Telegehirn

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No Al-Quds-Tag! Kein Fussbreit den Faschisten!

Am Samstag ist es wieder einmal so weit: Islamofaschisten werden unter dem Schutz der Berliner Polizei durch die Berliner Innenstadt ziehen und dabei sicherlich wieder Parolen wie “Tod Israel” und dergleichen skandieren. Die sog. Al-Quds-Demo geht zurück auf die Initiative des Ayatollah Khomenei zurück. Damit soll das Ziel einer “Befreiung” Jerusalems von den bösen Zionisten unterstüzt werden. Wie dumm eine solche Forderung ist, erschließt leicht, denn Jerusalem ist seit dem Sechs-Tage-Krieg frei. Im letzten Jahr kam es zu zahlreichen unschönen Aktionen der Berliner Polizei gegen die Gegendemonstration. Die Organisatoren versagten leider auf ganzer Linie und heulten dann rum, wegen der staatlichen Repression. Trotzdem lohnt sich natürlich gegen diese faschistische Demonstration auf die Straße zu gehen und man würde sich ein ähnliches Engagement wünschen, wie am 1. Mai, als manch bürgerliche Fusselbirne den Faschisten die Demo vermieste. Der Mangel an Widerstand kann als stillschweigendes Einverständnis mit den grundsätzlichen Zielen der Islamisten gewertet werden. Daß die Berliner Polizei da gerne schützend ihre Hand über eine solche Veranstaltung hält, sollte wenig überraschen. Das Ziel der Demo ist ja letztendlich dem Antizionismus, dem Hass auf Israel und der westlichen Welt Vorschub zu leisten.

Daher gesellen sich auch immer wieder hesperophobe Elemente, die keine Islamisten sind, zu der Demo oder unterstützen sie verbal. Im letzten Jahr konnte der Rechtsextremist Jürgen Elsässer seinen Sabber gar nicht mehr halten. Als staatliche geprüfter Antisemit Antizionist Volltrottel kann er ja gar nicht anders. Besucht also alle die Gegendemonstration am Samstag.

Ganz herzlich möchte ich mich bei dem hesperophoben Arschloch bedanken, das diesen Kommentar in meinem Blog schrieb und mich noch einmal daran erinnerte, daß am Samstag die Islamo-Faschisten wieder auf die Strasse gehen. Wie kann ein geistig gesunder Mensch so einen Müll auch noch glauben? Ok, Fonsi, der alte Looser darf seinen völligen Schwachsinn auch in der FAZ-Online absondern, aber das ist ein anderes Thema.


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Da bin ich im Herzen Jakobiner

Nun schlagen die Wellen hoch und erstaunlicherweise ist die Empörung in Europa viel stärker als in der Sphäre des Islam. Noch, muss mensch sagen, denn die willigen Massen müssen in den islamischen Ländern erst noch aufgeklärt aufgehetzt werden. Wir kennen diese Art der Empörungsverzögerung ja noch aus der Zeit der Mohammedkarikaturen. Boykottaufrufe werden sicherlich noch folgen.

Die Schweizer und vor allem die Schweizerinnen haben sich in einer Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit gegen den Neubau von Minaretten entschieden. Das ist erst einmal grundsätzlich zu begrüßen. Leider beschränkte sich die Volksabstimmung in der Schweiz auf Minarette und lies zum Beispiel den Neubau von Kirchtürmen vollends ausser Acht. Betrachtet man die Reaktionen in Europa, so bekommt mensch den Eindruck, daß mindestens das Abendland kurz vor dem Untergang steht. Manche orakeln gar, daß das nächste Progrom kurz vor der Tür stehen würde. Um Rassismus muss es sich aber auf jeden Fall handeln. Dabei wir kein Minarett abgerissen, keine Moschee geschlossen und kein Moslem darin gehindert seinem Aberglauben freien Lauf zu lassen.

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Pass bloss auf, Idiot

Jetzt fehlt nur noch, daß der durchgeknallte Faschistenfreund Jürgen Elsässer den deutschen Bullen hier applaudiert, wenn sie mal wieder eine linke Demo niederknüppeln oder nachts Leute von der Straße wegfangen und unter fadenscheinigen Gründen einknasten. Wer Faschisten und Antisemiten gratuliert, der ist eindeutig ein Fall für die Antifa, oder?


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Tod dem Diktator!

