Telegehirn

Jetzt mit 30% mehr Trollfeminismus!


3 Kommentare

Der islamistische Griff nach der Atombombe

Der iranische Präsident verkündet stolz, daß der Iran jetzt insgesamt 3000 Gaszentrifugen zur Anreicherung von Uran in Betrieb genommen hätte und jede Woche würde eine neue Kaskade von 164 Zentrifugen hinzukommen. Mit 3000 Gaszentrifugen im Dauerbetrieb, wäre der Iran in der Lage, innerhalb von einem Jahr genug hochangereichertes Uran für eine Atombombe herzustellen. Das Regime in Teheran missachtet durch die weitere Inbetriebnahme von Gaszentrifugen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, der damit gedroht hatte, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen, falls dieser die Anreicherung von Uran nicht einstelle. Jedoch muss man doch davon ausgehen, daß die beiden Vetomächte China und Russland härteren Sanktionen gegen den Iran, aus ideologischen und ökonomischen Gründen, ihre Zustimmung im Sicherheitsrat verweigern werden.

Ob man dem Präsidenten der islamischen Republik Iran glauben kann, daß wirklich schon 3000 Zentrifugen in Betrieb genommen wurden und einwandfrei arbeiten, kann man ja durchaus bezweifeln, denn die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) schrieb in ihrem jüngsten Bericht vom 19. August, daß der Iran in Natans bisher 1968 Zentrifugen in Betrieb genommen hätte und 656 sich kurz vor der Inbetriebnahme befinden würden. Wobei man hier beachten muss, daß es dem Iran in der Vergangenheit vortrefflich und erfolgreich gelungen ist, die Inspektoren der IAEA hinters Licht zu führen und sie über das wirkliche Ausmaß und den Charakter des iranischen Atomprogramms, dessen Natur, laut den Aussagen der Mullahs, ziviler Art sein soll, zu täuschen. Auch könnte der iranische Präsident einfach nur ein schäbiges Großmaul sein, daß sich wichtig machen will, aber warum sollte man ihm nicht glauben? In der Vergangenheit hat man oft genug den deutlichen Ankündigungen und offenen Drohungen totalitärer Machthaber keinen Glauben geschenkt und dadurch wahrhaft unmenschlichen Ideologien erst die Möglichkeit gegeben, ihre mörderische Wirkung zu entfalten und Millionen Menschen in den Tod zu reißen. Soll die freie Welt wirklich wieder so lange warten, bis es zu spät ist?

Weiterlesen →


30 Kommentare

Que sera, sera

Es ist der Zeitpunkt gekommen, sich einmal ein paar Gedanken über die kommenden Ereignisse zu machen, denn die Frage, wie es am Persischen Golf und im gesamten Nahen Osten weitergehen wird, ist eine der brennendsten Fragen der heutigen Zeit und vielen Menschen ist es noch gar nicht bewusst, aber es geht schon längst nicht mehr um die Frage Krieg oder Frieden, sondern darum, wann den iranischen Faschisten Einhalt geboten wird. Lassen Sie mich das ganz deutlich sagen: In meinen Augen gibt es keine Möglichkeit sich friedlich mit einem faschistischen Regime, wie es im Iran nun mal besteht, zu einigen. Es ginge zwar schon, und ich bin mir da ziemlich sicher, daß viele in Europa dazu bereit wären, aber der Preis ist so hoch, daß er zwangsläufig mit einer Aufgabe aller Werte verbunden wäre, die ein freies Europa, ja eine freie Welt, ausmachen. Die Geschichte hat gelehrt, daß sich faschistische Regime durch Verhandlungen und Kompromisse bestärkt fühlen und Dank der aktuellen Schwäche und hesperophoben Beschwichtigungspolitik europäischer Regierungen gegenüber den Mullahs in Teheran, schöpfen die Fundamentalisten neue Kraft und neuen Mut. Die Entführung der 15 britischen Marineangehörigen stellt eine weitere wohldurchdachte Stufe der Eskalation seitens der Hardcore-Hardliner, in diesem Fall durch die iranische Neuauflage der Waffen-SS, den Pasdaran, dar.

Weiterlesen →


18 Kommentare

Liebesgrüße aus Teheran

Die Krise um die 15 britischen Matrosen und Marinesoldaten, die von den iranischen Revolutionsgarden (Pasdaran) verschleppt wurden, verschärft sich mehr und mehr, denn nun sollen sie wegen “Spionage” angeklagt werden und auf Spionage steht im Iran die Todestrafe. Im Gegensatz zu der “Festnahme” britischer Seeleute im Jahr 2004, deren Geiselhaft nur drei Tage dauerte und die auch der Spionage beschuldigt werden, ist in diesem Fall wohl nicht mit einer baldigen Freilassung zu rechnen, denn die 15 Briten wurden von den Revolutionären Garden entführt und fünf deren Mitglieder wurden im Januar im Nord-Irak von US-Truppen festgenommen, weil sie irakische Terroristen unterstützt haben sollen. Die Pasdaran operieren unabhängig vom iranischen Präsidenten und unterstehen dem iranischen Revolutionsführer Chamenei, der zu den Hardcore-Hardlinern in Teheran gehört.

