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Flughafen Tempelhof: Volksverwirrung, Volksverdummung, Volksabstimmung

30 Kommentare

Am Sonntag findet in Berlin ein Volksentscheid statt. Die Springerpresse und die Westberliner Kleinbürger haben Hand in Hand mit der mittlerweile marginalisierten (West) Berliner CDU, samt dem liberalen Anhang in Form der FDP, diesen Volksentscheid herbeigeführt. Diese schale Melange des alten Westberlins will unbedingt die „Mutter aller Flughäfen“ offenhalten. Wie nicht anders zu erwarten, führt auch diese Befragung des „Volkswillens“ zwangsläufig zu einer gnadenlosen Form des Populismus. Da nehmen sich Befürworter, wie Gegner nichts. Deshalb will ich mich auch nicht allzu lang mit Sachargumenten aufhalten und gleich in Richtung Polemik einschwenken. Zur Erkärung: Am Sonntag soll über folgende Frage abgestimmt werden:

„Der Stadtflughafen Tempelhof ergänzt
und entlastet den Verkehrsflughafen
Berlin-Brandenburg International (BBI).
Der Berliner Senat wird aufgefordert,
sofort die Schließungsabsichten
aufzugeben und den Widerruf der
Betriebsgenehmigung aufzuheben.
Tempelhof muss Verkehrsflughafen bleiben!“

In Berlin ist ein Volksentscheid nicht bindend. Wie auch in Hamburg, wo die CDU-Regierung zwei erfolgreiche Volksentscheide ignorierte.

Eigentlich geht es den meisten Befürworten einer Offenhaltung ja gar nicht um den Flughafen Tempelhof. Hier wird ganz billige Parteipolitik auf dem Rücken der Wilmersdorfer Witwen betrieben, die von der Furcht getrieben werden, daß die 7. Etage des KaDeWe, nach einer Stillegung von Tempelhof, bei einer erneuten Blockade, leer bleiben würde. Der CDU und ihrem zugewanderten Chefkomiker Friedbert Pflüger geht es um hemmunglose Profilierung und da bisher alle Maßnahmen zur Steigerung der Popularität fehlschlugen, hat man sich nun entschlossen, alle Hemmungen fallenzulassen.

In der RBB-Sendung Klipp und Klar am Dienstag sagte Pflüger, der bisher dem Senat mit Tränen in den Augen vorwarf, den heiligen Volkswillen zu vergewaltigen, daß er sich nicht eins zu eins an den Volksentscheid halten will, denn er will Tempelhof ja gar nicht als Verkehrsflughafen, sondern nur als Geschäftsflughafen offen halten. Ein riesiger Unterschied, was die Anzahl der Starts und Landungen betrifft. Ein solch riesige Fläche mitten in Berlin für eine kleine Gruppe von VIPs offenzuhalten, nur damit diese 20 Minuten schneller in der Innenstadt sind, ist unverantwortlich und welcher Neuköllner erinnert sich nicht an den Absturz einer Maschine im Jahr 2001, als es nur durch Zufall nicht zu einer Katastrophe kam.

Die putzigen Lobbyisten von ICAT, die mit reichlich „Spenden“ versorgt wurden, appellieren an die niedrigsten Instinkte und schrecken natürlich auch vor plumpen Lügen nicht zurück. Die Tempelhofer hätten angeblich gar kein Problem mit Fluglärm und der Umweltbelastung. Im Gegenteil: sie würden den Lärm und den Dreck lieben. Auch warnt ICAT vor den bösen Immobilienspekulanten, die schon Schlange stehen würden, um den armen Tempelhofern und Neuköllnern den letzten Hartz-IV Cent aus der Tasche zu stehlen. ICAT hat es auch versäumt ein Gesetz zur Abtimmung zu stellen, was durchaus möglich wäre und beschränkt damit den Volksentscheid auf eine reine Willensbekundung. Ein Gesetz aber wäre für den Senat bindend gewesen.

