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Nichtraucherlobby triumphiert – Raucherecke stirbt aus

Eine speziell für dieses Thema eingerichtete Arbeitsgruppe der großen Koalition hat sich am Freitag auf ein weitgehendes Rauchverbot verständigt. So darf (wahrscheinlich) ab Juli 2007 in allen öffentlichen Gebäuden, Theatern, Kinos, Krankenhäusern, Sportstätten, Schulen und Kindergärten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln und Restaurants nicht mehr geraucht werden.

Geraucht werden darf dort dann nur noch in extra eingerichteten Raucherräumen, die durch Türen vom Nichtraucherbereich abgetrennt sein müssen. Das gilt jedoch nicht für Schulen und Kindergärten. Vertößt ein Gastwirt gegen das Verbot, dann drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Raucher zahlen bis zu 200 Euro Strafe.

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Mittelalter Reloaded

Der letzte absolutistische Herrscher Europas ist am Samstag in Bayern eingefallen und tourt seit dem durch die Stationen seines irdischen Vorlebens. München, Marktl am Inn (Vom Inn kommen immer die besten Führer.), Altötting und heute musste Aschaffenburg den Einfall jenes Mannes erleben, der sich als irdischer Stellvertreter des Sohnes eines höheren Wesens bezeichnet.

300.000 Menschen wurden heute bei der Open-Air Veranstaltung der römischen Sekte in Regensburg erwartet. Es wurden extra Bundeswehrsoldaten hingekarrt und auch Soldaten die entweder gar nicht an ein höheres Wesen glauben oder Anhänger des höheren Wesens sind, die dem Papismus abgeschworen haben, waren dabei. Aber ist doch klar: was macht man lieber: Entweder öden Dienst schieben oder mit dem Bus von Straubing nach Regensburg gefahren zu werden, um mal den letzten absolutistischen Herrscher Europas zu sehen? Die Antwort dürfte eindeutig sein. Dazu wurden noch Kinder in Massen angekarrt; man wurde an die Zeiten des real existierenden Sozialismus erinnert, als solche Propagandaveranstaltungen aufgezogen wurden. Doch das alles nützte nicht viel, denn es kamen nur etwa 150.000 Menschen zu der Open-Air Gaudi. Auch waren wohl zahlreiche Polen gekommen, denn die Saisonarbeit nähert sich dem Ende.

Sehr zutreffend schreibt der Focus:

Die vorderen Plätze sind der Prominenz und himmlischem Personal vorbehalten: Priester, Klosterschwestern und Scharen von Ministranten in rot-weißen Gewändern feiern mit. Die Zahl der Fähnchen schwenkenden Kinder ist groß, denn in Bayern wurden die Schulferien wegen des Papstbesuchs um einen Tag verlängert.

In München bekam Herr Ratzinger einen Staatsempfang, denn wir sind in Bayern und dort ist Gammelfleisch immer gern gesehen, und sowohl der Bundespräsident, als auch die Bundeskanzlerin, beide Anhänger der non-papistischen Richtung, waren anwesend herzten Herrn Ratzinger. Dazu war noch der bayrische Ministerpräsident Stoiber erschienen: “Das, Heiliger Vater, ist meine Muschi, äh Frau.”

Das Interesse an Ratzinger hielt sich in München in Grenzen und die Strassen waren alles andere als reichlich gefüllt und der Herr aus Rom fuhr in seinem, von der Industrie gesponserten, Panzermobil durch die Hauptstadt der Bewegung. Überall wo der Herr Ratzinger auftaucht fängt er an Propaganda für das höhere Wesen zu betreiben und die Medien sind zur Stelle und transportieren die Märchen in die deutschen Wohnstuben. Daheim wirft man mittlerweile Kruzifxe in Richtung Glotzomat und verflucht die Medienhysterie, die von den Privaten und Staatlichen betrieben wird. Auf einem halben Dutzend Kanälen gibt es den ganzen Tag nur Ratzinger, Ratzinger, Ratzinger. Jeder Furz des Herrn Ratzinger wird beleuchtet und als göttliche Offenbarung verkauft.

Mit Suggestivfragen wurden bestellte Jubelperser von erzkatholischen Reportern befragt und gaben, wie dressierte Hamster, die richtigen Antworten. Sogenannte Experten wurden in den Pausen zwischen den Auftritten des Herrn Ratzingers von handverlesenen Moderatoren “befragt” und die Experten waren ihr Geld wert. Kritik hatte da keinen Platz und stattdessen wurde von Mr. Burns geschwärmt. Wenn Sie mal genau hinschauen und dazu noch ein Kenner der “Simpsons” sind, dann achten Sie mal auf die Gemeinsamkeiten zwischen Mr. Burns und Herrn Ratzinger. Alleine schon die Ähnlichkeit mit der beide Gestalten durch die Gegend schlurfen, ist frappierend.

Gestern reiste der Herr Ratzinger in Wallfahrtsort Altötting und betete dort zu einer 500 Jahre alten Holzfigur, die angeblich die Mutter des jüdischen Revoluzzers darstellen soll, der vor 2000 Jahren von den römischen Besatzern, als Terrorist, hingerichtet wurde. Jedenfalls war Herr Ratzinger sehr ergriffen und auch die Medien-Claquere waren aus dem Häuschen.