Die Geiselnahme hat nicht nur eine internationale Komponente, sondern auch eine wichtige innenpolitische, denn das Regime ist in den letzten Tagen immer stärker unter Druck geraten. Kürzlich verkündete Russland, daß es keinen nuklearen Brennstoff an den Iran liefern werde und zog zusätzlich noch den größten Teil seiner Atomexperten aus dem Iran ab. Am Freitag kam es dann zu der Geiselnahme der britischen Matrosen und sollte dieser kriminelle Akt als Druckmittel gedacht gewesen sein, um die Resolution 1747 des UNSR zu verhindern, dann ist dieser Versuch gescheitert.

Dieser Vorfall und vor allem auch die hilflosen Reaktionen der westlichen Welt auf diese Geiselnahme zeigen, daß der Iran, trotz seiner aggressiven, ja kriegerischen, Methoden, fest auf die europäische Beschwichtigungspolitik setzen kann. Ein Großbritannien zu Seiten der Eisernen Lady hätte sich nicht so vorführen lassen und jetzt muss sich zeigen, ob Blair als Chamberlain oder als Churchill abtreten wird, denn wenn die Regierung ihrer Majestät erneut dem Appeasement den Vorzug gibt, dann erhalten die Mullahs in Teheran erneut ein Signal, daß Europa weder bereit ist, für seine Werte, noch für seine Prinzipien und schon gar nicht für die entführten Matrosen einen Finger zu rühren. Das britische Matrosen und Marinesoldaten als Geiseln genommen wurden, ist sicherlich kein Zufall, denn bei einer Geiselnahme amerikanischer Soldaten wäre die Reaktion sicherlich eine ganz andere gewesen, als den Botschafter einzubestellen und einen lauwarmen Protest zu verfassen.

Die Pasdaran haben sich ihre Opfer mit Bedacht ausgewählt und selbst Tony Blair redet jetzt davon, daß die britischen Soldaten gezielt entführt wurden. Dieser offen kriegerische Akt, der eine krasse Verletzung des Völkerrechts darstellt und einer Kriegserklärung an Großbritannien gleich kommt, kann und darf nicht unbeantwortet bleiben. Die britischen Marineangehörigen handelten im Auftrag der Vereinten Nationen, denn sie sollen den Schiffsverkehr überwachen und den Waffenschmuggel in der Region des Shat el Arab unterbinden. Damit stellt diese Geiselnahme eine Provokation der gesamten Weltgemeinschaft durch das faschistische Regime in Teheran dar. Wie lange will man noch zusehen, wie erneut ein faschistische Regime, daß von der Fortsetzung der Shoa im Nahen Osten träumt, die Welt an der Nase herum führt?


6 Kommentare

Iran und Sudan: Hitler und Mussolini im 2007er Release

Der iranische Präsident Ahmadinejad ist gestern zu einem zweitätigen Besuch im Sudan eingetroffen und betonte die guten Beziehungen zu Khartoum. Das jemand wie Ahmadinejad gute Beziehungen zu einem Regime pflegt, daß gerade einen Völkermord in Darfur begeht, sollte nicht wirklich überraschen. Bei einem Treffen zwischen Ahmadinejad und dem sudanesischen Präsidenten Hassan al-Baschir warfen beide faschistische Führer den USA vor, daß sie im Irak, dem Libanon und den “palästinensischen Gebieten” Unruhe stiften würden: “Wie Sie wissen, steht hinter diesen Versuchen eine wohl bekannte äußere Macht mit dem Interesse, die islamischen Kräfte zu schwächen“, erklärte al-Baschir. Iran-Adolf schlug in die selbe Kerbe: ”Das Zeitalter der aufgezwungenen Hegemonie und Obrigkeit durch korrupte Mächte nähert sich dem Ende.” Herr A. täuscht sich nicht, denn das Ende des iranischen Islamofaschismus ist nahe. Obwohl ich natürlich bezweifle, daß er das so gemeint hat.

Weiterlesen →


18 Kommentare

Die iranische Komponente in Gaza

Schon den dritten Tag hintereinander ist ein Waffenstillstand zwischen Hamas und Fatah gescheitert. Hat eigentlich jemand die Gesamtzahl der gebrochenen Waffenstillstände mitgezählt? Kaum war die Tinte unter den Vereinbarungen getrocknet, flammten die überfallartigen Attacken auf Einrichtungen der jeweiligen anderen Seite wieder auf. So wurden am Freitag, während eines Überfalls der Fatah auf die islamische Universität von Gaza-Stadt, einer Hamas-Hochburg, mindestens 5 iranische Agenten festgenommen. Ein Iraner entzog sich seiner Festnahme durch Selbstentleibung und unter den Verhafteten sollen sich auch Chemiker befinden. Die Hamas dementierte umgehend die Festnahme und erklärte, daß sich keine Iraner in Gaza aufhalten würden. 