Auch im Iran bekommt der Holocaustleugner und Freund der neolinken Diktatoren Evo Morales und Hugo Chavez, der iranische Präsident und Diktator Mahmud Ahmadinejad, jede Menge Gegenwind zu spüren. Als er eine Rede an der Universität von Teheran halten wollte, skandierten etwa 100 Studenten die Parole “Tod dem Diktator“. Trotz sorgfältiger Einlasskontrollen gelang es den Studenten ihrem Unmut über den Antisemiten öffentlich zu machen. Telegehirn wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung dieser berechtigten Forderung.


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Wo warst du am 11.September?

An diesem Tag gedenken alle freiheitsliebenden Menschen den Opfern der Terrorangriffe am 11. September 2001. Was für eine Generation vor uns die Ermordung von John F. Kennedy war, ist heute der Terroranschlag vom 11. September. Jede/r kann sich daran erinnern, was er oder sie gerade gemacht hat und wo er war, als die todbringenden Flugzeuge ihre Ziele trafen und Tausende in den Tod rissen. Die Welt hielt am diesem Tag die Luft an. Heute ist kein Tag für pathetische Worte oder große Reden und so möchte ich gerne wissen was ihr am 11. September 2001 gemacht habt.

Ich war in einem Meeting und dieses endete gegen 15:45 Uhr und ich merkte gleich: da ist etwas passiert, denn um ein Radio hatten sich einige Kollegen versammelt und machten ein Gesicht, als sei die Welt untergegangen. Als ich mein Mobiltelefon wieder anmachte, bekam ich sofort einen Anruf von einem guten Freund aus Hamburg, der mich umfassend über die Geschehnisse informierte und der mir live den Einsturz des Südturms durch das Telefon berichtete. Ich begab mich dann so schnell ich konnte zum nächsten Fernseher, um den die Menschen sich schweigend und entsetzt versammelt hatten. Ich weiß noch ganz genau: es regnete wie verrückt in Berlin und so passte das Wetter zu der Stimmung.


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Sind Terroristen gar keine Muslime?

Zwei, der drei verhinderten, islamistischen Massenmörder, die in der letzten Woche festgenommen wurden, sind deutsche Konvertiten. Fritz und Daniel wollten, zusammen mit einem türkischen Glaubensgenossen, also den Heiligen Krieg nach Deutschland tragen und wurden dabei aus Pakistan gesteuert, wo sie auch eine „Ausbildung“ erhielten und waren, laut Medienberichten, mit Zündern aus Syrien ausgerüstet. Syrien ist ein Land, in dem man nicht einmal husten kann, ohne das es der Geheimdienst erfährt. Hier zeigt die islamistische Internationale wieder einmal ihr wahres Gesicht. Das am dem Islamischen Informationszentrum (IIZ) in Ulm, das nicht erst in dieser Woche als Zentrum fanatischer Muslime auffiel und endlich geschlossen werden sollte, ausgerechnet der Aufkleber „Islam ist Frieden“ klebte, kann man nur als Ironie bezeichnen.

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Der islamistische Griff nach der Atombombe

Der iranische Präsident verkündet stolz, daß der Iran jetzt insgesamt 3000 Gaszentrifugen zur Anreicherung von Uran in Betrieb genommen hätte und jede Woche würde eine neue Kaskade von 164 Zentrifugen hinzukommen. Mit 3000 Gaszentrifugen im Dauerbetrieb, wäre der Iran in der Lage, innerhalb von einem Jahr genug hochangereichertes Uran für eine Atombombe herzustellen. Das Regime in Teheran missachtet durch die weitere Inbetriebnahme von Gaszentrifugen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, der damit gedroht hatte, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen, falls dieser die Anreicherung von Uran nicht einstelle. Jedoch muss man doch davon ausgehen, daß die beiden Vetomächte China und Russland härteren Sanktionen gegen den Iran, aus ideologischen und ökonomischen Gründen, ihre Zustimmung im Sicherheitsrat verweigern werden.

