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Fußgängerzonen in Neukölln?

7 Kommentare

Es ist eigentlich unstreitig: die Karl-Marx-Straße in Neukölln hat sich in den letzten Jahren zu einer Ramsch- und Billigmeile entwickelt. Jetzt haben das wohl auch die politisch Verantwortlichen im Bezirk gemerkt und suchen verzweifelt nach einer Lösung.

Die Idee ist zwar nicht neu, aber der Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowsky glaubt damit einige Probleme lösen zu können: Die Karl-Marx-Straße soll zum Teil eine Fußgängerzone werden. Vom Hermannplatz bis zum Karl-Marx-Platz soll die Karl-Marx-Straße auf einer Länge von ca. 3,5 Kilometern eine Fußgängerzone werden. So plant es jedenfalls die Neuköllner BVV-„Koalition“ aus Grünen, SPD und der SED-PDS (Artikel II 50 Punkte für ein Neukölln mit Zukunft.). Ob der Bund den Status der Karl-Marx-Straße als Bundesstraße aufheben wird, scheint auch fraglich. 

Wer jetzt, wie Heinz Buschkowsky beklagt, daß die Karl-Marx-Straße nicht mehr attraktiv sei, der sollte sich erst einmal an die eigene Nase fassen, denn der Bezirk Neukölln hat doch mit den Neukölln-Arcaden (ehem. Forum Neukölln) und den Gropius-Passagen den Bau von zwei großen Einkaufstempeln entlang der U7 befürwortet. Um den Irrsinn noch zu steigern, sollen nach dem Willen des Bezirks beim Bau eines zweiten Estrel-Convention-Centers 12.500 qm Einzelhandelsfläche entstehen, was der Senat aber mit dem Hinweis auf die kränkelnde Karl-Marx-Straße ablehnt. Der Senat heuchelt hier allerdings Sympathie für die darbende Einkaufstraße, denn es geht viel mehr um den Schutz der staatlichen Messe-Gesellschaft vor privater Konkurrenz, aber das ist ein anderes Thema. Nun will der Bezirk dort als Alternative ein Spielcasino ansiedeln und ich kann diesen staatlichen Beitrag zur Senkung der Spielsucht nur begrüßen.

Dazu träumt Buschkowsky von einer Anbindung des Hermannplatz an die Tram und einer Sperrung der Straßenseite vor dem Kaufhaus Karstadt für Autos. Woher die Tram kommen soll, weiß wohl selbst Buschkowsky nicht und auch das Böhmische Dorf soll zu einer Fußgängerzone werden. Die Kosten dafür müssten dann von den Anwohnern bezahlt werden, weil es sich um Verbesserungsmaßnahmen im Sinne des Straßenausbaugesetzes handelt. 

Die Folgen einer Sperrung der Karl-Marx-Straße für den Fahrzeugverkehr wären für die umliegenden Gebiete mehr als katastrophal. Die einzige Alternativroute, die Hermannstraße, würde endgültig hoffnungslos im Verkehr versinken. Dazu kommen noch die immensen Kosten für einen Umbau der Karl-Marx-Straße in eine angemessene Fußgängerzone. Der Bezirk ist jetzt schon chronisch unterfinanziert und das Geld könnte viel besser in Jugendprojekte investiert werden.

Eine Fußgängerzone in der Karl-Marx-Straße würde auch den Neukölln-Arcaden massiv schaden, denn die Arcaden wären nur noch über die zur Sackgasse mutierte Flughafenstraße erreichbar und das dürfte den neuen Besitzer nicht erfreuen und wie dann die unglaublichen Massen die vom BBI kommen sollen, ihr Geld in Nord-Neukölln ausgeben wollen, ist nicht nur mir ein Rätsel.

7 thoughts on “Fußgängerzonen in Neukölln?

  1. Ick glob ick tille! Wo willn der Bürjermeester dat Jeld herholen? Meene Taschen sind leer! Da is nischt zu holen.

    Uffm Hermannplatz will der die Elektrische rollen lassen? Ick lach ma checkich! Gloobt der jetz dat de Rixdorfer Bürjer nur noch mit de Beene überm Boulevard de Marx flanieren? Mir tun ja schon de Beene weh wenn icke mal für ne Molle und n Korn raus jehn tue.

