Telegehirn

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Revanchisten stürmen Grenze – Antizionisten jubeln

Am vergangenen Wochenende stürmten sog. Vertriebene bzw. deren Nachkommen von deutscher Seite aus die Grenzen zu Polen und Tschechien, um damit ihrer Forderung nach Rückkehr in und Rückgabe von in einem Angriffskrieg verlorengegangenen Gebiete mit Gewalt Nachdruck zu verleihen. Bei den massenhaften Angriffen von Revanchisten gab es zahlreiche Verletzte und Tote.
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Zitat der Woche 16

Es wird nicht passieren. Aber sollte es passieren, dann wahrscheinlich so: Eines Tages, nach langjährigen Diskussionen und Beratungen, entschied die Knesset, aus Rücksicht auf die arabischen Bürger Israels und aus dem Willen heraus, die volle und gleichberechtige Staatsbürgerschaft voranzubringen, jegliche Bezugnahme auf die jüdische Komponente Israels fallenzulassen. „Wir sind alle Israelis, gleichberechtigte Bürger in unserer gemeinsamen Heimat“, verkündete der Knesset-Vorsitzende. „So wie es in Frankreich nur  Franzosen gibt, gibt es ab jetzt in Israel nur noch Israelis. Selbstverständlich wird jede Bevölkerungsgruppe eine gesonderte Identität entwickeln können, aber dies wird eine Privatsache sein ohne öffentliche Stellung.“ Man entschied, dass im Personalausweis unter Nationalität nur „Israelisch“ verzeichnet sein werde.

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Antizionisten erleiden Schiffbruch

Am Wochende konnten sich die “Israelkritiker” in Deutschland schon einmal warm laufen. Beim Eurovision Song Contest erhielt der deutsche Beitrag aus Israel null Punkte. Aus anderen Ländern erhielt das deutsche Lied ebenfalls Null Punkte, aber nur das israelische Voting wurde so “kritisch” betrachtet. Bei MARXblog und dem Politblogger findet sich eine im wahrsten Sinne des Wortes “tolle” Zusammenfassung. Nun schwappt eine weitere Welle der scheinheiligen “Empörung” durch Deutschland. Zu den Reaktionen heute abend mehr.

Die sog. “Solidaritätsflotte” für den Gaza-Streifen wurde, wie mehrfach zuvor angekündigt, von der israelischen Marine gestoppt, um inspiziert zu werden. Die Soldaten, die die Schiffe nach Kriegsmaterial durchsuchen wollten, wurden sofort von bewaffneten Männern an Bord der “Friedensflottile” attackiert, wie in diesem Video zu sehen ist. Die Folgen sind gravierend. Mehr als ein Dutzend israelische Soldaten wurden teils schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Mindestens 19 der Angreifer wurden tödlich verwundet und zahlreiche verletzt. Die Schiffe werden in den Hafen von Ashdod geschleppt. Dort wird die für Gaza bestimmte Ladung gelöscht und nach einer gründlichen Untersuchung an ihren Bestimmungsort gebracht.

Diese Lösung (Löschung der Ladung in Ashdod und Transport nach Gaza.) wurde von israelischer Seite von Anfang an angeboten, aber die Aktivisten der sog. “Solidaritätsflotte” verweigerten sich. Wäre es wirklich nur darum gegangen, daß man Hilfsgüter in den von der faschistischen Hamas tyrannisierten Gaza-Streifen bringt, dann wäre das eine saubere Lösung gewesen. Aber diesen angeblichen Pazifisten geht es um etwas ganz anderes. Um Propaganda. Sie verbreiten das Märchen, daß der Gaza-Streifen ausgehungert werden soll. Von einem Freiluftgefängnis ist die Rede. Alles Quatsch.

