Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?

Taxi nach Telepolis

10 Kommentare

Das Heise/Telepolis einen genauen Blick auf die rassistischen Umtriebe der paläo-konservativen Philosemiten von politicallyincorrect.de warf, fand durchaus meine Zustimmung, wenn auch nicht ungeteilt, denn eine Passage des Artikels von Bastian Engelke rief meinen energischen Widerspruch hervor. Als Antwort auf die Kritik von Telepolis verfassten Stefan Herre, Beate Klein und „Turmfalke“ den Artikel Aufklärer Voltaire wäre heute ein „Rechtsradikaler“, doch das war ein wunderschönes Eigentor, wie Paul, von No Blood For Sauerkraut, treffend feststellte.

Für Kenner der Materie war von Anfang an klar, daß die Kompanien der PI-Kommentartrolle Gewehr bei Fuß stehen würden, um Telepolis, nicht nur in dessen Kommentarbereich, ordentlich einzuheizen. Das war schon in der Vergangenheit so, wenn Blogger es wagten, sich kritisch über PI zu äußern. Wohl auf Grund der großen Anfeindungen aus dem PI-Lager schrieb Bastian Engelke einen weiteren Artikel bei Telepolis und setzt sich dort noch einmal explixit mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen auseinander. So weit, so gut.

Doch auf der Rückfahrt aus der Idiotenzone, nahm der Telepolis-Autor Bastian Engelke offenbar einen Anhalter mit: Jürgen Cain Külbel. Ein einzelner Kommentator (!) hatte nämlich bei Telepolis wild spekuliert und behauptet, daß Jürgen Can Külbel und Bastian Engelke ein und die selbe Person seien. Weshalb Bastian Engelke mit Jürgen Cain Külbel in Kontakt trat und eine Klarstellung abgab:

Eine abschließende Klarstellung: Es war abzusehen, dass man nach Erscheinen des Artikels sofort eine Websuche nach meinem Namen starten würde, um möglicherweise etwas zu finden, das man (anstelle von Argumenten) gegen mich verwenden könnte. Nachdem man auf diese Weise nichts herausbekommen hat und das Fehlen eines personifizierten Feindbildes offenbar nicht erträgt, hält es der Kommentator Dirk V für „eindeutig“, dass ich Jürgen Cain Külbel sei (von dem ich bis gestern nie gehört hatte) oder er meinen Artikel zumindest „maßgeblich redaktionell begleitet“ habe. Beide Annahmen sind, wie vieles, was ich in diesen Tagen gelesen habe, fiktiv.

Dass man unter meinem Namen nichts findet, liegt daran, dass Bastian Engelke ein Pseudonym ist. Herr Külbel nahm inzwischen per E-Mail mit mir Kontakt auf, weil er Unannehmlichkeiten hat, nachdem ihm zu Unrecht mein Artikel zugeschrieben wird. Er war etwas verärgert und bat mich um eine öffentliche Richtigstellung. Ich erklärte ihm, dass ich mich aus dem einzigen Grund für ein Pseudonym entschieden habe, dass man anhand meines richtigen Namens im Internet meine Privatanschrift finden könne, und dass ich mir die Freiheit erlaube, Vorkehrungen zu treffen, dass nicht demnächst fanatisierte Rassisten vor meiner Tür stehen, die mich zum Schweigen bringen wollen.

Diese kleine Unannehmlichkeit ist nichts im Vergleich zu den juristischen Unannehmlichkeiten, die Jürgen Cain Külbel zu erwarten hat. Ich persönlich würde es auch nicht gerne sehen, wenn ein fanatisierter Jürgen Cain Külbel, mit einigen seiner Hisbollah-Freunden, bei mir vor der Tür steht, um mich zum Schweigen zu bringen. Külbel hat ja selbst erklärt, daß einige seiner Freunde Mitglieder der Terrororganisation Hisbollah seien. Überhaupt: Warum hat sich Bastian Engelke nicht umfassend über Jürgen Cain Külbel informiert oder teilt er dessen antisemitische und antizionistische Grundhaltung? Denn nun ergreift Engelke plötzlich einseitig Partei für Külbel:

