Telegehirn

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Huzzah for Mr. Wiary!

Heute vor 15 Jahren erfand er das Wiary und ich gratuliere überschwänglich dem Erfinder. Das sich der Name Wiary nicht etablieren konnte, ist nicht wirklich seine Schuld, denn er war mehr als ein Jahrzehnt auf der ganzen Welt für Frieden und Eierkuchen im Einsatz und in der Zwischenzeit wurde seine Idee gestohlen und in Blog umbenannt. Auf das die nächsten 15 Jahre genauso so fruchtbar werden. In der nächsten Woche verrate ich dann, wie und wann, einige meiner Freunde und ich das Internet erfanden.


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Spiegel Online, du Opfer!

Spiegel Online übernimmt von perlentaucher.de die Artikelserie “Heute in den Feuilletons” und kontrolliert den übernommenen Inhalt anscheinend nicht. Ok, ich gebe zu, dass es für viele Menschen sehr schwer ist, zwischen “Jungle World” und “junge welt” zu unterscheiden. Die Artikelreihe “Heute in den Feuilletons” befasst sich, wie der Name ja schon erahnen lässt, mit den deutschsprachigen Feuilletons unserer Medienlandschaft. Der Perlentaucher zitiert am 13. Januar aus einem NZZ-Artikel von Joachim Güntner zum Thema “Opferkultur”. Wobei es sich nicht wirklich um ein Zitat handelt.

Bei der NZZ steht im Original:

nzz-original.jpg

Beim Perlentaucher und natürlich auch bei Spiegel Online findet sich dagegen die Fälschung:

deutschland-du-opfer.jpg

Wie jetzt? Sind die pöhsen Antideutschen jetzt auch noch zu “DDR”-Nostalgikern mutiert? Dazu treiben sie sich im Umfeld der national-bolschewistischen Postille “junge welt” herum? Wenn das jetzt wirklich so ist, dann hänge ich mal schnell eine “DDR”-Fahne raus und abonniere die “junge welt”. Als antideutscher Stalker muss ich ja mit der Zeit gehen.

Die intellektuelle Unterschicht scheint nicht einmal mehr Copy&Paste zu beherrschen oder es handelt sich um eine wohlkalkulierte Fälschung im Bartelschen Sinne.

Nachtrag:

Der Perlentaucher und auch Spiegel Online haben inzwischen den Unterschied zwischen “junge welt” und “Jungle World” begriffen und das korrigiert, aber weiterhin gelten Antideutsche als “DDR”-Nostalgiker. Es lebe der Antideutsche “DDR”-Nostalgiker!

version3.png

Dank an SIG für den Hinweis und den screen shot.


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J’Accuse!

Ich klage heute mal keine Antisemiten, Antizionisten, Antiimperialisten, Rassisten, Faschisten (Ob rot oder braun.) oder Diktatorenfreunde an. Ich möchte auf einen sehr beschämenden Vorgang hinweisen, denn ein schlimmer sexueller Denunziant treibt in der Blogosphäre sein Unwesen. Jetzt ist diesem sexuellen Denunzianten die Maske vom Gesicht gerissen worden. Wieder einmal hat die political correctness gesiegt.

Wie heißt es?

Den Sexisten eine kleben!

Immer feste druff…


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Der Täter muss immer ein Jude sein

Der vorgebliche “Friedensaktivist” Shraga Elam hat angeblich eine Mordrohung erhalten und viele seiner Gesinnungsgenossen erklären sich nur Minuten nach einem Anruf bei Elam solidarisch mit ihm und wissen auch längst wer hinter der ominösen und “anonymen” Drohung steckt: Henryk M. Broder!

Schauen wir uns doch mal das “Opfer” an: Elam, ein Duzfreund des berüchtigten Antisemiten Jemal Karsli, hatte auch keinerlei Berührungsängste gegenüber dem verurteilten Holocaustleugner David Irving und trat mit ihm in Kontakt. In einem Interview mit dem berüchtigten Muslim-Markt erklärte der Antizionist Elam, “dass Vergleiche Israels mit NS-Deutschland absolut zulässig sind” und auch ansonsten fällt der in der Schweiz lebende Shraga Elam eher durch allerlei Peinlichkeiten und Narreteien auf.