Die Kosten für den Besuch werden natürlich vom Steuerzahler aufgebracht. Ich hörte etwas von 6 Millionen Euro. Das sollen aber nur die Kosten für die Sicherheit des Sektenoberhaupts sein. Dazu kommen noch enorme volkswirtschaftliche Kosten. BMW hat heute die Produktion eingestellt und die A3 bei Aschaffenburg wurde vollständig gesperrt. In München wurden ebendalls viele Strassen gesperrt und hunderte Fahrräder entfernt und dutzende Autos abgeschleppt. Der wirtschaftliche Schaden dürfte also ungleich höher liegen. Man muss alles schon als Wahnsinn bezeichnen. Alleine der, in besonders öbszöner Weise, vorgetragene Reichtum der Organisation, der Herr Ratzinger jetzt als unfehlbares Oberhaupt vorsteht, macht einen wütend. Wenn man dann noch z.B. an die Diskriminierung von Frauen durch die Sekte denkt oder die Verteufelung von Verhütung betrachtet, geht mir der Hut hoch.

Aber Herr Ratzinger wird hier nicht mit Kritik behelligt und kann seinen religiösen Amoklauf ungestört durchziehen. Da redet er von “Gottesangst”, durch die der Atheismus entstanden sei und kritisiert die Aufklärung und bezieht gegen die Evolutionslehre Stellung.

Das ist alles aber unwichtig, denn: “Wir sind Papst! Papst aus Bayern!”


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“Einem Nicht-Muslim kann nicht geglaubt werden, bis das Gegenteilige bewiesen wird.”

Ok. Es geht nur um den Kauf von Fleisch. Meine Freunde vom Muslim-Markt, die ja immer noch auf Verstärkung ihrer antizionistischen Front hoffen dürfen (auch wenn sich die “Ehrenbotschafterin” Sarah Connor bisher zurückhält.), hatten ein ernsthaftes Problem zu diskutieren:

Assalamu Alaykum liebe Geschwister, leider konnte ich im Internet keine genaue Antwort auf die Frage finden, ob das Geflügel bei Aldi, Lidl und Co. halal ist. Ich habe schon des öfteren gehört dass das so sein soll, aber sicher bin ich nicht. In meiner Stadt gibt es nur eine Möglichkeit halal-Fleisch zu kaufen. Und dieser Quelle traue ich eigentlich nicht. Denn in dem Laden wird auch Alkohol verkauft. Außerdem macht das Fleisch meist keinen so guten Eindruck. Ich wäre froh, wenn ich bei den obengenannten Discountern auf Geflügel zurückgreifen könnte. Wa Alaykum Assalam, Iman

Das kann ich schon vollkommen verstehen. Ich hätte wohl auch panische Angst davor, vom höheren Wesen bestraft zu werden, nur weil Aldi, Lidl und Co. keine Rücksicht auf meine religiösen Verpflichtungen nehmen.

Einige NutzerInnen hatten schon empfohlen, daß man nur bei türkischen Läden Fleisch kaufen sollte und dann hatte der Nutzer S-Mahdi01 die rettende Idee:

Prinzipiell gilt:

*** Einem Muslim oder einer muslimische Firma, der behauptet halal-Fleich zu verkaufen, kann geglaubt werden, bis das Gegenteilige bewiesen wird oder man anhand von seinem Verhalten entnehmen kann, dass man ihn absolut nicht vertrauen kann. Eine Überprüfung ist nicht verpflichtend, ja sogar verboten! Selbst wenn der Muslim nicht ausdrücklich halal schreibt, aber das Gegenteilige nicht behauptet, gilt als halal.

*** Einem Nicht-Muslim kann nicht geglaubt werden, bis das Gegenteilige bewiesen wird.

Ja, ja. Es geht ja nur um die Frage, ob einem Nicht-Muslim beim Kauf von Fleisch geglaubt werden darf.

Fazit:

* Von allen türkischen, arabischen und andere muslimische Firmen und Läden kann Fleisch eingekauft werden, bis man irgendwie zufällig feststellt, er ist nicht OK.

* Von allen nicht-muslimische Läden und Firmen kann kein Fleisch gekauft werden, es sei denn man gewiß weiß, dass deren Lieferanten Muslime sind. Dementsprechend gilt das Fleisch in Lidl, Aldi und andere als nicht-halal.

Das dürfte ja ein herber Rückschlag für die Discounter bedeuten. Wäre das Fleisch von Aldi Halal, wenn die Brüder Albrecht zum Islam übertreten würden? Denn ein richtiger Muslim lügt ja nicht, weil er Angst vor der nach-irdischen Strafe hat.

Der Muslim-Markt beeilte sich das oben geäusserte klarstellen:

Wir bitten bei den noch so gut gemeinten Formulierungen erheblich mehr Acht zu geben, was man da schreibt, denn es ist verheerend, was andere daraus verstehen können und mit solchen Aussagen machen sich Muslime mitschuld an Fehlern und Missverstädnissen zu der Mehrheitsgesellschaft und schüren Hass, der auf Unbedachtheit, Ungenauigkeit und inakzeptablen Formuliereungen basieren.

Ach ja, zu der ganzen Fleischsache meint der Muslim-Markt:

Das ist grundsätzlich EXTREM missverständlich! Es gibt nirgend im Islam eine Regel, die besagt, dass man einem Nicht-Muslim nicht glauben darf.

Da bin ich aber beruhigt!

Die Situation ist nur bei Fleisch eine spezielle! Bei Fleisch (im Gegensatz zu Nichtfleisch) muss der Muslim die Überzeugung erlangen, dass es halal ist, damit er es essen darf. Hingegen bei Nicht-Fleisch müsste er die Überzeugung erlangen, dass es haram ist, damit er es nicht essen darf.

