Die weltweite Bewegung der Okkupanten kommt ausgerechnet in Berlin nicht richtig in die Gänge. Wobei diese Bewegung, die gegen vieles ist, aber kaum sagen kann wofür sie denn nun genau steht und was ihre Ziele sind, bisher weltweit keinerlei Erfolge verzeichnen kann. Einmal abgesehen von einer mittelmäßigen Berichterstattung der Medien. Der Eindruck, dass es sich bei der Occupy-Bewegung um ein Sammelbecken für Freaks, Spinner, Hesprophobe, Esoteriker und allerlei verschwörungstheorethisches Pack handelt, verstärkt sich immer mehr. Nun will ich nicht die zahlreichen Einzelfälle als Beispiel für den totalitären Charakter nehmen und der Bewegung daraus einen Strick drehen. Obwohl die Teilnerhmer_innen dieser Bewegung schon oft grotesk, wenn nicht sogar lächerlich wirken. Noch desavoierender ist das Handeln, welches keine Spur revolutionär ist.
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Deutschland schafft sich ab ausverkauft?
In den letzten Tagen hörten wir immer wieder Meldungen wonach das hetzerische Machwerk von Thilo Sarrazin ausverkauft sei. Manche verblendeten Schwachköpfe glauben hinter solchen Meldungen eine Verschwörung der linksdominierten Presse zu erkennen, die den Menschen einreden will, daß es das Buch im Moment nicht zu kaufen gibt. Wer so einen Schwachsinn glauben will, bitte schön. Allerdings gibt es schon nicht wenige Leute, die geschickt versuchen, das hässliche Machwerk “Deutschland schafft sich ab” vom Markt zu nehmen. Die Idee dabei ist recht einfach: Geht los und kauft soviele Bücher von Thilo Sarrazin wie ihr könnt und macht was schönes damit. Ist mal kein Klopapier im Haus, dann nimmt eben mal ein paar Seiten von Thilo Sarrazins Buch. Was hilft besser gegen geistigen Dünnschiss? Mit “Deutschland schafft sich ab” wird sich Thilo Sarrazin ohnehin eine goldene Nase verdienen, aber wenigstens kann man so verhindern, daß viele der Bücher in die falschen Hände geraten und sich seine hasserfüllten Lügenthesen noch weiter verbreiten als sie es ohnehin schon getan haben. In einigen Wochen wird eine neue Sau durchs deutsche Dorf getrieben und von Thilo Sarrazin wird dann nicht mehr viel zu hören sein. Wir leben ja in einer sehr kurzlebigen Zeit und die Menschen vergessen recht schnell. Auch die BILD wird sich dann wieder anderen Themen widmen. Viele haben das Buch von Thilo Sarrazin im Versandhandel bestellt und nutzen dann das Rückgaberecht und erhalten auch noch ihr Geld zurück. Es gibt also viele Möglichkeiten. Seid kreativ gegen Rassismus und Eugenik! Es gibt viele Möglichkeiten Deutschland abzuschaffen. Dankenswerter hat Thilo Sarrazin seinen Rücktritt als Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundebank angeboten.
Marcel Bartels ist nicht Marcel Barthels oder auf in den Infokrieg
Da lese ich doch heute, daß morgen eine mehr als interessante Veranstaltung stattfindet. Der als pathologischer Querulant bekannte und vielfach verurteilte Verschwörungstheoretiker Marcel Bart(h)els, der als williger Pudel des völlig durchgeknallten Antisemiten Jürgen “cain the brain” Külbel traurige Berühmtheit erlangte, ist offensichtlich einer der Gastgeber. Bravo! Da geht ein herzlicher Dank in die Ilsestr. 26.
Die Antifalobby
Die sogenannte „Antifadebatte“, die sich am Gedenken an Silvio Meier, der vor 15 Jahren das Opfer eines faschistischen Mordes wurde, entzündete, hat mittlerweile ein ungeahntes Ausmaß erreicht. Zu der Diffamierung von Silvio Meier, der durch einen liberalen Blogger vom Opfer zum Täter gemacht wurde und der folgenden Auseinandersetzung, die inzwischen surreale Züge trägt, hat Zuppi einige erhellende Gedanken geäußert. In der Blogosphäre herrscht eine nie gekannte Kakophonie. Am lautesten haben sich ja die „Antifakritiker“ zu Wort gemeldet und das meist nicht sachlich und schon gar nicht informiert.
Politicallyincorrect.de goes Antikapitalismus
Wo ich gerade dabei bin, die eine oder andere “Säuberungsaktion” zu leiten, können wir uns auch gleich einmal einem weiteren doitschen Saustall zuwenden. Meine “Freunde” bei PI scheinen jetzt endgültig den Weg zur dunklen Seite der Macht beendet zu haben und sind da angekommen, wo sie hingehören. Nach dem dumpfen und doitsch tönenden Hass auf alles was nach Ausländer, Schwul oder Islamisch aussieht, sind die aufrechten, doitschen Recken endlich bei der deutschnationalen Kapitalismuskritik angekommen. Der PI-Autor Jens, ein aufrechter Kämpfer für eine ungerechte Sache, stört sich, mit einiger Verspätung, wie es für Ewiggestrige üblich ist, an der Änderung der Programmstruktur bei SAT.1, dem “Qualitätssender”. Nach dem Schrottsendungen wie “Sat.1 am Mittag” und “Sat.1 am Abend”, die mehr Werbesendungen, als Informationssendungen waren, abgesetzt wurden, soll nun auch die Sendung für Dumpfbacken und solche die es werden wollen, “Blitz”, abgesetzt werden. Das kann der aufrechte Jens von PI natürlich nicht unkommentiert lassen und wettert gegen die Heuschrecken:
Wie die Reiter-SA. Nur ohne Pferde
Es ist schon sehr belustigend, wenn die sog. Globalisierungsgegner/kritiker in ihren Adidas und Converse Tretern, die alle sicherlich unter „fairen“ Bedingungen gefertigt wurden, über die Äcker von MeckPom flitzen, um den „Gipfel der Bösen“ zu blockieren. Vorher stärkte man sich noch bei McDonalds und so eine kalte Coke sorgt für die notwendige Energie, damit man nicht gleich schlapp macht.
