weigern, dann muss die UNIFIL zur Tat schreiten. Aber ob diese den Mut hat gegen die Verbrecherbande um Nasrallah gewaltsam vorzugehen?
Samstag: “Internationaler Tag des Protestes und der Solidarität”
Am Samstag ist wieder Großkampftag im Lager der Gutmenschen, Pseudo-Pazifisten, Friedensbewegten, Terroristenversteher und rinks-lechter Sektierer. In Berlin wird für den Frieden demonstriert. Es geht vom roten Rathaus zum Potsdamer Platz. Das Motto der Demo lässt übles erahnen, denn es ist doppeldeutig:
Für einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand – gegen den Krieg in Libanon und Palästina
Mit an Bord ist ein sehr breiter Kreis von Unterstützern u.a. Linksruck, DKP Berlin, WASG-Berlin (Bundesvorstand), Linkspartei.PDS, ver.di Bezirksvorstand Berlin, Achse des Friedens, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF), Ostermarsch Ruhr Komitee, Anti-G8-Bündnis, Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e.V.
Der Demo-Aufruf enthält 7 Forderungen, die mehr als einseitig wirken:
1. einen sofortigen, bedingungslosen Waffenstillstand, der den vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus Libanon und dem Gaza-Streifen sowie die sofortige Einstellung jeglicher Kampfhandlungen aller Seiten beinhalten muss
Das hört sich eigentlich ganz toll an, aber jeder Waffenstillstand muss die Umsetzung der UNSR-Resolution 1559 umfassen, also die Entwaffnung der Hisbollah und die Freilassung der beiden israelischen Geiseln.
2. umfassende humanitäre Hilfe einschließlich der Aufnahme von Verletzten und Kranken in Deutschland
Werden auch Verletze im Iran behandelt?
3. die unverzügliche Einleitung eines politischen Verhandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen
Dazu müssten Hisbollah und Hamas entwaffnet werden und die Hamas und der Iran müssen Israel anerkennen. Aber wie soll man mit Gruppen und Staaten verhandeln, die einem anderen Land das Existenzrecht absprechen?
4. den unverzüglichen Stopp aller Waffenlieferungen in die Region des Nahen Osten einschließlich der deutschen Waffenlieferungen an Israel
Deutschlands militärische Hilfsleistungen für einen bedrohten demokratischen Freund werden explizit erwähnt, während die umfangreichen Waffenlieferungen des iranischen Mullah-Regimes und der syrischen Baath-Diktatur an die Hisbollah nicht erwähnt werden.
5. die Gewährleistung der friedlichen Koexistenz eines unabhängigen und lebensfähigen Staates Palästina an der Seite des Staates Israel in sicheren Grenzen und ohne Bedrohung durch andere
Ist es nicht eher so, daß Israel seit dem Rückzug aus dem Süd-Libanon und Gaza mit täglichen Raketenangriffen der Hamas und Hisbollah leben muss? Israel ist zum Frieden bereit, doch jedesmal wenn besetzte Gebiete von Israel geräumt wurden, war die Antwort Terror.
6. die Rückkehr aller Flüchtlinge in ihre angestammten Orte im Südlibanon und ihre Entschädigung.
Volle Zustimmung. Die mind. 250.000 Israelis, die ihre Häuser und Wohnungen, auf Grund der Hisbollah-Terrorangriffe, fluchtartig verlassen mussten, haben das uneingeschränkte Recht zurückzukehren und haben Anrecht auf eine Entschädigung, die seitens der Hisbollah, des Libanon, Syriens und des Irans zu bezahlen ist. Auch die Libanesen sollten durch das iranische Mullah-Regime entschädigt werden.
7. keine NATO-Truppen in den Libanon.
Warum sollen Nato-Soldaten nicht im Libanon für Frieden sorgen? Diese sind sehr wohl in der Lage die Hisbollah zu entwaffnen und weiteren Terror durch die Hisbollah zu verhindern. Auch kann sie die Inhaftierung des Hisbollah-Terroristen Nasrallah ermöglichen. Das könnten natürlich Gründe dafür sein, daß der Aufruf diese Forderung enthält.
Zu den den Unterstützern der Demo gehört auch der Dachverband Arabischer Vereine. Dessen Vorsitzender Nabil Rachid gab der linken Tageszeitung “junge Welt” am 4.8. ein Interview. Dort beklagt er sich bitter über das, von Innensenator Körting, erlassene Verbot, mit Fahnen der Hisbollah oder Portraits des Terrorchefs Nasrallah durch Berlin zu ziehen und verklärt Nasrallah zum arabischen Widerstandskämpfer:
Nasrallah ist für viele Menschen arabischer Abstammung ein Symbol des Widerstands geworden, deswegen tragen sie sein Bild.
Auch wenn die Solidarität mit Nasrallah und der Hisbollah hier eher versteckt bekundet wird und das Vehikel des einfachen arabischstämmigen Menschen benutzt wird, so wird doch die Intention von Nabil Rachid deutlich:
Die Unbeweglichkeit [Anmerkung des Autors: der Friedensbewegung] kommt daher, daß Israel der Aggressor ist.
Hier wird, wenn auch verklausuliert, fast eins zu eins die Hisbollah-Propaganda übernommen. Die Polizei sollte am Samstag genau hinsehen und bei jeglicher Propaganda für die Hisbollah einschreiten und auch Parolen wie “TOD ISRAEL” unterbinden.
