Telegehirn

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Antideutsch ist nur ein Schlagwort

75 Kommentare

Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ eher „rassistisch“ oder „nationalistisch“ finden soll. Beides ist natürlich grober Unfug und eine solche Haltung ist sonst meist Ausdruck einer antiimperialistischen Sichtweise. Die „Kritik“ an „den Antideutschen“ aus der linksnationalistischen Schmuddelecke kann man getrost als das abtun, was sie ist: ideologisch motivierter Schwachsinn. Boche ist sicherlich kein Antiimperialist und er stört sich auch viel mehr an der Worthülse „Antideutsch“, die er auf seine ganz eigene, putzige Art und Weise interpretiert. Alleine schon die extremen Reaktionen von Boche, Rayson und anderen rechtfertigt es eigentlich schon, daß man sich das Label Antideutsch an die Stirn klebt, denn es bereitet mir durchaus große Freude, wenn zwei so gestandene B.L.O.G. Recken und ehrenwerte Kollegen, mal eben die Contenance verlieren. Wenn man sonst davon liest, daß Deutsche „Opfer von Rassisten“ werden oder von Rassismus bedroht werden, dann bei den rechts-rechtskonservativen Sportlehrern, Kreuzrittern und Turmfalken, deren Solidarität mit den USA und Israel nur vorgeschoben ist, um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.

In den meisten Fällen jedoch, wird einem das Label „Antideutsch“ von anderen Linken angeklebt und dafür reicht es in den meisten Fällen schon aus, daß man sich solidarisch mit Israel erklärt oder den nationalistischen Antiimperialismus deutscher Prägung kritisiert. Als Begründung für (die antideutsche) Solidarität mit Israel muss man nicht einmal unbedingt die Shoa, dessen direkte Folge das staatsgewordene Israel ist, heranziehen, denn es sollte eigentlich vollkommen ausreichen, wenn man betont, daß Israel die einzige Demokratie des Nahen Ostens ist und sich im Überlebenskampf gegen die sie bedrohenden islamischen Theokraten befindet und schon alleine deshalb der unbedingten Solidarität aller aufgeklärten Kräfte sicher sein sollte. Dann schallt es halt schon mal: „Antideutscher!“

Es ist eigentlich unmöglich über das Thema Antideutsch zu schreiben, ohne immer wieder auf die linksnationalistischen „Geschwister“ zu sprechen zu kommen. Antideutsch ist u.a. eine linke Reaktion auf die anti-aufklärerischen Kräfte innerhalb der deutschen Linken. Dabei sind „die Antideutschen“ mitnichten ein monolithischer Block, sondern es handelt sich sehr wohl um einen recht bunten und heterogenen Haufen, um eine Ansammlung von Individuen, die allerdings eine große Anzahl von Gemeinsamkeiten teilen. Denn eine Linke in Deutschland, die sich nicht dem Opportunismus hingeben will und auch keinerlei Romanzen oder sogar Liebschaften mit dem neuen oder alten Antisemitismus/Antizionismus eingehen will, sowie jegliche Ausformung nationalistischer (deutscher) Art ablehnt, muss zwingend kritisch mit DEUTSCHLAND umgehen und das ist (natürlich) nur aus einer Position der Minderheit denk- und realisierbar. In Deutschland muss eine linke Politik auch immer die Shoa mitdenken und muss sowohl den nationalen Sozialismus, wie den Antisemitismus bis auf Blut bekämpfen.

Solche Sichtweisen rufen natürlich den härtesten Widerstand jener Linken hervor, die sich am Lagerfeuer der Nation und des Staatssozialismus erwärmen können und für die Israel ein Apartheidstaat und Vorposten des westlichen Kapitalismus und damit des Imperialismus darstellt und das beide natürlich auch scheinbar irgendwie kontrolliert und steuert. Hier wird auch wieder jene Kontinuität der Deutschen Ideologie sichtbar, die damals den „internationalen Geldjuden“ als Sündenbock für das angebliche Leid, nicht nur, der deutschen Nation, verantwortlich machte und den man daher ausrotten musste und durfte. Heute ist das Feindbild wahlweise, oft deckungs- und bedeutungsgleich, der vorgeblich politisch und finanziell einflussreiche Kapitalist oder Zionist, der von Kapitalismus und Demokratie westlicher Ausprägung unangemessen viel profitiert und dessen vermeintlicher Einfluss daher einzuschränken sei.

Aber hier geht es ja nicht um eine Abrechnung mit schäbigen Antiimperialisten, Nationalbolschewisten, hisbollahfreundlichen Pazifisten oder vermeintlichen Menschenrechtlern, die alle ursprünglich linken Ideale längst über Bord geworfen haben und somit so etwas wie die dunkle Seite der Macht darstellen, sondern eigentlich wollte ich den beiden Vorzeigeliberalen Boche und Rayson dabei helfen, sich dem Thema Antideutsch zu nähern und ihnen auch dabei etwas behilflich zu sein, ihre kleinbürgerlichen Vorurteile und Ressentiments, für die Deutschland und ein Großteil seiner Bewohner in aller Welt berüchtigt sind, zu überwinden.

Die antideutsche Kritik (Jetzt ganz dolle aufpassen, Boche und Rayson!!!) versteht „DEUTSCH“ im Sinne einer Ideologiekritik und es handelt sich nicht, wie Boche, in seinem jugendlich-liberalen „Wahn“ annimmt, um einen erblichen Charakter, der dem Deutschen an sich zugesprochen wird, sondern um eine spezifizierbare Form dessen, was man „Deutsche Ideologie“ nennen kann, wobei man natürlich auch das lang anhaltende Sonderverhältnis zwischen Gesellschaft und Staat in Deutschland zu bedenken hat. Diese „Deutsche Ideologie“ führte schließlich zu zwei deutschen Angriffskriegen im 20. Jahrhundert, mit denen die Weltherrschaft des „Deutschen“ errungen werden sollte, was letztendlich fast gelang und diese deutsche „Herrenmenschen(un)logik“ führte schließlich auch zur Shoa. Dies kann als „DEUTSCH“ gedeutet werden, denn letztendlich erblickte dieser Wahnsinn in Deutschland zuerst das Licht der Welt und er war (und ist immer noch) massenkompatibel und das nicht nur in Deutschland. Entgegen der Annahme von Boche und wohl auch von Rayson, ist die Deutsche Ideologie aber keine örtlich und gar geschichtlich eingrenzbare Heimsuchung und beschränkt sich keinesfalls auf Deutschland als Land, Staat oder Volksgemeinschaft, sowie auf die Zeit des Nationalsozialismus. Was „wir“ als „Deutsch“ bezeichnen, ist daher auch allgemein anwendbar. Wobei auch noch zu berücksichtigen ist, daß sowohl Linke, wie auch Rechte sich heute einer deformierten Form der Kritik am Kapitalismus bedienen, um damit ihren latenten Antisemitismus zu tarnen. Ähnlich verhält es sich auch oft so mit dem sattsam bekannten Antiamerikanismus, der nicht nur in Deutschland populär ist und sich sowohl bei Linken wie auch Rechten ohne große Unterschiede finden lässt und der auch ähnlich begründet wird. Das von dieser neuen Querfront vertretene Modell des autoritären, völkisch-nationalistischen und vor allem antikapitalistischen Volksstaates, der seine Untertanen im Namen einer vermeintlichen Gerechtigkeit bevormundet, ausquetscht und letztendlich entindividualisiert und zum Objekt des Staates, im Namen einer vorgeblichen Massengerechtigkeit macht, wird von „den Antideutschen“ abgelehnt und bekämpft.