Soll Euch doch der Mullah holen!
Es handelt sich nicht um einen verfrühten Aprilscherz: 48% der Deutschen halten die USA für eine größere Bedrohung für den Weltfrieden als den Iran. Das ergab jedenfalls eine Meinungsumfrage von Forsa im Auftrag des Stern. 31% der Befragten halten den Iran für bedrohlicher als die USA. Dazu lehnen 72% der Deutschen das geplante Raketenabwehrsystem der USA ab. 54 Prozent der Deutschen sind sogar der Ansicht, daß das Raketenabwehrsystem den Frieden in Europa bedrohen würde. Darauf können eigentlich nur Deutsche kommen und ich frage mich: wie kann ein Defensivsystem den Weltfrieden bedrohen? Wenn es sich um ein amerikanisches System handelt, dann schon.
Der Oberstleutnant und der Kolonialkrieg
In einem Artikel für die Wochenschrift “Freitag” darf der Oberstleutnant der Bundeswehr, Dipl. Päd. Jürgen Rose, hier ein Foto, der stets am Ende seiner Machwerke betont, daß er “nur seine persönlichen Auffassungen” vertrete, mal wieder seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Der Artikel im “Freitag” beginnt schon mit einem hinkenden Nazivergleich und Rose malt das Menetekel von Stalingrad an die Wand und stellt fest “wie katastrophal der militärische Größenwahn endete, ist allgemein bekannt – außer im Oval Office zu Washington, so scheint es.” Für Rose scheint der faschistische Feind in Washington zu sitzen, denn der “Präsident aus Texas” beharre ja “starrsinnig auf seinen abstrusen Plänen zur gewaltsamen Neuordnung des Greater Middle East” und das sei natürlich “imperiale Hybris gepaart mit militärstrategischem Dilettantismus“, der natürlich nur in den Abgrund führen, ganz so wie in Stalingrad.
“George Bush und seine neokonservativen Ratgeber” lässt das natürlich alles vollkommen kalt, wie damals beim Führer. Wegen dieser Gefühlslosigkeit und angeblichen Rücksichtslosigkeit der Neo-Konservativen, die im Moment mal wieder als Feindbild herhalten müssen, sei es “nur konsequent”, wenn “die von der einzig verbliebenen Supermacht” angestifteten Kolonialkriege im Nahen und Mittleren Osten fortgeführt” werden. Muss man hier noch einmal alle Menschenrechtsverletzungen der Taliban aufzählen? Unter den Taliban gab es keine Menschenrechte. In welchem Universum kann der Krieg gegen eine faschistische Terrorbande, wie die Taliban, ein Kolonialkrieg sein? Handelt es sich etwa um die Art von Kolonialkrieg, wie es ihn zu Zeiten des Wilheminismus gegeben hat? Meint Rose, daß man die Afghanen wie die Hereros abschlachte?
Jürgen Cain Külbel macht die Ulla
Wer erinnert sich nicht an die Verlinkungsaffäre im letzten Sommer, als das Bundesgesundheitsministerium bestimmen wollte, wer auf Seiten des Ministeriums verlinken darf und wer nicht. Man sollte das BMG vor einer Verlinkung schriftlich um Erlaubnis anbetteln.
Neue Fürze aus dem antiimperialistischen Külbel
Da ist man mal ein Wochenende nicht im Moloch, genießt das Landleben und lässt den/die/das Blog Blog sein und schon kommen sie aus ihren stickigen Schützenlöchern des Klassenkampfs gekrochen und bevor ich mich ausgiebiger mit den rot-braunen Ideologen, die sich selbst als sog. ”Antiimperialisten” bezeichnen und sich teilweise noch immer wirklich für links halten, beschäftige, möchte ich mich kurz einem ganz putzigen Exemplar “dieser Spezies” widmen.
Marcel Bartels vs Antideutsche
Im Kommentarbereich des Beitrags von Marcel Bartels zu Lizas Welt und Jürgen Cain Külbel macht Marcel Bartels auf traurige Weise deutlich, wie es um ihn bestellt sein muss, denn er phantasiert dort von Verschwörungen und Stalkern.
Die libertär-liberale-antideutsche-Hurra-Israel-Verschwörung
Marcel Bartels fühlt sich von einer Welt von Feinden verfolgt und dieses Gefühl projiziert er auf Menschen, die nicht seine Meinung teilen. Er sieht sich von Stalkern belästigt und glaubt ein “Netzwerk der antideutschen libertären Gesellschaft” sei am Werk und belästige den Don Quijote aus Neukölln, der doch so tapfer gegen die dunklen Mächte antritt. Das antideutsche Stalker-Netzwerk, daß sich hinter Lizas Welt angeblich versammelt hätte, sympatisiert mehrheitlich mit der FDP“, meint zumindest Bartels erkannt zu haben und sieht die F.D.P. als “Samelbecken für kriegstreiberische Antideutsche der Hurra-Israel-Fraktion“, was natürlich angeprangert werden muss und da ist Marcel Bartels gerne in vorderster Front dabei.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant
Der Neuköllner Blogger Marcel Bartels sorgt erneut für einen Skandal und ruft öffentlich zur Denunziation einer Bloggerin auf. Dazu erklärt er seine ausdrückliche Solidarität mit dem berüchtigten Verschwörungstheoretiker und Antisemiten Jürgen Cain Külbel, der auch als Cain the Brain und Karate Kid traurige Berühmtheit erlangte.