    Da hat keener nachjedacht.

  2. Im Böhmmischen Dorf hab ich gewohnt, bevor ich nach Israel gegangen bin (Herrnhuter Weg)…. war seitdem nicht mehr da. Anfall von Fern-Heim-weh!!!

    Da muß es sich aber sehr verändert haben.

  3. Die Welt ist ja so klein. Im Böhmischen Dorf gilt ja ein 10 Km/h Tempolimit und baulich ist da auch einiges passiert, aber nicht unbedingt alles Positiv. Gerade am Richardplatz wurden Bäume gefällt und Bänke, sowie Papierkörbe entfernt, ohne etwas zu ersetzen.

    Der Bezirk will den Anwohnern einfach nicht verraten, was nun genau geplant ist, aber für 2009 wurden schon 190.000€ in den Haushalt eingestellt, um dort etwas zu verändern.

    Wenn ich es am Wochenende noch schaffe, wollte ich von der Karl-Marx-Straße und dem Böhmischen Dorf ein paar Fotos machen, damit sich Ortsfremde auch mal ein Bild machen können.

  4. Es ist unzweifelhaft richtig, dass die Neuköllner Politik in der Vergangenheit mit ihren Genehmigungen großer Shoppingmeilen wie den Gropius-Passagen zum Niedergang der Karl-Marx-Straße mit beigetragen hat. Wir Grünen haben sowohl auf Landes- als auch auf Bezirksebene gegen diese Shopping-Malls gekämpft, weil wir solche Auswirkungen befürchtet haben.

    Und auch wenn die SPD dem Einzelhandel im Estrel nachtrauert, so haben wir ganz klar in der Zählgemeinschaftsvereinbarung vereinbart: „Der Bezirk lehnt die weitere Ansiedlung großflächigen Einzelhandels grundsätzlich ab. Entsprechende Anträge werden kritisch und restriktiv behandelt.“ (Punkt 14). Darunter fällt sowohl das Estrel als auch eine Erweiterung der Gropius-Passagen. Die vorhandenen Shoppingcenter lassen sich nun nicht mehr aus der Welt schaffen – sie dürfen aber vor allem kein Grund sein, jetzt die Hände in den Schoß zu legen und die Karl-Marx-Straße weiter dahinsiechen zu lassen.

    Wir bekennen uns ausdrücklich zu der städtebaulichen Neukonzeption des Neuköllner Nordens – der Hermannplatz, die Karl-Marx-Straße und das Böhmische Dorf haben diese Chance verdient. Dabei werden wir uns bemühen, die für die Anwohner nach dem Straßenausbaubeitragsgesetz entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Dieses Landesgesetz (das es so im übrigen in gleicher oder ähnlicher Form in fast allen Bundesländern gibt), kann aber auch nicht dazu führen, dass städtebaulichen Maßnahmen gar nicht mehr stattfinden. Die entsprechenden Bauvorhaben wurden jetzt in einem ersten Schritt in die Investitionsplanung 2007 – 2011 eingestellt, damit Verwaltung und Politik überhaupt die Möglichkeit haben, mit ernsthaften Planungen zu beginnen. Wir wollen diese Umgestaltung im Dialog mit den Neuköllnerinnnen und Neuköllnern gestalten. Dabei muss es auch um die Betrachtung von Verkehrsflüssen gehen und um die Frage, ob eine vollständige Sperrung der Karl-Marx-Straße oder eine Einengung auf zwei Fahrbahnen mit entsprechender Verbreiterung der Gehwege und Ausweisung von zwei Fahrradspuren die bessere Lösung wäre. Nicht vergessen dürfen wir auch das Gelände der Kindl-Brauerei: Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Karl-Marx-Straße müssen mit der zu entwickelnden Nutzung dieses Standorts verbunden werden. Die Aufführungen des „Wallenstein“ in der Preuss-Halle werden beweisen, ob Neukölln zum Standort für kulturelle Großevents taugt!

