Telegehirn

Jetzt mit 30% mehr Trollfeminismus!


22 Kommentare

Viva Nasrallah! Viva Hisbollah!

Im Sommer 2006 fanden in Berlin eine Reihe von Friedensdemonstrationen statt, bei denen Fahnen der Hisbollah und Plakate mit dem Konterfei des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah gezeigt wurden. Am 12. August fand eine weitere sog. Friedensdemonstration in Berlin statt. Die Polizei hatte die Auflage verhängt, daß keine Bilder von Nasrallah und keine Hisbollahfahnen mitgeführt werden dürfen. Der Innensenator hatte diese Art der Propaganda Anfang August verboten, weil die Hisbollah “für die Forderung nach der Vernichtung Israels steht.” Zu den Mitveranstaltern der Demo, die am selbsternannten ”internationalen Tag des Protestes und der Solidaritat” statt fand, gehörte auch der Deutsche Friedensrat, dessen Mitglieder sich als Pazifisten und “Teil der deutschen und internationalen Friedensbewegung“ bezeichnen und daher ganz selbstverständlich im “Humanismus und Pazifismus” ihre Wurzeln haben wollen. Das Verbot des Innensenators konnten diese wirklich aufrechten und sehr deutschen Pazifisten nicht akzeptieren und so reichten sie eine Klage [Pdf] vor dem Verwaltungsgericht Berlin ein:

Weiterlesen →


18 Kommentare

Die iranische Komponente in Gaza

Schon den dritten Tag hintereinander ist ein Waffenstillstand zwischen Hamas und Fatah gescheitert. Hat eigentlich jemand die Gesamtzahl der gebrochenen Waffenstillstände mitgezählt? Kaum war die Tinte unter den Vereinbarungen getrocknet, flammten die überfallartigen Attacken auf Einrichtungen der jeweiligen anderen Seite wieder auf. So wurden am Freitag, während eines Überfalls der Fatah auf die islamische Universität von Gaza-Stadt, einer Hamas-Hochburg, mindestens 5 iranische Agenten festgenommen. Ein Iraner entzog sich seiner Festnahme durch Selbstentleibung und unter den Verhafteten sollen sich auch Chemiker befinden. Die Hamas dementierte umgehend die Festnahme und erklärte, daß sich keine Iraner in Gaza aufhalten würden. 

Am Donnerstag hatten Kämpfer der Hamas einen Nachschub-Konvoi der Fatah überfallen und dabei Waffen und Sprengstoff erbeutet, die von den USA und arabischen Staaten geliefert und finanziert wurden. Die Fatah erklärte dagegen, daß man medizinische Hilfsgüter transportiert hätte, während aus Ägypten verlautete, daß keine Waffen, sondern Mobiltoiletten transportiert wurden.

Der palästinensische Bürgerkrieg entwickelt sich immer mehr zu einer Art von Stellvertreterkrieg. Auf der einen Seite heizen Syrien, wo die Führung der Hamas ihren Sitz hat, und der Iran den Konflikt an. Im Libanon bringt die Hisbollah das Land an den Rand eines Bürgerkriegs und in Gaza greift die Hamas nach der alleinigen Kontrolle. Der Iran betreibt faktisch eine Politik der Einkreisung Israels. Gaza und der Libanon sollen in iranische Vorposten verwandelt werden, was in Anbetracht des iranischen Atomprogramms, die Bedrohung für Israel dramatisch steigert und die Kriegsgefahr im gesamten Nahen Osten erhöht.

Auf die massive iranische Unterstützung der Hamas im palästinensischen Bürgerkrieg haben die USA und einige arabische Staaten reagiert und unterstützen die Gegner der Terrororganisation mit Geld und Waffen. Diese kurzfristige Maßnahme ist hoffentlich ein erster Schritt zu einer Eindämmungspolitik gegenüber dem Regime in Teheran. Dem Iran und seinem Präsidenten, der die Shoa für einen Mythos hält, der Israel gerne von der Landkarte radieren würde, der Konferenzen mit Holocaustleugnern veranstaltet, die Hisbollah bewaffnet und finanziert, sowie ein unkontrolliertes Atomprogramm betreibt, sollte Einhalt geboten werden. Bisher konnte der Iran auf die westliche Beschwichtigungspolitik vertrauen. Der Ringen um Gaza könnte, bei einer Niederlage der Hamas, zum ersten größeren Rückschlag für Teheran werden und dem Iran ein warnendes Zeichen sein, daß seiner expansionistischen Politik ab jetzt Grenzen gesetzt werden.


2 Kommentare

Hamas gegen Fatah und alle gegen Israel

Zwischen der Hamas und der Fatah wurde in dieser Woche erneut ein Waffenstillstand vereinbart und man darf gespannt sein, ob diese Vereinbarung zwischen den innerpalästinensischen Rivalen eine nachhaltige Wirkung entfalten wird oder ob die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen anhalten werden. Die letzten beiden Vereinbarungen über einen Waffenstillstand waren eine reine Farce, denn die Kämpfe gingen trotzdem weiter und forderten auf beiden Seiten Tote und Verletzte, wobei auch unbeteiligte Zivilisten ins Kreuzfeuer der rivalisierenden Parteien gerieten.

Neuwahlen oder Bürgerkrieg?

Die Weigerung der Hamas, die vom Präsidenten der Autonomiebehörde, Abbas, ausgerufenen Neuwahlen zu akzeptieren, ist nur allzu verständlich, wo die Hamas doch erst im Januar die Parlamentswahlen gewinnen konnte und so fürchtet sie durch Neuwahlen die Macht wieder zu verlieren. Abbas spielt jedoch ein gefährliches Spiel, denn er will auch sein Amt zur Wahl stellen und es ist nicht auszuschließen, daß ein Kandidat der Hamas die Präsidentschaft erringen könnte. Sollte dieser Fall eintreten, dann würde der Friedensprozess mit Israel vollkommen zum Stillstand kommen und eine Fortsetzung der internationalen Finanzhilfen für die palästinensische Autonomiebehörde unmöglich machen. Die Hamas wurde durch die Unterbrechung der direkten internationalen Hilfszahlungen an ihre Regierung hart getroffen, aber nicht in die Knie gezwungen. Sie ist noch genauso militant wie vor der Regierungsübernahme. Darüber sollte sich man im klaren sein und die Hamas verkündet es auch regelmäßig: “Wir werden Israel niemals anerkennen!” Die Hamas wird von bestimmten Kreisen in Europa wahlweise als gerechte Guerilla oder als pazifistische Caritas mit islamischem Einschlag dargestellt, doch ein Blick in die Charta der Hamas genügt und der islamofaschistische, antizionistische und judenfeindliche Charakter der Terrorbande wird deutlich.

Weiterlesen →


16 Kommentare

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.

Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:

Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.

Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.

Weiterlesen →


Hinterlasse einen Kommentar

Beweise für iranischen und syrischen Waffenschmuggel

Der Genderbeauftragter von Kleinbloggersdorf, artur, der von No Blood for Sauerkraut berija genannt wird, glaubt zu wissen, daß es keine Beweise für Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon gibt. Im November meldete die Taz, daß die libanesische Regierung die UNO über Waffenschmuggel aus Richtung Syrien informierte und vor wenigen Tagen meldete die französische Tageszeitung “Le Monde”, daß eine “ständige und massive Aufrüstung der Hisbollah” durch den Iran und Syrien stattfindet. Eine eindeutige Verletzung der UNO-Resolution 1701. Die Meldungen über Waffenlieferungen stammen aus der libanesischen Regierung und werden von Geheimdiensten aus Frankreich, Israel und den USA bestätigt. Die libanesische Regierung scheue sich, wegen der aktuellen Krise, die von der Hisbollah ausgelöst wurde, diese Informationen öffentlich zu machen.

Den Angaben zufolge werden die meisten Waffen aus dem Iran über Syrien in den Libanon geschmuggelt und dort werden sie in palästinensischen “Flüchtlingslagern” deponiert, weil diese als “sicherer Ort” angesehen werden.

Wie “Le Monde” weiter berichtet, hat das syrische Regime ca. 50 ehemalige islamistische Irak-Kämpfer in den Libanon geschickt. Diese sollen dort “ein Terror-Komplott von Damaskus” in die Tat umsetzen und “36 anti-syrische libanesische Persönlichkeiten ermorden“.

Berija und vielen Neo-Linken werden die Beweise wohl nicht reichen, weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Schliesslich ist Israel “nicht zwingend seinem Wesen nach, aber wie es sich zur Zeit darstellt” ein imperialistischer Apartheidsstaat.