Herr Külbel, der es wagt, sich als Publizist gegen Antiislamismus auszusprechen und westlichen Imperialismus für die Konflikte im Nahen Osten verantwortlich zu machen, schrieb mir daraufhin:

Allerdings sind Ihre Befürchtungen nicht unberechtigt: Meine Situation ist eben durch meinen offenen Umgang mit denen nicht gerade erbaulicher geworden: Morddrohungen, Belästigungen, Beleidigungen, Erpressungen sind jetzt auf der Tagesordnung.

Für Jürgen Cain Külbel sind stets Israel und „MordAmerika“, so nennt er die USA, für alles Übel in der Welt verantwortlich.  Für ihn ist das Feindbild klar. Insofern gibt es da wohl viele ideologische Überschneidungen zwischen Jürgen Cain Külbel und Telepolis. Leider hat es der Telepolis-Autor nicht für nötig befunden, die Behauptungen von Külbel zu überprüfen. Dann hätte er ganz leicht herausgefunden, daß es gar keine Morddrohungen gegen Jürgen Cain Külbel gibt. Was die angeblichen Erpressungen zu Lasten Külbels angeht, so hatte ich dazu schon gestern ausführlich Stellung bezogen. Im weiteren Verlauf des Artikels stellt Bastian Engelke Jürgen Cain Külbel ganz plötzlich einen Persilschein aus, obwohl er Külbel angeblich bis zum Mittwoch dieser Woche gar nicht gekannt haben will. Das Schlagwort Antiimperialist reicht bei Telepolis wohl aus, um einen Schergen wie Külbel in Schutz zu nehmen:

Weder Herr Külbel noch ich richten solche Anschuldigungen gegen bestimmte Personen (abgesehen von denen natürlich, die bereits eine Strafanzeige von ihm haben).

Wobei bis heute noch nicht bewiesen wurde, ob Jürgen Cain Külbel überhaupt jemals eine Anzeige gegen einen Blogger gestellt hat. Im Gegenteil: Külbel wendet doch genau jene Methoden an, die er selbst beklagt. Mich wollte er mit Drohungen, Lügen und stasiähnlichen Methoden dazu bewegen, daß ich einen Kotau vor ihm mache. Wobei Külbel sich nur einbildet, daß man ihn verfolgen würde. Das Jürgen Cain Külbel jede Menge Gegner hat, ist alleine darin begründet, daß ein Antisemit und Freund der Hisbollah, wie es Külbel ist, gerade in einem Land, dessen Erde mit jüdischem Blut getränkt ist, keinen Fuß auf die Erde bekommen darf. Kein Fussbreit den Faschisten! Egal ob die nun braun oder wie in diesem Fall rot sind.

Nun scheinen bei Bastian Engelke alle Hemmungen zu fallen, die einen seriösen Journalisten darin hindern sollten, gegen Standesregeln (Ziffer 13 Pressekodex: Unschuldsvermutung) zu verstoßen, denn für Engelke steht die Schuld der angeblich von Külbel angezeigten Blogger längst fest:

Doch es ist klar, dass die Täter einem bestimmten politischen Lager angehören.

Eine solcher Satz ist an Niederträchtigkeit kaum noch zu überbieten und mit diesem publizistischen Amoklauf entwertet Engelke, die berechtigte Kritik am PI-Rassismus und macht damit für mich deutlich, daß es auch Engelke nur um Ideologie geht. Welches bestimmte politische Lager hier gemeint ist, wird hier leider verschwiegen. Dann hat der Autor noch einen Ratschlag an die „Täter“ und Vertreter dieses Lagers:

Die Vertreter dieses Lagers sollten sich einmal darüber Gedanken machen, was es über ihre überlegene Zivilisiertheit und ihr Bekenntnis zu Aufklärung, Freiheit und Demokratie aussagt, dass ich vor der Veröffentlichung des Artikels Befürchtungen in dieser Richtung hatte, und dass mir nun ein erfahrenerer Publizist bestätigt, dass diese Befürchtungen berechtigt waren. Warum ist ein deutscher Rechter, der Herrn Külbel aufgrund seiner Veröffentlichungen mit Gewalt droht, so viel besser als ein fanatischer Moslem, der einem Künstler oder Autor mit Gewalt droht?

