Telegehirn

Was ist das für 1 Blog?

Liberale Anti-Antifa

53 Kommentare

Es dürfte ja allgemein bekannt sein: Boche ist hier nicht gerade beliebt. Dafür gibt es viele Gründe, die hier nicht noch mal erörtert werden müssen, aber ich möchte am Anfang noch hervorheben, daß einer, der den Nazi-Marinerichter Filbinger für ein Opfer der Geschichte hält, der quasi für seine Untaten nicht verantwortlich war, bei dem Thema Antifaschismus lieber seine Fresse halten sollte. Leider hat Boche seine Klappe nicht gehalten und verzerrt und entehrt auf widerliche Art und Weise das Andenken an Silvio Meier, der heute vor 15 Jahren von Faschos in Friedrichshain ermordet wurde. Boche hat sich sicherlich noch nie Faschisten in den Weg gestellt, was ja auch wenig Sinn macht, weil er sich dann Selbst im Weg stehen würde. Nun tönt man beim BLOG-Kollektiv mal wieder, daß für die Bekämpfung der Neo-Nazis doch der Staat bzw. die Polizei verantwortlich wäre.

Eine solche Haltung nenne ich naiv, denn sie zeugt von einem gewissen Realitätsverlust. 1992, und heute ist das oft nicht anders, war es den meisten Bullen herzlich egal, ob Neo-Nazis ihr Unwesen trieben, denn viele von ihnen sympathisierten mehr oder weniger offen mit den Faschisten. Die Konsequenzen daraus waren ganz simpel: Antifa. Um einen gut organisierten Kern gruppierten sich auch viele eigentlich unpolitische Jugendliche, die sich durch das Ansteigen der faschistischen Flut massiv bedroht fühlten und die durch Telefonketten schnell mobilisert werden konnten. Damals lebte ich in Lichtenrade und die zwei oder drei Neo-Nazis versuchten den Ball flach zu halten, aber durch den Mauerfall stieg die Zahl der Faschos im Umland massiv an und als im Spätsommer 1992 die S-Bahn wieder bis ins Umland nach Mahlow und Blankenfelde (In Mahlow traf sich stets ein Fascho-Mob, aus dem später auch die Verbrecher hervorgingen, die für den Anschlag auf Noel Martin verantwortlich waren und in Blankenfelde gab es neben dem Bahnhof eine Spelunke, in der sich Mitglieder diverser Kameradschaften trafen, soffen und Pläne schmiedeten.) fuhr, konnte der braune Mob recht einfach in unsere Idylle einfallen. Solche Ein- und Überfälle häuften sich im Laufe des Jahres 1992 und an dem Wochenende, als die S-Bahn erstmals wieder fuhr, fand auch das Wein- und Winzerfest, ein dümmliches Sauffest in Lichtenrade statt und es lagen glaubhafte Infos vor, daß ein größerer Trupp von Neonazis es den „Wessis“ mal zeigen wollte. Unnötig zu erwähnen, daß den Bullen das vollkommen egal war. Also fand sich ein extrem breites Bündnis von Leuten zusammen, die sich sonst nicht mochten und oft im Clinch lagen. Wie das bei Jugendgruppen halt so ist, aber an diesem Wochenende standen fast 200 junge Menschen generalstabsmäßig verteilt und bewaffnet bereit, um die Attacke abzuwehren. Weder die Polizei, noch die Einwohner wollten etwas gegen die faschistische Bedrohung unternehmen und ich kann Boche schon hören, wie er sagt, daß dafür doch die Polizei zuständig ist.

Das mag formell richtig sein, aber da die Polizei diese Aufgaben eben nicht erfüllte, wurde diese Lücke erfolgreich gefüllt. Nicht von Liberalen oder anderen antsändigen Deutschen, sondern von Antifaschisten, die dabei auch mitunter ihr Leben riskierten und es war nicht so wie bei anderen Kollegen, wo das Verhältnis Antifa zu Faschisten 10:1 betrug. Davon konnten wir nur träumen und doch waren wir recht erfolgreich und konnten neben der „normalen“ Antifaarbeit auch noch ein Wohnheim von Flüchtlingen erfolgreich beschützen, weil die Polizei dafür angeblich keine Kräfte hatte und bei einer solchen Gelegenheit habe ich nie einen Liberalen gesehen und auch wurde uns kein halber Hammel angeboten, sondern einmal, in einer sehr kalten Nacht, bat man uns eine Frau an, was wir natürlich ablehnten, denn wir waren alle Kavaliere. Was wir natürlich auch noch heute sind.

Vielleicht haben Boche und seine liberalen Freunde es immer noch nicht verstanden oder sie wollen es einfach nicht verstehen. Nach Auschwitz kann es nur heissen: „Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!“ Leute wie Boche sind vielleicht so tolerant bis zur Selbstaufgabe, daß sie auch noch für das letzte Nazischwein Sympathie aufbringen können, aber im Gegenzug fällt es ihnen ganz leicht auf einen ermordeten Antifaschisten wie Silvio Meier zu spucken. Entschuldigende Sympathien für einen Nazi-Mörder wie Filbinger und Verachtung für einen gemeuchelten Antifaschisten wie Silvio Meier. Was hat das wohl zu bedeuten?