Weimarabien und seine Gerichte – Hetze hat Vorrang vor Menschenwürde
Die Stärke eines freiheitlichen Systems erkennt man oft daran, wie es seine Gegner oder besser gesagt seine Feinde, behandelt. Zuviel Toleranz und Nachsichtigkeit kann recht schnell dazu führen, daß sich die Feinde der Freiheit, durch das Wegsehen ermutigt fühlen und Stück für Stück, die bewusste oder unbewusste Blindheit des Systems, gegenüber den Feinden der Freiheit, dazu benutzen, die Freiheit und Toleranz dieses System, zu Gunsten der Errichtung der Tyrannei und der Intoleranz, abzuschaffen.
Dieses Phänomen ist aus der Weimarer Republik bekannt, als die rechten Feinde der Republik mit großer Milde und Nachsicht rechnen konnten, wenn sie sich vor Gericht verantworten mussten. Wenn! Oftmals kam es gar nicht zu Gerichtsverfahren und die Feinde der Freiheit konnten ihr zerstörerisches Werk mit dem Segen der Justiz fortführen.
Ich möchte dem Landgericht Oldenburg ja nicht unterstellen, daß sie auf einem Auge blind sind und die Gefahr verkennen, die von den islamistischen Fanatikern ausgeht. Aber die Entscheidung gegen den Betreiber des Muslim-Markt die Eröffnung des Hauptverfahrens abzulehnen, verdient es näher betrachtet zu werden. Dr.Yavuz Özoguz muss jetzt wohl nicht mehr mit einer Verurteilung wegen des “angeblichen” Mordaufruf gegen den als Islamkritiker bekannten Dr. Hans-Peter Raddatz. Folgend werde ich mich der umfangreichen Begründung des Landgericht Oldenburg auseinandersetzen.
Die Begründung des Landgerichts Oldenburg ist recht drollig und man könnte durchaus über einige Passagen der Ablehnungsbegründung lachen, aber das Lachen gefriert einem sofort, wenn man die Konsequenzen bedenkt, die sich aus dieser Entscheidung ergeben.
Die Anklage warf Dr. Yavuz Özoguz, dem BandenChef des “Muslim-Markt” vor, am 12.09.2005 im dortigen Forum folgenden gegen Dr. Hans-Peter Raddatz gerichteten “Mordaufruf”, als “Gebet” getarnt, verfasst zu haben:
Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet beten: Wenn der Islam so ist, wie Raddatz es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten ! Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Raddatz immer noch darauf bestehen, auch.
Mit “der allmächtige Schöpfer” soll wohl das angeblich existierende höhere Wesen gemeint sein, daß die Anhänger des angeblichen “Propheten Mohammed”, als “allah” bezeichnen.
In gewohntem Juristendeutsch werden die Kriterien über die Straffälligkeit des Aufrufs dargelegt und “unter Berücksichtigung dieser Auslegungskriterien kann aus der Äußerung des Angeschuldigten nicht zwingend – nicht einmal mit überwiegender Wahrscheinlichkeit – auf eine Aufforderung seinerseits zur Begehung eines Mordes an Herrn Dr. Raddatz oder überhaupt zu Gewalttaten an dessen Person geschlossen werden. Der Wortlaut der Äußerung gibt die von der Staatsanwaltschaft vorgenommene Deutung dahingehend, dass gläubige Muslime zur Tötung des Islamkritikers Dr. Raddatz aufgefordert werden sollen, zunächst einmal nicht her.“
Zunächst… So handelt es sich nach Meinung des Gerichts um ein Gebet, indem “zwar von “vernichten” und “bestrafen” die Rede” ist, “jedoch soll dies – nach den Worten des Beschuldigten – dem “allmächtigen Schöpfer” zukommen.“
Zwei Islamwissenschaftler kommen “in ihren der Staatsanwaltschaft zugeleiteten Schriften ohne weiteres zu der Erkenntnis, dass die Erklärung im Internet als Aufruf zum Mord zu verstehen sei. Ihre Ausführungen sind aber als Beweismittel in diesem Verfahren nicht geeignet, da sie nicht als Gutachten, sondern als Stellungnahmen bzw. Meinungsäußerungen zu der Erklärung des Angeschuldigten zu qualifizieren sind.“
Also zwei renommierte Islamwissenschaftler sollten doch schon ein fundiertes Gutachten abgeben können, da sie ja schliesslich Wissenschaftler sind und zum Thema Islam einiges an Fachwissen angehäuft haben dürfen. Warum also werden die Erklärungen der beiden ausgewiesenen Experten nicht als Gutachten zugelassen? Dafür werden zwei Gründe angeführt. Der eine ist eher formaljuristischer Natur und da ich kein Jurist bin, kann ich nicht beurteilen, ob das eine besonders glaubwürdige Begründung ist oder ob es sich um einen vorgeschobenen Grund handelt: “So sind die vorgenannten Islamwissenschaftler nicht von der Staatsanwaltschaft beauftragt worden, sondern haben sich offensichtlich auf Betreiben des Anzeigeerstatters Dr. Raddatz zur Akte gemeldet.” Das erscheint etwas merkwürdig. Denn schliesslich ist es doch in vielen Verfahren so, daß jede Seite ihre eigenen Experten und Gutachter benennt. Aber das ist noch nicht alles. Das beste kommt noch: “Des weiteren lassen ihre Stellungnahmen das einem Gutachten abzuverlangende Maß an Neutralität vermissen, da die Äußerungen der Verfasser unschwer erkennen lassen, in wessen Lager sie stehen.“
Also wirft das Gericht den verhinderten Gutachtern vor, daß sie in einem bestimmten Lager stehen, daß wohl dem Islam kritisch gegenüber steht und von daher gar nicht neutral sein kann, denn “einerseits wird der Anzeigeerstatter Dr. Raddatz als einer “der profiliertesten Kritiker des Islam” bezeichnet, andererseits ist von einer dem Koran immanenten “generellen Gewaltlizenz gegen den Nichtislam” sowie davon die Rede, dass hier “Felder der Gewalt” vorbereitet würden, auf denen der Angeschuldigte sozusagen “als Pionier” tätig sei.“
Wer als Islamwissenschaftler das Gewaltpotenzial des Islam hervorhebt, der kommt als “neutraler” Gutachter nicht mehr in Frage. So die Logik des Gerichts, die man auch als Gütesiegel für die totale Friedfertigkeit des gesamtem Islam ansehen könnte. Denn die Staatsanwaltschaft hat seine eigenen “neutralen” Islamwissenschaftler herangezogen, denn “nach den Ausführungen seitens des Bundeskriminalamtes ist die betreffende Äußerung des Angeschuldigten nicht als Mordaufruf, sondern als sog. Mubahala zu werten.“
Was zur Hölle ist eine Mubahala? Davon habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört. Aber das Gericht war gleich so freundlich mitzuteilen was eine Mubahala ist:
Hierbei handele es sich um eine Verwünschungsformel, die in der arabisch-islamischen Kultur im Alttag weit verbreitet sei und anwendet werde, wenn es gelte, die eigene Position zu stärken, die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen oder eigenen Behauptungen Nachdruck zu verleihen. Eine derartige Verwünschung impliziere den Wunsch, denjenigen, der im Unrecht sei, mit der Bestrafung Gottes zu verfluchen. Der Vollzieher dieser Strafe solle allein der allmächtige Gott sein, der einer menschlichen Assistenz nicht bedürfe.