Am 18. November sprach ein (angeblich) Unbekannter, der mit einem “russischen Akzent” Deutsch sprach, eine Nachricht auf Elams Mailbox:

“Hallo Shraga, warum nimmst du den Hörer nicht ab bei deinem Mobilfunktelefon? Henryk-M-Broder-Brigaden haben dich zum Tod verurteilt. In deinem Hauseingang Konradstraße 14, wirst du erschossen, wie Politkowskaja, Scheißkerl, Verräter.”

Henryk-M-Broder-Brigaden! Ich lache mich schlapp! So einen Blödsinn kann nur einer aus der israelkritischen Szene verfasst haben. Denn nun können einige der Gesinnungsgenossen Elams, allesamt Israelkritiker erster Kajüte, eine Verleumdungs- und Propagandakampagne starten, auf die Herr G. aus Rheydt stolz sein würde. Am selben Tag noch war Arne Hoffmann zur Stelle und empörte sich. Empörend ist auch sein Interview mit dem Muslim-Markt und er verteidigte im Jahr 2005 den CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann.

Am 19.11. kamen dann noch Anis Hamadeh und das Krienen (hier unbedingt die Kommentare lesen!) dazu. Bei Hamadeh heisst es:

Zwar ist Broder nicht dafür verantwortlich, wenn jemand vorgibt, in seinem Namen oder in Verbindung mit seinem Namen zu sprechen, jedoch schüren Broders aggressive Äußerungen ein Klima, in dem Vorfälle wie der oben dokumentierte wie eine Konsequenz wirken können, wird doch von Broder das gezielte Töten von Menschen in Palästina, im Libanon und anderswo immer wieder öffentlich gerechtfertigt.

Dümmer geht es kaum noch. Da ruft ein Agent Provokateur bei Elam an und spricht praktischerweise auf die Mailbox. Damit es auch ja Beweise für die gefakte Morddrohung gibt und man mit einer Aufzeichnung hausieren gehen kann. “Plötzlich” werden die kommunisten-online ebenfalls aktiv und diese haben eine blumige Headline verfasst:

Helft den Mordbanditen gegen Shraga Elam zu fassen!

Da bekam ich einen Schreck: Wurde Elam schon längst ermordet? Weiter heisst dort: “Der Anrufer ist wahrscheinlich ein russischer Jude.” Welch ein Fortschritt! Früher konnten die Nazis Juden am Aussehen erkennen. Heute können Kommunisten Juden schon an der Stimme erkennen! Und wie in alten Sowjetzeiten wird das treue Volk gefragt: “Vielleicht ist er Euch schon aufgefallen. ” Der unbekannte russische Jude kommt angeblich aus dem Raum Stuttgart. Jedenfalls laut dem Schreiben der Telefongesellschaft. Volk sei wachsam: der unbekannte russische Jude treibt im Raum Stuttgart sein Unwesen!

Hier werden billigste Vorurteile und Judenhass geschürt. Der Anrufer kann ja auch nur ein osteuropäischer Kaftan-Jude im Dienste der Illuminaten gewesen sein. Hatten nicht schon unsere Großeltern da ein paar Probleme mit diesen Leuten und gab es nicht eine (End)Lösung?

Ebenfalls am 19.11 kommentiert dann Arne Hoffmann den Kommentar von Anis Hamadeh und einen Tag später legt Arne Hoffmann noch einmal ordentlich nach: er veröffentlicht einen angeblichen “Leserbrief“. Der Absender “möchte aber aus Gründen, die aus seiner Mail hervorgehen, nicht, dass sein Name öffentlich gemacht wird.” Schon klar! Informantenschutz!

Am 22.11 veröffentlicht Arne Hoffmann einen weiteren “Leserbrief“. Dieser ist mit “Uwe Bieser” unterzeichnet. In dem “Leserbrief” heisst es:

Allerdings, so ganz ungeschoren kommt er mir nicht davon, der Herr Broder. Einige Tage sind ja nun vergangen, seit Shraga Elam eine bizarre Morddrohung von einer vermeintlichen Henryk-Broder Brigade erhielt.

Mal sehen was passiert, wenn Morddrohungen einer angeblichen Arne-Hoffmann-Brigade auftauchen. Jetzt wird es richtig lächerlich und der Kampagnencharakter der ganzen Affäre wird deutlich:

Nun ergeht eine Morddrohung im Namen Broders. Und Broder, der, sofern an den selbsternannten Broder-Brigaden etwas dran sein sollte, sicherlich einen Einfluss auf diese verwirrten Geister haben dürfte, schweigt. [...] Nein, ich unterstelle dem Broder nicht, dass er wirklich erfreut wäre, wenn Shraga Elam getötet würde. Schon gar nicht in seinem Namen. Aber er sollte sich mal daran erinnern, was er den friedlichen Muslimen ins Pflichtenheft schrieb. Was zögert er also?

