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Marcel Bartels vs Antideutsche

7 Kommentare

Im Kommentarbereich des Beitrags von Marcel Bartels zu Lizas Welt und Jürgen Cain Külbel macht Marcel Bartels auf traurige Weise deutlich, wie es um ihn bestellt sein muss, denn er phantasiert dort von Verschwörungen und Stalkern.

Die libertär-liberale-antideutsche-Hurra-Israel-Verschwörung

Marcel Bartels fühlt sich von einer Welt von Feinden verfolgt und dieses Gefühl projiziert er auf Menschen, die nicht seine Meinung teilen. Er sieht sich von Stalkern belästigt und glaubt ein „Netzwerk der antideutschen libertären Gesellschaft“ sei am Werk und belästige den Don Quijote aus Neukölln, der doch so tapfer gegen die dunklen Mächte antritt. Das antideutsche Stalker-Netzwerk, daß sich hinter Lizas Welt angeblich versammelt hätte, sympatisiert mehrheitlich mit der FDP„, meint zumindest Bartels erkannt zu haben und sieht die F.D.P. als „Samelbecken für kriegstreiberische Antideutsche der Hurra-Israel-Fraktion„, was natürlich angeprangert werden muss und da ist Marcel Bartels gerne in vorderster Front dabei.

Marcel Bartels glaubt auch, daß er von einem klandestinen Zusammenschluss von libertären Antideutschen, die mit der F.D.P. sympathisieren und sich hinter Liza Welt gesammelt hätten und von dort angeblich auch ihre Befehle erhalten, gestalkt wird. Seine Eindimensionalität ruft bei mir nur Mitleid hervor. Zwar hat er mich nicht direkt erwähnt, aber er dürfte mich wohl ebenfalls diesem Netzwerk zurechnen. Ich kann jedoch versichern, daß ich weder von Broder, noch von Lizas Welt irgendwelche Anweisungen oder Hinweise erhalte und mir meine Themen immer noch selbst aussuche. Ich gehöre keinem Netzwerk an und ich nehme an, daß Marcel Bartels seine wilden Anschuldigen entweder mit harten und gerichtsfesten Beweisen untermauert oder sie öffentlich widerruft. Da Marcel Bartels wahrscheinlich nicht einsichtig sein wird, kann ich allen Betroffenen nur raten Kontakt mit einem Anwalt aufzunehmen und prüfen zu lassen, ob und wie man Marcel Bartels belangen kann.

Laut Marcel Bartels wollen die Antideutschen „militärische Härte walten“ lassen, um Diktatoren und Massenmörder wie Saddam Hussein zur Rechenschaft zu ziehen und „um das gute Israel stellvertretend für die ganze Welt gegen böse Muslime zu verteidigen und so die Bürgerrechte, die ja die FDP stärken will, in der ganzen Welt [zu] schützen“ und in dieser seiner Phantasievorstellung sieht Marcel Bartels den unerschütterlichen Beweiß dafür, daß die Antideutschen mit der F.D.P. sympathisieren: Bürgerrechte. Ich wusste noch gar nicht, daß die F.D.P. die einzige Partei ist, die für die Bürgerrechte streitet. Ein sehr interessanter Ansatz, Herr Bartels! Sie sollten sich sofort mit Jürgen Elsässer in Verbindung setzen, den dieser hat die Antideutschen als verlängerten Arm der jüdisch-amerikanischen Neocons in Deutschland ausgemacht und auch Jürgen Elsässer, der eine Vendetta wittert, sieht sich von dunklen Mächten verfolgt.

Die Verbindung zwischen der F.D.P. und den Antideutschen war mir bisher nicht bekannt, obwohl ich einige Antideutsche kenne. Auch ich werde manchmal dem antideutschen Verschwörerlager zugerechnet und habe trotzdem absolut nichts mit der F.D.P. zu tun. Die Antideutschen verfügen über keine homogene Führung, wie das etwa bei fast allen Gruppen im ML-Zusammenhang der Fall ist. Mir fallen da spontan die TKP/ML, die MLPD, Ökolinx oder die sektenähnliche Trümmertruppe Linksruck ein. Antideutsche würden in der Regel auch keine Führer akzeptieren. Bartels hingegen kann sich anscheinend keine Welt ohne Anführer und Angeführte vorstellen.