Ein deutscher Rechter droht Külbel mit Gewalt? Wo sind die Belege für eine solche Behauptung? Hat sich das Phantom Engelke einmal die Mühe gemacht und einen der Blogger gefragt, die dem Mobbing des Jürgen Cain Külbel ausgesetzt sind, ob die Behauptungen Külbels der Wahrheit entsprechen? Als Journalist sollte man Quellen stets überprüfen, was aber in diesem Fall unterlassen wurde. Eine Wertung dieser Vorgänge überlasse ich dem Publikum. 

Warum hat der Telepolis-Autor nicht die Eier in der Hose und nennt Roß und Reiter? Wahrscheinlich deshalb, weil es sich nur um Hirngespinste des Antiimperialisten und Israelhassers Jürgen Cain Külbel handelt, dem man bei Telepolis wohlmöglich etwas Schützenhilfe in seinem Kampf gegen die Realität gewähren wollte. Külbel ist ein erfahrener Publizist? Sein Lügenbuch über die Ermordung des libanesischen Politikers Hariri wurde von der faschistischen Regierung in Damaskus mitfinanziert, damit Külbel angebliche „Beweise“ vorlegt, die deutlich machen sollen, daß der Mossad und die Wall Street hinter dem Attentat auf Hariri stecken und nicht die syrische Regierung, die von einer Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für das Attentat verantwortlich gemacht wird.

Külbel „arbeitet“ für die „private“ syrische Zeitung al-watan, wobei das in Syrien etwas anderes heißt, als in Deutschland. al-watan ist natürlich eine regimefreundliche Propagandazeitung, die das faschistische Regime in Damaskus stützt.

Mich kotzt das Thema Külbel mittlerweile wirklich an, aber solange diese Gestalt sein Unwesen in der Blogosphäre treibt und solange bis Külbel vom einem Gericht verurteilt wurde, werde ich nicht nachlassen, aber ich werde nicht über jeden Furz dieses aufmerksamkeitssüchtigen DDR-Kriminalisten schreiben. Da gibt es noch ganz andere Themen über die ich viel lieber schreibe. Aber eines sollten sich Külbel und seine Freunde hinter die Ohren schreiben: Ein Telegehirn lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Weder durch Drohungen, Finten oder Nötigungen.

10 thoughts on “Taxi nach Telepolis

  1. Ein Telegehirn lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Weder durch Drohungen, Finten oder Nötigungen.

    Das hast du auch gar nicht nötig. Ich mag Deine Beiträge, sonst würd ich nicht mitlerweile täglich reinschauen🙂
    Also halt die Ohren steif!

    Hey danke übrigens für deine Blogroll, durch dich bin ich auf USA-Erklärt gestoßen und habe mich köstlich amüsiert und mir die Zeit vertreiben können. Die Beobachtungen die der/die Author/en machen treffen tatsächlich zu.

  2. Hör bitte mal auf diesen Ex-Stasimann zu zitieren.
    Ist ja kaum auszuhalten.
    „Mario Bartels“ (oder wie der genau heisst) wünsche ich auch in den Jordan.
    Bei C&A auch nicht mehr einkaufen.
    Oder sind die Themen im Moment ausgegangen? 🙂

  3. dieser kotz-kübel ist ja noch krasser als ich dachte. habe gerade mal seine homepage angeschaut. was für ein irrer!!!