    Es geht vor allem darum, die Aufenthaltsqualität für die Neuköllnerinnen und Neuköllner zu verbessern, den Bezirk attraktiver zu machen. Unsere Plätze, vor allem der Hermannplatz, sollen nicht mehr verkehrsumtoste Inseln sein, die man so schnell wie möglichst nach Erledigung dringender Einkäufe verlässt, sondern sie sollen zum Verweilen einladen. Auch eine Aufwertung des Marktes stellen wir uns vor. Ähnliches soll auch für den Rathausvorplatz, den Platz der Stadt Hof oder den Karl-Marx-Platz gelten.

    Aber ja: ich würde einen Teil dieses Geldes auch lieber für Jugendförderung, Bildung und Integration ausgeben. Nur darf das der Bezirk schlichtweg nicht. Neukölln bekommt Mittel für städtebauliche Investitionsmaßnahmen vom Senat zweckgebunden zugewiesen bzw. bewilligt. Diese dürfen weder für Personal ausgegeben werden noch z. B. an Freie Träger fließen. Würde der Bezirk dies trotzdem tun, zöge der Senat ihm im nächsten Jahr die Gelder vom Etat einfach ab – das Geschrei wäre groß. So versuchen wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln – es sind wenig genug – und innerhalb des rechtlichen Rahmens vernünftigte Politik zu machen. Auch das ist eine Seite der Wahrheit.

    Jochen Biedermann, Vorstandssprecher der Neuköllner Grünen

  5. Hallo Herr Biedermann!

    Wir bekennen uns ausdrücklich zu der städtebaulichen Neukonzeption des Neuköllner Nordens – der Hermannplatz, die Karl-Marx-Straße und das Böhmische Dorf haben diese Chance verdient. Dabei werden wir uns bemühen, die für die Anwohner nach dem Straßenausbaubeitragsgesetz entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Dieses Landesgesetz (das es so im übrigen in gleicher oder ähnlicher Form in fast allen Bundesländern gibt), kann aber auch nicht dazu führen, dass städtebaulichen Maßnahmen gar nicht mehr stattfinden.

    Das Straßenausbaubeitragsgesetz führt zu starken finanziellen Belastungen der Anwohner. Da habe ich wenig Zweifel und ob eine Bürgerbeteiligung überhaupt Einfluß auf die Entscheidungen nehmen kann, bezweifle ich auch.
    Wenn ein Landesgesetz städtebaulichen Maßnahmen behindert, dann muss man alles dagegen unternehmen oder eben, leider, auf Projekte verzichten oder sie so gestalten, daß sie kostenneutral für die Anwohner realisiert werden können.

    Es kann ja nicht angehen, daß die AnwohnerInnen die Zeche für die jahrzehntelange Vernachlässigung eines ganzen Stadtviertels bezahlen müssen.

    Die entsprechenden Bauvorhaben wurden jetzt in einem ersten Schritt in die Investitionsplanung 2007 – 2011 eingestellt, damit Verwaltung und Politik überhaupt die Möglichkeit haben, mit ernsthaften Planungen zu beginnen.

    Um welche Bauvorhaben handelt es sich da?

    Mir ist ja bekannt, daß Politik anders läuft, aber wäre es nicht sinnvoller erst einmal eine fundierte Planung auszuarbeiten, unter Einbindung der Anwohner, und dann zu schauen, ob man das finanziert bekommt? Die Politik mag ja konkrete Vorstellungen haben, was für den regierten Bürger am Besten sein mag, aber es sollten doch einmal erst die Betroffenen zu ihren Vorstellungen und Wünschen befragt werden. Mir scheint es so, daß vielen Menschen im Norden von Neukölln noch gar nicht bewusst ist, was da auf sie zu kommen wird.

    Wir wollen diese Umgestaltung im Dialog mit den Neuköllnerinnnen und Neuköllnern gestalten.

    Könnte ein solcher Dialog die Vorhaben zum Scheitern bringen, wenn die Baumaßnahmen weitgehend abgelehnt werden?

    Dabei muss es auch um die Betrachtung von Verkehrsflüssen gehen und um die Frage, ob eine vollständige Sperrung der Karl-Marx-Straße oder eine Einengung auf zwei Fahrbahnen mit entsprechender Verbreiterung der Gehwege und Ausweisung von zwei Fahrradspuren die bessere Lösung wäre.

