An dieser Stelle, bzw. im Telegehirn WarBlog, sollte heute ein Artikel über einen mittelprächtigen Skandal erscheinen und wäre nur ich betroffen von etwaigen Repressalien, dann könnte hier auch jede/r lesen, was für eine Schweinerei gewissenlose Leute ohne jeglichen moralischen Kompass verzapft haben. Doch leider sind Menschen aus meinem direkten Umfeld massiv unter Druck gesetzt worden. Mensch kann da ohne weiteres von Nötigung sprechen, wenn nicht sogar von Erpressung. Auch ich bin mit dem einen oder anderen empfindlichen Übel bedroht worden, doch wie jede/r hier weiß, knicke ich nicht ein, sondern ich muss gefällt werden. Daher werde ich leider nicht darüber berichten, inwieweit eine sogenannte Akademie, die irgendwas mit Medien und Gestaltung am Hut haben will, an diesem Skandal maßgeblich beteiligt ist. Dass die Opfer von Spionage, Mobbing, Verleumdung, übler Nachrede und dergleichen von den Verantwortlichen dieser sogenannten Akademie durch Nötigung zum Schweigen gebracht werden sollen. Während die Täter gehätschelt und geschützt werden. Doch soll sich niemand täuschen: Alle Beteiligten werden früher oder später die Verantwortung für ihre Taten übernehmen müssen.
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Paranoia Rules – Oder warum man Telegehirn nicht ausspionieren kann
Eigentlich würde dieser Artikel besser in den Telegehirn War Blog passen, aber nicht immer kann man das so sauber trennen, wie ich das einmal wollte und da die “Schlacht” ja mittlerweile auch hier tobt, obwohl es sich eigentlich um einen Sturm im Wasserglas handelt, landet das nun hier. Wie viele der verehrten Leserschaft sicherlich schon längts wissen, bin ich ja nicht ganz unumstritten, was ja auch in meinem Sinne ist, denn ich bin nicht zum Kuscheln hier. Ich habe eigentlich nichts dagegen, wenn ich so massiv angefeindet werde und über Unterstellungen seitens eines Bloggers, der sich wie ein politischer Fanatiker und Mörder nennt und noch mächtig stolz darauf ist, ich wäre geisteskrank und ähnliches, kann ich eigentlich nur lachen, denn solche Diffamierungen gehören zum Standardprogramm der betonköpfigen Hardcore-Antiimperialisten. Solche dümmlichen Spiele gehören zum “politischen Kampf”. Das ist nichts neues, aber dann gibt es auch “Telegehirnkritiker”, die durch extremen Fanatismus hervorstechen. Das grenzt dann schon an Stalking/Mobbing. Andreas G. aka. “jolly rogers” aus Frankfurt ist so ein Fall.
Ein Ratschlag an die Kollegen
Ein kranker Blogger, der dringend professionelle Hilfe benötigt, hat in seinem Wahn eine Liste vermeintlicher “pro-Islamblogger” verfasst und phantasiert herum, daß er diese Liste dem Bundesamt für Verfassungsschutz geschickt hätte. Die Liste enthält viele Namen bekannter Kollegen, wie den hier hochverehrten Franklin D. Rosenfeld, der in der Liste gleich über dem Kollegen balou steht, was deutlich macht, welch krankem Hirn diese Liste entsprungen ist. Man sollte diesem kranken Mitmenschen jetzt nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken. Wobei sich ein solcher Ratschlag aus meiner virtuellen Feder etwas merkwürdig liest, denn ich hatte diesem Gestörten in der Vergangenheit durchaus unangemessen viel Aufmerksamkeit zukommen lassen, was vielleicht ein Fehler war. Ignorieren wäre durchaus sinnvoller gewesen, aber das werden ja diejenigen, die sich offen darauf einlassen, noch von ganz alleine feststellen, daß man nicht mit Idioten diskutieren kann, denn sie ziehen einen auf ihr Niveau herab. Da gibt es kein Entkommen. Also ruhig bleiben, was natürlich sehr schwer fallen kann und gegebenenfalls einen Screen Shot fertigen, eintüten und ab an die Justiz, auch wenn diese oft so schwerfällig, wie ein Brontosaurier daher kommt. Irgendwann werden sie diesen kranken Zeitgenossen einmal abholen.
Ya Basta! Solidarität mit Hophnung
Die Bloggerin Hophnung ist in den letzen Tagen und Wochen einem bisher nicht gekannten Maß an Mobbing ausgesetzt gewesen. Deshalb hat sie sich entschieden eine kleine Erholungspause einzulegen. Verantwortlich für dieses Mobbing sind u.a. zwei Hassblogger: Der philosemitische “Muselfresser” und vorbestrafte ”ca” aus der rechtsextremen Ecke des kleinbloggersdorfer Irrenhaus und der Hassblogger “jolly rogers” aka “nixxon” aka “artur” aus Frankfurt, der häufig seinen Bloggernamen änderte, um seine Spuren des Hasses zu verwischen.
Mal wieder offener Rassismus bei politicallyincorrect.de – Teil 1
Gestern berichtete ich über den Vorfall in Lichtenrade, bei dem ein Polizist außer Dienst von einer Jugendgruppe übel zusammengeschlagen wurde und ich hatte versprochen mich den Reaktionen innerhalb der Blogosphäre zu widmen, denn da kochen einige wieder ihr rassistisches Süppchen auf sehr hoher Flamme. Wenn sich da mal nicht ein paar sog. “Konservative” die braunen Finger verbrennen. Dabei werde ich den größten Teil hier den politisch inkorrekten Vollidioten und ihren Kommentar-Sturmtruppen widmen. Ich habe tief in der braunen Scheiße wühlen müssen, aber ich habe weder meine geistige, noch meine körperliche Gesundheit geschont. Fangen wir Chronologisch an:
Marcel Bartels vs Antideutsche
Im Kommentarbereich des Beitrags von Marcel Bartels zu Lizas Welt und Jürgen Cain Külbel macht Marcel Bartels auf traurige Weise deutlich, wie es um ihn bestellt sein muss, denn er phantasiert dort von Verschwörungen und Stalkern.