„Der Antideutsche“ behaart nun einmal darauf, daß Kritik nur dann gültig, beständig und sinnvoll ist, wenn sie sich der Vernunft unterwirft. Kritiker „der Antideutschen“, wie Rayson und Boche, werfen ihnen vor, daß sie sich einer „entweder oder“ Sichtweise hingeben würden, einer schwarz-weiß Malerei, die oft auch als absoluter Wahrheitsanspruch wahrgenommen wird. Die antideutsche Kritik ist letztendlich destruktiver Natur und eine solche Kritik, die auf Volk, Nation, Geld, Staat und einige andere, die nicht nur vom Deutschen verehrten und angebetenen Konstruktionen zielt, ruft eine extrem feindliche Abwehrhaltung herbei und daher greift „der Antideutsche“ oft zu dem Mittel der Provokation. So wie ich es mit der „Bomber-Harris-Gedächtnisbrigade“ mache, deren Gründung, wie ich gar nicht oft genug betonen kann, auf die Anregung des hier hochverehrten Franklin D. Rosenfeld zurückzuführen ist. Denn so hält man den heutigen Revisionisten, selbst wenn sie nicht wahr haben wollen oder es noch gar nicht bemerkt haben, daß sie welche sind, den Spiegel vor. Vergessen wir bitte nicht, daß auch durch „Fernsehereignisse“ wie „Dresden“ oder „Die Flucht“, sowie durch Machwerke wie „Der Brand“, die Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern verdreht wurden. Von dem „Massenrevisionismus“ wie ihn Fernsehreihen wie „Hitlers willige Schäferhunde“ verbreiteten will ich gar nicht erst reden. Das kann „der Antideutsche“ nicht tolerieren und schon gar nicht akzeptieren und deshalb wird er/sie immer den Finger in die Wunde legen und mit Freude drin herum rühren und sich vielleicht an den Reaktionen derer freuen, die immer noch oder schon wieder Opfer und Täter unbewusst verwechseln oder gezielt vertauschen.

Ob man sich jemals der Rassismuskeule von Boche entziehen kann, wenn man antideutsche Kritik an der Deutschen Ideologie übt? Ich würde das bezweifeln und heutzutage sind oftmals die deutschen Hardcore-Europäer, die sich als Anti-Nationalisten darstellen, nur um endlich einmal frei von der Leber weg über Israel, die USA oder „den aufgeklärten Westen“ (ohne Deutschland natürlich) herziehen zu können, das Problem. Wobei es wohl die wenigsten Geschwister juckt, ob Boche die Antideutschen für Rassisten, Nationalisten oder einfach nur dämlich hält.

Was von außen oft missverständlich als antideutscher Block wahrgenommen wird, ist eine, ich kann das gar nicht oft genug betonen, sehr heterogene Strömung der Linken, man könnte das auch als eine sehr ursprüngliche Linke, ohne all die Verwirrungen und freiheitsfeindlichen Ausformungen des Leninismus und aller anderen folgenden linken Abspaltungen bis heute, bezeichnen, in der sehr viele Verwirbelungen existieren und vergessen wir nicht, daß „Antideutsch“ meist nur ein Schlagwort in aufgeheizten Diskursen ist, was auch oft als Totschlagsargument verwendet wird. Wenn Pazifisten und Staatssozialisten in der heutigen Zeit durch die Straßen Deutschlands und Europas ziehen und sich mehr oder weniger offen gegen das Existenzrecht Israels stellen, dann ist „Antideutsch“ oftmals eine bewusste Form der Abgrenzung gegenüber diesen Linken und deren islamistischen Verbündeten, deren Hass auf Israel eine Fortsetzung des deutschen Vernichtungswillen darstellt, den sich die islamistischen Theokraten zum Vorbild gewählt haben und der von weiten Teilen der Linken entweder ignoriert oder gar aktiv unterstützt wird.

Das Deutsche durchaus immer noch ihre Freude am Pogrom gegen Andersartige, nicht der Deutschen Norm entsprechende Menschen haben, konnte man Anfang der 90er Jahre hautnah erleben und nicht zufällig fielen diese Pogrome in die Zeit der Wiedervereinigung, als der DEUTSCHE endlich wieder stolz die Fahne schwenken konnte und sich vor Freude darüber, jetzt endlich das glücklichste Volk der Welt sein zu können, auch mal in die Hose pisste und auch der Umstand, daß anstatt der Polizei Antifaschisten Wohnheime Nichtdeutscher vor dem deutschen Mob schützen mussten, legt eine ungebrochene Kontinuität im DEUTSCHEN Befinden und Verhalten nahe. Wie reagierte die Politik in Deutschland Anfang/Mitte der 90er Jahre auf das Anschwellen des Neofaschismus, der sich erneut ausbreitete und dem die Massen zu folgen begannen? Man stoppte die „Asylantenschwemme“, in dem man das Grundrecht auf Asyl faktisch abschaffte. Im besten Fall, um die Migranten vor den Deutschen zu schützen und das Ausland reg sicht eben mehr über angezündete oder tot geprügelte Ausländer auf, als über in der Oder ertrunkene Migranten. So fiel die Wahl wohl leicht und es begann ein populistisches Wettrennen, das bis heute ungebremst anhält.

In der jüngsten Vergangenheit zeigte die deutsche Politik, daß sie erneut nicht gegen die Deutsche Ideologie handelt, sondern ihr wieder oder immer noch folgt. Dabei lässt sich eine Unterscheidung der Parolen zwischen Rechts- und Linkspopulisten längst nicht mehr feststellen. Seien es die „gierigen Heuschrecken“ aus dem Ausland, die Deutschland abgrasen oder die „Fremdarbeiter“, die den Deutschen die Arbeit wegnehmen würden: vermeintlich linke Politik folgt dem Trampelpfad der „Deutschen Ideologie“, dem „Highway to Genocide“.

Ich möchte mich zum Ende noch einmal dem Artikel von NUB,„Segensreiche Bomben“, vielmehr den Kommentaren dort, widmen. Boche scheinen die Antideutschen „wohl größtenteils Ex-Linke und Ex-Marxisten zu sein, die genug dazugelernt haben, um linksliberal zu werden, die sich aber insgeheim dafür schämen und ihre Wandlung mit einer eigenen Schublade zu kaschieren suchen.“ Auch hier, wen wundert das noch, irrt sich Boche, was aber nicht weiter schlimm ist, denn er ist ja einfach nur nicht richtig informiert, oder? Sehr wohl sind viele, wenn nicht sogar die meisten Antideutschen das, was man links nennt und viele berufen sich durchaus auf Karl Marx, aber bei weitem nicht alle. Ich würde mich sogar als Anti-Marxisten bezeichnen, aber ich möchte nicht vollkommen ausschließen, das der alte Marx ein Libertärer gewesen sein könnte.