Herr Arendt ist natürlich auch mit dabei und veröffentlicht auf seinem “Palästina-Portal” eine Chronologie der Verleumdungskampagne gegen Henryk M. Broder angeblichen Drohungen des Anrufers. Eine schlechte “Fälschung” ist auch die angebliche Mail des “Central Command Henryk M. Broder Brigades”. Gestern ist dann der Pöbelblogger artur auf den Zug aufgesprungen:

Es wundert mich überhaupt nicht, dass sowas aus den Fankreisen des Herrn B. kommt.

Da artur in den seltensten Fällen mit realem Wissen brillieren kann, bleibt ihm auch hier nur wilde Spekulation und Verleumdung. Er hält es zwar für abwegig (also nicht unmöglich!), daß Broder ( laut artur “zu intelligent“. Klar: HMB ist ja Jude!) der Subcommandante der HMB-Brigaden ist, aber das jüdische Brodersche Gift wirke laut artur ja “hervorragend in so mancher Weichbirne.

Es ist an der Zeit, daß diese Leute ihr billiges Schmierentheater beenden und wieder einen Bezug zur Realität bekommen. Ihnen sind die Argumente ausgegangen und da bleibt diesen Leuten jetzt, wo jeden Tag Lügengebilde der “Israelkritiker” zusammenfallen, nur der Weg der Verleumdung und des Rufmords. Auslöser der ganzen Kampagne ist die versuchte Ausladung von Henryk M. Broder. Dieser sollte nach dem Willen gewisser Kreise nicht an einer Veranstaltung in Zürich teilnehmen dürfen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören u.a.: Erhard Arendt, Shraga Elam, Anis Hamadeh und Tanja Krienen. Das sollte eigentlich deutlich machen wer hier welches Spiel spielt. Das auch alte Bekannte wie Norman Paech, Rupert Neudeck und Heike Hänsel die Ausladung Broders forderten ist wenig verwunderlich.


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Gegendarstellungen auch in Blogs angekommen

Gegendarstellungen findet man meist in Zeitungen und manchmal werden auch welche im Fernsehen verlesen. Aber in einem Blog habe ich bisher auch noch keine gelesen. Eines war aber klar: das so ein Nerd wie Marcel Bartels der erste Blogger sein würde, der eine Gegendarstellung bringen muss.

Wenn ich das gewusst hätte…dann wären harte Maßnahmen gegen diesen Nerd gar nicht nötig gewesen, oder?


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Dreiklassenwahlrecht?

In einer Pressemitteilung des Libertären Instituts und von Andre Lichtschlag, dem Herausgeber von eigentümlich frei, wird der Entzug des Wahlrechts für “Nettostaatsprofiteure” gefordert. Die Kernaussage der Erklärung:

Vielleicht sollte ernsthaft über folgende Idee nachgedacht werden: den Entzug des Wahlrechts für alle Nettostaatsprofiteure. Wählen dürfen demnach in Zukunft nur noch die Nettosteuerzahler, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft. Ein solcher Wahlrechtsentzug für die Unproduktiven wurde bereits in den 70er-Jahren von Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek angedacht und kürzlich von Ökonomieprofessor Hans-Hermann Hoppe aus Las Vegas präzisiert.

Das ausgerechnet der Nettostaatsprofiteur Hoppe mit dabei ist, wo er doch an einer staatlichen Universität in Las Vegas tätig ist, sollte einem schon die Sinnentleertheit der Forderung deutlich machen. Nun könnte man sich fragen, ob es sich nicht um eine Posse handelt. Eine wohl durchdachte Provokation eben, denn nichts regt den nichtwählenden Kleinbürger mehr auf, als wenn ihm jemand sein, nicht genutztes und so verachtetes, Wahlrecht streitig machen will. Andererseits ist diese Thema doch zu wichtig und zu bedeutend, als das man darüber Scherze machen oder Possen reissen dürfte. Vergessen wir nicht liebe Mitverschwörer: Wir sind in Deutschland. Jenes Land das den humorlosen Witz erfand.