Ob man dem Präsidenten der islamischen Republik Iran glauben kann, daß wirklich schon 3000 Zentrifugen in Betrieb genommen wurden und einwandfrei arbeiten, kann man ja durchaus bezweifeln, denn die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) schrieb in ihrem jüngsten Bericht vom 19. August, daß der Iran in Natans bisher 1968 Zentrifugen in Betrieb genommen hätte und 656 sich kurz vor der Inbetriebnahme befinden würden. Wobei man hier beachten muss, daß es dem Iran in der Vergangenheit vortrefflich und erfolgreich gelungen ist, die Inspektoren der IAEA hinters Licht zu führen und sie über das wirkliche Ausmaß und den Charakter des iranischen Atomprogramms, dessen Natur, laut den Aussagen der Mullahs, ziviler Art sein soll, zu täuschen. Auch könnte der iranische Präsident einfach nur ein schäbiges Großmaul sein, daß sich wichtig machen will, aber warum sollte man ihm nicht glauben? In der Vergangenheit hat man oft genug den deutlichen Ankündigungen und offenen Drohungen totalitärer Machthaber keinen Glauben geschenkt und dadurch wahrhaft unmenschlichen Ideologien erst die Möglichkeit gegeben, ihre mörderische Wirkung zu entfalten und Millionen Menschen in den Tod zu reißen. Soll die freie Welt wirklich wieder so lange warten, bis es zu spät ist?

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Südkoreanisches Appeasement

Die südkoreanische Regierung hat sich auf einen Deal mit den islamofaschistischen Taliban in Afghanistan eingelassen. 19 südkoreanische Geiseln, die im Juli von den Taliban entführt wurden, sollen nach Angaben eines Sprechers des südkoreanischen Präsidenten freigelassen werden. Im Gegenzug wollen die Südkoreaner ihre Truppen (200 Soldaten) bis zum Jahresende aus Afghanistan abziehen und jegliche Arbeit der christlichen Missionare in dem Land einstellen. Ursprünglich wurden 23 Südkoreaner entführt, von denen zwei Geiseln ermordet wurden. Zwei weibliche Geiseln, die krank waren, wurden in der Zwischenzeit freigelassen. Südkorea sendet damit ein fatales Signal aus. Einerseits wird dadurch die Allianz gegen die Taliban aufgeweicht und ermuntert damit Appeaser aus anderen Ländern, die sich der an Allianz gegen die Taliban beteiligen, zu Verhandlungen mit den Islamofaschisten in Afghanistan. So forderte u.a. der SPD-Vorsitzende Kurt Beck unlängst Friedensverhandlungen mit „moderaten Taliban“ über die Zukunft von Afghanistan. Andererseits werden die Taliban durch das schändliche Einknicken der südkoreanischen Regierung gestärkt und in der Folge greifen die Faschisten wahrscheinlich vermehrt zu dem Mittel der Entführung von ausländischen Zivilisten, um damit den Druck auf die Länder der Anti-Taliban Allianz zu verstärken. Der Umstand, daß man Verhandlungen mit den Taliban führt, die dann auch noch in einer kapitulationsähnlichen Vereinbarung gipfeln, setzen einen bisher unbekannten Meilenstein in der Geschichte des modernen Appeasement.


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Wir wollen mal wieder lieber nichts wissen

Hinterher wollen alle davon wieder nichts gewusst haben und es konnte ja niemand ahnen, daß eine solche Katastrophe überhaupt vorstellbar war. Deshalb zur Auffrischung der Erinnerung hier noch einmal ein paar Auszüge aus der Charta der Hamas, denn jetzt, da die Hamas in Hamastan im Gaza-Streifen einen Gottesstaat ausgerufen hat und den “Beginn der islamischen Herrschaft” verkündet, sollte man ruhig einen Blick in die Pläne der Hamas werfen. Die Präambel ist schon recht vielversprechend:

“Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat.”

Die “grünen Engel” der Hamas halten von Friedensverhandlungen (Artikel 13) auch nicht viel, aber man muss ihre Offenheit bewundern:

“Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen … Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung.”

Nicht nur biersaufende Spinner in der Ostzone halten die Protokolle der Weisen von Zion für echt und auch diesen Mut zur Offenheit muss man erst einmal besitzen, denn in Artikel 2 steht:

“Die zionistischen Intrigen werden kein Ende nehmen. Über Palästina hinaus werden sie sich vom Nil bis zum Euphrat ausbreiten. wenn sie sich das Gebiet einverleibt haben, auf das sie ihre Hand gelegt haben, freuen sie sich auf die nächste Expansion. Ihr Programm ist in den “Protokollen der Weisen von Zion” niedergelegt.”

Da sollte man lieber nicht verwundert sein, wenn viele die Schuld für die Zustände in Gaza bei den Israelis oder dem Westen suchen. Aber in Damaskus und in Teheran knallen heute die Champagnerkorken oder wahlweise werden in Teheran unkeusche Frauen gesteinigt.