Ich möchte mich jetzt noch einigen Passagen des Hetzartikels von Boche widmen, denn auch wenn man auf so eine schäbige Provokation eigentlich nur eine Antwort kennen sollte, versuche ich es doch einmal mit der schriftlichen Form. Was das Niederbrennen des rechten Jugendklubs betrifft, ist es eigentlich unnötig zu erwähnen, daß dieser nachts angezündet wurde und sichergestellt wurde, daß keine Menschen zu Schaden kommen, wobei die Genossen, im Gegensatz zu dem fanatischen Anti-Antifa-Kämpfer Boche natürlich nicht alle Eventualitäten vorher durchdacht haben und natürlich könnte ganz theoretisch vielleicht immer jemand zu Schaden kommen, aber zum Glück finden sich solche feigherzigen Leutchen wie Boche nur ganz selten bei der Antifa. Man muss die braunen Ratten aus ihren Schlupflöchern jagen und wenn da etwas zu Bruch geht, dann verweise ich Leute wie Boche an Erich Mühsam, der sich im Lampenputzerlied mit einer Form der kleinbürgerlichen Moral, wie sie wohl von Boche und Co. vertreten wird, auseinandersetzte.

Ich halte Neonazis im Zweifel für gefährlicher als Antifaschisten (wobei ich sehr vermute, dass es sich bei vielen Anhängern beider Seiten um Jugendliche mit Testesteron-Überschuss handelt, die schlicht und einfach Action erleben wollen und sich dafür – wohl mehr zufällig – einen politischen Grund suchen).

Man merkt es sofort: hier schreibt ein Kapazität für Antifaschismus. Hier wendet Boche einmal mehr jene Methode an, die Politiker stets benutzen, um die Untaten von Neo-Nazis herunterzuspielen, so wie es damals auch bei Silvio Meier geschah: kein politischer Hintergrund, sondern eine „normale“ Auseinandersetzung zwischen unpolitischen Jugendlichen. Boche gibt es ja selber zu: er verfügt nicht über genug Hintergrundwissen und das wäre ein weiterer Grund gewesen einfach die Klappe zu halten. Silvio Meier war schon zu DDR-Zeiten politisch engagiert und durfte 1987 schon einmal erfahren, wie es ist, wenn die staatliche Macht tatenlos bleibt, wenn Menschen von Neonazis angegriffen werden. Damals organisierte Silvio ein Konzert von Element of Crime. Dabei kam es zu einem Überfall durch Skinheads. Auch beteiligte sich Silvio an der Umweltbibo und aus diesen Zusammenhängen war Silvio mir flüchtig bekannt und auch deshalb bin ich so bestürzt und fassungslos, daß einer wie Boche so das Andenken an einen sympathischen jungen Mann, der von Faschisten ermordet wurde, besudelt und in den Dreck zieht und den Opfern auch noch die Schuld daran gibt, daß sie niedergestochen wurden. Wenn es um die doitschen „Opfer“ des 2. Weltkriegs geht, dann ist Boche da viel einfühlsamer und voller Mitleid. Was für ein heuchelndes Arschloch Boche doch ist und sollte ich ihm einmal über den Weg laufen, dann sollte der Filbingerfreund schnelle Schuhe tragen. Ich komme gerade von der Mahnwache für Silvio Meier und bin so was von wütend auf so einen klugscheissenden Antifa-Experten wie Boche. Du kotzt mich an, Boche!

53 thoughts on “Liberale Anti-Antifa

  1. gibt es so wat wie boche wirklich? voll ätzend die doitsche kanaille und vollkommen egal ob der nun aus unwissenheit so krass krank drauf ist oder weil er wirklich ein kleiner fascho sit.

    der antideutsche= rassisten/nationalisten vergleich war ja starker tobak. aber das hier: nee, braino. das geht nicht. really dangerous. boche sollte man in einer national befreiten zone aussetzen, aber halt. da würde der sich vielleicht nioch richtig knorke fühlen und mit den volksgenossen wegen dresden rumheulen.

    das mit den schnellen schuhen hättest mal lieber nicht erwähnt. der fühlt siuch dann eventuell noch bedroht und kann sich als opfer darstellen. obwohl: ein doitsches opfer ist er ja.

    zu silvio: kein vergeben, kein vergessen!

    ach ja. der jugendklub hat damals echt geil gebrannt und die faschos sind wie aufgescheuchte ratten gerannt. wenigstens ein paar tage. ist doch auch was. von anständigen deutschen deppen wie boche kommt ja nix. nur feigheit und am compi rumheulen. abartig und irgendwie deutsch.

  2. Kein Mensch braucht so etwas wie eine „Antifa“, kein Staat wird von steineschmeißenden „Jugendlichen“ verteidigt, die glauben für das Gute zu stehen, also „gegen den Faschismus“ zu kämpfen.

    Justus Wertmüller hat zum Thema „Antifa“ und radikale Linke eigentlich alles gesagt:

    Immer noch ist man auf dem Kreativtrip, obwohl man zu Nichts in der Lage ist, weder in der Kunst, noch im Schreiben, noch im Reden, noch in der Beziehung; immer noch hält man sich für etwas besseres, obwohl einem das psychische und physische Elend schier aus dem Knopfloch heraus angrinst!

    Dieser ganze Antifatrip hindert heutzutage viele junge Leute daran, aufrichtige und charakterfeste Menschen zu werden und einen Platz in der Gesellschaft zu finden, der ihren Fähigkeiten und Begabungen gerecht wird.
    Wirklich kein Mensch braucht so etwas wie eine „Antifa“.