Das proamerikanische und prozionistische Stalker-Netzwerk

Das Marcel Bartels hier pauschal von Antideutschen schwadroniert, die ihn, den kleinbürgerlichen Prototypen des deutschen Michel, mit Stalking belästigen würden, ist eine sehr bedenkliche und gefährliche Aussage. Weiß er denn nicht mit wem er sich da anlegt? Schließlich tauchen die Antideutschen im Verfassungsschutzbericht auf und unter den bekennenden Antideutschen befindet sich auch der eine oder andere Autonome Straßenkämpfer. Das passt ja wie Arsch auf Gesicht, denn der Bartels will „eine Reihe anonymer belästigender Anrufe bekommen“ haben „in denen jemand mit tiefer Stimme “Ich will Deinen Arsch” gesagt“ haben soll. Dazu habe der Anrufer mit der tiefen Stimme „Stöhngeräusche gemacht“ und „diese Anrufe stehen sicher nur zufällig in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit der Veröffentlichung dieses Artikels über das Zentrum des proamerikanischen und prozionistischen Stalker-Netzwerks.

Ist Bartels dann ein Anti-Amerikaner und ein Anti-Zionist? Hier wird die Angelegenheit jetzt pathologisch, denn es ist unmöglich zu verifizieren, ob Herr Bartels wirklich einen solchen Anruf oder sogar mehrere, erhalten hat. Hier wird es auch aus der Sicht des Strafrechts und der Psychiatrie interessant, denn er stellt, ohne über objektive Beweise zu verfügen, eine Verbindung zwischen seinem Bericht über Lizas Welt und den angeblichen Anrufen her. Hinzu kommt, daß Marcel Bartels Lizas Welt als „Zentrum des proamerikanischen und prozionistischen Stalker-Netzwerks“ bezeichnet. Leider kann oder will Bartels hier keine Beweise für die Existenz eines solchen Netzwerks vorbringen. Es gibt auch kein solches Netzwerk, es sei denn, daß neuerdings wieder die Sippenhaft eingeführt wurde. Anscheinend teilt Marcel Bartels die Welt in Schwarz und Weiß ein und wer nicht für ihn und seine Verbündeten ist, der ist eben ein Stalker und Mitglied eines „proamerikanischen und prozionistischen Netzwerks“ und mache sich wohl strafbar, denn Stalking ist nach § 238 STGB eine Straftat. Wobei Bartels hier übersieht, daß er selbst möglicherweise eine Verleumdung und eine falsche Verdächtigung begeht, denn er bleibt jeglichen Beweis für seine Behauptungen schuldig. Es finden sich bei Bartels nur Spekulationen und wilde Verdächtigungen, aber keine harten Beweise. Da wundert es wirklich nicht, daß Marcel Bartels auch als Abmahnkönig der Blogosphäre bezeichnet wird und ich fordere ihn ultimativ auf, endlich Beweise für seine kruden Verschwörungstheorien vorzulegen oder sich zu entschuldigen.

Der fette Mann

Franklin D. Rosenfeld, der Asienbeauftragte des angeblichen Stalker Netzwerks, postete in einem Kommentar vier Namen von angeblichen Nachbarn des Herrn Bartels, worauf sich letzterer erneut in seiner Rolle als angebliches Stalking Opfer bestätigt fühlte und fragte, ob Franklin D. Rosenfeld „etwa der fette Mann“ gewesen sei, „der gerade das Klingelschild meines Hauses fotografiert hat und dann noch ein Foto von meinem Haus gemacht hat?“ Auch diese Behauptung von Marcel Bartels ist nicht objektiv überprüfbar. Kann so passiert sein, muss aber nicht. Es ist noch nicht mal sicher, ob die Namen wirklich auf dem Klingelschild stehen und selbst wenn, dann könnte sich F.D.R. die Namen auch über irgendwelche Telefonverzeichnisse besorgt haben oder er oder ein Mitverschwörer, war zu einem früheren Zeitpunkt vor Ort. Es gibt viele Möglichkeiten, doch für Marcel Bartels steht sofort fest: „Lecker, jetzt fängt das Stalking ja richtig an.“ Auch glaubt er zu wissen, daß die „liberalen Freunde“ von F.D.R. „sicher stolz“ auf ihn sind.

Marcel Bartels trägt dann angebliche „Fakten“ vor, die seine „fetter Mann Theorie“ belegen sollen, doch es handelt sich nicht um objektive und nachprüfbare Tatsachen, sondern um eine subjektive Behauptung, wenn Bartels glaubt, daß „ein fetter untersetzter Mann mittleren Alters“ gegen 19 Uhr sein „Klingelschild fotografiert“ hätte. Laut Bartel gab es „kurz danachnoch einmal Schellemännchen„, womit er wohl meint, daß noch einmal (!), also, mindestens zwei Mal innerhalb kurzer Zeit, jemand bei ihm geklingelt hätte. Um 19 Uhr ist es auch in Berlin-Neukölln schon längst dunkel und daher frage ich mich wie Herr Bartels den Mann erkannt haben will und vor allem frage ich mich, ob er überhaupt von seiner Wohnung das Klingelschild einsehen kann. Stand Bartels ganz zufällig am Fenster? Diese Fragen verlangen eigentlich einen Ortstermin, um ausreichend beantwortet zu werden. Aber wahrscheinlich fühlt sich Marcel Bartels wieder belästigt und verlangt dann ein Durchgehverbot für Liberale, Libertäre und Antideutsche. Auch das Fotografieren in der Ilsestraße wird zukünftig als Stalking bestraft.

