Schlagwort-Archive: Internet
Freiheit für He Weihua und Lu Gengsong
Kurz vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach China hat das dortige Regime einmal mehr unter Beweis gestellt, daß es von Menschenrechten nicht viel hält und hat zwei Internetdissidenten einsperren lassen. Es besteht leider wenig Hoffnung, daß sich Angela Merkel zu mehr als einem Lippenkenntnis zur Presse- und Meinungsfreiheit in China hinreißen lassen wird. Sonst könnten die Feinde der Freiheit dort noch ihr Gesicht verlieren, fühlen sich dann beleidigt und schicken vielleicht noch mehr Trojaner nach Berlin.
Am Marterpfahl des Telegehirn
Im zweiten Teil wende ich mich den Bloggern zu, die sich für ihre Dienste bezahlen ließen. Mir ist natürlich klar, daß die Werbung als Werbung gekennzeichnet wurde und es wohl keinerlei Schleichwerbung gibt, aber darum geht es mir auch gar nicht, denn meiner Meinung nach hat Werbung eigentlich nichts in einem Blog zu suchen. Jedenfalls keine kommerzielle Werbung, aber jeder hält es da anders und im Moment sieht es wohl so aus als ob sich ein Teil der Blogosphäre leichtfertig dem Sirenengesang hingeben würde. Ich bin grundsätzlich gegen das Verfassen von Artikeln zu reinen Werbezwecken, so wie es im Fall von netaufkleber.com der Fall ist. Nicht nur wegen der schlechten Entlohnung, sondern auch, weil die teilnehmenden Blogger per se an Glaubwürdigkeit verlieren.
Amerikanische Wunderwaffe im Irak kurz vor dem Einsatz
Endlich haben die Amerikaner eine dieser geheimen Wunderwaffen entwickelt und damit steht das Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen im Irak kurz bevor.
Don Alphonso – King of the Hill?
Manche Diskussionen innerhalb der Blogosphäre laufen einfach an einem vorbei und man verpasst so einiges. Das mag auch daran liegen, daß ich bestimmte Blogs einfach nicht mehr lese, weil es keinen Sinn macht sich über jeden gelassenen Furz irgendwelcher Loonies Gedanken zu machen. Besonders dann, wenn für bestimmte Personen das Bloggen eine Art von Ersatztherapie darstellt oder sie nur deshalb einen Blog betreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit das geringe Selbstbewusstsein zu stärken. Letztere bezeichne ich gerne als Trafficnutten (Hoffentlich bringe ich jetzt nicht Hydra gegen mich auf. Ein paar liberale Schwule sind ja neuerdings schlecht auf mich zu sprechen, weil sie mich für einen homophoben Libertären halten und meinen harten Angriff auf einen rechts-rechts-konservativen Hassblogger verurteilen. Jedenfalls die Art und Weise der gerittenen Attacke. Es sei ihnen gegönnt und wenn sie die Eier dazu haben, dann werden sie auch die Verantwortung für ihr Geschreibsel übernehmen.), die alles dafür tun, um im fragwürdigen Zwielicht einer virtuellen Scheinöffentlichkeit zu stehen. So ein Fall ist der grenzdebile Neuköllner Marcel Bartels, von dem hier aber nicht die Rede sein soll, obwohl sein neuester Coup (“Ich höre auf zu Bloggen, weil es hier Zensur wie in China gibt und mache unter .com/.org den selben hirnlosen Schwachsinn weiter.) einmal wieder deutlich macht, daß ein sehr großer Teil der deutschen Blogger einen an der Waffel hat und unter Verfolgungswahn leidet. So. Jetzt habe ich mich genug aufgewärmt und wende mich dem eigentlichen Thema zu:
Ed Koch von Paper Press fordert Sippenhaft
Ich bin generell gegen Orden und ähnliche Ehrungen und wenn man mir das Bundesverdienstkreuz oder ähnlichen wertlosen Tand anbieten würde, dann wäre meine Antwort ein Zitat a la Götz von Berlichingen. Auch schon deshalb, weil das eine oder andere Arschloch so ein Stück Blech um den Hals gehängt bekommt und man dann in schlechte Gesellschaft gerät. Das will ich nicht.
Mal wieder offener Rassismus bei politicallyincorrect.de – Teil 1
Gestern berichtete ich über den Vorfall in Lichtenrade, bei dem ein Polizist außer Dienst von einer Jugendgruppe übel zusammengeschlagen wurde und ich hatte versprochen mich den Reaktionen innerhalb der Blogosphäre zu widmen, denn da kochen einige wieder ihr rassistisches Süppchen auf sehr hoher Flamme. Wenn sich da mal nicht ein paar sog. “Konservative” die braunen Finger verbrennen. Dabei werde ich den größten Teil hier den politisch inkorrekten Vollidioten und ihren Kommentar-Sturmtruppen widmen. Ich habe tief in der braunen Scheiße wühlen müssen, aber ich habe weder meine geistige, noch meine körperliche Gesundheit geschont. Fangen wir Chronologisch an:
Die Wahrheit über das Telegehirn
Via Obiter Dictum habe ich diesen Test bei Liberty.li gefunden und hier ist das Ergebnis:
Damit möchte ich auch einmal wieder meinen “Freunden” vom rot-braunen Rand und auch dem einen oder anderen ÖiKo-Faschisten die Gelegenheit geben, die eine oder andere Denunziation vom Stapel zu lassen.
Spiegel Online, du Opfer!
Spiegel Online übernimmt von perlentaucher.de die Artikelserie “Heute in den Feuilletons” und kontrolliert den übernommenen Inhalt anscheinend nicht. Ok, ich gebe zu, dass es für viele Menschen sehr schwer ist, zwischen “Jungle World” und “junge welt” zu unterscheiden. Die Artikelreihe “Heute in den Feuilletons” befasst sich, wie der Name ja schon erahnen lässt, mit den deutschsprachigen Feuilletons unserer Medienlandschaft. Der Perlentaucher zitiert am 13. Januar aus einem NZZ-Artikel von Joachim Güntner zum Thema “Opferkultur”. Wobei es sich nicht wirklich um ein Zitat handelt.