Marcel Bartels ist der Phantasie anheim gefallen, daß “Blogger rund um Hurra-Israel-Schmalspurdenker wie Lizas Welt” versucht hätten Jürgen Cain Külbel “zu diskreditieren.” Marcel Bartels weiß zwar nicht warum, aber als jemand der sich selbst ständig als Opfer von Kampagnen und Verfolgungen fühlt, hat er eine Vermutung:
“Grund dafür sind vermutlich die kritischen Fragen, die Jürgen Cain Külbel in Zusammenhang mit der oberflächlichen Untersuchung des Mordes an Rafik Hariri durch den deutschen Super-Staatsanwalt Detlev Mehlis aufgeworfen hat. Eigentlich bin ich ja dagegen, Hetzblogs irgendwelche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, aber nachdem Lizas Welt nun noch einmal nachgetreten hat, gibt es nun einen Konter.“
Die Untersuchung von Detlev Mehlis war alles andere als oberflächlich und wenn man sich das berüchtigte “ParteibuchWiki” von Marcel Bartels ansieht, dann fallen einem bei dem Eintrag über Detlev Mehlis sofort ein paar Merkwürdigkeiten auf. Der Eintrag dort ähnelt stark dem Wikipediaeintrag zu Detlev Mehlis und die von Bartels angegebenen Weblinks strotzen nur so vor Einseitigkeit und da wundert es auch nicht, wenn man dort vier Verlinkungen zum Kampfblatt der Salon-Marxisten, junge welt, findet. Dazu zwei Verweise auf Wikipedia und einen zu voltairenet, einer rinks-lechts Plattform, die sich antiwestlichen Verschwörungstheorien hingibt. Dazu befindet sich noch ein Link zu der Seite von Jürgen Cain Külbel. Damit kann man getrost davon ausgehen, daß Marcel Bartels mit den Verschwörungstheorien eines Jürgen Cain Külbel sympathisiert.
Der Täter muss immer ein Jude sein
Der vorgebliche “Friedensaktivist” Shraga Elam hat angeblich eine Mordrohung erhalten und viele seiner Gesinnungsgenossen erklären sich nur Minuten nach einem Anruf bei Elam solidarisch mit ihm und wissen auch längst wer hinter der ominösen und “anonymen” Drohung steckt: Henryk M. Broder!
Schauen wir uns doch mal das “Opfer” an: Elam, ein Duzfreund des berüchtigten Antisemiten Jemal Karsli, hatte auch keinerlei Berührungsängste gegenüber dem verurteilten Holocaustleugner David Irving und trat mit ihm in Kontakt. In einem Interview mit dem berüchtigten Muslim-Markt erklärte der Antizionist Elam, “dass Vergleiche Israels mit NS-Deutschland absolut zulässig sind” und auch ansonsten fällt der in der Schweiz lebende Shraga Elam eher durch allerlei Peinlichkeiten und Narreteien auf.
Am 18. November sprach ein (angeblich) Unbekannter, der mit einem “russischen Akzent” Deutsch sprach, eine Nachricht auf Elams Mailbox:
“Hallo Shraga, warum nimmst du den Hörer nicht ab bei deinem Mobilfunktelefon? Henryk-M-Broder-Brigaden haben dich zum Tod verurteilt. In deinem Hauseingang Konradstraße 14, wirst du erschossen, wie Politkowskaja, Scheißkerl, Verräter.”
Henryk-M-Broder-Brigaden! Ich lache mich schlapp! So einen Blödsinn kann nur einer aus der israelkritischen Szene verfasst haben. Denn nun können einige der Gesinnungsgenossen Elams, allesamt Israelkritiker erster Kajüte, eine Verleumdungs- und Propagandakampagne starten, auf die Herr G. aus Rheydt stolz sein würde. Am selben Tag noch war Arne Hoffmann zur Stelle und empörte sich. Empörend ist auch sein Interview mit dem Muslim-Markt und er verteidigte im Jahr 2005 den CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann.
Am 19.11. kamen dann noch Anis Hamadeh und das Krienen (hier unbedingt die Kommentare lesen!) dazu. Bei Hamadeh heisst es:
Zwar ist Broder nicht dafür verantwortlich, wenn jemand vorgibt, in seinem Namen oder in Verbindung mit seinem Namen zu sprechen, jedoch schüren Broders aggressive Äußerungen ein Klima, in dem Vorfälle wie der oben dokumentierte wie eine Konsequenz wirken können, wird doch von Broder das gezielte Töten von Menschen in Palästina, im Libanon und anderswo immer wieder öffentlich gerechtfertigt.
Dümmer geht es kaum noch. Da ruft ein Agent Provokateur bei Elam an und spricht praktischerweise auf die Mailbox. Damit es auch ja Beweise für die gefakte Morddrohung gibt und man mit einer Aufzeichnung hausieren gehen kann. “Plötzlich” werden die kommunisten-online ebenfalls aktiv und diese haben eine blumige Headline verfasst:
“Helft den Mordbanditen gegen Shraga Elam zu fassen!“
Da bekam ich einen Schreck: Wurde Elam schon längst ermordet? Weiter heisst dort: “Der Anrufer ist wahrscheinlich ein russischer Jude.” Welch ein Fortschritt! Früher konnten die Nazis Juden am Aussehen erkennen. Heute können Kommunisten Juden schon an der Stimme erkennen! Und wie in alten Sowjetzeiten wird das treue Volk gefragt: “Vielleicht ist er Euch schon aufgefallen. ” Der unbekannte russische Jude kommt angeblich aus dem Raum Stuttgart. Jedenfalls laut dem Schreiben der Telefongesellschaft. Volk sei wachsam: der unbekannte russische Jude treibt im Raum Stuttgart sein Unwesen!
Hier werden billigste Vorurteile und Judenhass geschürt. Der Anrufer kann ja auch nur ein osteuropäischer Kaftan-Jude im Dienste der Illuminaten gewesen sein. Hatten nicht schon unsere Großeltern da ein paar Probleme mit diesen Leuten und gab es nicht eine (End)Lösung?