Am Donnerstag hatten Kämpfer der Hamas einen Nachschub-Konvoi der Fatah überfallen und dabei Waffen und Sprengstoff erbeutet, die von den USA und arabischen Staaten geliefert und finanziert wurden. Die Fatah erklärte dagegen, daß man medizinische Hilfsgüter transportiert hätte, während aus Ägypten verlautete, daß keine Waffen, sondern Mobiltoiletten transportiert wurden.

Der palästinensische Bürgerkrieg entwickelt sich immer mehr zu einer Art von Stellvertreterkrieg. Auf der einen Seite heizen Syrien, wo die Führung der Hamas ihren Sitz hat, und der Iran den Konflikt an. Im Libanon bringt die Hisbollah das Land an den Rand eines Bürgerkriegs und in Gaza greift die Hamas nach der alleinigen Kontrolle. Der Iran betreibt faktisch eine Politik der Einkreisung Israels. Gaza und der Libanon sollen in iranische Vorposten verwandelt werden, was in Anbetracht des iranischen Atomprogramms, die Bedrohung für Israel dramatisch steigert und die Kriegsgefahr im gesamten Nahen Osten erhöht.

Auf die massive iranische Unterstützung der Hamas im palästinensischen Bürgerkrieg haben die USA und einige arabische Staaten reagiert und unterstützen die Gegner der Terrororganisation mit Geld und Waffen. Diese kurzfristige Maßnahme ist hoffentlich ein erster Schritt zu einer Eindämmungspolitik gegenüber dem Regime in Teheran. Dem Iran und seinem Präsidenten, der die Shoa für einen Mythos hält, der Israel gerne von der Landkarte radieren würde, der Konferenzen mit Holocaustleugnern veranstaltet, die Hisbollah bewaffnet und finanziert, sowie ein unkontrolliertes Atomprogramm betreibt, sollte Einhalt geboten werden. Bisher konnte der Iran auf die westliche Beschwichtigungspolitik vertrauen. Der Ringen um Gaza könnte, bei einer Niederlage der Hamas, zum ersten größeren Rückschlag für Teheran werden und dem Iran ein warnendes Zeichen sein, daß seiner expansionistischen Politik ab jetzt Grenzen gesetzt werden.


6 Kommentare

Ein Satz mit X

Das war wohl nix.

In meinen Augen fiel die heutige Demo regelrecht ins Wasser und wurde vom Sturm weggeweht. Optimistisch geschätzt hatten sich etwa 1000 bis maximal 1200 Menschen eingefunden. Erwartet wurden 5000. Was ich von dieser Demo mitnehme? Durchweichte Klamotten, eine geflutete Digi-Cam, einen MP3-Player der zwar noch als Diktiergerät funzt, aber aus irgend einem Grund das Abspielen von Musik verweigert.

Ob nun das Wetter oder der “Widerspruch” der bahamitischen Ex-Mitverschwörer verantwortlich ist, kann und will ich jetzt, wo sich gerade die Erkältung durch meinen Körper frisst, nicht sagen. Von den Rednern konnte eigentlich auch nur Matthias Küntzel überzeugen und das auch nur mit einem ausreichend. Schieben wir es einfach auf das Wetter.


3 Kommentare

Neo-Linker Totalitarismus a la Chavez

Venezuela wird am morgigen Donnerstag einen wichtigen Schritt in Richtung sozialistischer Diktatur machen, denn die Nationalversammlung will in zweiter Lesung ein von Hugo Chavez erst Mitte Januar eingebrachtes Ermächtigungsgesetz verabschieden. Dieses Gesetz räumt Chavez “Sondervollmachten” für 18 Monate ein. Die ausschließlich mit Chavisten besetzte Nationalversammlung stimmte in erster Lesung einstimmig für das Gesetz. Des weiteren strebt der Caudillo eine Verfassungsänderung, um sich über 2013 hinaus unbegrenzt wiederwählen zu lassen.

Weiterlesen →


12 Kommentare

Aufruf zur Grossdemonstration am 28. Januar

Am 28. Januar (15 Uhr) findet in Berlin eine Grossdemonstration gegen den Grössenwahnsinn des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad statt. Telegehirn unterstützt diese Demonstration und wird auch daran teilnehmen und darüber berichten.

demo_mail_2.jpg

Weitere Informationen zu der Grossdemonstration gibt hier. Es gibt auch Mitfahrgelegenheiten für auswärtige TeilnehmerInnen.


2 Kommentare

Hamas gegen Fatah und alle gegen Israel

Zwischen der Hamas und der Fatah wurde in dieser Woche erneut ein Waffenstillstand vereinbart und man darf gespannt sein, ob diese Vereinbarung zwischen den innerpalästinensischen Rivalen eine nachhaltige Wirkung entfalten wird oder ob die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen anhalten werden. Die letzten beiden Vereinbarungen über einen Waffenstillstand waren eine reine Farce, denn die Kämpfe gingen trotzdem weiter und forderten auf beiden Seiten Tote und Verletzte, wobei auch unbeteiligte Zivilisten ins Kreuzfeuer der rivalisierenden Parteien gerieten.

Neuwahlen oder Bürgerkrieg?