Ich kann mich ohne weiteres outen und vielen ist es ohnehin schon klar: Ich bin ein Linker. Dafür brauche ich mich nicht zu schämen und ich habe mich nicht wirklich gewandelt: Ich folgte nur der Vernunft und nicht einstudierten Ideologien, die nun neu gewandelt und doch immer noch vom Schmutz der schändlichen Unfreiheit bedeckt, sich (neue) Linke nennt und immer noch Fidel als Befreier Kubas betrachtet, den chavistischen Staatssozialismus für ein nachahmwürdiges Modell hält und für die der Staat der anzubetende Fetisch ist.

Als „Antideutscher“ plötzlich linksliberal zu werden, wie es von einigen der Liberalen gefordert wird, würde einen klaren Rückschritt bedeuten und Antideutsch kommt auch nicht aus einer „verwirrten linken Ecke die es nicht schafft ein klares liberales Profil zu entwickeln.“, wie es luclog annimmt. Umgekehrt ist es richtig: Liberale sind oft unfähig ein klares libertäres Profil zu entwickeln, was ihnen aber verziehen ist und ich hoffe ja immer noch darauf, daß auch mancher Liberale noch zur Einsicht kommt. Allerdings nehme ich es luclog, wie auch den anderen „liberalen Kritikern“ wirklich übel, wenn sie so einen ausgekotzten Schwachsinn schreiben und behaupten, daß der wichtigste „Bestandteil einer solchen antideutschen Position […]der echte tief gefühlte Rassismus [sei], den er transportiert.“ Für eine solch feindselige Haltung dieser Liberalen gegenüber der antideutschen Kritik gibt es eigentlich einige mögliche Ursachen, die realistisch erscheinen. Zu einem reine Unwissenheit und ein fehlender Überblick über die Thematik. Ein Umstand der leicht einmal in der Hektik passieren kann und dann hätte ich auch das vollste Verständnis für die haltlosen Rassismusvorwürfe, die einem waschechten Liberalen schon einmal heraus rutschen können, in der irrigen Annahme, daß Antideutsch bedeuten würde „Nationalismus mit nationalen Vorbehalten zu beantworten.“ (Boche) Es wäre jedoch eigentlich angebracht, wenn man nicht genau weiß, wovon man schreibt, daß man lieber die Schnauze hält.

Eine weitere Möglichkeit für das unangenehme Missverständnis könnte der Umstand sein, daß Rayson, Boche, lüglog und andere einfach (noch) nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen, worum es eigentlich geht und sich nur auf das Schlagwort „Antideutsch“ stürzen und „Antideutsch“ sofort als rassistisch verorten, nicht unbedingt, weil Antideutsche angeblich gegen alles „Deutsche“, „Deutsch“ in der Art und Weise, wie es diese liberalen Kritiker für sich wahrnehmen, sind, sondern weil sie „Antideutsche“ für Nestbeschmutzer halten.

Letztendlich ist die bei NUB vorgetragene Kritik einiger Liberaler nicht wirklich von wichtiger Bedeutung, da sie entweder durch Unwissenheit oder durch Boshaftigkeit zu Stande kam. Das sich u.a. Boche, Rayson und lüglog mit ihrer sachlichen und nachvollziehbaren Kritik an den „Antideutschen“ nun mit Vorzeigekritikern „der Antideutschen“ wie Marcel Bartels, dem Antiimperialisten 3. Klasse, der eine bizarre Vorliebe für Konfirmandenanzüge und Verschwörungstheorien besitzt, in einem Boot sitzen, ist eine humorige Randerscheinung, von der ich nicht weiß, wer sie mehr bedauern sollte: der verwirrte Bartels oder die Handvoll Liberalalas, denen bei dem Wort Antideutsch die liberale Fassung verloren geht.

75 thoughts on “Antideutsch ist nur ein Schlagwort

  1. Trotz allem was war , ist und sein wird: Toller Artikel

  2. um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.

    Und so kann nur jemand schreiben, dem die europäische Antiislamismusblogszene (England, Frankreich, Italien Spanien, Dänemark, Schweden, Norwegen) offenbar gänzlich unbekannt ist.
    Deinen Anspruch, pro-westlich zu sein, kann ich dir spätestens hier nicht mehr abnehmen.

    Es leben die Antideutschen😉

  3. @ Feuervogel:

    In den all von dir aufgezählten Ländern, in denen du eine „europäische Antiislamismusblogszene“ verortest, sieht sich doch die christlich-weiße Hete bedroht, oder? Warum mir jetzt der Anspruch „pro-westlich“ (was ist das eigentlich? Das bleibt solange eine leere Worthülse, bis du es mit Werten fühlst. Welche wären denn das?) verloren gehen sollte, ist mir schleierhaft, aber sicherlich klärst du mich gleich auf. Obwohl so etwas von einem Feuervogel wohl als Kompliment zu betrachten ist.

    @ balou:

    Ich hoffe mal, daß der Kommentar wirklich von balou ist, sonst hagelt es wieder.😉 Wenn der echt ist, wofür eigentlich alles spricht, dann freue ich mich, daß auch Du zu meinen Stammlesern gehörst. Was allerdings gefährlich werden könnte, denn so jemand wie ich, der das Zeug zum Agitator hat, der könnte dich leicht verführen.😉

  4. Was du unter Antideutschen verstehst, ist so fernab dessen, was diese selbst darunter verstehen, dass ich gar nicht mehr weiß, wie ich das noch kommentieren soll. Deutschlandkritisch oder zumindest antinational ist die gesamte radikale Linke, das ist gar kein Spezifikum der „Anti“deutschen. Ihr Spezifikum ist die Islamkritik, aber das taucht in deinem ganzen Beitrag kein einziges Mal auf.

    Eine Kurzdefinition könnte lauten: „Anti“deutsch ist Politically Incorrect für die Linke. Alles andere erscheint mir eher wie eine private Wunschvorstellung, die nicht angibt, was die Sache ist, sondern was du gern darunter verstehen möchtest.

  5. „Deutschlandkritisch oder zumindest antinational ist die gesamte radikale Linke“

    Das stimmt einfach nicht. Wie definierst du denn die radikale Linke in Deutschland? Da würde ja der größte Teil einfach draussen bleiben, wenn du so argumentierst. Dann blieben ja nur noch die Antideutschen und Lysis übrig….😉

    Den Islam erwähne ich schon, auch wenn ich das Thema nur streife, denn eigentlich ist das hier die Replik auf Rayson und Boche von B.L.O.G. und keine Auseinandersetzung mit dem Islam und seiner Deformationen.

    Auch der große Lysis begeht wieder einen klassischen Denkfehler, wenn es um „Antideutsch“ geht. Es gibt in dem Sinne keine „Antideutsche Ideologie“ oder Programmatik. Im Gegensatz zu den meisten „radikalen Linken“, wie du sie verstehst oder wie du sie gerne hättest (auch so eine „private Wunschvorstellung“), sind die Antideutschen eben eine nicht wirklich festmachbare Ansammlung von EINZELPERSONEN. Viele Linke, die dem Kollektivismus verhaftet sind, können oder wollen das einfach nicht begreifen. Deshalb gibt es eben nicht „die Antideutschen“, die eine einheitlicher Meinung vertreten, sondern es gibt viele Antideutsche, mit vielen verschiedenen Meinungen, aber durchaus einer Reihe von Gemeinsamkeiten.