  4. @ Hamster:

    Ich gebe Dir ja recht, denn das Külbelchen ist unerträglich. Man hätte den ja von Anfang an ignorieren können, aber dann würden die Lügen unwidersprochen im Netz stehen. Das kann es ja auch nicht sein, also muss ich da am Ball bleiben und gerade, wenn Külbel jetzt neue Freund gefunden hat. Das soll hier aber mitnichten ein Watchblog für ehemalige Stasi-Leute und heutige Hisbollahfreunde werden.

    Der Bortels oder heißt der Burtels? Naja, egal, denn der ist ja auch am Ende. Dem seine Zeit ist längst vorbei, weil selbst der größte Teil der dümmsten Internetnutzer mitbekommen hat, daß beim mehr als nur Rad am Wagen fehlt.

    Themen ausgegangen? Im Gegenteil. Die Causa Külbel hat dafür gesorgt, daß einige Themen nach hinten geschoben werden mussten, wie etwa eine Betrachtung der US-Präsidentschaftskandidaten. Die FAZ am Sonntag hat sich Ende Februar mit „den Antideutschen“ beschäftigt und da hätte ich ein paar Anmerkungen dazu. Ist auch schon halb fertig, aber ich habe auch nicht unbegrenzt Zeit, denn es gibt ja noch ein reales Leben neben Telegehirn. Ein gutes und aktuelles Thema wäre: Bei Kabel 1 läuft gerade eine Reportage über den „Döner-König“ von Berlin. Motto: „Frisches Fleisch ist sein Markenzeichen.“ Ok, der Beitrag ist wohl aus dem letzten Sommer und da war Remzi Kaplan noch nicht ins Visier der Behörden. Da bekommt der Titel der Sendereihe „Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen“ eine ganz neue Bedeutung.

    El Hamster braucht sich also keine Sorgen zu machen. Deine Versuche einige Leute auf der anderen Seite der Straße zu mäßigen habe ich durchaus registriert. Ob es etwas bringt? Naja, daran zweifele ich etwas. Die Fähigkeit zur Differenzierung und kritischen Betrachtung ist bei ja PI und insbesondere im Kommentarbereich nicht besonders ausgeprägt.

    @ militarygirlfriend:

    Das ist auch eher eine Botschaft an Külbel und Konsorten. Ich lasse mich nicht kleinkriegen. Das haben da einige noch nicht verstanden.

    USA Erklärt ist ein sehr interessanter Blog, wo man stets mit lustigen und fundierten Geschichten glänzen kann. Sonst wären die auch nicht auf meiner Blogroll. Du bist übrigens auf meiner Blogroll-Watch-Liste. Man sehen wann es die nächste Erweiterungsrunde gibt. Auch wenn wir nicht immer Meinung sind, so schätze ich doch deine Kommentare und Beiträge als Bereicherung und daher muss ich mich bei Dir bedanken.

    @ jan:

    Eben. Dem Telepolis-Autor scheint das alles gefallen zu haben. Insbesondere scheint er alles was dort steht, ohne jegliche Überprüfung zu glauben. Alleine der widerliche und verleumderische Angriff auf Ray von Davids Medienkritik, hätte bei jedem seriösen Journalisten und insbesondere bei jedem Blogger die Alarmsirene angehen lassen. Nicht so bei Bastian Engelke.

  5. Das Verhalten der TP-Autoren hat grundsätzlich wenig mit dem Kübel zu tun. Selbst ohne den schreiben sie so ein Mist. Lies ein wenig rum bei TP, besonders die Beiträge zu dem Israel-Hizballah-Konflikt und wirst schon sehen.

  6. @ militarygirlfriend:

    Das ist auch eher eine Botschaft an Külbel und Konsorten. Ich lasse mich nicht kleinkriegen. Das haben da einige noch nicht verstanden.

    USA Erklärt ist ein sehr interessanter Blog, wo man stets mit lustigen und fundierten Geschichten glänzen kann. Sonst wären die auch nicht auf meiner Blogroll. Du bist übrigens auf meiner Blogroll-Watch-Liste. Man sehen wann es die nächste Erweiterungsrunde gibt. Auch wenn wir nicht immer Meinung sind, so schätze ich doch deine Kommentare und Beiträge als Bereicherung und daher muss ich mich bei Dir bedanken.