Die Weigerung der Hamas, die vom Präsidenten der Autonomiebehörde, Abbas, ausgerufenen Neuwahlen zu akzeptieren, ist nur allzu verständlich, wo die Hamas doch erst im Januar die Parlamentswahlen gewinnen konnte und so fürchtet sie durch Neuwahlen die Macht wieder zu verlieren. Abbas spielt jedoch ein gefährliches Spiel, denn er will auch sein Amt zur Wahl stellen und es ist nicht auszuschließen, daß ein Kandidat der Hamas die Präsidentschaft erringen könnte. Sollte dieser Fall eintreten, dann würde der Friedensprozess mit Israel vollkommen zum Stillstand kommen und eine Fortsetzung der internationalen Finanzhilfen für die palästinensische Autonomiebehörde unmöglich machen. Die Hamas wurde durch die Unterbrechung der direkten internationalen Hilfszahlungen an ihre Regierung hart getroffen, aber nicht in die Knie gezwungen. Sie ist noch genauso militant wie vor der Regierungsübernahme. Darüber sollte sich man im klaren sein und die Hamas verkündet es auch regelmäßig: “Wir werden Israel niemals anerkennen!” Die Hamas wird von bestimmten Kreisen in Europa wahlweise als gerechte Guerilla oder als pazifistische Caritas mit islamischem Einschlag dargestellt, doch ein Blick in die Charta der Hamas genügt und der islamofaschistische, antizionistische und judenfeindliche Charakter der Terrorbande wird deutlich.

Weiterlesen →


Hinterlasse einen Kommentar

Beweise für iranischen und syrischen Waffenschmuggel

Der Genderbeauftragter von Kleinbloggersdorf, artur, der von No Blood for Sauerkraut berija genannt wird, glaubt zu wissen, daß es keine Beweise für Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon gibt. Im November meldete die Taz, daß die libanesische Regierung die UNO über Waffenschmuggel aus Richtung Syrien informierte und vor wenigen Tagen meldete die französische Tageszeitung “Le Monde”, daß eine “ständige und massive Aufrüstung der Hisbollah” durch den Iran und Syrien stattfindet. Eine eindeutige Verletzung der UNO-Resolution 1701. Die Meldungen über Waffenlieferungen stammen aus der libanesischen Regierung und werden von Geheimdiensten aus Frankreich, Israel und den USA bestätigt. Die libanesische Regierung scheue sich, wegen der aktuellen Krise, die von der Hisbollah ausgelöst wurde, diese Informationen öffentlich zu machen.

Den Angaben zufolge werden die meisten Waffen aus dem Iran über Syrien in den Libanon geschmuggelt und dort werden sie in palästinensischen “Flüchtlingslagern” deponiert, weil diese als “sicherer Ort” angesehen werden.

Wie “Le Monde” weiter berichtet, hat das syrische Regime ca. 50 ehemalige islamistische Irak-Kämpfer in den Libanon geschickt. Diese sollen dort “ein Terror-Komplott von Damaskus” in die Tat umsetzen und “36 anti-syrische libanesische Persönlichkeiten ermorden“.

Berija und vielen Neo-Linken werden die Beweise wohl nicht reichen, weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Schliesslich ist Israel “nicht zwingend seinem Wesen nach, aber wie es sich zur Zeit darstellt” ein imperialistischer Apartheidsstaat.


Hinterlasse einen Kommentar

12 Fragen an die Neo-Linken

Jetzt gibt es schon selbsternannte Neo-Linke. Da sich der Erfinder der Neo-Linken bisher standhaft weigert, ein paar interessante Fragen zu beantworten, möchte ich mich an die anderen Anhänger jener eigentümlichen politischen Richtung wenden. Mir gehen da bestimmte Punkte nicht mehr aus dem Kopf und ich bitte die Neo-Linken mir diese 12 Fragen zu beantworten:

  1. Darf ein Neo-Linker das kubanische Regime verteidigen?
  2. Welche Ideen und Ziele haben Vorrang? Die eines Fidel Castros oder die eines George Washington?
  3. Kann jemand ein Neo-Linker sein, der sich als “Bruder” und “Kampfgefährte” eines Judenhassers, Holocaustleugners und Faschisten bezeichnet?
  4. Was hat für einen Neo-Linken einen wichtigeren Stellenwert? Soziale Sicherheit oder reale Freiheit?
  5. Ist Israel ein sog. Apartheidsstaat?
  6. Darf sich ein Neo-Linker der Hilfe totalitärer Regime bedienen, um damit die “imperialistischen Staaten” zu besiegen?
  7. Sind die USA und Israel imperialistische Staaten?
  8. Gibt es eine weltweite Verschwörung des internationalen Finanzkapitals und der imperialistischen Staaten gegen “den Rest der Welt”?
  9. Trifft die Bezeichnung “Raubtierkapitalismus” zu?
  10. Ist ein Neo-Linker ein Antisemit, wenn er sagt: “Die Juden haben Christus umgebracht und horten die Reichtümer der Welt.”
  11. Dulden Neo-Linke Antisemiten?
  12. Ist es richtig Diktaturen, wie das Saddam-Regime, mit Waffengewalt zu stürzen?