Bei der NZZ steht im Original:
Beim Perlentaucher und natürlich auch bei Spiegel Online findet sich dagegen die Fälschung:
Wie jetzt? Sind die pöhsen Antideutschen jetzt auch noch zu “DDR”-Nostalgikern mutiert? Dazu treiben sie sich im Umfeld der national-bolschewistischen Postille “junge welt” herum? Wenn das jetzt wirklich so ist, dann hänge ich mal schnell eine “DDR”-Fahne raus und abonniere die “junge welt”. Als antideutscher Stalker muss ich ja mit der Zeit gehen.
Die intellektuelle Unterschicht scheint nicht einmal mehr Copy&Paste zu beherrschen oder es handelt sich um eine wohlkalkulierte Fälschung im Bartelschen Sinne.
Nachtrag:
Der Perlentaucher und auch Spiegel Online haben inzwischen den Unterschied zwischen “junge welt” und “Jungle World” begriffen und das korrigiert, aber weiterhin gelten Antideutsche als “DDR”-Nostalgiker. Es lebe der Antideutsche “DDR”-Nostalgiker!
Dank an SIG für den Hinweis und den screen shot.
Marcel Bartels vs Antideutsche
Im Kommentarbereich des Beitrags von Marcel Bartels zu Lizas Welt und Jürgen Cain Külbel macht Marcel Bartels auf traurige Weise deutlich, wie es um ihn bestellt sein muss, denn er phantasiert dort von Verschwörungen und Stalkern.
Die libertär-liberale-antideutsche-Hurra-Israel-Verschwörung
Marcel Bartels fühlt sich von einer Welt von Feinden verfolgt und dieses Gefühl projiziert er auf Menschen, die nicht seine Meinung teilen. Er sieht sich von Stalkern belästigt und glaubt ein “Netzwerk der antideutschen libertären Gesellschaft” sei am Werk und belästige den Don Quijote aus Neukölln, der doch so tapfer gegen die dunklen Mächte antritt. Das antideutsche Stalker-Netzwerk, daß sich hinter Lizas Welt angeblich versammelt hätte, sympatisiert mehrheitlich mit der FDP“, meint zumindest Bartels erkannt zu haben und sieht die F.D.P. als “Samelbecken für kriegstreiberische Antideutsche der Hurra-Israel-Fraktion“, was natürlich angeprangert werden muss und da ist Marcel Bartels gerne in vorderster Front dabei.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant
Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.
Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:
“Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.“
Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.
12 Fragen an die Neo-Linken
Jetzt gibt es schon selbsternannte Neo-Linke. Da sich der Erfinder der Neo-Linken bisher standhaft weigert, ein paar interessante Fragen zu beantworten, möchte ich mich an die anderen Anhänger jener eigentümlichen politischen Richtung wenden. Mir gehen da bestimmte Punkte nicht mehr aus dem Kopf und ich bitte die Neo-Linken mir diese 12 Fragen zu beantworten:
- Darf ein Neo-Linker das kubanische Regime verteidigen?
- Welche Ideen und Ziele haben Vorrang? Die eines Fidel Castros oder die eines George Washington?
- Kann jemand ein Neo-Linker sein, der sich als “Bruder” und “Kampfgefährte” eines Judenhassers, Holocaustleugners und Faschisten bezeichnet?
- Was hat für einen Neo-Linken einen wichtigeren Stellenwert? Soziale Sicherheit oder reale Freiheit?
- Ist Israel ein sog. Apartheidsstaat?
- Darf sich ein Neo-Linker der Hilfe totalitärer Regime bedienen, um damit die “imperialistischen Staaten” zu besiegen?
- Sind die USA und Israel imperialistische Staaten?
- Gibt es eine weltweite Verschwörung des internationalen Finanzkapitals und der imperialistischen Staaten gegen “den Rest der Welt”?
- Trifft die Bezeichnung “Raubtierkapitalismus” zu?
- Ist ein Neo-Linker ein Antisemit, wenn er sagt: “Die Juden haben Christus umgebracht und horten die Reichtümer der Welt.”
- Dulden Neo-Linke Antisemiten?
- Ist es richtig Diktaturen, wie das Saddam-Regime, mit Waffengewalt zu stürzen?
Blog Fatwa verdammt die 9 Thesen
Der Journalist Tobias Moorstedt hat neun Thesen zur Blogosphäre an die Klowand genagelt. Natürlich macht er das in einer Luxustoilette der Medienlandschaft: bei jetzt.de, dem total geilen und total hippen Internetangebot der Süddeutschen Zeitung.
Seine erste These ist wirklich keine Neuigkeit, denn Blogs sind wirklich kein Massenmedium, wobei Ausnahmen wie BildBlog.de die Regel eher bestätigen, und wollen es auch gar nicht sein. Jedenfalls gilt das für die meisten Blogger, aber es gibt ja auch eine Reihe von Trafficnutten unter den Bloggern und für etwas Traffic schreiben die fast jeden Mist. Welche Top 100 meint Tobias Moorstedt wohl?
In die Top100 der Blogs kommt man schon mit 450 Zugriffen im Monat. Jede Schülerzeitung hat eine höhere Auflage.
Da hat wohl jemand eine schlechte Recherche gemacht. Tobias Moorstedt übersieht, daß die meisten Blogs nur von einer einzigen Person mit Content (oder eben nicht) beschickt werden und daher eigentlich eher persönliche Ansichten widerspiegeln. Was ja gerade der erfrischende Unterschied zu den Massenmedien ist, die eigentlich fast nur noch auf vorgestanzte Agenturmeldungen zurückgreifen.
Wer hat es gesagt?
Mir sind die Ideen und Ziele eines Fidel Castros oder Che Guevaras allemal lieber als die reale Politik einer Skulls and Bones Bagage und ihrer Hilfstruppen. Die Umsetzung revolutionärer Ideen schätze ich allerdings bis zum heutigen Zeitpunkt als suboptimal ein.