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Her mit den kleinen Taliban

Taliban haben kürzlich drei Afghanen wegen angeblicher Spionage für die Briten gehängt und Taliban-Kommandeur Mullah Dadullah kündigte an, daß tausende Selbstmordattentäter in afghanische Städte geschickt werden, um Afghanistan in einen “Friedhof für amerikanische Soldaten” verwandeln. Solche Ankündigungen gefallen Anti-Amerikanern sicherlich und warum sollte man deshalb nicht mit ”extrem konservativen Kräften” wie den Taliban verhandeln? Allerdings nur mit moderaten Taliban. Wobei ich mich frage, was einen moderaten Taliban ausmacht? Vielleicht weiß hier jemand, was ein moderater Taliban ist und über was man mit solchen Leuten verhandeln könnte? Bei welchen Menschenrechten kann man Abstriche machen? Meinungsfreiheit? Selbstbestimmungsrecht der Frau? Menschenwürde? Religionsfreiheit? Ich bitte um Vorschläge.


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Barack Obama und der Iran

Die führenden Präsidentschaftskandidaten der Demokraten unterscheiden sich in ihrer Haltung zu einem Militärschlag gegen den Iran nicht sonderlich von der jetzigen US-Administration. Wahrscheinlich haben das viele europäische Peaceniks und Appeaser noch gar nicht mitbekommen. Sicherlich unterscheidet sich die Haltung von z.b. Barack Obama zu dem Einsatz im Irak, von dem Standpunkt der Regierung Bush und das scheint auch der einzige Punkt zu sein, denn man in Europa wahrnehmen möchte, wobei Barack Obama auch keinen vollständigen Abzug aus dem Irak vorschlägt. Anfang März hielt Barack Obama eine Rede auf einer Veranstaltung des AIPAC (American Israel Public Affairs Committee). Folgend einige Auszüge der Rede:

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Free Them Now!

Nelly hat eine Solidaritätskampagne für die 15 britischen Marineangehörigen, die am letzten Freitag von iranischen Pasdaran entführt wurden, gestartet und diese Kampagne unterstütze ich sehr gerne und hoffe, daß sich möglichst viele Bloggerkollegen und Bloggerkolleginnen ebenfalls daran beteiligen werden.

Bei Nelly finden sich dazu einige Solidaritätsbanner und ich habe sogleich ein Banner ganz oben in meine Sidebar eingefügt. Ich möchte Nelly ausdrücklich dafür danken, daß sie diese Idee hatte.


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Que sera, sera

Es ist der Zeitpunkt gekommen, sich einmal ein paar Gedanken über die kommenden Ereignisse zu machen, denn die Frage, wie es am Persischen Golf und im gesamten Nahen Osten weitergehen wird, ist eine der brennendsten Fragen der heutigen Zeit und vielen Menschen ist es noch gar nicht bewusst, aber es geht schon längst nicht mehr um die Frage Krieg oder Frieden, sondern darum, wann den iranischen Faschisten Einhalt geboten wird. Lassen Sie mich das ganz deutlich sagen: In meinen Augen gibt es keine Möglichkeit sich friedlich mit einem faschistischen Regime, wie es im Iran nun mal besteht, zu einigen. Es ginge zwar schon, und ich bin mir da ziemlich sicher, daß viele in Europa dazu bereit wären, aber der Preis ist so hoch, daß er zwangsläufig mit einer Aufgabe aller Werte verbunden wäre, die ein freies Europa, ja eine freie Welt, ausmachen. Die Geschichte hat gelehrt, daß sich faschistische Regime durch Verhandlungen und Kompromisse bestärkt fühlen und Dank der aktuellen Schwäche und hesperophoben Beschwichtigungspolitik europäischer Regierungen gegenüber den Mullahs in Teheran, schöpfen die Fundamentalisten neue Kraft und neuen Mut. Die Entführung der 15 britischen Marineangehörigen stellt eine weitere wohldurchdachte Stufe der Eskalation seitens der Hardcore-Hardliner, in diesem Fall durch die iranische Neuauflage der Waffen-SS, den Pasdaran, dar.