Die Forderung des Libertären Instituts würde faktisch die Wiedereinführung des Dreiklassenwahlrechts bedeuten. Auch sind Nettostaatsprofiteure überdurchschnittlich oft Nichtwähler und in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit ist die Wahlbeteiligung meistens sehr niedrig. Deshalb nehmen viele der Nettostaatsprofiteure die Forderung des Libertären Instituts vorweg und bleiben den Wahlen fern.

Die Reaktionen innerhalb der Blogosphäre sind deutlich. Der Fordererung des Libertären Instituts wird deutlich eine Absage erteilt. Doch es gibt, mal wieder, eine Ausnahme.

So findet Rayson, von den Bissigen Liberalen, eindeutige Worte und macht klar, daß die Nettotransferempfänger (Sehr hübsches Wort) in den meisten Fällen nicht freiwillig in diese Lage geraten sind, sondern von der Politik und Lobbyverbänden in diese Zwangslage gebracht werden. Zum Abschluss resümiert Rayson:

Nein, dieses Niveau an menschenverachtender Selbstgerechtigkeit, das Lichtschlag (lassen wir doch die Maskerade sein) da offenbart, diskreditiert ihn, seine Zeitschrift, sein Institut und die ganze Baggage der Hoppe-Pferdchen. Für immer. Das ist nicht liberal, das ist auch nicht libertär. Das ist faschistisch.

Die Freiheitsfabrik zieht einige Beispiel heran und entlarvt die Schwachstellen der Forderung “Weniger Demokratie wagen” und Bodo Wünsch bezeichnet die Presseerklärung als illiberale Geschreibsel und verweist darauf, daß die “Libertäre Plattform in der FDP” (LP/FDP) nie eine solche Pressemitteilung autorisiert hat. Auch Oliver Luksic erteilt der “libertären” Forderung eine klare Absage und betont die Wichtigkeit des allgemeinen Wahlrechts:

Das allgemeine Wahlrecht eine ist Errungenschaft, für die gerade Liberale gekämpft haben, die ich nicht aufgeben will- was auch meiner Meinung nach ( zu Recht) dem Grundgesetz wiedersprechen würde.

Greg B. Grabinski erkennt, wohl als einziger Blogger, die Satire innerhalb der Forderung und glaubt, daß man damit die Demokratie retten könne.

Die Ausnahme bildet der Blog der angeblich politisch Unkorrekten. Diese übernehmen fast unkommentiert den Text von Lichtschlag und Co. und unterstreichen damit wieder einmal ihre antidemokratische Haltung.

Als Fazit bleibt zu sagen, daß die Forderung nach einem Ausschluß von Nettostaatsprofiteuren vom Wahlrecht eine unsinnige, wenig hilfreiche und selten dämliche Forderung ist. Doch auch einige der Reaktionen sind als hysterisch zu bezeichnen.

Besonders am äussersten linken Rand der Blogosphäre kriecht jetzt die eine oder andere politisch inkontinente Ratte aus ihrem Loch und bringt gleich eine ganze Partei in Zusammhang mit der Presseerkärung des Libertären Instituts. Volksverhetzung und Verleumdung sind eben das Steckenpferd der Etatisten und Nationalisten, egal ob rinks oder lechts.

Den “Libertären” um Andre Lichtschlag und nicht nur denen, möchte ich noch folgendes Zitat mit auf den Weg geben:

Mit einem Wort, wir weisen alle privilegierte, patentierte, offizielle und legale Gesetzgebung, Autorität und Beeinflussung zurück, selbst wenn sie aus dem allgemeinen Stimmrecht hervorgegangen sind, in der Überzeugung, daß sie immer nur zum Nutzen einer herrschenden und ausbeutenden Minderheit gegen die Interessen der ungeheuren geknechteten Mehrheit sich wenden können.

In diesem Sinne sind wir wirklich Anarchisten.

Michail Bakunin aus “Gott und der Staat


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Endlich wird durchgegriffen: Hitler und der päpstliche Nuntius abgeführt

Auch wenn das Durchgreifen 70 Jahre zu spät kommt: besser spät als nie…

Am Mittwoch zog der Aktionskünstler Wolfram P. Kastner zusammen mit dem Lektor Georg Ledig durch München. Kastner war als päpstlicher Nuntius und Ledig als Hitler verkleidet. Eigentlich sollte die Aktion geheim bleiben, doch ein Münchener Radioreporter plauderte die Aktion einen Tag vorher aus. So war die Polizei in höchster Alarmbereitschaft und wartete gespannt auf die Ankunft des Führers in der Hauptstadt der Bewegung.