    Nein, kleinkriegen solltest du dich auf keinen Fall lassen. Das wäre ja noch schöner. Denn wie du schon sagtest, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, so kann man sein Gegenüber doch schätzen und vor allem zivilisiert miteinander umgehen.

    Danke schön Telegehirn, ich fasse das mal als Kompliment auf. Ich weis das ich für eine deutsche eine recht „ungewöhnliche Berufung“ habe und ich glaube mein Blog ist der erste deutsche Blog dieser Art. Ich blogge schon seit Jahren, und bin eine kleine Koriphäe in der Milblog Szene aber ich habe immer auf englisch gebloggt. Das ist das erste mal das ich mich in deutschen Gefilden bewege … *lach*

    Ich glaube ich nehme dich auch mit auf, meine Blogroll ist noch so leer🙂

  7. @the Boss

    Du wurdest auf http://www.napauleon.typepad.com/nobloodforsauerkraut/ gelobt, hab nicht alles gelesen, aber eine Frage mal:

    Wie kann man denn Rassist (habe mich da nicht verlesen, es hiess _Rassist_) sein, wenn man den Islam ablehnt und sei es auch total?
    http://napauleon.typepad.com/nobloodforsauerkraut/2007/03/rumble_in_the_b.html
    „Kurz gesagt, ein antiislamischer Rassist hat genausowenig das Recht…“

    Oder gar:
    „weil die permanente Antiislamhetze der Rechten ohne jegliche Differenzierung gegenüber dem Islamismus tatsächlich rassistisch ist“

    Hier wird dann sogar eine Differenzierung beim „Islamismus“ gefordert. LOL

  8. Pingback: Nur Gedanken :: KOMMENTAR DES TAGES :: March :: 2007

  9. Wenn Telepolis unter Beschuß gerät, hält sich mein Bedauern in Grenzen. Im Jahre 2006 habe ich mehrfach im Telepolis-Forum Diskussionen um eine Deportation der Israelis nach MeckPom oder die USA entdeckt. Auch sonst kann man derart viele Hetze (nicht nur Polemik!) gegen Israel entdecken, daß man sehr wohl von einem Tummelplatz für Antisemiten unter dem Deckmantel des Antizionismus sprechen kann.
    Ein kritischer Beitrag meinerseits über die Verbindung von „Bastian Engelke“ zu Herrn Külbel und dessen Verbindung zu Al-Watan (er ist Al-Watan-Autor, einige Artikel im Stil syrischer Propaganda sind auf seiner Homepage), einer syrischen Zeitung die wiederholt antijüdische Karikaturen veröffentlicht, wurde in recht kurzer Zeit gesperrt. Es war Telepolis wohl zu peinlich.
    Es ist m.E. keinesfalls so, daß Telepolis eindeutig antijüdische Hetze akzeptiert. Nur ist es so, daß antijüdische Beiträge im Forum meiner Erfahrung nach nur dann entfernt werden, wenn es sehr deutliche Beschwerden gibt.
    Die vielen von mir gelesenen Telepolis-Beiträge würde ich keinesfalls als antisemitisch einordnen. Aber es fällt auf, daß Telepolis (v.a. der Autor Florian Rötzer) sehr intensiv gegen die USA anschreibt und andererseits Terroristen (unbewußt?) verharmlost. Bei der Kofferbomber-Geschichte wurden diese mit keinem Wort kritisiert, dafür aber um so deutlicher die Bemühungen der Sicherheitsbehörden.
    Die Qualität leidet bei Telepolis darunter, daß die Autoren Texte in Fließbandarbeit abliefern. Das reduziert die Genauigkeit der Recherche.

  10. Pingback: Godfather of Blogistan: Der Spiegelfechter « Telegehirn War Blog

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