Angeblich soll ja der Konzern Estée Lauder als Investor den Flughafen Tempelghof übernehmen. Schaut man jedoch einmal genau hin, dann entpuppt sich das als schlechter Witz. Den nicht die herbeiphantasierten Scheichs, die sich hier zur Behandlung ihrer Wohlstandsleiden einfliegen lassen sollen, sind das Rückrat des „Investmentplans“, sondern es sollen so 70 bis 80 Arztpraxen aus ganz Neukölln und Tempelhof in den Flughafen verlegt werden, was für viele, gerade ältere Bürger, einen gigantischen Umweg bedeuten würde.

Da wäre dann noch Springer. Dort trommeln besonders die Boulevardzeitungen für Tempelhof. Neben der üblichen und natürlichen Allianzenbildung hat die ganze Sache noch ein gewisses Geschmäckle. Die 2,4 Millionen Wahlbenachrichtigungen wurden von der PIN AG befördert, die sich zwar mittlerweile im Insolvenzverfahren befindet, weil Springer den Geldhahn zudrehte, aber im letzen Jahr, als das Volksbegehren gestartet wurde, das dem Volksentscheid vorgelagert ist, war sie eben noch das Lieblingskind von Springer. Hier drängt sich natürlich der Verdacht auf, daß Springer ein doppeltes Interesse an der Durchführung des Volksentscheid hat. Einerseits kann die Tochter PIN AG ein „paar Euro“ dazu verdienen und andererseits kann man dem Lieblingsfeind Wowereit Feuer unter dem Arsch machen, indem man die eigene publizistische Macht einsetzt, um Politik für die CDU/FDP Opposition zu machen.

Wer jetzt noch wirklich Sachargumente benötigt, um zu erfahren, warum der Flughafen Tempelhof geschlossen werden sollte findet hier alles notwendige:

BIFT

Tempelhof Flugfrei

Keine Frage: Ich stimme am Sonntag mit Nein!

30 thoughts on “Flughafen Tempelhof: Volksverwirrung, Volksverdummung, Volksabstimmung

  1. Aus welcher Ecke Berlins kommst??! ICH BIN FÜR DEN FLUGHAFEN!

  2. Na endlich schreibst Du mal wieder. Übrigens gar nicht so polemisch.

    Zum Thema: Ich bin da zwiegespalten.
    Einerseits: Flughafen, Lärm, Dreck, geringe Auslastung etc.

    Andererseits: ältester Flughafen der Welt, Entlastung für BBI, kein anderes Konzept verfügbar; bis BBI online geht, würde der sicherlich sinnvoll sein.
    Selbstherrliche Entscheidungen eines unfähigen Bürgermeisters (wenn schon schwul, dann hätt ich gern den von Paris :D)
    Also.. keine Ahnung, ich gehe deswegen nicht raus.

    Da die Abstimmung eh sinnlos ist, schaue ich lieber, was passiert.

  3. Flughafen mitten in der Stadt, wo auf Steuerzahler (Du und Ich) ein paar VIPs abheben?

    Man stimmt nicht gegen den Flughafen (denn der bleibt ja, denn das Gebäude ist denkmalgeschützt), sondern gegen FLUGVERKEHR und FÜR die Nutzung des riesigen Geländes zugunsten aller Berliner – einschl. der alten Nostalgie-Witwen.

  4. „Wir räuchern aus“!!

    Endet bei Berliner Provinzpossen.

  5. @ N:

    Ich komme aus Neukölln.

    @ Marlin:

    Ja, ich war erst beschäftigt und dann krank. Mit der Polemik ist das so eine Sache, denn die kommt meist, wenn man es nicht will. Ich muss ja noch einmal darauf hinweisen: ICAT und Co. hätten ja auch ein Gesetz zur Abstimmung stellen können und dann wäre die ganze Sache bindend gewesen. Warum das nicht gemacht wurde? Keine Ahnung.

    @ Gerhard:

    In vielen Gesprächen konnte ich eine rapide Unwissenheit feststellen, denn nicht wenige waren doch wirklich der Meinung, daß der denkmalgeschützte Bau abgerissen werden würde. Was natürlich vollkommender Unsinn ist, aber so ist es nun einmal, wenn das Volk bei Sachfragen befragt wird: Der Pöbel ist halt oft dämlich. Leider.