3 Kommentare

“Wir werden niemals die räuberische zionistische Regierung anerkennen…”

und werden unsere Jihad-ähnliche Bewegung bis zur Befreiung Jerusalems fortsetzen.”

Das sagte der palästinensische “Ministerpräsident” Ismail Hanija bei einer Rede in Teheran. Hanija kündigte auch die Fortsetzung des Terrors gegen Israel an, der, laut Hanija, “bis zur Befreiung Jerusalems” fortgesetzt werden soll. Hanija bedankt sich auch artig für die 120.000.000 Dollar Finanzhilfe, die der Iran in 2006 an die palästinensische Hamas-Regierung überwiesen hatte. Der Iran ist damit weltweit führend in der Finanzierung des Terrorismus. Da sollten sich auch die Sympathisanten von Hugo Chavez einmal fragen, ob jemand wie Chavez noch tragbar ist, da er dem Iran seine volle und bedingungslose Solidarität zugesichert hat. Den iranischen Präsidenten bezeichnete Chavez als seinen “Bruder” und “Trench Mate“. Wie kann jemand ein Linker sein und Faschisten als seine Freunde bezeichnen? Aber wer erinnert sich nicht an den Hitler-Stalin-Pakt?

Weiterlesen →


Hinterlasse einen Kommentar

Mahmud Ahmadinedschad vor der UN

Mahmud Ahmadinedschad trat am Mittwoch vor die Generalversammlung der UN und leider hat er nicht wirklich das Rezept für die Lösung aller Probleme der Welt verkündet. Das haben wohl auch nur wenige Nerds erhofft. Wer den Wortlaut der Rede, in Englisch, des iranischen Mini-Hitlers lesen will, kann das machen.

Die iranische Nachrichtenagentur IRNA hat den Wortlaut auf seiner Internetseite veröffentlicht. Merkwürdigerweise in vier Teile zerhackt.

Oder man spart sich das und lädt sich das von mir handgeschnitzte PDF mahmud-ahmadinedschad-rede-vor-der-un-generalversammlung.pdf herunter.


1 Kommentar

Die Lösung aller irdischen Probleme

In der kommenden Nacht wird Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor die Generalversammlung der UN treten und eine visionäre Rede halten, sowie seine Wahnvorstellung einer neuen Weltordnung verkünden. Der Iran hätte ein effektives System und könne die Probleme der Welt lösen.

Bronx Girl ist offenbar ausgezeichnet informiert und kennt den Inhalt der Rede:

Herr Telegehirn: Schau mal bitte nach, ob und wo die Rede von Iran-Adolf im Glotzomaten live übertragen wird. Er will die die Lösung aller irdischen Probleme verkünden.

Bronx Girl: Schokolade und was zum Rauchen?


Hinterlasse einen Kommentar

Gröfaz Devotionalien und anderer Tand

Wer erinnert sich nicht an den Run auf den Anophtalmus hitleri, jenen blinden und braunen Käfer, der in dunklen Höhlen haust und sich die Zeit mit dem Absingen des Horst-Wessel-Liedes vertreibt. Der Hitler-Käfer soll bis zu 1000 € kosten.

Minas Katchadorian, ein Auktionator aus London, will einen Schreibstisch und einen Stuhl aus Hitlers Münchener Privatwohnung versteigern lassen und erhofft sich bis zu 1.000.000 Dollar Erlöß. Der Guardian spekuliert, daß Hitler an diesem Schreibtisch das Münchener Abkommen vorbereitet haben könnte. Das Münchener Abkommen war der Höhepunkt der Appeasementpolitik des britischen Premierministers Neville Chamberlain.

Der Eichenschreibtisch und der Stuhl überstanden den Krieg unbeschädigt und die 1945 einrückende US-Armee beschlagnahmte das gesamte Inventar der Wohnung am Prinzregentenplatz. In den frühen 70er Jahren wurden der Schreibtisch und der Stuhl von der US-Regierung, wie andere im Krieg beschlagnahmten Gegenstände, verkauft. Eine unbekannte Privatperson hatte die beiden Gegenstände erworben und will diese jetzt versteigern lassen.

Ich hoffe einmal, daß in 50 oder 100 Jahren nicht jener Schreibtisch des iranischen Präsidenten, an dem er den Bau der iranischen Atombombe und die Ausradierung Israels plante, als Devotionale versteigert wird. Leider habe ich die Befürchtung, daß Iran-Adolf, genau die selben Schwächen, wie sein vermeintliches Vorbild ausnutzen wird. Nur welches Land diesmal geopfert werden soll, ist heute mehr als offensichtlich und nicht nur besorgte Menschen in Israel fragen sich:

“ist euch klar, daß die Welt bereit ist, uns aufzugeben? daß die meisten Menschen im Westen den Staat Israel für ein überflüssiges Ärgernis halten? daß niemand die iranische Atombombe stoppt? daß es keinen kümmert? daß wir es nicht geschafft haben, unsere Existenzberechtigung außer Zweifel zu heben?”