Nele Beck – Ein Arbeitstier, total geil, total jung, total hip und total gefakt
Schauen Sie sich dieses arme Mädchen an. Sie heißt Nele Beck und will unbedingt weg aus Hannover (Was sehr einleuchtend ist.) und möchte sooooooo gerne in der Medienbranche Fuß fassen. Sie hat es ja schon überall versucht („1000 Absagen.“) und als letzte Chance bleibt da nur noch YouFM vom Hessischen Rundfunk. Aber schauen Sie selbst:
Sie haben jetzt das Gefühl dem armen Mädchen unbedingt helfen zu müssen? Sie sind drauf und dran eine E-Mail zu schreiben, denn diesem armen Opfer des Neoliberalismus wollen Sie unbedingt helfen?
BronxGirls Kekstipp der Woche
Bis zu Weihnukka wird das temperamentvolle BronxGirl jede Woche ein leckeres Keksrezept vorstellen, um damit massive (vor)weihnachtliche Gefühle auszulösen. Da sie eine fundamentalistische Weihnachtsfanatekerin ist blieb mir nichts anderes übrig, als dem Wunsch nach Verbreitung ihrer sehr leckeren Keksrezepte zu folgen.
Peanut Butter Cookies (Brainys und meine Lieblingskekse!!)
250 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
125 g Margarine
125 g Erdnussbutter
je 100 g brauner und weißer Zucker
2 kl. Eier
1 Tütchen Vanille-Zucker,1 Fläschchen Vanile Aroma
Zubereitung:
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Währendessen Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben. Beiseite stellen. Dann die Erdnussbutter, das Fett und den gesamten Zucker in einer zweiten Schüssel mit einem Mixer (Knet- und keine Rührhaken verwenden!) auf höchster Stufe cremig schlagen. Die Eier nacheinander zufügen und jedesmal gut verrühren. Die Mehlmischung zugeben und gut einrühren. Den Teig mit den Händen oder einem Teelöffel (sehr gut macht sich auch ein Eisportionierer) zu 2-3 cm großen Kugeln formen und diese im Abstand von 5 cm auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Jede Kugel mit einer Gabel zweimal flachdrücken. So entsteht ein Karomuster und die Plätzchen werden etwa einen halben Zentimeter dick. In der Ofenmitte 10 – 12 Minuten goldbraun backen und dann abkühlen lassen.
Man kann entweder cremige Erdnussbutter oder welche mit Stückchen verwenden. Eine interessante Variation ist es auch, wenn man vor dem Backen einen halben Teellöffel Marmelade (wahlweise Him-,Johannis- oder Erdbeer) auf den Keks gibt. Man sollte aber nicht vergessen vorher mit einem Teellöffel eine passende Vertiefung einzudrücken.
Optionales Ergebnis: Abweichungen möglich!
Guten Appetit!
BronxGirl
Schickt den Datenscheich in die Wüste!
Das etablierte Medien sich die eine oder andere Blognutte halten ist ja kein neues Phänomen. Oftmals handelt es sich nicht um Blogger im eigentlichen Sinn, sondern um Journalisten oder “Schriftsteller” die sich als Blogger betätigen. So ist es auch bei der TAZ. Unter den zahlreichen tazblogs findet sich auch der Blog von Achmed Khammas, Datenscheich.
Achmed Khammas beschäftigt sich in einer dreiteiligen Reihe mit der israelischen Sperranlage und den schäbigen Holocaust-Karikaturen, die für einen Wettbewerb im Mullah-Staat Iran angefertigt wurden. In dem Artikel Gated Community (1) zeigt Achmed Khammas stolz die Siegerzeichnung von Abdellah Derkaoui und findet:
Den ersten Preis (s. Abb.) erhielt Abdellah Derkaoui aus Marokko, in meinen Augen auch redlich verdient.
Der Täter muss immer ein Jude sein
Der vorgebliche “Friedensaktivist” Shraga Elam hat angeblich eine Mordrohung erhalten und viele seiner Gesinnungsgenossen erklären sich nur Minuten nach einem Anruf bei Elam solidarisch mit ihm und wissen auch längst wer hinter der ominösen und “anonymen” Drohung steckt: Henryk M. Broder!
Schauen wir uns doch mal das “Opfer” an: Elam, ein Duzfreund des berüchtigten Antisemiten Jemal Karsli, hatte auch keinerlei Berührungsängste gegenüber dem verurteilten Holocaustleugner David Irving und trat mit ihm in Kontakt. In einem Interview mit dem berüchtigten Muslim-Markt erklärte der Antizionist Elam, “dass Vergleiche Israels mit NS-Deutschland absolut zulässig sind” und auch ansonsten fällt der in der Schweiz lebende Shraga Elam eher durch allerlei Peinlichkeiten und Narreteien auf.
Am 18. November sprach ein (angeblich) Unbekannter, der mit einem “russischen Akzent” Deutsch sprach, eine Nachricht auf Elams Mailbox:
“Hallo Shraga, warum nimmst du den Hörer nicht ab bei deinem Mobilfunktelefon? Henryk-M-Broder-Brigaden haben dich zum Tod verurteilt. In deinem Hauseingang Konradstraße 14, wirst du erschossen, wie Politkowskaja, Scheißkerl, Verräter.”
Henryk-M-Broder-Brigaden! Ich lache mich schlapp! So einen Blödsinn kann nur einer aus der israelkritischen Szene verfasst haben. Denn nun können einige der Gesinnungsgenossen Elams, allesamt Israelkritiker erster Kajüte, eine Verleumdungs- und Propagandakampagne starten, auf die Herr G. aus Rheydt stolz sein würde. Am selben Tag noch war Arne Hoffmann zur Stelle und empörte sich. Empörend ist auch sein Interview mit dem Muslim-Markt und er verteidigte im Jahr 2005 den CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann.