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Liebesgrüße aus Teheran

Die Krise um die 15 britischen Matrosen und Marinesoldaten, die von den iranischen Revolutionsgarden (Pasdaran) verschleppt wurden, verschärft sich mehr und mehr, denn nun sollen sie wegen “Spionage” angeklagt werden und auf Spionage steht im Iran die Todestrafe. Im Gegensatz zu der “Festnahme” britischer Seeleute im Jahr 2004, deren Geiselhaft nur drei Tage dauerte und die auch der Spionage beschuldigt werden, ist in diesem Fall wohl nicht mit einer baldigen Freilassung zu rechnen, denn die 15 Briten wurden von den Revolutionären Garden entführt und fünf deren Mitglieder wurden im Januar im Nord-Irak von US-Truppen festgenommen, weil sie irakische Terroristen unterstützt haben sollen. Die Pasdaran operieren unabhängig vom iranischen Präsidenten und unterstehen dem iranischen Revolutionsführer Chamenei, der zu den Hardcore-Hardlinern in Teheran gehört.

Die Geiselnahme hat nicht nur eine internationale Komponente, sondern auch eine wichtige innenpolitische, denn das Regime ist in den letzten Tagen immer stärker unter Druck geraten. Kürzlich verkündete Russland, daß es keinen nuklearen Brennstoff an den Iran liefern werde und zog zusätzlich noch den größten Teil seiner Atomexperten aus dem Iran ab. Am Freitag kam es dann zu der Geiselnahme der britischen Matrosen und sollte dieser kriminelle Akt als Druckmittel gedacht gewesen sein, um die Resolution 1747 des UNSR zu verhindern, dann ist dieser Versuch gescheitert.

Dieser Vorfall und vor allem auch die hilflosen Reaktionen der westlichen Welt auf diese Geiselnahme zeigen, daß der Iran, trotz seiner aggressiven, ja kriegerischen, Methoden, fest auf die europäische Beschwichtigungspolitik setzen kann. Ein Großbritannien zu Seiten der Eisernen Lady hätte sich nicht so vorführen lassen und jetzt muss sich zeigen, ob Blair als Chamberlain oder als Churchill abtreten wird, denn wenn die Regierung ihrer Majestät erneut dem Appeasement den Vorzug gibt, dann erhalten die Mullahs in Teheran erneut ein Signal, daß Europa weder bereit ist, für seine Werte, noch für seine Prinzipien und schon gar nicht für die entführten Matrosen einen Finger zu rühren. Das britische Matrosen und Marinesoldaten als Geiseln genommen wurden, ist sicherlich kein Zufall, denn bei einer Geiselnahme amerikanischer Soldaten wäre die Reaktion sicherlich eine ganz andere gewesen, als den Botschafter einzubestellen und einen lauwarmen Protest zu verfassen.

Die Pasdaran haben sich ihre Opfer mit Bedacht ausgewählt und selbst Tony Blair redet jetzt davon, daß die britischen Soldaten gezielt entführt wurden. Dieser offen kriegerische Akt, der eine krasse Verletzung des Völkerrechts darstellt und einer Kriegserklärung an Großbritannien gleich kommt, kann und darf nicht unbeantwortet bleiben. Die britischen Marineangehörigen handelten im Auftrag der Vereinten Nationen, denn sie sollen den Schiffsverkehr überwachen und den Waffenschmuggel in der Region des Shat el Arab unterbinden. Damit stellt diese Geiselnahme eine Provokation der gesamten Weltgemeinschaft durch das faschistische Regime in Teheran dar. Wie lange will man noch zusehen, wie erneut ein faschistische Regime, daß von der Fortsetzung der Shoa im Nahen Osten träumt, die Welt an der Nase herum führt?


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Tally Ho!

Anscheinend können es einige Fundamentalisten nicht abwarten, bis man ihnen endlich Einhalt gewährt und so haben sie sich gedacht: Spielen wir Piraten und nehmen einfach ein paar Geiseln, denn die verweichlichten und dekadenten Demokratien der westlichen Welt, werden sowieso keinen Finger rühren, um ein paar Matrosen zu befreien. Wenn sich da mal jemand nicht verschätzt hat.


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Du sollst nicht schweigen

Matthias Küntzel sollte am Mittwochabend an der Universität Leeds einen Vortrag halten mit dem Titel „Hitlers Vermächtnis. Islamischer Antisemitismus im Nahen Osten“. Einige Tage vor der Veranstaltung sagte die Universität den Vortrag aus “Sicherheitsgründen” ab. Muslimische Studenten hatten im Vorfeld massiven Druck ausgeübt und die Universität Leeds knickte ein. Bei dem Infodienst Compass kann man den Vortrag von Matthias Küntzel trotzdem lesen.


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Viva Nasrallah! Viva Hisbollah!