  6. Ach, wahrscheinlich kann man auch die Taliban zu Tode differenzieren …

  7. @ telegehirn

    In den all von dir aufgezählten Ländern, in denen du eine “europäische Antiislamismusblogszene” verortest, sieht sich doch die christlich-weiße Hete bedroht, oder?

    ok, du kennst diese blogszene wirklich nicht, ich finde es großartig, wie du mit deiner Ignoranz kokketierst, mit Keulen weißt du offenbar aber sehr gut umzugehen. Herzlichen Glückwunsch.
    Wenn eine Mehrheitsbevölkerung, die hierzulande nun mal weiß und mehrheitlich aus „weißen Heten“ (wobei „weiß“ und „Hete“ da überhaupt nicht zwingende Bestandteile sind) besteht, ihre „legitimen Interessen“ wahrnimmt, hat das heute grundsätzlich „rassistisch“ zu sein.

    Damit dürftest du einige Denkschablonen der radikalen Linken teilen: „Antisexismus“, „Antirassismus“, …

  8. Im Übrigen hab ich noch selten eine Personengruppe kennengelernt, die so uniform die Lehren ihrer Großmeister nachplappert wie die Antideutschen. (Das fängt schon damit an, dass man als guter Antideutscher nur Bücher aus dem ça-ira-Verlag liest.)

    Aber das, was du dir da unter dem Begriff zusammengereimt hast, hat wirklich nichts mit der geschlossenen Szene zu tun, die sich selber so bezeichnet.

  9. Wollte nicht der Beck, Kurti, auch als Wildsau bekannt, nicht erst kürzlich mit moderaten Taliban verhandeln? Er hat das vorgeschlagen, bevor der Lafo darauf kommt. Das nenne ich mal geschickt.

    Eben, lysis. Hier geht es um das Ausdifferenzieren der radikalen Linken. Ich weiß, die antideutsche Kritik schmerzt die restliche Linke gewaltig und kann das eigene Abbild im Spiegel, den „wir“ hochhalten, nicht ertragen.

  10. „Geschlossene Szene“! Hört sich mächtig mystisch an. Ich kann hier nur für mich sprechen und nicht für andere, auch wenn andere dem hier vielleicht zustimmen und andere stimmen dem nicht zu. So what?

  11. Ach ja, lysis. Ich, als „Antideutscher“, habe aber keinen Großmeister und plappere auch nichts nach. Bin ich jetzt kein Antideutscher mehr?

  12. Schau mal, was z.B. ich unter „antideutsch“ kritisiere, ist doch nicht Kritik am Deutschtum, sondern z.B. die Verteidigung der Zündelphantasien Fallacis durch die BAHAMAS.

    Liest du denn gar nicht solche Publikationen wie KONKRET, Jungle World, BAHAMAS, Prodomo, Phase 2? Da musst du mir mal die ideologischen Differenzen zeigen! Die gibt’s doch bestenfalls in Detailfragen.

  13. telegehirn: in der Tat, du würdest von Antideutschen nicht als solcher (an)erkannt werden.

  14. Und wo wir bei den Taliban waren: zumindest die Differenzen zwischen unterschiedlichen Strömungen des Islamismus sind tausendmal größer als alle Unterschiede zwischen Antideutschen zusammengenommen.

  15. @ lysis

    telegehirn: in der Tat, du würdest von Antideutschen nicht als solcher (an)erkannt werden.

    Naja, als „antideutscher Softi“ wohl schon😉

    zumindest die Differenzen zwischen unterschiedlichen Strömungen des Islamismus sind tausendmal größer als alle Unterschiede zwischen Antideutschen

    wahrscheinlich meinst du mit den „Differenzen zwischen unterschiedlichen Strömungen des Islamismus“ z.B. Uneinigkeiten über die richtige Anwendung von Hinrichtungsmethoden. Kehle durchschneiden und Kopfschuß, das sind schon Unterschiede, die sind „tausendmal größer als alle Unterschiede zwischen Antideutschen“😐

  16. Umgekehrt lysis, umgekehrt.

  17. Ich bin der Antideutsche Großmeister hinter „KONKRET, Jungle World, BAHAMAS, Prodomo, Phase 2“ und vielen anderen. War dir das unbekannt?

    @ Feuervogel:

    Naja, als „antideutsche Softie“ hat mich noch keiner bezeichnet. Eher das Gegenteil war der Fall.😉

  18. @ telegehirn

    „Naja, als “antideutsche Softie” hat mich noch keiner bezeichnet.“

    zumindest noch nicht in dem Kontext😉

  19. Vielleicht rührt das ganze Missverständnis daher, dass der Begriff „antideutsch“ in den 90er Jahren noch tatsächlich Kritik am Deutschtum, der deutschen Wiedervereinigung und den deutschen Pogromrassismus meinte. Als prominenteste Antideutsche galten damals Jutta Ditfurth, Thomas Ebermann, Jürgen Elsässer und Wolfgang Pohrt. Heute würde sich keiner von denen mehr als Antideutscher bezeichnen, weil das Label seitdem von antiislamischen Rassisten, namentlich der Zeitschrift BAHAMAS, okkupiert wurde (Elsässer hat sich zudem zum Nationalisten gewandelt). Der Inhalt, der heute unter dem Label antideutsch verbreitet wird, hat mit dem Wortsinn nicht das geringste mehr zu tun! Es ist blanker Rassismus, nicht gegen Deutsche, sondern gegen Muslime. Teilweise werden von „Anti“deutschen mittlerweile sogar deutsche Nationalflaggen auf Demos gebilligt.

  20. „Das Deutsche durchaus immer noch ihre Freude am Pogrom gegen Andersartige…“

    Das ist so, wir haben auch die entsprechende Medienkultur und die Leute, die gerne andere Meinungen als die ihrigen verbieten wollen. Das ist wohl Mentalität.
    Dazu kommen noch die bekannten deutschen ethischen Schwächen.

    Was natürlich u.a. noch offen bleibt in dem Blog-Eintrag ist das diesen Deutschen entgegengesetzte Ethis-Modell, bleibt dieses unskizziert bzw. inkonsistent, dann, ja dann könnte man wieder auf eine typisch deutsche „antideutsche“ Haltung tippen.

  21. @lysis:
    „Es ist blanker Rassismus, nicht gegen Deutsche, sondern gegen Muslime.“

    Seit wann gibt es Rassismus gegen Moslems? Müsste das nicht Islamophobie heissen? Nein, Islamophobie taugt eben nichts als Kampfbegriff wegen offensichtlicher semantischer Schwächen. Die ebenfalls vorgestellte Kampfphrase „antislamistische Rassisten“ taugt auch wenig.