Der Muslim-Markt und seine Hintermänner können so viele Mubahala aussprechen wie sie wollen, aber weder ihre Glaubwürdigkeit, noch ihre Position wird dadurch irgendwie gestärkt. Der Trick mit der Mubahala ist ja, daß auf den ersten Blick die Bestrafung durch das angebete höhere Wesen erfolgen soll, aber wie wir wissen, gibt es genug Muslime, die sich als Werkzeug Gottes betrachten und seinen vorgeblichen Willen auf Erden vollstrecken wollen. Auch befindet sich, objektiv betrachtet, Herr Raddatz ja nicht so im Unrecht, sondern er legt den Finger in die Wunde des Islam. Diese Wunde ist die ständige Bereitschaft im Namen der Religion Gewalt, nicht nur gegen Ungläubige, anzuwenden. Die Gewaltwelle auf Grund der dänischen Mohammed-Karikaturen ist nur ein Beispiel unter vielen. Denken wir an Bali, New York, Madrid, London und all die anderen Ort an denen der islamistische Terror gegen die westliche Welt und ihre Werte wütete.
Interessanterweise hat das “Gericht keine Bedenken, diese von der Staatsanwaltschaft eingeholte Stellungnahme des Bundeskriminalamtes vom 14.10.2005 als Gutachten zu werten und seine Verfasser als Sachverständige einzuordnen. Der Auffassung der Staatsanwaltschaft, dass es sich bei ihnen lediglich um Personen handele, die sich selbst als Islamwissenschaftler bezeichneten und deren Stellungnahme den Anforderungen wissenschaftlicher Begutachtung nicht gerecht werde, vermag die Kammer sich nicht anzuschließen.“
Hat das Gericht also den Hintergrund dieser “Islamwissenschaftler” des BKA überprüft oder hat es sich auf die Annahme verlassen, daß das BKA stets im Recht ist? Denn die Begründung warum die Stellungnahme des BKA als zulässiges Gutachten zu werten ist, liest sich recht lustig. Es gibt also in Deutschland immer noch den naiven Glauben, daß Behörden immer richtig liegen und vor allem stets durch Fachwissen und Kompetenz glänzen. Denn das Gericht erkennt im BKA eine fast unfehlbare Instanz:
Zum einen kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Bundeskriminalamt, das nicht selten zur Verfolgung von Straftaten auf die Würdigung von Sachverhalten unter islam-politischen Gesichtspunkten angewiesen ist, lediglich “selbsternannte Islamwissenschaftler” beschäftigt.
Na, dann…
Des weiteren ist nicht einzusehen, aus welchem konkreten Grund den Ausführungen des seitens des Bundeskriminalamtes erstellten Gutachtens, das sich mit der zu beurteilenden Textpassage vor dem Hintergrund des arabisch-islamischen Kulturkreises sowie einzelner Verse des Korans auseinandersetzt, kein wissenschaftlicher Stellenwert soll beigemessen werden können.
Nun ja, wenn die “Islamwissenschaftler” des BKA eine genau gegenteilige Ansicht zu den von Raddatz beauftragten echten Islamwissenschaftlern haben, dann stehen sie doch im entgegengesetzen Lager zu den oben als nicht neutrale Gutachter bezeichneten. Also sind sind diese doch auch nicht neutral? Das Gericht führt dann ausführlich aus, warum das alles ja gar nicht schlimm war:
Schließlich ist die vom Bundeskriminalamt vorgenommene Auslegung der Äußerung des Angeschuldigten unter Berücksichtigung des Kontextes, in dem sie erfolgte, nicht völlig abwegig. Mit seiner Äußerung wendete sich der Angeschuldigte am 09.09.2005 auf besagter Internet-Plattform an einen Teilnehmer des Internetforums, mit dem er sein geraumer Zeit eine Diskussion zum Thema Islam geführt und den er aufgrund dessen scharfer Kritik aufgefordert hatte, aus dem Forum auszuscheiden. Daraufhin hatte der Angeschuldigte von dem betreffenden Forumsteilsnehmer ein an ihn persönlich gerichtetes “Abschiedsstatement” erhalten, in dem dieser u. a. ein kritisches Zitat aus einem Buch des Herrn Dr. Raddatz anführte. Als Antwort verfasste der Angeschuldigte eine an den Forumsteilnehmer persönlich gerichtete E-Mail, welche die hier zu untersuchende Textpassage enthält, die mit den Worten eingeleitet wird: “Wir machen Ihnen einen einfachen Vorschlag, wie Sie für sich ihre eigene Glaubwürdigkeit prüfen können: Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet sprechen: . . . ” Vor diesem Hintergrund und in diesem inneren Zusammenhang erscheint die seitens des Bundeskriminalamtes vorgenommene Interpretation einer Mubahala, mit welcher der Verwender die eigene Position zu stärken und die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen trachtet, keineswegs ausgeschlossen. Die Äußerung erfolgte im direkten Meinungsaustausch mit einem Teilnehmer des Internetforums; weder sie noch die gesamte E-Mail an diesen Teilnehmer enthalten Formulierungen, die einen an eine Vielzahl von Interneteilnehmern gerichteten Appell erkennen lassen. Der Tatbestand des § 111 StGB erfordert aber gerade den appellativen Charakter der Äußerung; d. h. erkennbar werden muss der Wille, die Erklärungsadressaten unmittelbar zur Begehung einer Straftat zu bringen (Bosch im Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch, § 111 Rdnr. 7, 8 ). An diesem Erfordernis bestehen aufgrund des oben dargelegten gesamten Kundgabezusammenhangs Zweifel.