  3. und Telegehirn, dieser Satz – “Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!” – entspringt, nicht nur wegen der Unbestimmtheit des Begriffs „Faschist“, einer totalitären Logik. Besonders unmenschlich ist dabei übrigens der Auschwitz-Bezug. Man erklärt sich in demokratischen Rechtsstaaten zu „Widerstandskämpfern“, was bei den Aktivitäten der Antifa nur eine Herabwürdigung von echten Widerstandskämpfern, die zudem häufig mit einer Kugel im Kopf verscharrt wurden, sein kann. Ich finde diesen Anspruch zutiefst unmoralisch – man erhebt sich selbst, indem man sich als imaginärer Kämpfer gegen das seit 1945 nicht mehr existierende Nazideutschland (oder ähnlichen Ideen, die man mit einem Bannfluch behaftet) zelebriert.
    Ich bin der festen Überzeugung, daß viele der sogenannten „Antifaschisten“ unter totalitärer Herrschaft in gleichem Maße „Widerstandskämpfer“ wie beispielsweise Filbinger wären.

  4. übrigens: der ständige Auschwitzbezug resultiert nicht aus individueller Demut, sondern aus dem Willen heraus, diesen Genozid im Herzen Europas für politischen Einfluß zu instrumentalisieren.

    Ich finde das zutiefst abstoßend.

  5. Pingback: Professional Slacker

  6. Feuervogel: Gähn.

    Justus Jonas Wertmüller zu zitieren, sagt eigentlich schon alles. Aber der Rest Deiner Auslassungen ist auch gar nicht mal so gut.

  7. @ pantoffelpunk

    die obigen Kommentare waren schnell zusammengeschrieben und sind stilistisch nicht das, was ich als eigenen Blogeintrag publizieren würde, inhaltlich mache ich hier aber keine Abstriche.

  8. Justus Wertmüller ist total durchgekanallt und demzufolge durchaus zitierbar. Sein Gelalle über Euro-Zentrismus und seine Verachtung für die Linken („Ich empfinde mehr als Hass, ich empfinde Verachtung.“ oder so ähnlich) weist ihn als talentierten Menschen aus. Wäre vermutlich ein guter Drehbuchschreiber.

  9. Boche IST aber blöd. Ein im Grunde Halbnazi, mit deren typischen Äußerungen; ein Dörfler, dessen „Liberale“ mehr unter der Rubrik „gewollt und nicht gekonnt“ einzuordnen wäre; der ein falsch verstandenes Individualismus bis and die Spitze der Bigotterie treibt, was wohl aus dem Realitätsverlust und dem fehlenden sozialen Verständnis resultiert. Ich höre ihn bildlich, wenn ich
    http://www.shepherd-neame.co.uk/humour/wallpaper2000/VOTZ_ZO.bmp
    sehe.

    Und dann noch dieser elende Ostdoitscher snolix mit seinem eingebrannten Kollektiv-Zombie-Verhalten. Wenigstens der müsste es ja wissen, wie die Lage in den 90er war; er müsste ja das fehlende Gewaltmonopol des Staates und das totale Versagen der Polizei im Ossiland kennen und die Omnipräsenz der Nazis im Alltag.

    Diese Idioten bestätigen nur meine Vermutung, dass wenn jemand „Scheißnazis“ ruft (also das mindeste, was man in Gegenwart von Nazis tun kann) und infolge dessen verprügelt wird, die Mehrheit der (Ost-)Doitschen dies mit „selber Schuld“ kommentieren würde.

    Telegirn hat vollkommen Recht, man braucht die Antifa nicht mal mögen, aber bei der Nazi-Pest ist ihr Dasein vollkommen legitim.

  10. Ich kann Feuervogel nur zustimmen. Die Antifa gebärdet sich nicht anders als die SA in den 20er oder 30er Jahren und nicht anders als die Faschos heute. Auch die SA sprach dem Staat (Weimarer Republik) die Legitimation ab und war zutiefst antiliberal. Auch sie glaubte, die Gerechtigkeit gepachtet zu haben. Auserwähltheitsdünkel pur, wie bei der Antifa. Der Antifa ihr großer und scheissgefährlicher Irrtum ist, Einzelfälle (Polizei schaut tatenlos zu, was jeder behaupten kann – man könnte es ja auch gnadenloser Überforderung der Beamten zuschreiben, anstatt sie als Nazi-Unterstützer zu sehen) – solche Einzelfälle als symptomatisch für den demokratischen Rechtsstaat zu sehen. Sowas nennt man GLEICHSCHALTUNGSMENTALITÄT!!!

    Ich habs an anderer Stelle schon gesagt: Es muss einen Wahnsinnsspaß machen, sich in einem freien Land wie diesem als „Widerstandskämpfer“ aufzuspielen und sich dann eins zu fühlen mit Leuten, die IM DRITTEN REICH verfolgt und massakiert wurden!Die wären froh gewesen, wenn sie heute in der BRD gelebt hätten, mit ALLEN Möglichkeiten, AKTIV diesen Staat mitzugestalten und das Gewaltmonopol der (reformierbaren) Polizei zu überlassen, die an Gesetze gebunden ist wie jeder Bürger!

    Und noch was: Woher weiß Telegehirn eigentlich, dass damals bei der Beschützeraktion kein Liberaler anwesend war? Steht einem die Einstellung im Gesicht oder gabs damals keinen, der aus den strengen Uniformierungs-Vorschriften der Antifa rausstach, dass du dir so sicher bist?

  11. Klar: alles unpolitische Einzeltäter. den gleichen Schmuh will die Politik den Leuten auch heute noch eintrichtern. Dabei geht es ja vor allem um das Ausland. Dem will man nämlich glaubhaft machen: es gibt bei uns keine Neonazis. Was Schwachsinn ist. Der Antifa=SA Vergleich ist dümmlich und verharmlosend gegenüber dem Naziterror.

    btw: es gibt auch nicht „die Antifa“. Es gibt viele bunte Gruppen mit oft unterschiedlichen Zielen die sich zusammengeschlossen haben, um der braunen Pest etwas entgegenzusetzen. Eine kollektivistisches Sicht hat zu unterbleiben.