Am 19.11. kamen dann noch Anis Hamadeh und das Krienen (hier unbedingt die Kommentare lesen!) dazu. Bei Hamadeh heisst es:
Zwar ist Broder nicht dafür verantwortlich, wenn jemand vorgibt, in seinem Namen oder in Verbindung mit seinem Namen zu sprechen, jedoch schüren Broders aggressive Äußerungen ein Klima, in dem Vorfälle wie der oben dokumentierte wie eine Konsequenz wirken können, wird doch von Broder das gezielte Töten von Menschen in Palästina, im Libanon und anderswo immer wieder öffentlich gerechtfertigt.
Dümmer geht es kaum noch. Da ruft ein Agent Provokateur bei Elam an und spricht praktischerweise auf die Mailbox. Damit es auch ja Beweise für die gefakte Morddrohung gibt und man mit einer Aufzeichnung hausieren gehen kann. “Plötzlich” werden die kommunisten-online ebenfalls aktiv und diese haben eine blumige Headline verfasst:
“Helft den Mordbanditen gegen Shraga Elam zu fassen!“
Da bekam ich einen Schreck: Wurde Elam schon längst ermordet? Weiter heisst dort: “Der Anrufer ist wahrscheinlich ein russischer Jude.” Welch ein Fortschritt! Früher konnten die Nazis Juden am Aussehen erkennen. Heute können Kommunisten Juden schon an der Stimme erkennen! Und wie in alten Sowjetzeiten wird das treue Volk gefragt: “Vielleicht ist er Euch schon aufgefallen. ” Der unbekannte russische Jude kommt angeblich aus dem Raum Stuttgart. Jedenfalls laut dem Schreiben der Telefongesellschaft. Volk sei wachsam: der unbekannte russische Jude treibt im Raum Stuttgart sein Unwesen!
Hier werden billigste Vorurteile und Judenhass geschürt. Der Anrufer kann ja auch nur ein osteuropäischer Kaftan-Jude im Dienste der Illuminaten gewesen sein. Hatten nicht schon unsere Großeltern da ein paar Probleme mit diesen Leuten und gab es nicht eine (End)Lösung?
Ebenfalls am 19.11 kommentiert dann Arne Hoffmann den Kommentar von Anis Hamadeh und einen Tag später legt Arne Hoffmann noch einmal ordentlich nach: er veröffentlicht einen angeblichen “Leserbrief“. Der Absender “möchte aber aus Gründen, die aus seiner Mail hervorgehen, nicht, dass sein Name öffentlich gemacht wird.” Schon klar! Informantenschutz!
Am 22.11 veröffentlicht Arne Hoffmann einen weiteren “Leserbrief“. Dieser ist mit “Uwe Bieser” unterzeichnet. In dem “Leserbrief” heisst es:
Allerdings, so ganz ungeschoren kommt er mir nicht davon, der Herr Broder. Einige Tage sind ja nun vergangen, seit Shraga Elam eine bizarre Morddrohung von einer vermeintlichen Henryk-Broder Brigade erhielt.
Mal sehen was passiert, wenn Morddrohungen einer angeblichen Arne-Hoffmann-Brigade auftauchen. Jetzt wird es richtig lächerlich und der Kampagnencharakter der ganzen Affäre wird deutlich:
Nun ergeht eine Morddrohung im Namen Broders. Und Broder, der, sofern an den selbsternannten Broder-Brigaden etwas dran sein sollte, sicherlich einen Einfluss auf diese verwirrten Geister haben dürfte, schweigt. [...] Nein, ich unterstelle dem Broder nicht, dass er wirklich erfreut wäre, wenn Shraga Elam getötet würde. Schon gar nicht in seinem Namen. Aber er sollte sich mal daran erinnern, was er den friedlichen Muslimen ins Pflichtenheft schrieb. Was zögert er also?
Herr Arendt ist natürlich auch mit dabei und veröffentlicht auf seinem “Palästina-Portal” eine Chronologie der Verleumdungskampagne gegen Henryk M. Broder angeblichen Drohungen des Anrufers. Eine schlechte “Fälschung” ist auch die angebliche Mail des “Central Command Henryk M. Broder Brigades”. Gestern ist dann der Pöbelblogger artur auf den Zug aufgesprungen:
Es wundert mich überhaupt nicht, dass sowas aus den Fankreisen des Herrn B. kommt.
Da artur in den seltensten Fällen mit realem Wissen brillieren kann, bleibt ihm auch hier nur wilde Spekulation und Verleumdung. Er hält es zwar für abwegig (also nicht unmöglich!), daß Broder ( laut artur “zu intelligent“. Klar: HMB ist ja Jude!) der Subcommandante der HMB-Brigaden ist, aber das jüdische Brodersche Gift wirke laut artur ja “hervorragend in so mancher Weichbirne.“
Es ist an der Zeit, daß diese Leute ihr billiges Schmierentheater beenden und wieder einen Bezug zur Realität bekommen. Ihnen sind die Argumente ausgegangen und da bleibt diesen Leuten jetzt, wo jeden Tag Lügengebilde der “Israelkritiker” zusammenfallen, nur der Weg der Verleumdung und des Rufmords. Auslöser der ganzen Kampagne ist die versuchte Ausladung von Henryk M. Broder. Dieser sollte nach dem Willen gewisser Kreise nicht an einer Veranstaltung in Zürich teilnehmen dürfen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören u.a.: Erhard Arendt, Shraga Elam, Anis Hamadeh und Tanja Krienen. Das sollte eigentlich deutlich machen wer hier welches Spiel spielt. Das auch alte Bekannte wie Norman Paech, Rupert Neudeck und Heike Hänsel die Ausladung Broders forderten ist wenig verwunderlich.
Von Amöben und Hausfrauen
Gestern hatte ich mich der Trafficnutte im Konfirmandenanzug angenommen und heute wende ich mich einem Hinterzimmerphilosophen zu. Im Blog Metalust & Subdiskurse befasst sich MomoRules im Beitrag Amöben oder: Beschimpfungskultur mal wieder in sehr wolkiger Weise mit diversen Themen. Wie der Titel des Beitrages schon erahnen lässt, befasst sich der verhinderte Halbtags-Hinterzimmerphilosoph mit der Kultur der Beschimpfung. Als Einleitung wählt der Hamburger Blogger eine leicht wolkige Geschichte über Fussball um dann bei der Schmähkritik zu landen. Es folgt eine fast weinerliche Klage, darüber das angemessene Emotionshaushaltsführung in der heutigen Zeit nicht mehr möglich sei. MomoRules kommt dann zu der Gewaltfrage und zieht zwei Beispiele heran:
Es gab einen Fall – nicht hier im Blog -, wo einer dem Anderen Schläge androhte und das damit begründete, daß er das, was der Andere schreibt, ja auch als verbale Gewalt empfände, das würde er doch durch die Entgegnung nur explizit machen. So lange er nicht wirklich zuschlage … fand ich dann auch völlig in Ordnung.