Schon kurz vor der Ankunft des Führers nahm die Polizei, angeführt von den Beamten des Kommissariat 142, einen Mann fest, der Flugblätter von Wolfram P. Kastner verteilte. In dem Flugblatt wird die Trennung von Staat und Kirche, sowie die Kündigung des Reichskonkordats von 1933 gefordert. Dieses Konkordat ist bis heute gültig und sichert der Kirche zahlreiche Privilegien.

Angesichts des bevorstehenden “Staatsbesuchs” von Joseph Ratzinger in Bayern ist die Ordnungsmacht besonders “sensibel” und griff entschieden durch. Die SZ berichtet weiter:

Staatsschutzbeamte in Zivil nahmen sich dann Kastner selbst vor. Zwar ist der gegen jedwede Bevormundung resistent, angesichts der bulligen Beamten, die ihn einkreisten, versuchte sich der Künstler lieber aufs Rausreden. Erstens veranstalte er lediglich eine Kunstaktion, zweitens verteile er keine Flugblätter und drittens stelle er gar keinen Papst dar, sondern einen päpstlichen Nuntius. Somit könne er den Papst gar nicht beleidigen, gab der jetzt fast fröhliche Kastner in seinem weißen Kirchenkostüm zu Protokoll.

So konnte die Polizei nicht viel machen, was sie jedoch nicht daran hinderte die beiden Künstler bei ihrer Aktion weiterhin massiv “zu begleiten”:

Zivilbeamte nahmen jede Äußerung auf, um Beweise für ein beleidigendes Verhalten Kastners zusammen zu bekommen.

Kennt man ein solches Verhalten staatlicher Organe nicht eher aus der Zeit der DDR? Aber es kommt noch besser. Denn die Polizei hatte nur ein Ziel: die Störer loszuwerden. An die Wand stellen schied schon alleine deswegen aus, weil es zu viele Zeugen gab und es natürlich vollkommen aussergesetzlich wäre. Aber auch in Bayern ist die Polizei im Besitz von Phantasie und dann wird sich eben mal schnell etwas zusammengebastelt:

Der rettende Einfall aus polizeilicher Sicht kam dann Kommissariatsleiter Werner Maier. Am Marienhof leitete er Kastner und Ledig plötzlich in Richtung Polizeipräsidium um. Eine richtige Festnahme traute sich Maier zwar nicht, doch handle es sich hier um eine nicht angemeldete Versammlung. Der Einwand des Duos, man sei doch nur zu zweit, und an einer Versammlung müssten mindestens drei Leute teilnehmen, ließ Maier nicht gelten. Im Präsidium war der Spaß endgültig vorbei: Kastner und Ledig mussten die Kostüme abgeben. „Gefahrenabwehr“, hieß es bei der Polizei.

Damit war der Besuch des Führer in der Hauptstadt der Bewegung beendet. Das die Polizei München eine ganz neue Rechtslage geschaffen und hat und jetzt auch Ansammlungen von zwei Menschen als anmeldungspflichtige Versammlung definiert, ist ein Durchbruch im Demonstrationsrecht. Jetzt können auch zwei Menschen eine Demo anmelden und durchführen. Da soll mal einer sagen, daß Bayern nicht führend in Sachen Bürgerrechte wäre.


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“Einem Nicht-Muslim kann nicht geglaubt werden, bis das Gegenteilige bewiesen wird.”

Ok. Es geht nur um den Kauf von Fleisch. Meine Freunde vom Muslim-Markt, die ja immer noch auf Verstärkung ihrer antizionistischen Front hoffen dürfen (auch wenn sich die “Ehrenbotschafterin” Sarah Connor bisher zurückhält.), hatten ein ernsthaftes Problem zu diskutieren:

Assalamu Alaykum liebe Geschwister, leider konnte ich im Internet keine genaue Antwort auf die Frage finden, ob das Geflügel bei Aldi, Lidl und Co. halal ist. Ich habe schon des öfteren gehört dass das so sein soll, aber sicher bin ich nicht. In meiner Stadt gibt es nur eine Möglichkeit halal-Fleisch zu kaufen. Und dieser Quelle traue ich eigentlich nicht. Denn in dem Laden wird auch Alkohol verkauft. Außerdem macht das Fleisch meist keinen so guten Eindruck. Ich wäre froh, wenn ich bei den obengenannten Discountern auf Geflügel zurückgreifen könnte. Wa Alaykum Assalam, Iman

Das kann ich schon vollkommen verstehen. Ich hätte wohl auch panische Angst davor, vom höheren Wesen bestraft zu werden, nur weil Aldi, Lidl und Co. keine Rücksicht auf meine religiösen Verpflichtungen nehmen.