Die libertär-liberale-antideutsche-Hurra-Israel-Verschwörung
Marcel Bartels fühlt sich von einer Welt von Feinden verfolgt und dieses Gefühl projiziert er auf Menschen, die nicht seine Meinung teilen. Er sieht sich von Stalkern belästigt und glaubt ein “Netzwerk der antideutschen libertären Gesellschaft” sei am Werk und belästige den Don Quijote aus Neukölln, der doch so tapfer gegen die dunklen Mächte antritt. Das antideutsche Stalker-Netzwerk, daß sich hinter Lizas Welt angeblich versammelt hätte, sympatisiert mehrheitlich mit der FDP“, meint zumindest Bartels erkannt zu haben und sieht die F.D.P. als “Samelbecken für kriegstreiberische Antideutsche der Hurra-Israel-Fraktion“, was natürlich angeprangert werden muss und da ist Marcel Bartels gerne in vorderster Front dabei.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant
Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.
Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:
“Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.“
Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.
Bart weg – Arbeit da
Der als Problembär weltweit bekannt gewordene SPD-Vorsitzende und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat den 4 Millionen Arbeitslosen in Deutschland endlich verraten wie sie wieder ohne große Anstrengungen einen Arbeitsplatz finden können: waschen und rasieren!
Fotoquelle: Titanic
Der Weihnachtsmann sollte daher alle Arbeitslosen mit Rasierern und Seife beschenken, denn dann lösen sich alle arbeitsmarktpolitischen Probleme in Deutschand innerhalb von drei Wochen. Warum ist der Problembär nicht früher auf diese geniale Idee gekommen? Dann hätte sich die Politik Hartz I bis IV sparen können. Der Problembär beweist einmal mehr, daß Politik so einfach sein kann und nicht unbedingt nach komplizierten Lösungen suchen muss, denn es geht doch auch anders: Die Jobcenter werden zu Friseur- und Badecentern umgebaut.
Allerdings frage ich mich: wie konnte Kurt Beck mit seinem Bart denn Ministerpräsident werden? Kurt Beck ist ja etwas “füllig” und dürfte daher, besonders im Sommer, stark unter vermehrter Transpiration leiden. Kurt Beck sollte daher mal ordentlich abspecken und reichlich Seife benutzen, dann klappt es auch mit der Kanzlerschaft und das innerhalb von nur drei Wochen.
Nichtraucherlobby triumphiert – Raucherecke stirbt aus
Eine speziell für dieses Thema eingerichtete Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich am Freitag auf ein weitgehendes Rauchverbot verständigt. So darf (wahrscheinlich) ab Juli 2007 in allen öffentlichen Gebäuden, Theatern, Kinos, Krankenhäusern, Sportstätten, Schulen und Kindergärten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln und Restaurants nicht mehr geraucht werden.
Geraucht werden darf dort dann nur noch in extra eingerichteten Raucherräumen, die durch Türen vom Nichtraucherbereich abgetrennt sein müssen. Das gilt jedoch nicht für Schulen und Kindergärten. Vertößt ein Gastwirt gegen das Verbot, dann drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Raucher zahlen bis zu 200 Euro Strafe.
Der Täter muss immer ein Jude sein
Der vorgebliche “Friedensaktivist” Shraga Elam hat angeblich eine Mordrohung erhalten und viele seiner Gesinnungsgenossen erklären sich nur Minuten nach einem Anruf bei Elam solidarisch mit ihm und wissen auch längst wer hinter der ominösen und “anonymen” Drohung steckt: Henryk M. Broder!
Schauen wir uns doch mal das “Opfer” an: Elam, ein Duzfreund des berüchtigten Antisemiten Jemal Karsli, hatte auch keinerlei Berührungsängste gegenüber dem verurteilten Holocaustleugner David Irving und trat mit ihm in Kontakt. In einem Interview mit dem berüchtigten Muslim-Markt erklärte der Antizionist Elam, “dass Vergleiche Israels mit NS-Deutschland absolut zulässig sind” und auch ansonsten fällt der in der Schweiz lebende Shraga Elam eher durch allerlei Peinlichkeiten und Narreteien auf.
Am 18. November sprach ein (angeblich) Unbekannter, der mit einem “russischen Akzent” Deutsch sprach, eine Nachricht auf Elams Mailbox:
“Hallo Shraga, warum nimmst du den Hörer nicht ab bei deinem Mobilfunktelefon? Henryk-M-Broder-Brigaden haben dich zum Tod verurteilt. In deinem Hauseingang Konradstraße 14, wirst du erschossen, wie Politkowskaja, Scheißkerl, Verräter.”
Henryk-M-Broder-Brigaden! Ich lache mich schlapp! So einen Blödsinn kann nur einer aus der israelkritischen Szene verfasst haben. Denn nun können einige der Gesinnungsgenossen Elams, allesamt Israelkritiker erster Kajüte, eine Verleumdungs- und Propagandakampagne starten, auf die Herr G. aus Rheydt stolz sein würde. Am selben Tag noch war Arne Hoffmann zur Stelle und empörte sich. Empörend ist auch sein Interview mit dem Muslim-Markt und er verteidigte im Jahr 2005 den CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann.