    Die sog. Liberalen bei dem BLOG-Kollektiv geben es ja zu: „Wir haben keine Ahnung“ Dann solltenb sich wirklich die Schnauze halten.

  12. „Steht einem die Einstellung im Gesicht oder gabs damals keinen, der aus den strengen Uniformierungs-Vorschriften der Antifa rausstach, dass du dir so sicher bist?“

    Muahahaha!!! Du hast wohl auch viel Ahnung von Antifa undso? Welche Antifa meinst du denn? Wieviele Antifas gibt es denn in D? Die Antifa ist heute genauso wichtig wie in den 90er. Damals ging es richtig blutig zur Sache und der braune Mob wütete fast überall. Die Bonzen lügen heute genauso wie damals. es würde keine Nazis geben und so.

    Kein Vergeben! Kein Vergessen!

  13. Pingback: Philologisches Klo

  14. Es ist einfach unfassbar wie viel Unwissenheit, oder vielleicht ist es auch Boshaftigkeit bei diesen „liberalen“ Vertretern vorherrscht. Da wird verharmlost bis sich die Balken biegen.

    Der Vergleich zwischen der SA und der Antifa passt einfach nicht. Und ja: mit solch dümmlichen Vergleichen verharmlost man einerseits die SA und auch die heutige Gefahr, die von Neonazis ausgeht.

    Natürlich bin ich mir sicher: es waren keiner anwesend, der liberal war. Möglicherweise ist der eine oder der andere heute liberal. Kann schon sein, aber damals waren wir eine recht homogene Gruppe von Anarchos, die natürlich auch persönlich bedroht waren und so war das auch purer Selbstschutz.

    Man konnte am Wochenende kaum noch mit der S-Bahn fahren, weil die Faschos diese nutzten, um zu ihren Treffs in Mahlow und Blankenfelde zu fahren. Da kam es zu einigen Übergriffen von Nazis auf Leute, die nicht in deren Weltbild passten und so musste man die S-Bahn wieder frei kämpfen und dann fuhren die Nazis eben aussen rum und nahmen den langen Weg.

    Auf den Staat zu vertrauen, ist einfach utopisch.

  15. @ Feuervogel:

    Was Justus sagt oder nicht, hat mich ehrlich gesagt noch nie interessiert. Ich mag ihn einfach nicht und gut ist.

    Solange es eine faschistische Bedrohung gibt, auf die weder Staat, Gesellschaft und Medien angemessen reagieren, werden Antifas notwendig sein.

    Ach ja: es gibt auch nicht „die Antifa“. Das ist ein bunter und heterogener Haufen und oft gibt es auch zwischen diversen Gruppen Probleme. Keine Frage, aber das geht keinen Aussenstehenden etwas an.

  16. @Tele
    Gibts denn die gute und die böse Antifa?

  17. „Solange es eine faschistische Bedrohung gibt, auf die weder Staat, Gesellschaft und Medien angemessen reagieren, werden Antifas notwendig sein.“

    Meiner Meinung nach grundfalsch.
    Es braucht einfach nur Menschen, denen es ein inneres Bedürfnis ist, moralisch aufrichtig zu handeln. Das Antifa-Spektrum ist, wie Alex es angedeutet hat, zwar sehr verschwommen (aber doch mit zahlreichen Schnittmengen), in weiten Teilen aber genau das Gegenteil davon, was Menschen zu aufrichtigem Handeln bewegen würde.

    Insbesondere ist es mir, was den Eigenanspruchs der sogenannten „Antifaschisten“ angeht, völlig unverständlich, warum in unserem demokratischen Rechtsstaat eine „antifaschistische“ Gegenkultur zur Bewahrung desselben notwendig sei. Das heißt nicht, daß ich derlei verbieten wollte, ich bin einfach der Ansicht, daß so etwas wie eine Antifa für die Aufrechterhaltung von Freiheit in der Zivilgesellschaft schon aufgrund ihres Selbstverständnisses nicht in der Lage ist, einen (zivil-)gesellschaftlich wertvollen Beitrag zu leisten.

  18. Ich bin nicht immer einer Meinung mit Dir, aber in dieser Sache kann ich Dir – leider – nur zustimmen.

    Und das mit dem „BLOG-Kollektiv“ nimmst Du bitte zurück, jaj?😉

  19. @ Feuervogel: ich weiß – aus eigener Erfahrung – dass es in der „Antifa“ auch äußerst unangenehme Zeitgenossen gibt. Aber: die „Antifa“ – wenn man darunter die Gesamtheit all jener versteht, die sich aktiv und mit direkten Aktionen gegen Neonazis und andere Rechtextremisten wenden. Damit es nicht gleich zu Missverständnissen kommt „Direkte Aktion“ heisst für mich nicht etwa „Glatzen klopppen“ gehen – es heißt nur, dass man selbst etwas unternimmt, was bei der Teilahme an einer Gegendemo anfängt.
    Es ist ein zivilgesellschaftlicher Erfolg, wenn auf jeden Teilnehmer einer Nazi-Veranstaltung heute mindestens drei Gegendemonstranten kommen.

  20. Es scheinen da ja einige pos. Emotionen und Erinnerungen im Spiel zu sein wenn es um die AntiFa geht.

    Allerdings kann aus dem Widerstand gegen etwas Schlechtes alleine nie etwas Gutes erwachsen.
    („Es gibt Sachen, die sind so falsch, dass auch das Gegenteil nicht richtig ist.“)

  21. @ Hamster:

    Ja, klar. Da es ja nicht „die Antifa“ gibt.