Natürlich ist jedes Posting im Forum des Muslim-Markt an eine breite Öffentlichkeit gerichtet. Selbst wenn es sich um eine Art offener Brief handeln sollte. Das Gericht schreibt von einer “öffentlichen E-Mail” an einen kritischen Forumsteilnehmer und merkt an: “Zudem kann nicht außer Acht gelassen werden, dass der Angeschuldigte wenige Tage nach der öffentlichen E-Mail an den kritischen Forumsteilnehmer, nämlich am 15.09.2005, in dem Internetforum “muslim-markt” eine Erklärung abgab, in der er die von ihm veröffentlichte Textpassage mit dem Mubahala-Prinzip erläuterte und sich eindeutig von einem Mordaufruf distanzierte.“
Man macht also nachträglich aus einer verklausulierten Morddrohung eine Verwünschung und distanziert sich dann, von der, angeblich nicht vorhandenen, Mordrohung und kann sich so der Absolution, nicht nur des angebeteten höheren Wesens, sondern auch eines deutschen Gerichts, sicher sein. Wenn ich also schreibe, daß der Hetzer vom Muslim-Markt beim Scheissen vom göttlichen Blitz getroffen werden sollte, dann ist das eine Verwünschung, die in meinem Milieu üblich ist, um meiner Position mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen und ist dann sicherlich keine Aufforderung den angeblichen Hetzer, mittels Elektrizität, ins Paradies zu befördern. Man könnte auch soweit gehen und sagen, daß der Wunsch ein Feind möge, von einem höheren Wesen, ermordet werden, eine übliche Handlungsweise der Jünger Mohammeds sei. Damit wäre ja eindeutig bewiesen, daß der Islam wahrhaftig die Religion des Friedens ist. Man sollte daher die größten Islamisten der Welt für den Friedensnobelpreis vorschlagen und am besten diese Auszeichnung ausschliesslich an Muslime vergeben.
Hautpsache man veröffentlicht eine “Klarstellung” bevor man angezeigt wird:
Daher ist es überdies wenig wahrscheinlich, dass dem Angeschuldigten ein Vorsatz zu einer öffentlichen Aufforderung zum Mord oder einer anderen Gewaltstraftat an Herrn Dr. Raddatz wird nachgewiesen werden können, zumal der Angeschuldigte diese öffentliche “Klarstellung” veranlasste, bevor gegen ihn durch Herrn Dr. Raddatz Anzeige erstattet und ein Strafverfahren eingeleitet worden war.
Die letzen Zweifel konnte dann ein Experte vom Landesamt für Verfassungsschutz ausräumen:
Zwar kommt dieser Sachverständige zu dem Ergebnis, dass unter Berücksichtigung der Ideologie des politischen Islams einerseits und der Person des Angeschuldigten, seiner religiös-politischen Einstellung, seiner gesellschaftlichen Stellung sowie der von ihm verfassten Schriften zur Fatwa des Khomeini und zur Ermordung des niederländischen Regisseurs van Gogh andererseits eine Auslegung im Sinne einer sog. Muhabala abwegig sei. Eine eindeutige Interpretation der Äußerung als Aufruf zu einem Mord bzw. einer Straftat ist jedoch den Ausführungen dieses Gutachters nicht zu entnehmen. Nach seiner Ansicht handele es zwar sich um eine gezielt auf Konkfliktschärfung und massive Einschüchterung des Kritikers gerichtete Formulierung sowie um eine Verbalattacke, die durch ihre Stigmatisierung einer bestimmten Person zum “Feind” des Islam geeignet sei, in bestimmten muslimischen Kreisen “Bestrafungsaktionen” auszulösen, deren Folgen nicht abzusehen seien. Diese Bewertung genügt jedoch nicht, um den Anforderungen an eine öffentliche Aufforderung zu einer Straftat gerecht zu werden. Denn es reicht nicht aus, dass durch befürwortende Erklärungen oder sogar berechnende Stimmungsmache ein psychisches Klima geschaffen wird, in dem Straftaten gedeihen können; erforderlich ist darüber hinaus das einer Aufforderung wesenseigene Element einer offenen und gezielten Einflussnahme auf die Willensentschließung Dritter (BGHSt 28, 312, 314; 32, 310, 313; Bosch im Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch, § 111 Rdnr 8 m. w. N.).
