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Diäten nicht pauschal erhöhen oder so

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit ist gegen eine pauschale Anhebung der Diäten. Er räumte in der „Super Illu“ zwar ein: “Die Diäten sind gewiss nicht so üppig bemessen, dass man davon in Saus und Braus leben kann.” Es nutze aber nichts, jenen Abgeordneten die Diäten zu erhöhen, “die nicht mit Geld umgehen können, die sich vom Konsum berauschen lassen, statt erst einmal die notwendigsten Dinge zu bezahlen.”

Sorry, da habe ich mich wohl vertan. Klaus Wowereit meinte nicht jene Abgeordneten, die Milliarden an Steuergeldern verschwenden und Schulden ohne Ende machen, sondern Familien mit Kindern, die ALG 2 beziehen. Ich bin einfach überarbeitet. Vielleicht ist Wowereit einfach nur überarbeitet oder er hat mal wieder ganz dolle gefeiert. Alles eine Frage der Perspektive.


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Politische Fehlschüsse

Der Vorschlag von Bundesverteidigungsminister Jung, von Terroristen entführte Verkehrsflugzeuge abschießen zu lassen, hat für einigen politischen Wirbel und jede Menge Widerspruch gesorgt. Jung hatte gegenüber dem Focus gesagt: „Wenn es kein anderes Mittel gibt, würde ich den Abschussbefehl geben, um unsere Bürger zu schützen.“ Dabei will sich Jung auf „übergesetzlichen Notstand“ berufen. Die Empörung war genauso so groß, wie die Unwissenheit der Empörten.

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Dieter Dehm und die Mauertoten

In der selben Bundestagsdebatte kam auch der Schießbefehl an der Mauer zur Sprache, der erst jüngst von Lothar Bisky geleugnet wurde. Auf einen Zwischenruf des FDP-Abgeordneten Dirk Niebel hin („Das gilt auch für die Gleichstellung mit dem Schießbefehl!“), der sich auf Lafontaines Gleichstellung zwischen Bundeswehrsoldaten und Terroristen bezog, die Struck zitiert hatte, sagte Struck, laut Protokoll:

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“Die Menschen haben ein Recht darauf, dass wir ihnen helfen.”

Gestern fand in der Bundesquasselbude die Generaldebatte über den Haushalt 2008 statt. Peter Struck (SPD) gab den Neolinken, die am Samstag in Berlin für eine Kapitulation gegenüber den Taliban demonstrieren wollen, einen Ratschlag mit. Hier ein Auszug aus dem Protokoll der Sitzung:

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Dummheit ist leider kein Verbrechen

Da lese ich neulich in der Schmuddelzone der Meta-Schwurbler die alte Parole „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ und ein liberaler Volksgenosse meines Lieblingsrevisionistenblogs widerspricht dem (natürlich) energisch. Das erinnert mich ganz stark an Noam Chomsky, der ja, im Sinne einer noch zu verwirklichenden Utopie, durchaus Recht hat, mit seiner Forderung nach totaler, absoluter Meinungsfreiheit. Leider übersieht Chomsky, wie so oft, leichtfertig die Zwänge und Zustände der realen Welt und es würde ihm einmal ganz gut tun, wie auch vielen seiner willigen Adepten, wenn er seinen Elfenbeinturm verlassen und damit aufhören würde, Holocaustleugnern eine Rechtfertigung und Bestätigung für ihre Lügen an die Hand zu geben.

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Sind Terroristen gar keine Muslime?

Zwei, der drei verhinderten, islamistischen Massenmörder, die in der letzten Woche festgenommen wurden, sind deutsche Konvertiten. Fritz und Daniel wollten, zusammen mit einem türkischen Glaubensgenossen, also den Heiligen Krieg nach Deutschland tragen und wurden dabei aus Pakistan gesteuert, wo sie auch eine „Ausbildung“ erhielten und waren, laut Medienberichten, mit Zündern aus Syrien ausgerüstet. Syrien ist ein Land, in dem man nicht einmal husten kann, ohne das es der Geheimdienst erfährt. Hier zeigt die islamistische Internationale wieder einmal ihr wahres Gesicht. Das am dem Islamischen Informationszentrum (IIZ) in Ulm, das nicht erst in dieser Woche als Zentrum fanatischer Muslime auffiel und endlich geschlossen werden sollte, ausgerechnet der Aufkleber „Islam ist Frieden“ klebte, kann man nur als Ironie bezeichnen.