    @ Feuervogel:

    „Insbesondere ist es mir, was den Eigenanspruchs der sogenannten “Antifaschisten” angeht, völlig unverständlich, warum in unserem demokratischen Rechtsstaat eine “antifaschistische” Gegenkultur zur Bewahrung desselben notwendig sei.“

    Weil sich die weder die Politik, noch die Polizei besonders engagieren. Natürlich gibt es wohl einen Unterschied zwischen der Lage Anfang der 90er Jahre und heute. Vielleicht werden nicht mehr so viele Morde begangen, da habe ich die aktuellen Zahlen nicht zur Hand und es kann natürlich auch sein, daß die gefühlte Anzahl zurückgegangen ist, aber die Faschisten haben sich in weiten Teilen Deutschlands, besonders natürlich im Osten, regelrecht festgesetzt und bilden dort mittlerweile den Mainstream. Ich möchte nicht in einer ostdeutschen Klein- oder Mittelstadt wohnen und mich tagtäglich bedroht fühlen und auch aktiv bedroht werden. Hier haben wir mal wieder ein Beispiel für den alltäglichen Terror. Welche Wahl hat man dann noch? Entweder kapitulieren und wegziehen oder den Kampf aufnehmen und leider versagen die zuständigen Stellen eben sehr häufig und so macht der antifaschistische Selbstschutz auch heute noch durchaus Sinn und Antifa kann eben auch bedeuten, daß man mal als Erster angreift und nicht erst wartet, bis man attackiert wird.

    (Militante) Antifaarbeit bedeutet eben auch weit mehr, als nur dicke Arme.

  22. @ MartinM:

    Das mit dem BLOG-Kollektiv war natürlich eine gezielte Provokation.😉 Mit sind die Sollbruchstellen bei „Euch“ natürlich wohl bekannt. Mich regt halt auf, daß da einer seinen Senf absondert, der ja keine Ahnung hat und nun auf dem hohen Roß der Moralität sitzt und Lektionen erteilen will. Wer das damals in den 90er, und jetzt klinge ich wie ein alter Mann der von früher erzählt, nicht mitgemacht hat, dieses Anschwellen des faschistischen Mobbs, während das Land in einem nationalistischen Taumel war, der sollte lieber schweigen.

    Welche Mittel man für die Antifaarbeit wählt, bleibt jedem selbst überlassen und natürlich sind manche Sachen nicht nur Scheiße gelaufen, sondern waren von Anfang an unsinnig, aber das ändert ja nichts an der Notwendigkeit einer antifaschistischen Betätigung. Keine Frage: es gibt auch aktive Antifaschisten, die nicht gerade als Vorbild taugen und auch zu totalitären Strukturen streben. Aber deswegen die ganze Antifaarbeit pauschal moralisch zu verdammen, sie zu kriminalisieren und dann den Opfern auch noch die Schuld dafür zu geben, daß sie niedergestochen wurden….Man, man, man.

  23. „Ich möchte nicht in einer ostdeutschen Klein- oder Mittelstadt wohnen und mich tagtäglich bedroht fühlen und auch aktiv bedroht werden.“

    Na schön, daß du es selbst sagst.
    Du willst da nicht leben.
    Ich will da auch nicht leben.
    Und die allermeisten „Antifaschisten“ aka „Widerstandskämpfer gegen den Faschismus“ möchten da ebensowenig leben.

    Wer das Denken von anderen Leuten verändern möchte, muß mit ihnen aber interagieren (im Fall von Neonazis sollte da weit mehr „Peitsche“ als „Zuckerbrot“ gelten). Jetzt darf ich mal fragen, was die „Antifa“ im Fall Mügeln gemacht hat. Richtig, sie hat „Gesicht gezeigt“, d.h. sie ist durch den Ort als „bunter“ Haufen gezogen und hat die dort lebenden Leute als Faschisten und Rassisten beschimpft, die heißgeliebte „Jungle World“ (links und trotzdem „gut“) schrieb derweil über die „fanatisierten Kleinbürger, dessen Nachwuchs …“ (in etwas vulgärerem „antifadeutsch“ heißt das wahrscheinlich „die deutsche Kleinbürgerbrut“).

    Kurz und knapp, viel Betroffenheit, viele Zeilen, null Handlung (das Wort „Aktion(ismus)“ vermeide ich hier mal). Meiner Meinung nach sollte man die finanziellen Mittel für all die großmedialen Projekte „gegen rechts“ zusammenstreichen und sich überlegen, wie man die soziale Arbeit, die den Zweck haben sollte, widerwärtige Ressentiments aus den Köpfen zu kriegen, radikal umgestalten könnte. Sie müßte wahrscheinlich weit unspektakulärer und viel kommunaler, dafür aber mit weitreichenderen Befugnissen ausgestattet, sein.

    Demokratie- und zivilgesellschaftsfeindliche Ressentiments (derartige Ideologien auch, aber das ist weit komplexer …) gedeihen immer da besonders gut, wo aus irgendeinem Grund gesellschaftliche Spielregeln ausgehebelt worden sind (na gut, der Osten als Ex-DDR ist natürlich ein Spezialfall – und die Tatsache, daß es 2 1/2 Jahre nach dem Ende der DDR so richtig mit Asylbewerberheimen krachte, erstaunt mich überhaupt nicht – da war ein moralisches Vakuum, was auch rechtsextreme Kräfte aus dem Westen weidlich ausnutzten). Um diese in einem zu großem Maß vorhandene Regellosigkeit zu beschränken, müßte man Leuten, die in einem solchen Umfeld leben, einen geregelten Alltag geben. Für solche Maßnahmen müßte man aber erst eine gesellschaftliche Diskussion in den Gang bringen, die sehr mühsam sein wird.

