Telegehirn

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Ein Ratschlag an die Kollegen

Ein kranker Blogger, der dringend professionelle Hilfe benötigt, hat in seinem Wahn eine Liste vermeintlicher “pro-Islamblogger” verfasst und phantasiert herum, daß er diese Liste dem Bundesamt für Verfassungsschutz geschickt hätte. Die Liste enthält viele Namen bekannter Kollegen, wie den hier hochverehrten Franklin D. Rosenfeld, der in der Liste gleich über dem Kollegen balou steht, was deutlich macht, welch krankem Hirn diese Liste entsprungen ist. Man sollte diesem kranken Mitmenschen jetzt nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken. Wobei sich ein solcher Ratschlag aus meiner virtuellen Feder etwas merkwürdig liest, denn ich hatte diesem Gestörten in der Vergangenheit durchaus unangemessen viel Aufmerksamkeit zukommen lassen, was vielleicht ein Fehler war. Ignorieren wäre durchaus sinnvoller gewesen, aber das werden ja diejenigen, die sich offen darauf einlassen, noch von ganz alleine feststellen, daß man nicht mit Idioten diskutieren kann, denn sie ziehen einen auf ihr Niveau herab. Da gibt es kein Entkommen. Also ruhig bleiben, was natürlich sehr schwer fallen kann und gegebenenfalls einen Screen Shot fertigen, eintüten und ab an die Justiz, auch wenn diese oft so schwerfällig, wie ein Brontosaurier daher kommt. Irgendwann werden sie diesen kranken Zeitgenossen einmal abholen.


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Ya Basta! Solidarität mit Hophnung

Die Bloggerin Hophnung ist in den letzen Tagen und Wochen einem bisher nicht gekannten Maß an Mobbing ausgesetzt gewesen. Deshalb hat sie sich entschieden eine kleine Erholungspause einzulegen. Verantwortlich für dieses Mobbing sind u.a. zwei Hassblogger: Der philosemitische “Muselfresser” und vorbestrafte ”ca” aus der rechtsextremen Ecke des kleinbloggersdorfer Irrenhaus und der Hassblogger “jolly rogers” aka “nixxon” aka “artur” aus Frankfurt, der häufig seinen Bloggernamen änderte, um seine Spuren des Hasses zu verwischen.

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Antideutsche Festtage von virtueller Prügelorgie überschattet

Die antideutschen Festtage haben noch nicht einmal richtig begonnen, da stehen die Antiimperialisten, Stasischweine, Terroristenfreunde und Erpresser schon Schlange, um sich ihre wohlverdiente virtuelle Prügel abzuholen. Besondere Freude macht es mir, wenn sich die Gelegenheit bietet, die virtuelle Bakunin-Gedenkdachlatte (hier ein Foto)  zu entstauben und gegen eine reaktionäre Gestalt zu schwingen, die nicht nur jede Menge Dreck am Huf hat, sondern auch noch alle vier oben genannten “Eigenschaften”, man könnte auch Geisteskrankheiten schreiben, auf sich vereint. Wer bei der 1. Lektion, Geographie, noch halbwegs das Klassenziel erreichte, der könnte hier jetzt schon scheitern, denn es geht um die verhasste Klassenjustiz, die die Antideutschen Hurra-Israel-Blogger auch noch schützt und ihnen z.b. das Setzen von Deep-Links schon 2003 erlaubt hatte. Manchmal stehen auch “wir” Antideutschen am Fenster, blicken dabei auf Doitschland und vergießen leise, still und heimlich eine Träne der Rührung, weil es in diesem Land eine “antiimperialistische Klassenjustiz” gibt und wenn der Stasi-Onkel nicht mal langsam zum Pyschiater geht, dann holen sie ihn noch ab.

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Iran und Sudan: Hitler und Mussolini im 2007er Release

Der iranische Präsident Ahmadinejad ist gestern zu einem zweitätigen Besuch im Sudan eingetroffen und betonte die guten Beziehungen zu Khartoum. Das jemand wie Ahmadinejad gute Beziehungen zu einem Regime pflegt, daß gerade einen Völkermord in Darfur begeht, sollte nicht wirklich überraschen. Bei einem Treffen zwischen Ahmadinejad und dem sudanesischen Präsidenten Hassan al-Baschir warfen beide faschistische Führer den USA vor, daß sie im Irak, dem Libanon und den “palästinensischen Gebieten” Unruhe stiften würden: “Wie Sie wissen, steht hinter diesen Versuchen eine wohl bekannte äußere Macht mit dem Interesse, die islamischen Kräfte zu schwächen“, erklärte al-Baschir. Iran-Adolf schlug in die selbe Kerbe: ”Das Zeitalter der aufgezwungenen Hegemonie und Obrigkeit durch korrupte Mächte nähert sich dem Ende.” Herr A. täuscht sich nicht, denn das Ende des iranischen Islamofaschismus ist nahe. Obwohl ich natürlich bezweifle, daß er das so gemeint hat.

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Bronx Girl: Danke CA!

Heute gibt es erneut einen Gastbeitrag von Bronx_Girl und sie übernimmt gerne die volle Verantwortung für diesen Artikel. Auch wenn man Trolle nicht füttern sollte, so gibt sie dem Affen ordentlich Zucker. 

Ich bin eigentlich ein sehr harmoniebedürftiger und toleranter Mensch, der möglichst keine Konflikte offen austrägt, aber was ich von dem Quartalsirren CA hier in einem Kommentar bei Brainy gelesen habe, hat mich dazu gebracht mal einen genaueren Blick auf seinen Blog zu werfen. Was ich da über meinen Freund gelesen habe, sind Verleumdungen und Lügen übelster Weise! Da ich keine besonders politisch interessierte Feministen bin, überfliege ich seinen Blog oft nur. Aber heute muss ich mich mal zu Wort melden, denn dieser Kommentar von CA ist der letzte Dreck und so was kann nur jemand schreiben, der total paranoid ist. Hier ein paar kleine Beispiele aus dem Blog von CA, die mich besonders belustigen und die ich mit ein paar persönlichen Anmerkungen versehen habe.

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Eine Diktatur ist eine Diktatur

Gestern kam der Bundestag zu einer Sitzung unter freiem Himmel zusammen und beschloss, in zweiter und letzter Lesung, per Akklamation, auf dem Platz der Republik, das Ermächtigungsgesetz. Damit kann Kanzlerin Angela Merkel 18 Monate ohne den Bundestag Gesetze im Alleingang erlassen. Sie verfügt nun in elf verschiedenen Bereichen über eine unbeschränkte Gesetzgebungskompetenz, so u.a. in den Bereichen Landesverteidigung, innere Sicherheit, Energie, öffentlicher Dienst, Wirtschaft und Soziales. Sie kündigte eine baldige Verfassungsreform an. Ein enger Vertrauter der Kanzlerin hatte vor der entscheidenden Sitzung die Merkel-Gegner im In- und Ausland, die der Kanzlerin diktatorische Absichten vorwerfen, scharf kritisiert: “Was für eine Diktatur ist das, die behauptet, man müsse das Einkommen demokratisieren, man müsse in Gesundheit, Wohnungsbau, Bildung und Ernährung investieren? Wo hat man so eine Diktatur gesehen, um Gottes willen?“[1]

Sie sind empört, besorgt, verängstigt und denken an Tyrannenmord?

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Don Alphonso – King of the Hill?

Manche Diskussionen innerhalb der Blogosphäre laufen einfach an einem vorbei und man verpasst so einiges. Das mag auch daran liegen, daß ich bestimmte Blogs einfach nicht mehr lese, weil es keinen Sinn macht sich über jeden gelassenen Furz irgendwelcher Loonies Gedanken zu machen. Besonders dann, wenn für bestimmte Personen das Bloggen eine Art von Ersatztherapie darstellt oder sie nur deshalb einen Blog betreiben, um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit das geringe Selbstbewusstsein zu stärken. Letztere bezeichne ich gerne als Trafficnutten (Hoffentlich bringe ich jetzt nicht Hydra gegen mich auf. Ein paar liberale Schwule sind ja neuerdings schlecht auf mich zu sprechen, weil sie mich für einen homophoben Libertären halten und meinen harten Angriff auf einen rechts-rechts-konservativen Hassblogger verurteilen. Jedenfalls die Art und Weise der gerittenen Attacke. Es sei ihnen gegönnt und wenn sie die Eier dazu haben, dann werden sie auch die Verantwortung für ihr Geschreibsel übernehmen.), die alles dafür tun, um im fragwürdigen Zwielicht einer virtuellen Scheinöffentlichkeit zu stehen. So ein Fall ist der grenzdebile Neuköllner Marcel Bartels, von dem hier aber nicht die Rede sein soll, obwohl sein neuester Coup (“Ich höre auf zu Bloggen, weil es hier Zensur wie in China gibt und mache unter .com/.org den selben hirnlosen Schwachsinn weiter.) einmal wieder deutlich macht, daß ein sehr großer Teil der deutschen Blogger einen an der Waffel hat und unter Verfolgungswahn leidet. So. Jetzt habe ich mich genug aufgewärmt und wende mich dem eigentlichen Thema zu:

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Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.

Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:

Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.

Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.

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Schickt den Datenscheich in die Wüste!

Das etablierte Medien sich die eine oder andere Blognutte halten ist ja kein neues Phänomen. Oftmals handelt es sich nicht um Blogger im eigentlichen Sinn, sondern um Journalisten oder “Schriftsteller” die sich als Blogger betätigen. So ist es auch bei der TAZ. Unter den zahlreichen tazblogs findet sich auch der Blog von Achmed Khammas, Datenscheich.

Achmed Khammas beschäftigt sich in einer dreiteiligen Reihe mit der israelischen Sperranlage und den schäbigen Holocaust-Karikaturen, die für einen Wettbewerb im Mullah-Staat Iran angefertigt wurden. In dem Artikel Gated Community (1) zeigt Achmed Khammas stolz die Siegerzeichnung von Abdellah Derkaoui und findet:

Den ersten Preis (s. Abb.) erhielt Abdellah Derkaoui aus Marokko, in meinen Augen auch redlich verdient.

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Die Fratze des Hasses – Nasrallah droht Israel

Heute hat sich der Bandenchef der Terrorgruppe Hisbollah, Hassan Nasrallah, das erste Mal wieder aus seinem Loch getraut. Während einer “Siegesfeier” verkündete der Terrorchef den “göttlichen Sieg” über Israel und die Armee der Ratten” und prahlte mit dem Besitz von 25.000 Raketen. Zu der Propagandaveranstaltung, die an die Reichsparteitage erinnerte, wurden etwa eine halbe Million Menschen gekarrt.

Nasrallah erklärte, daß der Kampf gegen Israel weiter gehen werde und forderte eine neue, von der Hisbollah kontrollierte, Regierung im Libanon.

Da hat die internationale UN-Truppe für den Libanon reichlich Arbeit vor sich, um die Hisbollah zu entwaffnen. Jetzt wird sich zeigen, ob die internationale Gemeinschaft es mit dem Schutz Israels ernst meint oder nicht.

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Terrorchef Hassan Nasrallah bei der heutigen Hassdemonstration. Hinter ihm ein Leibwächter. Den braucht er auch.


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Menschenrechte? Egal – Hauptsache Gesund

Manche Zeitgenossen reden immer von den Menschenrechten und richten dabei den schmuddeligen Finger stets auf die USA und verdammen diesen Hort des Bösen und des Imperialismus. Aber im gleichen Atemzug loben sie z.B. die Autobahnen und die KDF-Reisen im 3. Reich als hervorragende “soziale” Leistungen. Andere wiederum loben das “soziale” System der DDR und sehnen sich nach sozialer Sicherheit und ziehen diese der Freiheit vor. Dritte können sich dann für die angeblich formidablen Leistungen des kubanischen Gesundheitssystems erwärmen.
So ein Beispiel von “lieber soziale Sicherheit” als persönliche Freiheit und Menschenrechte für alle, findet sich bei einem “Israelkritiker“. Dieser will ja nicht Antisemit oder Antizionist genannt werden, obwohl sich seine Solidarität für die einzige Demokratie im Nahen Osten sehr in Grenzen hält.

Was ist passiert? Ich hatte mich im blog von “che” auf eine Diskussion über den 11. September eingelassen und erwähnte in einem Kommentar Kuba. “che” antwortete mir:

Was Kuba angeht, bin ich für freie Meinungsäußerung und freie politische Meinungsbildung in diesem Land, wie ich dies in jedem Land befürworte, aber auch gegen die US-Blockade gegen Kuba.

Meine Antwort darauf war:

US-Blockade? Ich dachte, wenn man mit den Imperialisten Handel treibt, dann wird man nur ausgebeutet und über den Tisch gezogen? Steht es nicht jedem Land frei mit wem es Handel treibt und mit wem nicht? Gibt es diese “Blockade” nicht wegen der Diktatur auf Kuba? Gibt es das Recht des Handels mit dem Klassenfeind? Wohl kaum. Kuba war vor der “Revolution” eines der reichsten Länder Lateinamerikas. Sogar reicher als Japan oder Österreich. Wie sieht es heute aus? Da wird lieber mit irgendwelchen imaginären sozialen und medizinischen Errungenschaften des Regimes hausiert. Ist die medizinische Versorgung Kubas jetzt besser als die Japans oder Österreichs? Hätten denn nicht die “Wirtschaftshilfen” der UdSSR und anderer Ostblock-Staaten das “Embargo” mehr als wett machen müssen?

Der fettgedruckte Teil traf jenen ganz oben angesprochenen Israelkritiker und Freund der Freiheit und Menschenrechte wohl so sehr in sein gutmenschliches Herz, daß er sofort eine Verteidigungsschrift verfasste, in der er das Gesundheitssystem Kubas über den grünen Klee lobte. Die Menschenrechte werden dabei nur am Rande angeschnitten. Warum auch? Denn schliesslich haben die Kubaner ja ein so tolles Gesundheitssystem und springen den ganzen Tag vergnügt im grössten Freiluftgefängnis der Welt umher.

Hauptsache Gesund.

Wo doch jener Blogger immer so grossen Wert auf die Einhaltung der Menschenrechte legt. Jedenfalls wenn es um die USA geht. Doch wie sieht es mit dem kubanischen Gesundheitssystem wirklich aus? Jedenfalls nicht so rosig, wie es jener Blogger durch seine ideologische Brille sieht. Der Vorzeigedemokrat schreibt:

Wie geht es eigentlich Fidel? Weis ich auch nicht aber wenigstens hat er für den jetzigen Fall vorgesorgt. Fidel Castro ist, zumindest was die Seite der medizinischen Betreuung betrifft, in Kuba in den besten Händen. Nicht nur der Maximo Leader ist in guten Händen, mit ihm auch die über 11 Millionen Kubaner und ungezählte Menschen Weltweit.

Wie naiv kann man eigentlich sein? Natürlich erhält der Mörder, Gulag-Wärter und Diktator eine bessere Versorgung als der normale Kubaner. Ist es nicht herrlich? Am kubanischen Gesundheitssystem wird die halbe Welt genesen.

Kuba selbst entwickelt sich zu einem Ziel in der Kategorie Gesundheitstourismus, das gilt nicht nur für die gutbetuchten sondern auch für die einfachen Menschen besonders aus Latein Amerika.

So? Hier sind wohl jene Propagandatricks gemeint, mit denen Menschen, z.B. aus Venezuela nach Kuba geflogen werden, um dort operiert zu werden. Ist diese selbstlose Geste nicht herzzerreissend? Weiter heisst es:

Fast unbemerkt entwickelt sich Kuba auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung, der Entwicklung von Medikamenten, Impfstoffen und der Biotechnologie insgesamt zu einer Mittelmacht. Medizin und Biotechnologie entwickeln sich zunehmend zur tragenden Stütze der Kubanischen Volkswirtschaft – jenseits der traditionellen Wirtschaftsbereiche

Kuba ist also das Paradies für Menschen die vom Kapitalismus und Imperialismus um ihre Gesundheit gebracht wurden? Mitnichten. Schauen wir also mal genau nach. So findet sich sich bei Don Bosco ein erschütternder Bericht über die Zustände im ach so tollen kubanischem Gesundheitswesen:

Kleine Schönheits-OP gefällig? Brauchen Sie Zahnimplantate oder möchten Sie eine Hornhautverkrümmung behandeln? Dann ist Kuba das richtige Reiseziel! Tausende von Besuchern kommen jedes Jahr auf die karibische Insel, um sich gut und günstig medizinisch versorgen zu lassen. Denn Kuba ist berühmt für sein Gesundheitssystem: Dort steht Patienten ein Heer von hoch qualifizierten Medizinern zur Verfügung. In modernsten Kliniken werden zahlreiche Krankheiten nach “internationalen Qualitätsstandards” behandelt, wirbt die Website der kubanischen Botschaft in Berlin.