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Deuse und Beckstein – Zwei stolze Deutsche

Der FDP-Bürgermeister von Mügeln ist stolz, ein Deutscher zu sein. Als stolzer Deutscher gibt man solche Statements natürlich nicht in einem normalen Medium von sich, sondern in einer rechtsextremen Postille. Unmittelbar nach der Hetzjagd in seiner Stadt, sagte der Bürgermeister von Mügeln, daß „solche Parolen“ wie „Ausländer raus“ einem nun mal „über die Lippen kommen“ können, wenn der deutsche, aber natürlich keineswegs rassistische Mob durch die Straßen tobt und ein paar Inder vor sich hertreibt.

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Der Deutsche Mob

Am letzten Wochenende war es Mügeln. Vor 15 Jahren war es Rostock-Lichtenhagen. In der Zeit dazwischen sind dem Deutschen Mob mehr Menschen zum Opfer gefallen, als durch die Rote Armee Fraktion. In den 70er Jahren antwortete der Staat ganz massiv auf die Bedrohung durch die Terroristen der RAF. Doch auf die tödliche Bedrohung durch den Deutschen Mob reagiert ein Großteil der deutschen Politik auch heute noch mit Verharmlosung und Verniedlichung. Der Bürgermeister von Mügeln steht in der Tradition der Deutschen Ideologie, wenn er behauptet, daß man dort mit Neo-Nazis gar kein Problem hätte, was auch irgendwie stimmt, denn in Mügeln hat man nur mit Nichtdeutschen ein Problem und nicht mit dem Rechtsextremismus. Die Xenophobie gehört dort zum Mainstream. Parolen wie „Ausländer raus“ und „Hier regiert der nationale Widerstand“ sind natürlich noch längst kein Beleg dafür, daß es dort ein Problem mit dem Rechtsextremismus gibt. Jedenfalls aus der Sicht der Verharmloser. So ein Verhalten ist für viele (Ost) Deutsche vollkommen normal.

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Soll Euch doch der Mullah holen!

Es handelt sich nicht um einen verfrühten Aprilscherz: 48% der Deutschen halten die USA für eine größere Bedrohung für den Weltfrieden als den Iran. Das ergab jedenfalls eine Meinungsumfrage von Forsa im Auftrag des Stern. 31% der Befragten halten den Iran für bedrohlicher als die USA. Dazu lehnen 72% der Deutschen das geplante Raketenabwehrsystem der USA ab. 54 Prozent der Deutschen sind sogar der Ansicht, daß das Raketenabwehrsystem den Frieden in Europa bedrohen würde. Darauf können eigentlich nur Deutsche kommen und ich frage mich: wie kann ein Defensivsystem den Weltfrieden bedrohen? Wenn es sich um ein amerikanisches System handelt, dann schon. 

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Rocket to Russia?

Die Debatte um die geplante Stationierung von 10 (!) amerikanischen Abfangraketen in Polen und der Bau einer X-Band Radarstation in Tschechien, die Teil des amerikanischen Raketenabwehrsystems National Missile Defense (NMD) werden sollen, schlägt in Deutschland hohe Wellen und ob Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier oder Guido Westerwelle. Alle sind sich einig: Keine neuen Raketen in Europa. Amerikanische Raketen wohlgemerkt. Besonders kurios ist dieses Video mit Guido Westerwelle bei TV Liberal (Motto: Opposition live). Es gibt auch eine Textversion. Eigentlich wäre es angebracht den Unsinn, den Westerwelle da von sich gibt, in einem gesonderten Artikel genau zu beleuchten, denn so schnieke Vorlagen, wie von Westerwelle, findet man recht selten:

“Stellen wir uns nur die Reaktion aus Washington vor, wenn umgekehrt Russland ohne Rücksprache mit den USA eine vergleichbare Raketenstationierung etwa in Kuba plante. Deshalb ist die russische Kritik ernst zu nehmen.”

Abgesehen von diesem unseligen Vergleich Polen-Kuba und der dabei unterschwellig mitschwingenden Haltung, daß Polen der Hinterhof des russischen Bären sei und die USA dort nichts zu suchen hätten, bestreitet Westerwelle indirekt die Souveränität von Polen und Tschechien, denn “die geplante Raketenstationierung in Polen oder Tschechien“, sei “keine bilaterale Angelegenheit von Prag und Warschau auf der einen und Washington auf der anderen Seite“, sondern ”es geht um die Sicherheit ganz Europas. Deshalb müssen Entscheidungen, die in ihrer Tragweite den ganzen Kontinent betreffen, auch im europäischen Rahmen abgestimmt werden.” Solche Töne kennt man in Polen und Tschechien zur Genüge. Aus der Zeit der sowjetischen Hegemonie über Osteuropa.