    „Islamgegner“ oder als Kampfwort „Islamhasser“ wäre ehrlicher und treffender (Aber das hörte sich dann ja schon positiv an, taugt also als Kampfwort wohl auch eher nicht).

    Und wenn es keine treffenden Kampfwörter gibt, worauf deutet das hin?

  22. Darf ich mal kurz einhaken – wenn jeder unter Antideutsch etwas anderes versteht, was an den hiesigen und bei mir zu findenden Kommentaren ersichtlich wird, so macht die gemeinsame Verwendung des Begriffs keinen Sinn. Man verwendet den Begriff ja, um dem anderen jeweils zu vermitteln, wen man meint (und wen nicht).

  23. @ lysis: ausser ca 5% hardcore Rassisten und ca 10% Möchtegern-Rassisten, gibt es kaum Rassismus hier (es sei denn, Du bezeichnest „Ostfriesenwitze“ als rassistisch). Auch nicht gegen Moslems. Der einzig signifikante Unterschied zu früher ist, dass das Multikultiblabla nicht mehr zieht. „Leidtragende“ sind die „Moslems“, die bekanntlich die ausländische Mehrheitsfraktion darstellen. Unter diesen sind schwere Defizite festzumachen:
    – Bildung, daraus folgend
    – Kindererziehung
    – andere Wertevorstellungen (Ehre!!!)
    Das ganze wird pauschal dem „Islam“ angehängt, teilweise nicht zu Unrecht: er hat bewusst 1000 Jahre lang „seine“ Anhänger dumm gehalten, aus purer Machtsicherung. Warum sollen wir jetzt die Zeche dafür bezahlen?

  24. Eine Frage zu boche noch. Wenn jemand, der sich einen solchen Namen zulegt, fragt, ob etwas „nationalistisch“ oder gar „rassistisch“ ist – muss das nicht als Kompliment verstanden werden?

    Ansonsten ein exzellenter Artikel, und auch dem kranken Feuervogel von PI hast Du es ja richtig gegeben. Weiter so, und semper fi!

  25. Hast Du die Frage nicht schon bei mir gestellt, FDR ?

    Telegehirn lässt ja immerhin die Möglichkeit fehlender Sachkenntnis zu, anstatt gleich von Boshaftigkeit auszugehen…

  26. Franklin, ich finde dich langsam richtig amüsant.
    Netter Artikel bei Liza übrigens.

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  28. @ FV

    Die Reziprozitaet bleibt leider aus.

  29. @ lysis:

    Elsässer ist jetzt Nationalbolschewist, der bei „Junge Welt“ seinen Käse absondert. Mit dem habe ich mich schon mal ausgiebig befasst. Ich muss wohl noch eine Ergänzung verfassen und das mit dem Islamismus oder Islamofaschismus näher erklären, der hier weitgehend fehlt, weil dieser Terxt sich eigentlich nur an Boche und Rayson wendet, die sich hauptsächlich am Wort „Antideutsch“ hoch ziehen.

    Das ihr bei jeder Kritik am Islam, der nicht gerade für Pluralismus und Aufklärung steht, gleich mit dem Rassismusvorwurf kommt, macht euren Standpunkt unglaubwürdig. Bei PI und Co. und dürften wir ja einer Meinung sein und da ist dieser Anwurf auch berechtigt, aber wenn jemand kritisiert, daß im Namen des Islam hunderte von Millionen Frauen das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wird oder Homosexuelle entrechtet und ermordet werden, dann ist das nicht rassistisch und auch nicht islamophob und dann hat man auch noch nicht lange vor, gleich eine Moschee anzuzünden.

    Bei vielen (sog. „antirassistischen“) Linken gibt es diese bedingungslose Hingabe für alles Nichtdeutsche, selbst wenn diese Leute Faschisten sind. Dort wird „der edle Wilde“ romantisiert. Werdet doch mal erwachsen!

    Auf welcher „antideutschen“ Demo haben welche „Antideutschen“ die deutsche Fahne gebilligt? Oder ist das nur eine urbane Legende?

  30. @ NUB:

    Diejenigen, die sagen: „Dieses oder jenes ist nicht „Antideutsch““, sind meist selbst die schärfsten Kritiker „der Antideutschen“ und haben daher gewisse Erwartungen. Von Feindbild möchte ich lieber nicht reden.

    @ Franklin D. Rosenfeld:

    Ob Boche und Co. hier noch aufdribbeln werden weiß ich nicht. Vielleicht hätte ich ihnen eine Einladung schicken sollen?

  31. Am besten eine Einladungskarte mit Lancaster-Bomber drauf. 😉

  32. Pingback: gebloggtewelten.de » Blog Archive » Meine kleinen Antideutschen

  33. Vortrefflicher Artikel.
    Wollte ich nur mal gesagt haben. Alldieweil einige Kommentare gar allzu diffus durch die Gegend ballern.

  34. Antimuslimischer Rassismus? Ich wusste noch garnicht, dass Muslime eine rasse sind.

  35. „Rassen“ werden durch den Rassisten konstruiert, eine Entsprechung in der Realität gibt es selbstverständlich nicht. Im Fall des antiislamischen Rassismus werden halt – wie bei jedem anderen auch – den Individuen durch ihre Gruppenzugehörigkeit bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Und natürlich sind die bei Leuten wie euch dann alle negativ, und bilden den Gegenpol zu denen, die der Eigengruppe zufeschrieben werden. Inzwischen geht das soweit, dass sogar eine Bedrohung der ganzen Welt und allem was gut&schön sein soll durch die „Musels“ herbei halluziniert wird. Die neue „Gegenrasse“ eben.

  36. Jaja, für den einen ist Islamkritik = Rassismus, für den anderen ist der Bau einer Moschee = Untergang des Abendlands. So ist sie, die Welt der Blogs. Kaum geht man aus der Haustür, ist das alles wie weggewischt. Die virtuelle Welt ist halt doch in den meisten Fällen eine Scheinwelt.

  37. @ Julius Firefly:

    Danke, auch wenn manche jetzt kommen und meinen, daß wäre so was von Nineties. Naja. Die partielle Zustimmung von „che2001“ und das bittersüße Lob von balou sollten mich vielleicht etwas stutzig machen… Ich nehme das zur Kenntnis. Ich hätte wohl denn Islamismus nicht weglassen sollen, aber so habe ich mir wenigstens ein paar Rassismusvorwürfe erspart und blieb unter 2500 Wörtern, was hier die absolute Schmerzgrenze ist.😉

    @ rational:

    Weder ist Islamkritik immer gleich Rassismus, noch ist der Bau einer Moschee der Untergang des Abendlands. Zwischen diesen beiden Extremen ist heutzutage nur noch wenig Platz. Es kommt halt immer darauf an, wer eine Moschee bauen will und wer Islamkritk in welcher Form äußert.

  38. telegehirn

    Das ist es ja u.a., was ich den Radikalen Intiislamisten und auch den Kulturrelativierern übel nehme – sie verhindern jede sinnvolle Auseinandersetzung um das Thema und zerstören jede Diskussion, so dass man das Thema am besten meidet. Den Kulturrelativierern ist es Recht, weil sie am besten gar keine Islam- oder Islamismuskritik wollen, den radikalen Antiislamisten ist es Recht, weil sie das Thema besetzen und nicht mehr differenzieren wollen; alle Moslems in einen Topf.