12 Kommentare

Der Vorzeigedemokrat

Venezuela hat gewählt und anscheinend konnte der bisherige Amtsinhaber “demokratisch” siegen. Lassen wir einmal alle Diskussionen um einen eventuellen Wahlbetrug und die mögliche massive Einschüchterung der Opposition beiseite.

Zahlreiche angebliche “Linke” ( auch Blogger) legen ja besonderen Wert darauf, daß Hugo Chavez “demokratisch” gewählt worden sei. Das sagt jedoch absolut nichts aus, denn auch Adolf Hitler wurde “demokratisch” gewählt und man sieht also, daß das Adjektiv “demokratisch” keine wirkliche Aussage über den Gewählten treffen kann. Eine Person kann “demokratisch” gewählt worden sein und trotzdem nach Innen und Aussen ein schrecklicher Despot sein.

Weiterlesen →


17 Kommentare

Die Fratze des Hasses – Nasrallah droht Israel

Heute hat sich der Bandenchef der Terrorgruppe Hisbollah, Hassan Nasrallah, das erste Mal wieder aus seinem Loch getraut. Während einer “Siegesfeier” verkündete der Terrorchef den “göttlichen Sieg” über Israel und die Armee der Ratten” und prahlte mit dem Besitz von 25.000 Raketen. Zu der Propagandaveranstaltung, die an die Reichsparteitage erinnerte, wurden etwa eine halbe Million Menschen gekarrt.

Nasrallah erklärte, daß der Kampf gegen Israel weiter gehen werde und forderte eine neue, von der Hisbollah kontrollierte, Regierung im Libanon.

Da hat die internationale UN-Truppe für den Libanon reichlich Arbeit vor sich, um die Hisbollah zu entwaffnen. Jetzt wird sich zeigen, ob die internationale Gemeinschaft es mit dem Schutz Israels ernst meint oder nicht.

nasrallah-demo.JPG

Terrorchef Hassan Nasrallah bei der heutigen Hassdemonstration. Hinter ihm ein Leibwächter. Den braucht er auch.


8 Kommentare

Antisemiten unter sich

Die Postille “junge welt” bietet ja einer Reihe von merkwürdigen Gestalten ein Forum. Sei es nun Jürgen Elsässer, Rainer Rupp oder eben Jürgen “Citizen” Cain Külbel. Zu diesem Trio Infernale gesellt sich neuerdings auch Ludwig König.

Wie auch Jürgen “Karate Kid” Cain Külbel, zeigt Ludwig König seine totalitäre Gesinnung ganz offen. Jürgen “Hisbollahfreund” Cain Külbel einerseits hat jede Menge persönliche Freunde, die Mitglieder der Hisbollah sind und Ludwig König nimmt andererseits marxistische Antisemiten aus Deutschland in Schutz.

In der gestrigen Ausgabe der “junge welt” zeigt sich Ludwig König empört über das Hausverbot gegen die antisemitisch auftretende “Marxistische Initiative”. Diese hat jetzt in der Mensa der Ludwig-Maximilians-Universität ein Hausverbot verpasst bekommen, weil sie dort ein antisemitisches Hetzflugblatt verteilte. In dem Flugblatt mit dem Titel “Vom israelischen Angriff zum imperialistischen Protektorat?” heisst es:

33 Tage nach Beginn der zionistischen Aggression gegen den Libanon schweigen die Waffen vorerst. Der von US-Pentagon-strategen von langer Hand geplante und von Israel ausgeführte Angriff sollte die erste Phase eines Krieges gegen Iran einleiten. Ziel war die Zerschlagung des libanesischen Widerstands und die Vertiefung der Spaltung des Libanon entlang ethnischer und religiöser Linien, um längerfristig eine proisraelische Regierung aus libanesischen Rechtsextremen zu installieren.

Gibt es eigentlich keine Tabletten gegen den grassierenden Verschwörungswahnsinn?

Die Gefangennahme zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah lieferte lediglich den benötigten Vorwand für den Überfall. Dies erklärt auch, warum die USA wochenlang einen Waffenstillstand ablehnten und statt dessen Bomben lieferten.

Gefangennahme? Noch deutlicher kann man seine Sympathie für Geiselgangster und Terroristen nicht äussern.

Doch die Pläne der Aggressoren in Tel Aviv und Washington scheiterten am libanesischen Widerstand. Über alle religiösen und weltanschaulichen Grenzen hinweg schloß sich das libanesische Volk gegen die Angreifer zusammen. Die stärkste Armee des Mittleren Ostens brauchte fast einen Monat, um unter unerwartet großen Verlusten einige libanesische Bauerndörfer im Grenzgebiet zu erobern. Noch nie konnte eine arabische Streitmacht den Schlägen der israelischen Armee solange standhalten, wie die libanesische Guerilla! Die israelische Armee, die nach 18 Jahren Besatzung bereits im Jahr 2000 dem hartnäckigen Volkswiderstand im Südlibanon weichen mußte, zieht auch diesmal erfolglos ab. Dieser Sieg wird den um Befreiung kämpfenden Menschen in Palästina, den anderen arabischen Ländern und weltweit neuen Mut und neues Selbstbewußtsein geben. Auch ein baldiger Krieg gegen Iran oder Syrien wurde so vorerst abgewehrt.

Die palästinensischen Terroristen werden also aus den Untaten der libanesischen Terroristen neuen Mut schöpfen. Die Marxisten freuen sich schon auf den nächsten Krieg gegen Israel und feuern die Kinderzerfetzer noch an. Widerlich.

Die UN-Friedensmission im Libanon wird als imperialistisches Protektorat diffamiert und dabei wird die antisemitische Stoßrichtung der Marxisten deutlich:

Um das schmutzige Werk, an dem die Zionisten bereits zweimal gescheitert sind, zum Abschluß zu bringen, soll jetzt eine UN-Besatzungstruppe in den Südlibanon einmarschieren. Während sich Israel auch durch die neue UNO-Resolution jederzeit das Recht herausnimmt, seine als Verteidigung ausgege-benen Angriffe gegen Ziele im Libanon fortzusetzen, sollen die neuen Besatzer den libanesischen Widerstand zurückdrängen und entwaffnen. Nach dem Irak und Afghanistan soll ein drittes imperialistisches Protektorat im Nahen und Mittleren Osten errichtet werden.

Das die “Marxistische Initiative” eine Bande von antisemitischen Terrorunterstützern ist, wird aus dem Kleingedruckten am Ende des Flugblatts deutlich. Dort steht:

Nachdem schon die palästinensischen Widerstandsorganisationen Volksfront für die Befreiung Palästinas PFLP, Hamas und Al-Aksa-Brigaden als “Terrororganisationen” verfolgt werden, droht nun auch ein Verbot der libanesische Hisbollah. Bei allen weltanschaulichen Differenzen, die wir als Marxisten mit der islamischen Hisbollah haben, sehen wir dies als Teil einer Repressionsstrategie, die sich gegen jede Solidarisierung mit jeder Art von Widerstand gegen imperialistische Aggression und Ausbeutung richtet.

Die “linken” Marxisten wenden also gegen ein Verbot der knuto-islamischen Hisbollah, obwohl deren faschistische Ideologie deutlich sichtbar wird. Eindeutiger kann man seine Hesperophobie nicht beweisen. Die weltanschaulichen Differenzen dürften aber nicht allzu groß sein, denn beide Ideologien proklamieren die Diktatur als Idealzustand.

Deshalb ist das Hausverbot gegen die marxistischen Hetzer auch vollkommen berechtigt. Ludwig König vermutet hinter dem Hausverbot aber eine Verschwörung, denn der Asta der Uni hatte sich an das Münchener Studentenwerk gewandt und dieses über das Hassflugblatt informiert. Kenner der Materie werden schon längst erahnt haben, welche Verschwörer hinter dem Hausverbot stehen: Die Antideutschen!

So schreibt Ludwig König:

Der Münchner AStA und insbesondere sein Antifa-Referat stehen seit Jahren unter dem Einfluß sogenannter Antideutscher. So veranstaltete der AStA 2003 den Kongreß »Spiel ohne Grenzen«, auf denen Autoren der antideutschen Presse von Bahamas über Jungle World bis Konkret über die ihrer Meinung nach antisemitische Antiglobalisierungsbewegung referierten. Auf Antikriegsdemonstrationen provozieren ASTA-Aktivisten regelmäßig mit einem Transparent, das sich nicht nur zu Recht gegen Antisemitismus richtet, sondern auch gegen »Antizionismus«. Auf der Website des AStA findet sich eine Broschüre zur Geschichte Israels, die Israels Angriffskriege gegen seine Nachbarn rechtfertigt. Zum israeli­schen Einmarsch in den Libanon 1982 heißt es da: »Eine Alternative zum Krieg gab es aber nicht. Israel konnte nicht zulassen, daß die Bevölkerung im Norden täglich von Raketen getroffen wurde.«

Da braucht man sich nicht zu wundern, denn die Antideutschen sind die Illuminaten des 21. Jahrhunderts. Das hatte Jürgen Elsässer ja unlängst enthüllt und diese Haltung scheint zur offiziellen Linie der bolschewistischen Postille “junge welt” geworden zu sein.


