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Kennen Sie Zelzal?

2 Kommentare

Die israelische Armee hat am Montag den Verlust eines F-16 Jets über Beirut dementiert. Stattdessen habe die Armee eine im Iran gebaute Rakete vom Typ Zelzal (Erdbeben) abgeschossen. Diese im Iran gebauten Raketen haben eine Reichweite von etwa 150 bis 400 Kilometer und können auch Tel Aviv oder Jerusalem erreichen. Der Iran lieferte der Hisbollah seit 2004 bis zu 220 Zelzal-1. Vor kurzem lieferte der Iran noch einige verbesserte Raketen vom Typ Zelzal-2.

Ein Armeesprecher teilte mit, daß ein Lastwagen beschossen wurde. Dieser diente als Lafette für die Rakete. Die Kurzstreckenrakete wurde gerade für den Start vorbereitet und der LKW wurde durch den Beschuß schwer beschädigt und so es kam offenbar zu einem Fehlstart. Die brennende Rakete wurde dann fälschlicherweise über Beirut für einen israelischen F-16 Jet gehalten.

Und anders als es Spiegel Online und auch die Internetausgabe der Jerusalem Post berichten, handelt es sich bei den Zelzal Raketen nicht um Langstreckenraketen. Die Zelzal sind eindeutig Kurzstreckenraketen. Was die Sache ja nicht besser macht.

Iranische Raketen und iranische Soldaten im Libanon. Es wird immer deutlicher wer hinter der Eskalierung der Situation im nahen Osten steht: das faschistische Mullah-Regime und die Bande von Abenteurern um Mahmoud Ahmadinedschad. Sie wollen die Ausradierung Israels und ihnen ist jedes Mittel recht. Noch ist es nicht zu spät, den Verbrechern die Mordwerkzeuge aus der Hand zu schlagen. Jetzt ist nicht die Zeit für jegliche Art von Beschwichtigungspolitik. Doch anstatt den wahren Schuldigen zu benennen und dem Regime in Teheran seine Grenzen aufzuzeigen, werden die Angegriffenen zur Mäßigung bei der notwendigen Verteidigung gemahnt. Wer spricht heute noch über das iranische Atomprogramm? Damit hat der Iran erneut Zeit gewonnen und führt den Westen weiterhin am Nasenring durch die internationale Arena. Unterdessen geht der Bau der iranischen Atombombe weiter. Der Iran benutzt die Hisbollah als Stellvertreter im Krieg gegen Israel und bekommt dabei die Gelegenheit seine Waffen zu testen und kann dabei seine Armee aus dem offenen Kampf herauszuhalten. Morgen ist der 70. Jahrestag des Beginns des spanischen Bürgerkriegs. Damals lies der Westen die demokratisch gewählte Regierung Spaniens im Stich. Mit Rücksicht auf wirtschafliche Beziehungen und aus Angst vor einem offenen Konflikt mit dem Faschismus.

Der Westen wirkt wie unbeteiligt. Als wenn der Iran auf dem Mars liegen würde. Der Hasardeur in Teheran befindet sich im Wahn einen göttlichen Auftrag auszuführen: die Ausradierung Israels. Er fabuliert von der Rückkehr des Mahdi. Die Kombination von Judenhass und der Wahnvorstellung von der Vorhersehung auserwählt zu sein, sollten einem als mehr als bekannt vorkommen. Haben wir denn keine Lehren aus der Geschichte gezogen? Hat Dutschke unrecht und wir sind doch hoffnungslose Idioten der Geschichte?

2 thoughts on “Kennen Sie Zelzal?

  1. Pingback: Schoggo-TV von Wilhelm Entenmann » Blog Archive » Israel im Hagel der Raketen der Hisbollah aus dem Libanon sowie der Kritik aus Europa

  2. Hi,

    es ist ja OK, wenn Israel versucht sein Land vor Angriffen verteidigen zu wollen. Nur wie sieht den die Zukunft aus. Mit jeder Agression Israels und so sehen alle Aktivitäten Israels aus, verliert Israel mehr und mehr Akzeptanz im Ausland. Vor allem bei den Moslems. Und das sind nun mal alle Nachbarn Israels und mehrere Milliarden Menschen dieser Erde. Sollte jeder Moslem nur 10 USD ausgeben, um Israel zu schädigen, hätte Israel ein großes Problem. Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen spricht eine noch eindeutigere Sprache. Wo kommen die meisten Kinder zur Welt? Nicht in der westl. Welt. Nein in den moslemischen Ländern. Bei uns und auch in Israel ist die Entwicklung ungünstig. Überalterung, Leistungsabfall, Abwicklung, Reduzierung. Das ist die Zukunft. Und die Lücke, die hier entsteht, wird moslemisch aussehen. Ob wir wollen oder nicht. Wer ist nun schuld? Unser Egoismus. Der ist so stark, dass wir selbst unsere eigene Zukunft nicht mehr gestalten wollen. Da haben uns die Moslems einiges voraus. Auch ohne Top Waffentechnik. Dieser Weg der Zukunftsgestaltung kommt nämlich auch von uns.

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