Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?


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„It’s never too late for your country to say that you’ve done a great job for us.“

Heute wird der Kongreß der Vereinigten Staaten von Amerika einige Männer, die sich sowohl im Kampf gegen den deutschen Faschismus, als auch im Kampf gegen den Rassismus in den USA besondere Verdienste erworben haben, mit der Congressional Gold Medal ehren, der höchsten Auszeichnung für Zivilisten in den USA. Bei der Verleihung in der Rotunde des Kongreß werden Präsident Bush und auch der ehemalige Außenminister der USA, Colin Powell, der die Congressional Gold Medal 1991 erhielt, sprechen.

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Tally Ho!

Anscheinend können es einige Fundamentalisten nicht abwarten, bis man ihnen endlich Einhalt gewährt und so haben sie sich gedacht: Spielen wir Piraten und nehmen einfach ein paar Geiseln, denn die verweichlichten und dekadenten Demokratien der westlichen Welt, werden sowieso keinen Finger rühren, um ein paar Matrosen zu befreien. Wenn sich da mal jemand nicht verschätzt hat.


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Rocket to Russia?

Die Debatte um die geplante Stationierung von 10 (!) amerikanischen Abfangraketen in Polen und der Bau einer X-Band Radarstation in Tschechien, die Teil des amerikanischen Raketenabwehrsystems National Missile Defense (NMD) werden sollen, schlägt in Deutschland hohe Wellen und ob Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier oder Guido Westerwelle. Alle sind sich einig: Keine neuen Raketen in Europa. Amerikanische Raketen wohlgemerkt. Besonders kurios ist dieses Video mit Guido Westerwelle bei TV Liberal (Motto: Opposition live). Es gibt auch eine Textversion. Eigentlich wäre es angebracht den Unsinn, den Westerwelle da von sich gibt, in einem gesonderten Artikel genau zu beleuchten, denn so schnieke Vorlagen, wie von Westerwelle, findet man recht selten:

„Stellen wir uns nur die Reaktion aus Washington vor, wenn umgekehrt Russland ohne Rücksprache mit den USA eine vergleichbare Raketenstationierung etwa in Kuba plante. Deshalb ist die russische Kritik ernst zu nehmen.“

Abgesehen von diesem unseligen Vergleich Polen-Kuba und der dabei unterschwellig mitschwingenden Haltung, daß Polen der Hinterhof des russischen Bären sei und die USA dort nichts zu suchen hätten, bestreitet Westerwelle indirekt die Souveränität von Polen und Tschechien, denn „die geplante Raketenstationierung in Polen oder Tschechien„, sei „keine bilaterale Angelegenheit von Prag und Warschau auf der einen und Washington auf der anderen Seite„, sondern „es geht um die Sicherheit ganz Europas. Deshalb müssen Entscheidungen, die in ihrer Tragweite den ganzen Kontinent betreffen, auch im europäischen Rahmen abgestimmt werden.“ Solche Töne kennt man in Polen und Tschechien zur Genüge. Aus der Zeit der sowjetischen Hegemonie über Osteuropa.

Nun beansprucht die EU und durch sie auch Deutschland und seine Politiker, das Recht sich in souveräne Entscheidungen dieser Länder einzumischen und Forderungen nach einem russischen Vetorecht lassen Polen und Tschechien keine andere Wahl, als sich noch enger an die USA zu binden. Gerade in Polen ist, historisch bedingt, die Furcht vor dem übermächtigen Nachbarn Russland, tief verankert und da weder die EU und schon gar nicht Deutschland, sich jetzt sonderlich für die Souveränität Polens stark machen, bestätigt sich in Warschau erneut die Erkenntnis, daß letzendlich nur die USA in der Lage sind, die Sicherheit und Souveränität Polens ausreichend zu gewährleisten und zu garantieren. 

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Bring mir den Kopf von Knut!

Beinahe wäre Statler noch in den Genuß von Eisbärsteak mit Bratkartoffeln gekommen, aber die Flasche Rotwein muss (noch) geschlossen bleiben. Mir kam diese Geschichte, über den Tierrechtler aus Nürtungen, der angeblich die Einschläferung des kleinen Eisbären Knut forderte, gleich bekannt vor.