Hört sich ja eigentlich ganz schick an, oder? Jetzt kommt es aber:

Doch das Angebot hat einen Haken: Es gilt nur für Ausländer. Die Einheimischen haben kaum Zugang zu Medikamenten. “Die meisten Arzneimittel gibt es nur, wenn man in der Sonderwährung CUC bezahlen kann. Und die bekommen ausschließlich Touristen oder Leute mit Verwandten im Ausland,” sagt Ordensbruder Jean Paul Muller von “Don Bosco Mission” in Bonn, der soeben aus Kuba zurück gekommen ist. “Und die Medikamente dort sind genauso teuer wie in Europa.” Bei einem Durchschnittslohn zwischen 12 und 20 Euro im Monat sind sie für Kubaner unerschwinglich, selbst wenn sich einzelne Devisen beschaffen können.

Das hört sich nach Zweiklassenmedizin an. Aber wahrscheinlich handelt es sich nur um imperialistische Propaganda? Zu der Versorgung mit Medikamenten heisst es:

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung sei dramatisch schlecht, sagte der Leiter der internationalen Koordinierungsstelle der Salesianer Don Boscos. Der katholische Orden unterhält in vier kubanischen Städten Pfarreien und Jugendzentren. Selbst Medikamente für den täglichen Bedarf wie Aspirin, Magentropen oder Schmerzmittel seien nur auf dem Schwarzmarkt zu Höchstpreisen erhältlich, so Muller.

Eben. Die zu Propagandazwecken herangekarrten Menschen aus Venezuela und anderen Ländern haben eben Vorrang vor den eigenen Leuten. Die Menschen auf Kuba werden sich hüten offen gegen das System zu protestieren, denn dann landen sie im Knast und werden dort auch gefoltert. Aber warum sollte man sich mit solchen Dingen beschäftigen, wo doch die armen Widerstandskämpfer von den pöhsen Imperialisten auf Gitmo jeden Tag gefoltert werden?

Bei touristiklinks.de heisst es zur medizinischen Versorgung auf Kuba:

Medizinische Behandlung für Ausländer ist in Kuba nur in speziellen Ausländerkrankenhäusern bzw. Ausländerabteilungen von Krankenhäusern möglich. Die Kosten übersteigen die in Europa üblichen um ein Vielfaches.

Ausländer werden also getrennt behandelt. In ganz speziellen Abteilungen. Warum wohl? Weil das Gesundheitssystem für die Einheimischen so toll ist? Wohl eher nicht. Don Bosco bestätigt das:

Während Touristen bei Beschwerden eine medizinische Behandlung nach westlichen Standards erhalten, seien die Krankenhäuser für Einheimische völlig unzureichend ausgestattet. “Kanülen, Einwegspritzen, Seife und Waschpulver sind Mangelware. Wenn jemand ins Krankenhaus muss, wird ihm empfohlen, sich einen Eimer als Toilette sowie Wasser, Handtücher und Bettwäsche selbst mitzubringen. Und am besten einen Angehörigen, der ihn versorgt.”

Das liegt wohl am “Embargo” der “pöhsen Imperialisten”? Ob Fidel auch einen Eimer, Handtücher und Bettwäsche selbst mitbringen musste? Hat sich sein Bruder Raul rührend um ihn gekümmert? Kam deshalb Hugo Chavez nach Kuba und brachte Fidel ein paar saubere Handtücher?

Don Bosco kennt auch den Grund für das schlechte Gesundheitssystem:

Wichtigster Grund für die Verschlechterung des öffentlichen Gesundheitssystems, das einst als vorbildlich in Lateinamerika galt: Der Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie belieferte Kuba früher mit Medikamenten und Maschinen zur Produktion von Arzneimitteln. Jetzt müssen Medikamente auf dem Weltmarkt gegen Devisen gekauft werden.

Naja. Die UdSSR ist vor 15 Jahren zusammengebrochen. Zu der Frage der Ernährung, die angeblich, laut balou, durch die “Revolution” gelöst wurde, heisst es bei Don Bosco:

Vor allem Kinder und alte Menschen litten unter Atemwegserkrankungen, Magen- Darmproblemen, Lungenerkrankungen sowie an den Folgen der Fehlernährung durch Vitaminmangel, fasst Muller seine Beobachtungen zusammen. Zwar gebe es auf der Insel Möglichkeiten, sich vitaminreich zu ernähren. Doch Ananas und Zuckerrohr, die in Kuba angebaut werden, sind für den Export bestimmt. “Die Menschen bekommen davon nichts ab. Wer eine Ananas klaut, kommt ins Gefängnis.”

Wie menschlich dieses System doch ist! Bravo! Da bekommt man richtig Lust nach Kuba auszuwandern. Obwohl:

Die Aktivisten von Don Bosco rufen zu Spenden auf, die doch gar nicht benötigt werden würden, wenn das Gesundheitssystem auf Kuba, wie behauptet wird, so toll sein soll:

“Aber wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung, um Medikamente gegen Lungen- und Atemwegserkrankungen, Tropfen gegen Magen-Darm-Beschwerden, Antidepressiva, Antibiotika und Vitamintabletten zu kaufen.” Darüber hinaus möchten sie Seife, Shampoo, Plastikeimer, Waschpulver und vitaminreiche Lebensmittel verteilen. “Bitte spenden Sie Geld, keine Medikamente,” betont Bruder Muller.

Aber bitte keine Hilfspakete mit Medikamenten schicken:

“Denn Hilfspakete werden an der Grenze oft konfisziert.”

Das ist ja wie früher: Die Stasi plünderte auch Hilfspakete.

Einen Punkt gibt es noch: Die von “balou” angesprochene “Hilfe” für Länder wie Venezuela. Das Deutsche Ärzteblatt (103, Ausgabe 26 vom 30.06.2006, Seite A-1809 / B-1549 / C-1499) schreibt dazu:

Kubanische Stellen werden nicht müde zu betonen, dass die medizinische Versorgung der eigenen Bevölkerung sichergestellt sei. Erfahrungsberichte ausländischer Mediziner auf Kuba sprechen dagegen von erkennbarem Ärztemangel, vor allem auf dem Land.

Ärtzemangel? Wie kann das denn sein? Wo doch balou stolz wie Bolle von der hohen Zahl der Ärzte auf Kuba schwärmt:

Britische Ärzte waren überrascht als sie feststellten, dass in Kuba ein Hausarzt ca. 3oo Patienten betreut während im UK 1800 Einwohner auf einen Hausarzt kommen

Das erklärt sich relativ einfach, denn laut WHO (Stand: 2002) gibt es auf Kuba 66.567 Ärzte. Solche Zahlen sind immer mit Vorsicht zu geniessen, da Diktaturen dazu neigen ständig sich, das Volk und die Welt zu belügen. Laut balou sind alleine in Venezuela 14.000 Ärzte im Einsatz. Laut Ärzteblatt sogar mehr als 15.000. Das verringert die Zahl der aktiven Ärzte auf Kuba erheblich. Andere Quellen sprechen auch von bis zu 18.000 Ärzten.

Zwei Leserbriefe von Ärzten zu dem Beitrag des Ärzteblatts sind sehr aufschlußreich. So merkt E. Schaffner, ein Arzt der in Sydney tätig ist, an:

Richtigerweise sprechen Sie an, dass durch die Entsendung Tausender kubanischer Ärzte in Kuba ein akuter Ärztemangel entstanden ist. Nicht erwähnt lassen Sie aber den noch viel schlimmeren Effekt, dass darüber hinaus unsere kubanischen Kollegen von Castro, wie schon zuvor im südlichen Afrika (Südafrika, Namibia, Angola), wiederum als Arbeitssklaven vermietet werden.

