Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?

J’Accuse!

8 Kommentare

Ich klage heute mal keine Antisemiten, Antizionisten, Antiimperialisten, Rassisten, Faschisten (Ob rot oder braun.) oder Diktatorenfreunde an. Ich möchte auf einen sehr beschämenden Vorgang hinweisen, denn ein schlimmer sexueller Denunziant treibt in der Blogosphäre sein Unwesen. Jetzt ist diesem sexuellen Denunzianten die Maske vom Gesicht gerissen worden. Wieder einmal hat die political correctness gesiegt.

Wie heißt es?

Den Sexisten eine kleben!

Immer feste druff…

8 thoughts on “J’Accuse!

  1. Armes Telegehirn! Damit Sie wissen, in welcher Gesellschaft Sie sich mit Ihrem Lamento über den erneuten Sieg der political correctness befinden, hier ein link zu einem älteren Text, der nichts an Aktualität verloren hat bzgl. der Herkunft der Kritik des pc-Begriffs: http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr328.htm

  2. Armer Damien, denn er liefert hier wirklich eine traurige Vorstellung ab. Mögen auch ALLE Rechten diesen Begriff verwenden, so sind nicht alle die diesen Begriff verwenden auch rechts. Ich sehe das wie Bill Maher und nicht irgendein rechter Sepp:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect

    Das man Andersdenkende mundtot machen will, in dem man ihnen unterstellt, daß sie Nazis seien, wird hier nicht funktionieren. Vielmehr erinnert mich ihr Verhalten an gutmenschlichen Terror und kommen Sie jetzt nicht damit, daß der Begriff Gutmensch von den Nazis erfunden wurde, denn das ist genauso falsch wie Ihre unsachlichen und polemischen Vergleiche.

    Nach Ihrer beschränkten und einseitigen Logik, könnte man auch die Homosexualität vieler oberen und unteren SA-Chargen thematisieren und daraus schliessen, daß viele Schwule Nazis sein müssten. Aber erspraren Sie mir und Ihnen das, denn ich möchte mich nur ungern auf Ihr Niveau begeben.

    Nur Sie denunzieren hier in bester Deanscher Manier, jedoch ist Ihr Versuch viel zu durchsichtig, denn Sie bedienen sich der selben Methode, die Sie anklagen.
    Sie sind der Denunziant!

  3. Liebes Telegehirn,
    ich will Sie weder mundtot machen noch Ihnen unterstellen, Sie seien ein Nazi. Ich hatte und habe ein einziges Anliegen: Ich wollte Sie und, wenn nötig, Ihre Leser dafür sensibilisieren, einen politischen Gegner nicht mit einem Hinweis auf seine sexuelle Orientierung zu kritisieren. Das ist alles. Ich finde es schade, dass es Sie offenbar nicht im gerinsten interessiert, dass ich mich als Schwuler über ein solches Vorgehen ärgere. Glauben Sie, dass die von Ihnen postulierte „Homophilie“ Ihnen einen Freibrief hierzu gibt?

  4. Vielleicht bin ich ja auch schwul…Das glaubt ja zumindest ein Psycho-Blogger aus Münster zu wissen.😉

    Das sehe doch anders aus, wenn ich Schwuler wäre, oder? Das ist dann wie mit dem N-Word. Afro-Amerikaner können das N-Word benutzen. Michael Richards (Cosmo Kramer aus Seinfeld) musste unlängst die Erfahrung machen, das ein „Weisser“ das N-Word nicht benutzen darf. Er hatte während eines Stand-Up in L.A., einem Störer das N-Word an den Kopf geworfen. Der Vorfall wurde auf Video aufgenommen und Richards musste sich mehrfach öffentlich entschuldigen und um Verzeihung bitten. Kümmern Sie sich lieber um Bushido.

    Fangen Sie doch einmal bitte in „Ihren eigenen Reihen“ an, denn Schwule die andere verächtlich als Heten etc. beschimpfen, benehmen sich nicht gerade vorbildlich.

    Ausserdem ignorieren Sie weiterhin den satirischen Charakter und das sehe ich als einen Versuch die Meinungsfreiheit einzugrenzen. Manche Muslime haben sich über die Mohammedkarikaturen geärgert…Es gibt halt immer Menschen die sich über irgendwas ärgern.

    Ich ärgere mich über ihre political correctness.

  5. Tatsächlich: Es macht für mich einen Unterschied, ob ein Schwuler „Schwuchtel“ sagt oder ein Hetero. Der Erste meint es in der Regel selbstironisch, was bei dem Zweiten nicht selbstverständlich ist.
    Um Bushido kümmern Sie sich doch selbst, sie Homophiler!😉
    Seit wann ist denn „Hete“ eine Beschimpfung? Womit und warum soll ich in den „eigenen Reihen“ anfangen? Und weshalb sollen sich Schwule „vorbildlich“ benehmen? Und was blüht uns, wenn wir diese Rolle verweigern?
    Ihre Definition von Meinungsfreiheit bzw. ihrer Eingrenzung scheint mir im Übrigen äußerst gewagt.

  6. Leider haben Sie ja die Kommentare bei Ihrem Artikel geschlossen.

    Wenn das bei Ihnen wirklich einen Unterschied macht, dann klingt das wie Heuchelei und Doppelmoral, weil Sie einer Gruppe zuschreiben, daß sie das „in der Regel selbstironisch“ meint und einer anderen Gruppe das nicht zustellen wollen.

    Sind das nicht die selben Mechanismen, die Sie vorgeblich bekämpfen? „Hete“ kann schon eine Beschimpfung sein. Das sollten doch gerade Sie den Betroffenen überlassen, ob es das eine Beleidigung ist. Schwule können andere genauso diskriminieren und Schwule können auch Idioten sein. Beispiele gibt es genug. Bei Ihnen hört sich das aber manchmal so an, als ob Sie einen Sonderstatus für Homosexuelle fordern…

    Gerade Schwule sollten doch, angesichts der erfahrenden Diskriminierung, nicht selbst zu solchen Mitteln greifen.