In den letzten 18 Monaten sind trotz der ständigen Raketenangriffe der Hamas mehr als eine Million Tonnen Hilfsgüter in den Gaza-Streifen transportiert worden. Über israelische Grenzübergänge! Das entspricht einer Tonne Hilfsgüter pro Person im Gaza-Streifen. Sechs Tage die Woche rollen Stunde um Stunde Lastwagen in den Gaza-Streifen. Ob von den Vereinten Nationen, dem Roten Kreuz, anderen Hilforganisationen oder privaten Firmen. Alle Waren des täglichen Bedarfs, dazu Saatgut und allerlei landwirtschaftliches und industrielles Gut. Selbst Dünger, natürlich nicht zur Herstellung von Sprengstoff geeignet, wird in rauen Mengen in den Gaza-Streifen transportiert.

Nehmen wir einmal das erste Quartal des Jahres 2010:

94.500 Tonnen wurden mittels 3.676 LKW in den Gaza-Streifen transportiert. Davon waren 48.000 Tonnen Lebensmittel; 40.000 Tonnen Weizen; 2.760 Tonnen Reis; 1.987 Tonnen Kleidung und Schuhe; 553 Tonnen Milchpulver und Babynahrung.

Was für eine Blockade! Als Berliner, selbst wenn ich damals noch lange nicht gelebt habe, fällt mir die Berlin-Blockade ein. Raten Sie mal wie viele Tonnen die Sowjets in den Westteil Berlins gelassen haben! Denken Sie an eine Null, dann ist mit Ihnen noch alles in Ordnung. Vielleicht kann mir jemand da draussen diese Frage beantworten: Wie viele Tonnen Hilfsgüter werden eigentlich über Ägypten in den Gaza-Streifen transportiert?

Immer noch nicht davon überzeugt, daß die Blockade des Gaza-Streifens nur dazu dient Waffen und dergleichen fernzuhalten und nicht Lebensmittel? Dann schauen wir uns doch mal die Woche vom 18. Mai 2010 an. Eine ganz typische Woche. Die IDF, die israelische Armee, liess hunderte von LKWs mit rund 15.000 Tonnen Hilfsgütern passieren. Mehr als hundert LKW hatten Viehfutter an Bord. 65 LKW mit Obst und Gemüse; 22 LKW voller Zucker; 27 LKW mit Fleisch, Geflügel und Fisch und 40 LKW mit Gütern des täglichen Bedarfs. Ich will hier gar nicht erst über die umfangreiche medizinische Hilfe zu schreiben, die Israel allen Bewohnern des Gaza-Streifens zu kommen lässt, die Hilfe benötigen. 2009 wurden 10.544 Bewohner des Gaza-Streifens in Israel medizinisch behandelt, da die Hamas die medizinische Versorgung der Bewohner zugunsten einer maßlosen Aufrüstung vernachlässigt.

Ich denke, das belegt zur Genüge den Charakter der sogenannten “Solidaritätsflotte” und ihres durchsichtigen Anliegens. Vergessen wir dazu nicht, daß die Organisatoren dieser Farce zum größten Teil eingefleischte Hardliner der übelsten Sorte sind. Ob Islamisten oder überzeugte “Israelkritiker”. Ob “Antizionisten” oder Terroristenversteher. Hier sammelt sich der Bodensatz. Dieses Video zeigt die Verabschiedung der “Solidaritätsflotte”. Dabei wurde skandiert:

“Intifada, intifada, intifada!
Khaybar, Khaybar, oh Juden!
Die Armee Mohammeds wird über euch kommen!”

Zur Erinnerung: In Khaybar ließ einst Mohammed alle jüdischen Männer und Jungen abschlachten und nahm die jüdischen Mädchen und Frauen von Khaybar für sich und seine Krieger zu Sklavinnen.