Am 19.11. kamen dann noch Anis Hamadeh und das Krienen (hier unbedingt die Kommentare lesen!) dazu. Bei Hamadeh heisst es:
Zwar ist Broder nicht dafür verantwortlich, wenn jemand vorgibt, in seinem Namen oder in Verbindung mit seinem Namen zu sprechen, jedoch schüren Broders aggressive Äußerungen ein Klima, in dem Vorfälle wie der oben dokumentierte wie eine Konsequenz wirken können, wird doch von Broder das gezielte Töten von Menschen in Palästina, im Libanon und anderswo immer wieder öffentlich gerechtfertigt.
Dümmer geht es kaum noch. Da ruft ein Agent Provokateur bei Elam an und spricht praktischerweise auf die Mailbox. Damit es auch ja Beweise für die gefakte Morddrohung gibt und man mit einer Aufzeichnung hausieren gehen kann. “Plötzlich” werden die kommunisten-online ebenfalls aktiv und diese haben eine blumige Headline verfasst:
“Helft den Mordbanditen gegen Shraga Elam zu fassen!“
Da bekam ich einen Schreck: Wurde Elam schon längst ermordet? Weiter heisst dort: “Der Anrufer ist wahrscheinlich ein russischer Jude.” Welch ein Fortschritt! Früher konnten die Nazis Juden am Aussehen erkennen. Heute können Kommunisten Juden schon an der Stimme erkennen! Und wie in alten Sowjetzeiten wird das treue Volk gefragt: “Vielleicht ist er Euch schon aufgefallen. ” Der unbekannte russische Jude kommt angeblich aus dem Raum Stuttgart. Jedenfalls laut dem Schreiben der Telefongesellschaft. Volk sei wachsam: der unbekannte russische Jude treibt im Raum Stuttgart sein Unwesen!
Hier werden billigste Vorurteile und Judenhass geschürt. Der Anrufer kann ja auch nur ein osteuropäischer Kaftan-Jude im Dienste der Illuminaten gewesen sein. Hatten nicht schon unsere Großeltern da ein paar Probleme mit diesen Leuten und gab es nicht eine (End)Lösung?
Ebenfalls am 19.11 kommentiert dann Arne Hoffmann den Kommentar von Anis Hamadeh und einen Tag später legt Arne Hoffmann noch einmal ordentlich nach: er veröffentlicht einen angeblichen “Leserbrief“. Der Absender “möchte aber aus Gründen, die aus seiner Mail hervorgehen, nicht, dass sein Name öffentlich gemacht wird.” Schon klar! Informantenschutz!
Am 22.11 veröffentlicht Arne Hoffmann einen weiteren “Leserbrief“. Dieser ist mit “Uwe Bieser” unterzeichnet. In dem “Leserbrief” heisst es:
Allerdings, so ganz ungeschoren kommt er mir nicht davon, der Herr Broder. Einige Tage sind ja nun vergangen, seit Shraga Elam eine bizarre Morddrohung von einer vermeintlichen Henryk-Broder Brigade erhielt.
Mal sehen was passiert, wenn Morddrohungen einer angeblichen Arne-Hoffmann-Brigade auftauchen. Jetzt wird es richtig lächerlich und der Kampagnencharakter der ganzen Affäre wird deutlich:
Nun ergeht eine Morddrohung im Namen Broders. Und Broder, der, sofern an den selbsternannten Broder-Brigaden etwas dran sein sollte, sicherlich einen Einfluss auf diese verwirrten Geister haben dürfte, schweigt. [...] Nein, ich unterstelle dem Broder nicht, dass er wirklich erfreut wäre, wenn Shraga Elam getötet würde. Schon gar nicht in seinem Namen. Aber er sollte sich mal daran erinnern, was er den friedlichen Muslimen ins Pflichtenheft schrieb. Was zögert er also?
Herr Arendt ist natürlich auch mit dabei und veröffentlicht auf seinem “Palästina-Portal” eine Chronologie der Verleumdungskampagne gegen Henryk M. Broder angeblichen Drohungen des Anrufers. Eine schlechte “Fälschung” ist auch die angebliche Mail des “Central Command Henryk M. Broder Brigades”. Gestern ist dann der Pöbelblogger artur auf den Zug aufgesprungen:
Es wundert mich überhaupt nicht, dass sowas aus den Fankreisen des Herrn B. kommt.
Da artur in den seltensten Fällen mit realem Wissen brillieren kann, bleibt ihm auch hier nur wilde Spekulation und Verleumdung. Er hält es zwar für abwegig (also nicht unmöglich!), daß Broder ( laut artur “zu intelligent“. Klar: HMB ist ja Jude!) der Subcommandante der HMB-Brigaden ist, aber das jüdische Brodersche Gift wirke laut artur ja “hervorragend in so mancher Weichbirne.“
Es ist an der Zeit, daß diese Leute ihr billiges Schmierentheater beenden und wieder einen Bezug zur Realität bekommen. Ihnen sind die Argumente ausgegangen und da bleibt diesen Leuten jetzt, wo jeden Tag Lügengebilde der “Israelkritiker” zusammenfallen, nur der Weg der Verleumdung und des Rufmords. Auslöser der ganzen Kampagne ist die versuchte Ausladung von Henryk M. Broder. Dieser sollte nach dem Willen gewisser Kreise nicht an einer Veranstaltung in Zürich teilnehmen dürfen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören u.a.: Erhard Arendt, Shraga Elam, Anis Hamadeh und Tanja Krienen. Das sollte eigentlich deutlich machen wer hier welches Spiel spielt. Das auch alte Bekannte wie Norman Paech, Rupert Neudeck und Heike Hänsel die Ausladung Broders forderten ist wenig verwunderlich.