Ebenfalls am 19.11 kommentiert dann Arne Hoffmann den Kommentar von Anis Hamadeh und einen Tag später legt Arne Hoffmann noch einmal ordentlich nach: er veröffentlicht einen angeblichen “Leserbrief“. Der Absender “möchte aber aus Gründen, die aus seiner Mail hervorgehen, nicht, dass sein Name öffentlich gemacht wird.” Schon klar! Informantenschutz!
Am 22.11 veröffentlicht Arne Hoffmann einen weiteren “Leserbrief“. Dieser ist mit “Uwe Bieser” unterzeichnet. In dem “Leserbrief” heisst es:
Allerdings, so ganz ungeschoren kommt er mir nicht davon, der Herr Broder. Einige Tage sind ja nun vergangen, seit Shraga Elam eine bizarre Morddrohung von einer vermeintlichen Henryk-Broder Brigade erhielt.
Mal sehen was passiert, wenn Morddrohungen einer angeblichen Arne-Hoffmann-Brigade auftauchen. Jetzt wird es richtig lächerlich und der Kampagnencharakter der ganzen Affäre wird deutlich:
Nun ergeht eine Morddrohung im Namen Broders. Und Broder, der, sofern an den selbsternannten Broder-Brigaden etwas dran sein sollte, sicherlich einen Einfluss auf diese verwirrten Geister haben dürfte, schweigt. [...] Nein, ich unterstelle dem Broder nicht, dass er wirklich erfreut wäre, wenn Shraga Elam getötet würde. Schon gar nicht in seinem Namen. Aber er sollte sich mal daran erinnern, was er den friedlichen Muslimen ins Pflichtenheft schrieb. Was zögert er also?
Herr Arendt ist natürlich auch mit dabei und veröffentlicht auf seinem “Palästina-Portal” eine Chronologie der Verleumdungskampagne gegen Henryk M. Broder angeblichen Drohungen des Anrufers. Eine schlechte “Fälschung” ist auch die angebliche Mail des “Central Command Henryk M. Broder Brigades”. Gestern ist dann der Pöbelblogger artur auf den Zug aufgesprungen:
Es wundert mich überhaupt nicht, dass sowas aus den Fankreisen des Herrn B. kommt.
Da artur in den seltensten Fällen mit realem Wissen brillieren kann, bleibt ihm auch hier nur wilde Spekulation und Verleumdung. Er hält es zwar für abwegig (also nicht unmöglich!), daß Broder ( laut artur “zu intelligent“. Klar: HMB ist ja Jude!) der Subcommandante der HMB-Brigaden ist, aber das jüdische Brodersche Gift wirke laut artur ja “hervorragend in so mancher Weichbirne.“
Es ist an der Zeit, daß diese Leute ihr billiges Schmierentheater beenden und wieder einen Bezug zur Realität bekommen. Ihnen sind die Argumente ausgegangen und da bleibt diesen Leuten jetzt, wo jeden Tag Lügengebilde der “Israelkritiker” zusammenfallen, nur der Weg der Verleumdung und des Rufmords. Auslöser der ganzen Kampagne ist die versuchte Ausladung von Henryk M. Broder. Dieser sollte nach dem Willen gewisser Kreise nicht an einer Veranstaltung in Zürich teilnehmen dürfen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören u.a.: Erhard Arendt, Shraga Elam, Anis Hamadeh und Tanja Krienen. Das sollte eigentlich deutlich machen wer hier welches Spiel spielt. Das auch alte Bekannte wie Norman Paech, Rupert Neudeck und Heike Hänsel die Ausladung Broders forderten ist wenig verwunderlich.
Blatter entsperrt Iran
In der letzten Woche hatte der Weltverband Fifa den Iran für unbestimmte Zeit von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Die Fifa reagierte damit auf die Einmischung der Regierung. Diese hatte den Verbandspräsidenten des nationalen Fussballverbandes (IRIFF), Mohammad Dadgan, entlassen. Durch die Suspendierung durfte die iranische U23 Nationalmannschaft nicht an den am Freitag beginnenden Asienspiele in Doha, Katar, teilnehmen.
Durch eine überraschende Teileinigung darf die iranische U23 Nationalmannschaft nun doch an den Asienspielen teilnehmen. Die Fifa erteilte gestern eine Ausnahmengenehmigung. Die Suspendierung bleibt aber weiter bestehen und der Iran darf keine internationalen Fussballspiele austragen. Das iranische Sportministerium hatte sich an die Fifa gewandt und mitgeteilt, daß der Iran die von der Fifa gestellten Anforderungen erfüllen wird.
Seine Heiligkeit Joseph S. Blatter gab eine wolkige Erklärung ab:
Das Dringlichkeitskomitee der FIFA suspendierte den Iranischen Fussballverband wegen politischer Einflussnahme. Wir haben jedoch mit Iran vereinbart, dass inzwischen ein provisorisches Komitee eingerichtet werden kann, um mehrere Punkte der Richtlinien zu erfüllen.
Gemeinsam mit dem Präsidenten der AFC kamen wir zur Übereinkunft, dass Iran an den Asien-Spielen teilnehmen darf und die Suspendierung vorläufig aufgehoben wird, sofern Iran diese Richtlinien zur Gänze einhält und die Situation sich normalisiert.
Der iranische Fussballverband (IRIFF) muss aber bis zur nächsten Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees am 5. Dezember 2006 den Forderungen der Fifa zustimmen:
Wir würden uns ein Normalisierungskomitee wünschen, um sicherzustellen, dass die Anforderungen der FIFA bezüglich der Statuten zur Gänze eingehalten werden. Wenn diese Anforderungen nicht bis 6. Dezember umgesetzt werden, wird die Suspendierung auch die Auslosung des Asien-Pokals betreffen.