Einige NutzerInnen hatten schon empfohlen, daß man nur bei türkischen Läden Fleisch kaufen sollte und dann hatte der Nutzer S-Mahdi01 die rettende Idee:

Prinzipiell gilt:

*** Einem Muslim oder einer muslimische Firma, der behauptet halal-Fleich zu verkaufen, kann geglaubt werden, bis das Gegenteilige bewiesen wird oder man anhand von seinem Verhalten entnehmen kann, dass man ihn absolut nicht vertrauen kann. Eine Überprüfung ist nicht verpflichtend, ja sogar verboten! Selbst wenn der Muslim nicht ausdrücklich halal schreibt, aber das Gegenteilige nicht behauptet, gilt als halal.

*** Einem Nicht-Muslim kann nicht geglaubt werden, bis das Gegenteilige bewiesen wird.

Ja, ja. Es geht ja nur um die Frage, ob einem Nicht-Muslim beim Kauf von Fleisch geglaubt werden darf.

Fazit:

* Von allen türkischen, arabischen und andere muslimische Firmen und Läden kann Fleisch eingekauft werden, bis man irgendwie zufällig feststellt, er ist nicht OK.

* Von allen nicht-muslimische Läden und Firmen kann kein Fleisch gekauft werden, es sei denn man gewiß weiß, dass deren Lieferanten Muslime sind. Dementsprechend gilt das Fleisch in Lidl, Aldi und andere als nicht-halal.

Das dürfte ja ein herber Rückschlag für die Discounter bedeuten. Wäre das Fleisch von Aldi Halal, wenn die Brüder Albrecht zum Islam übertreten würden? Denn ein richtiger Muslim lügt ja nicht, weil er Angst vor der nach-irdischen Strafe hat.

Der Muslim-Markt beeilte sich das oben geäusserte klarstellen:

Wir bitten bei den noch so gut gemeinten Formulierungen erheblich mehr Acht zu geben, was man da schreibt, denn es ist verheerend, was andere daraus verstehen können und mit solchen Aussagen machen sich Muslime mitschuld an Fehlern und Missverstädnissen zu der Mehrheitsgesellschaft und schüren Hass, der auf Unbedachtheit, Ungenauigkeit und inakzeptablen Formuliereungen basieren.

Ach ja, zu der ganzen Fleischsache meint der Muslim-Markt:

Das ist grundsätzlich EXTREM missverständlich! Es gibt nirgend im Islam eine Regel, die besagt, dass man einem Nicht-Muslim nicht glauben darf.

Da bin ich aber beruhigt!

Die Situation ist nur bei Fleisch eine spezielle! Bei Fleisch (im Gegensatz zu Nichtfleisch) muss der Muslim die Überzeugung erlangen, dass es halal ist, damit er es essen darf. Hingegen bei Nicht-Fleisch müsste er die Überzeugung erlangen, dass es haram ist, damit er es nicht essen darf.

Nur beim Fleisch…Puh! Gut zu wissen, sonst gibt es noch Missverständnisse.


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Superheld der Blogosphäre

Ein erneutes Quiz bringt es ans Tageslicht: Telegehirn ist ein Superheld. Nicht so ein etablierter und glatter Superheld wie Ulysses. Beim ihm ergab der Test, daß er Superman ist.

You are Green Lantern

Green Lantern
100%
Hulk
80%
Batman
65%
Spider-Man
55%
Catwoman
55%
Robin
53%
Superman
50%
Supergirl
48%
The Flash
45%
Iron Man
40%
Wonder Woman
38%
Hot-headed. You have strong
will power and a good imagination.

Click here to take the Superhero Personality Quiz

Green Lantern? Wer ist das denn? Nähere Infos gibt es hier, hier, hier und hier. Ich werde mir mal gleich eine Laterne suchen und dann einen Ring fertigen.