Nur beim Fleisch…Puh! Gut zu wissen, sonst gibt es noch Missverständnisse.


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Lay down your sorrow

Achtung: nachstehendes kann Nüsse und Sarkasmus/Ironie/Satire enthalten!

Der verurteilte Ex-Enron Chef und enge Freund von GWB, Kenneth Lay hat sich seiner gerechten Bestrafung durch Ableben entzogen. Angeblich versagte sein schwaches Herz. Ob es sich um einen natürlichen Tod oder Selbstmord handelt, ist nicht bekannt. So sind sie die schmierigen Raubtierkapitalisten: Gerissen bis in den Tod. Kenneth Lay befand sich auf freien Fuß, als er in seinem Ferienhaus in Aspen (Colorado) einen Herzanfall erlitt. Er wurde zwar noch mit einer Stretch-Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch sanft und friedlich dahinschied. Mal eine Frage an die religiösen LeserInnen: welcher Religion muss Lay angehört haben, um in den Himmel/das Paradies einziehen zu können oder wird er auf jeden Fall der Verdammnis anheim fallen?


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Protest gegen die GEZ-Internet-Zwangsgebühren – Website fades away

Aus Protest gegen die Einführung von Rundfunkgebühren für internetfähige Computer ab 2007 greift Elias Schwerdtfeger zu einer besonderen Form des Symbolismus. In einer Erklärung auf seiner Website kündigt Elias Schwerdtfeger das Ende seiner gesamten Internetpräsenz an und sowohl sein Blog, als auch seine Website werden zum 31.12.2006 aus dem Internet verschwinden und durch ein Testbild ersetzt:

Ich hatte es ja lange angekündigt, dass ich mit dem Beginn der Einführung von Rundfunkgebühren für den Computerbesitz alle meine Publikationen aus dem Internet entfernen werde, da ich nicht willens bin, den halbstaatlichen Rundfunk der BRD mit meinen Tätigkeiten querzufinanzieren. Zumal ich schon seit vielen Jahren auf die Segnungen dieses Rundfunks verzichte, und zwar ohne dass sich bei mir das Gefühl einstellte, dass mir irgend etwas fehlt.

Um dieses Entfernen meiner Publikationen etwas aufregender und unterhaltsamer zu gestalten, habe ich beschlossen, meine Homepage auf eine ganz besondere Weise vom Netz zu nehmen.

Sie wird im Zeitraum vom 1. Juli 2006 bis zum 31. Dezember 2006 langsam ausbleichen. Alle Texte bleiben während dieses Zeitraumes verfügbar, sie werden jedoch mit einem Farbschema dargestellt, das im Laufe der Zeit immer kontrastloser wird, so dass sie einfach zum Ende hin verbleichen und immer weniger lesbar sein werden. Im Moment ist dieser Vorgang zu 2.5 Prozent fortgeschritten.

Ab dem 1. Januar 2007 wird meine Homepage vollständig vom Netz entfernt sein. Sie wird von einer angemessenen Platzhalterseite ersetzt, die vielleicht etwas von der hirnfreien Absurdität der p’litischen Auffassung spüren lässt, dass es sich bei Computern um Rundfunkempfänger und beim Internet um eine neue Form des Rundfunks handele. Vielleicht fühlt sich auch der eine oder andere angestachelt, durch andere Aktionen zum Ausdruck zu bringen, dass er mit diesem Dummfug nicht einverstanden ist.

Ich würde mich jedenfalls darüber freuen. In Deutschland passieren im Moment viel zu viele Dinge widerspruchslos.

Es bleibt ja noch eine Verfassungsbeschwerde abzuwarten. Doch allzu große Hoffnungen  sollte man nicht darauf verschwenden. Die geplante Internetzwangsabgabe ist eine mehr als fragwürdige Sache. Warum sollen Internetnutzer Geld für das halb-staatliche Fernsehen bezahlen? Bieten den ARD und ZDF, sowie die anderen Sender des öffentlich-rechtlichen Molochs, einen Live-Stream auf ihren Websites? Wie sich dieser weltweit einmalige Eingriff in die Freiheit des offenen Internetzugangs, bei dem nur der Provider zu bezahlen ist, rechtfertigt, daß weiß noch nicht einmal die Politik so genau. Hier handelt es sich wieder einmal um ein Paradebeispiel der deutschen Abzockereibürokratie, die mit Hilfe einer ahnungslosen Politik neue Maßstäbe setzt.

Dieser Fall wäre doch genau der richtige Aufhänger für den Bundesverband der Blogger. Etwas Lobbyarbeit kann da nicht schaden. Mal ein Essen mit ein paar Entscheidern. Mal einen Drink in einer oben-ohne-Bar. Das soll helfen.

Es ist doch merkwürdig: es gibt in Deutschland keine organisierte Interessengemeinschaft der Blogosphäre. Wo doch Deutschland das Land der Vereinsmeierei ist. Wo doch auch so schöne Posten zu vergeben sind. Ich denke da an Pressesprecher/in, Vorsitzende/r, Frauenbeauftragte/r, und Schatzmeister. Wobei mich der letzte Posten besonders reizen würde. Ich verspreche auch, nicht mit den gesamten Jahresbeiträgen in die Karibik durchzubrennen. Von Zeit zu Zeit gibt es Vorstöße von einzelnen Bloggern. Aber für solche Verrenkungen ist die Blogoshäre nicht homogen genug und ihre Einwohner verfolgen mitnichten immer gemeinsame Interessen. Wenn solche Blog-Wart-Verbände nötig sein sollten, dann darf es aber nicht nur einen geben. Dann muss es eine bunte Vielfalt und vor allem reichlich Sektierertum geben. Mit gegenseitigen Kampagnen und Blog-Wars um die Vorherrschaft über die Blogosphäre. Wir sind doch schließlich in Deutschland!