Das Gericht findet es vollkommen rechtens, daß man sich “massive Einschüchterung” und die Stigmatisierung zum Feind des Islam gefallen lassen muss, auch und gerade, wenn die Kritik am Islam geeignet ist “in bestimmten muslimischen Kreisen “Bestrafungsaktionen” auszulösen, deren Folgen nicht abzusehen seien.“
Der Experte des LfV kommt zwar zu der Erkenntnis, “dass bei einer pluralen Ausgestaltung islamischen Seins auch entsprechend viele Interpretationen möglich seien.” Jedoch setzt sich das Gericht über solche Einwände geschickt hinweg.
Die von dem Angeschuldigten in der veröffentlichten E-Mail verwendeten Formulierungen “Lügner” und “Hassprediger” sind für sich genommen geeignet, den Anzeigeerstatter in seiner Ehre zu verletzen. Allerdings sind sie unter dem Gesichtspunkt der Wahrnehmung berechtigter Interessen bzw. der Verteidigung von Rechten gemäß § 193 StGB nicht strafbar. Es handelt sich hierbei um eine Meinungsäußerung im Rahmen öffentlicher und religiös-politischer Meinungsbildung, die dem Schutzbereich der Meinungsfreiheit nach Art. 5 Absatz 1 GG unterfällt. Dieses Grundrecht muss bei derartigem öffentlichen Meinungskampf grundsätzlich nur dann zurücktreten, wenn die Äußerung die Menschenwürde eines anderen antastet oder sich als Formalbeleidigung oder Schmähkritik darstellt. Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt.
Man darf seine politischen und religiösen Gegner also ungestraft als “Lügner” und “Hassprediger” bezeichnen, solange die Atmosphäre der Auseinandersetzung nur ordentlich angeheizt ist. Das die Menschenwürde von Raddatz hinter der Meinungsfreiheit zurücktreten muss, daran ist natürlich Raddatz schuld:
Der Anzeigeerstattter Dr. Raddatz hat als Islamwissenschaftler in zahlreichen Schriften oftmals harsche Kritik am Islam geübt. In dem im Internetforum “muslim-markt” durch einen Forumsteilnehmer veröffentlichten Zitat des Herrn Dr. Raddatz ist vom “Gewaltcharakter” des Islam und dem “Paranoia-System” der Muslime die Rede, die sich der “Techniken der Täuschung und Verschleierung” bedienten und denen die Fähigkeit zum Dialog abzusprechen sei. Die daraufhin von dem Angeschuldigten veröffentliche Antwort an den betreffenden Forumsteilnehmer, in dem der Anzeigeerstatter als Lügner und Hassprediger bezeichnet wird, ist zwar ausfällig und herabsetzend. Dies reicht jedoch im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung noch nicht aus.
Das ist mal eine tolle Logik: Wer den Friedenscharakter des Islam in Frage stellt, der muss eben damit rechnen, daß er massiver Einschüchterung, seitens der Jünger der selbsternannten Religion des Friedens, ausgesetzt wird. Das weiß man doch schon vorher und sollte sich danach nicht noch beschweren, denn in so einem Forum, daß von islamistischen Fundamentalisten betrieben wird, darf man sich eben nicht wundern, wenn die Menschenwürde hinter der Meinungsfreiheit der Feinde der Freiheit zurücktreten muss:
Unter Würdigung und Abwägung der konträren Interessen und Rechte und unter Berücksichtigung des Hintergrundes und des Forums, in dem die betreffende Äußerung erfolgt ist, wiegt die Beeinträchtigung des Herrn Dr. Raddatz nicht so schwer, als dass das Recht des Angeschuldigten auf Meinungsfreiheit dahinter zurücktreten müsste.
Da würden ja die Sektkorken beim Muslim-Markt knallen, wenn die Geschwister nicht auf Grund einer Anweisung des angebeteten höheren Wesens, nicht auf alle Dinge, die Spaß machen, verzichten müssten.
Da ist das Fazit des Landgerichts Oldenburg nur allzu verständlich:
Da nach alledem eine Verurteilung des Angeschuldigten unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt wahrscheinlich ist, war die Eröffnung des Hauptverfahrens abzulehnen.
Weimarabien und seine Gerichte. Da werden Islamkritiker verurteilt und die islamistisch-fundamentalistischen Hetzer, erhalten durch ein deutsches Gericht und die “Islamwissenschaftler” des BKA, einen Freifahrtschein ihre Feinde mit dem Tode zu bedrohen oder wie die Anhänger der Religion des Friedens es nennen: Mubahala.
Lesebefehl
Ein Kommentar von Wolfram, vom Täglich alles Blog, ist zu gut, als das ich ihn im Kommentarbereich belassen möchte. Wolfram verfasste dort eine umfangreiche Antwort an Gaston:
@ Gaston,
also ganz ehrlich, einen Schmock wie Sie habe ich nicht mal unter arabischen Diskutanten kennen gelernt.
Aber der Reihe nach
1.)”Niemand behauptet, dass die Juden an ihrem Schicksal selbst schuld gewesen seien, sondern, dass der Zionismus eine Reaktion vor allem jüdischer bürgerlicher Kreise auf den Antisemitismus war. Ihre Antwort war zu behaupten, wie beispielsweise Theodor Herzl oder Leo Pinsker, dass Antisemitismus ein Phänomen sei, dass stets existieren würde und an dem die Erscheinung der Juden selbst nicht unschuldig seien. Ziel könne es dagher nur sein für die Juden einen eigenen Staat zu gründen.”
Dialektisches Textverständnis ist nicht so Ihr Ding.
Lesen Sie einfach noch mal mein Posting, dann setzen Sie sich einfach mal in Ruhe hin und versuchen die Worte zu begreifen, dann werden Sie vielleicht darauf kommen, das Ihre Antwort völliger Nonsens war. Sollten Sie bei der Analyse Probleme haben, dann erkläre ich es Ihnen gerne. Im Moment schwurbeln Sie einfach nur am Thema vorbei. Vor allem sollten Sie sich erst mal richtig mit dem Zionismus beschäftigen. Es gibt nicht “den Zionismus,” wie oft eigentlich noch?
