Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?

„…dass man bei den eigenen Leuten eher mal ein Auge zudrückt – ist menschlich“

4 Kommentare

Anmerkung: Der ursprüngliche Artikel wurde gelöscht und erscheint hier in geänderter Form. Auch wurde der von „Nixxon/artur“ beanstandete Kommentar gelöscht. Es wurde der Vorwurf erhoben, daß man im Kommentar die Identität von „Nixxon/artur“ erkennen könne. Indirekte Hinweise auf die reale Identität von „Nixxon/artur“ waren durchaus geschickt versteckt und nicht ohne weiteres erkennbar. Trotzdem habe ich mich entschlossen den Kommentar zu löschen. Dennoch möchte ich die Vorgänge der letzten Tage nicht unter den Tisch fallen lassen. Es ist nämlich sehr interessant und aufschlussreich, wie mit Andersdenkenden verfahren wird und wie selbstverständlich Beleidigungen und Drohungen in der Blogosphäre geworden sind und natürlich sehe ich mich nicht nur in der Opferolle, aber man sollte sich schon fragen warum manche Blogger gezielt ein Auge zudrücken, wenn es um Leute aus dem eigenen Lager geht. Diese Tolerierung infamer und persönlicher Angriffe, in Kommentarbereichen, diverser Blogs erzeugt eine Athmosphäre des Hasses.

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Ich will mich nicht allzu sehr über Beleidigungen wie Pissnelke, oder philosemitischer Schleim aufregen. Daran, das ich mich verpissen soll, sowie das ich das Dümmste und Perfideste Humanoide Wesen sei, was einem über die Fettleber gelaufen sei, habe ich mich auch schon gewöhnt. Auch daran, das ich ja suggerieren will, mir läge Faschismus natürlich total fern oder daran das ich meine arische Klappe halten soll, gewöhnt man sich. Es ist zwar nicht akzeptabel, wenn Lügen, Verleumdungen und Verdrehungen verbreitet werden, aber es ist leider ein Teil der Realität.

Auch meine Beförderung zum Chefankläger von Kleinbloggersdorf lässt mich kalt und das man mich einen Ex-Linken nennt und ich deshalb Totalitär geworden bin, weil ich nicht bereit bin, totalitäre Regime zu unterstützen, weil sie ja Menschen im Namen des Sozialismus umbringen, ist auch nicht wirklich ein weltbewegendes Statement. Auch Begriffe wie telearschloch(Ganz aktuell), Aldihirn, Telehirnchen, Hirni, rassistisches telehirnchen, ferngesteuerter Verstand (wahrscheinlich mit Datenverlusten), Telehirni oder Telebimmel prallen von mir ab und verweisen doch nur auf die argumentative Schwäche der Angreifer. Jedoch hinterlässt jede Beleidigung auch Narben und schwächt die eigene Fähigkeit zur Empathie, was dann natürlich der eine oder andere Beleidiger am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Bedenklicher sind da schon Anwürfe, daß ich in der braunen Tinte sitze, daß ich mit den Methoden von Diktaturen arbeiten würde, die mit eben jenen Methoden, wie ich sie angeblich verwenden würde, Menschen ins Gefängnis oder an den Galgen bringen. Auch Angriffe gegen die eigene Familie oder die Duldung von Kommentaren, in denen Kollegen völlig grundlos unterstellt wird, daß sie Geisteskrank sind, finde ich ächtenswert. Auch bin ich kein Fälscher und gegen solche unwahren Tatsachenbehauptungen werde ich mich entschieden und mit allen legalen Mitteln zur Wehr setzen.

Richtig bedenklich wird es, wenn jemand in einem Kommentar schreibt: Aber da er ja dank dir, Balou, gerade ruhiggestellt ist…, dann sollte man sich schon fragen dürfen, ob das nicht alles den Charakter einer Kampagne hat? Soll es möglicherweise darum gehen, unliebsame Blogger mittels Meinungsterror ruhig zu stellen?

Möge jede/r für sich entscheiden wie die Dinge liegen. Sicherlich habe auch ich zur Eskalation beigetragen und bin mir dessen auch voll bewusst. Doch es ist halt so, daß ich niemals um den heissen Brei herumrede und gerne offensiv werde, sowie Meinungen angreife, aber keine Personen. Es mag sicherlich einige stören, wenn ich sie Stalinisten nenne, nur weil sie einen sozialistischen Mörder und Tyrannen und sein System so toll finden, aber das ist nicht mein Problem, sondern das der Mörder-Sympathisanten. Ich muss das so deutlich schreiben, weil wer z.B. Pinochet verdammt und Castro lobt, der muss sich das gefallen lassen. Sicherlich gab es da auch die eine oder andere, arg überspitzt, vorgetragene Attacke meinerseits. Keine Frage.