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Deutschland – Italien 0:2 n.V. – Der Traum ist aus

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Leider muss man sagen, daß die Italiener besser waren. In allen Belangen war das italienische Team der deutschen Mannschaft überlegen. Besonders im fallen lassen, bei Schwalben, versteckten Fouls und gestikreichem Reklamieren. Sie waren aber auch beweglicher, abgeklärter, schneller, sicherer und vor allem sie waren geistig voll da. Die deutsche Mannschaft ist zu Recht ausgeschieden. Es war vollkommen falsch sich auf das Elfmeterschiessen zu verlassen. Schweinsteiger dachte kurz vor Schluß wahrscheinlich schon an das Finale und nun muss er sich und ganz Deutschland mit dem schaulaufähnlichen Spiel um Platz 3 am Samstag beschäftigen. Jetzt können die Fahnen eingeholt werden und es darf sich mit der Gesundheitsreform beschäftigt werden. Diese ist auch im Halbfinale ausgeschieden und nun geht es nur noch um die dritt- oder vierbeste Lösung/Platzierung geht. Das Spiel muss, wie die Gesundheitsreform, durchgezogen werden, obwohl alle wissen: wir sind gescheitert. Wirkliche Veränderungen werden auf die Zeit jenseits der Bundestagswahl 2009 verschoben. Im Fussball müssen wir bis 2010 warten, um Weltmeister zu werden. Deutschland stehen einige bittere Jahre bevor. Im Fussball, wie in der Politik. Verbitterung, Enttäuschung und Resignation wird Einzug halten. Aller Elan, alle Versprechungen und Hoffnungen haben sich in Luft aufgelöst. Die Realität schlägt mit größerer Wirkung ein, als das erste Tor der Italiener. Jetzt brechen wieder die komaähnlichen Zeiten an. Deutschland zweifelt wieder. Der Schwung ist spätestens heute gestorben. Ob auf Grund der Niederlage von Dortmund oder der Annahme der Gesundheitsreform durch die Fraktionen, ist nicht ganz klar, aber der Verlierer steht fest: Deutschland.

Gute Nacht Deutschland. Schlaf schön.


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Der Wert einer Klowand – Was ist mein Blog wert?

Was ist eine virtuelle Klowand wert? Mein Blog ist immerhin $15,807.12 wert. Das ist ein recht beachtlicher Wert nach einem Monat bei WordPress. Welchen Wert haben andere Blogs?


My blog is worth $15,807.12.
How much is your blog worth?

Statler und Waldorf suchen dringend einen kroatischen Bloggerberater der ihnen 90 Millionen Euro zahlt und sie zu Real Madrid vermittelt. Ihr Blog ist immerhin $89,761.86 wert. Werbung gegenüber wären sie nicht abgeneigt. Aber ob sie auch einen Astra testen würden?

Sollte Marcel von mein-parteibuch.de sein Parteibuch einmal zu Geld machen wollen, was in der Politik ja nicht selten ist, dann könnte er $113,472.54 verlangen.

Sicherlich sind das alles recht fiktive Summen. Es kommt wohl eher selten vor, daß ein Blog verkauft wird. Das Angebot ist ohne Zweifel da. Aber auf der Nachfrageseite hapert es etwas. Die Wirtschaft springt erst langsam auf den Zug nach Kleinbloggersdorf auf. Und dann wird nicht mal der Geldbeutel ordentlich geöffnet. Für vier Wochen Testfahrt wird der Ruf ruiniert.

Es gibt auch wertlose Blogs. Telegehirn freut sich über Angebote.


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Verlinkungsregeln Teil IV

Die nachfolgende Verlinkungsregeln findet man auf zahlreichen Websites. Prominente Vorreiter sind der ADAC und das BMG.

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Unter bestimmten Voraussetzungen gewährt XXXXXX.XXX das nicht übertragbare Recht, die XXXXXXXX-Website in der Weise zu nutzen, dass ein Link auf die Homepage gesetzt wird.
Das Einverständnis zur Linksetzung muss im voraus per Mail an XXXXXX@XXXXX.XXX eingeholt werden. XXXXXXXX behält sich vor, die Seiten, auf denen der Link gesetzt werden soll, zu prüfen. Das Recht zum Setzen eines Links kann formlos (per Mail) erteilt und jederzeit formlos widerrufen werden. Der Link muss zu einem vollständig neuen Laden der Seite, auf die verwiesen wird, führen.
Wenn für die Verlinkung ein XXXXXXXXX-Logo zur Verfügung gestellt wurde, ist es nicht gestattet, dieses Logo zu verändern oder anderweitig zu verwenden.
Sollte sich der Inhalt der Seiten, die den genehmigten Link erhalten, grundlegend ändern oder soll der Link innerhalb des Einflußbereichs des Antragstellers an einer anderen Stelle angebracht werden, ist das Recht auf Verlinkung erneut zu beantragen.
Für Internet-Seiten mit illegalen, anstößigen, irreführenden, diffamierenden oder nicht jugendfreien Inhalten ist eine Verlinkung in keinem Fall erlaubt.