2.) “Das dort, wo dies geschehen sollte, nämlich in Palästina bereits Menschen lebten wurde bewußt ignoriert und spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle, da man glaubte die Bewohner würden von der “Kultivierung” der zionistischen Besiedlung profitieren. das Palästina am Ende des 19. Jahrhundert unterentwickelt gewesen sei ist ein zionistischer Mythos, denn in Jaffa und vielen anderen Städten am Mittelmeer existieren bereits zahllose Orangenplantagen, die bis nach Europa exportiert wurden. Im heutigen Westjordanland, wie in Nablus wurden Produkte der Olivenpflanzenm wie Seife und Öl produziert.”
Sie wiederholen Ihren Unsinn wie eine Platte mit einem Sprung. Es ist kein “zionistischer Mythos” wie Sie einem “pawloschen Reflex” gleich artikulieren, sondern geschichtliche Tatsache. Selbt arabische Quellen berichten das, aber da die in Ihrer Wahrnehmung zionistisch verseucht sind kann man die halt nicht zur Kenntnis nehmen.
Ihr Problem ist, wenn Sie nicht weiter wissen, dann versuchen Sie die nächste Kategorie zu bemühen, in diesem Fall die Kulturhistorie. Weder existierten “zahllose Orangenplantagen” noch exportierten diese wie die Weltmeister. Aber da Sie einen Absatz weiter Edward Said als Quelle nennen ist klar, woher Sie Ihre Erkenntnisse ziehen. Ich habe Said, dessen Buch nicht mehr erhältlich ist, Anfang der 80er Jahre gelesen, wann haben Sie ihn gelesen? Und bin zu der Überzeugung gelangt das Said offensichtlich, auch in Anbetracht seiner späteren Aussagen, ein romantisiertes Bild verbreitet. Das was er dem Westen in seiner Wahrnehmung vorwirft, praktiziert er selber und macht sich damit unglaubwürdig. Ich war übrigens in den 80ern öfters im Nahen Osten, wann waren Sie noch mal dort und haben mit den Menschen gesprochen?
Übrigens sind Reisebrichte aus dem 18ten Jhr. also die Zeit von 1701-1799 und dem 19ten Jhr, die Zeit von 1801-1899 wohl ein bißchen glaubwürdiger, denn darauf beziehen sich im allgemeinen historische Betrachtungen, da es wohl unmöglich sein dürfte einen Araber der um 1750 in Palästina wohnte als lebenden Augenzeugen zu benennen.
3.) “Die Entwicklung des Großgrundbesitzes in Palästina hat auch etwas mit dem westlichen Einluss in der Region zu tun. Denn das Osmanische Reich wurde im 19. Jahrundert durch Europa zu Reformen (sogenannte “Tanzimat”)gewzungen, die auch beinhalteten Kollektiveigentum von Land in personenbezogenes Eigentum umzuwandeln. So war es keine Schwierigkeit für Großgrundbesitzer Land zu erwerben. Diese Entwicklung ermöglichte es den Zionisten erst ihren massiven Landkauf durchzuführen, wobei die dort lebenden Menschen weder für die Besitzer noch für die Zionisten eine Rolle spielten.”
Benennen Sie doch bitte die zionistische Richtung, die Ihrer Meinung nach maßgeblich für Ihre Meinung ist. Ich habe echt keine Lust mich durch die Strömungen zu kämpfen, um Ihnen einen möglicherweise Ihrer Intention entsprechende zionistische Richtung zu präsentieren.
Dann sollten Sie sich mit dem osmanischen Reich und seinen Gesetzen noch einmal umfassend beschäftigen. Selbst Ihre Brüder und Schwestern der linken Kampfzwerge schreiben ja diametral Ihrer Meinung. Vielleicht wäre es angebracht sich erst einmal zu orientieren welche Richtung Sie vertreten und welchen Zionismus Sie meinen.
4.)”Der Zionismus war nichts weiter als eine nationale Siedlerbewegung, die sich mit protektionistischen Mittel (”Conquer the Land, Conquer the Labor”), das hieß dem Aufbau einer ausschließlich jüdischen Wirtschaft unter zunehmenden Ausschluß der arabischen Arbeiter. Nur so konnte der Zionismus eine solche Struktur aufbauen, die fähig war zum Überleben.”
Welche Richtung? Sie wollen mir, dem bösen ekligen Zionisten doch erklären, wie böse, perfide und gemein die Zionisten agiert haben und sind nicht in der Lage die Richtung zu benennen.
Auf eine Aufarbeitung des Aufstandes von 1915 gegen den sozialistischen Zionismus, aufgewiegelt von arabischen Großgrundbesitzern warte ich dann jetzt noch. Ich bin ja immer bereit von so “gut informierten” Antizionisten zu lernen.
Übrigens waren die Vertreter der von Ihnen beschriebenen Version keine Zionisten, sondern schlicht und ergreifend “Juden” mit viel Geld, die gab es ja auch, die bezeichneten sich auch nicht als Zionisten, aber wem erkäre ich das.
5.) “Die Konferenz in Biltmore machte doch gerade deutlich, dass sich die Zionisten von den Briten nichts mehr versprachen, da sie die jüdische Einwanderung nach Palästina begrenzten. Vielmehr setzten sie auch ein neues Pferd, nämlich die USA. Sie tun so als sei der “Holocaust” eine vorgegebene Entwicklung gewesen. Richtig ist vielmehr, dass viele Juden in der Arbeiterbewegung für die Beseitigung der Bedingungen kämpften die Antisemitismus herbeiführen.”