    @ Rational:

    Die Provinzposse haben der zugewanderte (Immer gibt es Ärger bei Leuten mit Migrationshintergrund) Pflüger und seine Vasallen von ICAT aufgeführt.

  6. Apropos Pöbel: Blöd titelt: soundsoviel für Offenhaltung, Hör drauf, Wowereit.😀

    Demokratie ist halt ne schwierige Chose.

    Aber zur Verteidigung des Pöbels: wenn man immer nur für solchen Schrott zur Urne gerufen wird, ist klar, dass das keinen so echt interessiert. Bei regelmäßigeren und wichtigeren, entscheidenden Dingen würde sich der Wind vermutlich drehen und so weiter. Noch denke ich so. Naja.
    Wir werden’s in Deutschland wohl nicht mehr erfahren.

  7. Da kommt noch viel mehr auf uns zu:

    http://www.pro-reli.de/public/index.php

    Mal sehen, ob es da eine christlich-islamische Volksfront geben wird…

  8. @ tele:
    den Pflüger sind wir Niedersachsen, vornehmlich die hiesige CDU gut losgeworden, und Berlin, vornehmlich die dortige CDU, hat die Pfeife mit Kusshand genommen und zu höheren Ehren gebracht. Berlin ist eben doch nicht mehr als Kuhkackerode mit ein paar zusätzlichen Einwohnern. Ohne den seit Jahrhunderten anhaltenden Zuzug von Leuten mit Migrationshintergrund bestünde Berlin heute ausschließlich aus der Museumsinsel.
    Aber, seit wann räuchert „Tele“ Provinznester aus?

  9. Menschen ohne Beziehung zu Gott sinken unter das Niveau von Tieren

    (Bodo Volkmann)

  10. @ rational:

    Pflüger war ja auch nur dritte oder vierte Wahl, weil Klaus Töpfer sich nicht die provinziellen Verhältnisse der Berliner CDU antun wollte. Was ich voll verstehen kann und nun haben wir diese Altlast, für die es kein zuverlässiges Endlager gibt. klar lebt Berlin vom Zuzug. Seit 1996 wurde die Hälfte der Bevölkerung ausgetauscht und zu Zeiten vom alten Fritz bestand ein Viertel der damaligen Bevölkerung aus Hugenotten, denen wir die Boulette und einige andere praktische und leckere Dinge verdanken.

  11. @ Kommentator No. 10:

    Stammt das Zitat nicht eher von Osama Bin-Laden? Das ist eine unverschämte Beleidigung aller Menschen, die nicht leichtgläubig sind. Wer Menschen mit Tieren gleichsetzt, nur weil diese nicht jeden Unfug für bare Münze nehmen, der hat zahlreiche Defizite.

  12. @ tele: naja, ob Berlin und die dortige CDU mit dem Töpfer besser gefahren wäre, wage ich anzuzweifeln. Anscheinend verkraftet die Berliner CDU nur Schwurbler, gilt wohl als „Hauptstädtisch chique“: der kurz vor seiner Bürgermeisterwahl ausgetretene Burschenschafter, dann Häuptling Silberzunge, und nun der Niedersachsenverschnitt.
    Die Meinung des alten Fritz über „seine“ Berliner war wohl nicht die beste. Ich suche schon sein Tagen sein berühmtes Zitat in seinem unnachahmlichen französisierten Deutsch über die Berliner, dem Sinn nach: faul, Meckerer, auf Kosten anderer lebend…Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen. Ich muss ja als „Uraltwelfe“ nicht alle Interieurs der preussischen Geschichte kennen.
    Hast Du je wieder etwas von „Hamster (el)“ gehört?

  13. „Hast Du je wieder etwas von “Hamster (el)” gehört?“

    Ich habe umfirmiert, werter Herr Baron. Den Kommentaren zur „Flitzpiepe“ kann ich mich nur anschliessen.