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Am Marterpfahl des Telegehirn

Im zweiten Teil wende ich mich den Bloggern zu, die sich für ihre Dienste bezahlen ließen. Mir ist natürlich klar, daß die Werbung als Werbung gekennzeichnet wurde und es wohl keinerlei Schleichwerbung gibt, aber darum geht es mir auch gar nicht, denn meiner Meinung nach hat Werbung eigentlich nichts in einem Blog zu suchen. Jedenfalls keine kommerzielle Werbung, aber jeder hält es da anders und im Moment sieht es wohl so aus als ob sich ein Teil der Blogosphäre leichtfertig dem Sirenengesang hingeben würde. Ich bin grundsätzlich gegen das Verfassen von Artikeln zu reinen Werbezwecken, so wie es im Fall von netaufkleber.com der Fall ist. Nicht nur wegen der schlechten Entlohnung, sondern auch, weil die teilnehmenden Blogger per se an Glaubwürdigkeit verlieren.

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Für eine Handvoll Aufkleber

Den 26. Februar sollte man sich ruhig im Kalender rot anstreichen, denn an diesem denkwürdigen Tag wurde eine PR-Kampagne gestartet, die das Ende vom Anfang der deutschsprachigen Blogosphäre einleutete. Wobei ja nur ein kleiner Teil der Blogosphäre direkt beteiligt ist, aber die meisten BloggerInnen werden die Auswirkungen zu spüren bekommen. Mit der PR-Kampagne werden Autoaufkleber beworben und willige Blogger stellen dabei ihre Klowand gerne als Werbefläche zur Verfügung.

Jeder Blogger der über netaufkleber.com und deren Werbeaktion berichtet, erhält acht Autoaufkleber (5 Mini (Länge: 21cm Höhe: 2cm) und 3 Small (Länge: 38cm Höhe: 3cm) Aufkleber.) im Wert von 30 Euro „geschenkt“. Der käufliche Blogger darf sogar bestimmen, welcher Schriftzug (22 Zeichen) aufgedruckt wird und immer mehr Blognutten drängeln sich vor und biedern sich den Werbe-Luden an, um ein paar Autoaufkleber in den Ausschnitt gesteckt zu bekommen.

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Mondbasis Germania

Das Reich Deutschland will eine eigene Mondmission auf den Weg bringen und dabei werden die Pläne von Woche zu Woche ehrgeiziger. Ende Februar, Anfang März war von einer deutschen Sonde die Rede, die den Mond, ab 2013, vier Jahre lang umkreisen und dabei eine vollständige 3D-Karte vom Mond erstellen soll. Es wird betont, daß man diese Mission unbedingt im Alleingang verwirklichen muss, denn „es geht darum, zu zeigen, dass Deutschland in der Lage ist, ein komplexes Missionskonzept zu gestalten.“ Italiener und Briten planen auch ähnliche Missionen und da darf Deutschland nicht tatenlos dabei stehen. Von den Möglichkeiten dieser Art von Weltraumimperialismus angetan, geht man in Berlin jetzt noch einen mutigen Schritt weiter.

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Stäbchen

Franklin D. Rosenfeld knallte mir einen Blog-Kettenbrief an den Kopf und hier ist meine schonungslose und offene Antwort, die hoffentlich alle Klarheiten über das Telegehirn beseitigen wird.

4 Jobs, die du in deinem Leben gerne getan hättest

Hertha BSC mit einem 6:1 über Schalke zur deutschen Fußballmeisterschaft führen. Natürlich als Spielertrainer, Manager und Präsident.

Großer Nagus der Ferengi Allianz.

Am 17. Juni 1953 die rote Fahne vom Brandenburger Tor heruntergeholt.

Astronauten-Ninja-Ausbilder

10 Filme, die du immer wieder anschauen kannst

Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb – Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben.

The Life And Death Of Peter Sellers

What’s up, Tiger Lily?