Das iranische Sportministerium hatte sich also an die Fifa gewandt und darum gebeten das die U23 an den Asienspielen teilnehmen darf und dabei zugesichert die Anforderungen der Fifa zu erfüllen. Die Politik hat im Fussball nichts zu suchen und das ist auch richtig so. Doch die Muslim-Markt-Hetzer sehen wieder eine Verschwörung des Westens, nicht nur gegen die islamische Welt, sondern gegen die restliche ganze Welt:
Jetzt sah der Internationale Fußball-Verband (FIFA) endlich seine Chance gekommen, in dem weltweiten Kampf gegen den Islam und die Muslime seine wichtige Rolle als Vorreiter westlicher Menschheit zu übernehmen und der sich besonders für demokratische Freiheiten einsetzende FIFA-König Sepp Blatter verkündete voller Freude persönlich die Suspendierung der iranischen Nationalmannschaft von allen internationalen Spielen!
Bei PI stehen sie jetzt auf den Stühlen und skandieren in Sprechchören: “Sepp! Sepp! Sepp! Ist kein Dhimmi-Depp!” Oder?
Gegendarstellungen auch in Blogs angekommen
Gegendarstellungen findet man meist in Zeitungen und manchmal werden auch welche im Fernsehen verlesen. Aber in einem Blog habe ich bisher auch noch keine gelesen. Eines war aber klar: das so ein Nerd wie Marcel Bartels der erste Blogger sein würde, der eine Gegendarstellung bringen muss.
Wenn ich das gewusst hätte…dann wären harte Maßnahmen gegen diesen Nerd gar nicht nötig gewesen, oder?
Ultimatum eines Antisemiten – Israelkritiker bleiben stumm
Ja, dieses Pack wird wieder richtig frech und riskiert neuerdings eine dicke Lippe. Das antisemitische Gesindel hat neuen Mut gefasst und dazu beigetragen haben sicher auch die eine oder andere “israelkritische” Äusserung aus der Politik. Nun ist der Antisemitismus und Judenhass keine Frage der politischen Ausrichtung. Nicht nur alte und neue Nazis reiten auf der Welle des Antisemitismus. Auch am linken Rand tummeln sich allerlei Antisemiten. Sie tarnen sich als “Israelkritiker” oder als Antizionisten und reagieren gereizt, wenn man ihnen die Maske vom Gesicht reisst. Sie empören sich, daß sie ja gar keine Antisemiten seien und das man ja doch noch die Hisbollah unterstützen dürfte oder die Umsiedlung der blutberauschten Jidden forden könne, denn einzig und allein die Juden sind für alle Probleme im Nahen Osten verantwortlich.
Wenn man sich nun mit diesem geistigen Lumpenproletariat befasst, dann bleibt immer die Frage, ob und wie man sich mit diesem Pack beschäftigen soll. Schenkt man ihnen zuviel an Aufmerksamkeit, dann fühlen sie sich groß, stark und wichtig. Sie können dann darauf verweisen, daß sie verfolgt werden. Ignoriert man sie hingegen, dann besteht die Gefahr, daß sich die Hetzer erst richtig ermutigt fühlen und glauben für die schweigende Mehrheit zu sprechen.
Gesellen sich nun noch allerhand Verschwörungstheorien hinzu, dann sind solche Gestalten eher ein Fall für den Therapeuten. So scheint es auch bei “Citizen” Cain Külbel der Fall zu sein, denn er phantasiert von einer Verschwörung gegen seine unwichtige Person. So verschickte er eine Reihe von Mails und forderte entweder die Löschung eines ganzen Blogs oder die Zensur bestimmte Artikel, die sich kritsch mit ihm auseinandersetzen. Auch will das Karate Kid bei einer Staatsanwaltschalt Anzeige wegen Bandenbildung stellen und vermutet hinter den Artikeln bei Lizas Welt und in anderen Blogs den pöhsen Oberverschwörer H.M. Broder.
Nun hat der Freund der Hisbollah Lizas Welt ein neues Ultimatum gestellt. Jürgen Cain Külbel schreibt in einer Mail:
Aber: Ich gebe Ihnen allen bis 12 Uhr Zeit, das zu bereinigen, mein Bild und meine Privatpost aus dem Netz zu nehmen. Sollte das eintreten, werde ich keine weiteren Schritte unternehmen. Geschieht das nicht, werde ich Punkt 12.01 Uhr eine Unterschrift leisten, und die Post geht ab: an die Staatsanwaltschaft, an Aust etc. Danke Liza, die Sie das gesamte Material genau für diesen Zweck längst dokumentiert (Linkliste) haben. Also, bitte halten Sie sich an die Gesetze. Gewarnt habe ich Sie im Verlaufe der Tage mehr als einmal. Dies ist die letzte Möglichkeit. Informieren Sie mich per Email über Ihre Entscheidung, da ich keine Zeit habe, die Webseiten zu besuchen. Geht bis 12 Uhr keine Email von Herrn Broder oder von Anonymus Liza bei mir ein, werde ich wie avisiert vermeintliche Haupttäter und Mittäter, aus denen sich die vermeintliche Tätergruppe rekrutierte, anzeigen.
Da muss Jürgen Cain Külbel aber ganz besonders aufpassen, denn sonst unterschreibt er wohlmöglich noch eine Selbsteinweisung. Gegen Jürgen Cain Külbel ist der Lone Callboy ein laues Lüftchen und es scheint sich der nächte unbedarfte Seppel im Netz der Blogossphäre zu verheddern und merkt, wie alle anderen Vorgänger, nicht, daß jeder Mucks und jede Drohung genau beleuchtet wird und dank diverser Suchmaschinen und einem guten Ranking dort, kann jetzt jeder z.B. bei Google oder Yahoo lesen, welche berechtigte Kritik es an Jürgen Cain Külbel gibt. Dazu sind BloggerInnen auch noch verdammt solidarisch und der Angriff auf einen bedeutet auch meistens den Angriff auf einen großen Teil der Blogosphäre. Bisher hat noch jeder großen Schaden erlitten, der einen Kreuzzug nach Kleinbloggersdorf anführte.