Aber, aber…Im Sozialismus sind doch alle Menschen frei und keine Sklaven und alle Ärzte haben sich bestimmt freiwillig gemeldet. Wie es sich für einen anständigen sozialistischen Aktivisten gehört. Ganz ohne Zwang oder Druck.

Dr. med. Karl Ditzler, ein Arzt aus Bad Krozingen stellt fest:

Es ist mir unverständlich, wie dieser Artikel im DÄ erscheinen konnte, der dazu dient, den Sozialismus à la Chávez in Venezuela zu verherrlichen. Mein Aufenthalt im November/Dezember 2005 in Venezuela hat mir ein anderes Bild dieses Landes und des Diktators Chávez vermittelt. Die Entsendung von ca. 15 000 kubanischen Ärzten zum Aufbau eines Gesundheitssystems in den Slums, z. B. Barrio Adentro, dient lediglich zur Stabilisierung des Diktators Chávez. Die Entsendung der kubanischen Ärzte erfolgt gegen den Widerstand der venezolanischen Ärzte. Die kubanischen Kollegen werden von Chávez mit ca. 1 000 Dollar für den Einsatz zum Aufbau von sozialistischen Polikliniken und Versorgungszentren à la Kuba gut bezahlt, während höher qualifizierte venezolanische Ärzte und Professoren an den staatlichen Kliniken nur ca. 400 Dollar monatlich verdienen dürfen. Chávez will mithilfe von Castro seinen Sozialismus in Venezuela stabilisieren, weil durch gute medizinische Versorgung – wie im Artikel beschrieben – in den Barrios Wahlen gewonnen werden. Chávez plant, die alte medizinische Elite an den Universitäten zum Auswandern zu bringen oder ihre wirtschaftliche Existenz der Privatpraxis zu unterminieren bzw. zu eliminieren.

Das die kubanischen Ärzte das Geld behalten dürfen, darf bezweifelt werden. Den meisten Teil des Lohns wird die kubanische Diktatur kassieren. Damit es Fidel und der Elite gut geht.

In einem Interview mit der Deutschen Welle sagte der kubanische Dissident Raul Rivero zu der Lage in Kuba:

Wir müssen von einem Rückschritt sprechen. Von den 75 Personen, die im März 2003 verhaftet worden waren, wurden lediglich 15 aus dem Gefängnis entlassen. Die kubanische Regierung war sehr verärgert über die Abstimmung vor der Menschenrechtskommission der UNO im April 2005. Damals hatte sich die EU als Block gegen Kuba ausgesprochen. Die Reaktion der kubanischen Regierung darauf war sehr brutal. Außerdem: Seit die Regierung vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez finanziell unterstützt wird, fühlt sie sich schlicht an keine internationale Verpflichtung mehr gebunden und geht nun besonders grausam mit der Opposition um.

Das Fazit des Menschenrechtlers balou ist mehr als peinlich und dazu noch dümmlich platt:

Natürlich ist auch das nur ein Aspekt allerdings ein äußerst wichtiger: Food First. Sicher ist Essen nicht Alles aber eine gesicherte Ernährung ist Grundlage jeder weiteren Entwicklung und Verhungert ist Alles Nichts.

Jenau. Hauptsache wat zum Fressen. Allet andere is ejal. Das Problem ist nur: die Menschen auf Kuba, mit Ausnahme der sozialistischen Elite, haben weder Freiheit, noch ausreichende medizinische Versorgung. Dazu gesellt sich noch mangelhafte Ernährung, weil alles, was sich verkaufen lässt, ins Ausland exportiert wird.

Dazu fällt mir ein Zitat von Patrick Henry ein:

I know not what course others may take; but as for me, give me liberty or give me death!

balou jedenfalls scheint wohl keinen großen Wert auf die Freiheit zu legen. Da braucht man sich über die zahlreichen Diktaturen und ihre Sympathisanten nicht zu wundern.


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Ultimatum eines Antisemiten – Israelkritiker bleiben stumm

Ja, dieses Pack wird wieder richtig frech und riskiert neuerdings eine dicke Lippe. Das antisemitische Gesindel hat neuen Mut gefasst und dazu beigetragen haben sicher auch die eine oder andere “israelkritische” Äusserung aus der Politik. Nun ist der Antisemitismus und Judenhass keine Frage der politischen Ausrichtung. Nicht nur alte und neue Nazis reiten auf der Welle des Antisemitismus. Auch am linken Rand tummeln sich allerlei Antisemiten. Sie tarnen sich als “Israelkritiker” oder als Antizionisten und reagieren gereizt, wenn man ihnen die Maske vom Gesicht reisst. Sie empören sich, daß sie ja gar keine Antisemiten seien und das man ja doch noch die Hisbollah unterstützen dürfte oder die Umsiedlung der blutberauschten Jidden forden könne, denn einzig und allein die Juden sind für alle Probleme im Nahen Osten verantwortlich.

Wenn man sich nun mit diesem geistigen Lumpenproletariat befasst, dann bleibt immer die Frage, ob und wie man sich mit diesem Pack beschäftigen soll. Schenkt man ihnen zuviel an Aufmerksamkeit, dann fühlen sie sich groß, stark und wichtig. Sie können dann darauf verweisen, daß sie verfolgt werden. Ignoriert man sie hingegen, dann besteht die Gefahr, daß sich die Hetzer erst richtig ermutigt fühlen und glauben für die schweigende Mehrheit zu sprechen.

Gesellen sich nun noch allerhand Verschwörungstheorien hinzu, dann sind solche Gestalten eher ein Fall für den Therapeuten. So scheint es auch bei “Citizen” Cain Külbel der Fall zu sein, denn er phantasiert von einer Verschwörung gegen seine unwichtige Person. So verschickte er eine Reihe von Mails und forderte entweder die Löschung eines ganzen Blogs oder die Zensur bestimmte Artikel, die sich kritsch mit ihm auseinandersetzen. Auch will das Karate Kid bei einer Staatsanwaltschalt Anzeige wegen Bandenbildung stellen und vermutet hinter den Artikeln bei Lizas Welt und in anderen Blogs den pöhsen Oberverschwörer H.M. Broder.

Nun hat der Freund der Hisbollah Lizas Welt ein neues Ultimatum gestellt. Jürgen Cain Külbel schreibt in einer Mail:

Aber: Ich gebe Ihnen allen bis 12 Uhr Zeit, das zu bereinigen, mein Bild und meine Privatpost aus dem Netz zu nehmen. Sollte das eintreten, werde ich keine weiteren Schritte unternehmen. Geschieht das nicht, werde ich Punkt 12.01 Uhr eine Unterschrift leisten, und die Post geht ab: an die Staatsanwaltschaft, an Aust etc. Danke Liza, die Sie das gesamte Material genau für diesen Zweck längst dokumentiert (Linkliste) haben. Also, bitte halten Sie sich an die Gesetze. Gewarnt habe ich Sie im Verlaufe der Tage mehr als einmal. Dies ist die letzte Möglichkeit. Informieren Sie mich per Email über Ihre Entscheidung, da ich keine Zeit habe, die Webseiten zu besuchen. Geht bis 12 Uhr keine Email von Herrn Broder oder von Anonymus Liza bei mir ein, werde ich wie avisiert vermeintliche Haupttäter und Mittäter, aus denen sich die vermeintliche Tätergruppe rekrutierte, anzeigen.

Da muss Jürgen Cain Külbel aber ganz besonders aufpassen, denn sonst unterschreibt er wohlmöglich noch eine Selbsteinweisung. Gegen Jürgen Cain Külbel ist der Lone Callboy ein laues Lüftchen und es scheint sich der nächte unbedarfte Seppel im Netz der Blogossphäre zu verheddern und merkt, wie alle anderen Vorgänger, nicht, daß jeder Mucks und jede Drohung genau beleuchtet wird und dank diverser Suchmaschinen und einem guten Ranking dort, kann jetzt jeder z.B. bei Google oder Yahoo lesen, welche berechtigte Kritik es an Jürgen Cain Külbel gibt. Dazu sind BloggerInnen auch noch verdammt solidarisch und der Angriff auf einen bedeutet auch meistens den Angriff auf einen großen Teil der Blogosphäre. Bisher hat noch jeder großen Schaden erlitten, der einen Kreuzzug nach Kleinbloggersdorf anführte.