17 Kommentare

Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus

Jürgen Cain Külbel, hier ein Foto, der Vater des Karate in der DDR, etatistischer Sozialist, Sherlock Holmes des Ostens, tätig in der journalistischen Tagesberichterstattung, Autor eines Klassikers der Verschwörungs- und Entblödungsliteratur und Interviewpartner des Muslim-Markt fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Falls vorhanden.

Jürgen Cain Külbel ist einer dieser Schreiberlinge des bolschewistischen Witzblatts “junge welt”. Er leidet anscheinend wie Jürgen Elsässer oder der Erzverräter Rainer Rupp an einer Wahrnehmungsstörung. In jüngster Zeit sucht Jürgen Cain Külbel offenbar gerne die Nähe der knuto-islamischen Faschisten. Sein Geschreibsel ist geprägt von Hesperophobie, Antizionismus und Antiamerikanismus. Auf Kritik an seiner antiaufklärerischen Position reagiert er gereizt. Auch scheint er die Möglichkeiten der Blogosphäre nicht zu kennen, denn jetzt wird die Sache erst richtig hochkochen und am Ende steht dann Jürgen Cain Külbel als das dar, was er ist: Ein vom Hass auf Juden getriebener Ewiggestriger.
Lizas Welt hatte am 13.9. in dem Artikel Im Irrenhaus der Hizbollah u.a. über Jürgen Cain Külbels Artikel in der jw zu einer Großdemonstration der Hisbollah berichtet. Dazu wurde der Hintergrund des Jürgen Cain Külbel beleuchtet und die Verwirrheit des Jürgen Cain Külbel kam ans Tageslicht. Külbel hatte im Interview mit dem Muslim-Markt behauptet:

Das trat ja dann auch am 11. September 2001 ein. Drei Tage später nannte Wolfowitz die Täter: den verstorbenen Osama bin Laden…

Da waren sogar die Phantasten des Muslim-Markt baff:

Jetzt überraschen Sie uns aber. Wir wussten noch nicht einmal sicher, dass USAma bin Laden jemals gelebt hat und Sie wollen wissen, dass er verstorben ist. Woher haben Sie diese Information?

Aber Külbel ziert sich:

Ja, ich gebe vor, das zu wissen. Da ich darüber gerade arbeite, nämlich an einem Buch mit dem Arbeitstitel „Osama bin Laden – Welttheater mit Leiche“, möchte ich ungern darüber sprechen.

Das alles passte dem Bolschewisten Jürgen Cain Külbel nicht und er schrieb ein paar E-Mails an Lizas Welt und dabei zeigte sich, daß Jürgen Cain Külbel Probleme mit dem Textverständnis hat. Hier der ganze Artikel Karate Kid aus Lizas Welt und hier die drei Mails, die Jürgen Cain Külbel an Lizas Welt schickte:

Ehrenwerteste,

am besten hat mir vom dem Luststück die Überschrift gefallen: „Lizas Welt“. Sie sollten unter die Menschen und in die Länder gehen, sonst sortieren Sie die nur noch in pro und contra ein; wie im Märchen mit dem Aschenputtel – die Guten und die Schlechten.

Allerdings tut es mir aufrichtig leid, daß Ihnen Ihr Hass so enge intellektuelle Grenzen setzt. Auch entnehme ich dem Text, dass Sie schon mit Nasrallah gesprochen haben und fertig sind, mit den Menschen da unten generell, den Schiiten, den Maroniten, den Drusen etc.

Habe ich Sie im Frühjahr in der Levante übersehen auf einer der regelmäßigen gemeinsamen Großveranstaltungen von christlich-orthoxen, muslemischen und anderen Gläubigen, die in Friede und Eintracht leben und feiern, deren höchste Würdenträger Freunde sind?

Übrigens: Der Sadist Bashar Assad hält nach wie vor das Eigentum der durch die infolge der von den Zionisten entfachten Kriege aus Syrien ausgewanderten Juden in Verwahrung. Anders als in Deutschland, wie mir der Großmufti Dr. Hassoun versicherte, steht es denen bei Rückkehr sofort zur Verfügung. Irgendwie unterscheiden die zwischen Zionismus und Judentum; aber ganz straff, kann ich Ihnen sagen. Aber ich bin mir sicher, das will in Ihrem Kreis gar keiner wissen wollen. Da stürzt eine sehr künstliche Welt zusammen, die auf herbei polemisierten Füßen steht.

Entspannen Sie sich.

Jürgen Cain Külbel

Syrien ist also ein sicherer Hort jüdischen Besitzes und die Zionisten fangen stets die Kriege an? Das ist Antisemitismus in Reinkultur. Das Antizionismus Antisemitismus ist, hatte ja Dr. Martin Luther King jr. schon vor 40 Jahren deutlich gemacht.

Sehr geehrte Frau Liza,

auf diesem Weg darf ich Ihnen anzeigen, daß Ihr Text meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen. Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Ich fordere Sie daher auf, sich mir gegenüber und zu meinen Händen (Email genügt) zu verpflichten, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu bestimmenden Vertragsstrafe, die ggf. vom zuständigen Landgericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, in Bezug auf mich, Jürgen Cain Külbel, zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen:

„Nasrallahs deutsche Freunde – heißen sie nun Jürgen Cain Külbel oder Deutscher Friedensrat e.V. – wird das wenig scheren. Empathie für die Opfer des islamistischen Terrors kennen sie nicht. Nicht am 11. September und nicht an einem anderen Tag. Ganz im Gegenteil.“

Wegen der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage sehe ich Ihrer schriftlichen (Email-) Erklärung bis morgen, Freitag, 15.9.2006, 14 Uhr entgegen. Wir versuchen es vorerst auf diesem Wege. Ansonsten erhalten Sie ein Schreiben von meinem Anwalt.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Wegen der Eindeutigkeit der Niedertracht des Marxisten-Leninisten Külbel sollte er mal ganz schnell zurückrudern, sonst wird es von Stunde zu Stunde peinlicher für Jürgen Cain Külbel. Doch Külbel stellte in der dritten Mail ein weiteres Ultimatum. Diesmal soll gleich der ganze Blog gelöscht werden. Leidet Jürgen Cain Külbel an Größenwahn?

Sehr geehrte Herr/Frau Liza,

nach dieser Email, die Sie mir sandten, machte sich eine Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt erforderlich. Ich muß mir diesen Inhalt nicht gefallen lassen. Daher biete ich Ihnen auf sein Anraten und sozusagen auf friedlichem Wege an, auf eine Anzeige wegen Beleidigung zu verzichten, so Sie den von mir mokierten Blogg umgehend, d.h. heute bis 20 Uhr löschen. Sollte keine Löschung erfolgen, werden beide Angelegenheit zügig und getrennt verfolgt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Karate Kid sucht Zuflucht bei der Klassenjustiz und bei der letzten Mail bekommt er doch irgendwie Zweifel an dem Geschlecht von Herr/Frau Liza.

Besonders arrogant und anmaßend wird Külbel hier:

Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen.

Als “Journalist”, der dazu noch in der Tagesberichterstattung tätig ist, muss sich ein Antiimp wie Külbel keinerlei Kritik gefallen lassen. Denn wo kommen wir hin, wenn jeder seine Meinung offen äussert? Aber, aber liebes Karate Kid: Judenhasser müssen auch so benannt werden. Auch wenn es dem Judenhasser nicht passt. Auch scheint er sich fast für ein höheres Wesen zu halten:

Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Eben. “Private” Meinungen dürfen gegenüber einem “öffentlichen Journalisten”, der auch noch Vertreter einer totalitären Ideologie ist, nicht geäussert werden. Dieser Journalist ist eben der Inhaber der Meinungshoheit und da darf niemand seine Schlussfolgerungen ziehen, besonder wenn sie “privat” sind. Die Bolschewisten ähneln da den Islamisten: mit Kritik konfrontiert beginnen sie durchzudrehen. Darum versteht sich Jürgen Cain Külbel so gut mit den Islamisten.