In vollkommender Verkennung der Rechtslage wird mit diesen Verlinkungsregeln ein Klima der Angst erzeugt. Ich habe mal etwas nachgeforscht und einige Websites gefunden, auf denen diese obskuren Verlinkungsregeln zu finden sind. Die Liste findet sich unten. Im Oktober 2005 gab es schon mal ein Rauschen in der Blogosphäre. Wasserstandsmeldung deckte schon am 17.10.2005 auf, daß der ADAC seltsame Verlinkungsregeln auf seiner Website hat. Sogar die Taz und die FR erwähnten die Verlinkungsregeln des ADAC. Danach schlief das Thema mehr oder weniger ein. Es könnte also vermutet werden, daß diese Verlinkungsregeln ursprünglich vom ADAC "erfunden" wurden.

Erst jetzt kommt das Thema wieder an die Oberfläche der Blogosphäre. Dank des von Ulla Schmidt geführten Gesundheitsministeriums. Zahlreiche Blogs überschlagen sich jetzt und überschütten das BMG mit kübelweise Spott und Häme. Der ADAC hat sich von der Kritik nicht beeindrucken lassen und die Verlinkungsregeln bis zum heutigen Tage nicht geändert. "Mir san mir" eben.

Hier eine kleine Auflistung derjenigen Seiten, die nicht ungefragt verlinkt werden wollen und die verlinkende Site überprüfen wollen. Ich werde versuchen die Liste nach und nach zuerweitern.

Fuel-Pilot

Myhandicap

Air-Lloyd

Grossgart-Immobilien

Jozie.de

Haus-Südstrand

Britta GmbH (Da hat man sogar 48 Stunden Zeit)

Hauptstadtplan

Freie Schule Oldenburg

Schwäbischer Alpverein

Rhenania

Sicher im Auto

Frankfurter Zeitungsverlag

Schwanheimer Zeitung

Medizinische Universität

DJ on Tour

Leipzig ist gleich zweimal vertreten:

http://leipzig.de

http://fifawm2006.leipzig.de

Ich werde die oben aufgelisteten Websites anschreiben und sie darüber informieren, daß ich sie verlinkt habe. Natürlich werde ich nicht um Erlaubnis und darüber hinaus nachfragen, mit welchen Mitteln sie denn verhindern wollen, daß sie ohne Erlaubnis verlinkt werden. Ferner werde ich sie über das Paperboy-Urteil des BGH aufklären. Die Antworten werden hier natürlich veröffentlicht. Falls welche kommen. Also schon mal eine Tüte Chips bereit legen.


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Gemeinschaftsdienst für Langzeitarbeitslose – CSU – Politiker Müller für neuen Reichsarbeitsdienst

Das aus der Politik dämliche Vorschläge kommen, daran sind wir ja (leider) gewöhnt. Meist sind es Hinterbänkler im Bundestag, die meinen sich mal zu Wort melden zu müssen. Diesmal hat sich ein CSU – Politiker sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Klar will mal jeder der überzahlten und unterbeschäftigten Abgeordneten in Schlagzeilen kommen. Da ist man nicht wählerisch und lässt es ordentlich krachen. Der 30 jährige gelernte Bankwirt und Diäten abzockende Abgeordnete Müller aus Erlangen fordert eine Art von neuem Reicharbeitsdienst.

"Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich dann jeden Morgen bei einer Behörde zum 'Gemeinschaftsdienst' melden und werden dort zu regelmäßiger, gemeinnütziger Arbeit eingeteilt – acht Stunden pro Tag, von Montag bis Freitag". und wer sich verweigere und nicht erscheine, müsse "mit empfindlichen finanziellen Einbußen rechnen".

Wenn ich sehe wie "gutbesetzt" die meisten Bundestagsdebatten sind, dann hätte ich doch einen Gegenvorschlag: Vor und nach jeder Bundestagssitzung und vor allem dann, wenn es keine Sitzungswoche gibt, müssen sich alle MdBs bei mir melden und bekommen von mir Arbeiten zugeteilt, die auch wirklich dem Volk nutzen. Für über 7000 € Diäten kann ich ja wohl erwarten, daß die auch mal richtig arbeiten. Wo die Präferenzen des Abgeordneten Müller liegen sollte einem klar werden, wenn man weiß, was er gemacht hat, bevor er 2002 in den Bundestag "gewählt" wurde: Privatkundenbetreuer; zuständig für die Betreuung vermögender Privatkunden.

Dann haben die Bundestagsabgeordneten keine Zeit mehr sich lukrativen "Nebentätigkeiten" zu widmen. Herr Müller sollte sich lieber einmal darum kümmern, daß genug fair bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber wer die Materie kennt, der weiß ja ganz genau, daß die Politik nicht wirklich Arbeitsplätze schaffen kann, sondern nur für ordentliche Rahmenbedingung sorgen kann. Aber selbst dazu sind sie nicht in der Lage und dann greiffen sie eben zu Sozialhetze. Überhaupt: welche Tätigkeiten sollen denn die Arbeitslosen machen? Den überbezahlten, unmotivierten und unterbeschäftigten Menschen im öffentlichen Dienst Kaffee nachschenken? Am Bundestag den MdBs Freitags um 12 Uhr die Tür des vom Volk bezahlten Dienstwagen öffnen?