Was mich allerdings nicht besonders verwundert, ist die Tatsache, daß jene Blogger, die sich angeblich so sehr gegen den “wahren” Antisemitismus engagieren wollten, wenn er sich dann mal manifestieren würde, in diesem Fall erneut in Schweigen verfallen. Damit sollte mal wieder mehr als deutlich sein, daß ein Israelkritiker einem Antisemiten kein Auge aushackt. Sie sparen sich jene Artikel, die ein flammender Appell gegen den Antisemitismus sein könnten, für den Tag auf, an dem der letzte Jude durch den Schornstein gejagt wurde.

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Antisemiten unter sich

Die Postille “junge welt” bietet ja einer Reihe von merkwürdigen Gestalten ein Forum. Sei es nun Jürgen Elsässer, Rainer Rupp oder eben Jürgen “Citizen” Cain Külbel. Zu diesem Trio Infernale gesellt sich neuerdings auch Ludwig König.

Wie auch Jürgen “Karate Kid” Cain Külbel, zeigt Ludwig König seine totalitäre Gesinnung ganz offen. Jürgen “Hisbollahfreund” Cain Külbel einerseits hat jede Menge persönliche Freunde, die Mitglieder der Hisbollah sind und Ludwig König nimmt andererseits marxistische Antisemiten aus Deutschland in Schutz.

In der gestrigen Ausgabe der “junge welt” zeigt sich Ludwig König empört über das Hausverbot gegen die antisemitisch auftretende “Marxistische Initiative”. Diese hat jetzt in der Mensa der Ludwig-Maximilians-Universität ein Hausverbot verpasst bekommen, weil sie dort ein antisemitisches Hetzflugblatt verteilte. In dem Flugblatt mit dem Titel “Vom israelischen Angriff zum imperialistischen Protektorat?” heisst es:

33 Tage nach Beginn der zionistischen Aggression gegen den Libanon schweigen die Waffen vorerst. Der von US-Pentagon-strategen von langer Hand geplante und von Israel ausgeführte Angriff sollte die erste Phase eines Krieges gegen Iran einleiten. Ziel war die Zerschlagung des libanesischen Widerstands und die Vertiefung der Spaltung des Libanon entlang ethnischer und religiöser Linien, um längerfristig eine proisraelische Regierung aus libanesischen Rechtsextremen zu installieren.

Gibt es eigentlich keine Tabletten gegen den grassierenden Verschwörungswahnsinn?

Die Gefangennahme zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah lieferte lediglich den benötigten Vorwand für den Überfall. Dies erklärt auch, warum die USA wochenlang einen Waffenstillstand ablehnten und statt dessen Bomben lieferten.

Gefangennahme? Noch deutlicher kann man seine Sympathie für Geiselgangster und Terroristen nicht äussern.

Doch die Pläne der Aggressoren in Tel Aviv und Washington scheiterten am libanesischen Widerstand. Über alle religiösen und weltanschaulichen Grenzen hinweg schloß sich das libanesische Volk gegen die Angreifer zusammen. Die stärkste Armee des Mittleren Ostens brauchte fast einen Monat, um unter unerwartet großen Verlusten einige libanesische Bauerndörfer im Grenzgebiet zu erobern. Noch nie konnte eine arabische Streitmacht den Schlägen der israelischen Armee solange standhalten, wie die libanesische Guerilla! Die israelische Armee, die nach 18 Jahren Besatzung bereits im Jahr 2000 dem hartnäckigen Volkswiderstand im Südlibanon weichen mußte, zieht auch diesmal erfolglos ab. Dieser Sieg wird den um Befreiung kämpfenden Menschen in Palästina, den anderen arabischen Ländern und weltweit neuen Mut und neues Selbstbewußtsein geben. Auch ein baldiger Krieg gegen Iran oder Syrien wurde so vorerst abgewehrt.

Die palästinensischen Terroristen werden also aus den Untaten der libanesischen Terroristen neuen Mut schöpfen. Die Marxisten freuen sich schon auf den nächsten Krieg gegen Israel und feuern die Kinderzerfetzer noch an. Widerlich.

Die UN-Friedensmission im Libanon wird als imperialistisches Protektorat diffamiert und dabei wird die antisemitische Stoßrichtung der Marxisten deutlich:

Um das schmutzige Werk, an dem die Zionisten bereits zweimal gescheitert sind, zum Abschluß zu bringen, soll jetzt eine UN-Besatzungstruppe in den Südlibanon einmarschieren. Während sich Israel auch durch die neue UNO-Resolution jederzeit das Recht herausnimmt, seine als Verteidigung ausgege-benen Angriffe gegen Ziele im Libanon fortzusetzen, sollen die neuen Besatzer den libanesischen Widerstand zurückdrängen und entwaffnen. Nach dem Irak und Afghanistan soll ein drittes imperialistisches Protektorat im Nahen und Mittleren Osten errichtet werden.

Das die “Marxistische Initiative” eine Bande von antisemitischen Terrorunterstützern ist, wird aus dem Kleingedruckten am Ende des Flugblatts deutlich. Dort steht:

Nachdem schon die palästinensischen Widerstandsorganisationen Volksfront für die Befreiung Palästinas PFLP, Hamas und Al-Aksa-Brigaden als “Terrororganisationen” verfolgt werden, droht nun auch ein Verbot der libanesische Hisbollah. Bei allen weltanschaulichen Differenzen, die wir als Marxisten mit der islamischen Hisbollah haben, sehen wir dies als Teil einer Repressionsstrategie, die sich gegen jede Solidarisierung mit jeder Art von Widerstand gegen imperialistische Aggression und Ausbeutung richtet.

Die “linken” Marxisten wenden also gegen ein Verbot der knuto-islamischen Hisbollah, obwohl deren faschistische Ideologie deutlich sichtbar wird. Eindeutiger kann man seine Hesperophobie nicht beweisen. Die weltanschaulichen Differenzen dürften aber nicht allzu groß sein, denn beide Ideologien proklamieren die Diktatur als Idealzustand.

Deshalb ist das Hausverbot gegen die marxistischen Hetzer auch vollkommen berechtigt. Ludwig König vermutet hinter dem Hausverbot aber eine Verschwörung, denn der Asta der Uni hatte sich an das Münchener Studentenwerk gewandt und dieses über das Hassflugblatt informiert. Kenner der Materie werden schon längst erahnt haben, welche Verschwörer hinter dem Hausverbot stehen: Die Antideutschen!

So schreibt Ludwig König:

Der Münchner AStA und insbesondere sein Antifa-Referat stehen seit Jahren unter dem Einfluß sogenannter Antideutscher. So veranstaltete der AStA 2003 den Kongreß »Spiel ohne Grenzen«, auf denen Autoren der antideutschen Presse von Bahamas über Jungle World bis Konkret über die ihrer Meinung nach antisemitische Antiglobalisierungsbewegung referierten. Auf Antikriegsdemonstrationen provozieren ASTA-Aktivisten regelmäßig mit einem Transparent, das sich nicht nur zu Recht gegen Antisemitismus richtet, sondern auch gegen »Antizionismus«. Auf der Website des AStA findet sich eine Broschüre zur Geschichte Israels, die Israels Angriffskriege gegen seine Nachbarn rechtfertigt. Zum israeli­schen Einmarsch in den Libanon 1982 heißt es da: »Eine Alternative zum Krieg gab es aber nicht. Israel konnte nicht zulassen, daß die Bevölkerung im Norden täglich von Raketen getroffen wurde.«

Da braucht man sich nicht zu wundern, denn die Antideutschen sind die Illuminaten des 21. Jahrhunderts. Das hatte Jürgen Elsässer ja unlängst enthüllt und diese Haltung scheint zur offiziellen Linie der bolschewistischen Postille “junge welt” geworden zu sein.


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Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus

Jürgen Cain Külbel, hier ein Foto, der Vater des Karate in der DDR, etatistischer Sozialist, Sherlock Holmes des Ostens, tätig in der journalistischen Tagesberichterstattung, Autor eines Klassikers der Verschwörungs- und Entblödungsliteratur und Interviewpartner des Muslim-Markt fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Falls vorhanden.