Nun beansprucht die EU und durch sie auch Deutschland und seine Politiker, das Recht sich in souveräne Entscheidungen dieser Länder einzumischen und Forderungen nach einem russischen Vetorecht lassen Polen und Tschechien keine andere Wahl, als sich noch enger an die USA zu binden. Gerade in Polen ist, historisch bedingt, die Furcht vor dem übermächtigen Nachbarn Russland, tief verankert und da weder die EU und schon gar nicht Deutschland, sich jetzt sonderlich für die Souveränität Polens stark machen, bestätigt sich in Warschau erneut die Erkenntnis, daß letzendlich nur die USA in der Lage sind, die Sicherheit und Souveränität Polens ausreichend zu gewährleisten und zu garantieren. 

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KSK: In bester Nazi-Tradition

Das die Bundeswehr zum größten Teil in ungebrochener Tradition der verbrecherischen Wehrmacht steht, ist ja keine besondere Neuigkeit und deshalb ist diese Meldung bei SpOn auch nicht sonderlich überraschend. So loben der ehemalige Kommandeur der doitschen ”Elitetruppe” KSK, Günzel und der Gründer der GSG9, Wegener, in dem Buch ”Geheime Krieger”, die “Division Brandenburg“, die im 2.Weltkrieg als Terror- und Sabotagetruppe eingesetzt wurde. “Die Kommandosoldaten wissen genau, wo ihre Wurzeln liegen“, schreibt Günzel in dem Buch. Die Einsätze der Brandenburger gälten “in der Truppe als geradezu legendär“.

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Heroinmodellprojekt wird fortgesetzt, aber…

weder wird dieses vorbildliche Projekt auf weitere Städte ausgedehnt, noch wird das synthetisch hergestellte Heroin (Diamorphin) als Medikament zugelassen werden. Damit wird Diaphormin auch nicht in den Regelleistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden können. Die dafür notwendige Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BTMG) lehnt die Union weiterhin energisch ab.

In den sieben teilnehmenden Städten können die etwa 300 Schwerstkranken aufatmen, denn die Union hat eingelenkt und stimmt wenigstens einer Fortsetzung des Heroinmodellprojekts in seiner jetzigen Form zu. Der Fraktionschef der Union, Volker Kauder, lenkte nach einem Gespräch mit Ole von Beust und Roland Koch ein und anscheinend hat es auch sanften Druck aus dem Kanzleramt gegeben. Volker Kauder erklärte: “Den Vorwurf, dass jemand stirbt, weil sein gewohntes Programm nicht fortgeführt wird, kann ich nicht verantworten.

Das Einlenken der Paläo-Konservativen innerhalb der Union bedeutet nicht etwa, daß die Union aus Einsicht oder durch Vernunft zu dieser Entscheidung gekommen wäre, sondern sie spürte, auch innerparteilich, deutlich den Gegenwind der Befürworter, unter ihnen die sieben Stadtoberhäupter der teilnehmenden Städte, einer Fortsetzung des Heroinmodellprojekts. Die Hardliner in der Union haben die Hoffnung, daß sie durch diesen Minimalkompromiss, der nur den Status Quo beibehält, die Forderungen nach einer Ausdehnung des Modellprojekts über Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Köln und München hinaus und eine Änderung des BTMG zu verhindern.

Die Fortsetzung des Heroinmodellprojekts ist auf jeden Fall zu begrüßen, aber es ist einfach zu wenig, jetzt auf der Hälfte des Weges stehen zu bleiben, nur weil eine kleine Gruppe von hinterwäldlerischen Konservativen die Zeichen der Zeit einfach nicht erkennen will. Auch gegen die ideologischen Vorbehalte der konservativen Hardliner sollte Diamorphin als Medikament zugelassen werden und da es nicht nur in den sieben Städten Schwerstkranke gibt, denen nicht anders geholfen werden kann, als mit der medizinisch kontrollierten und überwachten Abgabe von Diamorphin, sollte das Heroinmodellprojekt auch auf andere Städte ausgeweitet werden.


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Rauchertaxen sterben aus

Das gute alte Rauchertaxi soll gnadenlos ausgerottet werden und obwohl bereits viele Nichtrauchertaxis, je nach Region 40-60%, in Deutschland unterwegs sind, will die Bundesregierung in allen Taxen die Aschenbecher ausbauen lassen.