Das findet die Zustimmung des Hamburgers. Da ist er ganz und gar Kuschelpädagoge und hat Verständnis. Doch das zweite Beispiel trägt MomoRules angewidert vor:
In einem anderen Fall schrub jemand, er würde hier außerordentlich gerne gemochten Kommentatoren am liebsten die Fresse eintreten, wenn er sich dabei nicht die Füße schmutzig machen würde. Abgesehen davon, daß ich das Bild der schmutzigen Füße irgendwelcher durchgeknallten, islamophoben Neuköllner gar nicht mehr los wurde, hat mich das angewidert, und ich habe es gelöscht.
Hier wird, auch aus ideologischen Gründen, die Wahrheit einmal mehr verdreht und vielleicht fühlt sich MomoRules auch deshalb angepisst, weil er mich nach diesem Artikel in seine Blogroll aufnahm und mich dann später wohl wegen meiner Islamkritik, sowie meiner Ablehnung des Kulturrelativismus und der vorherrschenden Appeasementpolitik wieder von seiner Blogroll nahm. Auch verwahre ich mich gegen die von MomoRules in verleumderischer Weise vorgetragende Schmähkritik. Weder bin ich “durchgeknallt” oder “islamophob” und ob meine Füsse gewaschen sind oder nicht kann MomoRules nicht beurteilen und es geht ihn auch nichts an. Auch war das “Fresse eintreten” non-verbal gemeint und war eine “legitime” Antwort auf das Blogmobbing gegen mich, daß von diversen linksextremen Marxisten vorgetragen wurde. Das blendet MomoRules dabei leider aus und steht stattdessen zu seinen mobbenden Gesinnungsgenossen.
Warum kommt mir dieser Absatz angesichts obiger Insulte heuchlerisch vor:
Eigentlich sind es ja zwei Fragen zum Thema Beschimpfung, die zusammen hängen: Warum wird welche Form der Beschimpung gewählt, und welche trifft wirklich. Und, Anschlußfrage: Wann ist es vielleicht sogar gerechtfertigt, jemanden treffen zu wollen. Letztere übersteigt allerdings meine morgendlichen Kapazitäten.
Jemanden per Ferndiagnose als durchgeknallt zu bezeichnen überstieg allerdings nicht die “moralischen Kapazitäten” des MomoRules. Dann folgt in dem Beitrag wieder wolkiges Geschwafel, diesmal über “Schwuchteln” und “finanziell abhängige Hausfrauen”. Endlich kommt MomoRules wieder in einen Bereich der halbwegs interessant ist:
Deshalb ist die in unserer Kultur bis vor kurzem wohl gemeinste Beleidigung der Nazi-Vergleich. Bis vor kurzem deshalb, weil’s ja immer mehr gibt, die’s gar nicht mehr schlimm finden, das zu sein. Als Abstufung kann die Unterstellung, Massenmord oder massenhaftes Sterbenlassen von Menschen, gewollt oder ungewollt, zu befördern, gelten. Analog hierzu der Antisemitismus- und der Totalitarismus-Vorwurf. Und wohl auch der Rassismus-Vorwurf.
Hmmm…Davon waren ja einige seiner Gesinnungsgenossen betroffen. Die einen machten in Israelkritik und andere wiederum sehen sich schon als zukünftige GULAG-Kommandanten. Zumindest benehmen sie sich so.
Endlich scheint die geistige Onanie zu Ende und er schafft jetzt sogar eine fast klare Aussage:
Wer hingegen das Hohelied des Kapitalismus singt, der muß schon damit leben, daß dabei eventuell ganz viele Leichen hinten raus kommen.
Ja, ja…der Kapitalismus ist das Böse schlechthin. Aber wer das hohe Lied auf Marx singt, der weiß genau das da viele Leichen hinten raus kommen werden.
Wer für den Irak-Krieg plädierte, nimmt ganz offensichtlich viele Leichen in Kauf und windet sich dann in Erklärungen über den Unterschied zwischen legitimer und illegitimer Gewalt, weil er etwas Funktionales noch irgendwie in den Bereich der Moral hinüberretten will.
Zu Saddam hätte es danach ja keine Alternative gegeben. Das die Terroristen, nennen wir sie einfach feige Mörder, in Namen einer Ideologie (Baathisten) oder einer Religion (al-kaida), so oder so ihrem blutigen Handwerk nachgehen würden, weil sie einfach den Westen schlechthin hassen. Sie hassen unsere Freiheiten. Sie hassen die Aufklärung und sie hassen die Säkularisation der westlichen Gesellschaft. Sie hassen die Demokratie und die Meinungsfreiheit. Sie hassen das Selbstbestimmungsrecht der Frau und fürchten das die Strahlkraft der westlichen Werte die Menschen in der islamischen Welt “verführt”. Deshalb der Terror.
Ich persönlich erlebe es zudem als drastische Beleidigung, wenn man mir überheblich unterstellt, ich würde nur wolkig daherreden.
Wenn ich das geahnt hätte!
Das macht mich wahnsinnig, weil ich mein So-oder-So-Sein an einen intellektuellen Forscherdrang knüpfe, und finde das dann ungleich gemeiner als z.B. ein “Arschficker”, z.B.. Natürlich auch, weil Arschficken zweifelsohne Spaß machen kann, kann’s nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren – weil es jedoch wahr sein könnte, daß ich wolkig daherrede.