Die Welt des Marcel Bartels ist so einfach gestrickt

Vielleicht können wir ja auch noch mit einem Phantombild rechnen, denn Marcel Bartels will angeblich „den fetten Mann beim Fotografieren beobachtet“ haben und „würde ihn auch wiedererkennen.“ Bis F.D.R. seine Unschuld beweisen kann, gilt er als der fette Mann, was wiederum ein erhellender Einblick in die Rechtsauffassung des Marcel Bartels ist. Stalking ist strafbar und da frage ich mich warum er, wenn er wirklich das „Opfer“ von Stalking geworden sein will, keine Strafanzeige stellt?

Es ist schwer ein ernsthaftes Fazit zu ziehen, denn vieles erscheint bei Marcel Bartels der Realität entrückt und sein Verzicht auf Argumente und vor allem auf Beweise ähneln doch stark einer Kampagne und jede/r Blogger/in sollte sich fragen, ob man so einen in seiner Blogroll verlinken sollte. Bartels tritt einerseits als Kämpfer gegen das Abmahnwesen auf, das ja angeblich die Meinungsfreiheit in Deutschland und vor allem Marcel Bartels selbst bedrohen würde und andererseits unterstützt Marcel Bartels einen Freund der Hisbollah bei seinem Kampf gegen die freie Meinungsäusserung. Das dieser neue Freund von Bartels, Jürgen Cain Külbel, ausgerechnet jene Mittel anwendet, die Bartels bisher stets beklagt hat, lässt eigentlich nur einen Schluss zu: er ist ein Heuchler. Dazu bezeichnet er sich ständig als Stalking Opfer und wendet doch die selben Methoden an, wenn er zur Enthüllungsjagd auf Lizas Welt bläst. Auch die Reaktionen berüchtigter Anti-Anti-Deutscher im Kommentarbereich bei Marcel Bartels machen deutlich, daß diese Gruppe die Meinungsfreiheit für andere nicht gelten lassen will, denn der Gebrauch dieser Freiheit wird als Stalking diffamiert.

7 thoughts on “Marcel Bartels vs Antideutsche

  1. na, +++++++++, heute findest du dich mal wieder besonders ++++++++ was?

    [Edit: keine Beleidigungen bitte, nixxon aka artur. Entweder Argumente oder Klappe halten, klaro?]

  2. Zur „pro-zionistischen FDP“ (*ROFL*) sei folgender Link empfohlen: http://jungle-world.com/seiten/2004/39/3976.php

  3. Ick meld ma wieder bei euch, weil mir ist klamm und ick hab so eenen Kohldampf. De Thai-Pferdchen von jejenüber haben ooch schon dicht jemacht. Die rote Canaille jeht ran wie Hektor anne Buletten und ick muss uffpassen dat der mir nich arretieren lässt, weil ick den stalken tu.

    Ick muss jehen, weil mir drückt der Lehm und der Kümel will hier fuffzig Pfennige für det Scheisshaus ham. Ick gloob ick spinne!

    Morjen jeh ick wieder bei dem kieken. Ick hab aber keene Lust mehr. Ihr habt ma Bajels versprochen und ick hab noch keenen jekricht. Ick spitzel da nich für ’n App’l und ’n Ei.

    Det schlach dir mal ausm Kopp!

  4. Wirklich witzig! Ich hatte auch schon einen Dialog mit dem Herrn.
    Es ging um Tilidin. Herr Bartels vertritt die Meinung, dass dieses „Teufelszeug“, wie er meint, NeuKölln und den Rest der Welt verseucht und in das Vorzimmer der Hölle verwandelt (etwas überspitzt ausgedrückt).
    Bis dahin ist es nur seine Meinung, die im Zweifelsfall zu respektieren ist.

    Allerdings hat er alle Teilnehmers des Threads, die nicht seine Meinung teilten und sich einfach zu den Schmerzpatienten zählen als Lobbyisten der Pharmaindustrien abgetan.
    In sofern gebe ich dem Versasser dieses Blogs recht, die Welt des Bartels ist einfach gestrickt! Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
    Ich hege die Vermutung (nicht mehr und nicht weniger), dass hier eine psychatrische Erkrankung die Ursache sein könnte – paranoide Schizophrenie? (Dies ist nur meine Meinung und eine Vermutung. Ich habe weder Beweise dafür, noch bin ich ein Fachmann😉 )

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