Was mich allerdings nicht besonders verwundert, ist die Tatsache, daß jene Blogger, die sich angeblich so sehr gegen den “wahren” Antisemitismus engagieren wollten, wenn er sich dann mal manifestieren würde, in diesem Fall erneut in Schweigen verfallen. Damit sollte mal wieder mehr als deutlich sein, daß ein Israelkritiker einem Antisemiten kein Auge aushackt. Sie sparen sich jene Artikel, die ein flammender Appell gegen den Antisemitismus sein könnten, für den Tag auf, an dem der letzte Jude durch den Schornstein gejagt wurde.
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Jürgen Cain Külbel und der Antisemitismus
Jürgen Cain Külbel, hier ein Foto, der Vater des Karate in der DDR, etatistischer Sozialist, Sherlock Holmes des Ostens, tätig in der journalistischen Tagesberichterstattung, Autor eines Klassikers der Verschwörungs- und Entblödungsliteratur und Interviewpartner des Muslim-Markt fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Falls vorhanden.
Jürgen Cain Külbel ist einer dieser Schreiberlinge des bolschewistischen Witzblatts “junge welt”. Er leidet anscheinend wie Jürgen Elsässer oder der Erzverräter Rainer Rupp an einer Wahrnehmungsstörung. In jüngster Zeit sucht Jürgen Cain Külbel offenbar gerne die Nähe der knuto-islamischen Faschisten. Sein Geschreibsel ist geprägt von Hesperophobie, Antizionismus und Antiamerikanismus. Auf Kritik an seiner antiaufklärerischen Position reagiert er gereizt. Auch scheint er die Möglichkeiten der Blogosphäre nicht zu kennen, denn jetzt wird die Sache erst richtig hochkochen und am Ende steht dann Jürgen Cain Külbel als das dar, was er ist: Ein vom Hass auf Juden getriebener Ewiggestriger.
Lizas Welt hatte am 13.9. in dem Artikel Im Irrenhaus der Hizbollah u.a. über Jürgen Cain Külbels Artikel in der jw zu einer Großdemonstration der Hisbollah berichtet. Dazu wurde der Hintergrund des Jürgen Cain Külbel beleuchtet und die Verwirrheit des Jürgen Cain Külbel kam ans Tageslicht. Külbel hatte im Interview mit dem Muslim-Markt behauptet:
Das trat ja dann auch am 11. September 2001 ein. Drei Tage später nannte Wolfowitz die Täter: den verstorbenen Osama bin Laden…
Da waren sogar die Phantasten des Muslim-Markt baff:
Jetzt überraschen Sie uns aber. Wir wussten noch nicht einmal sicher, dass USAma bin Laden jemals gelebt hat und Sie wollen wissen, dass er verstorben ist. Woher haben Sie diese Information?
Aber Külbel ziert sich:
Ja, ich gebe vor, das zu wissen. Da ich darüber gerade arbeite, nämlich an einem Buch mit dem Arbeitstitel „Osama bin Laden – Welttheater mit Leiche“, möchte ich ungern darüber sprechen.
Das alles passte dem Bolschewisten Jürgen Cain Külbel nicht und er schrieb ein paar E-Mails an Lizas Welt und dabei zeigte sich, daß Jürgen Cain Külbel Probleme mit dem Textverständnis hat. Hier der ganze Artikel Karate Kid aus Lizas Welt und hier die drei Mails, die Jürgen Cain Külbel an Lizas Welt schickte:
Ehrenwerteste,
am besten hat mir vom dem Luststück die Überschrift gefallen: „Lizas Welt“. Sie sollten unter die Menschen und in die Länder gehen, sonst sortieren Sie die nur noch in pro und contra ein; wie im Märchen mit dem Aschenputtel – die Guten und die Schlechten.
Allerdings tut es mir aufrichtig leid, daß Ihnen Ihr Hass so enge intellektuelle Grenzen setzt. Auch entnehme ich dem Text, dass Sie schon mit Nasrallah gesprochen haben und fertig sind, mit den Menschen da unten generell, den Schiiten, den Maroniten, den Drusen etc.
Habe ich Sie im Frühjahr in der Levante übersehen auf einer der regelmäßigen gemeinsamen Großveranstaltungen von christlich-orthoxen, muslemischen und anderen Gläubigen, die in Friede und Eintracht leben und feiern, deren höchste Würdenträger Freunde sind?
Übrigens: Der Sadist Bashar Assad hält nach wie vor das Eigentum der durch die infolge der von den Zionisten entfachten Kriege aus Syrien ausgewanderten Juden in Verwahrung. Anders als in Deutschland, wie mir der Großmufti Dr. Hassoun versicherte, steht es denen bei Rückkehr sofort zur Verfügung. Irgendwie unterscheiden die zwischen Zionismus und Judentum; aber ganz straff, kann ich Ihnen sagen. Aber ich bin mir sicher, das will in Ihrem Kreis gar keiner wissen wollen. Da stürzt eine sehr künstliche Welt zusammen, die auf herbei polemisierten Füßen steht.
Entspannen Sie sich.
Jürgen Cain Külbel
Syrien ist also ein sicherer Hort jüdischen Besitzes und die Zionisten fangen stets die Kriege an? Das ist Antisemitismus in Reinkultur. Das Antizionismus Antisemitismus ist, hatte ja Dr. Martin Luther King jr. schon vor 40 Jahren deutlich gemacht.
Sehr geehrte Frau Liza,
auf diesem Weg darf ich Ihnen anzeigen, daß Ihr Text meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen. Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.