Von Amöben und Hausfrauen
Gestern hatte ich mich der Trafficnutte im Konfirmandenanzug angenommen und heute wende ich mich einem Hinterzimmerphilosophen zu. Im Blog Metalust & Subdiskurse befasst sich MomoRules im Beitrag Amöben oder: Beschimpfungskultur mal wieder in sehr wolkiger Weise mit diversen Themen. Wie der Titel des Beitrages schon erahnen lässt, befasst sich der verhinderte Halbtags-Hinterzimmerphilosoph mit der Kultur der Beschimpfung. Als Einleitung wählt der Hamburger Blogger eine leicht wolkige Geschichte über Fussball um dann bei der Schmähkritik zu landen. Es folgt eine fast weinerliche Klage, darüber das angemessene Emotionshaushaltsführung in der heutigen Zeit nicht mehr möglich sei. MomoRules kommt dann zu der Gewaltfrage und zieht zwei Beispiele heran:
Es gab einen Fall – nicht hier im Blog -, wo einer dem Anderen Schläge androhte und das damit begründete, daß er das, was der Andere schreibt, ja auch als verbale Gewalt empfände, das würde er doch durch die Entgegnung nur explizit machen. So lange er nicht wirklich zuschlage … fand ich dann auch völlig in Ordnung.
Das findet die Zustimmung des Hamburgers. Da ist er ganz und gar Kuschelpädagoge und hat Verständnis. Doch das zweite Beispiel trägt MomoRules angewidert vor:
In einem anderen Fall schrub jemand, er würde hier außerordentlich gerne gemochten Kommentatoren am liebsten die Fresse eintreten, wenn er sich dabei nicht die Füße schmutzig machen würde. Abgesehen davon, daß ich das Bild der schmutzigen Füße irgendwelcher durchgeknallten, islamophoben Neuköllner gar nicht mehr los wurde, hat mich das angewidert, und ich habe es gelöscht.
Hier wird, auch aus ideologischen Gründen, die Wahrheit einmal mehr verdreht und vielleicht fühlt sich MomoRules auch deshalb angepisst, weil er mich nach diesem Artikel in seine Blogroll aufnahm und mich dann später wohl wegen meiner Islamkritik, sowie meiner Ablehnung des Kulturrelativismus und der vorherrschenden Appeasementpolitik wieder von seiner Blogroll nahm. Auch verwahre ich mich gegen die von MomoRules in verleumderischer Weise vorgetragende Schmähkritik. Weder bin ich “durchgeknallt” oder “islamophob” und ob meine Füsse gewaschen sind oder nicht kann MomoRules nicht beurteilen und es geht ihn auch nichts an. Auch war das “Fresse eintreten” non-verbal gemeint und war eine “legitime” Antwort auf das Blogmobbing gegen mich, daß von diversen linksextremen Marxisten vorgetragen wurde. Das blendet MomoRules dabei leider aus und steht stattdessen zu seinen mobbenden Gesinnungsgenossen.
Warum kommt mir dieser Absatz angesichts obiger Insulte heuchlerisch vor:
Eigentlich sind es ja zwei Fragen zum Thema Beschimpfung, die zusammen hängen: Warum wird welche Form der Beschimpung gewählt, und welche trifft wirklich. Und, Anschlußfrage: Wann ist es vielleicht sogar gerechtfertigt, jemanden treffen zu wollen. Letztere übersteigt allerdings meine morgendlichen Kapazitäten.
Jemanden per Ferndiagnose als durchgeknallt zu bezeichnen überstieg allerdings nicht die “moralischen Kapazitäten” des MomoRules. Dann folgt in dem Beitrag wieder wolkiges Geschwafel, diesmal über “Schwuchteln” und “finanziell abhängige Hausfrauen”. Endlich kommt MomoRules wieder in einen Bereich der halbwegs interessant ist:
Deshalb ist die in unserer Kultur bis vor kurzem wohl gemeinste Beleidigung der Nazi-Vergleich. Bis vor kurzem deshalb, weil’s ja immer mehr gibt, die’s gar nicht mehr schlimm finden, das zu sein. Als Abstufung kann die Unterstellung, Massenmord oder massenhaftes Sterbenlassen von Menschen, gewollt oder ungewollt, zu befördern, gelten. Analog hierzu der Antisemitismus- und der Totalitarismus-Vorwurf. Und wohl auch der Rassismus-Vorwurf.
Hmmm…Davon waren ja einige seiner Gesinnungsgenossen betroffen. Die einen machten in Israelkritik und andere wiederum sehen sich schon als zukünftige GULAG-Kommandanten. Zumindest benehmen sie sich so.
Endlich scheint die geistige Onanie zu Ende und er schafft jetzt sogar eine fast klare Aussage:
Wer hingegen das Hohelied des Kapitalismus singt, der muß schon damit leben, daß dabei eventuell ganz viele Leichen hinten raus kommen.
Ja, ja…der Kapitalismus ist das Böse schlechthin. Aber wer das hohe Lied auf Marx singt, der weiß genau das da viele Leichen hinten raus kommen werden.
Wer für den Irak-Krieg plädierte, nimmt ganz offensichtlich viele Leichen in Kauf und windet sich dann in Erklärungen über den Unterschied zwischen legitimer und illegitimer Gewalt, weil er etwas Funktionales noch irgendwie in den Bereich der Moral hinüberretten will.
Zu Saddam hätte es danach ja keine Alternative gegeben. Das die Terroristen, nennen wir sie einfach feige Mörder, in Namen einer Ideologie (Baathisten) oder einer Religion (al-kaida), so oder so ihrem blutigen Handwerk nachgehen würden, weil sie einfach den Westen schlechthin hassen. Sie hassen unsere Freiheiten. Sie hassen die Aufklärung und sie hassen die Säkularisation der westlichen Gesellschaft. Sie hassen die Demokratie und die Meinungsfreiheit. Sie hassen das Selbstbestimmungsrecht der Frau und fürchten das die Strahlkraft der westlichen Werte die Menschen in der islamischen Welt “verführt”. Deshalb der Terror.