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Lone Callboy: I surrender

Jede Geschichte geht einmal zu Ende. Meist geschieht das völlig unerwartet und so ist es auch diesmal. Denn auch einem Helden wie Lone Callboy geht einmal die Luft aus. Vielleicht ist auch seinem treuen Pferd Justizbus etwas schreckliches passiert. Wir wissen es nicht. Auch wissen wir nicht, ob der Lone Callboy beim Verfassen der Kapitulationserklärung professionelle Hilfe hatte. Kann man beim Alpha-Telefon ganze Texte prüfen lassen? Aber es gibt ja auch Rechtschreibprüfprogramme. Doch es gibt keine Programme, die einem dabei helfen, einen halbwegs runden Text zu verfassen. Egal.

Widmen wir uns der Kapitulationserklärung des Lone Callboy:

Ende April begannen in einigen Blogs Berichte über mich und meine Homepage zu erscheinen. Der Bitte, einige Artikel zu editieren oder zu löschen, die in meinen Augen unwahre Behauptungen über mich enthielten, wurde leider nicht nachgekommen. Die Berichte blieben online, erhielten weitere Aufmerksamkeit und es entstanden daraus neue Artikel.

Das sind eben die dunklen Seiten der Mediengesellschaft. Wenn wirklich unwahre Behauptungen über Torsten verbreitet wurden, dann steht ihm ja der Rechtsweg offen. Ach ja… Den hat er ja schon beschritten. Ohne wirklichen Erfolg. Das hat er jetzt wohl auch erkannt. Man kommt in Versuchung darüber zu spekulieren, ob denn nicht ein Medienberater Torti den Text verfasst hat. Man könnte ja fast Mitleid mit ihm bekommen:

Gleichzeitig wurden zu diesen Beiträgen gegen mich beleidigende und verunglimpfende Kommentare verfasst, die ebenfalls nicht gelöscht wurden. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der Spott über mich im Internet. Ich war schockiert und sah keinen anderen Ausweg, als dieser Berichterstattung mit Hilfe juristischer Schritte Einhalt zu gebieten.

Gegen “Dandy StalkerDobschat und gegen den verehrten “Outlaw StalkerFellow Passenger zog der Lone Callboy nicht schnell genug und verlor.

Es kam zu weiteren Missverständnissen und erneuten hitzigen Diskussionen. Doch diese unglückliche und stressige Diskussion muss aufhören. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen bieten keine Lösung.

Schon klar Torsten. Vor allem bietet eine gerichtliche Auseinandersetzung keine Lösung, wenn man immer verliert und auf den Kosten sitzenbleibt.

Ich werde meine Klagen zurückziehen.

Gepriesen sei das Heilige Spaghetti-Monster! Ganz Bloggingville atmet auf! Die Blogging Five haben gesiegt. Der Lone Callboy streckt die Waffen und die Blogger können wieder über (fast) alles schreiben, ohne mit Klagen rechnen zu müssen.

Im Gegenzug bitte ich alle beteiligten Blogger höflichst, sämtliche Artikel und Kommentare zu überprüfen. Ich bitte darum, alle Textstellen, die Beleidigungen, Verunglimpfungen und Herabwürdigungen meiner Person enthalten zu entfernen. Ebenso bitte ich darum, die meines Erachtens unwahren Behauptungen zu löschen, insbesondere Berichte über meine Verlinkungsverbote und Chatprotokolle.

Das schöne an einer Bitte ist, daß man ihr nicht folgen braucht. Da ich ja nie auf der Callboy-Verleubnerliste stand, brauche ich da ja gar nichts überprüfen, denn Telegehirn ist:

ct-siegel-b.jpg

Denn der Lone Callboy hat eine neue und verkürzte Liste auf seine Seite gestellt. Auch der “Stalker” Princo, der schon Eintrittskarten entworfen hat, steht nicht mehr auf der Liste. Doch aus dem großen Kartenverkauf dürfte nichts werden.

Ich bitte die Blogger meinem Wunsch nachzukommen, damit das Ganze ein Ende hat. Ich bitte auch darum, in Zukunft keine beleidigenden oder „spaßig“ gemeinten Artikel mehr über mich zu veröffentlichen. Lasst uns bitte der ganzen Sache endlich ein Ende bereiten.

Hmmm…Dieser Artikel dürfte wohl kaum beleidigend sein und “spaßig” ist er auch nicht. Wirklich. Ich spaße ja nie. Nicht wahr Herr Tacke? Nun ja, Torsten: Ein Ende hat es bisher nicht gegeben, weil Du immer gleich (fast) alle verklagen wolltest, die es wagten über Dich und Deine Klagewut zu schreiben. Ich kann nur hoffen, daß Du Dir wirklich professionelle Hilfe besorgt hast und Dir gesagt wurde, daß Du mal ein paar Gänge zurückschalten solltest.