Ich fordere Sie daher auf, sich mir gegenüber und zu meinen Händen (Email genügt) zu verpflichten, es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu bestimmenden Vertragsstrafe, die ggf. vom zuständigen Landgericht zu überprüfen ist, zu unterlassen, in Bezug auf mich, Jürgen Cain Külbel, zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen:
„Nasrallahs deutsche Freunde – heißen sie nun Jürgen Cain Külbel oder Deutscher Friedensrat e.V. – wird das wenig scheren. Empathie für die Opfer des islamistischen Terrors kennen sie nicht. Nicht am 11. September und nicht an einem anderen Tag. Ganz im Gegenteil.“
Wegen der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage sehe ich Ihrer schriftlichen (Email-) Erklärung bis morgen, Freitag, 15.9.2006, 14 Uhr entgegen. Wir versuchen es vorerst auf diesem Wege. Ansonsten erhalten Sie ein Schreiben von meinem Anwalt.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel
Wegen der Eindeutigkeit der Niedertracht des Marxisten-Leninisten Külbel sollte er mal ganz schnell zurückrudern, sonst wird es von Stunde zu Stunde peinlicher für Jürgen Cain Külbel. Doch Külbel stellte in der dritten Mail ein weiteres Ultimatum. Diesmal soll gleich der ganze Blog gelöscht werden. Leidet Jürgen Cain Külbel an Größenwahn?
Sehr geehrte Herr/Frau Liza,
nach dieser Email, die Sie mir sandten, machte sich eine Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt erforderlich. Ich muß mir diesen Inhalt nicht gefallen lassen. Daher biete ich Ihnen auf sein Anraten und sozusagen auf friedlichem Wege an, auf eine Anzeige wegen Beleidigung zu verzichten, so Sie den von mir mokierten Blogg umgehend, d.h. heute bis 20 Uhr löschen. Sollte keine Löschung erfolgen, werden beide Angelegenheit zügig und getrennt verfolgt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Cain Külbel
Karate Kid sucht Zuflucht bei der Klassenjustiz und bei der letzten Mail bekommt er doch irgendwie Zweifel an dem Geschlecht von Herr/Frau Liza.
Besonders arrogant und anmaßend wird Külbel hier:
Ich muß es nicht dulden, dass Sie mich, der journalistische Tagesberichterstattung macht, wie unten zitiert beschreiben und abstempeln und zudem in die Nähe von „Judenhassern“, wie Sie sich im Text ausdrücken, stellen wollen.
Als “Journalist”, der dazu noch in der Tagesberichterstattung tätig ist, muss sich ein Antiimp wie Külbel keinerlei Kritik gefallen lassen. Denn wo kommen wir hin, wenn jeder seine Meinung offen äussert? Aber, aber liebes Karate Kid: Judenhasser müssen auch so benannt werden. Auch wenn es dem Judenhasser nicht passt. Auch scheint er sich fast für ein höheres Wesen zu halten:
Ihnen steht es auch nicht zu, mein Seelenleben in Bezug auf irgendwelche Opfer zu analysieren und Ihre privaten Schlussfolgerungen zu publizieren.
Eben. “Private” Meinungen dürfen gegenüber einem “öffentlichen Journalisten”, der auch noch Vertreter einer totalitären Ideologie ist, nicht geäussert werden. Dieser Journalist ist eben der Inhaber der Meinungshoheit und da darf niemand seine Schlussfolgerungen ziehen, besonder wenn sie “privat” sind. Die Bolschewisten ähneln da den Islamisten: mit Kritik konfrontiert beginnen sie durchzudrehen. Darum versteht sich Jürgen Cain Külbel so gut mit den Islamisten.
Sein offener Brief an Salomon Korn strotz nur so vor Judenhass und sog. antiimperialistischer Hetze:
…der jüngste Krieg des Staates Israel hat uns Nachgeborenen eine leise Idee von der Barbarei des Dritten Reichs geben können…Die Mittel und Methoden der israelischen Kriegsführung, die sich vor allem gegen die libanesischen Kinder und Frauen, die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur richten, ähneln verblüffend der Kriegsführung der deutschen Wehrmacht und führen der Welt bilderbuchhaft vor, was nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist und Hitler einst unter “Taktik der verbrannten Erde” verstanden hatte.
Wolfram, von Täglich Alles, hat sich auch ausgiebig mit dem Amtiimperialisten Jürgen Cain Külbel beschäftigt und nimmt ihn ordentlich in die Mangel:
Ich sag’s ja, ein kleiner schmieriger Antisemit. In der Diktion eines Julius Streicher geht er Salomon Korn an. Auch die Nazis garnierten gerne ihre Vernichtungsgelüste mit der “Auserwähltenplatte.” Und wieder bleibt Kübel, denn seine Ergüsse erzeugen einen enormen Brechreiz, den Beweis für seine Behauptungen schuldig, wo die bösen Rabbiner etwas gerechtfertigt hätten…wie war das? Er unterscheidet zwischen Juden und Israel? Übrigens, das “Massaker” war keins, aber für Külbel sind alles Massaker, wenn ein Mensch von einem Juden getötet wurde.
Die antisemitischen Hetzer schlagen immer offener zu, denn sie werden von der Welle des Judenhasses in Deutschland getragen. Im Unterscheid zu früheren Zeiten wird dieser Hass meist als “Israelkritik” getarnt oder man pöbelt gegen den Zionismus. Aber Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus, auch wenn das viele Hetzer und deren Sympathisanten nicht wahrhaben wollen. Jürgen Cain Külbel bekommt eben jetzt die richtige Antwort auf seine Hetze. Auch der Fuchsbau widmet Jürgen Cain Külbel einen Artikel und fragt ob Külbel auch ein Frauenhasser ist. TW_24 beleuchtet das 11. Gebot: Du sollst Antisemiten nicht Antisemiten nennen. Bei Planet Hop befasst sich Ivo Bozic ebenfalls mit Citizen Cain und seinen virtuellen Karatekünsten. Der Starblog sieht eine Posse am Horizont heraufziehen. Auch das Sauerkrautfaß schöpft aus dem vollen Jauche-Kü(l)bel. Desweiteren berichten augenzuppler, A7 Revisited, Side Effects, Spirit of Entebbe und die Achse des Guten I + II über “Citizen Cain” Külbel. Bei Lizas Welt wurde die Akte Cain the Brain unterdessen vorläufig geschlossen.