Ich persönlich erlebe es zudem als drastische Beleidigung, wenn man mir überheblich unterstellt, ich würde nur wolkig daherreden.
Wenn ich das geahnt hätte!
Das macht mich wahnsinnig, weil ich mein So-oder-So-Sein an einen intellektuellen Forscherdrang knüpfe, und finde das dann ungleich gemeiner als z.B. ein “Arschficker”, z.B.. Natürlich auch, weil Arschficken zweifelsohne Spaß machen kann, kann’s nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren – weil es jedoch wahr sein könnte, daß ich wolkig daherrede.
Arschficken kann Spaß machen. Keine Frage. Kommt halt auch immer auf die Frau an. Manchen macht es Spaß und anderen nicht. Mir macht es durchaus Spaß. aber ich bin ja nur eine “Hete”. Und es stimmt: er redet wolkig daher.
Nichtsdestotrotz trifft mich das so dermaßen in meinem Selbstverständnis, daß ich unbändige Lust verspüre, zurück zu beleidigen und dabei möglichst zu verletzen. Und dann selbst immer drastischer werde.
Jetzt mache ich mir aber Sorgen. Nicht das MomoRules noch einen, wenn auch nur virtuellen, Amoklauf startet. Dann beklagt er sich bitterlich über “die Debatte mit den Liberalen innerhalb des letzten Jahres” in die er “mit großer Offenheit hineinspaziert” sei und sich dann am Ende doch beleidigt fühlte. Er “konnte es einfach nicht mehr hören, diese ewigen Totalitarismus- und Zwangs-Vorwürfe in varriierter Form” und beklagt sich über die Angriffe gegen seine “persönliche Integrität” und sein “Selbstverständnis”. So ergeht es einem eben wenn man als Blogger tätig ist. Besonders wenn es um politische, soziale oder religiöse Fragen geht. Ich selbst wurde schon Opfer von Morddrohungen und Verleumdungskampagnen. Da hilft nur eines: Den Rotz hochziehen und sich nicht einschüchtern zu lassen.
Am allerfiesesten finde ich, daß auf Argumente nicht eingegangen wird und andere Wahrheiten als die eigene noch nicht einmal mögliche in’s Auge gefaßt werden.Das ist eine Entwertung des Gegenübers. Und das ist dann auch der eigentliche Kern des Beleidigens: Die Entwertung von Personen.
Ja, ja….es gibt nur eine Wahrheit: das es viele Wahrheiten gleichzeitig gibt. Manche entwerten sich auch selbst. Und nun wird MomoRules ernst:
Viele nennen sowas Identität, das, was dann entwertet wird – ich würde es anders nennen, egal. Wenn Mohammed, an den man glaubt, als Kinderficker oder Massenmörder dargestellt wird, klar, dann geht’s um einen selbst, wenn man an ihn glaubt, und das ist schier unerträglich, sich in dieser Form diffamiert zu sehen.
Unerträglich ist etwas anderes: Es geht nicht um die Darstellung von Mohammed als “Kinderficker” oder “Massenmörder”. Es geht doch eher darum, ob Mohammed wirklich ein Kinderficker und Massenmörder gewesen sein könnte. Es geht sogar um noch mehr, denn es ist bestimmten Leuten wichtig, das die Muslime wissen: “Wir würden niemals sagen das Mohammed ein “Kinderficker” und “Massenmörder” war. Selbst wenn es die Wahrheit wäre.” Statt sich die Frage zu stellen und diese für sich endgültig zu beantworten, ob Mohammed wirklich ein Kinderficker und Massenmörder gewesen sein könnte, bemühen sie sich ängstlich darum nicht in den Verdacht zu geraten eine unbequeme Wahrheit auch nur zu denken.
Ein solches Verhalten erinnert mich an eine Doppelfolge South Park (10. Staffel, Cartoon Wars Part I+II) aus dem April diesen Jahres. In der ersten Folge geht es fiktive Zensur, während die zweite Folge wirklich vom ausstrahlenden Sender zensiert wurde. Im South Park Universum sollte eine Folge von Family Guy mit dem Propheten Mohammed gesendet werden. Die Bewohner von South Park weigern sich aktiv für die Meinungsfreiheit einzutreten und führen lieber einen schwachsinnigen Plan aus. Sie schütten Tonnen von Sand auf die Hauptstrasse von South Park und beginnen ihre Köpfe im Sand zu vergraben. Sie wollen damit den Terroristen, die schon mit Vergeltung drohen, zeigen das sie unmöglich die Folge von Family Guy sehen können und hoffen so der Vergeltung zu entgehen. Die Kopf-in-den-Sand Nummer wird in weiten Teilen der (South Park) USA kopiert.
Diese Mentalität finden wir auch hier in Europa. In der Realität.
Kommen wir wieder zurück zu der Frage ob Mohammed ein Kinderficker und/oder Massenmörder gewesen sein könnte. Wenn man sich die Geschichte der Ausrottung der Banu Quraiza betrachtet, dann komme ich unweigerlich zu dem Schluß das Mohammed ein Massenmörder war. Dazu kommen noch weitere Angriffskriege die Mohammed persönlich anordnete und führte. Das sollte eigentlich zur Beweisführung reichen.
Bleibt noch die Frage ob Mohammed ein Kinderficker war. Wenn man Buchārī und Muslim ibn al-Haddschādsch als Quellen heranzieht, dann war Aischa neun als Mohammed Sex mit ihr hatte. Selbst wenn Aischa vierzehn war, dann kann man Mohammed durchaus als Kinderficker/Kinderschänder bezeichnen. Vielleicht muss man das sogar offensiv vertreten und darf über solche Dinge nicht schweigen. Das ist auch eine Frage der Moral.