    Da sehe ich eben sehr große Probleme auf den Norden von Neukölln zukommen. Bei einer Vollsperrung hätte man trotzdem den Lieferverkehr in der Fußgängerzone. Wenn man den Zugang auch zeitlich limitieren könnte.

    Bei einer Vollsperrung wären die Neukölln-Arcaden per Fahrzeug nur noch über die Flughafenstraße erreichbar, die dann eine Sachgasse wäre. Eine Einengung auf insgesamt zwei Spuren, würde wahrscheinlich auch wieder, wegen dem regen Lieferverkehr zu Problemen führen. Das würde den Geschäften auf der Karl-Marx-Straße auch wieder schaden. Wir haben dort jetzt schon sehr oft Stau oder sehr zähfließenden Verkehr und bei einer Spur pro Richtung würde das Stillstand bedeuten. Der restliche Verkehr würde sich dann vor allem in die Hermannstraße ergießen und dort ist zwischen den Kreuzungen Hermannstr/Flughafenstr. und Hermannstr./Werbellinstr. die Lage heute schon ernst.

    Nicht vergessen dürfen wir auch das Gelände der Kindl-Brauerei: Verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Karl-Marx-Straße müssen mit der zu entwickelnden Nutzung dieses Standorts verbunden werden.

    Was wird eigentlich aus dem Kindl-Gelände? Sollte es nicht verkauft werden? Wie wäre es mit einer öffentlichen Nutzung, damit auch alle Neuköllner etwas davon haben? Ein selbstverwaltetes BürgerInnen-Zentrum?

    Die Aufführungen des „Wallenstein“ in der Preuss-Halle werden beweisen, ob Neukölln zum Standort für kulturelle Großevents taugt!

    Wenn es nur an dieser Aufführung hängt, dann sehe ich schwarz.

    Es geht vor allem darum, die Aufenthaltsqualität für die Neuköllnerinnen und Neuköllner zu verbessern, den Bezirk attraktiver zu machen.

    Stellen Sie irgendwo ein paar Bänke zum Verweilen auf und schon wird sich da die Trinkeelite breit machen. Oder der Vandalismus schlägt zu. Neukölln ist nun mal eine sehr urbane Fläche, mit wenigen Grünanlagen. Wobei die Hasenheide ja viel besser als ihr Ruf ist. Das müsste auch mehr getan werden, um deutlich zu machen, daß die Hasenheide kein Hort des Bösen ist.

    Unsere Plätze, vor allem der Hermannplatz, sollen nicht mehr verkehrsumtoste Inseln sein, die man so schnell wie möglichst nach Erledigung dringender Einkäufe verlässt, sondern sie sollen zum Verweilen einladen.

    Selbst wenn man die Straße vor Karstadt sperrt, wird der Hermannplatz dadurch nicht angenehmer. Dafür müsste man den Platz für den ganzen Verkehr sperren und auch die Gestaltung müsste sich massiv verändern. Wer würde sich da jetzt hinsetzen und ein Heißgetränk genießen wollen?

    Auch eine Aufwertung des Marktes stellen wir uns vor. Ähnliches soll auch für den Rathausvorplatz, den Platz der Stadt Hof oder den Karl-Marx-Platz gelten.

    Ein guter Wochenmarkt fehlt hier eindeutig, aber die Konkurenz am Maybachufer ist sehr stark. Dem Rathausvorplatz fehlt das Leben und der Platz der Stadt Hof ist in meinen Augen ein Witz. Der Karl-Marx-Platz ist einfach nur hässlich und überall fehlt ein Stück Natur.

    Aber ja: ich würde einen Teil dieses Geldes auch lieber für Jugendförderung, Bildung und Integration ausgeben. Nur darf das der Bezirk schlichtweg nicht. Neukölln bekommt Mittel für städtebauliche Investitionsmaßnahmen vom Senat zweckgebunden zugewiesen bzw. bewilligt.