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84 Prozent der Palästinenser sind für Terror gegen Israel

Eine Meinungsumfrage (PDF-Download) des Harry S. Truman Research Institute for the Advancement of Peace an der Hebrew University Jerusalem und des Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR), die vom 12. bis zum 17. März 2008 durchgeführt wurden, ergab ein erstaunliches Bild von der Friedensbereitschaft der palästinensischen Bevölkerung:

Die Mehrheit der Palästinenser unterstützt mit 84% (Gazastreifen 91%, West Bank 79%) den jüngsten Anschlag auf eine Religionsschule in Westjerusalem. 64% befürworten Raketenangriffe aus Gaza auf Israel.

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Feige Mörder

Auf eine Rabbinerschule in Jerusalem wird ein blutiger Anschlag mit zahlreichen Toten verübt und SpiegelOnline schreibt:

Die Schule ist bekannt dafür, dass sie die jüdische Siedlungsbewegung in der Westbank unterstützt.

Damit suggeriert man mal wieder das alte Klischee: Die Juden sind selber schuld, wenn sie ermordet werden. Einfach widerlich.

Inzwischen wurde die Meldung geändert und nun liest man bei SpiegelOnline:

Die Talmud-Schule ist ein bekanntes Studienzentrum. Ihm werden enge Verbindungen zur Führung der jüdischen Siedler im Westjordanland nachgesagt.


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Gaza: Raketen statt Butter

Der Gaza-Streifen soll angeblich vor einer humanitären Katastrophe stehen. Die Lage sei so schlimm, wie seit 1967 nicht mehr (Merke: immer sind die Juden die Zionisten veranwortlich, wenn das pazifistischste Volk der Erde, die Palästinenser, “leiden”.). 80 % der Bevölkerung in Gaza seien von Lebensmittellieferungen abhängig. Gleich acht “Menschenrechts- und Hilfsorganisationen” schlagen Alarm und mehr oder weniger offen, kann man herauslesen, daß natürlich nur der jüdische Staat an der prekären Situation schuld sei, denn er hat die Grenzen zu jenem Gebiet verschlossen, aus dem tausende Raketen auf israelische Städte abgefeuert werden. Israel müsse die “Blockade” beenden. Dass der Gaza-Streifen auch eine Grenze zu Ägypten besitzt, ist bei Oxfam oder dem britischen Ableger von Amnesty International wohl immer noch nicht bekannt.

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Hangmen Also Die!

Die Hisbollah und das Terrornest Syrien haben einen schweren Verlust erlitten. Imad Fayez Mugniyah, mit internationalen Haftbefehl gesuchter Top-Terrorist, wurde am Dienstag in Damaskus durch eine Autobombe über den Jordan befördert. Telegehirn gratuliert dem Mossad. Bislang hat niemand die Verantwortung übernommen, auch wenn Hisbollah und Co. mit Schaum vor dem Mund nach Israel zeigen und mit blutiger Rache drohen. Israel bestreitet jegliche Beteiligung an der Hinrichtung.

Lizas Welt: Strike

Wind in the Wires: Ding Dong, The Witch Is Dead!

Spirit of Entebbe: Imad Mughniyeh eines natürlichen Todes gestorben + Pressespiegel


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Schuld sind natürlich immer die Juden

Palästinensische Terroristen verübten gestern einen Selbstmordanschlag in der israelischen Stadt Dimona und ermordeten eine Frau. Nur einer der Terroristen konnte seine Bombe zünden. Der zweite Palästinenser wurde erschossen, bevor er seinen Bombengürtel zur Explosion bringen konnte. Die palästinensischen Reaktionen waren eindeutig und typisch: Salutschüsse, Jubelszenen und verteilte Süßigkeiten. Dazu jede Menge stolze Verwandte, die zu weiteren Anschlägen aufriefen. Lila liegt mit ihrer Aussage zu den Jubelfeiern in Gaza richtig:

Und es markiert für mich einer der größten symbolischen Unterschiede zwischen der zivilisierten Welt und der unzivilisierten, tut mir leid, so politisch unkorrekt das klingt. Wer den Tod einer unschuldigen Zivilistin beim Einkaufen als Sieg bejubelt, ist erstens ein Feigling. Und zweitens ein Barbar.