Ob Herr Müller einmal bereit wäre von 345 € im Monat zu leben? Ich denke, daß er dazu zu feige ist. Er ist eben Politiker. Eine grosse Klappe, die Hand aufhalten und dämliche Vorschläge zu machen. Gute Nacht Deutschland…


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Callboy Torsten – Eine Geschichte wie sie nur das Internet gebären kann

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“Ich wünsche keine Einträge ( gemeint die Nachrichtenschreiber ) wo jeder einen unkronntrolierten Kommentar abgeben kann und dies teilweise ohne das die E-Mailadresse von den nicht stimmen muss und wo jeder unkontrolliert und gleich veröffentlicht ist ohne Kenntnis des Seitenbetreibers .Da einige es nicht ganz so verstehen wie das gemeint ist : gegen Banner & Textlinks von mir ( Textlink nur wenn der so wie dieser ist unverändert eingesetzt wird ) an der Seite habe ich nichts bei Euch Nachrichtenschreiber . Einen Artikel habe ich sofern es meine Callboydienste betreffen was dagegen . Gleiches gild wenn Beleidigungen & Verleubnungen bei sind .”

Das ist jetzt nicht der neueste Gag aus dem Bundesgesundheitsministerium. Nein, daß ist von der Website eines gewissen Torsten Rahnert aka. Callboy Torsten. Zum ersten Mal las ich was über den Callboy Torsten bei Marcel von mein-parteibuch.de. Ich hielt das für eine dieser üblichen Trollsachen. Jedoch schlägt dieser “Rufjunge” immer mehr Wellen. Er droht nicht nur mit Anzeigen, sondern er hat auch schon einige Blogger angezeigt. Ich will mich jetzt hier nicht um die Rechtschreibung des “Rufjungen” kümmern, obwohl er den Begriff “Verleubnungen” geprägt hat und alleine diese Formulierung jede Menge Potenzial hat. Das ist aber dann eher ein Fall für den Zwiebelfisch.

Mir geht es eher darum, daß mal wieder einer versucht bestimmen zu wollen wer wen verlinkt. Was der Callboy im Kleinen versucht, daß versuchen der ADAC und das BMG im Grossen. Sie wollen Einfluß auf die Gestaltung anderer Webites nehmen. In diesem Fall wird versucht insbesondere auf Blogger und die Gestaltung des Inhaltes von Blogs einzuwirken.
Wie das alles angefangen hat wird bei Krambox.de geschildert. Die ganze Materie ist einfach zu umfangreich um hier alles aufzulisten. Aber wie ich schon im Fall des BMG geschildert habe und wie es Herr Entenmann im Streit mit Marcel von mein-parteibuch.de schmerzhaft erfahren musste, ist das Verlinken andere Websites erlaubt. Siehe Paperboy-Urteil. Warum sich dennoch immer wieder Trolle wie der “Rufjunge” Torsten finden, die gegen Windmühlen ankämpfen ist mir schleierhaft. Deshalb habe ich auch den “Rufjungen” Torsten bei mir unter Nerds eingereiht.

Was aber recht bedenklich ist, ist das solche Trolle Blogger wertvolle Zeit und Nerven kosten. Würden sich solche Vorfälle häufen, dann ist die ohnehin schon gefährdete Freiheit der Blogoshäre in ernsthafter Gefahr. Bei Princo hat der Callboy erneute eine neue Lachsalve ausgelöst. Doch dieser Mann meint es wirklich ernst! Dort droht der “Rufjunge” mit der SOKO Blogger.

Der Callboy greifft auch Udo Vetter von Lawblog an. Doch dort holte er sich eine blutige Nase. Es wird langsam Zeit, daß dem “Rufjungen” das Handwerk gelegt wird. Natürlich nur mit den Mitteln des Rechtsstaates. Ich frage mich ob der Callboy Torsten sich eigentlich als “Prostituierter” angemeldet hat. Auf seiner Website vermisse ich eine Umsatzsteueridentnummer und natürlich hat er auch keinen Jugendschutzbeauftragten für seine Website bestellt.

Ein Fake und sog. Guerilla-Marketing sind auszuschliessen.


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Bei Dir hakt es wohl Ulla? – Wie das Bundesgesundheitsministerium sich gründlich blamiert

Da wollte ich in aller Ruhe das WM-Spiel Australien – Japan (Die Japaner führen, dank des ägyptischen Schiedrichters. Mein Vorsrung auf Statler droht zu schmelzen. Go Aussies!) geniessen und kurz bevor das Spiel anfängt lese ich bei Statler & Waldorf etwas haarsträubendes: Udo Vetter von Lawblog hat einen Hinweis der grünen Jugend erhalten, daß sich auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums lustige “Verlinkungsregeln” finden lassen. Udo Vetter schrieb daraufhin eine Mail an Ulla. Man wird, nach Auffasssung des BMG, “Vertragspartner” des BMG wenn man deren Site verlinkt.

Desweiteren heisst:

“Der Vertragspartner teilt dem BMGS innerhalb von 24 Stunden nach Setzen des Links durch eine E-Mail an die Adresse info@bmg.bund.de das Setzen des Links bzw. die Freischaltung der betreffenden Seite mit.”

Bei so kompetenten Zitaten von Ulla Schmidt wundert einen gar nichts mehr:

“Das Ganze muss im Ganzen stimmen.”
Dieses Zitat bezog “uns Ulla” auf die Verhandlungen zur Gesundheitsreform. Nicht nur bei der Gesundheitsreform stimmt so einiges nicht Frau Schmidt, auch auf der Website ihres Ministerium ist der Überblick verloren gegangen.