Forbidden Planet – Alarm im Weltall

Fahrenheit 451

Soylent Green – Jahr 2022… die überleben wollen

Animal Crackers

The Public Enemy – Der öffentliche Feind

Brazil

The Thin Man – Der dünne Mann

4 Städte in denen du gerne gelebt hättest

Xixerella

Lanai City

Barcelona

Berlin (Ich bin hier ja geboren und ganz zufrieden.)

4 Plätze, in denen du im Urlaub warst

Wirsberg

Rendsburg

Westerland

Brandenburg an der Havel

[Deutsche macht in Deutschland Urlaub! Rettet das Klima!]

4 Webseiten, die du täglich besuchst

ichbrauchedrogen.de

dccomics.com/mad

cia.gov 

pornotube.com

4 deiner Lieblingsessen

Spaghetti Bolognese

Bouletten-Döner

Cevapcici mit Reis und Pommes Frites

Kaliningrader Klopse

4 Plätze wo du gerade gern wärst

205 E Houston St, New York

5 Charlotte Street, London, W1T 1RE

Auf der Couch

Im Restaurant am Ende des Universums

4 TV-Serien, die du gerne anschaust

Boston Legal

Family Guy

Battlestar Galactica (2003)

Hogan’s Heroes

4 Bücher, die du immer wieder lesen kannst

Miguel de Cervantes, Don Quichotte

Michail Bakunin, Staatlichkeit und Anarchie

Aldous Huxley, Schöne neue Welt

Dominique Noguez, Lenin DaDa

9 CDs, die du immer wieder hören kannst

Never Mind The Bollocks, Here’s The Sex Pistols, Sex Pistols

Horses in the Sky, Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra and Tra-La-La Band

Army of Me, Björk

The Beat Goes On, Vanilla Fudge

Has Been, William Shatner

Chelsea Girl, Nico

Sheik Yerbouti, Frank Zappa

Tubed, Codec&Flexor

Antitesis, Aviador Dro

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst

Mahmood Ahmadinejad

3 BloggerInnen die nicht auf meiner Blogroll sind. Self Service!


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Ich möchte ein Eisbär sein

Knut ist erst drei Monate alt, aber der Eisbär, der Anfang Dezember im Berliner Zoo geboren wurde, hat schon einen eigenen Blog. Weil Knut nicht schreiben kann, erledigt das der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Die Texte werden von mehreren Mitarbeitern des RBB, aus der Sicht des kleinen Eisbären, in der Ich-Perspektive geschrieben. Am Donnerstag wurde Knut gegen Staupe geimpft und sieht er auf dem Foto nicht richtig niedlich aus? 

Der Content umfasst Videos, Fotos und Audioaufnahmen des kleinen Racker. Einfach mal vorbeischauen, denn der Eisbär ist einfach nur süß und der Blog ist insgesamt nicht schlecht gestaltet.


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Taxi nach Telepolis

Das Heise/Telepolis einen genauen Blick auf die rassistischen Umtriebe der paläo-konservativen Philosemiten von politicallyincorrect.de warf, fand durchaus meine Zustimmung, wenn auch nicht ungeteilt, denn eine Passage des Artikels von Bastian Engelke rief meinen energischen Widerspruch hervor. Als Antwort auf die Kritik von Telepolis verfassten Stefan Herre, Beate Klein und „Turmfalke“ den Artikel Aufklärer Voltaire wäre heute ein „Rechtsradikaler“, doch das war ein wunderschönes Eigentor, wie Paul, von No Blood For Sauerkraut, treffend feststellte.

Für Kenner der Materie war von Anfang an klar, daß die Kompanien der PI-Kommentartrolle Gewehr bei Fuß stehen würden, um Telepolis, nicht nur in dessen Kommentarbereich, ordentlich einzuheizen. Das war schon in der Vergangenheit so, wenn Blogger es wagten, sich kritisch über PI zu äußern. Wohl auf Grund der großen Anfeindungen aus dem PI-Lager schrieb Bastian Engelke einen weiteren Artikel bei Telepolis und setzt sich dort noch einmal explixit mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen auseinander. So weit, so gut.