Jürgen Cain Külbel ist einer dieser Schreiberlinge des bolschewistischen Witzblatts “junge welt”. Er leidet anscheinend wie Jürgen Elsässer oder der Erzverräter Rainer Rupp an einer Wahrnehmungsstörung. In jüngster Zeit sucht Jürgen Cain Külbel offenbar gerne die Nähe der knuto-islamischen Faschisten. Sein Geschreibsel ist geprägt von Hesperophobie, Antizionismus und Antiamerikanismus. Auf Kritik an seiner antiaufklärerischen Position reagiert er gereizt. Auch scheint er die Möglichkeiten der Blogosphäre nicht zu kennen, denn jetzt wird die Sache erst richtig hochkochen und am Ende steht dann Jürgen Cain Külbel als das dar, was er ist: Ein vom Hass auf Juden getriebener Ewiggestriger.
Lizas Welt hatte am 13.9. in dem Artikel Im Irrenhaus der Hizbollah u.a. über Jürgen Cain Külbels Artikel in der jw zu einer Großdemonstration der Hisbollah berichtet. Dazu wurde der Hintergrund des Jürgen Cain Külbel beleuchtet und die Verwirrheit des Jürgen Cain Külbel kam ans Tageslicht. Külbel hatte im Interview mit dem Muslim-Markt behauptet:

Das trat ja dann auch am 11. September 2001 ein. Drei Tage später nannte Wolfowitz die Täter: den verstorbenen Osama bin Laden…

Da waren sogar die Phantasten des Muslim-Markt baff:

Jetzt überraschen Sie uns aber. Wir wussten noch nicht einmal sicher, dass USAma bin Laden jemals gelebt hat und Sie wollen wissen, dass er verstorben ist. Woher haben Sie diese Information?

Aber Külbel ziert sich:

Ja, ich gebe vor, das zu wissen. Da ich darüber gerade arbeite, nämlich an einem Buch mit dem Arbeitstitel „Osama bin Laden – Welttheater mit Leiche“, möchte ich ungern darüber sprechen.

Das alles passte dem Bolschewisten Jürgen Cain Külbel nicht und er schrieb ein paar E-Mails an Lizas Welt und dabei zeigte sich, daß Jürgen Cain Külbel Probleme mit dem Textverständnis hat. Hier der ganze Artikel Karate Kid aus Lizas Welt und hier die drei Mails, die Jürgen Cain Külbel an Lizas Welt schickte:

Ehrenwerteste,

am besten hat mir vom dem Luststück die Überschrift gefallen: „Lizas Welt“. Sie sollten unter die Menschen und in die Länder gehen, sonst sortieren Sie die nur noch in pro und contra ein; wie im Märchen mit dem Aschenputtel – die Guten und die Schlechten.

Allerdings tut es mir aufrichtig leid, daß Ihnen Ihr Hass so enge intellektuelle Grenzen setzt. Auch entnehme ich dem Text, dass Sie schon mit Nasrallah gesprochen haben und fertig sind, mit den Menschen da unten generell, den Schiiten, den Maroniten, den Drusen etc.

Habe ich Sie im Frühjahr in der Levante übersehen auf einer der regelmäßigen gemeinsamen Großveranstaltungen von christlich-orthoxen, muslemischen und anderen Gläubigen, die in Friede und Eintracht leben und feiern, deren höchste Würdenträger Freunde sind?

Übrigens: Der Sadist Bashar Assad hält nach wie vor das Eigentum der durch die infolge der von den Zionisten entfachten Kriege aus Syrien ausgewanderten Juden in Verwahrung. Anders als in Deutschland, wie mir der Großmufti Dr. Hassoun versicherte, steht es denen bei Rückkehr sofort zur Verfügung. Irgendwie unterscheiden die zwischen Zionismus und Judentum; aber ganz straff, kann ich Ihnen sagen. Aber ich bin mir sicher, das will in Ihrem Kreis gar keiner wissen wollen. Da stürzt eine sehr künstliche Welt zusammen, die auf herbei polemisierten Füßen steht.

Entspannen Sie sich.

Jürgen Cain Külbel

Syrien ist also ein sicherer Hort jüdischen Besitzes und die Zionisten fangen stets die Kriege an? Das ist Antisemitismus in Reinkultur. Das Antizionismus Antisemitismus ist, hatte ja Dr. Martin Luther King jr. schon vor 40 Jahren deutlich gemacht.

Sehr geehrte Frau Liza,

auf diesem Weg darf ich Ihnen anzeigen, daß Ihr Text meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen. Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Ich fordere Sie daher auf, sich mir gegenüber und zu meinen Händen (Email genügt) zu verpflichten, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu bestimmenden Vertragsstrafe, die ggf. vom zuständigen Landgericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, in Bezug auf mich, Jürgen Cain Külbel, zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen:

„Nasrallahs deutsche Freunde – heißen sie nun Jürgen Cain Külbel oder Deutscher Friedensrat e.V. – wird das wenig scheren. Empathie für die Opfer des islamistischen Terrors kennen sie nicht. Nicht am 11. September und nicht an einem anderen Tag. Ganz im Gegenteil.“

Wegen der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage sehe ich Ihrer schriftlichen (Email-) Erklärung bis morgen, Freitag, 15.9.2006, 14 Uhr entgegen. Wir versuchen es vorerst auf diesem Wege. Ansonsten erhalten Sie ein Schreiben von meinem Anwalt.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Wegen der Eindeutigkeit der Niedertracht des Marxisten-Leninisten Külbel sollte er mal ganz schnell zurückrudern, sonst wird es von Stunde zu Stunde peinlicher für Jürgen Cain Külbel. Doch Külbel stellte in der dritten Mail ein weiteres Ultimatum. Diesmal soll gleich der ganze Blog gelöscht werden. Leidet Jürgen Cain Külbel an Größenwahn?

Sehr geehrte Herr/Frau Liza,

nach dieser Email, die Sie mir sandten, machte sich eine Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt erforderlich. Ich muß mir diesen Inhalt nicht gefallen lassen. Daher biete ich Ihnen auf sein Anraten und sozusagen auf friedlichem Wege an, auf eine Anzeige wegen Beleidigung zu verzichten, so Sie den von mir mokierten Blogg umgehend, d.h. heute bis 20 Uhr löschen. Sollte keine Löschung erfolgen, werden beide Angelegenheit zügig und getrennt verfolgt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel

Karate Kid sucht Zuflucht bei der Klassenjustiz und bei der letzten Mail bekommt er doch irgendwie Zweifel an dem Geschlecht von Herr/Frau Liza.

Besonders arrogant und anmaßend wird Külbel hier:

Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen.

Als “Journalist”, der dazu noch in der Tagesberichterstattung tätig ist, muss sich ein Antiimp wie Külbel keinerlei Kritik gefallen lassen. Denn wo kommen wir hin, wenn jeder seine Meinung offen äussert? Aber, aber liebes Karate Kid: Judenhasser müssen auch so benannt werden. Auch wenn es dem Judenhasser nicht passt. Auch scheint er sich fast für ein höheres Wesen zu halten:

Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.

Eben. “Private” Meinungen dürfen gegenüber einem “öffentlichen Journalisten”, der auch noch Vertreter einer totalitären Ideologie ist, nicht geäussert werden. Dieser Journalist ist eben der Inhaber der Meinungshoheit und da darf niemand seine Schlussfolgerungen ziehen, besonder wenn sie “privat” sind. Die Bolschewisten ähneln da den Islamisten: mit Kritik konfrontiert beginnen sie durchzudrehen. Darum versteht sich Jürgen Cain Külbel so gut mit den Islamisten.

Sein offener Brief an Salomon Korn strotz nur so vor Judenhass und sog. antiimperialistischer Hetze:

…der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können…Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter “Taktik der verbrannten Erde” verstanden hatte.

Wolfram, von Täglich Alles, hat sich auch ausgiebig mit dem Amtiimperialisten Jürgen Cain Külbel beschäftigt und nimmt ihn ordentlich in die Mangel:

Ich sag’s ja, ein kleiner schmieriger Antisemit. In der Diktion eines Julius Streicher geht er Salomon Korn an. Auch die Nazis garnierten gerne ihre Vernichtungsgelüste mit der “Auserwähltenplatte.” Und wieder bleibt Kübel, denn seine Ergüsse erzeugen einen enormen Brechreiz, den Beweis für seine Behauptungen schuldig, wo die bösen Rabbiner etwas gerechtfertigt hätten…wie war das? Er unterscheidet zwischen Juden und Israel? Übrigens, das “Massaker” war keins, aber für Külbel sind alles Massaker, wenn ein Mensch von einem Juden getötet wurde.