Udo Vetter fasst er wie immer sehr treffend zusammen:

“Vertragspartner bin ich also nicht. Und wie kommen Sie ansonsten darauf, dass Sie die Verlinkung zu Ihrer Homepage kontrollieren und regulieren können? Dass ich, wenn Sie die Zustimmung zum Link widerrufen, diesen wieder entfernen muss?

Falls Ihnen dieselben Leute, die Gesetze für das Gesundheitssystem machen, diese Ansicht eingeflüstert und den Text zu Ihrer bemerkenswerten Seite geschrieben haben, wissen wir wenigstens, warum das Ganze den Bach runtergeht.”

Auch ein Blick in das Impressum des BMG ist sehr aufschlussreich:

Adresse:
Bundesamtadresse
Musterstrasse 42
Postfach 1234
12345 Musterstadt
Deutschland
Kontakt:
Telefon: 1213-14151617
Fax: 1213-14151620
Mobil: 1111111111111
E-Mail: somebody@domai 1026 10;.example
Raum: 103
Webseite: ExternerLink1 – Titel

In Raum 103 also? Musterstrasse 42 in Musterstadt… Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Ist die Vorwahl 1213 so eine kostenpflichtige Nepp-Nummer?
Inzwischen ist diese Geschichte auch schon zum Weblog des Handesblatt durchgedrungen. Aber das BMG ist nicht die einzige Organisation die glaubt solchen Unsinn treiben zu können. Auch der ADAC glaubt kontrollieren zu können wer seine Website verlinken darf und wer nicht. Googlen Sie doch mal nach “Einverständnis zur Linksetzung”. Sie werden überrascht sein.

P.S.: Natürlich werde ich das BMG nicht um die Erlaubnis anbetteln deren Website bzw. deren Verlinkungsregeln zu verlinken.


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WM 2006:Die Welt zu Gast bei…

… Ja, bei wem ist die Welt zu Gast? 

Heute ist es endlich soweit: die WM 2006 beginnt heute um 18 Uhr in München. Alle FußballhasserInnen werden den 9.Juli, den Tag des Finales, herbeisehnen. Eigentlich könnten wir uns alle freuen. Trotz Visa-Problemen für Gäste der WM, dem geplanten Besuch von Iran-Adolf, der schimmeligen Wade von Ballack, dem Nachtreten von Sepp Meier, der Kommerzialisierung der WM durch die FIFA, der unmöglichen Kartenvergabe, NPD-Demonstrationen, Hooligans und vielen anderen Dingen, die einem die Tränen in die Augen treiben lassen. Von der Spielkunst der Nationalmannschaft will ich gar nicht erst anfangen.
Telegehirn hat sich in den letzen Tagen zurückgehalten mit Postings. Alles nur um sich in den nächsten 4 Wochen um (fast) nichts anderes als um die wichtigste Nebensache der Welt kümmern zu können. Am jedem Spieltag werde ich ausführlich berichten und mir so meine eigenen Gedanken zu diesem Spektakel machen. Natürlich werde ich auch abseits des Fussballs die Augen offen halten. Besonders die heutige CSD-Parade in Warschau wird meine Aufmerksamkeit bekommen. Es ist leider zu befürchten, daß diverse sog. "konservative Blogs" sich wieder lustig machen werden über den Kampf der Schwulen und Lesben gegen Diskriminierung und Unterdrückung. Sie wissen es eben nicht besser und sind in ihrer kleinen "konservativen Welt" gefangen und können oder wollen sich nicht von ihrer Frosch-im-Brunnen-Perspektive lösen. Da ein Blog, der hier nicht näher genannt werden will, Volker Beck aufgefordert hatte im Iran für die Schwulenrechte zu demonstrieren, anstatt die "Sodomie" als deutsche Kulturleistung nach Russland oder Polen zu exportieren, stellt sich mir die Frage ob Herr H. dann ebenfalls nach Teheran fliegen würde, um sich an der Seite von Volker Beck die Fresse polieren zu lassen. Für die USA in Deutschland auf die Strasse zu gehen ist keine grosse Leistung. Andere aufzufordern für die Rechte der Schwulen und Lesben im Iran zu demonstrieren, aber nicht einmal die Rechte der Schwulen und Lesben in Deutschland zu akzeptieren kann man ohne weiteres als Doppelmoral bezeichnen. Aber lassen wir jetzt diese Nachtreterei. Ich bin ja nicht Sepp Maier. Aber wenn dieser nicht näher genannte "konservative" Blog nicht Homophob ist, wie er stets immer behauptet, dann sollte es doch ein leichtes sein sich dieser Plakataktion anzuschliessen.

Nun werfen wir jeden Ballast ab und freuen uns auf die WM, schöne Spiele und Iran-Adolf wie er ohne Karte vor dem Stadion steht. 


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Mindestlohn für Zeitarbeiter

In der Zeitarbeitsbranche gibt es von Juli 2006 an Mindestlöhne.

Ein entsprechender Tarifvertrag wurde zwischen der Tarifgemeinschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Arbeitgeberverbände am Dienstagabend vereinbart, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. Ab 1. Juli gilt ein Mindestlohn von 7,00 Euro. Aber nur in den alten Ländern. In den neuen Ländern und Berlin gilt nur ein Mindestlohn von 6,10 Euro. In den Jahren 2007 und 2008 sollen die Stundensätze auf 7,15 Euro und 7,31 Euro im Westen und 6,22 Euro und 6,36 Euro im Osten steigen. Die Gewerkschaften sind damit deutlich unter ihrer allgemeinen Forderung von 7,50 Euro geblieben, aber feiern die Vereinbarung als Erfolg. Die Ungleichbehandlung von Ost und West ist vollkommen unverständlich oder kostet ein Liter Milch oder ein Liter Benzin in Berlin weniger als in München? Dieser Abschluß ist als Niederlage der reformistischen Gewerkschaften zu bewerten.