Das will ich nicht bestreiten, aber mir ging es um eine Sachfrage: Wie kann ein Linker mit einem Diktator wie Fidel Castro sympathisieren? Da trifft es sich doch, daß man statt die Frage zu beantworten, man sich lieber auf den Fragenden stürzt. Wie Statler schon richtig bemerkte, lege ich den Finger in eine Wunde bestimmter Blogger. Das sie dabei aufheulen, verwundert nicht besonders.

Da statt Antworten nur immer neue Ausreden kamen, wie gemein ich doch zu allen anderen sei, und man deshalb nicht auf meine Fragen antworten könne, verfasste ich die 12 Fragen an die Neo-Linken. Danach traf mich die geballte Wut gewisser Kreise und es wurde und wird versucht mich zu diskreditieren.

Ich möchte hier zum Ende ausdrücklich auf Raysons Goldene Diskussionsregeln für die Blogosphäre hinweisen. Auch ich habe mich in ihnen wiedererkannt und ich habe die Handlungsweisen anderer Blogger erkannt. Rayson hat die Funktionsweisen von Diskursen, innerhalb der Blogosphäre, gnadenlos aufgedeckt und dazu noch jede Menge Humor bewiesen. Den Humor sollte man möglichst nicht verlieren, auch und gerade beim Bloggen nicht. Was leider nicht allzu oft gelingt.

Hinweis: Zitate die in Fett-Kursiv gefasst sind, wurden so in den letzen 2 Tagen von diversen Bloggern und Kommentatoren getätigt.

Eine wichtige Anmerkung: balou behauptet, daß ich ihm unterstellen würde, daß er (balou) in der Lage wäre die Nazis zu rechtfertigen und auch deshalb leider, leider nicht meine Frage beantworten könne. Ich hatte es nämlich gewagt zu schreiben:

Wer sich für einen Diktator wie Castro und einen Massenmörder wie Che erwärmen kann, dem ist nicht mehr zu helfen. Was kommt als nächstes bei dir? Das das mit den Juden nicht so toll war, aber die Sozialprogramme der Nazis waren super?

Mir ging es darum klar und deutlich hervorzuheben, daß balou für angebliche soziale Gerechtigkeit fast alles akzeptiert, Hauptsache die Label Sozialistisch und soziale Sicherheit/Gleichheit kleben auf dem System. Es war überspitzt und als Frage formuliert. balou verwendet hier etwas ungeschickt Godwin’s Law. Das geht aber besser Dickerchen

* balou sollte seine Blogzeit mit der Realzeit synchronisieren.

4 thoughts on “„…dass man bei den eigenen Leuten eher mal ein Auge zudrückt – ist menschlich“

  1. aber mal zur sache: wie viele menschen hat fidel castro denn umgebracht oder exekutieren lassen? und wer waren diese leute? es ist immer einfach, eine behauptung aufzustellen. liebes telegehirn, wo sind die beweise?

  2. Schön das mal auch ein einigermaßen konstruktiver Kommentar von dir kommt. Du willst jetzt aber nicht behaupten, daß es unter Fidel keine politischen Morde und Hinrichtungen gegeben hat und immer noch gibt. Du willst Beweise? Ich werde mich noch ausführlich mit Kuba beschäftigen. Keine Angst. Die Behauptung das die med. Versorgung auf Kuba so toll war, hatte ich schon früher widerlegt.

    Wer die Ermordeten waren? Ist das wichtig? Hat eine Gruppe von Personen mehr Lebensrecht als eine andere?

    Aber antworte lieber nicht, denn du bist nicht mehr erwünscht. Ich lasse mich von nicht unter Druck setzen. Mach was du für richtig hälst und gut ist.

  3. Man könnte ja ganz sachlich von den „einigen Tausenden“ sprechen, die man bei Wikipedia nachlesen kann. Nur stammen die Zahlen von Exil-Kubanern und wurden nicht von Castro selbst veröffentlicht, was sie natürlich für einige per Definition als Lüge brandmarken. Das Wahrheiten wahrscheinlich immer irgendwo zwischen beiden Positionen liegen ist auf einem anderen Blatt geschrieben.

    Aber ich fand eigentlich, dass das mit der Sache nichts zu tun hatte. Der Artikel ist schon richtig, auch wenn ich bei sowas immer zu bedenken geben, dass auch Sätze die überspitzt formuliert und mit einem Fragezeichen versehen sind, oft einen bestimmten Aussagewert haben, der beim Betreffenden schon so ankommen soll, als wäre da nichts mit einem Fragezeichen versehen worden.

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