Arschficken kann Spaß machen. Keine Frage. Kommt halt auch immer auf die Frau an. Manchen macht es Spaß und anderen nicht. Mir macht es durchaus Spaß. aber ich bin ja nur eine “Hete”. Und es stimmt: er redet wolkig daher.
Nichtsdestotrotz trifft mich das so dermaßen in meinem Selbstverständnis, daß ich unbändige Lust verspüre, zurück zu beleidigen und dabei möglichst zu verletzen. Und dann selbst immer drastischer werde.
Jetzt mache ich mir aber Sorgen. Nicht das MomoRules noch einen, wenn auch nur virtuellen, Amoklauf startet. Dann beklagt er sich bitterlich über “die Debatte mit den Liberalen innerhalb des letzten Jahres” in die er “mit großer Offenheit hineinspaziert” sei und sich dann am Ende doch beleidigt fühlte. Er “konnte es einfach nicht mehr hören, diese ewigen Totalitarismus- und Zwangs-Vorwürfe in varriierter Form” und beklagt sich über die Angriffe gegen seine “persönliche Integrität” und sein “Selbstverständnis”. So ergeht es einem eben wenn man als Blogger tätig ist. Besonders wenn es um politische, soziale oder religiöse Fragen geht. Ich selbst wurde schon Opfer von Morddrohungen und Verleumdungskampagnen. Da hilft nur eines: Den Rotz hochziehen und sich nicht einschüchtern zu lassen.
Am allerfiesesten finde ich, daß auf Argumente nicht eingegangen wird und andere Wahrheiten als die eigene noch nicht einmal mögliche in’s Auge gefaßt werden.Das ist eine Entwertung des Gegenübers. Und das ist dann auch der eigentliche Kern des Beleidigens: Die Entwertung von Personen.
Ja, ja….es gibt nur eine Wahrheit: das es viele Wahrheiten gleichzeitig gibt. Manche entwerten sich auch selbst. Und nun wird MomoRules ernst:
Viele nennen sowas Identität, das, was dann entwertet wird – ich würde es anders nennen, egal. Wenn Mohammed, an den man glaubt, als Kinderficker oder Massenmörder dargestellt wird, klar, dann geht’s um einen selbst, wenn man an ihn glaubt, und das ist schier unerträglich, sich in dieser Form diffamiert zu sehen.
Unerträglich ist etwas anderes: Es geht nicht um die Darstellung von Mohammed als “Kinderficker” oder “Massenmörder”. Es geht doch eher darum, ob Mohammed wirklich ein Kinderficker und Massenmörder gewesen sein könnte. Es geht sogar um noch mehr, denn es ist bestimmten Leuten wichtig, das die Muslime wissen: “Wir würden niemals sagen das Mohammed ein “Kinderficker” und “Massenmörder” war. Selbst wenn es die Wahrheit wäre.” Statt sich die Frage zu stellen und diese für sich endgültig zu beantworten, ob Mohammed wirklich ein Kinderficker und Massenmörder gewesen sein könnte, bemühen sie sich ängstlich darum nicht in den Verdacht zu geraten eine unbequeme Wahrheit auch nur zu denken.
Ein solches Verhalten erinnert mich an eine Doppelfolge South Park (10. Staffel, Cartoon Wars Part I+II) aus dem April diesen Jahres. In der ersten Folge geht es fiktive Zensur, während die zweite Folge wirklich vom ausstrahlenden Sender zensiert wurde. Im South Park Universum sollte eine Folge von Family Guy mit dem Propheten Mohammed gesendet werden. Die Bewohner von South Park weigern sich aktiv für die Meinungsfreiheit einzutreten und führen lieber einen schwachsinnigen Plan aus. Sie schütten Tonnen von Sand auf die Hauptstrasse von South Park und beginnen ihre Köpfe im Sand zu vergraben. Sie wollen damit den Terroristen, die schon mit Vergeltung drohen, zeigen das sie unmöglich die Folge von Family Guy sehen können und hoffen so der Vergeltung zu entgehen. Die Kopf-in-den-Sand Nummer wird in weiten Teilen der (South Park) USA kopiert.
Diese Mentalität finden wir auch hier in Europa. In der Realität.
Kommen wir wieder zurück zu der Frage ob Mohammed ein Kinderficker und/oder Massenmörder gewesen sein könnte. Wenn man sich die Geschichte der Ausrottung der Banu Quraiza betrachtet, dann komme ich unweigerlich zu dem Schluß das Mohammed ein Massenmörder war. Dazu kommen noch weitere Angriffskriege die Mohammed persönlich anordnete und führte. Das sollte eigentlich zur Beweisführung reichen.
Bleibt noch die Frage ob Mohammed ein Kinderficker war. Wenn man Buchārī und Muslim ibn al-Haddschādsch als Quellen heranzieht, dann war Aischa neun als Mohammed Sex mit ihr hatte. Selbst wenn Aischa vierzehn war, dann kann man Mohammed durchaus als Kinderficker/Kinderschänder bezeichnen. Vielleicht muss man das sogar offensiv vertreten und darf über solche Dinge nicht schweigen. Das ist auch eine Frage der Moral.
Bezeichnend somit, daß jene, die aus einem Recht auf Meinungsfreiheit ein Recht auf Beleidigung machen wollen, während sie ein Recht auf soziale Sicherheit bestreiten und sogar ein Problem mit dem Begriff “Grundrechte” haben, es dann wieder mal schaffen, am Widerlichsten loszuschlagen: Amöbe nennen sie ihr Gegenüber. Obwohl, siehe Bild oben, die ja durchaus was von moderner Kunst haben, die Amöben das sei zugestanden.
Wenn sich Muslime durch die Meinungsfreiheit beleidigt fühlen, sich sogar durch die Wahrheit beleidigt fühlen, dann müssen sich die berufsbeleidigten Muslime einmal in Toleranz üben, denn es darf nicht sein, daß man wegen der Drohungen der Infamen der Schere im Kopf freien Lauf lässt. Merkwürdig: Es ist doch bezeichnend, daß jene, die das Recht auf Meinungsfreiheit aus Feigheit und Furcht einschränken wollen und gerne freiwillig darauf verzichten, jene sind, die immer nach sozialer Sicherheit schreien und in dieser das Allheilmittel für alle Probleme der Welt sehen. Das hat Ähnlichkeiten mit jenen Politikern die Grundrechte im Namen der Sicherheit einschränken wollen. Das selbe Spiel, aber auf einem anderen Platz.