    Durch das hysterische „Nazi“-Gekeife von „Widerstandskämpfern gegen den Faschismus“ (natürlich in der Bundesrepublik Deutschland) wird hingegen gar nichts erreicht. Das erinnert mich etwas an meine Kindergartenzeit, wo immer „verfeindete Banden“ um die Vorherrschaft am Spielplatz gekämpft haben😉

    PS: Ein geregelter Alltag wäre auch für die meisten der sogenannten „Antifaschisten“ alles andere als abkömmlich. Dann würden sie nämlich nicht auf die Idee kommen, auf Polizisten, die als Menschen selbstverständlich auch Fehler machen und das ihnen anvertraute Gewaltmonopol in manchen Situationen auch mißbrauchen, Steine zu schmeißen oder mit gefährlicher Säure zu bespritzen.

  24. Pingback: Antifa heisst B.L.O.G.-Lesen « Freunde der offenen Gesellschaft

  25. Da hält jemand den Glauben, daß man das im Osten in vielen Köpfen existierende widerwärtige Ressentiment mit „Gegendemos“ aus den Köpfen kriegen könnte für „lichtvoll“.

    Ich muß ein anderes Menschenbild haben😉

  26. Hast Du auch. Und so naiv, anzunehmen, mit Gegendemos würde man Xenophobie, Obrigkeits-Kuschen und andere, wie Du richtig schreibst, widerwärtige Ressentiments aus den Köpfen kriegen, bin ich nicht – und ich nehme auch nicht an, dass in der „Antifa“ viele Menschen so naiv sind.
    Es geht darum zu zeigen, dass die „Nasen“ lügen, wenn sie behaupten, die Straße würden „ihnen“ gehören und sie könnten jederzeit zig-tausende Unterstützer mobilisieren. Es geht außerdem darum, den dauerwahlkämpfenden Politikern deutscher Bauart vorzuführen, dass es sich nicht lohnt, ausgerechnet am rechten Rand nach Wählerstimmen zu fischen.
    Es geht auch darum, zu signalisieren, dass es auch „andere Deutsche“ als den „ewigen Deutschen“, den ressentimentgeladenen Untertan, gibt – und zwar nicht nur als vereinzelte Exemplare.

  27. „Es geht auch darum, zu signalisieren, dass es auch “andere Deutsche” als den “ewigen Deutschen”, den ressentimentgeladenen Untertan, gibt – und zwar nicht nur als vereinzelte Exemplare.“

    Wobei sich die Antifa-Kollegen dem Verdacht aussetzen „typisch deutsch“ zu sein. Dieser Tunnelblick auf pol. Fragestellungen und Herausforderungen, die einfache Positionierung (Stichworte: Monothematik und geistige Schlichtheit) und natürlich der Anspruch auf ethische Überlegenheit belegen das.

  28. Ach so, ich vergass, „die Antifa“ gibt es so nicht. Auch wieder typisch deutsch diese Relativierung, LOL.

  29. Zu Alex:
    Ich habe nicht gesagt, dass Vorkommnisse wie in Rostock, Mölln usw. unpolitisch waren. Auf keinen Fall.
    Genauso wenig sind die Aktionen der Antifa unpolitisch.
    Sie zielen ab, auf eine selbst aufgesetzte Märtyrerrolle, die deswegen so albern ist, weil sie retroaktiver Natur ist (nachzulesen u.a. bei Broder). Wie edel müssen diese Jungs sein, die die Bestie des Faschismus (in einem Rechtsstaat!!!) „in Schach halten“ und noch nicht mal die Frau annehmen, die ihnen von einer noch viiiiieeel edleren Zuhälterseele (edel weil Ausländer) angeboten wurde!!!

    Um nicht vollends ins Lächerliche abzugleiten MÜSST ihr den Staat als unfähig und unwillig darstellen, und die (liberalen) Menschen (die Deutschen natürlich, nicht ANDERE Ausländer, wie z.B. die Türken, die sich meistens ebenfalls einen Scheiss um rechte Attacken auf Asylanten scheren!!!) als feige Opportunisten darstellen. Das Inszenieren der „Bestie“ dient eurer Existenzberechtigung als einsame Heroen.

    Eine Form der modernen Inquisition. Hat früher das Schlagwort „Hexe“ gezogen, so zieht heute „Nazi“ oder „Fascho“ und die Riege der selbsternannten Robin Hoods springt im Quadrat. Und das auch bei Vorkommnissen, die sich im Nachhinein als lächerlich erwiesen.

    Und wer will dem Ausland vormachen, hier gäbe es keine Nazis? Was für ein dämliches Pipifax-Denken!!! Natürlich gibts hier Nazis – genauso wie in England, Frankreich, Polen und auch in Israel!!!

    Und was nochmal die ach so edlen Aktionen der Antifa angeht:
    Ihr verwechselt da eindeutig erstrebenswerte ZIVILCOURAGE mit politisch motivierter antiliberaler Agitation und Aggression.
    Und im Gegensatz zu dem was hier behauptet wird, gibt es dutzende Beispiele von Zivilcourage: Von stinknormalen Leuten, die einschritten, wenn z.B. ein Farbiger grundlos und offensichtlich nur wegen seiner Hautfarbe attackiert wurde, oder von Passanten, die zumindest die Polizei riefen ODER auch von Leuten, die mutig einschritten, wenn irgendwelche Antifa-Arschlöcher das Regal eines Kiosks zerdepperten und den Besitzer bedrohten, nur weil der in seinem Sortiment die „Junge Freiheit“ führte.