Und da sind wir wieder bei der Dialektik. Lassen Sie Diskussionen einfach sein, wenn Sie nicht mal ansatzweise in der Lage sind einen Text, oder den Inhalt zu begreifen.
Was den Antisemitismus betrifft würde ich Ihnen empfehlen sich erst einmal mit der Geschichte des Judentums in Europa zu beschäftigen und nicht so einen Blödsinn zu schreiben. Der Antisemitismus im Mittelalter als Antijudaismus bezeichnet ist seit der Ansiedlung von Juden im europäischen Raum vorhanden.
Wenn Sie sich Ihr Posting noch mal durchlesen und hoffentlich verstehen, so suggerieren Sie nichts weiter, als das die Juden selbst schuld sind.
Also ein kleiner Antisemit sind Sie demnach, was eigentlich auch wurscht ist.
6.) “Esann ja wohl eine Tragik der Geschichte genannt werden, dass der Zionismus den millionfachen Judenmord brauchte um sein Ziel, einen eigenen Staat zu gründen durchzusetzen. Gleichzeitg ist es auch dshalb eine Heuchelei, da eine Mehrzahl der Juden garnicht nach Palästina wollte, sondern es vorzog in die USA oder Kanada zu gehen. Diese aber schlossen ihre Grenzen für jüdische Einwanderer.”
Jetzt kommen wir zu dem Armutszeugnis, das man schon die Aussagen von Zündel bemühen muß, der genau mit dieser Strategie versuchte sich vom Vorwurf der Holocaustleugnung rein zu waschen. Der Urheber ist er dabei aber nicht. Neturei waren neben Moshe Friedman die Urheber dieser Sichtweise das “die Zionisten” am Millionenfachen Judenmord schuld sind. So langsam outen Sie sich.
7.) “Dies zeigt zudem, dass der Zionismus, wie der heutige Staat Israel vollkommen von US-Hilfe abhängig ist und nicht eigenständig lebensfähig wäre und jedes Jahr 2-3 Mrd. Dollar erhält. Im Gesamten erhielt Israel seit den 60er Jahren über 50 Mrd. US-Dollar.
Israels Rolle ist die Aufrechterhaltung des Status Quo und wenn notwendig der Bestrafung unbequemer arabischer Regime, wie 1956, 1967 oder 1982 geschehen.”
Jetzt wird es dann so richtig lustig, wenn jemand der sonst keine Ahnung hat, versucht den “großen Satan” zu bemühen. Nennen Sie doch einfach mal Roß und Reiter, der solche abenteuerlichen Zahlen in den Raum wirft.
Die Wirtschaft in Israel ist mittlerweile stark genug und war in der Vergangenheit von dem Willen der US Regierungen abhängig, da Sie ja gerne Bücher in den Raum werfen, würde ich die Biographie von Golda Meir empfehlen wie die US Hilfe in den 60er Jahren aussah.
Zu 1956,67, und 82 sollten Sie einfach mal sagen, was Sie genau meinen. 56 war die Suez Krise, die durch die US Intervention beendet wurde. 67 erteilte man den Panarabischen Träumen eines Gamal Abdel Nassers eine Absage und 82 war die Ermordung des israelischen Botschafters in London der Tropfen der das Faß zum überlaufen brachte.
Warten wir also auf Ihre Aussagen über arabische Regime in den Zeiten, denn darum geht es eigentlich gar nicht.
8.) “Um diese Rolle zu verschleiern bedarf es einer Ideologie eines schwachen kleinen Israels, das sich gegen eine arabische Übermacht verteidigem müsse. Sie gehen diesen Mythen auf den Leim.”
Schön, Militärhistoriker sind Sie jetzt auch noch. Nun 1948 verfügte Israel über diverse Handfeuerwaffen, ein paar Piper Flugzeugen und schweren SMG’s sowie erbeuteten Schützenpanzern. Man kann jetzt natürlich argumentieren das die insgesamt 30.000 “Soldaten” den arabischen Agressoren bei weitem überlegen waren, die “nur” über Panzerbrigaden, Luftwaffe und britischem Oberbefehl verfügten. Als ehemaliger “Soldat” bin ich taktischen Fragen sehr aufgeschlossen, besonders wenn so profunde Kenner der Materie daher kommen.
Ich darf also gespannt der Einschätzung der Lage harren die in Form des Gastons jetzt endlich mal mit den Mythen aufräumt. Ich hoffe Sie berufen sich jetzt nicht auf Clausewitz, Sunzi oder te Bellum Gallico wenn Sie die militärische Lage des Jahres 1948 schildern.
9.)”Ich würde ihnen vorschlagen, statt hier israelische Propaganda zu verbreiten, einmal Bücher con Benny Morris, Ilan Pappé, Simcha Flapan oder Avi Shlaim zu lesen, die diesen Mythos auseinandernehmen.
Schönen Tag noch ….”
Süß, wenn man einfach nur seinen Ressentiments folgt, dann ist es natürlich von Vorteil die “Neuen Historiker” zu benennen. Erinnert mich an Rassisten und andere Ungustel die gerne einen Türken, Juden, Araber oder sonstigen nehmen damit auch der letzte sagt, “ja also wenn das selbst ein Jude sagt, dann muß es stimmen.”
Ich habe die von Ihnen genannten gelesen, zufrieden? Während Morris mehr und mehr seine Sichtweise revidiert, Flapan tot ist, Shlaim keiner so richtig ernst nimmt, versucht Pappe eine Vorwärtsverteidigung und verheddert sich in seinem eigenen Blödsinn.