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Der islamistische Griff nach der Atombombe

Der iranische Präsident verkündet stolz, daß der Iran jetzt insgesamt 3000 Gaszentrifugen zur Anreicherung von Uran in Betrieb genommen hätte und jede Woche würde eine neue Kaskade von 164 Zentrifugen hinzukommen. Mit 3000 Gaszentrifugen im Dauerbetrieb, wäre der Iran in der Lage, innerhalb von einem Jahr genug hochangereichertes Uran für eine Atombombe herzustellen. Das Regime in Teheran missachtet durch die weitere Inbetriebnahme von Gaszentrifugen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, der damit gedroht hatte, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen, falls dieser die Anreicherung von Uran nicht einstelle. Jedoch muss man doch davon ausgehen, daß die beiden Vetomächte China und Russland härteren Sanktionen gegen den Iran, aus ideologischen und ökonomischen Gründen, ihre Zustimmung im Sicherheitsrat verweigern werden.

Ob man dem Präsidenten der islamischen Republik Iran glauben kann, daß wirklich schon 3000 Zentrifugen in Betrieb genommen wurden und einwandfrei arbeiten, kann man ja durchaus bezweifeln, denn die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) schrieb in ihrem jüngsten Bericht vom 19. August, daß der Iran in Natans bisher 1968 Zentrifugen in Betrieb genommen hätte und 656 sich kurz vor der Inbetriebnahme befinden würden. Wobei man hier beachten muss, daß es dem Iran in der Vergangenheit vortrefflich und erfolgreich gelungen ist, die Inspektoren der IAEA hinters Licht zu führen und sie über das wirkliche Ausmaß und den Charakter des iranischen Atomprogramms, dessen Natur, laut den Aussagen der Mullahs, ziviler Art sein soll, zu täuschen. Auch könnte der iranische Präsident einfach nur ein schäbiges Großmaul sein, daß sich wichtig machen will, aber warum sollte man ihm nicht glauben? In der Vergangenheit hat man oft genug den deutlichen Ankündigungen und offenen Drohungen totalitärer Machthaber keinen Glauben geschenkt und dadurch wahrhaft unmenschlichen Ideologien erst die Möglichkeit gegeben, ihre mörderische Wirkung zu entfalten und Millionen Menschen in den Tod zu reißen. Soll die freie Welt wirklich wieder so lange warten, bis es zu spät ist?

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Barack Obama und der Iran

Die führenden Präsidentschaftskandidaten der Demokraten unterscheiden sich in ihrer Haltung zu einem Militärschlag gegen den Iran nicht sonderlich von der jetzigen US-Administration. Wahrscheinlich haben das viele europäische Peaceniks und Appeaser noch gar nicht mitbekommen. Sicherlich unterscheidet sich die Haltung von z.b. Barack Obama zu dem Einsatz im Irak, von dem Standpunkt der Regierung Bush und das scheint auch der einzige Punkt zu sein, denn man in Europa wahrnehmen möchte, wobei Barack Obama auch keinen vollständigen Abzug aus dem Irak vorschlägt. Anfang März hielt Barack Obama eine Rede auf einer Veranstaltung des AIPAC (American Israel Public Affairs Committee). Folgend einige Auszüge der Rede:

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Que sera, sera

Es ist der Zeitpunkt gekommen, sich einmal ein paar Gedanken über die kommenden Ereignisse zu machen, denn die Frage, wie es am Persischen Golf und im gesamten Nahen Osten weitergehen wird, ist eine der brennendsten Fragen der heutigen Zeit und vielen Menschen ist es noch gar nicht bewusst, aber es geht schon längst nicht mehr um die Frage Krieg oder Frieden, sondern darum, wann den iranischen Faschisten Einhalt geboten wird. Lassen Sie mich das ganz deutlich sagen: In meinen Augen gibt es keine Möglichkeit sich friedlich mit einem faschistischen Regime, wie es im Iran nun mal besteht, zu einigen. Es ginge zwar schon, und ich bin mir da ziemlich sicher, daß viele in Europa dazu bereit wären, aber der Preis ist so hoch, daß er zwangsläufig mit einer Aufgabe aller Werte verbunden wäre, die ein freies Europa, ja eine freie Welt, ausmachen. Die Geschichte hat gelehrt, daß sich faschistische Regime durch Verhandlungen und Kompromisse bestärkt fühlen und Dank der aktuellen Schwäche und hesperophoben Beschwichtigungspolitik europäischer Regierungen gegenüber den Mullahs in Teheran, schöpfen die Fundamentalisten neue Kraft und neuen Mut. Die Entführung der 15 britischen Marineangehörigen stellt eine weitere wohldurchdachte Stufe der Eskalation seitens der Hardcore-Hardliner, in diesem Fall durch die iranische Neuauflage der Waffen-SS, den Pasdaran, dar.

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Viva Nasrallah! Viva Hisbollah!

Im Sommer 2006 fanden in Berlin eine Reihe von Friedensdemonstrationen statt, bei denen Fahnen der Hisbollah und Plakate mit dem Konterfei des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah gezeigt wurden. Am 12. August fand eine weitere sog. Friedensdemonstration in Berlin statt. Die Polizei hatte die Auflage verhängt, daß keine Bilder von Nasrallah und keine Hisbollahfahnen mitgeführt werden dürfen. Der Innensenator hatte diese Art der Propaganda Anfang August verboten, weil die Hisbollah “für die Forderung nach der Vernichtung Israels steht.” Zu den Mitveranstaltern der Demo, die am selbsternannten ”internationalen Tag des Protestes und der Solidaritat” statt fand, gehörte auch der Deutsche Friedensrat, dessen Mitglieder sich als Pazifisten und “Teil der deutschen und internationalen Friedensbewegung“ bezeichnen und daher ganz selbstverständlich im “Humanismus und Pazifismus” ihre Wurzeln haben wollen. Das Verbot des Innensenators konnten diese wirklich aufrechten und sehr deutschen Pazifisten nicht akzeptieren und so reichten sie eine Klage [Pdf] vor dem Verwaltungsgericht Berlin ein:

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Der Oberstleutnant und der Kolonialkrieg

In einem Artikel für die Wochenschrift “Freitag” darf der Oberstleutnant der Bundeswehr, Dipl. Päd. Jürgen Rose, hier ein Foto, der stets am Ende seiner Machwerke betont, daß er “nur seine persönlichen Auffassungen” vertrete, mal wieder seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Der Artikel im “Freitag” beginnt schon mit einem hinkenden Nazivergleich und Rose malt das Menetekel von Stalingrad an die Wand und stellt fest “wie katastrophal der militärische Größenwahn endete, ist allgemein bekannt – außer im Oval Office zu Washington, so scheint es.” Für Rose scheint der faschistische Feind in Washington zu sitzen, denn der “Präsident aus Texas” beharre ja “starrsinnig auf seinen abstrusen Plänen zur gewaltsamen Neuordnung des Greater Middle East” und das sei natürlich “imperiale Hybris gepaart mit militärstrategischem Dilettantismus“, der natürlich nur in den Abgrund führen, ganz so wie in Stalingrad.

George Bush und seine neokonservativen Ratgeber” lässt das natürlich alles vollkommen kalt, wie damals beim Führer. Wegen dieser Gefühlslosigkeit und angeblichen Rücksichtslosigkeit der Neo-Konservativen, die im Moment mal wieder als Feindbild herhalten müssen, sei es “nur konsequent”, wenn “die von der einzig verbliebenen Supermacht” angestifteten Kolonialkriege im Nahen und Mittleren Osten fortgeführt” werden. Muss man hier noch einmal alle Menschenrechtsverletzungen der Taliban aufzählen? Unter den Taliban gab es keine Menschenrechte. In welchem Universum kann der Krieg gegen eine faschistische Terrorbande, wie die Taliban, ein Kolonialkrieg sein? Handelt es sich etwa um die Art von Kolonialkrieg, wie es ihn zu Zeiten des Wilheminismus gegeben hat? Meint Rose, daß man die Afghanen wie die Hereros abschlachte?