Jetzt werden sich sicherlich wieder die Kritiker eines Mindestlohns zu Wort melden und massenhaft Widerspruch erheben. Doch den sich Amerikafahnen in die Fenster hängenden Neo-Liberalen sei gesagt, daß es in den USA seit 1912 Mindestlöhne gibt. Der erste Bundesstaat der einen Mindestlohn einführte war Massachusetts, weitere Staaten folgten, und 1938 wurde mit dem Fair Labor Standards Act sogar ein landesweiter Mindestlohn eingeführt. Den gibt es bis heute – obwohl die einzelnen Bundesstaaten, wie etwa New Jersey, auch höhere Löhne festlegen dürfen. 14 Staaten und der Disctrict of Columbia haben das getan. Seit 1998 gilt ein Mindestlohn von $5,15. Selbst dieser Mindestlohn führt dazu, daß ein Vollzeitarbeiter mit einer vierköpfigen Familie, der für den Mindestlohn arbeitet und keinen Urlaub nimmt, etwa die Hälfte der Summe verdient, die in den USA offiziell als Armutsgrenze gilt. Eine Erhöhung des Mindestlohns muss vom Kongress in Washington beschlossen werden, was allerdings recht selten passiert. So kommt es, daß der reale Mindestlohn – wenn man also die Inflation herausrechnet – heute 40 Prozent niedriger ist als im Jahr 1968. Dass ein höherer Mindestlohn bei der Armutsbekämpfung hilft, gilt inzwischen als nachgewiesen. Kosten höhere Mindestlöhne womöglich Arbeitsplätze? Wie Kritiker oft behaupten? In den Vereinigten Staaten erschien zu Beginn der 90er Jahre eine Studie die für Aufsehen sorgte. Sie stellte fest, daß nach einer Mindestlohnerhöhung in New Jersey keine Jobverluste festzustellen war. Seither sind zahlreiche Untersuchungen mit ähnlichem Ergebnis erschienen. Manche Forscher mutmaßen, daß die besseren Löhne durch eine höhere Arbeitsmoral, geringere Fehlzeiten und Rekrutierungskosten wettgemacht werden.

Fazit: Ein Mindestlohn in Deutschland hätte wahrscheinlich mehr positive, als negative Effekte. Wir sollten uns die USA in diesem Punkt ruhig einmal zum Vorbild nehmen und im deutschen Arbeitsmarkt einen gerechten Mindestlohn implementieren. In anderen europäischen Ländern wie Frankreich (8€) sind durchweg gute Erfahrungen gemacht worden.

U.S. Department of Labor: Minimun Wage Laws in the States


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Schröder für Verhandlungen mit der Terrorgruppe Hamas

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder scheint vollkommen die Übersicht verloren zu haben. Er forderte auf einer Veranstaltung des Nah- und Mittelost-Verein e.V. (NUMOV) mit der "demokratisch" gewählten Hamas-Regierung in den Palästinenser-Gebieten zu verhandeln. Schröder nahm heute in Berlin bei der Veranstaltung den Ehrenvorsitz des Nah- und Mittelostvereins e.V. (NUMOV) entgegen. Den Boykott der radikal-islamischen Hamas-Führung durch die EU und die USA hält Schröder für falsch. Die Feierstunde fand im Auswärtigen Amt statt.

Schröder bezog auch zum iranischen Atomprogramm Stellung. Wirtschaftssanktionen gegen den Iran lehnte er ab, weil sie ohne Wirkung bleiben würden, falls Öl und Gas nicht einbezogen werden. Wenn dies hingegen der Fall sei, werde die Weltwirtschaft in unvorhersehbarer Weise darunter leiden. Ein militärisches Vorgehen schloss er völlig aus.

Was sich Schröder sonst so vorstellt, um den Iran davon abzuhalten Kernwaffen zu erlangen, hat er natürlich nicht verraten. Erst Schröders merkwürdiges Engagement bei Gazprom und nun seine Forderung mit Terroristen und Mördern zu verhandeln. Wo ich schon mal beim Gas bin. Die Numov hat auf ihrer Seite im Nachrichtenbereich folgendes zu stehen:

"Ägypten
Ägypten beabsichtigt mit der Erweiterung der LNG- Anlagen in Idku und Damietta eine Verdoppelung seiner Erdgasexporte. Von seiner jährlichen Produktion im Umfang von 55.2 Mrd m3 exportiert das Land derzeit 17 Mrd m3. Äqypten unternimmt große Anstrengungen , weitere Erdgasvorkommen aufzufinden. Die gesicherten Vorkommen belaufen sich zur Zeit auf 1,87 Billionen m3."

Schröder geht es nur noch um die wirtschaftlichen Interessen jener die ihm den Geldbeutel füllen. Menschenrechte und dergleichen stören da nur. Da hat er schon mit seiner Russlandpolitik bewiesen. Russland und Gazprom haben wirtschaftliche Interessen im Iran und diese muss der Lobbyist Schröder natürlich offensiv vertreten. Der Iran ist mit der Hamas eng verbunden. Nachtigall ick hör Dir trapsen…

Israelnetz: Schröder für Verhandlungen mit der Hamas
Focus: Schröder für Verhandlungen mit der Hamas

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