Sein offener Brief an Salomon Korn strotz nur so vor Judenhass und sog. antiimperialistischer Hetze:

…der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können…Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter “Taktik der verbrannten Erde” verstanden hatte.

Wolfram, von Täglich Alles, hat sich auch ausgiebig mit dem Amtiimperialisten Jürgen Cain Külbel beschäftigt und nimmt ihn ordentlich in die Mangel:

Ich sag’s ja, ein kleiner schmieriger Antisemit. In der Diktion eines Julius Streicher geht er Salomon Korn an. Auch die Nazis garnierten gerne ihre Vernichtungsgelüste mit der “Auserwähltenplatte.” Und wieder bleibt Kübel, denn seine Ergüsse erzeugen einen enormen Brechreiz, den Beweis für seine Behauptungen schuldig, wo die bösen Rabbiner etwas gerechtfertigt hätten…wie war das? Er unterscheidet zwischen Juden und Israel? Übrigens, das “Massaker” war keins, aber für Külbel sind alles Massaker, wenn ein Mensch von einem Juden getötet wurde.

Die antisemitischen Hetzer schlagen immer offener zu, denn sie werden von der Welle des Judenhasses in Deutschland getragen. Im Unterscheid zu früheren Zeiten wird dieser Hass meist als “Israelkritik” getarnt oder man pöbelt gegen den Zionismus. Aber Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus, auch wenn das viele Hetzer und deren Sympathisanten nicht wahrhaben wollen. Jürgen Cain Külbel bekommt eben jetzt die richtige Antwort auf seine Hetze. Auch der Fuchsbau widmet Jürgen Cain Külbel einen Artikel und fragt ob Külbel auch ein Frauenhasser ist. TW_24 beleuchtet das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen. Bei Planet Hop befasst sich Ivo Bozic ebenfalls mit Citizen Cain und seinen virtuellen Karatekünsten. Der Starblog sieht eine Posse am Horizont heraufziehen. Auch das Sauerkrautfaß schöpft aus dem vollen Jauche-Kü(l)bel. Desweiteren berichten augenzuppler, A7 Revisited, Side Effects, Spirit of Entebbe und die Achse des Guten I + II  über “Citizen Cain” Külbel. Bei Lizas Welt wurde die Akte Cain the Brain unterdessen vorläufig geschlossen.

Kein Fussbreit den Antisemiten!

Solidarität mit Lizas Welt!


Hinterlasse einen Kommentar

Hisbollah: Menschenleben haben für uns keinen Wert

Es soll ja in Deutschland Menschen geben, die immer noch an den Weihnachtsmann glauben. Oder eben daran, daß die Hisbollah so edel wie die Resistance sei und der Krieg im Libanon von den Necons in den USA, Hand in Hand mit der zionistischen Weltverschwörung, geplant wurde. Gestern veranstaltete die islamo-faschistische Hisbollah ihre erste öffentliche Großveranstaltung in Beirut nach dem Waffenstillstand.

Einer der Redner, Ali Mansur, sagte:

Wir haben entschieden, den Konflikt mit Israel auszulösen, obwohl wir wussten, dass es viele Tote geben kann. Aber Gott stand uns bei und wir waren siegreich wegen seiner Stärke und Unbezwingbarkeit.

So sieht es also aus, wenn sich politisches Abenteurertum, religiöser Wahnsinn und menschenverachtende Dummheit vereinigen. Der Hisbollah-Abgeordnete Ali Ammar legte ordentlich nach und brachte die, vom Hass aufgeputschte, Stimmung so richtig in Wallung:

Wir sagen der Regierung: Ihr müsst gehen. Ihr müsst gehen, weil ihr die Regierung seid, die heute den Mörder Blair empfangen hat.

Am Monatg war Tony Blair zu einem Besuch in Beirut eingetroffen. Der, von dem UNSR in den Resolutionen 1559 und 1701, geforderten Entwaffnung der Hisbollah erteilte Ali Ammar eine Absage:

Die Waffen des Widerstandes sind Waffen, die bleiben, bleiben, bleiben.

Wenn man bedenkt, wie sich die Weltgemeinschaft an der Nase herumführen lässt, dann befürchte ich auch, daß die Waffen der Hisbollah bleiben werden. Und nicht nur das: der Nachschub wird nicht versiegen.


12 Kommentare

Charlotte Knobloch: “Diese Leute unterstützen noch die Anti-Stimmung gegen die Juden in Deutschland”

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch hat in einem Gespräch mit Spiegel Online die Anti-Stimmung gegen Juden in Deutschland angeprangert. Sie äusserte sich auch zu Günter Grass und seinem Geständnis der Waffen-SS angehört zu haben, sowie dem iranischen Atomprogramm:

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie Irans Vorgehen in der Krisenregion? Ist der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad überhaupt noch von seinem Atomprogramm abzuhalten?

Knobloch: Vielleicht kann Uno-Generalsekretär Kofi Annan bei seinem anstehenden Teheran-Besuch im direkten Gespräch mit Ahmadinedschad etwas bewirken. Aber momentan ist die Diplomatie, auf die man so viel gesetzt hatte, am Ende. Das überrascht mich nicht. Das war immer nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. Insgesamt erinnert mich die heutige Situation an die gescheiterte Appeasement-Politik gegenüber Hitler. Die Geschichte wiederholt sich doch immer wieder. Und daraus sollte man lernen.

Gopher Annan wird da nicht viel ausrichten. Schon alleine deshalb, weil Annan einer der führenden Appeasementpolitiker unserer Zeit ist. Zu Günter Grass sagte Knobloch:

SPIEGEL ONLINE: Mitten in den Libanon-Krieg hinein platzte Nobelpreisträger Günter Grass mit dem Bekenntnis über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS. Hätten Sie das für möglich gehalten?

Knobloch: Ich war total überrascht. Andererseits: Günter Grass ist mir immer etwas unscharf vorgekommen. Aber in diese Richtung habe ich ihn zuvor nicht eingeordnet. Vielleicht ist es auch einfach nur gutes Marketing für sein Buch, der Zeitpunkt seines Bekennens setzt da durchaus Fragezeichen.

Unscharf trifft es ganz gut. Es handelt sich wohl wirklich um den Versuch eines alternden Schriftstellers Werbung für sein neues Buch zu machen. Zum Anschwellen des Antisemitismus in Deutschland findet Charlotte Knobloch deutliche Worte.

SPIEGEL ONLINE: Bei Ihrem Amtsantritt haben Sie gesagt, ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit werde der Kampf gegen Rechtsextremismus sein. Sind antisemitische Stimmungen in Deutschland durch den Nahost-Konflikt wieder angeheizt worden?

Knobloch: Ja, leider. Ich sehe eine absolute Anti-Stimmung gegen Juden und den Staat Israel. Bei Demonstrationen werden hier etwa Plakate durch die Straßen getragen, auf denen steht: “Israel – Kindermörder”. Die Polizei zieht diese Parolen nicht ein und jene Menschen, die sich mit dem Thema nur am Rande oder gar nicht befassen, die werden dann negativ beeinflusst. Das sind die Grundlagen dieser Anti-Stimmung. Die gibt es in allen Bereichen. Wir organisieren zum Beispiel gerade ein Benefizkonzert, und sogar da kommen ablehnende, antisemitische Briefe. Es wird alles in einen Topf geworfen. Wir als jüdische Bürger in Deutschland werden in den aktuellen Nahostkonflikt hundertprozentig hineingezogen. Und die Politiker, die sich mit wohlbedachten Worten dieser Anti-Stimmung anschließen, die haben natürlich Hochkonjunktur.

Aber es gibt ja (fast) keinen Antisemitismus in Deutschland und schon gar nicht von Links. So jedenfalls hört man es in letzter Zeit immer wieder. Das ist natürlich ein ganz billiger Versuch gewisser Kreise, vom eigenen Antisemitismus abzulenken und ihn als “Israelkritik” zu tarnen.


9 Kommentare

UNSR-Resolution 1701: Eine reine Farce

Die UNSR-Resolution 1701 hat u.a. zum Ziel die Hisbollah zu entwaffnen und damit den Frieden im Libanon wiederherzustellen. Denn die Hisbollah ist der Unruhefaktor im Libanon und sie sorgte in der Vergangenheit mit stetigen Raketenüberfällen und Entführungen für Unfrieden. Auch wenn die europäischen Nationalpazifisten, Israelkritiker und sonstigen Judenhasser das nicht wahrhaben wollen und in der Hisbollah eine Art von Resistance zu sehen glauben.