Dabei ist durch § 8 Abs. 5 BOKraft das Rauchen in Taxen bereits ausreichend geregelt, denn “das Rauchen ist gestattet, wenn die Fahrgäste zustimmen. In den als “Nichtraucher” gekennzeichneten Fahrzeugen (§ 26 Abs. 2) ist das Rauchen ausnahmslos untersagt.” Wer in Berlin als Fahrer einer Nichtrauchertaxe zum Glimmstengel greift, der muss schon heute mit einem Bußgeld in Höhe von 35 Euro rechnen.

Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und SPD-Bundestagsabgeordnete, erklärte in einem Interview mit der taz, daß Nichtraucher möglicherweise ein verseuchtes Rauchertaxi ran winken und dann “Schadstoffen ausgesetzt” sein könnten, denn “Schadstoffe aus Tabak” würden sich “im Inneren des Fahrzeugs” ablagern und “werden später an die Luft abgegeben.” Da diese Stoffe “schon ab kleinsten Mengen gesundheitsschädlich sein” könnten und man “beispielsweise von der Bahn” wisse, “dass sich in Nichtraucherabteilen Rauch abgelagert hat und diese später mit Schadstoffen belastet waren, müsse man eben auch Rauchertaxis abschaffen. 

Das macht einmal mehr deutlich, wie schlecht die Bahn wohl ihre Züge reinigt und es zeigt, daß sich die Politik inzwischen um jeden Scheiß kümmert. Dieses Vorgehen wird mit dem Schutz der Bürger gerechtfertigt, aber die Menschen sollen nur vordergründig vor angeblichen Gefahren beschützt werden. In Wirklichkeit werden sie bevormundet, wenn nicht sogar entmündig.

Hatte man als Kunde bisher noch die Möglichkeit zu wählen, ob man Raucher oder Nichtraucher fährt, so fällt dieses Angebot durch staatlichen Zwang in Zukunft weg. Das Taxigewerbe ist ohnehin schon überreguliert und wird nun erneut zum Opfer des staatlichen Kontrollwahn.


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Killer-Trenchcoats sofort verbieten!

Die bayrische Landesregierung und auch die Bundesnanny engagieren sich weiterhin energisch für ein Verbot sogenannter Killerspiele und beabsichtigen die Herstellung und Verbreitung von angeblichen Killerspielen unter Strafe zu stellen. Dabei haben die Herren Stoiber, Beckstein und Co. die wirkliche Gefahr für unsere Jugend noch nicht erkannt, wie ein neuerlicher Amoklauf, im US-Bundesstaat Utah, auf tragische Weise deutlich macht:

A historic mall’s winding hallways became a shooting gallery for an 18-year-old gunman in a trench coat who fired a shotgun randomly at customers, killing five and wounding four before being killed by police, authorities and witnesses said.

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Konservative lassen Heroin Dealer jubeln

Das Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger läuft zum 30.6.2007 mit den letzten Follow-Ups endgültig aus und obwohl das Projekt ein voller Erfolg war, wird es wahrscheinlich nicht fortgesetzt werden, weil sich CDU/CSU energisch gegen eine Weiterführung zur Wehr setzen. Das Projekt wurde durch eine ausgiebige medizinische Studie, unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Christian Haasen, Geschäftsführer des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg, begleitet. An dem Projekt sind die sieben Städte Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln und München, die Länder Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sowie das Bundesgesundheitsministerium beteiligt.

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Ed Koch von Paper Press fordert Sippenhaft

Ich bin generell gegen Orden und ähnliche Ehrungen und wenn man mir das Bundesverdienstkreuz oder ähnlichen wertlosen Tand anbieten würde, dann wäre meine Antwort ein Zitat a la Götz von Berlichingen. Auch schon deshalb, weil das eine oder andere Arschloch so ein Stück Blech um den Hals gehängt bekommt und man dann in schlechte Gesellschaft gerät. Das will ich nicht.

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Mal wieder offener Rassismus bei politicallyincorrect.de – Teil 1

Gestern berichtete ich über den Vorfall in Lichtenrade, bei dem ein Polizist außer Dienst von einer Jugendgruppe übel zusammengeschlagen wurde und ich hatte versprochen mich den Reaktionen innerhalb der Blogosphäre zu widmen, denn da kochen einige wieder ihr rassistisches Süppchen auf sehr hoher Flamme. Wenn sich da mal nicht ein paar sog. “Konservative” die braunen Finger verbrennen. Dabei werde ich den größten Teil hier den politisch inkorrekten Vollidioten und ihren Kommentar-Sturmtruppen widmen. Ich habe tief in der braunen Scheiße wühlen müssen, aber ich habe weder meine geistige, noch meine körperliche Gesundheit geschont. Fangen wir Chronologisch an:

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Dutschke kommt! Vielleicht

Am Sonntag fand der von der CDU in Kreuzberg-Friedrichshain forcierte Bürgerentscheid zur Zurücknahme der Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße statt. Der Bürgerentscheid hat insgesant 200.000 € gekostet. Den WählerInnen in Kreuzberg-Friedrichshain wurde folgende Frage vorgelegt:

„Das Bezirksamt wird aufgefordert, die Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße zurück zu nehmen.“

Von den 184.827 Abstimmungsberechtigten gaben nur 30.695 oder 16,6 % ihre Stimme ab. 13.142 oder 42,9 % stimmten mit Ja und 17.478 oder 57,1 % stimmten mit Nein ab. Der Versuch der CDU die Umbenennung zu verhindern ist gescheitert. Das erforderliche Beteiligungsquorum lag bei 15 %. Damit sind auch die bahamitischen Insulaner mit ihrem Anliegen gescheitert, die Rudi-Dutschke-Straße zu verhindern. Mir persönlich ist das eher egal, denn wenn es z.b. eine Kaiser-Wilhelm-Str. in Berlin gibt, eine Bismarkstraße oder eine Karl-Marx-Straße, dann kann es auch ruhig eine Straße nach Rudi Dutschke benannt werden. Schließlich gibt es auch eine Axel-Springer-Straße, die ironischerweise an die Rudi-Dutschke-Straße grenzen würde. Es handelt sich bei der ganzen Auseinandersetzung um eine politische Spiegelfechterei im Vorfeld des 40. Jahrestages der 68er Bewegung. Beide Seiten haben sich hoffnungslos verrannt und beharren aus rein ideologischen Gründen auf ihrer Position. Geschenkt.

Manfred Dutschke, der Bruder von Rudi Dutschke, CDU-Stadtverordneter im brandenburgischen Luckenwalde, hat sich positiv zu dem Ausgang des Bürgerentscheids geäussert. Ob die Kochstraße im Sommer wirklich umbenannt wir, ist vollkommen unklar, denn einige Firmen, die ihren Sitz an der Kochstraße haben, wollen gegen die Umbenennung vor dem Verwaltungsgericht Berlin klagen. Zu den 27 Klägern gehören u.a. die Axel-Springer AG, die Wohnungsbaugesellschaft GSW, die Bundesingenieurkammer, Madra Immobilien und andere Gewerbetreibende. Die GSW hat angekündigt den gesamten Klageweg zu beschreiten, weil sie angeblich Kosten in Millionenhöhe fürchtet. Das ganze Briefpapier….Ähm…müsste geändert werden und die vielen Visitenkarten. Naja…ein etwas merkwürdiges Argument und da frage ich mich, ob die GSW einen Riesenvorrat an altem Briefpapier besitzt.

Am Rande bemerkt: Die Wahlbenachrichtigungen wurden von der PIN AG, einem privaten Postzustelldienst, zugestellt und dieser kassierte dafür 60.000 €. Die PIN AG gehört u.a. der Axel Springer AG. Ein Schelm wer Böses dabei denkt….


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Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.

Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:

Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.

Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.

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Bart weg – Arbeit da

Der als Problembär weltweit bekannt gewordene SPD-Vorsitzende und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat den 4 Millionen Arbeitslosen in Deutschland endlich verraten wie sie wieder ohne große Anstrengungen einen Arbeitsplatz finden können: waschen und rasieren!

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Fotoquelle: Titanic

Der Weihnachtsmann sollte daher alle Arbeitslosen mit Rasierern und Seife beschenken, denn dann lösen sich alle arbeitsmarktpolitischen Probleme in Deutschand innerhalb von drei Wochen. Warum ist der Problembär nicht früher auf diese geniale Idee gekommen? Dann hätte sich die Politik Hartz I bis IV sparen können. Der Problembär beweist einmal mehr, daß Politik so einfach sein kann und nicht unbedingt nach komplizierten Lösungen suchen muss, denn es geht doch auch anders: Die Jobcenter werden zu Friseur- und Badecentern umgebaut.

Allerdings frage ich mich: wie konnte Kurt Beck mit seinem Bart denn Ministerpräsident werden? Kurt Beck ist ja etwas “füllig” und dürfte daher, besonders im Sommer, stark unter vermehrter Transpiration leiden. Kurt Beck sollte daher mal ordentlich abspecken und reichlich Seife benutzen, dann klappt es auch mit der Kanzlerschaft und das innerhalb von nur drei Wochen.

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