Vielleicht kann Kofi Annan den Schreibtisch erwerben und auf dem Stuhl sitzend, auf dem schon der Führer seine braunen Winde wehen ließ, neue Appeasementideen entwickeln oder vielleicht bietet der selbsternannte neue Führer des islamischen Widerstands gegen den internationalen Zionismus, still und leise am Telefon mit. Dann dürfte der Preis enorm in die Höhe steigen. Die allerbeste Bestimmung für den Schreibtisch und den Stuhl wäre allerdings als Brennholz. Der Schreibtisch von Mahmood dürfte ja bald brennen. Jedenfalls wenn er weiter macht, die Welt an der Nase herumzuführen und offen das Ultimatum des UNSR zur Urananreicherung missachtet.


12 Kommentare

Charlotte Knobloch: “Diese Leute unterstützen noch die Anti-Stimmung gegen die Juden in Deutschland”

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch hat in einem Gespräch mit Spiegel Online die Anti-Stimmung gegen Juden in Deutschland angeprangert. Sie äusserte sich auch zu Günter Grass und seinem Geständnis der Waffen-SS angehört zu haben, sowie dem iranischen Atomprogramm:

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie Irans Vorgehen in der Krisenregion? Ist der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad überhaupt noch von seinem Atomprogramm abzuhalten?

Knobloch: Vielleicht kann Uno-Generalsekretär Kofi Annan bei seinem anstehenden Teheran-Besuch im direkten Gespräch mit Ahmadinedschad etwas bewirken. Aber momentan ist die Diplomatie, auf die man so viel gesetzt hatte, am Ende. Das überrascht mich nicht. Das war immer nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. Insgesamt erinnert mich die heutige Situation an die gescheiterte Appeasement-Politik gegenüber Hitler. Die Geschichte wiederholt sich doch immer wieder. Und daraus sollte man lernen.

Gopher Annan wird da nicht viel ausrichten. Schon alleine deshalb, weil Annan einer der führenden Appeasementpolitiker unserer Zeit ist. Zu Günter Grass sagte Knobloch:

SPIEGEL ONLINE: Mitten in den Libanon-Krieg hinein platzte Nobelpreisträger Günter Grass mit dem Bekenntnis über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS. Hätten Sie das für möglich gehalten?

Knobloch: Ich war total überrascht. Andererseits: Günter Grass ist mir immer etwas unscharf vorgekommen. Aber in diese Richtung habe ich ihn zuvor nicht eingeordnet. Vielleicht ist es auch einfach nur gutes Marketing für sein Buch, der Zeitpunkt seines Bekennens setzt da durchaus Fragezeichen.

Unscharf trifft es ganz gut. Es handelt sich wohl wirklich um den Versuch eines alternden Schriftstellers Werbung für sein neues Buch zu machen. Zum Anschwellen des Antisemitismus in Deutschland findet Charlotte Knobloch deutliche Worte.

SPIEGEL ONLINE: Bei Ihrem Amtsantritt haben Sie gesagt, ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit werde der Kampf gegen Rechtsextremismus sein. Sind antisemitische Stimmungen in Deutschland durch den Nahost-Konflikt wieder angeheizt worden?

Knobloch: Ja, leider. Ich sehe eine absolute Anti-Stimmung gegen Juden und den Staat Israel. Bei Demonstrationen werden hier etwa Plakate durch die Straßen getragen, auf denen steht: “Israel – Kindermörder”. Die Polizei zieht diese Parolen nicht ein und jene Menschen, die sich mit dem Thema nur am Rande oder gar nicht befassen, die werden dann negativ beeinflusst. Das sind die Grundlagen dieser Anti-Stimmung. Die gibt es in allen Bereichen. Wir organisieren zum Beispiel gerade ein Benefizkonzert, und sogar da kommen ablehnende, antisemitische Briefe. Es wird alles in einen Topf geworfen. Wir als jüdische Bürger in Deutschland werden in den aktuellen Nahostkonflikt hundertprozentig hineingezogen. Und die Politiker, die sich mit wohlbedachten Worten dieser Anti-Stimmung anschließen, die haben natürlich Hochkonjunktur.

Aber es gibt ja (fast) keinen Antisemitismus in Deutschland und schon gar nicht von Links. So jedenfalls hört man es in letzter Zeit immer wieder. Das ist natürlich ein ganz billiger Versuch gewisser Kreise, vom eigenen Antisemitismus abzulenken und ihn als “Israelkritik” zu tarnen.


9 Kommentare

UNSR-Resolution 1701: Eine reine Farce

Die UNSR-Resolution 1701 hat u.a. zum Ziel die Hisbollah zu entwaffnen und damit den Frieden im Libanon wiederherzustellen. Denn die Hisbollah ist der Unruhefaktor im Libanon und sie sorgte in der Vergangenheit mit stetigen Raketenüberfällen und Entführungen für Unfrieden. Auch wenn die europäischen Nationalpazifisten, Israelkritiker und sonstigen Judenhasser das nicht wahrhaben wollen und in der Hisbollah eine Art von Resistance zu sehen glauben.