Deshalb soll sie Terrororganisation Hisbollah auch entwaffnet werden und ihr soll der Waffennachschub aus Syrien und dem Iran verwehrt werden. Aus diesem Grund zerstörte die IDF während des Krieges auch Strassen und Brücken, sowie den Flughafen von Beirut: die Kinderzerfetzer der islamo-faschistischen Hisbollah sollten vom Nachschub abgeschnitten werden. Darüber war sich eigentlich auch die internationale Staatengemeinschaft einig. Eigentlich… Abgesehen von eben jenen Judenhassern, die ihren Hass hinter angeblicher Israelkritik zu verstecken suchen.

Die UNSR-Resolution 1701 sieht auch ein Waffenembargo gegen den Libanon vor. Mit Ausnahme der libanesischen Armee und der UNIFIL. Doch alle Theorie ist grau. So hatte der syrische Diktator Assad stolz verkündet, daß es eine Ehre sei, die Kindermörder der Hisbollah zu unterstützen. Das der Verbrecher Assad, der Syrien zu einem treuen Mitglied in der Achse der Idioten gemacht hat, keinerlei Interesse an einer Friedenslösung im Nahen Osten hat, verkündete er bereits am 15. August, als er Israel als einen Feind bezeichnete.

Nun sollten UNIFIL Soldaten die Grenz des Libanons zu Syrien überwachen, um eben jenen Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Darauf reagierte der Terrorfreund Assad energisch:

Eine Stationierung von ausländischen Truppen an der Grenze hieße, libanesische Souveränitätsrechte an andere zu übertragen. Außerdem ist es ein feindlicher Akt gegenüber Syrien

Es ist schon richtig putzig wie sich Assad Sorgen um die libanesische Souveränität macht, wo doch Syrien den Libanon jahrzehntelang besetzt hielt. Das der Diktator Assad eine Stationierung von UN-Truppen an der Grenze zu Syrien als feindlichen Akt bezeichnet, unterstreicht die Tatsache, daß Syrien nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist.

Es sei erwähnt: die UNSR-Resolution 1701 sieht eigentlich nur die Stationierung von libanesischen Soldaten an der Grenze vor und nur auf Anfrage der Regierung in Beirut sollen UNIFIL-Truppen entlang der Grenze stationiert werden. Das ist eben ein weiterer grosser Mangel von 1701, denn die libanesische Armee ist wohl kaum gewillt und in der Lage den Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Assad hatte in den letzen Tagen mächtig Druck gegenüber der EU gemacht und mit der Schliessung der Grenze gedroht und nun ist eben die Frage der Stationierung von UNIFIL-Truppen an der Grenze vom Tisch.

Denn UN-Generalsekretär Gopher Annan stellte klar, daß die UNIFIL weder den Waffenschmuggel aus Syrien unterbinden werde, noch die Kindermörder und Islamofaschisten der Hisbollah entwaffnen werde. Damit ist die erweiterte UNIFIL-Mission im Libanon schon gescheitert bevor sie richtig begonnen hat. Denn Annan machte deutlich, daß die UN sich nicht an die UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 halten wird:

Die Soldaten gehen da nicht rein, um die Hisbollah zu entwaffnen. Das kann sowieso nicht mit Gewalt geschehen.

Denn Annan lässt alte Freunde nicht im Stich:

annan-nasrallah-600x431.jpg
Foto: Reuters/Mohamed Azakir

Während die Hisbollah im Süden des Landes ihre Waffen schnell versteckt hatte, garantiert die UN jetzt den Nachschub und den Erhalt der Hisbollah. An einer solchen Farce sollte sich Deutschland nicht beteiligen. Weder finanziell, noch militärisch.


3 Kommentare

Frank Nordhausen und die Antideutschen

Frank Nordhausen arbeitet bei der Berliner Zeitung und ist ohne weiteres auch zu den Israelkritikern in Deutschland zu zählen. Vorsichtig ausgedrückt. Am Dienstag (22.8.2006) erschien auf der Seite 3 der Berliner Zeitung ein Artikel von Frank Nordhausen mit den Titel “Die Antideutschen.”

Frank Nordhausen geriet Anfang August mit der Zeitschrift Bahamas aneinander und hat jetzt anscheinend die Antideutschen als neues Transportmittel für seine “Israelkritik” entdeckt. Der aktuelle Artikel erinnert mich irgendwie an Jürgen Elsässer und seinen Artikel “Alte Idioten, neue Idioten” vom 2.8.2006. Wobei Nordhausen hier aber eher einen auf Elsässer light macht.
Nordhausen beschäftigt sich mit zu Anfang seiner Exkursion mit einer pro-israelischen Solidaritätsdemo von vor zwei Wochen. Diese Demo zog durch die Mitte Berlins und bekundete lautstark die Solidarität mit Israel. Dabei gewesen sein soll, laut Nordhausen, auch Lea Rosh. Diese hätte nicht gerade grosses Verständnis für die, angeblich von Demonstranten, skandierten Parolen wie “Gegen jeden Antisemitismus, nieder mit Deutschland, für den Kommunismus!” geäussert. Das mag auch daran gelegen haben, daß Lea Rosh akustisch nicht alles verstanden haben soll. Sie soll als Reaktion gesagt haben: “Also – das müssen Wirrköpfe sein.”

Das Frank Nordhausen hier ausgerechnet Lea Rosh heranzieht, um der Kritik an den Antideutschen ein “glaubwürdiges” Vehikel zu geben, ist schon mehr als rührend. Geradezu putzig.

Dann kommt er zu der Israel-Solidaritäts Demonstration die auch ich besucht hatte:

Die meisten der mehr als tausend Demonstranten, die für Israel zur Gedächtniskirche liefen, waren nicht schwarz gekleidet, nicht vermummt.

Es waren einige Menschen schwarz gekleidet. Darunter auch der eine oder andere Rabbi und auch ich trug eine schwarze Hose. Aber vermummt war da niemand. Es liest sich halt richtig sexy, wenn man das Bild vom schwarzgekleideten Antideutschen zeichnet, der sich gerne vermummt. Die Antideutschen seien, laut Nordhausen, während dieser Demonstration in der Minderheit gewesen, da ja viele Teilnehmer der Demo zur jüdischen Gemeinde oder zur CDU gehörten. Bei Michel Friedman ist ja beides der Fall. Er gehörte wie Eckart von Klaeden zu den Rednern der Abschlusskundgebung am Wittenbergplatz. Dabei “unterschlägt” Nordhausen, daß auch Dr. Gideon Joffe und Thomas von der Osten-Sacken auf der Abschlusskundgebung geredet hatten. Das Nordhausen hier ausgerechnet von der Osten-Sacken unter den Tisch fallen lässt, ist doch schon recht verwunderlich. Wo doch Thomas von der Osten-Sacken einer der “Vordenker” der Antideutschen ist.

Frank Nordhausen glaubt erkannt zu haben:

Mit ihrer unbedingten Solidarität drängen sie sich der jüdischen Gemeinde seit einiger Zeit auf.

Die Beschreibung die er wählt, um die Antideutschen zu beschreiben, klingt fast mystisch:

Die Antideutschen sind die wahrscheinlich rätselhafteste politische Subkultur in Deutschland.

Interessant ist auch die ständige Hervorhebung der angeblichen Verbindung der Antideutschen mit den jüdischen Organisationen in Deutschland:

Doch dann gelang den Antideutschen in diesem Sommer ein ganz erstaunlicher Coup. Zu ihren gemeinsamen Kundgebungen mit jüdischen Organisationen gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad kamen im Juni, anlässlich der WM-Spiele des Irans, mehr als dreitausend Menschen; in Nürnberg sprach neben Claudia Roth von den Grünen auch der bayerische CSU-Innenminister Günther Beckstein. Die Antideutschen zeigten Transparente mit dem Slogan “Für die Freiheit – Viva Israel”.

Das ist eigentlich ein Beleg dafür, das die Antideutschen recht undogmatisch sind und im Gegensatz zu den Antiimperialisten, zu pragmatischen Handlungen fähig sind. Günther “Vorbeugehaft” Beckstein und Claudia “GutmenschIn” Roth gemeinsam auf einer Demo! Wann hat es so etwas schon gegeben? Es gibt in Deutschland eigentlich nur eine politische Gruppe, die bedingungslos für die Solidarität mit Israel steht: die Antideutschen.