    „Und was blüht uns, wenn wir diese Rolle verweigern?“

    Wer ist denn jetzt schon wieder „uns“? Sie interprätieren da wieder etwas hinein, was nur Sie erkennen. Ihnen blüht gar nichts. Höchstens Kritik, aber die scheint nicht zu fruchten und Sie fabrizieren nur Eigentore, so wie bei Ihrem Versuch, mich, wegen der Verwendung des Begriffs political incorrect, in die rechte Ecke zu stellen. Das ist billigste Polemik, obwohl es da ja noch viel schlimmere gibt, wie zum Beispiel jener Diktatorenfreund, der mich zum „Chefankläger von Kleinbloggersdorf“ ernannt hat. Das nur weil ich fragte, wie ein Linker einen Diktator wie Castro gut finden kann, der auch gegen Homosexuelle vorgeht. Aber um die schwulen Kubaner werde ich mich auch kümmern. Sie sind ja mit der Jagd auf „sexuelle Denunzianten“ vollkommen eingespannt

    „Ihre Definition von Meinungsfreiheit bzw. ihrer Eingrenzung scheint mir im Übrigen äußerst gewagt.“

    Libertär eben. Auch wenn Ihnen das nicht passt.

    Da Sie ja den Kommentarbereich bei Ihnen geschlossen haben, erhalten Sie hier eine Antwort. Auch wenn Sie nicht wollen, aber ich bin da hartnäckig.

    „Monsieur, jetzt übernehmen Sie doch auch die Verantwortung für das, was Sie geschrieben haben. Sie schrieben eben nicht, dass Kewil schwul sei (das wäre eventuell eine sachliche Information, vermutlich auch ein Outing), sondern Sie schrieben, dass er möglicherweise eine “Tunte” sei und “sich gerne in den Arsch ficken lässt”.“

    Ich habe mit dem Begriff Tunte kein Problem, warum haben Sie dann eines? Und warum geilen Sie sich so an dem Terminus „Arsch ficken“ auf? Sie verstehen es immer noch nicht: Viele der Erz-Homophoben haben selbst schwule Neigungen, dennoch verdrängen sie sie und der Selbsthass kehrt sich nach aussen. Das könnte bei Kewil auch der Fall sein und damit wollte ich ausdrücken, daß er möglicherweise schwul sein könnte und daher ein Heuchler sein könnte. Achten Sie auch den Konjunktiv. Gegen ein Outing hätten Sie also nichts?

    „Muss ich Ihnen wirklich erzählen, dass Arschficken und der Begriff der Tunte im Alltag negativ konnotiert sind und sie deshalb diese negative Konnotation mit der Verwendung eben dieser Begriffe natürlich transportieren?“

    In Ihrem Alltag vielleicht. In meinem nicht. Vielleicht leben Sie ja in der tiefsten Provinz und dort ist so etwas leider üblich. In meinem Berlin des 21. Jahrhunderts ist das nicht negativ besetzt.

    „Insoweit finde ich den Vergleich mit der “Judensau” vollkommen angebracht, das Beleidigungspotential dürfte in etwa gleich sein.“

    Sie machen es schon wieder! Ich habe niemals den Begriff „Judensau“ verwendet, denn den haben Sie in die Diskussion eingebracht und unterstellen mir, daß ich diesen Begriff als Schimpfwort für eine jüdische Großmutter verwenden würde. Das ist Unanständig und verdreht die Tatsachen. Sie werden das niemals verstehen, aber es ist sehr interessant, daß sie bei jemanden mit einer jüdischen Großmutter, gleich an „Judensau“ denken müssen…

  7. „Schwule können auch Idioten sein.“ Ja, und?
    „Uns“ meint, natürlich, „uns Schwule“ – schließlich haben Sie uns doch angetragen, wir sollten uns „vorbildlich“ benehmen. Außerdem schrieben Sie: „Gerade Schwule sollten doch, angesichts der erfahrenden Diskriminierung, nicht selbst zu solchen Mitteln greifen.“ Das erinnert mich an das Argument von Auschwitz als moralischer Besserungsanstalt für die Juden. Da heißt es auch immer „Gerade die Juden sollten doch…“.
    Zu Kuba/Che Guevara hatte ich übrigens gerade einen Beitrag bei gaywest geschrieben.
    „Viele der Erz-Homophoben haben selbst schwule Neigungen, dennoch verdrängen sie sie und der Selbsthass kehrt sich nach aussen.“ Wo haben Sie denn diese Erkenntnis her?
    „In meinem Berlin des 21. Jahrhunderts ist das nicht negativ besetzt.“ Ich glaube, Sie leben in einem Paralleluniversum. Es geht ja noch weiter: Nicht nur „Schwuchtel“, „Tunte“, „Arschficker“ sind, natürlich auch und gerade in den Straßen Berlins (Schönebergs, Neuköllns, Kreuzbergs im Besonderen), alltägliche Schimpfwörter, auch „Du Schwuler“ ist hier eines der übelsten Schimpfwörter neben „Jude“ und „Opfer“. Und das wissen Sie ganz genau.

  8. Sie sollten sich mal fragen, wem das nützt. Jetzt soll ich andere schon als schwule Kommunisten beschimpft haben und ich soll angeblich Sie der sexuellen Denuziation beschuldigen. Die Loonie-Left ist am rotieren. Dazu beglückwünsche ich Sie und ganz ohne Ironie: es war richtig den Trackback von balou zu löschen.

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