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Eurovision Appeasement Contest

Im finnischen Helsinki findet am 10. Mai das Halbfinale des Eurovision Song Contest statt. Ob die Vorausscheidung mit oder ohne Israel statt finden wird, ist mittlerweile gar nicht mehr so wichtig. Die Auseinandersetzung hat längst den Boden der Rationalität verlassen. Aber der Reihe nach.

Der israelische Beitrag, “Push the Button” (Drück den Knopf), der Band Teapack soll aus dem Wettbewerb ausgeschlossen werden. Kjell Ekholm, einer der Produzenten des Eurovision Song Contest, sagte gegenüber der britischen Zeitung “The Independent“:

 “It’s absolutely clear that this kind of message is not appropriate for the competition.”

Man kann sich auch einen eigenen Eindruck verschaffen und sich folgenden Videoclip von Push the Button anschauen, den ich bei Martin S. Hagen gefunden habe, und entscheiden, ob es sich um eine ”unangemessene Botschaft“ handelt oder nicht:

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Die iranische Komponente in Gaza

Schon den dritten Tag hintereinander ist ein Waffenstillstand zwischen Hamas und Fatah gescheitert. Hat eigentlich jemand die Gesamtzahl der gebrochenen Waffenstillstände mitgezählt? Kaum war die Tinte unter den Vereinbarungen getrocknet, flammten die überfallartigen Attacken auf Einrichtungen der jeweiligen anderen Seite wieder auf. So wurden am Freitag, während eines Überfalls der Fatah auf die islamische Universität von Gaza-Stadt, einer Hamas-Hochburg, mindestens 5 iranische Agenten festgenommen. Ein Iraner entzog sich seiner Festnahme durch Selbstentleibung und unter den Verhafteten sollen sich auch Chemiker befinden. Die Hamas dementierte umgehend die Festnahme und erklärte, daß sich keine Iraner in Gaza aufhalten würden. 

Am Donnerstag hatten Kämpfer der Hamas einen Nachschub-Konvoi der Fatah überfallen und dabei Waffen und Sprengstoff erbeutet, die von den USA und arabischen Staaten geliefert und finanziert wurden. Die Fatah erklärte dagegen, daß man medizinische Hilfsgüter transportiert hätte, während aus Ägypten verlautete, daß keine Waffen, sondern Mobiltoiletten transportiert wurden.

Der palästinensische Bürgerkrieg entwickelt sich immer mehr zu einer Art von Stellvertreterkrieg. Auf der einen Seite heizen Syrien, wo die Führung der Hamas ihren Sitz hat, und der Iran den Konflikt an. Im Libanon bringt die Hisbollah das Land an den Rand eines Bürgerkriegs und in Gaza greift die Hamas nach der alleinigen Kontrolle. Der Iran betreibt faktisch eine Politik der Einkreisung Israels. Gaza und der Libanon sollen in iranische Vorposten verwandelt werden, was in Anbetracht des iranischen Atomprogramms, die Bedrohung für Israel dramatisch steigert und die Kriegsgefahr im gesamten Nahen Osten erhöht.