Auch sieht Nordhausen einen gewissen Einfluss der Antideutschen, deren Zahl er, in seinem Artikel, von einem Antideutschen auf 2000-3000 schätzen lässt. Ihr Einfluss sei aber grösser, denn “frühere antideutsche Vordenker schreiben für große Medien wie Spiegel Online oder die Tageszeitung Die Welt.” Damit meint er wohl vor allem Matthias Küntzel und “es sind die Antideutschen, die immer wieder von einem linken deutschen Antisemitismus sprechen, von jenem “gutmenschelnden Judenhass”, wie ihn der Publizist Henryk M. Broder nennt.” Leider schweigen die meisten Menschen zu dem linken Antisemitismus, der in den letzten Wochen tolle Blüten trieb und jeden Tag mehr und mehr anschwoll.

Am Ende des, doch recht schwachen, Artikels, der wohl als ein weiterer Zug im Kleinkrieg zwischen ihm und den Antideutschen zu sehen ist, stellt Nordhausen ein paar Fragen. Ob er hier ein Selbstgespräch geführt hat ist nicht bekannt: “Und nun? Linksradikale für George Bush? Solidarität mit der CDU? Eine Umwertung aller Werte?” Irgendwie hat Frank Nordhausen die ganze Thematik nicht verstanden. Er sollte mal Kontakt mit Jürgen Elsässer aufnehmen. Der weiß wie man eine saubere, wenn auch hirnlose Attacke, gegen die Antideutschen führt. Elsässer hatte ja die Antideutschen gleich zu den deutschen (sic!) Ablegern der Neocons hochstilisiert.

Interessant ist, daß auch mir manchmal das Etikett des Antideutschen angehängt wird. Dann lege ich eine alte Quetschenpaua Kassette ein und lasse “Grossdeutschland, How are You” erklingen. Das erspannt enorm.


1 Kommentar

Herzlich willkommen Dschihad! – Nomen est omen

Heute wurde der Name des zweiten Kofferbombenattentäters bekannt: Dschihad E.

Sollten die Behörden bei jemandem, der “Heiliger Krieg” mit Vornamen heisst nicht mal genauer hinsehen?

Ach, Sie heissen “Heiliger Krieg”? Was ist der Zweck ihres Aufenthalts in Deutschland?

Studieren!

Dann herzlich willkommen in Deutschland, Dschihad!

Solche Namensgebungen haben durchaus Tradition in gewissen Teilen der islamischen Welt. Neugeborene Kinder im Libanon, in Gaza und in anderen Teilen der arabischen Welt bekommen in diesen Tagen von ihren friedensliebenden und gar nicht antisemitischen und auch nicht judenhassenden Eltern Vornamen wie Hassan Narallah, Hisbollah oder Ahmadinejad verpasst. Es gab auch mal eine Zeit, als palästinensische Kinder nach Saddam Hussein benannt wurden.

Da bekomme ich gleich Lust auf eine Friedensdemo zu gehen und meine Solidarität mit den armen Palästinensern und Libanesen zu bekunden. Besonders mit jenen, die ihren Kindern so pazifistische Namen geben. Liebe Friedenshetzer: wann ist denn die nächste Terroristensolidemo Friedensdemo?


31 Kommentare

Bartels und die Hisbollah

Ich habe ja schon einige Male über Marcel Bartels und seine einseitige Haltung zum Konflikt im Nahen Osten berichtet. Doch jetzt hat er eine neue Ebene der Dummheit erschlossen. In einem Artikel vom 19. August fordert er eine moderne Luftabwehr für den Libanon.

Bartels empört die Kommandoaktion der IDF vom Samstag, als ein illegaler Waffentransport der Hisbollah unterbunden wurde. Da die UNIFIL bisher nicht in der Lage ist, die Umsetzung der UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 zu garantieren, musste die IDF die illegale Lieferung von Waffen an die Terroristen der Hisbollah unterbinden. Doch Bartels sieht das natürlich ganz anders:

Mit Erstaunen habe ich die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass die israelische Regierung die Waffenuhe gebrochen und in der letzten Nacht israelische Sodaten mit Flugzeugen, Hubschraubern und Panzerfahrzeugen losgeschickt hat, um das Dorf Budai im Osten des Libanon zu überfallen.

Nicht nur Marcel Bartels war erstaunt: auch die Waffenschmuggler der Hisbollah waren erstaunt, als sie erwischt wurden.

Wenn die UNO das Maß an Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewinnen will, das notwendig ist, damit eine von allen Seiten akzeptierte Schutztruppe erfolgreich operieren kann, dann muss dieser Bruch der Waffenruhe ernsthafte Konsequenzen für Israel haben.

Bartels meint jetzt nicht den Bruch Waffenruhe durch die Hisbollah, sondern den Versuch die UNSR-Resolution 1701 durchzusetzen. Aber es kommt noch besser:

Erfreut bin ich zu sehen, dass die Hisbollah anscheinend besonnen genug ist, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, und sich nun nicht ihrerseits mit Raketenangriffen auf israelische Städte für das neuerliche Verbrechen der israelischen Armee rächt.

Die Hisbollah hat Waffen aus Syrien geschmuggelt und ist erwischt worden. Nicht von der UNIFIL, sondern von der IDF und Bartels schreibt von israelischen Verbrechen. Wer hat hier ein Verbrechen begangen? Die Schmuggler oder die Verhinderer des Schmuggels? Alleine die Existenz der bewaffneten Hisbollah ist ein Verbrechen. Darüber verliert der “Israelkritiker” kein Wort. Wo Bartels schon dabei ist, lässt er seinem Hass freien Lauf und vollendet seinen Weg zur dunklen Seite der Macht:

Schließlich war es nur der guten Bewaffnung der Hisbollah zu verdanken, dass Israel den Krieg gegen den Libanon abgebrochen hat und nun dieser erneute israelische Angriff abgewehrt werden konnte.

Die Hisbollah hat einen neuen Partnerblog. Israel hat diesen Verteidigungskrieg, gegen einen Gegner, der sich nicht um Konventionen, Menschenrechte und dergleichen schert,  abgebrochen, weil der internationale Druck recht groß wurde. Auch war die Führung des Krieges seitens der IDF nicht sonderlich gut organisiert.

Dann fordert Bartels, daß israelische Waren “für den Bruch der Waffenruhe den gleichen Zollbestimmungen” unterworfen werden sollten “wie Waren aus anderen Terrorstaaten.” Wer Israel einen Terrorstaat nennt und gleichzeitig die Terroristen der Hisbollah als besonnen bezeichnet, sollte auch auf die Gefährderliste gesetzt werden. Es sollte wahlweise der Mackedoktor oder der Verfassungsschutz eingeschaltet werden.

Für die UNO bedeutet der israelische Angriff, dass sie die Waffen der Hisbollah erst bekommen wird, wenn sie garantieren kann, dass keine israelischen Luftangriffe auf Ziele im Libanon mehr erfolgen. Um das glaubwürdig garantieren zu können, ist eine Luftabwehr zu installieren, die zwar einerseits Waffenschmuggel unterbindet, andererseits aber auch das Mandat und die Ausrüstung hat, israelische Luftangriffe abzuwehren.

Umgekehrt Marcel! Erst wenn die UNO den Waffenschmuggel unterbinden und die Entwaffnung der Hisbollah durchsetzen kann, dann wird Israel keine Luftangriffe mehr fliegen müssen. Wie soll eine Luftabwehr den Waffenschmuggel unterbinden können? Da kann man ja gleich U-Boote an der syrisch-libanesischen Grenze stationieren. Das hätte den selben Effekt.

Für die deutsche Beteiligung an einer Schutztruppe bedeutet dies, dass die Marine, so sie denn tatsächlich vor der Küste Libanons stationiert wird, das Mandat, die Ausrüstung und den Befehl bekommen muß, israelische Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber abzuschießen, wenn sie in den Libanon aufbrechen.

Sitzt der Konfirmantenanzug wieder zu eng, Marcel?

Auch die Amerikaner, die derzeit zwar von Frankreich einen größeren Beitrag verlangen, aber mangels Akzeptanz ihrer eigenen Soldaten im Libanon jeglichen eigenen Beitrag zur Schutztruppe verweigern, könnten beim Schutz des Libanons meiner Meinung nach auch eine wichtige Rolle übernehmen.

Es sei an den Anschlag der Hisbollah auf die UN-Truppe im Libanon 1983 erinnert. 241 US-Marines wurden damals von der Hisbollah ermordet. Aber der “Israelkritiker” Bartels weiß ja schon längst wer der Aggressor im Nahen Osten ist:

Amerikanische Soldaten könnten in Israel stationiert werden und dort die Veratwortung dafür übernemen, dass von israelischem Boden keine Angriffe auf andere Länder ausgehen.