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Ya Basta! Solidarität mit Hophnung

Die Bloggerin Hophnung ist in den letzen Tagen und Wochen einem bisher nicht gekannten Maß an Mobbing ausgesetzt gewesen. Deshalb hat sie sich entschieden eine kleine Erholungspause einzulegen. Verantwortlich für dieses Mobbing sind u.a. zwei Hassblogger: Der philosemitische „Muselfresser“ und vorbestrafte „ca“ aus der rechtsextremen Ecke des kleinbloggersdorfer Irrenhaus und der Hassblogger „jolly rogers“ aka „nixxon“ aka „artur“ aus Frankfurt, der häufig seinen Bloggernamen änderte, um seine Spuren des Hasses zu verwischen.

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The Bridge on the River Külbel

Man sollte sinistren Gestalten wie Jürgen Cain Külbel eigentlich keinerlei Aufmerksamkeit schenken und die Angelegenheit lieber leise, still und heimlich hinter den Kulissen von gierigen Raubtieranwälten erledigen lassen, um dann am Ende, lautstark, über den „juristischen Kill“ zu berichten. Doch Külbel ist ein Sonderfall, nicht nur weil er ein Sonderling ist. Wie Külbel jetzt, mittels kruder Verleumdungen und durch konstruierte Vorwürfe, versucht eine Verbindung zwischen Davids Medienkritik und Pädophilie herzustellen, ist einfach nur noch widerlich.

Ich möchte hier nur noch ein paar Bemerkungen zu der Causa Külbel anbringen und an einem konkreten Beispiel, die stasiähnlichen Methoden von Jürgen Cain Külbel aufzeigen. Jürgen Cain Külbel will ja angeblich eine Reihe von Strafanzeigen gegen Blogger, darunter auch Telegehirn, gestellt haben. In den letzten Tagen versuchte Jürgen Cain Külbel hier zahlreiche Kommentare abzusondern, die jedoch alle in der Moderation landeten. Dabei versendete er auch „Botschaften aus der Idiotenzone“ an mich, wohl weil ich alle seine Mails längst ungelesen lösche.

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Sink the Külbel!

Jürgen Cain Külbel kann es nicht lassen und nun hat er sich mit einer weiteren Blogsupermacht angelegt. Auch in diesem Fall arbeitet Jürgen Cain Külbel wieder mit stasiähnlichen Methoden. Alles weitere zu den aktuellen, verleumderischen Auswürfen des Jürgen Cain Külbel gibt es bei Davids Medienkritik. Ray ist in Höchstform. Ganz großes Kino: Popcorn rausholen!

Ich werde heute auch noch einiges über die neuesten Aktivitäten des Antisemiten Jürgen Cain Külbel berichten. Denn auch mich belästigt der gekaufte Antizionist weiterhin mit seinen stasiähnlichen Methoden.


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Wo Heise sich irrt

Bei Heise Online bzw. bei dessen Untersektion Telepolis, findet sich ein lesenswerter Artikel über die rassistischen Umtriebe bei politicallyincorrect.de. Der zweiteilige Artikel bedient sich dabei hauptsächlich der PI-Seite als Quelle und zerrt deren menschenverachtende und rassistische Propaganda ohne Gnade an das Tageslicht. Dafür erst mal ein großes Lob, vom noch größeren Telegehirn. Aber auch bei dem Telepolis-Artikel lassen sich kritikwürdige Stellen finden.

Das man bei Heise/Telepolis ausgerechnet die notorisch israelfeindliche und iranfreundliche, nationalbolschewistische Postille „junge welt“ als Quelle verlinkt, finde ich zwar etwas seltsam, aber es gibt ja nicht so viele MSM, die bisher über den Rassismus bei politicallyincorrect.de berichteten. Geschenkt. Doch im zweiten Teil findet sich eine merkwürdige Passage, die meinen Widerspruch hervorruft:

Hier geht die eher rechtskonservative Strömung, die sich bei PI exponiert, eine weitere merkwürdige Diskurskoalition ein, nämlich mit den ursprünglich aus dem linksextremen Spektrum stammenden sogenannten Antideutschen.