    Wobei ich auf die radikalen Antiislamisten im prowestlichen Tarnanzug, die, wie Du korrekt schreibst, eigentlich Nationalisten sind, besonders sauer bin. Im Grunde sind sie es, die dafür sorgen, dass die Befürchtungen bzgl. Islamophobie als berechtigt erscheinen, kein anderer hat so besessen und virulent daran gearbeitet, dass jeder Islamkritiker in die rassistische Ecke gerückt werden kann.

    Schon die Idee, sich mit christlichen Fundamentalisten, Deutschnationalen u.a. zusammenzutun, bloß weil es gegen die „Musels“ geht, ist sowas von oberdämlich, dass man schreien möchte. Gegen religiösen Extremismus … na was… mit religiösem Extremismus argumentieren. Super!

    Dass jemand etwa nach der Lektüre von PI losrennt und Gewalt ausübt, ist für mich nicht so naheliegend wie für manchen Kritiker, auszuschließen ist es aber auch nicht; seitdem man c a kennt.

    Du kannst am Internet schön sehen, wie Radikale alles kaputt machen und jede vernünftige Diskussion unmöglich machen. Die anderen können nur daneben stehen und dem Gesindel das Feld überlassen.

  39. Antifa:

    “Rassen” werden durch den Rassisten konstruiert, eine Entsprechung in der Realität gibt es selbstverständlich nicht. Im Fall des antiislamischen Rassismus werden halt – wie bei jedem anderen auch – den Individuen durch ihre Gruppenzugehörigkeit bestimmte Eigenschaften zugeschrieben.“

    Der Begriff des Rassismus bezieht sich aber auf physisch/biologische Unterschiede (Hautfarbe, Augenform usw.), nicht auf „Gruppenzugehörigkeit“, auch wenn es Rassen als selbstständige biologische Einheiten nicht gibt. Anders macht der Begriff auch keinen Sinn, und Muslime unterschieden sich physisch nicht von Nichtmuslimen. Also ist es Unsinn von „antimuslimischem Rassismus“ zu sprechen. Rassismus ohne Rasse gibt es genausowenig wie Sexismus ihne Sex oder Physik ohne Materie. Da werden Nebelkerzen geworfen.

  40. @AQU

    Es gibt einen modernen und einen klassischen Rassismusbegriff. Die Verwendung bestimmen die, die dazu in der Wissenschaft den Ton angeben. Heute dominiert ein Rassismusbegriff, der neben äußeren Merkmalen auch Gruppen- und Volkszugehörigkeiten sowie Religionszugehörigkeiten als Ziele von Rassismus ausmacht. Außerdem ist es nicht so wichtig, wie man es nennt, man könnte auch Diskriminierung dazu sagen oder Stigmatisierung… Und die gibt es, es gibt Leute, für die es reicht zu hören, jemand sei Moslem, schon meinen sie, über die Person Bescheid zu wissen bzw. feinden sie an. Das hat dann nichts mehr mit Politik zu tun, sondern mit einem Prügelknabel oder Sündenbock, den jemand braucht.

  41. NUB: Du sagst es, Radikale machen in der Internetdiskussion alles kaputt, weil denen im reellen Leben kaum jemand mehr zuhört. Das Internet oder der (das?) Blog ist die moderne Form des verqualmten Stammtisches oder von mir aus auch Teestube. Es treffen sich meist dieselben Personen, die sich gegenseitig aufgeilen, und dann die Sau rauslassen, aber bitte nur in diesem begrenzten Raum (Medium). Kaum sind sie draussen, sind sie sehr schnell wieder der kleinkarierte Spiesser oder Frau Studienrätin (Eisvogel bei PI?).
    Den „Antiislamisten“ z.B: bei „PI“ spreche ich sogar in der Mehrzahl ab, dass sie christliche Fundamentalisten (ausser ein paar Sektierern) oder Nationalisten sind, geschweige denn Deutschnationale. Die Ursachen für ihr Tun liegen wahrscheinlich völlig woanders, viel primitiver und offensichtlicher.
    Leider trägt auch ein gewisser Anteil von Moslems zu der aufkommenden Islamfeindschaft bei. Ich rede nicht von den Radikalinskis, sondern vom Moslemnachbarn, der mit Dir sehr offen über seine Religion und seine Zweifel daran spricht, und sofort die Schnauze hält, wenn ein weiterer Moslem dazukommt. Dieses Verhalten habe ich leider allzu oft miterlebt, hier und in deren Ländern.

  42. Es gibt Rassen und Arten, zudem gibt es _Kulturrelativismus_ und Multikulturalismus. Wer neue Wörter braucht, kann die sich holen und ist bspw. mit Ethnien und Sinti und Roma (statt Zigeuner) und mit Migranten (statt Im- oder Emigranten) gut bedient.

    Lehren, die sich um Rassen bzw. Ethnien bemühen, dürfen als Rassismus bezeichnet werden. Lustigerweise ist dieses Wort nunmehr tabuisiert, LOL.

    Lehren, die sich um den Islam ranken, sind weiterhin als Islam zu bezeichnen, „Islamismus“ ist wieder was für Leute, die neue Wörter brauchen.

    Das nur mal so zur Semantik.

  43. Hamster

    Es gibt Rassen und Arten

    Du meinst jetzt aber nicht bei Menschen, oder?

    Ein Artikel dazu: http://www.mmsseiten.de/wt-005.htm

  44. Der Mensch ist eine Art, und es gibt natürlich auch Untergruppen, muss man ja nicht Rassen nennen, nenne es Asiaten oder Afrikaner oder Eskimos, wie Du willst.

    Selbstverständlich dürfen diese Unterschiede seit vielleicht 30 Jahren nicht mehr mit den bekannten Wörtern bezeichnet werden, LOL, dafür haben wir ja jetzt politisch korrekte Wörter, die dasselbe meinen.

  45. Mir ging es weniger ums Dürfen, ich wollte Dir nur zeigen, dass die Unterscheidungen rein am Äußerlichen des Menschen biologisch gesehen Willkür sind. Vom genetischen Standpunkt aus betrachtet machen die Trennungen keinen Sinn, weil es zwischen Dir und irgendeinem anderen mit Deinem Aussehen solche Unterschiede in den Genen geben kann, dass Du auch ihm gegenüber eine andere „Rasse“ darstellen würdest. Ich glaube aber nicht, dass man Asiaten oder Afrikaner oder Eskimos oder Schwarze u.s.w. nicht mehr sagen darf. Bzgl. Rasse ist nur etwas aus der Wissenschaft gekommen, nicht nur im Bereich des politisch Korrekten.

  46. „Vom genetischen Standpunkt aus betrachtet machen die Trennungen keinen Sinn, …“

    LOL, so lernt man das in der Schule, aber schon Finanzdienstleister (oder Taxifahrer😉 ) sehen das anders, es gibt ganz unterschiedliche „Mentalitäten“ (Anpassungen an die regionalen Gegebenheiten?😉 ) der Völker, das ist offensichtlich.