Das erinnert an die Sache mit dem Sender Gleiwitz. Manche Leute brauchen eben immer eine Begründung für ihre Blödheit und Bartels ignoriert noch immer die Tatsache, daß Israel sich nur stets gegen jene verteidigen muss, die es von Landkarte radieren wollen.

Um die Gefahr israelischer Angriffe glaubwürdig zu bannen, braucht der Libanon eine hocheffektive und funktionierende Flugabwehr, die solche Überfälle wie den heutigen verhindert.

Es ist zu vermuten, daß Bartels erst zufrieden sein wird, wenn Israel aufhört zu existieren. Deshalb: Marcel Bartels braucht dringend ein funktionierendes Gehirn und einen hocheffektiven Verstand.


9 Kommentare

Der alltägliche Terror gegen Israel geht weiter

Während im Libanon die Waffen vorläufig schweigen und in Deutschland immer noch der Schock wegen der missglückten Kofferbombenanschläge andauert, geht der alltägliche Terror der islamistischen Extremisten weiter.

Am Samstag verübte Mohammed Bani-Ouda, Mitglied der palästinensischen Terrorgruppe Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, einen Anschlag am Kontrollpunkt Bekaot, in der Nähe von Nablus, und schoss Staff Sergeant Roi Farjun in den Hals. Roi Farjun wurde am Sonntag in Yehud beigesetzt. Der Attentäter wurde von israelischen Soldaten erschossen.

Derweil hatten am Freitag Shadi Malah, 28, Annan Dahrame, 27, und Maleq Yasin, 23, drei Terroristen der Hamas, im Dorf Dir Abu Daif, nahe Jenin, einen “Arbeitsunfall”. Ein Sprengstoffgürtel explodierte, als einer der Terroristen den Gürtel anprobierte.

Drei weitere Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg wurden bei zwei seperaten Zwischenfälle getötet. Iqla Snaita, 30, und Khaled Snaita, 26, zwei erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassene Aktivisten, wurden in der Nähe von Bethlehem von einer Anti-Terror Einheit erschossen. Mohammed al-Mazar, 19 wurde in der West Bank erschossen, als er sich der israelischen Sperranlage näherte. Ein weiterer Terrorist wurde verwundet.

Die Hamas hat ihre Lehren aus dem jüngsten Konflikt im Libanon gezogen und will mit besseren Raketen Israel bezwingen. Abu Nasser, ein Kommandeur der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, verkündete, daß man keine Angst vor einer israelischen Reaktion auf palästinensische Raketenangriffe aus der West Bank heraus habe:

They threatened to demolish Gaza and Lebanon and we saw that wasn’t so terrible. The question is if we, the Palestinian organizations, can withstand the initial fire of Israel. If we succeed in prevent collapsing after the first hit – there is a chance we will win.

Der Wille zum Frieden auf Seiten der palästinensischen Organisationen scheint ja grenzenlos zu sein. Hamas, al-aksa-birgaden, Islamischer Heiliger Krieg u.a. bereiten schon einen neuen Krieg gegen Israel vor. Dann werden die europäischen Friedensaktivisten wieder auf die Strasse gehen und zusammen mit den Freunden und Unterstützern dieser Terrorgruppen gegen die pöhsen Israelis marschieren.

Auch die Hisbollah ist sich sicher: Israel wird zerstört. Auf einer Konferenz äusserte sich Muhammad Abdullah Sif al-Din, eine Art “Botschafter” der Hisbollah in Teheran, zuversichtlich, daß das “zionistische Regime” geschwächt sei. Bei dieser Gelegenheit sprach er Israel das Existenzrecht ab:

There’s no reason to leave the Zionist regime on its base. For the United States this regime is the police officer of the area that must always win, but the minute it loses – there’s no reason for it to exist.

Am Samstag wurde in Ost-Jerusalem ein Italiener vom einem Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg erstochen und der Attentäter konnte noch am selben Tag vom Shin Beth festgenommen werden. Der Italiener wollte als freiwilliger Helfer in den Palästinensergebieten arbeiten. Bei aller Tragik ist eine gewisse Ironie nicht abzustreiten.

Solche Meldungen finden leider nur selten den Weg in die deutschen Massenmedien. Dort wird lieber über die Unverhältnismäßigkeit der Handlungsweise des israelischen Militärs schwadroniert, anstatt einen Blick auf den alltäglichen Terrorismus zu werfen, dem die israelische Gesellschaft ausgesetzt ist.


2 Kommentare

Mutmaßlicher Terrorist verhaftet: Libanese wollte fliehen

Einer der mutmaßlichen Bombenleger ist heute in den frühen Morgenstunden in Kiel gefasst worden und wie die Bundesanwaltschaft erklärte, ist der Gefasste definitiv einer der beiden mutmaßlichen Bombenleger, die am 31.7 zwei Bomben in zwei Regionalzügen in Dortmund und Koblenz zur Explosion bringen wollten. Fingerabdrücke und DNA-Spuren am Trolley mit der Bombe stimmen mit denen, des in Kiel gefassten Mannes überein. Nur auf Grund eines Konstruktionsfehler explodierten die Bomben nicht.

Über die Identität des Festgenommenen, der am Sonntag dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden soll, ist jetzt auch etwas bekannt geworden. Es handelt sich um einen 21 Jährigen Studenten der Mechatronik aus dem Libanon, der seit 2004 in Deutschland lebt. Sein Vorname wird mit Yusuf oder Youssef Mohamad angegeben. Der mutmaßliche Bombenleger war dabei sich abzusetzen, als er festgenommen wurde. Seine Wohnung, in einem Studentenwohnheim in Kiel, wurde durchsucht. In einem nahen Gewässer wurden CDs und ein Computer gefunden.

Es bestätigen sich also Vermutungen, daß es einen Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten gibt. In dem Bombenkoffern war eine Tüte aus dem Libanon und ein Zettel mit einer Telefonnummer aus dem Libanon gefunden worden. Es könnte sich also um eine Art von Unterstützunghandlung oder Solidaritätstat für die terroristische Hisbollah gehandelt haben.

Doch was haben “wir” getan, damit solche Menschen bereit sind, Unschuldige in den Tod zu reissen? Es ist weniger das, was “die westliche Welt” macht, sondern eher das, für was sie steht: Aufklärung, Menschenrechte, Selbstbestimmung des Einzelnen und viele andere Dinge, die im krassen Widerspruch zur bunten Peter-Pan-Welt der Islamisten stehen.

Aber wahrscheinlich haben die Terroristen unsere Menschenrechte als Herrschaftsideologie des Westens wahrgenommen und haben sich berufen gefühlt einen auf Resistance zu machen. Ist ja auch logisch, denn wer sollte sonst Schuld sein ausser “wir”?


2 Kommentare

“Israel ist ein Feind”

und Assad ein Vollidiot. Eigentlich wollte heute Außenminister Steinmeier nach Syrien fliegen, um dort mit dem syrischen Diktator Assad über den Friedensprozeß im Nahen Osten zu reden. Doch nach der friedensfeindlichen Hassrede des syrischen Diktators hat Steinmeier davon Abstand genommen. In einer Rede hatte Diktator Assad, dessen Land zur Achse der Idioten gezählt wird, sich offen zur Unterstützung der terroristischen Hisbollah bekannt:

Denjenigen, die Syrien vorwerfen, es unterstütze die Hisbollah, sagen wir, daß dies für uns eine große Ehre ist und ein Orden an der Brust jedes Arabers.

Jetzt wird immer deutlicher, daß das Drängen auf einen Waffenstillstand ein vollkommen falsches Signal war. Jetzt feiern die arabisch-islamistischen Fundamentalisten den Waffenstillstand als Sieg über Israel. Erst wenn die Fanatiker besiegt sind, wird es die Chance auf einen wirklichen Frieden geben. Was ein Verbrecher und Hetzer wie Assad, der einen eliminatorischen Antisemitismus predigt, vom Frieden hält, machte er auch gleich deutlich:

Selbstverständlich schließen wir Israel aus dem Friedensprozess aus, denn Israel ist ein Feind.

Mit solchen Leuten soll man verhandeln? Das hat sich wohl auch der Außenminister gefragt und hat sich die Frage dahingehend beantwortet, daß man mit Hetzern nicht über den Frieden reden kann. Bei seiner Rede sagte Assad auch gleich, was er von Israel hält. Denn Israel sei

auf der Grundlage von Aggression und Expansion gegründet worden – und daran hat sich nichts geändert.