Auf die massive iranische Unterstützung der Hamas im palästinensischen Bürgerkrieg haben die USA und einige arabische Staaten reagiert und unterstützen die Gegner der Terrororganisation mit Geld und Waffen. Diese kurzfristige Maßnahme ist hoffentlich ein erster Schritt zu einer Eindämmungspolitik gegenüber dem Regime in Teheran. Dem Iran und seinem Präsidenten, der die Shoa für einen Mythos hält, der Israel gerne von der Landkarte radieren würde, der Konferenzen mit Holocaustleugnern veranstaltet, die Hisbollah bewaffnet und finanziert, sowie ein unkontrolliertes Atomprogramm betreibt, sollte Einhalt geboten werden. Bisher konnte der Iran auf die westliche Beschwichtigungspolitik vertrauen. Der Ringen um Gaza könnte, bei einer Niederlage der Hamas, zum ersten größeren Rückschlag für Teheran werden und dem Iran ein warnendes Zeichen sein, daß seiner expansionistischen Politik ab jetzt Grenzen gesetzt werden.


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Bin ich ein Philosemit?

Das ist eigentlich eine rhetorische Frage, aber seit ich in einem Blog, der den Namen eines Massenmörders trägt, (obwohl der Blogger dort, sich angeblich nicht wirklich nach dem Massenmörder benannt haben will, sondern der betreffende Blogger, ein alternder Ex-Revoluzzer, der gerne mal zur Sabotage aufruft und dabei sicherlich selber keine solche Sabotage betreibt, hat den Namen des Massenmörders mal als Spitzname von seinen “Genossen” verpasst bekommen.) von einem Kommentator als “philosemitischer Schleim” beschimpft wurde, der seine “mutmasslich arische Klappe” halten soll, lässt mich diese Frage nicht mehr los. Ich werde mich diesem Thema mit gewohnter Sachlichkeit widmen.

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Selbstmordanschlag in Eilat

In der süd-israelischen Hafenstadt Eilat hat ein palästinensischer Selbstmordattentäter drei Menschen in einer Bäckerei ermordet. Das ist das erste Selbstmordattentat seit April 2006. Gleich drei palästinensische Terrorgruppen reklamieren für sich stolz die grausame Tat. Der  “Islamische Dschihad”, die “Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden”, die ein Teil der Fatah Bewegung von “Präsident” Abbas sind und eine bisher unbekannte Gruppe mit dem Namen “Armee der Gläubigen”. Bei dem Selbstmordattentäter soll es sich um einen 21-jährigen Palästinenser aus Gaza-Stadt handeln.

In Gaza tobt derweil der palästinensische Bürgerkrieg zwischen Hamas und Fatah weiter. Bei innerpalästinensischen Kämpfen sind seit Freitag mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder. Dazu wurden zahlreiche Kämpfer und Funktionäre beider Seiten entführt und werden als Geiseln festgehalten.  Ist das die Art von Frieden, die den palästinensischen Fanatikern vorschwebt? Krieg im Inneren und Krieg nach Aussen.


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Ein Satz mit X

Das war wohl nix.

In meinen Augen fiel die heutige Demo regelrecht ins Wasser und wurde vom Sturm weggeweht. Optimistisch geschätzt hatten sich etwa 1000 bis maximal 1200 Menschen eingefunden. Erwartet wurden 5000. Was ich von dieser Demo mitnehme? Durchweichte Klamotten, eine geflutete Digi-Cam, einen MP3-Player der zwar noch als Diktiergerät funzt, aber aus irgend einem Grund das Abspielen von Musik verweigert.

Ob nun das Wetter oder der “Widerspruch” der bahamitischen Ex-Mitverschwörer verantwortlich ist, kann und will ich jetzt, wo sich gerade die Erkältung durch meinen Körper frisst, nicht sagen. Von den Rednern konnte eigentlich auch nur Matthias Küntzel überzeugen und das auch nur mit einem ausreichend. Schieben wir es einfach auf das Wetter.


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Aufruf zur Grossdemonstration am 28. Januar

Am 28. Januar (15 Uhr) findet in Berlin eine Grossdemonstration gegen den Grössenwahnsinn des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad statt. Telegehirn unterstützt diese Demonstration und wird auch daran teilnehmen und darüber berichten.

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Weitere Informationen zu der Grossdemonstration gibt hier. Es gibt auch Mitfahrgelegenheiten für auswärtige TeilnehmerInnen.

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