    Es gibt jetzt aber immer mehr von diesen Leuten bei den Unionsparteien, erinnert mich an das Abdriften der Liberalen nach 69 ins „Sozialliberale“. Das ist sicherlich vergleichbar, vgl. damit stehen die Konservativen heute aber noch gut da.

    Bemerkenswert auch die Tiefpunkte, die die Tories im Königreich setzen. Schwer zu erklären, warum Konservative heutzutage so arm dastehen.

  14. Na denne, herzlich willkommen, umfirmiert oder umgefirmt?
    Solange die Mehrheit der (Wahl)Bürger immer noch der Ansicht ist, dass es etwas für lau gibt (und dies ratzfatz über staatliche Verteilungsmechanismen), haben es (Wirtschafts)Konservative schwer. Nationalkonservative haben es auch schwer (im übrigen werden die ausgeräuchert), welche konservativen Werte sollen vertreten werden? Religion? Familie? Vaterland? Europa? Ich vermute, dass wir uns derzeit in einer „Wertefindungsperiode“ befinden. Sind diese definiert, wird ein Lonservativismus wieder sichtbarer werden, nicht wie jetzt: wasch mich und mach mir den Pelz nicht nass.
    Her Majesty´s submits brauchen halt etwas länger, um zu registrieren, dass sie zu den ganz großen Verlierern des WK II gehören.

  15. „Ich vermute, dass wir uns derzeit in einer “Wertefindungsperiode” befinden.“

    Das ist richtig, das Internet wird uns dabei helfen.
    Werte sind aber genug vorhanden, das ist nicht das Problem, selbst der letzte Punk hat oft ein ausgeprägtes Wertesystem (das ihm nicht notwendigerweise bewusst ist).

    „Flitzpiepe“ ist ein lustiges Kerlchen, ist in Berlin gut aufgehoben, hat sich von seiner Ex-Frau auszahlen lassen, LOL.

    In europäischen Hauptstädten häufen sich Bürgermeisterkandidaten dieser Leistungsklasse.

  16. „In europäischen Hauptstädten häufen sich Bürgermeisterkandidaten dieser Leistungsklasse.“

    Woran das wohl liegen mag? Doch nicht an den Einwohnern?

  17. Ken Livingstone würde in Berlin vermutlich auch gewählt werden.

  18. Davon bin ich überzeugt.

    Jetzt ahnst Du vielleicht, warum wir spießigen kleinen Bürger vom platten Lande das Berliner Affentheater (nicht die Bundespolitik) nicht mehr ernst nehmen, sondern nur danach trachten, dieser überheblichen, eitlen und dazu unfähigen Mischpoke den Geldhahn abzudrehen. Da ist mit By, BW und NS schon eine recht starke Truppe beisammen, zusätzlich noch mit soliden antipreussischen Ressentiments gespeist. Es macht richtig Spaß.

  19. @lieber Hr.Baron:
    Was ist „By, BW und NS“?

  20. Lieber irdischer Himmelsbürger,
    Hüstel: Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen. Sind, so glaube ich, sogar die offiziellen Abkürzungen.

  21. Aha, es gibt also eine Bürgerbewegung gegen das Berliner Affentheater. – Wg. NS habe ich gedacht, dass da was Braunes am Start ist. „By“ klang mir aber zu schwul, sind das die offiziellen Bundesländerablürzungen? Und wann startet die Revolution?

  22. Nee, keine Bürgerbewegung, sondern eine Hinterzimmer-Politikerbewegung. In Bayern ist die CSU sowieso die lokalpatriotische Option, die CDU in BW ist schwäbisch-geizig, und CDU/FDP (die kann man sowieso bald nicht mehr auseinanderhalten) in Niedersachsen setzen alles auf „rasantes Aufsteigerland (bei den Agrarpreisen kein Wunder) und sturmfest und erdverwachsen“. (Unter der Hand werden schon Wetten abgeschlossen, wer das Kind des MP mit seiner Neuen taufen wird: der Kathopfaffe oder die Bischöfin der rechtgläubigen Landeskirche. Die Quote für den Weihrauch steht derzeit recht schlecht). Allen gemein ist, dass sie das Berliner Provinzgejaule nach meht Zaster nicht mehr hören können, und bessere Verwendung des Geldes kennen, z.B. der Großcontainerhafen Jade. Damit kann man auch schön das ungeliebte Hamburg ärgern. Du siehst, der alte stammessächsische Partikularismus wird wieder salonfähig, pardon, hinterzimmerfähig. Dort findet auch die Revolution statt.