Kein Fussbreit den Antisemiten!
Solidarität mit Lizas Welt!
Verschwörungspsychosen und ein gewaltiger Dachschaden
Auch in anderen Blogs wird über den 5. Jahrestag des Terrorangriffs am 11.9.2001 geschrieben. In vielen Blogs findet man persönliche Erinnerungen und wo man an 9/11 war. Doch es gibt auch Blogs deren Betreiber eine mehr als merkwürdige Sichtweise an den Tag legen und entweder keinerlei Mitleid aufbringen oder sich kruden Verschwörungstheorien hingeben. Doch es gibt auch ein paar positive Beispiele, aber dazu am Ende mehr.
Fangen wir mit beachbonanza an. Dort findet sich ein Text, der nur so vor Relativimus strotzt und die Opfer des Terrors an 9/11 mit angeblichen Opfern der USA vergleicht und dies als eine Rechtfertigung für den Angriff hernimmt. In eine ähnliche Kerbe haut auch der Strausberg-Blog* und man kann dort lesen, daß an 9/11 hätte “die amerikanische Regierung die Quittung für jahrzehntelanges Einmischen in fremde Kulturen, Aufzwängen der amerikanischen Meinung und Einmarsch aus niederen Gründen in fremde Kontinente bekommen!” Hier wird das Denkkonstrukt der Kollektivschuld angewendet und es kommt noch besser, denn “sicher, die 3000 Opfer hätten nicht sein müssen, um den Amis mal einen Denkzettel zu verpassen, aber dennoch ist und bleibt der Ami der größte Terrorist weltweit! Von daher sorry, dass ich da kein Mitleid zeige…” Menschenverachtender geht es schon kaum noch und man fragt sich, warum ein Kellner im Restaurant des WTC einen Denkzettel verpasst bekommen musste?
Im Blog muenchener-tagebuch (Warum hat München eigentlich so eine hohe Idiotendichte? Zumindest was Blogger betrifft.) bezeichnet der Schreiberling die Gedenkveranstaltungen als “inszeniert von den Regierungen der westlichen Hemisphäre.” Dann wird die Zahl der Opfer in Frage gezogen und die Urheberschaft der al-kaida bestritten und “die US-Regierung brauchte diesen „Anschlag“ für ihre politischen Pläne ebenso, wie sie 1941 den „Überfall“ auf Pearl Harbor gebraucht hatte.” Es geht dann bis an die Grenze des Ertäglichen, wenn da geschrieben wird, daß “bezweifelt werden [muss], ob es jenen finsteren Drahtzieher der Terrorakte, Osama bin Laden, überhaupt gibt, der regelmäßig seine Videobänder bei den US-Medien abliefert.“
delayomma schlägt in ähnliche Töne an: “Heute vor 5 Jahren ereignete sich in New York der scheinbar größte Terroranschlag der Welt, zumindest will man uns das von Seiten der USA indoktrinieren.” Dann fragt man sich warum der Typ noch bloggen darf, wenn doch “eine Gleichschaltung der Medien erfolgte, wie wir es aus NS-Zeiten kennengelernt hatten und das sage ich so knallhart. Und bis heute gibt es scheinbar nur “eine Wahrheit”, die es über die Vorgänge an diesem historischen Tag zu berichten gibt.” Er weiß auch ganz genau wie es wirklich gelaufen ist, denn “wie auch in Pearl Harbour schon wirkt das auf mich alles ziemlich stark inszeniert und ihr könnt mich dafür auch zerreißen, aber ich glaube nicht an “den Anschlag”, sondern eher an die hausgemachte größte Sprengung der Welt.” Aber sicher doch: die Flugzeuge waren ja nur eine Einbildung, die durch geheime Psycho-Strahlen der CIA in die Hirne der Menschen eingebrannt wurden.
Bei Aragon und FReE-News wird ausgiebig der Ober-Nerd und Chefverschwörungstheoretiker Gerhard Wisnewski zitiert. Dieser wird nicht mal in der arabischen Welt für voll genommen und als Spinner abgetan und ist natürlich alles andere als Glaubwürdig. Sandra-Lia Infanger fragt: “Was hat sich George W. Bush nur einfallen lassen, die Türmschen zu sprengen?” Sie sieht den 11. September als Vorwand der US-Regierung für den Angriff auf den Irak. Manche leben geistig noch in der Welt des kalten Krieges und geben daher natürlich dem Imperialismus die Schuld. Allen diesen Leuten ist eines gemeinsam: der Hass auf die USA. Nicht nur auf deren Präsidenten, der durchaus umstritten ist, sondern auf die Freiheit im Allgemeinen. Sie hassen die Opfer und nehmen die Täter in Schutz und bringen Verständnis und Mitleid für diese Verbrecher auf. Da frage ich mich doch, was das für entmenschte Gestalten sind. All diesen verblendeten und hassenden Bloggern sei dieser Artikel von Michael Holmes empfohlen.
Es gibt aber auch noch andere positive Beispiele. So findet sich bei Lizas Welt ein sehr guter Artikel über die fehlende Empathie vieler Deutscher und bei Statler&Waldorf findet sich ein eher stilles und doch würdevolles Gedenken an den Angriff. Wolfram von täglich-alles erinnert eindringlich an die Opfer des 11. September und Jo@chim beleuchtet den Hass eines Teils der Linken auf Amerika.
* Ich bleibe meiner Linie treu und kann es nicht vertreten einen Blog zu verlinken, in dem solcher Hass und solche Unmenschlichkeit verteten wird. Darum wird meine Blogroll um einen Blog kürzer.