Die Antideutschen sind immer noch links, auch wenn das vielen „linken“ und anderen Ideologen nicht passt und weder PI, noch irgendein ernstzunehmende/r Antdeutsche/r würde jetzt an eine wie auch immer geartete Koalition denken. Nicht mal eine Diskurskoalition. Man kann so etwas natürlich ganz leicht konstruieren und anscheinend kann sich der Autor, Bastian Engelke, einen Seitenhieb auf die Antideutschen nicht verkneifen, den diese (die Antideutschen) zeichnen sich dadurch aus, dass sie den USA und Israel Nibelungentreue schwören. Es muss ja gleich die Nibelungentreue sein, und anscheinend ist man in Doitschland gleich stark verdächtig, wenn man sich energisch für das Existenzrecht Israels stark macht und in den USA „die letzte Barrikade der Freiheit, im Kampf gegen den Faschismus sieht.“ Wer sich so positioniert, der muss natürlich dazu neigen, alles Muslimische zum Abschuss freizugeben. Dann werde ich mal gleich im Dienste der Aufklärung und Demokratie meine Uzi polieren und zum fröhlichen „Musel-Halali“ blasen.


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Der Oberstleutnant und der Kolonialkrieg

In einem Artikel für die Wochenschrift „Freitag“ darf der Oberstleutnant der Bundeswehr, Dipl. Päd. Jürgen Rose, hier ein Foto, der stets am Ende seiner Machwerke betont, daß er „nur seine persönlichen Auffassungen“ vertrete, mal wieder seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Der Artikel im „Freitag“ beginnt schon mit einem hinkenden Nazivergleich und Rose malt das Menetekel von Stalingrad an die Wand und stellt fest „wie katastrophal der militärische Größenwahn endete, ist allgemein bekannt – außer im Oval Office zu Washington, so scheint es.“ Für Rose scheint der faschistische Feind in Washington zu sitzen, denn der „Präsident aus Texas“ beharre ja „starrsinnig auf seinen abstrusen Plänen zur gewaltsamen Neuordnung des Greater Middle East“ und das sei natürlich „imperiale Hybris gepaart mit militärstrategischem Dilettantismus„, der natürlich nur in den Abgrund führen, ganz so wie in Stalingrad.

George Bush und seine neokonservativen Ratgeber“ lässt das natürlich alles vollkommen kalt, wie damals beim Führer. Wegen dieser Gefühlslosigkeit und angeblichen Rücksichtslosigkeit der Neo-Konservativen, die im Moment mal wieder als Feindbild herhalten müssen, sei es „nur konsequent“, wenn „die von der einzig verbliebenen Supermacht“ angestifteten Kolonialkriege im Nahen und Mittleren Osten fortgeführt“ werden. Muss man hier noch einmal alle Menschenrechtsverletzungen der Taliban aufzählen? Unter den Taliban gab es keine Menschenrechte. In welchem Universum kann der Krieg gegen eine faschistische Terrorbande, wie die Taliban, ein Kolonialkrieg sein? Handelt es sich etwa um die Art von Kolonialkrieg, wie es ihn zu Zeiten des Wilheminismus gegeben hat? Meint Rose, daß man die Afghanen wie die Hereros abschlachte?

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Zitat der Woche 4

[…] Auf die Frage:
Welche geschichtliche Gestalten verachten Sie am meisten ?
antwortete der Bräutigam: die Menschen, die unter Pontius Pilatus´ Fenster “Barrabas, Barrabas” schrieen.

antwortete die Braut: die Menschen, die am 25. Dezember 00 tausende unschuldiger Babies abschlachten ließen.

Kapiert? Braut und Bräutigam haben die Geschichte nach verächtlichen Gestalten abgeklappert, und von allen Verbrechern, Mördern und Schlächtern ist ihre Wahl, hoppla!, auf JUDEN gefallen.

[…]

Ich war erschüttert und bin es noch. Es ist viele Jahre her, aber ich kann diese Sätze noch im Wortlaut zitieren. Reinster, auf Legenden und Verleumdung beruhender Antisemitismus, harmlos und selbstbewußt von zwei jungen Deutschen geäußert, in einem Land, dessen Erde mit jüdischem Blut getränkt ist. Nein, größere Verbrecher als diese Juden fielen ihnen nicht ein. […]

Lila, Letters from Rungholt