    Kapiert ihr: Das eine – ist ZIVILCOURAGE!!!
    Das andere – ist anmaßende POLITISCHE AGGRESSION nach Marke SA.

    ICH hab nicht gesagt, dass ich keine Ahnung hab. Ich weiß genau wovon ich rede (aus eigener jahrelanger Erfahrung).

    Und zu Antifa forever: Das mit den Uniformierungsvorschriften war sarkastisch gemeint. Aber in der Tat meint man oft, dass die Jungs und Mädels alle aus dem selben Reagenzglas kommen (direkt nach dem Schlüpfen Pali-Tuch um en Hals, Springerstiefl mit roten Schnürsenkeln an die Füße, ein Nazis-Raus-Sticker auf die Lederjacke und fertig ist der Rächer der Entnervten!)

    Und was die hier so oft propagierte Zerrissenheit zwischen der Antifa, die Aufsplitterung und die angebliche Uneinheitlichkeit angeht: Macht euch doch nix vor! In den wesentlichen Punkten seid ihr euch doch ALLE einig: Die Deutschen sind krank, weil latent rassistisch (ohne zu merken, dass dieser Vorwurf offen rassistisch ist!), der Staat wird nicht anerkannt (ein Staat, der die Freiheit und persönliche Entfaltung so sehr schätzt und schützt wie kein anderer!) und die Bullen sind Schweine (die tagtäglich den Kopf hinhalten – sowohl bei gewalttätigen Mullahs, als auch bei hirnlosen Skins und beschränkten Autonomen… sorry Globalisierungsgegnern)!

    Die Neonazi-Szene ist auch zerrissen und zersplittert! Und? Was soll das beweisen? Das ihr eigenständig denkt, oder was?
    Wenn das der Fall wäre, dann würdet ihr begreifen, dass die Nazis und die Antifa, die Roten Zellen oder wer auch immer ihren selbstgerechten geistigen Müll aus dem selben Pool schöpfen. Dass sie die Kehrseite derselben Medaille sind!

    Oder wie Horst Mahler sagt: Die Extreme berühren sich!

    Und das Arschloch muss es schließlich wissen!!!

  30. Es geht der Antifa nicht um DIE Freiheit, die sie verteidigen will! Nein, es geht ihr um die Freiheit von Leuten, die SIE AUSGEWÄHLT hat!!! Schwarz und Weiß, Böse und Gut.

    Es geht der Antifa auch nicht darum DEN Faschismus oder DAS faschistoide Gedankengut zu bekämpfen, sondern um den deutschen Faschismus (inklusive des schon fast mysthisch-latenten)! Also bei ner Glatzendemo aufmarschieren (sehr wohl meistens im ach so heroischen Verhältnis von 10:1, wie telegehirn in einem vorübergehenden Anfall von Ehrlichkeit anmerkte)!

    ABER NICHT auftauchen, wenn die Boskurts irgendwo den Hafen aufreissen, oder die Mullahs den Mogo machen, oder islamische Sudanesen ihre Töchter bei einem ägyptischen Arzt beschneiden lassen (könnt euch die Adresse von der Praxis geben)!!!

    Psst, ganz unter uns, liebe Antifa: Könnte es sein, dass eure Wahrnehmung ideologisch ist? Dass eure Wahrnehmung in hohem Maße SELEKTIV ist? Oder seid ihr in Wahrheit einfach nur Feiglinge, die sich als Helden mokieren (ich sag nur 10:1, während die Mullahs oder Grauen Wölfe euch wahrscheinlich die Eier abschneiden würden!!!)

  31. Hahaha… Der geilste Spruch oben kommt auch wirklich von Alex: „Eine kollektivistische Sicht hat zu unterbleiben!“
    Ich brech gleich ab! Welche kollektivistische Sicht meinst du, Alex? Hahaha!!!

    Was auch wirklich sehr vielsagend ist:
    Auf die entscheidenden Punkte geht ihr niemals ein, weder telegehirn, noch alex, noch antifa forever, von dem reaktionär-rassistischen antideutschen Nachplapperer sergeant kinchloe mal ganz zu schweigen.

    Z.B. Alex:“Der Antifa=SA Vergleich ist dümmlich und verharmlosend gegenüber dem Naziterror.“
    Warum? Geh doch mal darauf näher ein. Was sind denn die Merkmale des einen und was die Merkmale des anderen? Vielleicht siehst du dann, dass der Vergleich alles andere als dümmlich ist.

    oder: Telegehirn: „Was Justus sagt oder nicht, hat mich ehrlich gesagt noch nie interessiert, ich mag ihn einfach nicht.“
    Klar, dass ist einfacher als auf dessen Argument einzugehen.

    oder: Sergeant Kinchloe: „Der Antideutschen=Rassisten/Nationalisten Vergleich war ja starker Tobak.“
    Warum denn, Sergeant? Geh, doch mal darauf ein, warum dieser Vergleich starker Tobak ist. Dann merkst du vielleicht auch, dass du mit deinen Äußerungen der beste Beweis für die Richtigkeit dieses Vergleichs bist!!!

    Wenn ihr auf der Sachebene nichts entgegenzusetzen habt, spielt ihr die Empörten, die moralisch Entrüsteten!
    Erinnert mich an die katholische Kirche. Und an wen sonst noch, das hab ich oben ausgeführt!

  32. Ich habe das schon einige Male ausgeführt, aber nicht jeder scheint das verstanden zu haben: es gibt nicht „DIE ANTIFA“, verdammt noch mal.