Bezeichnend somit, daß jene, die aus einem Recht auf Meinungsfreiheit ein Recht auf Beleidigung machen wollen, während sie ein Recht auf soziale Sicherheit bestreiten und sogar ein Problem mit dem Begriff “Grundrechte” haben, es dann wieder mal schaffen, am Widerlichsten loszuschlagen: Amöbe nennen sie ihr Gegenüber. Obwohl, siehe Bild oben, die ja durchaus was von moderner Kunst haben, die Amöben das sei zugestanden.
Wenn sich Muslime durch die Meinungsfreiheit beleidigt fühlen, sich sogar durch die Wahrheit beleidigt fühlen, dann müssen sich die berufsbeleidigten Muslime einmal in Toleranz üben, denn es darf nicht sein, daß man wegen der Drohungen der Infamen der Schere im Kopf freien Lauf lässt. Merkwürdig: Es ist doch bezeichnend, daß jene, die das Recht auf Meinungsfreiheit aus Feigheit und Furcht einschränken wollen und gerne freiwillig darauf verzichten, jene sind, die immer nach sozialer Sicherheit schreien und in dieser das Allheilmittel für alle Probleme der Welt sehen. Das hat Ähnlichkeiten mit jenen Politikern die Grundrechte im Namen der Sicherheit einschränken wollen. Das selbe Spiel, aber auf einem anderen Platz.
Da schalte ich dann innerlich ab und habe unbändige Lust, zurück zu beleidigen, selbst wenn’s mir gar nicht galt.
Der Rächer der Enterbten. Ein moderner Robin Hood. Mit ihm möchte man in die letzte Schlacht ziehen und den pöhsen Kapitalimus besiegen und das Paradies auf Erden errichten. Das Interessante an solchen Salon-Marxisten ist, daß sie oft einem einträglichen Beruf nachgehen und es sich gut gehen lassen, aber während sie sich mit Fair Trade Kaffee das Gewissen beruhigen dreht sich die Erde doch weiter. Es ist schon bemerkenswert das solche Leute nie in einem Supermarkt an der Kasse arbeiten, sondern meistens zu den Besserverdienenden gehören. Das war aber bei solchen angeblichen “Linken” schon immer so. Ich kenne sogar einige dieser armen Gestalten persönlich. Sie nennen bestimmte Menschen die ihre Meinung nicht teilen gerne “Ex-Linke” und machen so deutlich das es sich um Verräter handelt. Das alte Spiel. Da ist die Tradition von Marx bis heute ungebrochen. Es gibt immer Verräter und diese handeln natürlich stets moralisch höchst verwerflich. Bei solchen Mechanismen bekomme ich eine unbändige Lust…Bei Bakunins Dachlatte!
Telebrain rides again
Der Brainy ist zurück in der virtuellen Welt!
In den letzten Wochen fehlte mir entweder die Zeit oder die Lust hier etwas zu schreiben. Oder auch beides. Auch wurde ich in diesem Herbst schon zwei Mal durch die Schnodderseuche beglückt und wenn meine Nebenhöhlen entzündet sind, dann bin ich so kreativ wie ein Klingone. Überhaupt fehlten mir die Ideen und so zog sich die Blog-Pause stark in die Länge. Das mag auch daran gelegen haben, daß mir das Bloggen nicht sonderlich fehlte und ich daher kaum Entzugserscheinungen verspürte.
Ich will jetzt nicht so “wolkig daherreden” wie manch anderer “Hinterzimmer-Philosoph” und wasche mir lieber meine “schmutzigen Füße“. Dann kann ich mich endlich wieder dem (virtuellen) Fresse eintreten widmen. Und wie das so mit Leuten aus der “Bronx” ist: Als Erster bekommt einer aus meinem Ghetto die Fresse eingetreten. Ich muss ja deutlich machen wer im Ghetto das Sagen hat und wo der Bartel(s) den Most holt.
Oh ja, Freunde der Sonne: Die Klischees haben wieder Ausgang. Was sagt eigentlich Habermas über Klischees? Hatte Adorno Analverkehr und was sagte er darüber? Wie hielt es Sartre mit SM? Wie hält es Marcel Bartels mit dem Arschficken? Kann Analverkehr Schulmassaker verhindern? Fragen über Fragen.
Endlich wird durchgegriffen: Hitler und der päpstliche Nuntius abgeführt
Auch wenn das Durchgreifen 70 Jahre zu spät kommt: besser spät als nie…
Am Mittwoch zog der Aktionskünstler Wolfram P. Kastner zusammen mit dem Lektor Georg Ledig durch München. Kastner war als päpstlicher Nuntius und Ledig als Hitler verkleidet. Eigentlich sollte die Aktion geheim bleiben, doch ein Münchener Radioreporter plauderte die Aktion einen Tag vorher aus. So war die Polizei in höchster Alarmbereitschaft und wartete gespannt auf die Ankunft des Führers in der Hauptstadt der Bewegung.
Schon kurz vor der Ankunft des Führers nahm die Polizei, angeführt von den Beamten des Kommissariat 142, einen Mann fest, der Flugblätter von Wolfram P. Kastner verteilte. In dem Flugblatt wird die Trennung von Staat und Kirche, sowie die Kündigung des Reichskonkordats von 1933 gefordert. Dieses Konkordat ist bis heute gültig und sichert der Kirche zahlreiche Privilegien.
Angesichts des bevorstehenden “Staatsbesuchs” von Joseph Ratzinger in Bayern ist die Ordnungsmacht besonders “sensibel” und griff entschieden durch. Die SZ berichtet weiter:
Staatsschutzbeamte in Zivil nahmen sich dann Kastner selbst vor. Zwar ist der gegen jedwede Bevormundung resistent, angesichts der bulligen Beamten, die ihn einkreisten, versuchte sich der Künstler lieber aufs Rausreden. Erstens veranstalte er lediglich eine Kunstaktion, zweitens verteile er keine Flugblätter und drittens stelle er gar keinen Papst dar, sondern einen päpstlichen Nuntius. Somit könne er den Papst gar nicht beleidigen, gab der jetzt fast fröhliche Kastner in seinem weißen Kirchenkostüm zu Protokoll.