Pappe weigert sich bis Heute, eine umfassende Quellenbezogene wissenschaftliche Arbeit zu machen. Quellen sind für ihn nur hinderlich, lieber beruft er sich auf sekundäre Aussagen. Für jemanden der vorgibt seriös zu arbeiten ein Armutszeugnis. Da kann man dann auch die Revisionisten als Kapazitäten hernehmen. Das wird so manchen kleinen Rechtsextremen aber richtig freuen.
So und da dies eigentlich eine Kommentarfunktion ist beende ich die Diskussion mit Ihnen, denn es bringt nicht viel mit einem Antizionisten zu diskutieren, der nicht mal in der Lage ist eine zionistische Richtung zu benennen die seiner Meinung nach so graulich war.
Antisionisten und Antisemiten sind mir immer noch ein Greuel
In diesem Sinne
Wolfram
Gute Nachrichten aus der islamischen Welt
Es ist ja in diesen Tagen sehr schwer geworden positive Nachrichten aus der islamischen Welt zu finden und so erfreuter bin ich über gute Nachrichten berichten zu dürfen. Als Erstes hat ein Mann, der von der Versehung auserwählt ist, die ultimative Lösung für den Konflikt im Nahen Osten gefunden. Der Lösungsansatz mag etwas dramatisch erscheinen, aber er zeigt einen Weg auf, den Nahen Osten für immer zu befrieden. Mahmud Ahmadinedschad machte auf einer Konferenz muslimischer Staatschefs in Malaysia gewohnt konstruktive Vorschläge:
Although the main solution is for the elimination of the Zionist regime, at this stage an immediate cease-fire must be implemented.
Ok, Freunde. Diesmal hat es noch nicht funktioniert mit dem Eliminieren. Aber wir versuchen es ja auch noch nicht solange. Das mit dem Waffenstillstand ist nur vernünftig, denn sonst ist die Hisbollah bald zerschlagen und kann dann keine Kinder mehr vor den bösen Zionisten beschützen.
Es ist doch sowieso jedem aufrechten Menschen bekannt, daß Israel
is an illegitimate regime, there is no legal basis for its existence
Deshalb ist der Iran auch ein Teil des Problems und kein Teil der Lösung.
Peace and security in Lebanon and its borders has to be preserved by the Lebanese government and people. Deployment of foreign forces is not acceptable in any shape unless it is just, based on U.N. rules and preserves the unity and territorial integrity of Lebanon.
Da hat Deutschland ja großes Glück und “wir” müssen keine Truppen in den Libanon schicken. Es sorgt ja weiterhin Volk und Regierung des Libanon in gewohnter Weise für die Sicherung der Grenzen. Auch möchte Mahmud Ahmadinedschad am liebsten so eine Truppe wie die UNIFIL. Unter den stets erfolgreichen UN-Regeln: Hisbollah nicht sehen und sich möglichst von der IDF treffen lassen.
Aber es gibt sogar noch bessere Nachrichten. Gerade aus der rechts-konservativen Ecke kommt ja immer eine Menge Kritik am Islam und oft ist das blanke Islamophobie. Diese Haltung ist vollkommen unbegründet, denn man braucht vor dem Islam keine Angst zu haben. Er ist nicht so gewaltbereit wie diese rechten Schmierfinken immer behaupten. Das belegt jetzt eine Studie des Center for Islamic and Social Studies (PPIM) aus dem März 2006. Diese Studie wurde in 30 von 33 Provinzen Indonesiens, des größten islamischen Staates der Welt durchgeführt und es wurden 1200 Menschen (Muslime) befragt. Die Gute Nachricht:
It also found 43.5 percent of respondents said they were ready to “wage war” on threatening non-Muslim groups.
Nur 43,5 Prozent sind für non verbale Kommunikation mit nicht Muslimen, die den Islam bedrohen. Auch nur 30 bis 59 Prozent der Befragten ist für Durchsetzung der Scharia mit Steinigungen für Vergewaltiger und Amputationen für ertappte Diebe.
Zum Ende die allerbeste Meldung. Wie man oben schon klar erkennen konnte, ist der Iran die Friedensmacht innerhalb der islamischen Welt und das einzig verlässliche Bollwerk gegen den Imperialismus, die Zionisten und die ganzen anderen schmuddeligen Kinderzerfetzer. Deshalb will der Führer des 4.Reichs Friedensfürst aus Teheran, menschlich wie er ist, jetzt den armen, noch nicht zerfetzten Kindern zur Hilfe eilen und reine Defensivwaffen an die libanesische Resistance liefern, damit die Weiße Rose von Beirut bei der Rückeroberung der, von den modernen Nazis, besetzen Gebiete nicht mehr von den zionistischen Terrorangriffen aus der Luft gestört wird. Wie das kriegstreiberische Imperialistenpropagandamachwerk Jane’s Defence Weekly berichtet, will der Iran moderne Luftabwehrraketen an die Widerstandsbewegung Hisbollah liefern. Ausserdem ist der kontinuierliche Nachschub an Waffen aus dem Iran für die Hisbollah gewährleistet. Da können ja alle friedensbewegten Freunde des anti-imperialistischen Widerstands aufatmen.
Ausserdem wurden alle islamischen Staaten aufgerufen der Hisbollah zu helfen. Vor allem mit Waffen. Wegen der schmuddeligen Kinderzerfetzer und hemmungslosen Imperialisten. Darum mag ich den Islam so. Er ist halt wirklich die Religion des Friedens. Das sollten endlich auch die Freunde und Sympathisanten der Kinderzerfetzer anerkennen und sich von den falschen Freunden trennen. Wie wir ja aus der Geschichte wissen, ist es immer von Vorteil sich einer Bewegung, gerade wenn sie vom gesunden Volkszorn genährt wird, recht früh anzuschliessen.
Capitaine, oh mon Capitaine!