Da schalte ich dann innerlich ab und habe unbändige Lust, zurück zu beleidigen, selbst wenn’s mir gar nicht galt.
Der Rächer der Enterbten. Ein moderner Robin Hood. Mit ihm möchte man in die letzte Schlacht ziehen und den pöhsen Kapitalimus besiegen und das Paradies auf Erden errichten. Das Interessante an solchen Salon-Marxisten ist, daß sie oft einem einträglichen Beruf nachgehen und es sich gut gehen lassen, aber während sie sich mit Fair Trade Kaffee das Gewissen beruhigen dreht sich die Erde doch weiter. Es ist schon bemerkenswert das solche Leute nie in einem Supermarkt an der Kasse arbeiten, sondern meistens zu den Besserverdienenden gehören. Das war aber bei solchen angeblichen “Linken” schon immer so. Ich kenne sogar einige dieser armen Gestalten persönlich. Sie nennen bestimmte Menschen die ihre Meinung nicht teilen gerne “Ex-Linke” und machen so deutlich das es sich um Verräter handelt. Das alte Spiel. Da ist die Tradition von Marx bis heute ungebrochen. Es gibt immer Verräter und diese handeln natürlich stets moralisch höchst verwerflich. Bei solchen Mechanismen bekomme ich eine unbändige Lust…Bei Bakunins Dachlatte!
Verlierer unter sich
Die Ereignisse von Emsdetten führen zu den wildesten Spekulationen. Zahlreiche Politiker sehen böse Computerspiele als die Ursache und wollen damit den Eindruck erwecken das sie ein probates Sofortmittel gegen solche “Amokläufe” kennen würden und wollen mit solch populistischen Forderungen nur ihre eigene Hilflosigkeit verdecken.
Diverse Blogger machen es auch nicht viel besser und sie sehen Bastian B. als Mobbing-Opfer und verbreiten dessen diverse “Abschiedsbotschaften” und glauben damit gegen die Zensur anzukämpfen. Die Medien würden ja eh alles verdrehen und genau dagegen war dieser Bastian B. ja auch.
Auf die Spitze treibt es mal wieder Marcel Bartels. Die Trafficnutte im Konfirmandenanzug veröffentlicht den “Abschiedsbrief” des Amokläufers weil “die Ursachen für die Bluttat und den Selbstmord des Schülers dürfen nicht totgeschwiegen werden.” Immer diese Verschwörungstheorien…
Dieser Bastian B. war durch und durch ein Verlierer. Das wird doch ganz deutlich. Selbst der Amoklauf des Bastian B. war eher “erfolglos”. Es gab, bis auf den Täter, keine Toten. Selbst einen Amoklauf konnte dieser nicht “ordentlich” absolvieren. Das kann jeder US-Postbote besser. Liest man sich nun die “Abschiedsbotschaft” durch, dann stellt man leicht fest das dieser junge Mensch verwirrt war, wenn nicht sogar massiv geistig gestört. Einen Tag später veröffentlicht Bartels einen Artikel mit dem Titel “Mobbingfall Emsdetten – vom Opfer zum Täter” in dem Bartels dem Amokläufer und seinen wirren Gedanken erneut ein Forum bietet. Dann könnte man auch gleich irakische Terroristen als Mobbing-”Opfer” bezeichnen, für ihre Verbrechen Verständnis äussern und ihnen ein Forum bieten. Im Kommentarbereich der beiden Artikel wird es richtig spannend und vor allem der ehemalige Blogger und Rink-Lechts-Nationalist “Daniel W.” zeichnet sich durch eigenartige Ansichten aus. Hier ein paar Kostproben:
In der Tat kommt in dem Abschiedsbrief einiges an zutreffender Gesellschaftskritik zum Vorschein, die natürlich in den Medien nicht thematisiert wird. [...] Kurzum, das System darf nicht kritisiert werden, der Fehler muss immer im Individuum lokalisiert sein. Vieles von dem, was er schrieb, können die meisten selbst denkenden Menschen unterschreiben. [...]
Oh ja…Bastian B. war ein eben solch großartiger Gesellschaftskritiker wie z.B. Ted Bundy und Jeffrey Dahmer. Natürlich hat ein Individuum seine Taten zu verantworten. Wenn ich los ziehe und Menschen umbringe, dann bin nur ich dafür verantwortlich. Hier zeigt sich mal wieder einmal jene typisch anti-individualistische Grundhaltung der Linksnationalisten marxistischer Prägung. Das Daniel anscheinend eine Art “ca”-Klon von links geworden ist wird hier deutlich:
Ich kenne das durchaus auch mit dem Mobbing in der Schule, das war bei mir zeitweise auch der Fall, als ich zu Schulzeiten etwas übergewichtig war. Dass man da so manchen der Rudelsführer am liebsten schlicht umbringen würde, ist da normal, denn man wird grundlos angegriffen. Das änderte sich erst, als ich anfing massiv Kraft- und Ausdauer-Sport zu treiben. Als dann wieder einer der Kasper anfing rumzunerven, schnappte ich ihn mir leichtfüssig – womit er wohl nicht gerechnet hatte – und drückte ihm so heftig und lange die Kehle zu, bis er blau anlief. Verbunden mit einer “Mitteilung” an die umgebenden Mitläufer dieses Arschlochs, dass ich nicht zögern würde, ihn oder auch sie ohne mit der Wimper zu zucken an die Wand zu klatschen. Bevor der Typ ohnmächtig wurde, stieß ich ihn wie einen Sack Abfall weg, dass er auf den Asphalt klatschte. Von dem Tag an war Ruhe. Leider wird in den Schulen immer vermittelt, dass Gewalt keine Lösung sei und man “reden” müsse. Solche mobbenden Asis sind aber für Reden nicht zugänglich und begreifen erst, wenn es weh tut. So manche Backpfeife oder blutige Nase könnte Mobbing sicher oft genug verhindern.