  33. Es gibt die Antifa zwar nicht, aber alle möchten ein wenig antifa sein (sogar El Hamster nicht, aber bitte nicht zusammen mit anderen Extremisten), vgl. auch:
    Antifa ist für alle da.

  34. Aber es gibt DIE Deutschen, sorry, DIE Doitschen! DIE Liberalen, stimmts Telegehirn!?

  35. Das mit den Doitschen ist nur eine Metapher, überhaupt leidet die antideutsche Bewegung ein wenig darunter, dass nichts wirklich ernst gemeint ist.
    Aber so ist das nun mal heute in dieser Zeit der Beliebigkeit.

  36. Ich geb dir Recht. Ideologie ist in der Tat Beliebigkeit, die sich als kritisches Weltverständnis tarnt!

  37. ich denke antifa wird nicht nur gebraucht um nazis zu bekämpfen sondern auch um deutschland zu verändern….

    in berlin leben 30% der kinder unter der armutsgrenze und
    keine regierung schert sich darum….die gelder fließen in die ehemaliege DDR um unsere lieben freunde die nazis dort zu unterstützen weil sies allein nicht schaffen ihren fetten arsch zu bewegen…und zu arbeiten….
    ich scheiß darauf deutsch zu sein…

  38. scheiß nazisschweine die polizei macht auch nichts dagegen….

  39. und warum sind hier so viele FASCHISTEN????
    ihr müsstet euh mal hören…aber denkt immer daran..schäuble liest mit!!

  40. Pingback: Bad Blog » Holmes vs. Realität

  41. Wie nochmal bitte! Durch die Aktionen der Antifa wird etwas gegen die Armut der Kinder in Berlin getan und verhindert, dass das Geld, das eigentlich den Kindern in Berlin zusteht, an die Nazis in der ehemaligen DDR geht!!!!???????????????????

    Das ist jetzt der Zeitpunkt, um die „Diskussion“ zu beenden, bevor sie endgültig ins psychotische abgleitet!

    Uuuund tschüss

  42. Um Silvio Meier tuts mir wirklich leid. Es ist schlimm, wenn ein junger Mensch so sterben muss.

  43. Jeder Mensch!

  44. die antifa ist totalitär. ständig werden menschen als nazis diffamiert, weil sie nicht in das weltbild der selbsternannten antifaschisten passen. dabei müsste die antifa oft gegen die eigenen leute vorgehen, denn die sind meist nicht besser.

  45. Ok, zum letzten Mal, damit es auch der letzte Dimpel versteht: es gibt nicht DIE ANTIFA. Ist das soooo schwer zu verstehen? Anscheinend ja.

  46. Pingback: Die Antifalobby « Telegehirn

  47. Ok, zum letzten Mal. Es gibt auch nicht DIE FASCHOS – die rechte Szene is auch gespalten und zersplittert. Und? Was beweist das schon? Und zum letzten Mal, es gibt auch nicht DIE LIBERALEN oder DIE DEUTSCHEN! Ist das sooooo schwer zu verstehen? Anscheinend ja. Stimmts Telegehirn!?

    Ohhh Mann

  48. Eben, sage ich doch: es gibt nicht die Antifa. Was anderes habe ich auch nie behauptet. Was ist jetzt eigentlich die Frage- und Problemstellung? Wobei: DIE DEUTSCHEN gibt es eben dann doch. Jedenfalls verhält sich eine sehr großer Teil der Volxgemeinschaft nach bestimmten Verhältnismäßigkeiten (Rudelverhalten etc.).

  49. Lest doch mal Wilhelm Röpke zum Thema kommunistischer Antifaschismus…

  50. telegehirn schreibt:“DIE DEUTSCHEN gibt es dann eben doch. Jedenfalls verhält sich ein sehr großer Teil der Volxgemeinschaft nach bestimmten Verhältnismäßigkeiten (Rudelverhalten etc.)“

    Zu dem Rudelverhalten und bestimmten Verhältnismäßigkeiten (er meinte wohl Gesetzmäßigkeiten) im Verhalten der antideutschen oder linksextremen oder sich schlicht als „links“ (links, weil „GUT“) bezeichnenden Stimmungsmacher wie Telegehirn sag ich jetzt lieber nix mehr.

  51. Ich hab das jetzt erst alles nachvollzogen, zwischenzeitlich muss man sich ja auch mal um was anderes kümmern.

    Da müsste man BLOG ja eigentlich noch rückwirkend von der Blogroll werfen, wenn das ginge… Schon diese Formulierung „kommt es zu einer Messerstecherei“, so wie ein Blitz vom Himmel oder schlechtes Wetter, es gibt ja keinen, der zusticht, das Messer hat sich irgendwie selbständig gemacht; jemanden zu erstechen, weil er einen Aufnäher(!) abreißt, sowas ist ja allenfalls Anlass, die Beschädigung fremden Eigentums in Form des kostbaren Aufnähers zu beweinen, nicht aber den erstochenen! Unglaublich! Dann auch die Formulierung „Ein junger Mann muss sinnlos sterben.“ — Die Betonung liegt da auf Muss, Naturkatastrophe!

  52. Zu deiner Auseinandersetzung mit rayson und Co. werde ich auch noch das Wort ergreifen und auch meine Freunde MR und Che2001 werden sich leider das eine oder andere Wort der Kritik gefallen lassen müssen, aber irgendwie bin ich froh, daß ich dieses Mal nicht den ersten Stein geworfen habe.🙂

  53. Pingback: Alle gegen alle « Telegehirn War Blog

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