    Mir ist das schon bewußt, daß die Bezirke oft gezwungen sind, sich dem Diktat des Senats zu untwerfen. Dort gibt es auch einiges an Reformbedarf. Keine Frage. Man kann die Mittel trotzdem Bürgerfreundlich ausgeben und vor allem eine nachhaltige Beteiligung der Betroffenen herbeiführen. Gerade wenn Baumaßnahmen mit Kosten für Anwohner verbunden sind.

    Diese dürfen weder für Personal ausgegeben werden noch z. B. an Freie Träger fließen. Würde der Bezirk dies trotzdem tun, zöge der Senat ihm im nächsten Jahr die Gelder vom Etat einfach ab – das Geschrei wäre groß.

    Ich sage ja: mehr bezirkliche Autonomie und eine bessere Einbindung der Bevölkerung.

    So versuchen wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln – es sind wenig genug – und innerhalb des rechtlichen Rahmens vernünftigte Politik zu machen. Auch das ist eine Seite der Wahrheit.

    Politik im Bezirk ist immer schon schwierig gewesen. Selbst wenn die finanzielle Ausstattung stimmen würde, gibt es immer noch zu viele Vorgaben von der Seite des Senats.

    Eine Frage hätte ich noch. Was macht eigentlich die NPD in der BVV? Fallen die beiden Herren irgendwie auf?

    Ansonsten bedanke ich mich für ihre ausführliche Darlegung der Sichtweise Neuköllner Grünen.

  6. Ich wohne in der Richardstrsse und wollte mich gerade über die Umbaupläne am Karl Marx Platz informieren. Da sitze ich also ganz harmlos im Internetcafé und habe diese Seite hier gefunden. Ich hab das noch gar nicht ganz verdaut, aber was ich dazu sagen möchte, ist folgendes:

    Also mal ehrlich: aus der Karl-Marx-Strasse eine Fußgängerzone machen zu wollen, um sie zum Einkaufen attraktiver zu machen, ist doch der ausgebuffteste Schwachsinn den ich seit langem gehört habe, zumal ja seit etwa 25 Jahren die Fußgängerzonenmania ziemlich gedämpft ist, ob der Trostlosigkeit, die den zu tausenden in den 70er und 80er Jahren errichteten (für teuer Geld errichteten) Fußgängerzonen noch heute entströmt.
    Mich gruselt allein die Vorstellung, igitt. Dabei macht es wirklich Spaß zu Fuß etwas gedrängt über die Gehsteige der Karl-Marx-Strasse zu cruisen, fühlt sich etwa so an, wie Manhattan…(Denke dann immer an den Song „Streetlife“, debdeb.debdeb…)
    Die Fußgängerzone jednfalls wird das zugegeben sehr traurige Sterben des tradierten Einzelhandels zugunsten von Shoppingmalls und Handytastatur -Geschäften nicht aufhalten, so viel scheint sicher.

    Und wieso ausgerechnet die GAL bei so einem Unsinn mitmacht, nur um das Geld loszuwerden, ich verstehe das alles nicht.

  7. Ihr habt das nicht richtig verstanden. Es geht nicht um den Bürger. Es geht auch nicht um die Umwelt. Es geht darum sich profilieren zu können.
    Von einer Sperrung der Karl-Marx-Straße ist auch die Sonnenallee betroffen. Wir alle kennen das. Sobald ein Straßenfest ist geht wegen der Sperrung in den beiden Straßen die Parallel laufen nichts mehr.
    Dann kann man wieder Tempo 30 fordern. Nur vergessen diese Umwelttheoretiker das in der Praxis ein Auto bei Tempo 30 rund 2,5 Liter mehr braucht auf 100 Kilometer. Das ist egal Marketing ist eben alles und es gibt genug dumme die aus Sozialneid den Bauernfängern zustimmen. Die Karl-Marx-Straße, Hermannstraße und Sonnenallee haben das Problem das Kaufkräftiges Publikum fehlt und die Läden zu klein sind für moderne Filialen. Eine Straße lebt nicht nur von Gastronomie.
    Vergessen wird auch das der Verkehr sich neue „alte“ Wege sucht. Quer durch die Anwohnerstraßen!!! Aber das hat Methode so können die GRÜNEN wieder ihr Lieblingslied singen und die dummen laufen wieder hinterher.

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