Danach folgt ein Spendenaufruf von Torsten, den wir mal lieber ignorieren wollen, weil sonst kommt er noch auf die Idee weiter zu klagen, weil seine Kriegskasse so reichlich gefüllt ist. Denn mich beschleicht das Gefühl, daß Torsten weniger aus Einsicht, als aus finanziellen Erwägungen aufgibt. Aber egal. Hauptsache es ist vorbei mit dem virtuellen Amoklauf des Lone Callboy. Ups…Ist diese Formulierung jetzt beleidigend oder “spaßig”? Ich werde mal lieber den Callboy anschreiben und ihn fragen, ob ich das so veröffentlichen kann oder ob er sich angepisst fühlt.

Ach was. Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, was ich über wen schreibe.


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Von Ketten und anderen Missverständnissen

In diesen Tagen wird mal wieder eine schwere Attacke gegen PI geritten. Gegenüber früheren Attacken handelt es sich diesmal jedoch um mehr Masse als Klasse. So lässt sich auch die Vehemenz erklären, mit der gegen die rechts-rechts-Konservativen vorgegangen wird. Eigentlich sollte es eine abgestimmte Kampagne werden, doch dieser Versuch läuft immer mehr aus dem Ruder. Dazu befinden sich auf dieser Linkliste Blogs, die selbst oft über die Stänge schlagen. Hier macht man einige Böcke zum Gärtner. Auch ist die Linie vollkommen. Manche habe die Stossrichtung gegen PI, manche wollen lieber den Bloghoster Myblog in die Verantwortung nehmen.

Den Anfang macht wirres.net und darauf sprangen einige Blogs an, die schon länger in Gefechte mit PI verwickelt sind. Es bildete sich eine Linkkette, die recht schnell auf über 30 Blogs anwuchs. Doch dann wurde die ganze Sache irgendwie seltsam. Zwei Blogs fügten der Linkkette eine Forderung an den Hoster von PI dran. So entsteht der Eindruck, daß die oben aufgelisteten Blogs die Forderung so unterstützen und billigen würden. Als ich dann einen Kommentar von Neun12 entdeckte, wurde meine Vermutung bestätigt, daß nicht alle Blogs von dieser Forderung wissen. Daniel antwortete mir: Natürlich wissen alle, die auf der Liste stehen, dass sie auf der Liste stehen. Sonst hätten sie wohl nicht entsprechende Beiträge verfasst. Aber auch Dobschat und der Bembelkandidat wussten nichts von einer Forderung an Myblog, der sie zugestimmt hätten.

Ironischerweise hat einer der Blogger, der ganz oben auf der Liste steht, eine ganz andere Meinung von dieser Aktion, als durch die Aufnahme in die Linkkette erweckt wird. Ein weiterer ironischer Aspekt ist, daß ich der Aussage dieses Bloggers zustimme:

[...]Wenn ich einen Ratschlag geben darf: Screenshot machen, und ohne einen öffentlichen Ton sofort den Anwalt losschicken. Oder, wenn angesichts von Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten möglich, Strafverfolgungsbehörden einschalten. Allenfalls, wenn ein Impressum fehlt, den Hoster zwei Stunden vorher warnen, dass bei ihm gleich die Luft brennen wird.[...]

Das ich einmal mit dem “Don” einer Meinung sein würde…


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Quiz bestätigt alle Vorurteile

Bei Thomas Matterne habe ich einen Link zu einem nicht ganz ernst gemeinten Quiz gefunden. Mein Ergebnis:

  You scored as Anarchism. <’Imunimaginative’s Deviantart Page’>

Communism
 
100%
Anarchism
 
100%
Democrat
 
75%
Socialist
 
75%
Fascism
 
58%
Republican
 
25%
Green
 
25%
Nazi
 
0%

What Political Party Do Your Beliefs Put You In?
created with QuizFarm.com

Wenigstens 0% Nazi. Aber 58% Faschismus?!? Auch musste eine Stichfrage entscheiden. Ich musste mich zwischen diesen beiden Aussagen entscheiden:

Do you like the thought of total freedom?

Do you believe in a classless society?

Ich habe der oberen Aussage zugestimmt.

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