Deshalb soll sie Terrororganisation Hisbollah auch entwaffnet werden und ihr soll der Waffennachschub aus Syrien und dem Iran verwehrt werden. Aus diesem Grund zerstörte die IDF während des Krieges auch Strassen und Brücken, sowie den Flughafen von Beirut: die Kinderzerfetzer der islamo-faschistischen Hisbollah sollten vom Nachschub abgeschnitten werden. Darüber war sich eigentlich auch die internationale Staatengemeinschaft einig. Eigentlich… Abgesehen von eben jenen Judenhassern, die ihren Hass hinter angeblicher Israelkritik zu verstecken suchen.

Die UNSR-Resolution 1701 sieht auch ein Waffenembargo gegen den Libanon vor. Mit Ausnahme der libanesischen Armee und der UNIFIL. Doch alle Theorie ist grau. So hatte der syrische Diktator Assad stolz verkündet, daß es eine Ehre sei, die Kindermörder der Hisbollah zu unterstützen. Das der Verbrecher Assad, der Syrien zu einem treuen Mitglied in der Achse der Idioten gemacht hat, keinerlei Interesse an einer Friedenslösung im Nahen Osten hat, verkündete er bereits am 15. August, als er Israel als einen Feind bezeichnete.

Nun sollten UNIFIL Soldaten die Grenz des Libanons zu Syrien überwachen, um eben jenen Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Darauf reagierte der Terrorfreund Assad energisch:

Eine Stationierung von ausländischen Truppen an der Grenze hieße, libanesische Souveränitätsrechte an andere zu übertragen. Außerdem ist es ein feindlicher Akt gegenüber Syrien

Es ist schon richtig putzig wie sich Assad Sorgen um die libanesische Souveränität macht, wo doch Syrien den Libanon jahrzehntelang besetzt hielt. Das der Diktator Assad eine Stationierung von UN-Truppen an der Grenze zu Syrien als feindlichen Akt bezeichnet, unterstreicht die Tatsache, daß Syrien nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist.

Es sei erwähnt: die UNSR-Resolution 1701 sieht eigentlich nur die Stationierung von libanesischen Soldaten an der Grenze vor und nur auf Anfrage der Regierung in Beirut sollen UNIFIL-Truppen entlang der Grenze stationiert werden. Das ist eben ein weiterer grosser Mangel von 1701, denn die libanesische Armee ist wohl kaum gewillt und in der Lage den Waffenschmuggel aus Syrien zu unterbinden. Assad hatte in den letzen Tagen mächtig Druck gegenüber der EU gemacht und mit der Schliessung der Grenze gedroht und nun ist eben die Frage der Stationierung von UNIFIL-Truppen an der Grenze vom Tisch.

Denn UN-Generalsekretär Gopher Annan stellte klar, daß die UNIFIL weder den Waffenschmuggel aus Syrien unterbinden werde, noch die Kindermörder und Islamofaschisten der Hisbollah entwaffnen werde. Damit ist die erweiterte UNIFIL-Mission im Libanon schon gescheitert bevor sie richtig begonnen hat. Denn Annan machte deutlich, daß die UN sich nicht an die UNSR-Resolutionen 1559 und 1701 halten wird:

Die Soldaten gehen da nicht rein, um die Hisbollah zu entwaffnen. Das kann sowieso nicht mit Gewalt geschehen.

Denn Annan lässt alte Freunde nicht im Stich:

annan-nasrallah-600x431.jpg
Foto: Reuters/Mohamed Azakir

Während die Hisbollah im Süden des Landes ihre Waffen schnell versteckt hatte, garantiert die UN jetzt den Nachschub und den Erhalt der Hisbollah. An einer solchen Farce sollte sich Deutschland nicht beteiligen. Weder finanziell, noch militärisch.


9 Kommentare

Der alltägliche Terror gegen Israel geht weiter

Während im Libanon die Waffen vorläufig schweigen und in Deutschland immer noch der Schock wegen der missglückten Kofferbombenanschläge andauert, geht der alltägliche Terror der islamistischen Extremisten weiter.

Am Samstag verübte Mohammed Bani-Ouda, Mitglied der palästinensischen Terrorgruppe Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, einen Anschlag am Kontrollpunkt Bekaot, in der Nähe von Nablus, und schoss Staff Sergeant Roi Farjun in den Hals. Roi Farjun wurde am Sonntag in Yehud beigesetzt. Der Attentäter wurde von israelischen Soldaten erschossen.

Derweil hatten am Freitag Shadi Malah, 28, Annan Dahrame, 27, und Maleq Yasin, 23, drei Terroristen der Hamas, im Dorf Dir Abu Daif, nahe Jenin, einen “Arbeitsunfall”. Ein Sprengstoffgürtel explodierte, als einer der Terroristen den Gürtel anprobierte.

Drei weitere Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg wurden bei zwei seperaten Zwischenfälle getötet. Iqla Snaita, 30, und Khaled Snaita, 26, zwei erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassene Aktivisten, wurden in der Nähe von Bethlehem von einer Anti-Terror Einheit erschossen. Mohammed al-Mazar, 19 wurde in der West Bank erschossen, als er sich der israelischen Sperranlage näherte. Ein weiterer Terrorist wurde verwundet.