Die antisemitischen Hetzer schlagen immer offener zu, denn sie werden von der Welle des Judenhasses in Deutschland getragen. Im Unterscheid zu früheren Zeiten wird dieser Hass meist als “Israelkritik” getarnt oder man pöbelt gegen den Zionismus. Aber Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus, auch wenn das viele Hetzer und deren Sympathisanten nicht wahrhaben wollen. Jürgen Cain Külbel bekommt eben jetzt die richtige Antwort auf seine Hetze. Auch der Fuchsbau widmet Jürgen Cain Külbel einen Artikel und fragt ob Külbel auch ein Frauenhasser ist. TW_24 beleuchtet das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen. Bei Planet Hop befasst sich Ivo Bozic ebenfalls mit Citizen Cain und seinen virtuellen Karatekünsten. Der Starblog sieht eine Posse am Horizont heraufziehen. Auch das Sauerkrautfaß schöpft aus dem vollen Jauche-Kü(l)bel. Desweiteren berichten augenzuppler, A7 Revisited, Side Effects, Spirit of Entebbe und die Achse des Guten I + II  über “Citizen Cain” Külbel. Bei Lizas Welt wurde die Akte Cain the Brain unterdessen vorläufig geschlossen.

Kein Fussbreit den Antisemiten!

Solidarität mit Lizas Welt!


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Mittelalter Reloaded

Der letzte absolutistische Herrscher Europas ist am Samstag in Bayern eingefallen und tourt seit dem durch die Stationen seines irdischen Vorlebens. München, Marktl am Inn (Vom Inn kommen immer die besten Führer.), Altötting und heute musste Aschaffenburg den Einfall jenes Mannes erleben, der sich als irdischer Stellvertreter des Sohnes eines höheren Wesens bezeichnet.

300.000 Menschen wurden heute bei der Open-Air Veranstaltung der römischen Sekte in Regensburg erwartet. Es wurden extra Bundeswehrsoldaten hingekarrt und auch Soldaten die entweder gar nicht an ein höheres Wesen glauben oder Anhänger des höheren Wesens sind, die dem Papismus abgeschworen haben, waren dabei. Aber ist doch klar: was macht man lieber: Entweder öden Dienst schieben oder mit dem Bus von Straubing nach Regensburg gefahren zu werden, um mal den letzten absolutistischen Herrscher Europas zu sehen? Die Antwort dürfte eindeutig sein. Dazu wurden noch Kinder in Massen angekarrt; man wurde an die Zeiten des real existierenden Sozialismus erinnert, als solche Propagandaveranstaltungen aufgezogen wurden. Doch das alles nützte nicht viel, denn es kamen nur etwa 150.000 Menschen zu der Open-Air Gaudi. Auch waren wohl zahlreiche Polen gekommen, denn die Saisonarbeit nähert sich dem Ende.

Sehr zutreffend schreibt der Focus:

Die vorderen Plätze sind der Prominenz und himmlischem Personal vorbehalten: Priester, Klosterschwestern und Scharen von Ministranten in rot-weißen Gewändern feiern mit. Die Zahl der Fähnchen schwenkenden Kinder ist groß, denn in Bayern wurden die Schulferien wegen des Papstbesuchs um einen Tag verlängert.

In München bekam Herr Ratzinger einen Staatsempfang, denn wir sind in Bayern und dort ist Gammelfleisch immer gern gesehen, und sowohl der Bundespräsident, als auch die Bundeskanzlerin, beide Anhänger der non-papistischen Richtung, waren anwesend herzten Herrn Ratzinger. Dazu war noch der bayrische Ministerpräsident Stoiber erschienen: “Das, Heiliger Vater, ist meine Muschi, äh Frau.”

Das Interesse an Ratzinger hielt sich in München in Grenzen und die Strassen waren alles andere als reichlich gefüllt und der Herr aus Rom fuhr in seinem, von der Industrie gesponserten, Panzermobil durch die Hauptstadt der Bewegung. Überall wo der Herr Ratzinger auftaucht fängt er an Propaganda für das höhere Wesen zu betreiben und die Medien sind zur Stelle und transportieren die Märchen in die deutschen Wohnstuben. Daheim wirft man mittlerweile Kruzifxe in Richtung Glotzomat und verflucht die Medienhysterie, die von den Privaten und Staatlichen betrieben wird. Auf einem halben Dutzend Kanälen gibt es den ganzen Tag nur Ratzinger, Ratzinger, Ratzinger. Jeder Furz des Herrn Ratzinger wird beleuchtet und als göttliche Offenbarung verkauft.

Mit Suggestivfragen wurden bestellte Jubelperser von erzkatholischen Reportern befragt und gaben, wie dressierte Hamster, die richtigen Antworten. Sogenannte Experten wurden in den Pausen zwischen den Auftritten des Herrn Ratzingers von handverlesenen Moderatoren “befragt” und die Experten waren ihr Geld wert. Kritik hatte da keinen Platz und stattdessen wurde von Mr. Burns geschwärmt. Wenn Sie mal genau hinschauen und dazu noch ein Kenner der “Simpsons” sind, dann achten Sie mal auf die Gemeinsamkeiten zwischen Mr. Burns und Herrn Ratzinger. Alleine schon die Ähnlichkeit mit der beide Gestalten durch die Gegend schlurfen, ist frappierend.

Gestern reiste der Herr Ratzinger in Wallfahrtsort Altötting und betete dort zu einer 500 Jahre alten Holzfigur, die angeblich die Mutter des jüdischen Revoluzzers darstellen soll, der vor 2000 Jahren von den römischen Besatzern, als Terrorist, hingerichtet wurde. Jedenfalls war Herr Ratzinger sehr ergriffen und auch die Medien-Claquere waren aus dem Häuschen.

Die Kosten für den Besuch werden natürlich vom Steuerzahler aufgebracht. Ich hörte etwas von 6 Millionen Euro. Das sollen aber nur die Kosten für die Sicherheit des Sektenoberhaupts sein. Dazu kommen noch enorme volkswirtschaftliche Kosten. BMW hat heute die Produktion eingestellt und die A3 bei Aschaffenburg wurde vollständig gesperrt. In München wurden ebendalls viele Strassen gesperrt und hunderte Fahrräder entfernt und dutzende Autos abgeschleppt. Der wirtschaftliche Schaden dürfte also ungleich höher liegen. Man muss alles schon als Wahnsinn bezeichnen. Alleine der, in besonders öbszöner Weise, vorgetragene Reichtum der Organisation, der Herr Ratzinger jetzt als unfehlbares Oberhaupt vorsteht, macht einen wütend. Wenn man dann noch z.B. an die Diskriminierung von Frauen durch die Sekte denkt oder die Verteufelung von Verhütung betrachtet, geht mir der Hut hoch.

Aber Herr Ratzinger wird hier nicht mit Kritik behelligt und kann seinen religiösen Amoklauf ungestört durchziehen. Da redet er von “Gottesangst”, durch die der Atheismus entstanden sei und kritisiert die Aufklärung und bezieht gegen die Evolutionslehre Stellung.

Das ist alles aber unwichtig, denn: “Wir sind Papst! Papst aus Bayern!”


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Bloggers to the Front!

Heute ist eine Art Protesttag gegen den rechts-rechts-konservativen Blog PI. Eigentlich eine schicke Idee. Man hat das Gefühl, daß man für das Gute eintritt und etwas gegen die schlimmen Finger von PI macht. Doch welches Ziel hat dieser Protest? Man kann bei vielen herauslesen, daß der Hoster von PI, myblog.de, die Sülznasen und Kreuzfahrer um Stefan Herre rauswerfen soll. Eine tolle Idee, aber 1. hat sich Nico Wilfer von myblog.de bisher auch nicht sehr einsichtig gezeigt und 2. kann Herre mit seinen Kreuzfahrern einfach den Hoster wechseln oder einfach unter eigener Flagge weitersegeln. Dann sitzt er mit seiner eigenen Seite auf einem US-Server und dann ist guter Rat teuer.