So konnte die Polizei nicht viel machen, was sie jedoch nicht daran hinderte die beiden Künstler bei ihrer Aktion weiterhin massiv “zu begleiten”:
Zivilbeamte nahmen jede Äußerung auf, um Beweise für ein beleidigendes Verhalten Kastners zusammen zu bekommen.
Kennt man ein solches Verhalten staatlicher Organe nicht eher aus der Zeit der DDR? Aber es kommt noch besser. Denn die Polizei hatte nur ein Ziel: die Störer loszuwerden. An die Wand stellen schied schon alleine deswegen aus, weil es zu viele Zeugen gab und es natürlich vollkommen aussergesetzlich wäre. Aber auch in Bayern ist die Polizei im Besitz von Phantasie und dann wird sich eben mal schnell etwas zusammengebastelt:
Der rettende Einfall aus polizeilicher Sicht kam dann Kommissariatsleiter Werner Maier. Am Marienhof leitete er Kastner und Ledig plötzlich in Richtung Polizeipräsidium um. Eine richtige Festnahme traute sich Maier zwar nicht, doch handle es sich hier um eine nicht angemeldete Versammlung. Der Einwand des Duos, man sei doch nur zu zweit, und an einer Versammlung müssten mindestens drei Leute teilnehmen, ließ Maier nicht gelten. Im Präsidium war der Spaß endgültig vorbei: Kastner und Ledig mussten die Kostüme abgeben. „Gefahrenabwehr“, hieß es bei der Polizei.
Damit war der Besuch des Führer in der Hauptstadt der Bewegung beendet. Das die Polizei München eine ganz neue Rechtslage geschaffen und hat und jetzt auch Ansammlungen von zwei Menschen als anmeldungspflichtige Versammlung definiert, ist ein Durchbruch im Demonstrationsrecht. Jetzt können auch zwei Menschen eine Demo anmelden und durchführen. Da soll mal einer sagen, daß Bayern nicht führend in Sachen Bürgerrechte wäre.
Lone Callboy: I surrender
Jede Geschichte geht einmal zu Ende. Meist geschieht das völlig unerwartet und so ist es auch diesmal. Denn auch einem Helden wie Lone Callboy geht einmal die Luft aus. Vielleicht ist auch seinem treuen Pferd Justizbus etwas schreckliches passiert. Wir wissen es nicht. Auch wissen wir nicht, ob der Lone Callboy beim Verfassen der Kapitulationserklärung professionelle Hilfe hatte. Kann man beim Alpha-Telefon ganze Texte prüfen lassen? Aber es gibt ja auch Rechtschreibprüfprogramme. Doch es gibt keine Programme, die einem dabei helfen, einen halbwegs runden Text zu verfassen. Egal.
Widmen wir uns der Kapitulationserklärung des Lone Callboy:
Ende April begannen in einigen Blogs Berichte über mich und meine Homepage zu erscheinen. Der Bitte, einige Artikel zu editieren oder zu löschen, die in meinen Augen unwahre Behauptungen über mich enthielten, wurde leider nicht nachgekommen. Die Berichte blieben online, erhielten weitere Aufmerksamkeit und es entstanden daraus neue Artikel.
Das sind eben die dunklen Seiten der Mediengesellschaft. Wenn wirklich unwahre Behauptungen über Torsten verbreitet wurden, dann steht ihm ja der Rechtsweg offen. Ach ja… Den hat er ja schon beschritten. Ohne wirklichen Erfolg. Das hat er jetzt wohl auch erkannt. Man kommt in Versuchung darüber zu spekulieren, ob denn nicht ein Medienberater Torti den Text verfasst hat. Man könnte ja fast Mitleid mit ihm bekommen:
Gleichzeitig wurden zu diesen Beiträgen gegen mich beleidigende und verunglimpfende Kommentare verfasst, die ebenfalls nicht gelöscht wurden. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der Spott über mich im Internet. Ich war schockiert und sah keinen anderen Ausweg, als dieser Berichterstattung mit Hilfe juristischer Schritte Einhalt zu gebieten.
Gegen “Dandy Stalker” Dobschat und gegen den verehrten “Outlaw Stalker” Fellow Passenger zog der Lone Callboy nicht schnell genug und verlor.
Es kam zu weiteren Missverständnissen und erneuten hitzigen Diskussionen. Doch diese unglückliche und stressige Diskussion muss aufhören. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen bieten keine Lösung.
Schon klar Torsten. Vor allem bietet eine gerichtliche Auseinandersetzung keine Lösung, wenn man immer verliert und auf den Kosten sitzenbleibt.
Ich werde meine Klagen zurückziehen.
Gepriesen sei das Heilige Spaghetti-Monster! Ganz Bloggingville atmet auf! Die Blogging Five haben gesiegt. Der Lone Callboy streckt die Waffen und die Blogger können wieder über (fast) alles schreiben, ohne mit Klagen rechnen zu müssen.
Im Gegenzug bitte ich alle beteiligten Blogger höflichst, sämtliche Artikel und Kommentare zu überprüfen. Ich bitte darum, alle Textstellen, die Beleidigungen, Verunglimpfungen und Herabwürdigungen meiner Person enthalten zu entfernen. Ebenso bitte ich darum, die meines Erachtens unwahren Behauptungen zu löschen, insbesondere Berichte über meine Verlinkungsverbote und Chatprotokolle.