    Tut aber nichts zur Sache, war eher als Ergänzung gedacht, wenn es um Wörter geht.

  47. Redest Du jetzt über Völker oder Rassen oder Kulturen? Das ist ja nicht dasselbe, nur weil es Koinzidenzen gibt… Finanzdienstleister und Taxifahrer sind ja keine Wissenschaftler.

  48. Ich habe jetzt die Rassen gemeint, die Unterschiede bei den Völkern und Kulturen mögen gelegentlich noch grösser sein. Oft pflegen aber Völker gleicher Rasse ähnliche Kulturen. 😉

    So, aber damit auch genug hier für mich im Kommentarbereich dieses Blog-Eintrags, ehe mich Tele rauswirft….😉

  49. Och Tele nimmt es mit viel größeren Tieren auf, mit einem Hamster wird Tele schon fertig.😉

  50. Wenn der Trackback so nicht kommt, setze ich ihn eben manuell.

  51. Pingback: B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade » YAII

  52. „Rassismus ohne Rasse gibt es genausowenig wie Sexismus ihne Sex oder Physik ohne Materie.“

    Also gibt es eine jüdische Rasse?

    Was Du nicht verstehst, ist der erste Satz meines letzten Kommentars: es gibt keine reale Entsprechung für Rassen, sie entstehen im Gehirn des Rassisten. Der entscheidet wen und wie er jemanden in seiner Wahrnehmung rassifiziert. Und da stehen antiislamische Rassisten von heute ihren judenfeindlichen Rassisten aus den 20ern in nichts nach.

  53. @antifa
    „Was Du nicht verstehst, ist der erste Satz meines letzten Kommentars: es gibt keine reale Entsprechung für Rassen, sie entstehen im Gehirn des Rassisten.“

    Jede Kategrisierung entsteht in den Hirnen der Menschen, auf der einen Seite ist die ewig unverstandene Realität, auf der anderen Seite das Bemühen der Menschen Entitäten zu erkennen und Sachverhalte zu bearbeiten.

    Was Dir also nicht gefällt ist das Erkennen anderer, das ist alles, ob Du Recht hast ist eine andere Sache, LOL.

  54. antifa

    Hamster hält Finanzdienstleister und Taxifahrer für glaubwürdiger als Dich…

  55. @NUB:

    Nun, El Hamster lehrt gerade etwas Abstraktion und das Gegenteil derselben: Kodierung. Da brechen alte IT-Denkweisen durch. 😉

  56. Jetzt sag aber nicht, die IT-Denkweisen hast Du auch von den Taxifahrern…

  57. @ eckiswelt

    Damit mich jeder besser versteht und nicht gleich als bekloppt darstellt …

    Das mit dem „besser verstehen“ und nicht als „Bekloppten darstellen“ mache ich mal davon abhängig, ob du „Beklopptes“ schreibst. Du kriegst mal ein paar Credits von mir, verbrauche sie nicht zu schnell😎

  58. @ Feuervogel: sag mal, sind Deine Kredite so sicher wie die der amerikanischen Immobilienbanken? Oder haste gerade Konkurs anmelden müssen?😉

  59. @telegehirn

    Vielen Dank für die Ausführungen.

    Mir ist zumindest eines klar geworden: Ich hätte nicht in dieses kleine Wespennestchen stechen sollen. Das Gesumme, das herauskam, hat sich als nicht wirklich relevant für mich erwiesen.

    Antideutsch scheint also entweder nur ein Schlagwort oder eine (ich benutz mal linke Floskelsprache:) Verortung innerhalb eines linken Ideologiespektrums. Beides ist nicht dazu angetan, mein gesteigertes Interesse zu wecken.

    Zumal mir die Handhabung des Begriffes „deutsch“, den diese hier beschriebene Antideutsche anwendet, ziemlich vermurkst und ulkig erscheint. Das hat mich richtig zum Lachen gebracht: „die Deutsche Ideologie [ist] aber keine örtlich und gar geschichtlich eingrenzbare Heimsuchung und beschränkt sich keinesfalls auf Deutschland“. Danke dafür! Beim nächsten Mal, dass mich mein amerikanischer Freund mit merkwürdigen politischen Ansichten nervt, werde ich ihn „deutsch“ schimpfen. (Oder darf man das in „german“ übersetzen? Aber vielleicht ist „deutsch“ ja im Sinne eines Eigennamens zu verwenden? Was sagt die antideutsche Lehrmeinung dazu?)

    Was es zum hiesigen Thema und zu Bomberpiloten im Speziellen, also was es in Sachen menschenverachtendem Kollektivismus (aber es wird ja nicht geleugnet, dass hier links gedacht wird, da ist Kollektivismus ja auch kein erschreckendes Phänomen mehr) zu sagen gab, hat Rayson drüben bei uns ja gesagt.

    Ich ende noch einmal mit einem ehrlich gemeinten Dank für das Eingehen auf mich. Ich empfehle nebenbei nur, meine Polemiken nicht grundsätzlich als Aufgeregtheiten oder verlorene Contenance zu missdeuten. Denn ehrlich gesagt, geht mir das ziemlich … Na ja.

  60. @ rational

    naja, offenbar betreibt ecki mit seinem neuen blog selbsttherapie. Die will ich ihm nun ja mal wirklich nicht verwehren, ich gebe ihm also noch ein paar „credits“, mit dem er meine Toleranz für geistigen Dünnschiß aufbrauchen kann😎

    Das mit den „Credits“ empfehle ich als geistige Vorgehensweise nahezu generell. Immer erst „in pace“, wie Tucholsky sagen würde …

    Vielleicht reißt er sich ja in Zukunft am Riemen. Ich erwarte es nicht, erhoffe es aber😉

  61. @ telegehirn

    Du sprichst in deinem Beitrag von „der deutschen Ideologie“. „Deutsche Ideologien“ scheint es nun mal viele zu geben. Welche davon meinst du? Die da hier vielleicht?😉

  62. @Feuervogel
    Also, ich erklär das mal mit Hilfe diesem Zitats:
    „Hier wird auch wieder jene Kontinuität der Deutschen Ideologie sichtbar, die damals den „internationalen Geldjuden“ als Sündenbock für das angebliche Leid, nicht nur, der deutschen Nation, verantwortlich machte und den man daher ausrotten musste und durfte.“

    Wa waren also wohl die National-Sozialisten gemeint.

    Aber der Blog-Eintrag ist natürlich schon trocken:
    „Antideutsch“ als Sysnonym für „anti-national“ (wobei auch hier wieder nicht ganz klar ist was das denn nun wieder sein kann) und „antideutsch“ als Hilfswort („Schlagwort“) um eine Bewegung von anständigen Linken zu kennzeichnen (oder wäre „anständig“ eine unerwünschte Attributisierung?).

    Und da es für manche „bolschwistische“ Linke, die noch die Wende ins „Antideutsche“ geschafft haben, offensichtlich schwer ist mit dem Thoretisieren aufzuhören, wird halt weiterhin – frei nach El Hamster – gesülzt.