Die Hamas hat ihre Lehren aus dem jüngsten Konflikt im Libanon gezogen und will mit besseren Raketen Israel bezwingen. Abu Nasser, ein Kommandeur der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, verkündete, daß man keine Angst vor einer israelischen Reaktion auf palästinensische Raketenangriffe aus der West Bank heraus habe:

They threatened to demolish Gaza and Lebanon and we saw that wasn’t so terrible. The question is if we, the Palestinian organizations, can withstand the initial fire of Israel. If we succeed in prevent collapsing after the first hit – there is a chance we will win.

Der Wille zum Frieden auf Seiten der palästinensischen Organisationen scheint ja grenzenlos zu sein. Hamas, al-aksa-birgaden, Islamischer Heiliger Krieg u.a. bereiten schon einen neuen Krieg gegen Israel vor. Dann werden die europäischen Friedensaktivisten wieder auf die Strasse gehen und zusammen mit den Freunden und Unterstützern dieser Terrorgruppen gegen die pöhsen Israelis marschieren.

Auch die Hisbollah ist sich sicher: Israel wird zerstört. Auf einer Konferenz äusserte sich Muhammad Abdullah Sif al-Din, eine Art “Botschafter” der Hisbollah in Teheran, zuversichtlich, daß das “zionistische Regime” geschwächt sei. Bei dieser Gelegenheit sprach er Israel das Existenzrecht ab:

There’s no reason to leave the Zionist regime on its base. For the United States this regime is the police officer of the area that must always win, but the minute it loses – there’s no reason for it to exist.

Am Samstag wurde in Ost-Jerusalem ein Italiener vom einem Terroristen der Gruppe Islamischer Heiliger Krieg erstochen und der Attentäter konnte noch am selben Tag vom Shin Beth festgenommen werden. Der Italiener wollte als freiwilliger Helfer in den Palästinensergebieten arbeiten. Bei aller Tragik ist eine gewisse Ironie nicht abzustreiten.

Solche Meldungen finden leider nur selten den Weg in die deutschen Massenmedien. Dort wird lieber über die Unverhältnismäßigkeit der Handlungsweise des israelischen Militärs schwadroniert, anstatt einen Blick auf den alltäglichen Terrorismus zu werfen, dem die israelische Gesellschaft ausgesetzt ist.


2 Kommentare

“Israel ist ein Feind”

und Assad ein Vollidiot. Eigentlich wollte heute Außenminister Steinmeier nach Syrien fliegen, um dort mit dem syrischen Diktator Assad über den Friedensprozeß im Nahen Osten zu reden. Doch nach der friedensfeindlichen Hassrede des syrischen Diktators hat Steinmeier davon Abstand genommen. In einer Rede hatte Diktator Assad, dessen Land zur Achse der Idioten gezählt wird, sich offen zur Unterstützung der terroristischen Hisbollah bekannt:

Denjenigen, die Syrien vorwerfen, es unterstütze die Hisbollah, sagen wir, daß dies für uns eine große Ehre ist und ein Orden an der Brust jedes Arabers.

Jetzt wird immer deutlicher, daß das Drängen auf einen Waffenstillstand ein vollkommen falsches Signal war. Jetzt feiern die arabisch-islamistischen Fundamentalisten den Waffenstillstand als Sieg über Israel. Erst wenn die Fanatiker besiegt sind, wird es die Chance auf einen wirklichen Frieden geben. Was ein Verbrecher und Hetzer wie Assad, der einen eliminatorischen Antisemitismus predigt, vom Frieden hält, machte er auch gleich deutlich:

Selbstverständlich schließen wir Israel aus dem Friedensprozess aus, denn Israel ist ein Feind.

Mit solchen Leuten soll man verhandeln? Das hat sich wohl auch der Außenminister gefragt und hat sich die Frage dahingehend beantwortet, daß man mit Hetzern nicht über den Frieden reden kann. Bei seiner Rede sagte Assad auch gleich, was er von Israel hält. Denn Israel sei

auf der Grundlage von Aggression und Expansion gegründet worden – und daran hat sich nichts geändert.

Jetzt sollte doch dem letzten Simpel deutlich werden, wer im Nahen Osten die Aggressoren sind und wer keinerlei Interesse am Frieden hat. Die Hisbollah weigert sich die Waffen abzugeben und der heutige Raketenangriff der Hisbollah zeigte auch warum.

Die Krönung des heutigen Tages ist die Drohung von Ahmed Chatami, Mitglied des Wächterrats, der den geistlichen Führer des klerikal-faschistischen Regimes im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, berät: Ahmed Chatami drohte damit Tel Aviv mit Raketen zu beschiessen. Liebe Friedensfreunde, seid ihr schon dabei Demonstrationen gegen die Kriegshetzer aus Syrien und dem Iran zu planen? Sind dann auch eure arabischstämmigen Friedensfreunde wieder dabei? Mit denen hattet ihr doch in den letzen Wochen für den Frieden demonstriert. Oder ist das alles nur Friedenrhetorik gewesen, um euren Hass auf Juden und Israel zu tarnen? Ich erwarte gespannt die Demo-Aufrufe.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 3.432 Followern an