Was für ein Held! Das ist doch Sozialdarwinismus in Reinkultur! Wenn Daniel in der Schule schon so ein Klugscheisser, Aufschneider und Angeber war, dann wundert es mich nicht das die Leute den nicht gemocht haben. Unerträglich auch dies:
Die einzigen geistig Gestörten sind die, die materielle Dinge und totes Kapital über Menschen setzen. Dazu gehören Leute wie Alexander Schmidt und seiner brauner Dunstkreis rund um Broder und Konsorten. Wie bereits gesagt: man kann ignorieren, dass es gesellschaftliche Fehlentwicklungen sind, die solche Taten produzieren. Aber die Kugeln des nächsten Amokläufers, die einen dann vielleicht selbst treffen, wird man nicht ignorieren können. Insofern wünsche ich Leuten wie A.S. viele amokläufer in der Umgebung, das erhöht die Trefferquote
Broder ist für den Verwirrten das Feindbild Nummer 1. Daniel W. treibt es sogar soweit das Marcel Bartels einen Kommentar des Quartalsirren “aus rechtlichen Gründen” sperrte. Sehr lobend ist die Antwort von eszett zu erwähnen. Das Daniel W. jetzt vollständig einen an der Klatsche hat wird aus solchen Sätzen deutlich:
Man könnte es fast bedauern, dass die Polizei in Emsdetten so schnell da war, denn wie man in diversen Berichten und bei Stern TV an einigen Mitschülern gesehen hat, von denen der eine oder andere wohl zu Sebastians Peinigern gehörte. Die hätte er ruhig noch “mitnehmen” können…
So geht es hier, hier und hier weiter. Vielleicht war der Verlierer Bastian B. auch darüber empört.
Warum Horst Mahler bei der NPD gelandet ist und warum einer wie Daniel W. auch in der braunen Ecke landen wird, wenn er da nicht schon längst angekommen ist, kann man an der Diskussion um das Interview zweier Berliner Jugendrichter erkennen. Die beiden Richter erinnern mich irgendwie an Richter Schill und sein Getöse. Marcel Bartels freut sich dagegen, denn “mutig sind die Richter gegen die Deutschenfeindlichkeit an die Öffentlichkeit gegangen“. Deutschenfeindlichkeit? Sind da wieder diese klandestinen Anti-Deutschen am Werk? Zurück zu Daniel. Dieser lässt dort seiner Deutsch-Nationalen Gesinnung freien Lauf:
In der westlichen Welt ist es gemeinhin üblich, dass von Opfer abgelassen wird, wenn diese sich nicht mehr wehren, am Boden liegen oder nur noch vor Schmerz am schreien / wimmern sind. Das ist bei den arabisch- und türkischstämmigen Tätern nicht der Fall. Da stürzt man sich zu 3-10 Leuten auf einen, tritt noch auf am Boden liegende Leute ein oder prügelt bis zur Bewußtlosigkeit des Opfers. Da sind in der Tat alle Standards der Zivilisation und jeglicher Anstand nicht mehr existent. [...] Dass die Eltern, insbesondere der Vater dabei sehr wohl eine Rolle spielt. Oftmals lernen die Kinder von ihm, dass die deutschen Regeln und Gesetze für sie nicht relevant sind, weil sie ja Muslime / Türken seien und die “Scheiss-Deutschen” nur dazu gut seien, hier Geld zu machen für das Häuschen in der Türkei. Den Jugendlichen hingegen ist ihre Religion meist ziemlich egal, so dass sie auch die Gebote der Gewaltfreiheit nicht beachten, aber sie haben gelernt, dass unsere Regeln für sie nicht gültig seien. Diese Grenzenlosigkeit führt auch zu der Grenzenlosigkeit bei der Gewalt, wo 12-14jährige schon Taten in einem Ausmaß begehen, die die meisten von uns selbst im Verteidigungsfall so nicht begingen. Man kann natürlich weiter aus falsch verstandener Ausländerfreundlichkeit die Augen verschließen und unsere Jugend im Stich lassen. Unter der gesellschaftlichen Entwicklung hin nach rechts hätten dann jedoch auch jene Jugendlichen und Ausländer zu leiden, die sich hier anständig benehmen können.
[...]
Schuluniformen wären in der Tat eine Wohltat gegen den Markenwahn. …Wahrscheinlich würde auch ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl in den Klassen und Schulen entstehen…
Mit solchen Sprüchen wird deutlich das es auch auf der Linken Rassisten gibt:
Allerdings sollte die Frage erlaubt sein, warum bei den teils bestialischen Gewalttaten gerade die arabisch- und türkischstämmigen Gruppen so hervorstechen.
[...]
Interessant ist auch, dass wenn man mit Deutschen spricht, viele davon reden, woanders hinziehen zu wollen. Unter den ersten Sätzen dabei oftmals zu finden: “In irgendeine Stadt oder Gegend, wo nicht so viel Ausländer sind.”
Dann sollten doch artur, balou und die anderen Vorzeige-”Linken” diesmal nicht schweigen. Oder gibt jetzt auch keinen Rassismus mehr? Keinen primitiven Ausländerhass? Den Antisemitismus haben diese Leute ja schon abgeschafft. Aber Blogger wie balou/lafargue und artur sind ja über jeden Zweifel erhaben. Sie sind keine Unterstützer von Rassisten, denn der Daniel W. ist ja gar kein Rassist. Das ist “linke” (marxistische) Gesellschaftskritik und die muss doch noch erlaubt sein, wo doch auch der Führer der Linken, Lafontaine, von Fremdarbeitern spricht und keiner der Anti-Faschisten damit ein großes Problem hatte und hat. Als Linker kann man doch ruhig fordern: “Die hätte er ruhig noch “mitnehmen” können…“
In der Fortsetzung widme ich mich den Amöben. Genauer gesagt einer marxistisch und wolkig daherredenen Amöbe.