  23. Ich habe die Unionsparteien ja noch nicht aufgegeben, aber von neuem Schwung nicht viel gemerkt, LOL.
    Die o.g. Bischöfin steht auf schwule Unterbischöfe, das ist mir nicht entgangen, ganz schön subversiv diese vermutlich Ungläubige, die es ganz nach oben geschafft hat.
    Sonst kann ich aber immer noch nicht ganz folgen. 🙂
    Ist Tele auch mit dabei?

  24. Texto claro: Niedersachsen versucht, in Zusammenarbeit mit Bayern und Baden-Württemberg, den Bundesfinanzausgleich zu kippen, bzw. zu reformieren. Hauptzielrichtung dabei ist Berlin. Hauptstadtzuschuss und basta! Diese Haltung wird durch „vox populi“ unterstützt, und im Bedarfsfalle wie ein Karnickel aus dem Zylinder gezaubert. Diese Einstellung wurde schon zu Preußens Zeiten als „stammessächsischer Partikularismus“ bezeichnet, d.h. der Unwillen, sich einer Zentralgewalt zu unterwerfen, siehe Bismarck-Preußen. Niedersachsen ist ein Hort dieser Haltung geblieben. Auch ich bin ein Vertreter dieser Richtung.
    Welcher der 6 Landessuperintendenten, vulgo Regionalbischöfe der hannöverschen Kirche ist denn schwul? Mir so nicht bekannt.
    Neuer Schwung in den Unionsparteien? Wie denn das? Bei den unterschiedlichen Gruppeninteressen? Die Union lebt, wie alle großen Parteien, von den Fehlern der anderen.

  25. Vgl.:
    http://www.google.de/search?rlz=1B2GGGL_de___DE226&hl=de&q=schwul+Bischof+Bisch%C3%B6fin&btnG=Google-Suche&meta=

    Bei „Bischöfin“ verkrampfen sich schon bei mir irgendwie die Finger beim Schreiben und das Hirn wird hohl, LOL.

  26. Na ja, habe die angegebenen Schwuli-Seiten gelesen. Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.
    Die hannöversche Landeskirche ist bundesweit bekannt dafür, in Richtung „Schwulität“ von Geistlichen eine äusserst restriktive Haltung zu vertreten. Daran hat sich, trotz der angeblich „fortschrittlichen“ Landesbischöfin kein Jota geändert. Käßmann wurde als modernistische Kandidatin von gewissen Kreisen gen Himmel erhoben. Kaum gewählt, entpuppte sie sich als knallharte, orthodoxe Lutheranerin, mit moderner Sprache. Nix da mit Spirenzchen.
    Die beiden in den warmen Seiten zitierten Fälle sind „Uraltkamellen“. Vikar Brinker wurde aus dem kirchlichen Dienst entfernt, Pastor Meyer (ein RiAlo) wurde seines Gemeindeamtes enthoben, und betreut jetzt „geistlich“ einen schwulen, kirchlichen Verein namens Lazarus, was durch Bibel und Bekenntnis abgedeckt ist.
    Auf die Ernennung von Bischöfen in anderen Landeskirchen hat Hannover keinerlei Einfluss. Sie kann (und tut es auch), wenn ihr gewisse Entwicklungen nicht passen, als stärkste Landeskirche in EKD und VELKD, Beschlüsse dort blockieren. Bischofsernennungen zählen nicht dazu.

  27. „…und betreut jetzt “geistlich” einen schwulen, kirchlichen Verein namens Lazarus, was durch Bibel und Bekenntnis abgedeckt ist.“

    Dann gehts ja.

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