Jetzt sollte doch dem letzten Simpel deutlich werden, wer im Nahen Osten die Aggressoren sind und wer keinerlei Interesse am Frieden hat. Die Hisbollah weigert sich die Waffen abzugeben und der heutige Raketenangriff der Hisbollah zeigte auch warum.

Die Krönung des heutigen Tages ist die Drohung von Ahmed Chatami, Mitglied des Wächterrats, der den geistlichen Führer des klerikal-faschistischen Regimes im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, berät: Ahmed Chatami drohte damit Tel Aviv mit Raketen zu beschiessen. Liebe Friedensfreunde, seid ihr schon dabei Demonstrationen gegen die Kriegshetzer aus Syrien und dem Iran zu planen? Sind dann auch eure arabischstämmigen Friedensfreunde wieder dabei? Mit denen hattet ihr doch in den letzen Wochen für den Frieden demonstriert. Oder ist das alles nur Friedenrhetorik gewesen, um euren Hass auf Juden und Israel zu tarnen? Ich erwarte gespannt die Demo-Aufrufe.


1 Kommentar

Die Umsetzung der UNSR-Resolution 1701 ist gefährdet

Ab heute früh 7 Uhr MESZ sollen die Waffen im Libanon schweigen. Die UNSR-Resolution 1701 soll den Frieden wiederherstellen. Doch es bleiben große Zweifel, ob 1701 wirklich so umgesetzt werden kann oder ob es sich hierbei nur um eine weitere UN-Luftnummer handelt. Die Kernpunkte von 1701 sind:

  • Vollständiges Ende der Kampfhandlungen.
  • Die UNO-Truppe im Südlibanon (UNIFIL) soll von 2000 auf 15.000 Soldaten aufgestockt werden. Sie soll der libanesischen Armee dabei helfen, die Kontrolle über den Süd-Libanon zurückzugewinnen und dort die Hisbollah als bewaffnete Terroristen zurückdrängen.
  • Die Entwaffnung der Hisbollah.
  • Gegen den Libanon wird ein Waffenembargo verhängt. Ausgenommen ist die libanesische Armee und die Unifil.
  • Bedingungslose Freilassung der beiden entführten israelischen Soldaten.

So verkündet die Hisbollah, daß sie keinesfalls die Waffen abgeben möchte und Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy erklärte, daß die UN-Truppe die Hisbollah nicht gewaltsam entwaffnen wird. Auch die libanesische Regierung scheint sich weigern, die Entwaffnung der terroristischen Hisbollah durchsetzen zu wollen. Dann wird die UNIFIL wohl weiter tatenlos der Hisbollah beim Mordhandwerk zuschauen. In solch einer komplett unübersichtlichen Lage sollten keinesfalls deutsche Soldaten geschickt werden. Denn eine Blamage deutet sich an: solange die Hisbollah nicht entwaffnet und ihre Führer neutralisiert wurden, solange wird der Terror und die Hetze gegen Israel weiter gehen.

So bestehen massive Zweifel, ob der Frieden von langer Dauer sein wird. Es liegt jetzt an der Hisbollah die Waffen abzugeben und die Geiseln freizulassen. Sollte die Hisbollah sich weigern, dann muss die UNIFIL zur Tat schreiten. Aber ob diese den Mut hat gegen die Verbrecherbande um Nasrallah gewaltsam vorzugehen?


5 Kommentare

Samstag: “Internationaler Tag des Protestes und der Solidarität”

Am Samstag ist wieder Großkampftag im Lager der Gutmenschen, Pseudo-Pazifisten, Friedensbewegten, Terroristenversteher und rinks-lechter Sektierer. In Berlin wird für den Frieden demonstriert. Es geht vom roten Rathaus zum Potsdamer Platz. Das Motto der Demo lässt übles erahnen, denn es ist doppeldeutig:

Für einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand – gegen den Krieg in Libanon und Palästina

Mit an Bord ist ein sehr breiter Kreis von Unterstützern u.a. Linksruck, DKP Berlin, WASG-Berlin (Bundesvorstand), Linkspartei.PDS, ver.di Bezirksvorstand Berlin, Achse des Friedens, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF), Ostermarsch Ruhr Komitee, Anti-G8-Bündnis, Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e.V.

Der Demo-Aufruf enthält 7 Forderungen, die mehr als einseitig wirken:

1. einen sofortigen, bedingungslosen Waffenstillstand, der den vollständigen Rückzug der israelischen Truppen aus Libanon und dem Gaza-Streifen sowie die sofortige Einstellung jeglicher Kampfhandlungen aller Seiten beinhalten muss

Das hört sich eigentlich ganz toll an, aber jeder Waffenstillstand muss die Umsetzung der UNSR-Resolution 1559 umfassen, also die Entwaffnung der Hisbollah und die Freilassung der beiden israelischen Geiseln.

2. umfassende humanitäre Hilfe einschließlich der Aufnahme von Verletzten und Kranken in Deutschland

Werden auch Verletze im Iran behandelt?

3. die unverzügliche Einleitung eines politischen Verhandlungsprozesses zwischen allen Beteiligten für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden auf der Grundlage aller diesbezüglichen UNO-Resolutionen

Dazu müssten Hisbollah und Hamas entwaffnet werden und die Hamas und der Iran müssen Israel anerkennen. Aber wie soll man mit Gruppen und Staaten verhandeln, die einem anderen Land das Existenzrecht absprechen?

4. den unverzüglichen Stopp aller Waffenlieferungen in die Region des Nahen Osten einschließlich der deutschen Waffenlieferungen an Israel

Deutschlands militärische Hilfsleistungen für einen bedrohten demokratischen Freund werden explizit erwähnt, während die umfangreichen Waffenlieferungen des iranischen Mullah-Regimes und der syrischen Baath-Diktatur an die Hisbollah nicht erwähnt werden.

5. die Gewährleistung der friedlichen Koexistenz eines unabhängigen und lebensfähigen Staates Palästina an der Seite des Staates Israel in sicheren Grenzen und ohne Bedrohung durch andere

Ist es nicht eher so, daß Israel seit dem Rückzug aus dem Süd-Libanon und Gaza mit täglichen Raketenangriffen der Hamas und Hisbollah leben muss? Israel ist zum Frieden bereit, doch jedesmal wenn besetzte Gebiete von Israel geräumt wurden, war die Antwort Terror.

6. die Rückkehr aller Flüchtlinge in ihre angestammten Orte im Südlibanon und ihre Entschädigung.

Volle Zustimmung. Die mind. 250.000 Israelis, die ihre Häuser und Wohnungen, auf Grund der Hisbollah-Terrorangriffe, fluchtartig verlassen mussten, haben das uneingeschränkte Recht zurückzukehren und haben Anrecht auf eine Entschädigung, die seitens der Hisbollah, des Libanon, Syriens und des Irans zu bezahlen ist. Auch die Libanesen sollten durch das iranische Mullah-Regime entschädigt werden.

7. keine NATO-Truppen in den Libanon.

Warum sollen Nato-Soldaten nicht im Libanon für Frieden sorgen? Diese sind sehr wohl in der Lage die Hisbollah zu entwaffnen und weiteren Terror durch die Hisbollah zu verhindern. Auch kann sie die Inhaftierung des Hisbollah-Terroristen Nasrallah ermöglichen. Das könnten natürlich Gründe dafür sein, daß der Aufruf diese Forderung enthält.

Zu den den Unterstützern der Demo gehört auch der Dachverband Arabischer Vereine. Dessen Vorsitzender Nabil Rachid gab der linken Tageszeitung “junge Welt” am 4.8. ein Interview. Dort beklagt er sich bitter über das, von Innensenator Körting, erlassene Verbot, mit Fahnen der Hisbollah oder Portraits des Terrorchefs Nasrallah durch Berlin zu ziehen und verklärt Nasrallah zum arabischen Widerstandskämpfer:

Nasrallah ist für viele Menschen arabischer Abstammung ein Symbol des Widerstands geworden, deswegen tragen sie sein Bild.

Auch wenn die Solidarität mit Nasrallah und der Hisbollah hier eher versteckt bekundet wird und das Vehikel des einfachen arabischstämmigen Menschen benutzt wird, so wird doch die Intention von Nabil Rachid deutlich:

Die Unbeweglichkeit [Anmerkung des Autors: der Friedensbewegung] kommt daher, daß Israel der Aggressor ist.

Hier wird, wenn auch verklausuliert, fast eins zu eins die Hisbollah-Propaganda übernommen. Die Polizei sollte am Samstag genau hinsehen und bei jeglicher Propaganda für die Hisbollah einschreiten und auch Parolen wie “TOD ISRAEL” unterbinden.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 3.432 Followern an