Im Sommer 2006 fanden in Berlin eine Reihe von Friedensdemonstrationen statt, bei denen Fahnen der Hisbollah und Plakate mit dem Konterfei des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah gezeigt wurden. Am 12. August fand eine weitere sog. Friedensdemonstration in Berlin statt. Die Polizei hatte die Auflage verhängt, daß keine Bilder von Nasrallah und keine Hisbollahfahnen mitgeführt werden dürfen. Der Innensenator hatte diese Art der Propaganda Anfang August verboten, weil die Hisbollah “für die Forderung nach der Vernichtung Israels steht.” Zu den Mitveranstaltern der Demo, die am selbsternannten ”internationalen Tag des Protestes und der Solidaritat” statt fand, gehörte auch der Deutsche Friedensrat, dessen Mitglieder sich als Pazifisten und “Teil der deutschen und internationalen Friedensbewegung“ bezeichnen und daher ganz selbstverständlich im “Humanismus und Pazifismus” ihre Wurzeln haben wollen. Das Verbot des Innensenators konnten diese wirklich aufrechten und sehr deutschen Pazifisten nicht akzeptieren und so reichten sie eine Klage [Pdf] vor dem Verwaltungsgericht Berlin ein:

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Der Oberstleutnant und der Kolonialkrieg

In einem Artikel für die Wochenschrift “Freitag” darf der Oberstleutnant der Bundeswehr, Dipl. Päd. Jürgen Rose, hier ein Foto, der stets am Ende seiner Machwerke betont, daß er “nur seine persönlichen Auffassungen” vertrete, mal wieder seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Der Artikel im “Freitag” beginnt schon mit einem hinkenden Nazivergleich und Rose malt das Menetekel von Stalingrad an die Wand und stellt fest “wie katastrophal der militärische Größenwahn endete, ist allgemein bekannt – außer im Oval Office zu Washington, so scheint es.” Für Rose scheint der faschistische Feind in Washington zu sitzen, denn der “Präsident aus Texas” beharre ja “starrsinnig auf seinen abstrusen Plänen zur gewaltsamen Neuordnung des Greater Middle East” und das sei natürlich “imperiale Hybris gepaart mit militärstrategischem Dilettantismus“, der natürlich nur in den Abgrund führen, ganz so wie in Stalingrad.

George Bush und seine neokonservativen Ratgeber” lässt das natürlich alles vollkommen kalt, wie damals beim Führer. Wegen dieser Gefühlslosigkeit und angeblichen Rücksichtslosigkeit der Neo-Konservativen, die im Moment mal wieder als Feindbild herhalten müssen, sei es “nur konsequent”, wenn “die von der einzig verbliebenen Supermacht” angestifteten Kolonialkriege im Nahen und Mittleren Osten fortgeführt” werden. Muss man hier noch einmal alle Menschenrechtsverletzungen der Taliban aufzählen? Unter den Taliban gab es keine Menschenrechte. In welchem Universum kann der Krieg gegen eine faschistische Terrorbande, wie die Taliban, ein Kolonialkrieg sein? Handelt es sich etwa um die Art von Kolonialkrieg, wie es ihn zu Zeiten des Wilheminismus gegeben hat? Meint Rose, daß man die Afghanen wie die Hereros abschlachte?

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Iran und Sudan: Hitler und Mussolini im 2007er Release

Der iranische Präsident Ahmadinejad ist gestern zu einem zweitätigen Besuch im Sudan eingetroffen und betonte die guten Beziehungen zu Khartoum. Das jemand wie Ahmadinejad gute Beziehungen zu einem Regime pflegt, daß gerade einen Völkermord in Darfur begeht, sollte nicht wirklich überraschen. Bei einem Treffen zwischen Ahmadinejad und dem sudanesischen Präsidenten Hassan al-Baschir warfen beide faschistische Führer den USA vor, daß sie im Irak, dem Libanon und den “palästinensischen Gebieten” Unruhe stiften würden: “Wie Sie wissen, steht hinter diesen Versuchen eine wohl bekannte äußere Macht mit dem Interesse, die islamischen Kräfte zu schwächen“, erklärte al-Baschir. Iran-Adolf schlug in die selbe Kerbe: ”Das Zeitalter der aufgezwungenen Hegemonie und Obrigkeit durch korrupte Mächte nähert sich dem Ende.” Herr A. täuscht sich nicht, denn das Ende des iranischen Islamofaschismus ist nahe. Obwohl ich natürlich bezweifle, daß er das so gemeint hat.

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