Aber kommen wir wieder zu dem heutigen Protesttag zurück. Als eine Form des stillen Protest haben heute Tom’s Diner, hophnung, Martina Kausch, Der Linksbote, Sandhexe, Ulysses Streitzüge und wohlmöglich noch andere Blogs ihren Kommentarbereich ganz oder teilweise für einen Tag geschlossen. Welch edle Tat und hohe Form des Protests! Besonders putzig ist das bei Martina Kausch und der Linksbote: dort findet sich eine Art virtuelle brennende Kerze, die sich in einer Art von virtuellem Tongefäß befindet. Das erinnert mich sehr an die Lichterketten in den 90er Jahren, als die Nazibrut wieder aus dem Grab der Geschichte kroch und mordend und brandschatzend durch das Land zog. Das war eine krude Mischung aus “bürgerlichem Antifaschismus” und einer Beruhigung des eigenen Gewissens. Während sich Menschen den Nazis entgegenstellten und auch schon mal die eine oder andere non verbale Auseinandersetzung mit der brauen Brut suchten, spielten die Spiesser mit dem Feuer…Man hat uns das an der “Front” Mut gemacht! Auch zitterten die Nazis damals, wenn man nur das Wort Lichterkette aussprach. Man konnte die Panik sehen.

So ähnlich ist das heute: Stefan Herre sitzt schon auf gepackten Koffern und bereitet seine Flucht vor, weil ihm hier die Luft zu dünn wird und der Protest ihn so beeindruckt, daß er plötzlich einsichtig geworden ist.

Ich möchte den Protest hier jetzt nicht lächerlich machen, aber Herre und Co. interessiert es doch nicht die Bohne, ob ihr einen Tag oder ein Jahr euren Kommentarbereich zumacht. Da lacht der doch darüber und kann sich wieder als Märtyrer in Pose bringen, der von Linken, Gutmenschen, Liberalen, Islamisten und anderen zweifelhaften Gestalten verfolgt wird.

Damit erreicht ihr nichts und wenn man z.B. bei Sandhexe liest:

Wenn genug Blogs mitmachen, könnte das evt. etwas mehr Aufsehen und Medienrummel erzeugen als einzelne Blogger.

Dann stellt man sich die Frage, warum denn Sandhexe noch nicht bei Zeitungen und beim Fernsehen vorstellig geworden ist? Wieviele Mails habt ihr an Monitor oder an den Spiegel geschrieben? Wie oft habt ihr irgendwo wegen Herre und PI angerufen? Habt ihr euch auch schon mal inhaltlich mit PI auseinandergesetzt? Ich meine über den Aufhänger von Stefan Niggemeier hinaus? Der hat wenigstens ein paar Kommentare bei PI eingetütet und präsentiert sie, steril verpackt, einem staunenden Publikum. Auch die PI-Kommentatoren-Hansel “antimusel” und “ca”, dessen eigener Blog ja wegen massiver Urheberrechtsverstösse auf wirklich Null Inhalt geschrumpft ist, melden sich, in gewohnt menschenverachtener Weise, zu Wort. Damit wären wir schon bei den wirklichen Waffen die ihr habt. Hier mal ein paar Ratschläge was ihr wirklich gegen PI machen könnt. Da gibt es nämlich richtig viele lustige Möglichkeiten, auch ohne seinen Kopf rauszustecken und Drohungen aus dem Irrenhaus zu kassieren.

Einige Fotos bei PI sind geklaut. Sowohl der Content, als auch der Traffic sind meistens gestohlen. Ermittelt einfach die Grafikadresse der Fotos.

Beispiel: Der aktuelle Beitrag von PI heisst: Sozialkassen und Steuerrecht. Dazu gibt es ein hübsches Foto von einem Prellbock. Rechtsklick und auf “Grafikadresse kopieren”. Schauen wir mal welche Adresse das Foto hat: http://www.vergessene-bahnen.de/Bilder/Ex516/PrellbockBreitenbach.jpg

Schnell auf die Seite vergessene-bahnen und schauen wir mal ins Impressum. Da steht nichts von Stefan Herre. Als ist es durchaus möglich oder sogar sehr wahrscheinlich, daß der Eigentümer der Seite nichts davon weiß, daß sein Foto woanders verwendet wird. Dazu kommt noch, daß jedes Mal wenn das Fotos geladen wird, es von der Seite vergessene-bahnen geladen wird. Also haben wir eine mögliche Urheberrechtsverletzung und einen sauberen Trafficdiebstahl. Das ist z.B. ein Punkt, wo ihr PI treffen könnt. Wenn ihr euch dann noch abspricht und nicht nur eine Mail verschickt, sondern gleich 10 oder 20, dann merkt auch der dümmste Webmaster, daß da was nicht stimmt.

Es sei angemerkt, daß solche Sachen bei PI üblich sind und in vielen “Artikeln” vorkommen. Auch kann und muss man sich fragen, ob PI nicht das eine oder andere Mal das Zitatrecht überspannt und da auch noch Probleme bekommen könnte.

Das ist nur ein Beispiel, wie ihr aktiv vorgehen könntet. Das dann auch noch recht leise. Es gibt ja noch viele andere Wege. Diese können zwar auch recht grenzwertig sein, aber wie man aktuell bei “ca” sieht, kann das durchaus erfolgreich sein.

Still mit einer Kerze in der Ecke zu stehen, wird nichts ändern. Also bekommt euren Arsch hoch. Interessante Gedanken zu dem Protesttag gegen PI finden sich übrigens beim Bembelkandiat.


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Trillian Night Talk

……

haben die sich schon gemeldet?

Nö, aber die haben ihre Seite modifiziert ;-)

*omg* und denken damit is gut? denen würde ich die hammelbeine lang ziehen. du bist zu gut. immer noch das beste wenn man gleich zum anwalt geht

Dabei war ich doch noch recht großzügig mit meinem Angebot. Jetzt wird es richtig rauschen und richtig teuer werden. und peinlich

wo die doch bald wahlen haben! das wird ein spass werden. hast genug screenshots?

Joar. Screen Shots, die Seite als .pdf, die Seite gespeichert etc. Da kommen die nicht mehr raus und werden jetzt bitter bluten müssen. Ich glaube nämlich nicht, daß die schon die Bedeutung verstanden haben, denn anscheinend wollen die keine nachträgliche Lizenz erwerben ;-) und stattdessen das volle Programm mit Anzeige, Prozeß und negativer Öffentlichkeit

ich sach ja: du bist zu gut! das nächste gleich zum anwalt und keine mail schicken. die nachträgliche lizenz ist aber auch ganz schön happig

Mag sein, aber ich finde das noch recht Preiswert, wenn man bedenkt, daß das eine politische Partei ist, die mitten im Wahlkampf steckt

*prust* kommunahlwahlen! hehe…is für viele ja schon ein riesen karriereschritt…..aber recht hast: ist noch billig gegen die kosten die jetzt auflaufen… :-)
Oder das Ende. Ich habe echt keinen Bock mehr auf diese Content-Diebe. Dann sich auch noch tot stellen und einfach die Seite ändern. “Wir sind unschuldig!” und der ganze blabla. Noch haben die ja etwas Zeit. Danach gibt es jeden Tag einen Artikel über die “gesetzestreue” Unterorganisation dieser Partei und eine Rechnung
zum prozess kannst du ja ein paar bloggerkollegen einladen und mich. das wird ein spass. das füllt das sommerloch bis in den herbst hinein. und immer daran denken: den streitwert so hoch wie möglich. post an die parteioberen soll auch schick sein :-)

Joar und danach gibt es eine Open Air Fete.

…..


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Stinkmorchel Ann Coulter abgewählt

Die “konservative” Stinkmorchel Ann Coulter verliert immer mehr an Boden. Da kann die vor Hass triefende “Konservative” noch so mit den Manolo Blahnik aufstampfen. In den letzten Wochen ist Ann Coulters Kolumme von einigen Zeitungen aus dem Programm genommen worden.

Wie “Editor & Publisher” berichtet, hat “Yes! Weekly“, ein regionales Blatt aus Greensboro, North Carolina, seine LeserInnen befragt und diese haben sich zu zwei Dritteln gegen die “konservative” Autorin entschieden. Es spielten zwar auch noch andere Gründe eine Rolle, wie “Editor & Publisher” berichtet, aber entscheidend dürfte das Online-Votum gewesen sein.

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