Das schöne an einer Bitte ist, daß man ihr nicht folgen braucht. Da ich ja nie auf der Callboy-Verleubnerliste stand, brauche ich da ja gar nichts überprüfen, denn Telegehirn ist:
Denn der Lone Callboy hat eine neue und verkürzte Liste auf seine Seite gestellt. Auch der “Stalker” Princo, der schon Eintrittskarten entworfen hat, steht nicht mehr auf der Liste. Doch aus dem großen Kartenverkauf dürfte nichts werden.
Ich bitte die Blogger meinem Wunsch nachzukommen, damit das Ganze ein Ende hat. Ich bitte auch darum, in Zukunft keine beleidigenden oder „spaßig“ gemeinten Artikel mehr über mich zu veröffentlichen. Lasst uns bitte der ganzen Sache endlich ein Ende bereiten.
Hmmm…Dieser Artikel dürfte wohl kaum beleidigend sein und “spaßig” ist er auch nicht. Wirklich. Ich spaße ja nie. Nicht wahr Herr Tacke? Nun ja, Torsten: Ein Ende hat es bisher nicht gegeben, weil Du immer gleich (fast) alle verklagen wolltest, die es wagten über Dich und Deine Klagewut zu schreiben. Ich kann nur hoffen, daß Du Dir wirklich professionelle Hilfe besorgt hast und Dir gesagt wurde, daß Du mal ein paar Gänge zurückschalten solltest.
Danach folgt ein Spendenaufruf von Torsten, den wir mal lieber ignorieren wollen, weil sonst kommt er noch auf die Idee weiter zu klagen, weil seine Kriegskasse so reichlich gefüllt ist. Denn mich beschleicht das Gefühl, daß Torsten weniger aus Einsicht, als aus finanziellen Erwägungen aufgibt. Aber egal. Hauptsache es ist vorbei mit dem virtuellen Amoklauf des Lone Callboy. Ups…Ist diese Formulierung jetzt beleidigend oder “spaßig”? Ich werde mal lieber den Callboy anschreiben und ihn fragen, ob ich das so veröffentlichen kann oder ob er sich angepisst fühlt.
Ach was. Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, was ich über wen schreibe.
Mad Dog Mahmood und die Blogger
Irans Bandenchef Präsident Mahmood Ahmadinejad ist ja unter die Blogger gegangen. Doch sein kurzes Leben als Blogger ist erst mal beendet. Denn wie ynetnews berichtet, haben israelische Blogger dafür gesorgt, daß der Blog, durch massenhafte Aufrufe, teilweise nicht mehr erreichbar war. Wenn man jetzt den Blog mal erreicht, dann findet sich dort nicht viel.
Im Iran werden Blogger, die kritisch über das Mullah-Regime und das Demokratiedefizit berichten gefoltert und eingesperrt. Dagegen ist Mahmood ja noch glimpflich davon gekommen.
Von Ketten und anderen Missverständnissen
In diesen Tagen wird mal wieder eine schwere Attacke gegen PI geritten. Gegenüber früheren Attacken handelt es sich diesmal jedoch um mehr Masse als Klasse. So lässt sich auch die Vehemenz erklären, mit der gegen die rechts-rechts-Konservativen vorgegangen wird. Eigentlich sollte es eine abgestimmte Kampagne werden, doch dieser Versuch läuft immer mehr aus dem Ruder. Dazu befinden sich auf dieser Linkliste Blogs, die selbst oft über die Stänge schlagen. Hier macht man einige Böcke zum Gärtner. Auch ist die Linie vollkommen. Manche habe die Stossrichtung gegen PI, manche wollen lieber den Bloghoster Myblog in die Verantwortung nehmen.
Den Anfang macht wirres.net und darauf sprangen einige Blogs an, die schon länger in Gefechte mit PI verwickelt sind. Es bildete sich eine Linkkette, die recht schnell auf über 30 Blogs anwuchs. Doch dann wurde die ganze Sache irgendwie seltsam. Zwei Blogs fügten der Linkkette eine Forderung an den Hoster von PI dran. So entsteht der Eindruck, daß die oben aufgelisteten Blogs die Forderung so unterstützen und billigen würden. Als ich dann einen Kommentar von Neun12 entdeckte, wurde meine Vermutung bestätigt, daß nicht alle Blogs von dieser Forderung wissen. Daniel antwortete mir: Natürlich wissen alle, die auf der Liste stehen, dass sie auf der Liste stehen. Sonst hätten sie wohl nicht entsprechende Beiträge verfasst. Aber auch Dobschat und der Bembelkandidat wussten nichts von einer Forderung an Myblog, der sie zugestimmt hätten.
Ironischerweise hat einer der Blogger, der ganz oben auf der Liste steht, eine ganz andere Meinung von dieser Aktion, als durch die Aufnahme in die Linkkette erweckt wird. Ein weiterer ironischer Aspekt ist, daß ich der Aussage dieses Bloggers zustimme:
[...]Wenn ich einen Ratschlag geben darf: Screenshot machen, und ohne einen öffentlichen Ton sofort den Anwalt losschicken. Oder, wenn angesichts von Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten möglich, Strafverfolgungsbehörden einschalten. Allenfalls, wenn ein Impressum fehlt, den Hoster zwei Stunden vorher warnen, dass bei ihm gleich die Luft brennen wird.[...]
Das ich einmal mit dem “Don” einer Meinung sein würde…
Geschützt: E-Mails aus dem Irrenhaus
Schluß mit dem Blog-Mobbing
Die Herren Blogmobber zeigen sich sehr uneinsichtig und führen weiter ihre Schmutzkampagne mit Beleidigungen, Bedrohungen und anderen Gemeinheiten.
Mehr dazu auch beim Antibürokratieteam und bei Täglich Alles