  63. @ Feuervogel: das Deutscheste an den „Anti-Deutschen“ ist, dass sie glauben, es gäbe eine „deutsche Ideologie“. Diese müsste, so rein theoretisch, entweder genetisch bedingt sein, oder via Muttermilch, Großeltern, Bildungseinrichtungen etc. übertragen werden. So etwas wie eine ansteckende Krankheit. Nur, woher haben es denn diese Bazillenmutterschiffe? Und da fangen wir gleich wieder von vorne an.

  64. @ rational

    genetisch bedingt?
    Höchstwahrscheinlich!
    Diese Krankheit wird aber ausschließlich von „hete“rosexuellen „christlich-weißen Deutschen“ weitergegeben😉

    Ist noch nicht vollständig wissenschaftlich abgesichert, aber der Durchbruch wird da bald kommen. Ich freue mich schon jetzt auf den Tag, wo ich dann meine „deutschen“ Ideologie-Gene durch ‚brasilianische‘ vertauschen kann😉

  65. @ Hamster

    mal ganz OT:
    die französische Variante von „el hamster“ würde mir besser gefallen:
    le hamstaire😎

  66. „El Hamster“ wie „El Schäuble“ oder „El Kaida“.
    (Die Rapversion lautet „Hamstar“.)

  67. „es gibt keine reale Entsprechung für Rassen, sie entstehen im Gehirn des Rassisten. Der entscheidet wen und wie er jemanden in seiner Wahrnehmung rassifiziert. Und da stehen antiislamische Rassisten von heute ihren judenfeindlichen Rassisten aus den 20ern in nichts nach.“

    Verstehe, also sind Muslime doch eine rasse, aber nur im Gehirn des antimuslimischen Rassisten. Das ist doch alles Unsinn, wie soll denn „Rassifizierung“ vor sich gehen? Indem man das Verhalten von anderen nach moralischen oder politischen Maßstäben beurteilt? Wer ist dann kein Rassist?

    Es ist festzuhalten, dass Rassismus immer einen Bezug auf physische Merkmale voraussetzt, sonst macht der Begriff überhaupt keinen Sinn.

    Der Südstaatenpolitiker Howell Cobb sagte während des amerikanischen Bürgerkrieges 1864:

    “You cannot make soldiers of slaves, nor slaves of soldiers. … The day you make soldiers of them is the beginning of the end of the [Confederate] revolution. If Negroes will make good soldiers our whole theory of slavery is wrong”

    http://oldhickorysweblog.blogspot.com/2007/07/legend-of-black-confederate-soldiers.html

    Ganz klar: Das Objekt des Rassismus ist der Negro, der durch seine schwarze Haut eindeutig identifizierbar ist. Und nur unter diesen Bedingungen kann man dem Rassisten nachweisen, dass seine Ideen falsch sind, indem nämlich Schwarze sich als gute Soldaten erweisen bzw. erwiesen.

    Wie soll jemand, der den Islam oder die Muslime kritisiert und deshalb als „antimuslimischer Rassist“ bezeichnet wird, nachweisen, dass er keiner ist?

    Hier verkommt „Rassismus“ zum beliebig verwendbaren ideologischen Kampfbegriff, der nur dazu dient, den politischen Gegner zu diffamieren.

  68. @ Hamster: ..und die Frühstücksversion „hamandeggs“?

  69. Antideutsche Kritik am Islam ist oft keine. Eine Islamkritik, die diesen Namen verdient, gibt es in Deutschland nicht. Das meiste was an dem Begriff „Islam“ oder an seinen Vermeintlichen Inhalten kritisiert wird, sind oft difuse Assoziationen und keine richtigen Entsprechungen. Antideutsche haben einfach keine Ahnung von was sie faseln, wenn es um Islamkritik geht. Sie haben nie irgendwelche Primärquellen oder Sekundärquellen gelesen, sondern erfinden sich oder lügen sich was zusammen, was sich leicht widerlegen lässt. Da kann man bei Scheit sehen oder bei den Wiltings, die in ihren Artikeln über irgendwelche Gebote sprechen, die es gar nicht gibt. Sie werden kurzerhand erfunden um sie zu kritiseren.

  70. Pingback: Antideutsch ist nicht inhuman « Telegehirn

  71. @Serdar:
    Ist denn die Wikipedia eine brauchbare Quelle? Oder wo gibts D.E. gutes Material?

  72. Erstmal eine gute Übersetzung vom Koran. Das ist in der Regel Rudi Parets Übersetzunge (puls Konkoradanz). Oder die etwas lesbarere von Adel Khoury. Paret ist eher für die rein wissenschaftliche Arbeit gedacht, ist also für den alltäglichen Gebrauch schwer zu lesen.
    Dann gibt es noch eine gute Übersetzung von Hans Zirker, die relativ neu ist und versucht auch den „poetische“ Struktur gerecht zu werden.

    Wenn du des Englischen mächtig bist, sag ich ganz spontan Muhammad Esed (Leopold Weiss). Er hat eine Übersetzung ins Englische gemacht, die meiner Meinung nach un-übertroffen ist.

    Ich könnte dir jetzt natürlich die Standartwerke der Islamwissenschaft nennen, aber ich glaube für den alltäglichen Gebrauch reichen schon diese ganz gut aus:

    – Noth, Albrecht / Paul, Jürgen: Der islamische Orient. Grundzüge seiner Geschichte. Würzburg 1998.

    – Rudi Paret: Mohammed und der Koran

    – Hartmut Bobzin: Der Koran. Eine Einführung

    – Hartmut Bobzin: Muhammad.

    – Tilman Nagel: Geschichte der islamischen Theologie. München 1994

    – Heinz Halm: Der schiitische Islam. Von der Religion zur Revolution. München (Beck’sche Reihe) 1994.

    Das erst Buch kann ich ganz gut empfehlen, weil es viele Bereicht gut abdeckt. Es ist ein Sammelband mit einigen langen Texten. Alles anderen Bücher sind Taschenbücher, ganz erschwinglich oder auch auszuleihen.

    Man muss nicht alle lesen, aber als Auswahl ist es ganz gut.

    Wenn bedarf besteht, kann ich ja noch einige Texte aus (Fach)Zeischriften empfehlen. Wenn man sich keine ganzen Bücher antun will.

  73. @Serdar
    Gut, vielen Dank für die Quellenangaben. Den Koran oder zumindest Teile davon sollte man schon gelesen haben, das ist richtig.

  74. Pingback: Noch grün hinter den Ohren, aber schon ideologisch verblödet « Telegehirn

  75. Seid Ihr euch überhaupt in irgentwas einig?
    Pro islamistisch ist das nicht in machnen Augen antisemitisch( oder sagen wir besser antijüdisch, weil ja Antisemitismus sich auch gegen Islamisten richtet). Pro Israel ( Pro Jüdisch )und USA heißt das nicht auch das man Pro Kapitalismus ist.
    Antinational schließt das nicht Israel und USA mit ein?
    Antideutsch nun ja auch wenn Deutschland nun Größer geworden ist mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und fals es sich noch ein bisschen größer werden sollte heißt es noch lange nicht das dann der Faschismus ein Revival haben muß ich glaube nicht an vererbbaren Faschismus.

    Mfg Odi

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